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        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1914-02-02"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">67. Jahrgang Nr. 25</biblScope>
          <date when="1914-02-02">1914-02-02</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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      <editorialDecl>
        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
        </p>
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          <p>Der Regierungswechsel im Elsaß! Der Statthalter von Elsaß Lothringen Graf von W edel bat sich auf Wunsch des Kaisers bereit erklärt, noch einige Monate auf seinem Posten zu bleiben. Dem Staatsfekrelär Freiherrn Zorn von Bulach ist die nachgefuchte Dienstentlassung unter Verleihung der Krone zum Roten Adlerorden 1. KL erteilt, auch ist er vom Kaiser auf Vorschlag des Bundesrates in die 1. Kammer des elsaßckothringiscben Landtages berufen worden. — Ferner hat der Kaiser bei Genehmigung ihrer Abschiedsgefuche dem Unterstaatesetreiär Dr. Petri den K. Kronenorden 1 Kl. und dem Unterstaatsfekretäc Dr. Mandel den Stern zum Roten Adlerorden 2. Klasse verliehen. — Unterstaatsselretär Köhler wird· in seinem Amte verbleiben. — Zum Staatsfekretär von ElfafpLothrtngen ist der Oberpräsh dialrat Graf von Rödern ernannt worden. Er wird auch die Leitung der Abteilung des Jnnern im elfaßslothringischen Ministerium übernehmen. — Zum Leiter der Abteilung für Landwirtschaft und öffentliche Arbeiten, die bisher von dem Staats: sekretär geleitet wurde, ist der zum Unteistaatssekretär ernannte bisherige vortragende Rat im Reichsamt des Jnnern Geh. Oberregierunggrat Freiherr von Stein qui-ersehen. —- Die Entfcheidung über die Nachsolge des Unterstaatssekretars Dr. P etri ist noch vorbehalten. Rödern ist Schlesien Stein</p>
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          <p>Preise von 13 Mk. monatlich Vollkommen ungestört. Sie können im Zimmer auch bezüglich all er B esn che bei Tag und Nacht tun, was Ihnen beliebt. Von morgens 6 bis abends 9 sind Sie fast ausschließlich allein in unserer Wohnung des parterre beim Geschäft aufhalten Reinlichstetz aufmerksamer Bedienung dürfen Sie sich versichert halten. Ein studierender Medtzinen der Zwei Jahre bei uns wohnte, ließ sich von mir des Nachts, wenn er an: geheitert nach Hause kam, häufig ausziehen oder des Morgens, wenn ich zur Ueberbringung seines Kaffees und Schuhe ins Zimmer kam, im Uebermut die Strümpfe anziehen. Natürlich hat dieser Brief große Heiterkeit er: weckt, da er neuerdings zeigt, welch’ kapuanische Auffassungen selbst sonst schon durch ihre Partei sittlich hochstehende Hausherrn in München an den Tag legen. Man denke, ein frommer, im Glauben standhafter Stadtrat gestattet alle Besuche bei Tag und Nacht! O! welche Jrrungl ersten Stockes da wir uns während dieser Zeit</p>
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          <p>wenigstens für Marianne, die, soviel Zeit ihr nur möglich war, außerhalb des Krankenzimmers zubrachte. Ralph Badols erwies sich als unschätzbay und selbst am Krankenbette Mr. Williams war er von großem Nasen, so zart, angenehm und aufmerksam war er in seiner Pflege. Malwine war noch in der Stadt, wo sie sehr still lebte, täglich Briefe und jeden Morgen und Abend ein Telegramm über das Befinden ihres Vaters empfing, und nur dadurch veranlaßt, ihm fern zu bleiben, das; sie wußte, selbst wenn sie bei ihm wäre, würde er sie nicht kennen. Jhre eigene Gefundheit war durch den Schreck bei der Erkrankung ihres Vaters, und die verzweifelte Hoffnungslosigkeit, in der sie sich seinetwegen befand, sehr erschüttert, und Mrs. Haldung schrieb Mrs. Nollls, daß Dr. Ellister der Ansicht sei, je länger man Malwine dazu bewegen könne, Schönburg fernzubleibem desto besser sei es für ihr eigenes Wohl. So düster war Schönburg selbst in den langen Jahren der Abwesenheit seines isedieters nicht gewesen, als es während dieser Wochen war, wo er auf seinem Bette lag und doch seinem früheren Selbst so wenig glich. Noch immer war ihm nicht die geringste Veränderung sichtbar und Dr. Ellister, welcher regelmäßig zweimal in der Woche aus der Stadt kam, hätte ebensogut bei seinen Patienten bleiben können, denn zehn Dollars auf die Rechnung setzen. Mr. Nollis lag da in feinem prächtigen Schlafztmmer auf den weichen Kissen, anscheinend ganz bequem, doch hilflos wie ein Kind von einigen Tagen, mit demselben unvernünftigen Ausdrücke in den matten Augen, denselben unverständlichen Tönen auf den Lippen, bis Zeiten kamen, wo es Marianne erschien, als ob sie rasend werden und endlich doch das tun müsse, woran sie schon solange vorher ge"acht hatte. Seit seines Bruders Erkrankung war Mr. William immer an sein Zimmer gefesselt, vollständig gebrochen und vernichtet von dem Schlage, den sein schwaches Nervensystem erlitten. Er war nicht eigentlich krank und klagte doch unaufhörlich, daß er sicherlich bald sterben werde, und einmal, als Marianne bei ihm saß, verfehte sie der Gedanke in eine förmliche Wut, daß in Wirklichkeit dieser eine, dessen Tod niemanden Nutzen brächte, sterben könne, während der andere immer und immer so weiter leben würde. »Und er wird noch lange nicht sterben! Er wird mich noch überleben —- denn, wenn diese entsetzliche Aufregung, die mir fast das Gehirn zerreißt, nicht bald aufhört, werde ich entweder zugrunde gehen oder wahnsinnig werden! Ach, mein Gott! Wenn er doch nur sterben und mir die Freiheit geben wollte.Marianne hatte ihren Pelz angezogen und war hinausgegangen in die scharfe, kalte Luft, um einen er konnt-e weiter nichts tun, als — für seinen Besuch Spaziergang zu machen, der ihre heißen Wangen und ihre fieberischen Pulse etwas abkühlen sollte. Sie hatte die Frau Berwalterin in dem Zimmer ihres Gatten zurückgelassen und konnte daher ausbleiben, solange sie wollte, und fo machte sie sich, statt ihren Wagen zu verlangen, zu Fuß auf den Weg; es war ihr gleich, wohin derselbe führte, wenn iie nur Kühlung fand. Sie ging aus das Dorf zu; es war die einzige , Straße, die sie nehmen konnte, denn die andere war feucht, düster und unheimlich. Sie schritt beider Lorch vorbei, nicht wagend, anfzublickem ihr Herz was gewesen, an das, was hätte fein können und zuckte in freudigem Erbeben, bei dem Gedanken an das, was noch sein konnte. ,,Man sagt, ihr Gotte kann nicht mehr genesen« Sie sah nicht auf, doch Mrs. Prant, die an dachte Mrs. Prantt »und —— wenn sie wieder frei . sein wird, wird sie — kann sie es wagen, zu ver« suchen, ihren Einfluß auf meinen Sohn wieder zu gewinnen? Wenn er nur nicht -—« iFdsksssuslg Mut) schlug schnell und schwer, wenn sie an das dachteq einem Fenster saß und nähte, erblickte sie, wie sie dahinschritt, einer Königin gleich, elegant, und keine Spur in ihrem Gesichte von dem dumpfen Weh, das sie verzehrte.</p>
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          <p>Allerlei. Raubaufall im Zuge. Jn der Nacht zum Sonntag um W, Uhr wurde in dem von Binger brück nach Saardrücken gehenden Zuge kurz vor O b erstein die Notbremfe gezogen. Die Beamten fanden in einem Abteil L. Klasse einen Herrn mit Schußwunden im Kopfe nnd unter dem Herzen. Er gab an, bald nach der Abfahrt von Vingerbrück von einem Manne übersallen, seiner Briestasche mit 270 Mark Inhalt beraubt worden und in Ohnmacht gefallen zu sein. Der Verwundete konnte seine Personalien noch nicht angeben. 102 Jahre alt. Zu Vlankenburg a.H. konnte am 31. Januar d. J. der ehem.braunschweigifche Kreisdirektor Eduard L erch e feinen 102. Geburtstag feiern. Der alte Herr befindet sich noch bei bester Gesundheit, liest noch täglich seine Zeitung ohne Brille und bekundet für alle Vorgänge des öfferätlichen Lebens ein außerordentlich lebhaftes Jntere e Ein Streik der Schulkinder. Aus Paris wird drahtlich berichtet: Jn der kleinen Stadt Carlieu ist ein eigenartiger Streik ausgebrochen. Dort haben sich die Schulkinder geweigerh die Schulräume weiter zu besuchen, und sozusagen die Arbeit niedergelegt. Der Grund hiefür ist darin zu suchen, daß der von der Stadt bezahlte Schuldiener entlassen worden ist und die Schulkinder selbst gezwungen werden sollten, das Reinigen der Schulräume zu besorgen. Jnteressant ist der Umstand, daß die Lehrer sich ausSeite der Schulkinder gestellt haben, ihre Weigerung für berechtigt erklären und sich gegen den Bürgermeister von Earlieu wenden, der die Entlassung des Schuldieners verfügt hat. Der Streit dauert bereits seit dem Z. Januar und es ist vorläusig auch kein Ende abzusehen, da beide Parteien hartnäckig auf ihrem Standpunkt beharren. Die Schulkinder sollen übrigens auch wenig Eifer zeigen, die »Wiederaufnahme der Arbeit« zu beschleunigen</p>
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          <p>Niederbayerische Nachrichten. Deggendorß 29. Jan. (Billige Viehpreife.) Der ,,Donaubote« meidet: Unsere Landwirte wissen zurzeit selbst um billigften Preis ihr Vieh nicht an den Mann zu bringen. Für Schweine werden ihnen jetzt noch 58 bis 60 Pfg. pro Pfund Schlachtgewicht geboten. Heute wurden hier Schweine im Gewichle von 60—80 Pfund, also schöne Bratensehn-eine, per Pfund zu 63 Pfennig an Private verkauft. Auch die Kühe stehen zurzeit im Preise so niedrig, daß sich für den Verkäufer gegen den Ein: kaufspreis gar häufig ein Verlust von 100 Mark und darüber pro Stück ergibt. Simbach a. J» 29. Jan. (Ertrunken.) Gestern nachmittags halb E) Uhr vergnügte sich der 4jährige Knabe des Herrn Grenzaufsehers S eidl dahier mit anderen Kindern mit -Schlittenfahren. Als der Knabe abends zu seinen Eltern nicht zurückkehrte, wurde überall nach ihm gesucht, jedoch ohne Erfolg. Heute früh konnte der Knabe von seinem nach ihm suchenden Vater ertrunken im Bache aufgefunden und geborgen werden. Der Knabe scheint auf das Eis im Bache gegangen, hierbei durchgebrochen und ertrunken zu sein.</p>
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          <p>Tiere bestimmten Eisenbetonschranken bedeutend ver: mgekt ist, fehlt der Freien. Feuerwehr der zu Uebungen notwendige Platz. Es müssen daher die dort stehenden Bäume entfernt werden, damit der» Piatz für Uebungszwecke frei gemacht wird. In der legten Magistratgsitzung erinnerte Herr M-R. Paul Weiß an diesen Beschluß und gab dem Wunsche Ausdruck, daß für die Entfernung jetzt die günstigfte Zeit wäre. Es sollten daher die Arbeiten nunmehr vorgenommen werden. Der Magistrat hat dies auch gutgeheißem so daß wohl in den nächsten Tagen die Bäume entfernt werden. ——ii Königsseier am Gymnasium Zu unserem Bericht in Nr. 28 betreffend Känigsfeier am K. hum. Ghmnasium werden wir gebeten, niitzu: teilen, daß an dem inusitalischen Teile des Melodranias keine »Ueberarbeitiing" vorgenommen, sondern nur teilweise der Text von der ihn begleitenden Musik befreit wurde, wo es für die Deklamation von Vor: teil war. ——r Stadterweiterung. Vor 10Jahren bereits haben Bestrebungen eingesetzh daß in der Fortsetzung der Gabelsbergerstraße zum Plantagem weg eine Baulinie festgesetzt werde. Die hiezu notwendigen Grundtäuschn an denen auch die Gemeinde beteiligt war, wurden vorgenommen. Herr Bäckermeister H o s m a n n , der ebenfalls Jnteressent ist, hat nun in einer Eingabe an den Magistrat gebeten, die Verbriefung dieser Grundtäusche vorzunehmen. Da sich jedoch in der Zwischenzeit neue Gesichtspunkte für die Feftlegung einer Baulinie in jenem Gebiete ergeben haben, andere Straßenzüge vorgesehen werden sollen, hat der Magistrat beschlossem mit der Verbriefung noch einige Zeit zu warten, bis die Angelegenheit endgiltig geregelt ist. -r Marktverlegung AusdemVeits: b er g bei M etten b a ch fand alljährlich am Patroziniumsfeste (15. und 16. Juni) ein Jahrmarkt statt. Da das Patrozinium jetzt auf den Sonntag verlegt wurde, erbiit die Gemeinde die Genehmigung zur Festsetzung des Marktages auf den ersten Sonntag im Juli. Der Magistran an den das l. Bezirksamt die Mitteilung hierüber ergehen ließ, hat eine Einivendung gegen diese Verlegung nicht erhoben. ——r Der Zirkus Blumenfeld wird in der zweiten Hälfte des Monats Juni oder Juli hieher kommen und Vorstellungen veranstalten. Der Magistrat genehmigte in feiner letzten Sitzung die Ausstelliing des Zirkus am Viehmarktplatza Sollte inzwischen die Aufstellung der Geländer auf dem Viehmarktplatz derart vorgeschritten sein, daß eine Aufstellung des Zirkus dort nicht mehr möglich wäre, so solle das Unternehmen auf der Festiviese zur Aufstellung gelangen. —r Olympische Spiele 1916. Der Reichsausschuß für olyiipische Spiele, Vorsitzender Herr Staatssekretär Podbielski hat an das daher. Staatsministerium die Bitte um tunlichste Unterstützung gerichtet. Die baherische Staatsregierung hat daraufhin an die daher. Städte eine Entschließung erlassen, dasz es begrüfzt würde, wenn auch die daher. Städte dem Untirnehmen Unterstützung zu te l werden Eisen. Der hiesige Magistrat hat in sein«-r letzten Sitzung fich mit dieser ngelegeiiheit besaszt eine Unterstützung jedoch in Anbetracht der finanziellen Verhältnisse der Stadt abgelehnt. zr Die Oberpaursche Stiftung für Uiiterstützuiig bediirsiiger älterer Ladnerinnen mit 5000 Bis. Kapital eibisiigt einen jährlichen Zinsen: genufz von 200 sit-i. Dieser Betrag soll jeweils am Todestage des Stifters, am 4. Februar zur Verteilung kommen. Heuer hat fich nur eine Bewerberin, eine hier lebende frühere Ladnerin des Kaufhauses Oberpauy Frl Magdalene W a g e n hu b e r, ge: meldet, weßhalj der II« agistrat in seiner legten Sitzung dieser den vollen Zinsgeiiuß zugesprochen hat. Herr FOR. Häuser konstatierte hiebei, daß noch einige ältere Damen, die Anipruch an die Stiftung hätten, hier leben, jedoch im Interesse ihrer bedürftigeren Kollegin aus ihre Ansprüche Ver: zicht leisten, was in der heu igen Zeit der Hervor: kehrung der persönlichen Interessen sicher anerkannt zu werden verdient· -r Eine Wanderausstellung für Städtebau: und Wohnungswesen ver: anstaltet der Baheu Landesoerein zur Förderung des Wohnungswesens im heutigen Jahre in Bayern. Jn derselben soll Material aus verschiedenen Städten zur Schau gestellt werden, das Belehrung über Boden: und Wohnungzpolitik der Gemeinde gibt. Der Verein ersucht daher auch den hiesigen Magistrat, ihm passendes Material zur Verfügung zu stellen. Vor allem sollen Stadtkartew Stadterweiterungspläne, sowie Photographien und Abbildungen be: merkensiverter Straszenbildeu Denkmäler und Klein: wohnungsbauten zur Schau gestellt werden. Die Ausftelliing wird im Mai ds. Js. beginnen. Der Magistrat hat in seiner legten Sitzung beschlosfen, dem Vereine das gewünschte Material zur Verfügung zu stellen, doch müsse dasselbe gegen Verluste und Beschädigung versichert werden. Das Stadtbauamt hat im Verein mit dem niederbaher Jngenieur: und ArchitektemVerein die Sichtung und Bestimmung des zu sendenden Materials vorzunehmen. ——r Auf Abbruch verkauft wurde um den Preis von» 200 Mk. das bisherige Mesnerhaus bei St. Nikola an Herrn Schwaiger K i l l e r m a n n. Das Gebäude ist nunmehr auch bereits bis aus die Grundmauern niedergelegt, so daß der Platz in nächster Zeit frei werden und voraussichtlich auch frei bleiben wird. -r S ch w i n d e l. Vor kurzem kam ein Mann zu dem Vorstand des Verbandes der Gemeindeund Staatsarbeiter, Filiale Landshut und wies ein Verbandsbuch und eine Quittung auf den Namen Tro jan er, Onerationsgehilse vor, wonach er be: rechtigt sei, 10,50 Mk. Unterstützutig zu erhalten. Außerdem hatte er noch eine weitere Quittung nach der er zur Beschaffung von notwendigen Utensilien weitere 3 Mk. erhalten sollte, damit er feine neue Stellung antreten könne. Der Verbandsvorstand schenkte dem Schwindler Glauben und iinterzeichnete die beiden Quiltungew mit denen der Betrüger zum Verbandskafsier ging, der anstandslos die 13,50 Mk. ausbezahltr. Das Vorbringen des Mannes stellte sich aus Nachfrage als unwahr heraus. Der Schwindler ist ca. 25 Jahre alt, l,65 Meter gross, schlank und hat blasses, aber gesundes Aussehen. Er konnte bis jetzt noch nicht dingfest gemacht werden. —r Zechprellereien oerübteamSamstag in mehreren hiesigen Wirtschaften der Taglöhner Alois Dünzl von Grottenthal, wobei er sich als Schutzmann von München aus-gab. Als einer der geschädigten Wirte Verdacht schöpfte, nahm ein wirklicher Schutzmann den unechten ,,Kollegen« fest. —r Einen nächtlichen Besuch stattete ein hiesiger Gewerbegehilfe seinem Meister ab. Die Frau eines hiesigen Geschäftsmannes erwachte nachts im Schlafzimnier durch ein verdächtiges Geräusch. Sie weckte ihren Mann, der sofort Nachschau hielt und im anstoßenden Zimmer seinen Gehilfen fand, der sich dort eingeschlichen hatte und vermutlich nach Geld suchen wollte. Der Meister verabreichte dem iingetreuen Gehilfen eine Tracht Prügel und warf ihn aus der Wohnung hinaus. Seit dieser Zeit ist der Gehilfe flüchtig gegangen. —r Ein gutes Werk hat unsreiwillig vor kurzem eine Bäuerin aus B. bei Vilsbiburg getan. Die Bäuerin, eine Witwe, welche nicht unvermögend war, hatte zu Beginn der Kälteperiode an den König ein Gesuch gerichtet um einen warmen Mantel, da fie sich selbst keinen kaufen könne. Als nun in dieser Angelegenheit nachgesorscht wurde, mußte die Gemeindebehörde wahrheitsgemäß berichten, daß die Angaben der Bäuerin nicht zutreffend seien, wies aber zugleich daraufhin, daß in dem Orte ein anderer sehr armer Mann, der Mesuey wohne, der mit geringem Einkommen 10 Kinder zu ernähren habe· Jn den lstztcn Tagen wurde nun aus der Privatschatulle des Königs der Genieindeoerwaltung eine Unterstützung für die arme Mesnersaniilie zur Auszablung übergeben. -rDie Freie BereinigungLan-dshuJtOst hielt am letzten Freitag ihre Generalversammlung im Restaurant Riebels Nach Erstattung des Jahres- und Kassenberichtes von denen letzterer bei 36465 Mk. Einnahmen und 341.27 Mk. Ausgaben 23.38 Mk. Aktivrest (das Vermögen beträgt 33362 Mk) ersehen ließ, wurden folgende Herren in den Ausschuß gewählt: l. Vorstand Bäckermeifter B ü ch e r l, 2. Vorstand Malermeister S a x, Schriftführer Gastwirt Wicklmayr und Kassier Baumeister E d e r jr. Bei der nun folgenden Debatte über gemeindliche Angelegenheiten wurde beschlossen, das Baugesuch des Herrn Weinhändlers Fif ch er (Umbau eines Kellers an der Schönbrunnerstraßo zu unterstützen Ferner wurde dem Magistrat der Dank gezollt für die Verbesserung der Monibergs straße, zugleich aber die Bitte um eingehendere Korrektion der Straße beschlossen Jnbezug auf das Trottoirstatuy das von der Vereinigung l. d. J. bekämpft wird, ist der Vorsitzende der Meinung, daß es zwar eine Belastung des Hausbesitzers darstelle, anderseits aber notwendig sei, um übertriebene Trottoirfvrderungen hintanzuhalten. Der Vorsitzende habe fich daher den Bestrebungen der Vereinigung links der Jsar gegenüber bisher ablehnend verhalten. Die Versammlung sbilligte mit allen gegen eine Stimme die Stellungnahme des Vorsitzenden und des Ausschusses in dieser Frage. Bezüglich des Pflasterzolles wurde konstatiert, daß der Ausfall der Zolleinnahnien eine Mehrbelastung von ca. 10 Proz. an Gemeindeumlage bedeuten würde. Der Ausschuß wurde beauftragt, für die Bestrebungen der Gemeinde Hohenegglkofen auf Ausbau der Hagrainerstraße als nächste Zufuhrstraße zur Stadt zu werben. Herr M.-N. P a u s i n g e r dankte der Vorstandschaft für ihre zielbewußte Leitung der Vereinsgesehästh während Herr Vorstand B ü ch e rl Herrn Magistratsrat Pa usin g er die Glückwünsche des Vereins zu der ihm allerhöchst verliehenen Auszeichnung zum Ausdruck bringt· Hierauf wurde die Versammlung geschlossen. —-—-« Die Freie Vereinigung Lands: hut links der Jsar hält heute Montag abends im Gasgthause zum Münsterer ihre Generalversammlu a Ei S t a d t t h e a t e r. Aus der Theaterkanzlei wird uns geschrieben: Der Liebling des Münchener Publikums Fräulein Lttilie G erh aus er wird morgen Dienstag als M arh in Korfiz Holms »Marys großes Herz« ein einmaliges Gastspiel absolvieren ——’«« Die Gottesdienstordnung die wir am Samstag unserem Blatte bedauerlicherweise nicht beigeben konnten, finden unsere Leser in der heutigen Nummer.</p>
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          <p>Letzte Posten. Blutiger Zufammenstoß. Br«aunschweig, 2. Febrr Zwischen sozial: demokratischen Demonstranten und der Polizei kam es gestern zu einem Zuinmmenstoß wobei mehrere Demonstraniem davon einige schwer verlctzt wurden. Lustmord Hannover, 1. Febr. Gestern vormittag fand ein Arbeiter in einem Brunnen bei Körtingsdarf die Leiche eines etwa 5jährigen Mädchens mit duichschnittenem Halse und aufgeschlitztem Leib. Eine Gerichtskommission ermittelte, daß es sich um die Leiche der seit dem 12. Januar als vermißt gemelbeten Tochter Hildegard des Arbeiters Wildhagen handelt. Der Negierungspräsident hatte auf die Aufsindung der Vermißten eine Belohnung von 500 Mk. ausgesetzt. Die Frau eines Staatsanwalt-s unter schwerem Verdacht Verhaftet. K o ttbus , 1. Febn Hier wurde die Gattin des Staatsanwalies am dortigen Landgertcht Frau Hedwig Ahrens, unter dem Verdacht des Be truges, der Urkundenfälschung und des Meineides Verhaftet. Frau Ahrens war vor und nach ihrer Eheschließung unter dem Namen eines Fräulein Fränkel als Prokuristtn bei der Firma Lea Schiffmann in Berlin tätig und soll eine vertreibenden Kräfte bei zahlreichen Schiebungen und Be: trugereietn gewesen sein, die sich Schiffkuqkxky der sich jctzt in Berlin in Hast befindet, zuschulden kommen ließ. Nach der Flucht Schiffmanns verschwand auch die Prokuristim bis sich jetzt heraus: stellte, daß sie mit der Frau des Staatsanivalts Ahrens identisch ist. Ihr Gatte hatte von dem Treiben seiner Frau keine Kenntniß. Ein deutfches Segelschiff unter-gegangen. London, L. Febn Der Hamburger Viermaster ,,H er a« lief in der Nacht von Samstag aus Sonntag bei P o rt S c at h e (Cornwall) einen Felsen an. I 9 Personen sind ert r u n ke n.</p>
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          <p>Großer bit-bemittelt. Die Schlagwetterkatastrophe an der ch »Mit-ist« Achenbach« in B rfa m b use: Dortmund hat zwar nicht den Umfang angenommen, den man nach den ersten Meldungen am Freitagabend befürchten mußte. Jmmethin ist die Zahl der Opfer beträchtlich. Wie sich herausgeftellh hat sich eine große Abteilung von Leuten, die vermißt wurden, bei der Explosion retten können, so daß die anfangs gehegten Befürchtungen, die ganze Belegschaft sei umgekommen, glücklicherweise nicht zu« treffen. Jn der Aufregung verließen die Bergleute, die sich hatten retten können, den Zechenplatz ohne Abgabe der Konirollmarkeiu Die Zeche gibt folgende endgültige Liste der Opfer bekannt: 20 B erg « leute tot geborgen, 2 befinden sich noch tot in der Grube. Bon den Verletzten find 4 im Krankenhaus gest o rb en. Bei den ubrigen Geretteten besteht keine direkte Lebensgesahn Die Toten standen meist im Alter von 20 bis 30 Jahren; nur einer ist 36 und ein anderer 40 Jahre alt. Es handelt sich in der Hauptsache um pvlnische Arbeiter. Sechs wareu oerhetratet. Die Zeche ,,M i n i st e r A ch e n b a eh« gehört der Familie S t u m m.</p>
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          <p>Handel und Verkehr. Plättchen, 31. Jan. (Schranne.) Zusuhr und Preise per 100 Kilo W e i z e n: westand 1706 trüb, verkauft 1706 Kilo, zum Preise von (gering) 00,00-00,00 «, (mittel) 00,00-00,00 «, Nein) 00,00-00,00 »Ja, Durchschnittspreis 18,87 M, gegen die Vorwoche um 0,19 «!- .weniger. K o r n: Idestand 11,399 trüb, verkauft 5650 Kilo, zum Preise von (gering) 00,00—00,0 W, (mittel) 00,00 bis 00,00 M, (fein) 00,00—00,U0 M, Durchschnittspreis 15,06 .-j-., gegen die Vorwoche um 0,64 »« weniger. Gerne: Bestand -— Kind, verkauft —— Wo, zum Preise von (gering) 00,00 bis 00,00 W, (niitrel) 00,00-00,00 «, (fein) 00,00-00,00 Mk» Durchschnittspreis 00,00 M, gegen die Vorwoche um 00,00 »l- meho Hafer. 60,801 Kilo, verkauft 50,684 Kiio, zum Preise von (gering) 00,00-00,00 M, (mittel) 00,00 bis 00,00 Ja, (sein) 00,00-00,00 M, Durchschnittspreis 15,59 W, gegen die Borwoche um 0,12 «!mehr. Wirken: Bestand —- Kilo, verkauft —- Kilo, zum Preise von (gering) 00,00 bis 00,00 Ja, smitteh 00,00-00,00 M, lfeinj 00,00 bis 00,00 M, Durchschnitispreis 00,00 Ja, gegen die Vortvoche um 0,00 J- mehr. — Gute zufuhr, rege Kauflust München, St. Jan. (Getreidewochenbericht von Bauer und Zeckendorfs Die Nachfrage am Geireidemartt war auch während der vergangenen Woche keine rege, so daß trotz nicht drängendem Angebot und besestigter Tendenz Preis: Veränderungen nicht eintreten konnten. Es notierten auf heutigem Wochenmartn Ia mahlfähiger bayerischer Weizen« 9,80 bis 9,50 «» IIa mahlfähiger bayers ischer Weizen 8,00 ——9,00 M» la bayerisches Korn 7,70——7,85 .-i-., Ila bayerisches Korn 7,00 bis 7,50 Ja» Ia trockener bayerischer Hafer 7,30 bis 7,ti0 Ja» Ila trockener bayerischer Hafer 6,60 bis ·7,00 M, neue baherische Lverste je nach Qualität 7,00-—7,90 W. per 50 Kilogramm ab bayerische Starionem Aktion-her» Si. Jan. (Vieh mar k t.) Bericht vom 26. bis St. Januar. Gesamtauftiiew 723 Ochsen sdarunter — aus Schweden und 330 aus Oesterreich), 475 Ballen sdarunter 136 aus Oesterreich), 810 Kühe fdarunter — aus Dänemark und 112 aus Lesterreichx 365 Jungrinder (92 aus Oesterreich), 2455 lebende und 2077 tote Kälber, 4447 lebende und 2734 tote Schweine, 114 lebende und 664 tote Schafe und Ziegen, —- lebende und 193 tote Lämmer, Spanferkel und Kitze Nach Auswärts wurden 839 Stück Großvieh und 374 Schweine exporiiert —— Preis e per 50 Kilogramm Lebendgewicht: Ochsen: 1. Qualität 50—55, östern 57—62, holläiid 00-—00, 2. Qual. 46—-49, österr. 54——56, holl. 00—00, 3. Qual. 43—-45, öfteren 50—53, schweb- 00—00, 4. Qual. 40—42, Kisten. 44—-49, schwed. 00—00, H. Qual. 36—39, österr. 36——4Z. Ballen: 1. Qual. 41--45, Z. Qual. 38—40, Z. Qual. 34——37 zKühe u. Kalbinnen : l. Qual. 46—50, L. Qual. 4l—45, 3- Qual. 37—40, 4. Qual. 32«——36, b. Qual. 23—3l; gering genährtes Jungvieht 23—33; Kälber: feinste 59——60, mittlere 54—-58, geringe 46—53; Schafe: Stallmastschafa Aiaftlämmer und jüngere Masthammel 00—00, ältere Niasthammel Ort-W, mäßig genährte Hatnmel -—, gering Lämmer 00—00; Schweine: Fettschweine über 150 Klgr. 45——50, vollfleischige von 120 bis 150 tilgt. 45—-54, von 100 bis 120 Klgn 00——00, von 80 bis 100 Klgu 00——00, dto. unter 80 Klgr. 00—00, Sauen 29 bis 44, Bratenschweine 54——«56 Mk. Pr eis e per 50 Klgv Schlachtgeivichtr Ballen I. Qual. 00«—00, 2. Qual· 00—00, Kälber: feinfte 68—70, mittlere 62——67, geringe 54—61; Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthammel 66—-72. ältere Masthammel 60—65, mäßig genährte Hammel und Schafe 47——59; geringere Läinmer und Schafe 00—00. Schweine: Fettschweine über 150 Klgn 5'7—62, vollfleischige von 120—150Klgr. 57—65, von 100 bis 120 Klge 57——7l, von 80 bis 100 Klgr 56—73, unter 80 Klgn 57—-70, Sauen 46—55, Bratenschweine 68—73 Mk. Marktverlaust Grvßoieh unverändert, Kälber lebhaften Schafe leicht anziehend, Schweine etwas lebhaften Nürnberg, 31. Jan. sH o p s e n b e r i ch r) Jm Laufe dieser Woche blieb die Nachfrage wiederum eine rege, sodaß der erhebliche Umsatz von 1100 Ballen gegenüber einer Zusuhr von 400 Ballen erzielt werden konnte. Obwohl also die Lagerbestände abermals wesentlich gemildert wurden und die Stimmung eine freundlichere ist, konnten doch nur gutfarbige Hopsen ihren Preisstand voll behaupten, wogegen gelb- und mißfarbige Ware bei ungenügender Nachfrage immer nvch schwer verkäuflich ist. Die Preise sind unverändert.</p>
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          <p>Verzeichnis der Gottesdienste in Landshut vom 1. bis 7. Februar 1914 Nr. 3l. - Verzeichnis or« Gotte-seitens« u: Laut-eher vom I. bis e. Februar tritt. Sonntag (4. Sonntag nach Eviphania Sammlung Stadtpfarrkirche St. Martin. für den Kirchenbau in St. Anton in Jngok stadt) 5 und halb 6 Uhr hl. Messen. 6 Uhr Frühlehre halb 7 Uhr hl. Messe. halb«8 Uhr Bennovereinsmesse für Gg. Saxingen Agent, 8 Uhr Predigt, dann Wachsweihe Prozession und feierl Hochamt, 10 Uhr Hausmeiftervew Messe für Thom. Hiebl, Haus-meisten, 3 Uhr Vesper dann Predigt, Rofenkranz und ges. Litanei Montag tMariä Reinigung) 5 Uhr beginnen die von Max Voggensberger ge·. Segensmeiien zu Ehren Mariens, 6 Uhr Stiftmesse für Gg. und Man Kolbinger halb 8 Uhr hl. Messe des Vereins der ewigen Anbetung mit Vortrag und Kommunion der Mitglieder. Dienstag halb 8 Uhr Jahrtag für Seh. Schmid und Familie. Mittwoch 7 Uhr Stlftmefse füt Gg. und Maria Koibinger. Donnerstag 9 Uhr Prozession und hl. Amt zu Ehren des reinsten Herzens Mariens. Freitag 5 Uhr Königer-Stistmesse, halb 8 Uhr Passions-samt. Stadtpsarrkirehe St. Judas. Ssonntag (4. Sonntag nach Eoiphanie,) 5 Uhr Früh: ums, s uhksjiojeutkanz 7 uyk Hi. Messe, sks u. E SVUUW 9 Ubs hl. Messe des kath. Männeroeretns für H. Joses « Walten sit« Uhr Predigt, Kerzenweiha Prozession und Hochamt, 10 Uhr Schulntessth 2 Uhr Predigt, Nosenkranz und Prozession. Montag 6 Uhr gest. Rosentranz für A. und Suf. Franz, 9 Uhr Seelengottesdienft für Frau Theres Beet. Dienstag 574 Uhr Requiem der Rosenlranzbrdsch., 7 Uhr Monatsarnt o. Afch, 8 Uhr Jahrtag für Adelh v. Schleich Donnerstag 574 Uhr Viünsterertnefsg 8 Uhr Prozession und Hochamt der Corp. Christi Brdsch., nachdem 4 Uhr Rotentranz. Tode—3angstaitdacht. Freitag 6 Uhr gest. Rosenkranz unt« Oirihuer für M. Planet, 7 Uhr Niouatsantt der· Herz:sesudrdsch., 8 Uhr hl. »Hast.Samstag 6 Uhr gest. Rofenkranz und Dreifziger Mang 8 Uhr hl. Messe, 3 Utr Vesper, Kuh» —mustk am LFtbruar »Missa de B. M. VI· von Ficke. Stadtpfarrkirche St. Nikolm Sonntag halb 7 Uhr ht. Messe, 8 Uhr Kerzenweihe mit Ltchterprozessiom P uirgottesoienst mit hl. Amt und Predigt, 10 Uhr hl. xiliefse, 2 Uhr Linn-ei. Montag 6 Uhr hl. Messe Ther- Obermeieu halb 7 Uhr Arntenseetbrdsch.:Wochenmesse, 774 Uhr hl. iilsesse Joh. Haber. Dienstag 6 Uhr hl. Messe Mar. Lang, halb 7 Uhr Dannersche Wochenmesfe, W« Uhr hl. Messe Kreuz. Kteeberger nach jeder hl. Messe wird der Blafiussegen erteilt. Mittwoch 6 Uhr hl. Messe Mich. Reisen halb 7 Uhr Jahrtnesse Pult. und Anna Straßen W; Uhr hl. Messe Sophie Popp. Donnerstag 6 Uhr hl. Messe Cilli Homer, halb 7 Uhr Hecknekfche Monatsmesse, 774 Uhr hl. Messe Max Graf, IN« Uhr Piflas. Freitag Herz:Jksu-Fceitag) 6 Uhr hl. M-ffe F. Djsßtnger 727 Uhr h. Messe Adam Reuter, W« Uhr Jahrmesse Ell-ach. und Trick. Ernst, abends halb 5 Uhr H( zsJssuiAndatt tSamstaa halb 7 Uhr Quer. Mtffe Gg. und War. Ach, 7114 Uhr Requ ern für Max. Pfaffingetz halb d Uhr Rufens-ans. Franziskaner-Klofterkirche. Sonntag 5, 6, 7 Uhr hl. Messen und 10 Uhr hl. Messe für den Sanitätsmann Thomas Mehl; its-ehrt. 1 Uhr Studenten-Andacht; nachm. 5 Uhr ges. Litanei. Dienstag b, s, 7 n. 9 Uht hl. Segensntesfen mit Antoniusandachy nach den hl. Messen Erteilung per Plusia-siegend. Freitag um H« Uhr Wochengottesdkenft Gvangelifche Kirche. Sonntag l. Febr.1914. 4. Sonntag nach Epiphanias 9 Uhr Hauptgottesdienst (Matth. 8 V. 23——27) Herr Stadtpfakrer SeideL Darnach Kinderaottesdienst (Luc. 16 V. 19—31.) Usn halb 2 Uhr Christenlehrr. HL Blut in Berg o. L. Sonntag 6 Uhr hl. Plessa 8 Uhr Psatrgottesdiensh nachm- 2 Uhr hl. Rosenkranz und Christenlehm Montag halb 7 Uhr hl. Messe, 8 Uhr Psarramt Dienstag 7 Uhr Trauung des Gg. Heindh 774 Uhr hl. Messe für Gg. HeindL Mittwoch Pl« Uhr hl. Messe für Fried. Berg. Donnerstag 774 Uhr Jahrtag für Mich. Nester. Freitag W« Uhr Wochenmesse für Jos. Taselmeieu Samstag W; Uhr Jahresmesse für Mar. Fassunhammexx abends halb 6 Uhr hl. Rofenkranz. Maria Briinnb Krippenoorstellung: Hans Nazaret Pfarrkirche in Achdorf. Sonntag: 8 Uhr Wachstveihe und Pfarrgottesdiensh halb 10 Uhr Seelenamt für s· Jungherrn Seh. Schwer-il. Montag: halb 8 Uhr hl. Amt der Fr. Gruber f. s— Mittwoch: halb 8 Uhr Jahrtag für Jus. Schuster. Doäinerstaw halb 8 Uhr Jahrtag s. Jus. Stricke«erger. Samstag: halb 8 Uhr hl. Amt d. Frau Aiglftorfer für f Freundschaft. Montag, Donnerstag und Samstag: abends 5 Uhr hl. Rosenkranz Montag u. Fspitnq E tssltssig de: Generalabsolutton nat-h d«- Gor sdsenstsssn W" isags 5, 6, 7 u. 9 Uhr hl. Messen; ttachm 5 Uhr Ro;cntrarz. Hl. Geiftlircha Sonntag 6 Uhr ieierl. Wacbsweihh dann hl. Amt, 10 Uhr Stifiungsamt des Bürger-Vereins, 2 Uhr Vesper u. Nosenlranzs . Mittwoch halb 8 Uhr Jahttag für Brigitte Eierschmolz. Freitag (Herz-Jefu-Freitag): 6 Uhr Ausfetzung des Allerheiligsten und hl. Messe, halb 8 Uhr und 9 Uhr hl. Messe, 3 Uhr Rosenkranz, 5 Uhr Predigt, Gebete, Schluß. — Die übrigen Tage halb 8 Uhr hl. Messe, 3 Uhr Nosenk:-anz. St. Sebastian-Kirche. Sonntag 10 Uhr hl. Amt der Fuhrleute zu Ehren des hl. Sebastian. Montag 7 Uhr Jahresmesse für s— Abt. Haber, Kaufmann und Verwandte. Dienstag 9 Uhr hl. Amt der Familie »Luckner. Vor Find nach dem Gottesoienst Eaetlung des Blasiuss egens. . Ykittwvch 7 Uhr Jahresmesse für Familie Lichtenwallner Die übrigen Tage um 7 Uhr hl. Messe. Dominikanerkirchk Militäkgottesdienst 10 Uhr Gottesdienst fttr die Studierenden des Grimnasiutns il il : tsfiozepdienst für die Studierendeci der Realsthule Jefuitentircha Mittwoch 7 Uhr b» Messe der Altar MErknet-Kongr. für Js Hin. Leu. Brandstetley Austragsbauer in Reichelkofem Klofterkirehe Seligenthab Sonntag 7 Ubt früh hl. Amt, 1 Uhr Litanei. Montag (Fest Piariä Licti meist) 7 Uhr hl. Amt. An den ixogigen Tagen H« Uhr hl. Messe, Kloster-titsche Ursulinen. Sonntag bit« Uhr Kerzenweihn halb 7 Uhr hl. Piesse 3 Uhr Versammlung der Blau-Jungfrauen: Kongr., hatt) 6 Uhr Abendandacht Freitag (He1z:Jesu:Frei1ag) halb 7 Uhr hl Segenss messe mit Kommunion, 5 Minuten vor halb 8 Uhr Schnitt-»He. Die übrigen Tage halb 7 Uhr hl. Messe, 5 Minutenvor halb 8 Uhr Schutmesfa Ohms s Mit Vier-m packt man sang. mit wenig komm: matt aus, sagt ein alter Wahrfpruch der leider ein gut Tesl feiner einstigen Berechtigung verloren hat, denn in unseren Tagen der hohen Lebensmitteloreife ift es ungeheuer schwer mit wenig Geld aus-zukommen· Davon wissen alle Haussrauen ein Lied zu fingen, die fich mit einen: kneipt-en, Inüssew Einrtchten und sparen, wo es irgend angeht, wird— zum unabünderlichem Muß· Wenn man da ost von Frauen hört, daß Sie es fertig bringen, ihren Lieben trotz der so— betchränkten Geldmittel tagtäglich mit naht« und schtnackhafter Kost auftuwartety so steht mancher vor einem Rätsel. Der Einsichtige aber sagt sah, das; das ficherlich Frauen sind, die — mit hellem Ve stand und klarem Blick ausgerüstet —- die bedeutenden Vorteile wahrnehmen und nähen, die eine hochentwickelte NahrungsmtttehJndustrie ihnen bieten kann. Wer z. B. die ausg ebigety aus auserlefenen Naturprodukten hergeftellten Knorr· Suppentvürfel lauft nnd regelmäßig verbrauchr der spart im besten Sinne des Wortes. Die geringe Ausgabe von I« Pfennig pro Würlel für 3 Teller macht sieh vielfältig bezahlt, wenn man sieht und fchmeckx was man dafür hat. 329 oder doch nicht allzu reichliehem Wirtschaftsgsld begnügen Brut! und Verlag von J. F. Rietfch in Landshrcr Veranrwortlirb für die Reduktion: F X. Warum, klar-what.</p>
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          <p>Jch erfuche nachfolgende Beleuchtung der groben llnrichtigkeiten über die Lohnverhältnisse der Straßenbahwagenführer in den ,,St. a. d.P.« vom 20. Jan. der ,"«Landsh. Ztg.« in öffentlicher Magistratssitzung bringen zu wollen, damit sie ihren Weg. in die Offentlichkeit findet 1. Der Wochenlohn des Wagenführers beträgt nicht, wie behauptet 22 Nil» sondern 24.15 Mk» der sich aus 23 Mk. eigentlichen Lohn und 1.15 Mk. Kleiderzulage zusammenseht welch letztere im Jnteicsse der Führer selbst alljährlich auf einmal ausbezahlt wird L. Die Woche hat für den Wagenführer nicht 7, sondern nur 6 Arbeitstage, da jedem Wagenführer allwöchentlich ein freier Tag zusteht, somit beträgt der Taglohn nicht 3 Mk, sondern Mk. 2415:6 = 402 Mk, das ist mit Rüclsirht darauf, daß die Führer mit einer einzigen Ausnahme ungelernte Arbeiter sind, als ein sehr guter Llnsangslohn angesprochen werden muß. Z. Außerdem erhält jeder Wagensührey wenn er an seinem, ihm jede Woche zustehenden ftsW Tag im Betrieb-interesse zum Dienste herangezogen werden muß, folgende Extraentschädigunkp a) Seinen entsprechenden Stundenlvhm wenn seine Beschäftigung we niger als 5 Stunden be: trä t. g b) Seinen vollen Taglohm wenn er m e h r als 5 Stunden beschäftigt war. c) Seinen vollen Taglohn plus 25 Proz. Zuschlag zu dem jeweiligen normalen Stundenlohn für jede Di.nstleistung, welche die normale tägliche Dienstleistung übersteigt. Der städt. Kominissär Herr Kommerzienrat K o h l n d o r s e r fügte diesem Schreiben nvch an: Zu den obigen Ausführungen muß ich noch bemerken, daß der Dienst zwar volle Aufmerksamkeit verlangt, jedoch durch die vielen Pausen gewiß nicht anstrengend ist. Der Beweis für die befriedigende Entlohnung im allgemeinen ist wohl darin zu·finden, daß fortwährend Gesuche um Anstellung bei der Direktion</p>
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