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      <titleStmt>
        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1915-11-26"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">68. Jahrgang Nr. 322</biblScope>
          <date when="1915-11-26">1915-11-26</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
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          <p>Die Beute von Mtrowitza und Pristina. 17 400 serbische Gefangene, 25 Geschütze erbeutet. — Alle Anstürme der Italiener am Jsonzo vergeblich. — Die Haltung Griechenlands noch ungevürt. — Die serbische Re­ gierung ans der Flucht. — Italienische Truppenlandungen in Albanien. - Rnmüuieus Getreideausfuhr beginnt. Vom Westen liegen keine,neuen Nachrichten vor. Im Osten hüt sich! hie Zahl der russischen Gefangenen, die von den Unsern bei Berfemünde gentotijjt wurden, auf ,9 Offiziere und 750 Mann erhöht. Der Ort Bersemünde, dev von den Russen wieder Zurückerobert worden war, ist fetzt in unserer Hand. An der italienischen Grenze dauern die Kämpfe bei San Martins und am Monte San Michele an. Ueberall wurden die Italiener nach! teilweise hartnäckigen Nahkämpfen zu­ rückgeworfen. Auch! bei Oslavija wurden ita­ lienische Angriffe abgewiesen. Mtrowitza ist von österr.-ungar. Trup­ pen, Pristina von deutschen Truppen genom­ men, so lautete der vorgestrige Heeresbericht. Daß an diesen beiden .Punkten hie Beute keine allzu geringe sein konnte, war bei dem raschen Vorgehen der verbündeten Truppen zu .erwar­ ten. Ter gestrige Bericht gibt nun hierüber Aufschluß. Es wurden in Mtrowitza .10000 Serben gefangen und 19 Geschütze erbeutet, in Pristina 7400 Serben zu Gefangenen gemacht, während 6 Geschütze in unseren Händen blieben. Mit Mtrowitza und Pristina haben die Serben die letzten wichtigen.Stützpunkte auf serbischem Gebiet verloren. Mn schmaler, nur 20—30 Kilometer breiter.Streifen Ser­ biens, der begrenzt wird durch! .die Linie Prijepolje — Sienica — Nvvipazar — Mitro­ witza — Pristina — Kacanik.— Kalkandelen, die schon im Besitz des .Gegners ist, ist alles, über was die Serben noch! im eigenen Lande verfügen. Wichtigere Orte — man müßte höch­ stens noch Prizren als solchen rechnen wollen — gibt es in diesem Grenzgebiet nicht mehr. Eine Ergänzung des Kriegsmaterials ist ebenso wie jede Lebensmittelzufuhr nicht mehr mög­ lich!. So von allen Hilfsquellen abgeschnitten, wird das serbische Heer gegen 'die unwirtliche gebirgige Grenze Montenegros gedränpt, Znd gewaltige Flüchtlingsscharen vermehren noch das Elend und die Not, die zu lindern es keine Mttel mehr gibt. .Es muß ein furcht­ bares Drama sein, das sich! Mer jetzt abspielt, eiU Drama, das sich- mit Worten kaum! schil­ dern läßt. Wie sich! die Verhältnisse in Griechenland weiter gestalten werden, läßt sich! zurzeit noch nicht übersehen. Daß Griechenland unter, kei­ nen Umständen gewillt ist, sich- hon der Enente in den Krieg hetzen zu lassen, ist so gut wie sicher, und es scheint denn guch, als ob die Entente ihre letzten Drohungen — Handels­ sperre usw. — vorläufig nur auf dem Papier stehen läßt; wenigstens wurde von .englischer Seite versichert, daß die Sperre nicht wird durchgeführt werden. Zu welchen anderenZugeständnisien sich Griechenland wird bereit fin­ den lassen, ist heute noch! nicht bekannt. Auch weiß man nicht, ob schon feste Abmachungen zwischen 'der Entente und Griechenland Iber Truppendurchtzüge durch griechisches Gebiet und die Landungstruppen von Saloniki ge­ troffen worden sind. Wahrscheinlich ist, patz Griechenland bis hart an die Grenze dessen gehen wird, was ihm feine Haltung als neu­ traler Staat erlaubt. Allerdings keinen Schritt weiter. Ueber die Haltung Griechenlands sind die widersprechendchsten Meldungen im Umlauf. Alle Athener Meldungen der (Ententepresse lauten für den Vierverband günstig. Demobigisierung, Zurückziehung der griechischen Trup­ pen und alle Tinge, die nach! dem Wunsche der Entente sind, werden als Taffache hinge­ stellt. Bei alledem dürste der Wunsch! der Vater des Gedankens sein, penn die Vertreter Griechenlands in ausländischen Häfen erklären, alle, daß die Griechen die serbische Armee, falls sie sich! auf griechischem Boden flüchjten würde, entwaffnen und internieren müßte. Das Hingt ganz anders als die Meldungen der Entente.</p>
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          <p>Bericht des deutschen Hauptquartiers. WTB. Berlin, 25. Nvvember. Mittags. (Großes Hauptquartier.)</p>
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          <p>Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generakfeld«arschalls von Hiudenburg. Bersemünde ist fest in unserer Hand. 1 Die Zahl der Gefangenen hat sich! aus i 9 VMivch, 75» Man», die Beute auf 3 Maschinengewehre Mhöht. 1 Bei der Heeresgruppe des Generalfeld­ marschalls Prinz Leopold von Bayern und des Generals von Linsingen ist die Lage unver­ ändert. ! . . . j B alkau-KriegsschaUplah. Bei Mtrowitza wurden von Truppen der Armee des Generals v. Koeveß etwa 10000 Serben gefangen genommen und 19 Geschütze erbeutet. In den Kämpfen um PrMna und an der Sidnica fielen 7400 Gefangene und 6 Geschütze in unsere Hand. 1 J Die Beute an Kriegsgerät und Vorrat ist erheblich!. ' | Oberste Heeresleitung.</p>
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          <p>geschütze, zahlreiche Fuhrwerke, Munition al­ ler Art, 7 Lokomotiven, 130 Waggone und viel anderes Kriegsmaterial erbeutet. Eine österr.ungar. Kolonne gewann, über Mttowitza hinausrückend, die Gegend von Vucitrn. Südlich! davon sind deutsche und bulgarische Kräfte im Begriff, die Sitniea Zu überschreiten. In den Kämpfen um Pristina sind 6800 Gefangene eingebracht und 6 serbische Geschütze erbeutet worden. Der stellvertretende Chef des Generalstades r v. Hoeser, Feldmarschalleutnant.</p>
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          <p>Vom westlichen Kriegsschauplatz. Tas Schicksal der griechischen Freiwikligentegion. Berlin, 25. November. Nach! einer Mel­ dung der Kriegszeitung aus Lugano verhan­ delte die griechische Regierung lange mit der französischen über die Entlassung der an der Westfront kämpfenden griechischen Freiwilli­ genlegion. Schließlich bewilligte die französi­ sche Regierung aber deren Heimreise. Die Le­ gion bestand aus 1300 Mitgliedern. 68 sind heimgekehrt, die übrigen sind in Flandern gefallen.</p>
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          <p>Italien im Kriege. Die "Franks. Ztg." meldet aus Berlin: Ein soeben aus Italien eingetroffener Reisen­ der, der dort über alte, sehr gute Verbindun­ gen verfügt, teilt mit, daß die starke Ab­ neigung gegen eine Beteiligunp am Balkankriege, für die die verschiedensten Gründe ge­ genüber den Ententegenassen geltend gemacht werden können, nicht etwia abgenommen habe. Auch in italienischen Militärkreisen weiß man, daß der Col bi Sana tatsächlich nicht von den Italienern genommen worden ist, Cadorna hält aber an seiner Behauptung über die Besetzung dieses Berggipfels aus politischen Gründen fest. Er braucht Erfolge für das demnächst zusammentretende Parlatment und darauf sind auch! seine unter den größten Dpfern an Menschen und Material gemachten verzweifelten Anstrengungen an der Jsonzofront zurückzuführen. Im übrigen bauen die Italiener eine starke Verteidigungslinie hinter der jetzigen Front aus durch! Schützengräben und Unterstände, sogar mit Zentralheizung durchl eine Röhrenleitung, in der von einem erhöhten Punkte aus heißes Wasser durch die Gräben läuft. (SO Der Krieg mit Italien.</p>
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          <p>Am Balkan. Ter bulgarische Bericht. WTB. Sofia, 25. November. Amt­ licher Bericht vom 23. ds?: Seit 10 Tagen waren erbitterte Kämpfe um Pristina im Gange. Nachdem unsre ArM&gt;ee heute endgültig die Serben im Norden, Osten und Süden umzingelte, unternahm der Gegner die äußersten Anstrengungen, um sich in Pri­ stina zu halten; er konnte jedoch unsrem Drucke nicht Widersfehen und würde gus den fetzten Stellungen geworfen, worauf er gezwungen war, den Rückweg nach Westen anzutreten. Um halb 3 Uhr nachmittags rückte zuerst ein Rei­ terregiment in die Stadt ein, dem unsre Trup­ pen von der Nordfront und Abteilungen der benachbarten deutschen Kolonne folgten. Die Zahl der Gefangenen ist noch! nicht ermittelt. Ter Sieg aus dem Amselfeld. Berlin, 25. November. Aus dem k. und k. Kriegspressequartier wird der "93. S " gemeldet: Die Gesamtzahl der von den Ver­ bündeten gefangenen Serben ist guf 101000 Wann gestiegen. An Pristina hatten sich- die Kräfte der Armee Galkwitz und bulgarische Abteilungen herangeschoben. Den deutschen Ko­ lonnen gelang es zuerst, den Gegner aus der Stadt zu werfen. Bald na# ihrem Einzug tauchten aus der Richtung Butovac bulgarische Truppen auf, die von den deutschien Kameraden freudig begrüßt wurden. Die Freude erfuhr eine bedeutende Steigerung, als sich heraus­ stellte, daß die Serben auf ihrem schleunigen Rückzug 2000 österr.-Ungar. Kriegsgefangene zurückgelassen hatten, die von den Verbündeten sofort in liebevolle Obhut genommen wurden. Mit den gestrigen Erfolgen ist der Sieg in der Schlacht auf dem Amselselde entschieden. (Z.) Tic Lagx der serbischen Armee. Der Kriegspresseberichterstatter des Pesti Hirlap bei der Armee Mackensen berichtet: Um eine Kapitulation oder ^Umzingelung der .serbischen Armee, die eine tatsächliche Beendi­ gung des serbischen Krieges bedeuten würde, zu vermeiden, haben die Serben, wie aus manchen Anzeichen gefolgert werden kann, ihre besten Truppep zu neuen Formationen zu­ sammengezogen, die einen neuen Führer er­ halten. Aus diesen Formationen wurden die Trupepn der dritten Linie herausgenommen und age Stammtruppen mit gktiven Offizie­ ren nach! Süden geschickt. Die Infanterie der dritten Linie hat die Aufgabe, den Rütftug zu decken, aber es ist schon ziemliche Verwir­ rung in ihren Reihen, die einer Panik Onahekommt. Diese Truppen sind von Reserveoffi­ zieren geführt, die schon kriegsmüde sind. Es wurde festgestellt, daß die Truppenkom­ mandanten geflüchtet sind und den Offizieren bekanntgegeben haben, jeder möge sich retten, wie er könne. Flieger haben festgestellt, daß zwischen Prizrend und Pristina große Train­ kolonnen stehen, welche die .Nachhuten entspre­ chend verwirren können. Es wurden bekanntlich&gt; unter den letzten Gefangenen keine aktiven Offiziere mehr gefunden, was die Meldung von der begangenen Umgruppierung bestätigt. (SO Gricjch«nland und das Schicksal der serbischen Armee. Zürich, 25. November. Aus dem Haag wird nach! Zürich berichtet: Die griechischen Gesandten in Rom, Paris und London hätten die bestimmte Erklärung abgegeben, daß die serbische Armee, falls sie auf griechisches Ge­ biet übertrete, sofort, unter Umständen auch gewaltsam, entwaffnet würde. Italienische Blätter berichten, Griechen­ land habe dem Vierverband gegenüber jeden Gedanken an eine militärische Intervention zugunsten des Pierverbanves kategorisch! zurück­ gewiesen. (80 Italienische Truppenlandungen in Albanien? K o penhage n, 25. November. Nach einer Londoner Drahtung aus Rom hat die Landung italienischer Truppen in Albanien nunmehr begonnen. Ter Landungsplatz wird nicht genannt. (Z.) Rumäniens Neutralität. Die Berliner "Morgenpost" meldet aus Bukarest: Die Zeitung "Dreptatea" veröffent­ licht eine 'Unterredung mit einem Bukarester Ententediplomaten. Dieser äußerte sich dahin, Rumänien werde seine Neutralität nicht mehr lange aufrechterhalten können. Die Entente sei entschlossen, gegen Rumänien aufzutreten, wenn die Truppenansammlungen an der südbeßarabischen Grenze nicht aufhörten. Man werde Rumänien ein Ultimatum überreichen, das freien Durchzug der Ententetruppen durch die Dobrudscha zum Zweck eines Angriffes auf Bulgarien fordere. Das Blatt fügt hinzu: Tie Absichten Rußlands feien bekannt; man halte indessen die Ankündigung eines Ultima­ tums für ein Märchen oder einen Bluff. (SO Rumäniens Getreideausfuhr. Berlin, 25. November. Wie wir hö­ ren, wird in den nächsten Tagen ein Abkom­ men mit Rumänien wegen der Getreideliefe­ rung aus der neuen Ernte abgeschlossen wer­ den. Das Abkommen wird auch die Preisrege­ lung für alle Warengattungeu enthalten. Die Einfuhr ist zentralisiert. (SO i Das EttrxvchstN des Islams in Griechenland. | Der bekannte Balkanberichterstatter des f "Journal" Andre Tudesq sendet seinem Blatte I die folgende Schilderung der mohaMMedaniI scheu Bevölkerung von Saloniki: "Vor füns! zehn Monaten noch, als in Europa Friede I herrschte, waren die griechischen MohammedaI ner kaum von der übrigen Bevölkerung zu un­ terscheiden. Sie kleideten sich europäisch und schienen in keiner Weise darauf bedacht, ihre Nationalität besonders zu betonen. Das war jvor fünfzehn Monaten, ... als noch Friede herrschte. Doch die durch den Weltkrieg hervpKgemfenen Ereignisse auf dem Balkan haben all dies geändert. Die Türken haben sich» mit Deutschland vereinigt und erwarten die Bulgaren m\t offenen Armen. Die Griechen, die einstigen Gegner, Verhalten sich untätig und schweigen. Und die Serben — der große Gegner der Mohammedaner ilmf Balkankriege — müssen Schritt für Schritt ihre Heimat preisgeben. ES scheint wirklich so, als ob die große Stunde der Mohammedaner gekoms men sei. Und überall im Orient wird imian ^dieses Erwachen gewahr. Die roten Feze mit (den schwarzen Quasten tauchen überall auf dem Balkan ans der Vergessenheit empor. Auch in Griechenland erblickt man die gleiche Er­ scheinung. Schon in Athen wurde ich durch die große Zahl der türkischen Kopfbedeckungen überrascht. In Saloniki aber wurde meine Verwunderung zur Verblüffung gesteigert. Der Islam erwacht wirklich. Die kleinen türki­ schen -Kaffeehäuser sind allabendlich von einer beunruhigendest Menge Gläubiger gefüllt. Beim Manch ihrer langen Pfeifen sitzen ernste Männer aus Stambul oder Smyrna ich Mittelpuntt der Versammlungen, erklären die Ge­ genwart und sprechen von den Aussichten der Zukunft. Sie sprechen in den Redewendungen des Koran und ihre Zuhörer lauschen andächtig den heiligen Worten. So wird die Volkssttmmung allmählich geformt. IM muselmanischen Viertel von Salonitt hatte ich Gelegenheit, mich von der Regelmäßigkeit und deM Erfolg dieser Versammlungen zu überzeugen. Wenn man bis zur Moschee wandert und das eiserne Hofgitter aüfftößt, gewährt man dasselbe Schauspiel. Ein Hodja sitzt da, mit gekreuzten Beinen; Männer, Frauen und Kinder sind schweigend um ihn geschart, während er spricht. "Die Stunde naht," sagt der Hodja, "in der die Perser, Aeghpter, die 93rüder aus Tunis, Marokko, Tripolis, aus dem Kaukasus und Indien von dem Joche befreit werden. DeutschiI land und Bulgarien helfen bei diesem Befrei1 ungswerk." In den Klubhäusern, in den Kaf' fees und in der Moschee — überall wird die j Stimmung des Volkes bereitet. Wer die Zä: higkeit der Bewohner des Ostens kennt, weiß, - daß dies keine leicht zu nehmestde Gefahr be­ deutet. Der große heilige Krieg ist kein hohles Gespenst mehr. Die Volksredner, die Prediger der Mohammedaner eilen rastlos von Ort zu Ort, von Gegend %\x Gegend. Es handelt sich jetzt um weit wehr, als um! Serbien; es han­ delt sich! um den ungeheuren, weitverzweigten Islam. Hier gibt es für uns nur ein Hilfs­ mittel: Soldaten! So schnell und so viel als nur möglich . ).'" ’ ffkz.)</p>
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          <p>Aufttts zum Heiligen Krieg. Aus Schanghai werden einer Meldung der "Franks. Ztg." zufolge nach. Indien Pro­ klamationen verschickt, in denen alle Musel­ manen ermahnt werden, gegen England und seine Bundesgenossen den Heiligen Krieg zu beginnen. Die Proklamationen sind arabisch abgefaßt und durch den Sultan, den Thron­ folger, den Scheik ül Islam und den Kriegs­ minister Enver Pasch.« unterzeichnet. Gewöhn­ lich werden sie nach den verschiedenen Plätzen durch doppelte Boten versandt. (SO Die Türkei im Kriege.</p>
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          <p>Der Krieg zur See. Versenkte Tampfer. Base l, 25. November. Nach! den Ba­ seler Nachrichten melden Madrider Blätter die Versenkung mehrer italienische Dampfer iw Mittelmeer, die bisher, von italienischer Seite nicht bekanntgegeben wurden. In allen Fäl­ len konnte die Besatzung die italienische Küste erreichen. An Bord des versenkten Damp­ fers "Bormida" wurde ein italienisch!er Offi­ zier verhaftet, und auf das angreifende Un­ terseeboot übergeführt. Der Schnelldampfer "Verona" entkam einem verfolgenden Unter­ seeboot.</p>
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          <p>Der Buren jelvzug gegen "Deutsrhi-Ostafrika. Die "Voss. Ztg." meldet aus Amsterdam!: Wie Reuter aus Kapstadt berichtet, leitete Ge­ neral Smuts am Montag die Rekrutierungs­ kampagne fiir den Feldzug nacht Deutschi-Ostasrika durch eine Rede ein, in der er prophe­ zeite, daß er innerhalb einiger Tage die für den Feldzug nötigen Mannschaften zusammen haben werde. Besonderen Nachdruck legte er auf die Notwendigkeit dieses Feldzuges, um dadurch! die Vertreibung der deutschen Flagge aus Afrika zu vollenden. Es sei Pflicht, das Gebiet der Union in Südafrika gegen die Pläne eines größeren Deutschland sicher zu stellen. Ter Minister zollte den Opfern der französischen Nation den schuldigen Tribut und auch, wie er wörtlich sagte, "dem edlen Beispiel Großbritanniens, das ohne jedes Zwangsshftem Millionen von Soldaten auf­ gebracht hat". (3 j Aus den Kolonien.</p>
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          <p>Bataillons oder deren Familien zu verwenden sind. Die Verteilung der Zinsen soll durch eine aus allen Dienstgraden des Ossizierskorps des !Bataillons unter dem Vorsitz des Batail­ lons-Kommandeurs gebildete Kovchnistion er­ folgen. gez. Ludwig." Reuter rcjchitskunSiger Bürgermeister. Tie Kollegien der Stadt Jmmenstadt beschlossen, nachdem die Bürgermeisterstelle unbesetzt ist, einen rechtskundigen Bürgermeister für die Stadt Jmmenstadt aufzustellen. Der Posten könne im Nebenamte nicht .mehr weirer ver­ sehen werden. Die große Mehrzahl bayerischer Städte von der Größe Jmmenstadts, darunter eine Anzahl von wesentlich geringerer wirt­ schaftlicher Bedeutung, haben einen rechtskun­ digen Bürgermeister. Ter Posten wird zur Bewerbung ausgeschrieben. Ter opferpfälzische Landrat wurde gestern geschlossen. Die Einnahmen und Ausgaben stellen sich auf 3 892 498,88 Mark. Die Kreis­ umlage wurde bei einem .Stenersoll von 3 460000 Mark aus 54 Prozent festgesetzt. Ter unterfränkische Landrat gab einstim­ mig seine Zustimmung zu dem von der Staats­ regierung vorgelegten Vertrag über das elek­ trische Ueberlandwerk, das die Elektrizitäts­ versorgung für Unterftanken regelt. Das Pro­ jekt sieht den Anschluß, von 649 Gemeinden vor. Bayerischer Städtetag. Ter Vorstand des Bayerischen Städtetages sieht sich veranlaßt, aus Samstag, den 27. November, nach Augs­ burg eine Sitzung des Vorstandes einzuberufen und zwar mit Rücksicht auf die vielen neuen Bundesverordnungen in derLebensmittelfrage. Bayerische Nachrichten. Allerhöchste Stiftung fiir das 1. JägerBatailton. Das 1. Jäger-Bataillon blickt am 27. November 1915 aus ein hundertjähriges Bestehen zurück. Se Maj. der König hat aus Anlaß dieses Jubiläums das nachstehende Al­ lerhöchste Handschreiben erlassen: "Ich habe Mich! bewogen gefunden, für das 1. JägerBataillon aus Anlaß der Feier seines 10Ojähr. Bestehens eine Stiftung mit einem Kapitale von '5000 Mark zu errichten, dessen Zinsen zu zwei Dritteln für gemeinnützige Einrichslungert des Offizierskorps, für Unterstützun­ gen oder unverzinsliche Darlehen an Offiziere, Sanitätsoffiziere oder Beamte des Bataillons, zu einem Drittel für Zulagen an im Waffen­ dienst verwendete, durch! Militärische Tüchtig­ keit hervorragende Kapitulanten-Unteroffiziere oder, wenn solche nicht vorhanden sind, zur "Unterstützung bedürftiger Unteroffiziere des</p>
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          <p>neben unsrem Schwerte unsre bisherigen Er­ folge. Abg. Casselmann (Lib.) schloß sich dem den verbündeten und insbesondere den bayeri­ schen Truppen vom Vorredner gezollten Lobe an. Die dem deutschen Volke durch den Mi­ litarismus auferlegten schweren Opfer seien nicht umsonst gebracht worden. Das deutsche Volk stehe geschlossen hinter seinem Kaiser, um, wenn notwendig, auch! das letzte hinzugeben .für das geliebte Vaterland. Der Aushunge­ rungsplan unsrer Gegner werde kläglich! zu schänden werden. Wir erachten nur einen Frieden für annehmbar, der den gebrachten gewaltigen Opfern entspricht. Abg. Müller (Soz.) forderte u. a. Regierungsmaßnahmen um die Mißstände inbezug auf die Volksernäh!rung zu beheben und rücksichtsloses Vorgehen gegen den Wucher, sowie Freigabe der Er­ örterung der Kriegs- und Friedensziele. Auch er gedachte dankbar der Heldentaten der Trup­ pen. Den anerkennenden Worten schilosten sich auch! die Abgeordneten Lutz. (B!d.) und Beckh (kons.) an. Bei der folgenden Spezialbera­ tung des Abschnittes "Industrie, Gewerbe und Handel" wiederholten die Abgg. Held (Z,), Häberlein (lib.), Segitz (Soz.) und Beckh, (kons.) die schon im Ausschuß erörterten Forderungen und Wünsche ihrer Parteien zur Förderung der Industrie und insbesondere des Gewerbes. U. a. wurden auch Forderungen auf Errichtung einer Handwerkerkreditbank, wärt" östliche An­ näherung an Oestecreich-Ungarn und die üb­ rigen Verbündeten, Ausbau der Wasserstra­ ßen und Sicherstellung der Donau als freie Verkehrsstraße nach dem Orient vertreten. —* Nächste Sitzung voraussichtlich Mitte Dezember. Bayerischer Landtag. Kammer der Abgeordneten. Vor fast leeren Tribünen beschäftigte sich die Kammer heute mit bete! (Etat des Aeußern, der schließlich auch ganz erledigt wurde. Die Redner gaben in der Generaldebatte all­ gemeine Erklärungen ab. Abg. Held (Z.) ge­ dachte der heldenhaften Tätigkeit unsrer Ar­ meen an allen Fronten und der aufopfernden Tätigkeit der Täheimgebliebenen. Das Aus­ land habe eine falsche Rechnung gemacht, wenn es mit einer Sonderstellung Bayerns rechnete. Bayern lasse sich! durch niemand in seiner Reichstreue beeinflussen. Um so unbegreif­ licher berühre ein Artikel der "Frankfurter Zeitung", in dem Bayern der versteckte Vor­ wurf der Reichsunzuverlässigkeit gemacht Wier­ de. Dagegen müsse man mit tiefster Ent­ rüstung protestieren. Wir wollen nur einen ehrenvollen, dauernden Frieden, der Deutscheland vor der Wiederholung feindlicher Ueberfälle schützt. Tie förderativen Grundlagen des. Reiches müßten unversehrt erhalten bleiben. Ter deutschen Wirtschaftspolitik verdanke man</p>
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          <p>Niederbayerische Nachrichten. Kivchperg i. W., 25. November. (Ein be­ dauerliches Unglück) ereignete sich gestern da­ hier. Eine Frau aus der Jnnernzeller Ge­ gend wollte mit ihrem etwa 12jährigen Sohn einen Stier heimführen. Ter Knabe führte das Tier. Beim Torfausgange rasten rodelnde Burschen hinterdrein und vorüber. Hierüber scheute das Tier und dahin ging's in rasendem Tempo. Der Junge, der den Strick um die Hand gewickelt hätte, wurde mehrere hundert Meter weit geschleift. Erst beim Pennschen Gasthause konnte der Stier angehalten und be­ ruhigt werden. Nachdem dem Knaben der^ Strick aus der Hand gelöst war, würde er ins Pennsche Gasthaus verbracht, wo er verschied. Der Vater des auf so traurige Weise ums Le­ ben gekommenen Jungen steht im! Felde.</p>
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          <p>kommissär bei der Regierungssinanzkamsmer von Niederbahern Franz Paul Jslinger ver­ liehen; der Titel Obersekretär dem Rentamts­ sekretär in Pfarrkirchen Max Huber. 1 Forstverwaltung. Pom 1. Dezember an wurde der Forstmeister Dr. Wilh. Jucht in Münchsmünster zum Regierungs- und Forst­ rat der Regierung von Niederbahern, Kam­ mer der Forsten, in etatsmäßiger Weise er­ nannt; zum Forstmeister in etatsmäßiger Weise befördert der Forstamtsassessor Franz Senfft in Oberried auf das Forstamt Wschossreut; in gleicher Diensteseigenschaft in etatsmäßi­ ger Weise berufen die Forstamtsassessoren Mo­ ritz Pflaum beim Forstami Eichstätt-West aus die Forstamtsassessorstelle zu Oberried, Forstamts Bodenmais, Richard Reiter beim! Forst­ amte Spiegelau auf die Forstamtsassessorstelle zu Weidensees, Forstamts Pegnitz; auf sein Ansuchen versetzt der Forstamtsassessor Hein­ rich Haßmann beim Forstamte Mainburg an das Forstamt Bahreuthi-Ost; zum Aorstamtsassessor in etatsmäßiger Eigenschaft ernannt der gepr. Jorstpraktikant Friedrich Weinthaler von Bayreuth nach Spiegelau. — Verliehen der Titel und Rang eines K. Forstrates dem Forstmeister Simon Schmiid beim! Forstamte Ergoldsbwch, der Titel eines K. Revierförsters dem Förster Georg Hilz in Altdvrf, Forstamts Landshut. Schuldienst. Die Volksschullehrer-, Mes­ ner- und Organistenstelle in Seifriedswörth, K. Distriktsschulinspektion Vilsbiburg 1 in Eberspoint, kommt ab 1. Januar 1916 zur Erledigung. Endtermin für Bewerbungen: 16. Dezember 1915. Die Volksschullehrer-, Mesner- und Or­ ganistenstelle in Martinskirchen, K. Distrikts­ schulinspektion Eggenfelden II in Gern, kommt ab 1. Januar 1916 zur Erledigung. End­ termin für Bewerbungen: 16. Dezember 1915» Die Volksschullehrer- und Organistenstelle in Langsurth, K. Distriktsschulinspektion Gra­ fenau II in Jnnernzell, kommt ab 1. Januar 1916 zur Erledigung,», Endtermin für Bewer­ bungen: 16. Dezember 1915. . Die Volksschullehrer-, Mesner- und Or­ ganistenstelle in Teugn, K. Distriktsschulinspektion Kelheim II in Kapselberg, kommt ab 1. Januar 1916 zur Erledigung. Endtermin für Bewerbungen: 16. Dezember 1915. Die Volksschullehver-, Mesner- und £r, ganistenstelle in Gottsdorf, K. Distriktsschul­ inspektion Wegscheid, kommt ab 1. Januar 11916 zur Erledigung. Endtermin für Bewer­ bungen: 16. Dezember 1915.</p>
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          <p>Für den Taubstummenunterricht über­ haupt werden 31544,98 Mk. genehmigt. Für Verzinsung und Tilgung der Schuldkapitalien der Kreis-Taubstummenanstalt wer­ den 8100 Mark bewilligt. Zur Refundierung des zum Neubau der Vorstandswohnung eingezehrten Kapitalver­ mögens werden 500 Mark genehmigt, für Ziusentgang aus den eingezehrten Kapitalien 448 Mark und Zuschuß zum Zwecke der Versorgung austretender Zöglinge 300 Mark. Zuschuß an die Taubstummenanstalt Mlchelfeld wurden 200 Mark genehmigt. Um Gehaltszulage hatte der Direktor der k. Kreistaubstummenanstalt Straubing nach­ gesucht. Das Gesuch wird jedoch mit Rücksicht aus die gegenwärtige Finanzlage des Kreises abgelehnt. Einer Bitte der Taubstummenlehrerstoch­ ter Elise Wagner in Straubing um alljährliche Unterstützung wird stattgegeben und die ihr gesetzlich! zustehende Summe von 111.06 Mark jährlich (ab 1. Oktober 1915) bewilligt. Der Volksschuletat mit 2 029 217.37 Ml Einnahmen und 2 781300 Mark Ausgaben, somit 752 082.63 Mark Kreisleistungen, wurde nach einem eingehenden Referate des Herrn Landrats Marschall, über das gesondert be­ richtet wird, genehmigt. Bortrag des 3. Ausschusses. Zum Betriebsvoranschlag der Heil- und Pslegeanstalt Deggendorf Einschließlich der Bauunterhaltungskosten für das Jähr 1916 wurden 116 350 Mark Zuschuß genehmigt. Zum Betriebsvoranschlag der Heil- und Pflegeanstalt Mainkosen einschließlich derBauunterhaltungskosten für das Jähr 1916 wur­ den 85 600 Mark bewilligt. Tie Lebensversicherung der Kreisbeamten. Hiezu wird genehmigt, daß die VergünstigungsVerträge mit 6Lebensversicherungsgesellschaften auch auf die ständigen Beamten des Kreises ausgedehnt werden können. Uferschutzbauten auf Kreisfonds für 1914. Der Transferierung von Restkrediten auf das Iaht 1915 wird zugestimmt. Als Zuschuß zum Unterhaltungsfonds für die Seebachverbauung und Regenregulierung wurden 2650 Mark bewilligt. Zur Wiederherstellung der Verbauungen in den Wildbächen bei Obernzell waren noch 14 000 Mark zu decken als letzte Rate. Diese Summe wurde nochmals in zwei Raten geteilt und in das nächste Budget nur 7000 Mark ein­ gestellt. Zur Teilverbauung des Schweinbaches zwischen Jenkofen und Schweinbach, Bez.-A, Landshut, werden 4000 Mark genehmigt. , Zur Teilverbauung des Aichbaches in den Gemeinden Ober- und Riederaichbach, Bez.-A. Landshut, werden '5200 Mark bewilligt.</p>
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          <p>bei 214 814,46 Mk. Einnahmen und 810 682,98 Mk. Ausgaben mit 4131,48 Mt. Aktivrest ab. Das Vermögen der Anstalt beträgt 525483,23 Mk-, die Schulden 105 936 Mk., somit ver­ bleibt ein reines Vermögen der Schule von 419 547,23 M. —* Der Kreisackerbauschulfond sür 1914 schließt bei 59 942,56 Mk. Einnahmen und 59 714,10 Mk. Ausgaben mit 228,46 Mk, Aktivrest ab. Die Perfonalexigenz der Schule beträgt 21 095,10 Mk. ! —* Die Kreistaubstummenanstalt Straubing hatte nach! der dem Landrat vorgelegten Rechnung im Jahre 1914 Ein­ nahmen 83103,50 Mk. und Ausgaben 66111,27 Mk., sodaß ein Ueberschuß von 17 052,23 fßfti verbleibt, der wohl in der Hauptsache dckherxührt, daß der Unterricht an dieser Anstalt nicht aufgenommen werden konnte, “ttfeil die Schule für Lazarettzwecke der Heeresverwäbtung zur Verfügung gestellt worden ist. Die Vermögensrechnung der Schule weist bei 132 487,73 Mk. Aktiva und 162 027,50 907t; Passiva noch, einen Schuldenstand von 29 539,77 Mk. auf.</p>
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          <p>bens zu steigern verstanden hüt. Was für Deutschland der Dreißigjährige, das bedeutete für Livland der Nordische Krieg. Es war in seiner Entwicklung um Jahrhunderte zurück­ geworfen. Das Land wlar verwüstet, dieStädte verarmt und entvölkert, hier und da die Einwohnersichaft in das Innere Rußlands ver­ schleppt. Es war alles erstarrt, und es hat lange gedauert, bis deutsche Hände die Trüm­ merstätten wieder aufbauten und neues Leben in die alten Mauern einzog. Von der russi­ schen Regierung kam keine Hilfe, vielmehr Hemmungen jeder Art. Sanken aber dio Städte auf das Niveau per russischen hinab, dann hörten sie auf, zum westlichen Europa zu gehören und an seinem Kulturleben teil­ zunehmen. Es fiel schwer, mit der Entwick­ lung der Zeit Schritt zu holten, die wirt­ schaftlichen und geistigen Kräfte zu heben, aber es gelang doch durch zähe Ausdauer und Hingabe an die Überlieferten Aufgaben. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts war alles in kräftigem Aufstreben Begriffen: Handel und Schiffahrt kamen wieder in .Blüte, der Wohl­ stand stellte sich von neuem ein, das geistige Leben war so regsam, Me nie zuvor, die Schulen fönten in Aufschwung, aus dem beut? wen Mutterland zogen Hofmeister, Lehrer, Prediger in Scharen ein. Die Ideen der deut­ schen Auftlärung ergriffen auch Pas Bürger­ tum und den Adel der baltischen Städte. Es war die Zeit, in der Herder dort eine Heimat und alles fand, "was Luther in die vierte Bitte faßt, Weib ausgenommen." Tie größe­ ren Städte wurden zu blühenden lVemeinwHsen durch die patriotische Gesinnung und den klugen Verstand ihres Bürgertums. Das deutsch« Bürgertum wuchs mit seinen größeren Aus­ gaben und fand sich! ohne Zögern uttb Zagen auch mit der die alte ständige Verfassung bexb drängenden russischen Städteordnung ab. Dem schönen Traum, die alte güte Zeit baltisch­ deutschen Bürgertums könnte in Pie neuge­ schaffene Lage hinübergerettet werden, folgte eine lange Enttäuschung. Tie .Selbstverwaibtung war nach wenigen Jahren nur ein leeres Wort: die Willkür entschied, auch wo Gesetz und Recht auf Seiten der Städte waren. So sah denn das baltisch« Deutschtum in wenigen Jahren vernichtet und zerstampft, woran es jahrhundertelang gebaut und wofür es ebenso lange gefebt hatte, und dennoch war seine Kraft nicht gebrochen. In jenen kritischenJahren sind in baltischen Häusern Kichtes Re­ den an die deutsche Nation pnd Theodor Storms Gedichte viel gelesen worden. Viele freilich griffen zum Wanderstabe. Die aber zurückblieben, haben tapfer und zäh durchge­ holten, so drückend sie auch empfanden, daß sie um ihr bestes Gut gebracht waren, über heiße Lebensstreit währte fort, bis .endlich! auf dem von der Revolution aufgewühlten Boden nochmals deutsche nationale Gesinnung .ihre unverlierbare Kraft entfalten konnte. .Allent­ halben wurden deutsche Schulen, Jugendhei­ me, Volksbüchereien und Lesehallen, LWrlingslheime für Kaufleute und Handwerker, Spar­ und Leihkassen gegründet. Wie .Sturm und Wellen der See pst Seele und Leben geben, so hatte hier die gewalffame Unterdrückung ihres Volkstums die alte schöpferische .und rastlose Kraft der baltischen Deutschen zu neu­ em wunderlmren Leben geweckt.",</p>
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          <p>Die Ententeforverungen au Griechenland wer­ den immer bescheidener. Sd. London, 26. November. Die Ge­ sandten des Vierverbandes verlangten in Athen keine Demobilisierung, sondern schlugen vor, daß sich! in der Zone, in welcher die Alliierten operierten, keine serbischen Truppen befinden sollten. Tie Albaner suchen Anschluß, an die Bulgaren. Budapest, 26. Nvoember. A Vilag be­ richtet: In Südalbanien vereinigten sich die bisher einzeln kämpfenden albanischen Trup­ pen Dschaffer Effendi, Jasar Bey und Loka Effendi. Sie suchen bei Dibra, Ochrida und am Katschanik-Paß Verbindung mit den bul­ garischen Truppen. Beppino Garibaldi der Stürmer. Bafel, 26. Nvoember. Nach! den Base­ ler Nachrichten befehligte Beppino Garibaldi die Italiener, die versuchten, den Col bi Sana zu stürmen. Die angreifenden Bataillone hät­ ten mehrfach! gewechselt. Tie Oesterreicher Iie«= ßen die Italiener einige Gräben besetzen und sprengten sie dann in die Luft. , Beabsichtigter Wechsel im russischen Ministe­ rium. . | Sd. Petersburg, 26. November. Das Blatt "Rjetschl" erfährt, daß vor der Einbe­ rufung der Duma ein Wechsel im Ministeriums geplant sei. Trotzende Hungersnot in Rußland. Sd. Köln, 26. November. Die "Köln. Ztg." meldet aus Kopenhagen: Der russisch« Minister des Innern beantragte int Minister­ rate, eine Anzahl von Bezirken wegen voll­ Letzte Posten. ständigen Mangels an Lebensmitteln als von Hungersnot bedroht, zu erklären. Tie Herrschaft der Engländer in Aegypten. Konstantinopel 26. November. EdesW meldet: Die Engländer verhafteten 20 an­ gesehene Aeghpter aus der Umgebung desKhediven wegen angeblicher Verschwörung gegen die englische Herrschaft. Geheimnisvolle Vorgänge in Persien. Rotterdamsche Courant meldet aus Lon­ don, man beachte über die Lage in Persien strengstes Stillschweigen, sodaß die Annahme berechtigt erscheine, daß sich dort Vorgänge abspielen, deren Geheimhaltung der englischen Regierung dringenü notwendig erscheine. (Z.)</p>
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          <p>Lstudshut, 26. Nov. (Viktualienmarkt.) Der heutige Viktualienmarkt war gut bestellt. 7— Stück Eier erhielt man um 1 Mark, dar | Pfund Rindschmalz kostete im Großverkauf 1,80 bis 0,00 Mk., im Kleinverkauf 1,90 bis 0,00 Mk., Landbutter 1,50— 0,00 Mk., Molkereibutter 1,80 bi« 2,00 Mk., Schweinefett 0,00-0,00 Mk., junge Hühner und alt« Suppenhennen 1,60—2,40 Mk. Hahnen 2,00—2,80 Mk., Gänse geputzt 7,00 bis 8.50 Mk., Enten lebend 4,00—5,00 Mk, Enten geputzt 3,80 bts 4,80 Mk., Indian 0—0 Mk., junge Tauben per Stück 55—65 dl. Fische: Forellen per Pfd. 3.— Mk., Hechte ,00—0,00 Mark, Karpfen 0,00—0,00 Mk., Schleie u. Nutten 0,00 Mk., Aitel, Nerfling, Frauenfisch und Brachsen 60 bl., Barben 00-00 dl., Weißfische 00 bl., Suppenkrebse — Mk. Wildbret: Rehziemer 1,40 Mark, Rehschlegel 1,30 Mark, Rehbug 90 dl., Einmachwtldbret 75 dl., Hasen 4,20 Mark, Hasenrücken per Pfund 1,60 Mark, Schlegel 1,80 Mark, Hasen­ ragout 60 dl., Fasanen junge 2,30—2,60 Mark, Fasanen alte 1,80 - 2,00 Mark, Wildenten 2 Mart, Halbenten 60 dl., Rebhühner junge 1,40 Mark, do. alte 90 dl. Obst und Gemüse im allgemeinen un­ veränderte Preise. Speisekartoffel (Höchstpreise) im Kleinhandel beim Verkauf auf dem Wochenmarkt per Zentner 3.75 Mark, per Pfund 4.2 dl., 5 Pfund 21 dl. Der Verkauf von Kartoffeln nach Hohl­ maßen ist nunmehr verboten. WeiNrüben 20 Liter 70 bis 80 Pfq. Weißkraut 100 Köpfe 10-20tzMk. prr Ztr. 5—6 Mk. Die Zufuhr für |ben Haust edarf, insbesonders Eier, Schmalz, Butter, Geflügel usw. ist seit Monaten eine ungenügende und deckt nie denselben, allerdings sind Nachfrage und Absatz der auf de» Wochenmarkt kommenden Bedürfniffe infolge der ins Unendliche steigenden Preise gegen das VorI jähr zurückgegangen. Handel und Verkehr.</p>
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          <p>Riesenheer standhielten, und er endet mit betn? Einzug in das wiedereroberte Przemhsl. Um die 9Nitte des April .kam der Dichter, vom österr.-ungar. Hauptquartier eingeladen, nach Galizien. Er hatte die.fiebernde Erwartung beobachtet, die der großen Maioffensive voran­ ging, das bei Tag und Rachi fortgehende Trei­ ben auf den von Schrittschlag und Kommando, Husgeklapper und Rädergerassel, Autostottern und Benzingeruch erfüllten Zufuhrtsstraßen. Voll leiser Wehmut malt Ganghofer das blü­ hende vom Lärm eines weltgeschichtlichen Kam)-, pfes dröhnende Land und die in der Ferne sich! aufbauende, zu schneeigen Gipfeln auf­ steigende Bergantur. Mit zärtlicher Bewun­ derung spricht er über das frohe, unerschüt­ terte Heldentum der deutschen.und der österrei­ chischen Soldaten, und in.jedem seiner Worte ist eine von Ruhmredigkeit,freie, starke Zuver­ sicht. Münchener Kalender für 1916. Soeben er­ schien in der Verlagsanstalt G. I. Manz in Regensburg der 32. Jahvgang dieses präch­ tig ausgeführten Kalenders. Derselbe besteht aus neuen Zeichnungen von hohem künstler-schen Wert, sämtliche von Prof. Otto Hupp, hat interessanten Inhalt, praktische Notiz^tafeln und meisterhaft gezeichnetes Titelblatt. Preis incl. Porto 9071. 1.10. JnnK-Bayern-Kalkintzer. Zum Preis von nur 50 Pfg. ist das hübsche Leinenbändchen in handlichem Taschenformat durch alle Buch­ handlungen oder durch! den Verlag von Earl Schnell in München 2 zu beziehen. Goldkörner aus ciftrncr Zeit. Kriegs-Ex­ empel gesammelt von Beruh. Duhr. Zweite erw. Auflage, kl. 8. (176 S-I) Verlagsanst, I, G. Manz Regensburg. Preis kartoniert 907k. 1. ^.ldgcssangbnjch^ von Robert Gersbach ge­ sammelt. Preis 20 Psg. in Verlag Kamerad­ schaft, Berlin W 35. . Literarisches. Me Front im Osten von Ludwig Gangi\ Hofer. Verlag Ullstein und Co., Berlin und Wien. Preis 1 Mark. , Der neue Band von Ganghofers Kriegsschilderungen hebt unter den langen Höhenzügen der Karpathen an, auf dem Boden, auf dem Monate hindurch! in Schnee und Frost die Unsern dem russischen</p>
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          <p>Inserate.</p>
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          <p>Bekanntmachung. In heutiger durch das Kollegium der Gemeindebevollmächtigten vorge­ nommenen Wahlhandlung wurde Hm redH$&amp;mbig« MMetsrat Mnito Eosts m hier mit 29 von 29 abgegebenen gütigen Stimmen wieder gewählt, was hiedurch gemäß Art. 185 der Gemelndeordnung öffentlich besannt gegeben wird. Landshnt, den 25. November 1915. Der Wahlkommissär: Marschall, Oberbürgermeister. 2534</p>
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          <p>Bekanntmachung. Betreff: Biehmärkte in Landshut. Da die Maul- und Klauenseuche im Amtsbezirke Landshut wieder erloschen ist, werden die Biehmärkte in Landshut wieder regelmäßig abgehalten. Nächster Mmmtsviehmarkt den 1. 1915. Borlage von Ursprnngszengniffe» ist unbedingt notwendig. Landshnt, den 25. November 1915. Marfchall. 253i Schwarz.</p>
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          <p>Westlicher Kriegsschauplatz. Es hat sich! nichts von Bedeutung ereignet.</p>
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          <p>wohl nicht dem besten Schmalz gebacken klar U,nd wie Blei im Magen lag. Ta schlug plötzlich eine Frage an sein Ohr: "Sie sind wohl noch! nicht lange im Lan­ de, Sitranger, (Fremder)?" Es war der andere Gast, der sich an ihn wandte. Viktor Felden runzelte unwillkürlich! seine Stirn, aber als er seinen Blick auf den unweit von ihm Sitzenden richtete, strahlten ihm ein paar große, dunkelblaue Augen, die etwas Vertraueneinflößendes hätten, entgegen. "Ich, bin erst heute nachmittags mit dem! Dampfer angekommen," erwiderte er. Der andere nickte. "Hab's mir beinähe gedacht. Man sieht Ihnen den Greenhorn auf den ersten Klick an." Er lachte. — "Well, excuse me! Ist nicht bös gemeint. Zehn Jahre zurück, trat ich ebenso wie Sie herein. Was, Mistreß Kroehl?" Die Boarding-Hauswirtin nickte phlegma­ tisch,. "Well, kommen Sie," forderte sie auf, nachdem Viktor Felden auch mit der süßen Nachspeise fertig geworden war. Sie führte den ihr Folgenden eine Hin­ tertreppe hinauf in das Parterre und zeigte ihm hier und im zweiten Stockwerk einige größere und kleinere, einfach, eingerichtete Logierzimmer .Aber der geforderte Preis war dem Studenten, der stich, seiner bescheidenen Mittel erinnerte, zu hoch,. Endlich,, int dritten Stockwerk, wär ein kleines, einfenstriges Zimmer nach, dems Hof hinaus frei, das sie für fünf Dollar "per week" (wöchentlich) mit vollem "board", Zäh­ lung "in advance" (int voraus) anbot. "Sie werden satisfied (zufrieden) sein," meinte sie, eine freundliche Miene aufsteckend, während sie die ersten 5 Dollar von ihrem neuen "Boarder" einstrich,. AIs sich Viktor Felden in bescheidenster Weise mit Wäsche, einem zweiten Anzug und sonstigen unentbehrlichen Utensilien für den täglichen Gebrauch bersehen hatte, waren ihm ganze 70 Mark geblieben. Nun hieß es also, sich, so schnell als möglich einen Erwerb zu besorgen. Aber obgleich, sich der ehemalige Student vorgenommen hatte, sich vor keiner Arbeit zu scheuen und die alten Vorurteile möglichst rasch und gründlich über Bord zu werfen, sah er doch,, daß es nicht so leicht war­ eine einigermaßen passende Beschäftigung zu finden. Bei allen besseren Stellungen, die inseriert wurden, war ein geläufiges Englisch; und meistens auch, Erfahrung und Spezial kenntnis erforderlich, und zu dem Beruf eines Farmenarbeiters oder Austvafchers im Restau­ rant mochte er denn doch nftcht herabsteigen. So verstrWen 14 Tage tyfter vergeb-. lichen Bemühungen. Einmal Toms ihm der Gedanke, zu Mr. Pemberton zu gehen und ihn upt Hilfe zu bitten. Aber er gab die Idee nach kurzem Ueberlegen wieder auf. Die Scham brannte ihm auf der Wange. Gerade jMr. Pemberton war der letzte, an den er sichl wenden durfte. Und wie hätte ihm der Amerikaner auch, helfen sollen? Eine kauf­ männische Stellung konnte er bei seinem gänz!lichen Mangel an Fachkenntnis und bei seinem schlechten Englisch nicht beanspruchen, und ebensowenig konnte er irgend eine mechanische Tätigkeit in den industriellen Anlagen der Firma Parkhurst und Company, ElectricalWorks, ausüben. Dazu kam, daß er ja, wenn (er Mr. Pembertons oder Mr. Parkhu.rsts Hilfe kn Anspruch, nehmen wollte, sich selbst als Lügner ugd Schwindler hinstellte. Heiße Wallungen stiegen in dem Grübeln­ den auf und die Augen feuchteten sich ihm in wehmütigem Schmerz. Was würde Miß Carrie von ihm denken, wenn er nun sein Versprechen nicht einlöste ugd ihrer Einla­ dung nicht folgte? Eine Zeitlang würde sie sich, seiner fteundlich, vielleicht mit Sehnsucht, erinnern; allmählich würde die Erinnerung jperblassen, sie würde ihn vergessen und wahr­ scheinlich schließlich, Mr. Pembertons Bewer­ bungen erhören und mit ihm glücklich! werden. ELI '• , ■_ (Fortsetzung folgt.) 4! __ ; j</p>
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