Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom 1915-06-08. Unterstützt durch den Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE). Herausgeber: Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau (2016). Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International. Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk. Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut. 68. Jahrgang Nr. 153, 1915-06-08. Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt. (https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&db=100) Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet. Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert. Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen. Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes 'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/) der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)" ──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────── Kurier für Niederbayern Jahrgang 68 Nummer 153 8. Juni 1915 ────────── Die Beute von Przemhsl. Neue französische Angriffe abgewiesen. — Unsere Offensive in NorSwestrntzlanS im Fort­ schreiten. Weitere 3340 Russen gefangen. — Bei Sen Kämpfe» «m Przemhsl 33 805 Russen gefangen. — Der Tnjcstr von »eu Unsern überschritten. 13 000 Russen gefangen. Rener Zeppeliaangriff auf Sie englische Küste. — Die Italiener zurückgeschlagen. — Eine graste Schlacht am Jfonzo. — Unsere Unterseeboote. — Die Serben in Albanien ein­ marschiert. — Türkische Erfolge an Sen DarSanellen. ────────── Im Westen erneuerten die Franzosen ihre Angriffe aus die Lorettohöhe, die aber zusam­ menbrachen. Auch bei Hebuterne griffen die Franzosen erfolglos an. Einen breiteren An­ griff versuchten die Franzosen nordwestlich! Soissons, der aber abgewiesen wurde, bis auf einige der vordersten Gräben, um die der Kampf noch andauert. Bei Vauqois verwen­ deten die Franzosen bei einem Angriff Brand­ bomben, gelangten aber trotzdem nicht zum Ziel. Sie mutzten nach! schweren Verlusten in ihre Gräben zurück. Im Osten hat unsre Kavallerie bei Kurschany den Uebergang über die Windau er­ zwungen. Bei Kurtowianh und Sawdyniki schreitet unsre Offensive rasch vorwärts und den 3650 gefangenen Russen von vorgestern tonnten neue 3340 hinzugefügt werden. Süd­ lich des Njemen wurde das Flutzufer bis Polausic—Säpiczhski vom Feinde gesäubert. Die­ ser Kampfschauplatz gewinnt an Bedeutung, weil Säpiczhski nur noch 13 Kilometer von Kowno entfernt ist. Die Beute von Przemhsl ist nun doch größer ausgefallen, als nach den letzten außer­ amtlichen Berichten zu vermuten war. Es wurden 33 805 Russen in Gefangenschaft ge­ führt. Was an Geschützen und Material er­ beutet wurde, ist noch nicht bekannt gegeben worden. Die Verfolgung der Russen wird mit unverminderter Stärke fortgesetzt. Unsre Truppen haben die Russen bei Mosziska be­ reits über die Wisznia zurückgeworfen. Die Armee Linsingen hat sich den Dnjestrübergang bei Zurawno erkämpft und die Höhen auf !dem nordöstlichen Ufer erstürmt. Auch wei­ ter südlich geht es rasch vorwärts. Die Beute ist hier bereits auf über 13000 Gefangene ge­ stiegen. Die gewaltige Schlacht in Galizien, die jetzt auf einer Front von 350 Kilometer tobt, hat die Verbündeten bereits auf weniger als 40 Kilometer an Lemberg herangeführt. Auch östlich und nördlich von Czernowitz sind die Russen im Rückzug, verfolgt von den öster­ reichisch-ungarischen Truppen. Unsre Verbündeten berichten von der Pruthlinie, daß die Russen einen gewaltsamen Durch­ bruch an der Pruthlinie zu erzwingen suchen, alle Versuche aber unter ungeheuren Verlusten der Russen scheiterten. ,. , ; . 1 ^ ; j Auf dem italienischen Kriegsschauplatz hü­ ben die Oesterreicher den Freikofel an der kärntnerischen Grenze zurückerobert. JmKrngebiet wurden die Italiener aus der Ortschaft Krn vertrieben. An der Jsonzolinie schei­ nen sich! größere Kämpfe vorzubereiten, denn es wird der Anmarsch! stärkerer italienischer Truppenmassen gemeldet. Unsre Marineluftschiffe unternähmen in der Nacht vom Sonntag bis Montag schon wieder einen Angriff auf die englische Küste und haben die Doks von Grimsbh und King­ stone am Humber mit Bontben belegt. Der Erfolg dürfte bedeutend sein, denn selbst die Engländer gestehen- zu, daß hierbei 5 Men­ schen getötet und 40 verwundet wurden. Rach einer Meldung aus dem Haag sind unsre Luft­ schiffe auch über Essex und London erschienen und haben dort ebenfalls Bomben abgewor­ fen. Unsre Unterseeboote hüben an der eng­ lischen und russischen Küste wieder eine Reihe feindlicher Schiffe versenkt, während ein fran­ zösischer Minenleger im' Aegäischen Meer auf eine Mine stieß und versank. Die Serben sind nach italienischen Berich­ ten in Albanien einmarschiert und stehen nur noch zwei Tagemärsche von Skutari, das sie besetzen wollen. Da werden sich Wohl die Ita­ liener und die Serben bald in die Haare ge­ raten. In England bereitet sich anscheinend ein Riesenstreik vor, da die Arbeiter infolge der mehr als 25 Prozent betragenden Erhöhung der Lebensmittelpreise erhöhte Kriegszulage verlangen. Lloyd George erklärte daher die Statuten der Arbeitergewerkschaften für auf­ gehoben, wobei er meinte, Faulenzer können nicht geduldet werden. Man darf gespannt sein, was die Gewerkschaften hierzu sagen und ob sie sich der Gewalt fügen oder ihr Wider­ stand entgegen setzen. Bericht -es betttfden HWtWttiers. I WTB. Berlin, 7. Juni. Mttags. — I (Große» Hauptquartier.; " " " . ; , : m ────────── Auf dem italienischen Kriegsschauplatz hü­ ben die Oesterreicher den Freikofel an der kärntnerischen Grenze zurückerobert. JmKrngebiet wurden die Italiener aus der Ortschaft Krn vertrieben. An der Jsonzolinie schei­ nen sich! größere Kämpfe vorzubereiten, denn es wird der Anmarsch! stärkerer italienischer Truppenmassen gemeldet. Unsre Marineluftschiffe unternähmen in der Nacht vom Sonntag bis Montag schon wieder einen Angriff auf die englische Küste und haben die Doks von Grimsbh und King­ stone am Humber mit Bontben belegt. Der Erfolg dürfte bedeutend sein, denn selbst die Engländer gestehen- zu, daß hierbei 5 Men­ schen getötet und 40 verwundet wurden. Rach einer Meldung aus dem Haag sind unsre Luft­ schiffe auch über Essex und London erschienen und haben dort ebenfalls Bomben abgewor­ fen. Unsre Unterseeboote hüben an der eng­ lischen und russischen Küste wieder eine Reihe feindlicher Schiffe versenkt, während ein fran­ zösischer Minenleger im' Aegäischen Meer auf eine Mine stieß und versank. Die Serben sind nach italienischen Berich­ ten in Albanien einmarschiert und stehen nur noch zwei Tagemärsche von Skutari, das sie besetzen wollen. Da werden sich Wohl die Ita­ liener und die Serben bald in die Haare ge­ raten. In England bereitet sich anscheinend ein Riesenstreik vor, da die Arbeiter infolge der mehr als 25 Prozent betragenden Erhöhung der Lebensmittelpreise erhöhte Kriegszulage verlangen. Lloyd George erklärte daher die Statuten der Arbeitergewerkschaften für auf­ gehoben, wobei er meinte, Faulenzer können nicht geduldet werden. Man darf gespannt sein, was die Gewerkschaften hierzu sagen und ob sie sich der Gewalt fügen oder ihr Wider­ stand entgegen setzen. Bericht -es betttfden HWtWttiers. I WTB. Berlin, 7. Juni. Mttags. — I (Große» Hauptquartier.; " " " . ; , : m Bericht des deutschen Hauptquartiers. ────────── Westlicher Kriegsschauplatz. Westlicher KkieMinM. Am Osthange der Lorettohöhe erneuerten die Franzosen in den Nachmittag- und Abend­ stunden ihre Angriffe, die in unserem Feuer völlig zusammenbrachen. Weitere Angriffsversuche in der Nacht wurden im Keime erstickt. Südöstlich Hebuterne (östlich Doulen) griff der Feind fjteute morgen erfolglos an. Der Kampf ist dort noch! nicht abgeschlossen. Ein breiter französischer Angriff nord­ westlich! Moulin sous tout les vents, nordwest­ lich von Soissons wurde größtenteils abgewie­ sen. Nur an einigen Stellen erreichte er unsere vordersten Gräben, um die noch ge­ kämpft wird. , Unsere Stellungen bei Vauquois südöst­ lich von Varennes wurden gestern übend ange­ griffen. Trotz Anwendung von Brandbomben, die unsere Gräben mit einer leicht brennenden Flüssigkeit überzogen, gelang es den Franzo­ sen nicht, in unsere Stellungen einzudringen. Mit schweren Verlusten flutete der Feind in seine Gräben zurück. Seitlicher KriegrschanM. Nordöstlich Kursanh erzwang unsere Ka­ vallerie den Uebergang über die Windau und stieß in südöstlicher Richtung vor. Südöstlich Kurtowianh und in der Gegend östlich Sawdyniki machte unsere Offensive gute Fortschritte. Weitere 3340 Gefangene und 6 Maschinengewehre fielen dabei in unsere Hand. Südlich des Njemen wurde das Flußufer bis zur Linie Polausic—Säpiczhski vom Fein­ de gesäubert. LMstlicher KriegrschanM. Bei Sen Kämpfen «m Przemhsl mnrSen 33805 Gefangene gemacht. i ────────── Seite 2, westlich Przemhsl setzten die verbündeten Truppen ihre erfolgreichen Kämpfe fort und warfen den Feind nordwestlich Mosziska auf die Wisznia zurück. Teile der Armee des Generalobersten von Linsingen haben bei Zurawno den Dnjestr überschritten und die Höhen aus dem nordöst­ lichen User erstürmt. Weiter südlich hat die Verfolgung die Linie Rowica-Kalus-Tomaszowce erreicht. Die Beute ist hier auf üver 13000 Gefangene gestiegen. Oberste Heeresleitung. ────────── Sie Spft der Sesterreichek. WTB. Wien, 7. Juni. Mittags. — Amtliche wird gemeldet: Nach der schweren Niederlage bei Prze­ mhsl richtete die russische Heeresleitung in den letzten Tagen heftige Anstrengungen ge­ gen unsre Stellungen an der Pruthlinie, um hier einen gewaltsamen Durchbruch! zu erzwin­ gen. Namentlich gegen den Raum Kolomea —Delathn warf der Feind immer neue Mas­ sen in die Schlacht. Während alle diese Vorstöße an der zähen Tapferkeit der Armee des Generals der In­ fanterie Frhrn. v. Pflanzer-Baltin unter un­ geheuren Verlusten der Russen scheiterten, rück­ ten von Westen her die unter dem Befehl des Generals von Linsingen stehenden verbünde­ ten Streitkräfte heran. Gestern nahmen sie Kalusz, die Gegend nördlich dieser Stadt und die Höhen am linken Dnjestrufer, nördlich Zu­ rawno, in Besitz. Zwischen der Nadwornaer Bistritza und der Lomnica schließen sich unsre Truppen dem Angriff an. Die Känchfe östlich! Przemhsl und Jaroslaw dauern fort. Nördlich Mosziska mußte der Feind auf Czerniawa weichen. Verein­ zelte kraftlöse Gegenstöße der Russen bra­ chen zusammen. Bei Przemhsl fielen seit dem 1. Juni 33 805 Gefangene in die Hände der Sieger. * Im Tiroler Grenzgebiet wirkte unsre Ar­ tillerie mit sicherem Erfolge. An der kärntnerischen Grenze östlich des Plöckenpasses eroberten unsre Truppen gestern den Freikofel zurück, den der Feind vorüber­ gehend gewonnen hatte. Im Krngebiet wird weiter gekämpft. Die Italiener mußten die Ortschaft Krn räumen. An den Jsonzo schiebt sich der 'Gegner stellenweise naher heran. ! * Aus dem Balkankriegsschauplatz herrscht, von einzelnen Plänkeleien an der Grenze ab­ gesehen, Ruhe. Ter stellvertretende Chef des Generalstabes: v. H o e f e r, Feldmarschalleutnant. Die Kämpfe der Oesterreicher. ────────── Ein Brief Hindenburgs. Dem Direktor des "Hannoverschen Kurier" ist dieser Tage ein Schreiben des GeneralfeldMarschalls v. Hindenburg zugegangen, in dem es u. a. heißt: .... "anpanis,ch,en Heeres. Wie aus Petersburg berichtet wird, soll eine wei­ tere Vermehrung des japanischen Heeres statt­ finden. Nachdem erst kürzlich, zwe: neue Di­ visionen bewilligt waren, hat der Kriegsmini­ ster jetzt im Parlament erklärt, daß die Re­ gierung nach einem schon ausgearbeiteten Plane die Absicht habe, das Kontingent aus 25 Divisionen zu erhöhen. BMische RachrWe«. König Ludwig am Kanaltag. Die Rede, welche S. M. der König beim Festmahl im Parkhotel in Fürth hielt, hat ungefähr folgen­ den Wortlaut: Er hoffe, daß es uns gelingen werde, in West und Ost und Nord und auch im Süden den Sieg zu erringen (Stürmischer Bei­ fall). Als der Krieg ausbrach, dachten wir, daß er von kurzer Dauer sein werde. Allein auf Rußlands Kriegserklärung folgte jene der Franzosen und dann die der Engländer. Ich hoffe, daß wir schließlich einen direkten Aus­ gang vom Rhein zum Meere bekommen werden, umsomehr, als viel kostbares deutsches Blut vergossen worden ist (Stürmischer Beifall); eine Stärkung des Deutschen Reiches und eine Aus­ dehnung über die Grenzen hinaus, soweit die­ ses notwendig ist und ein gesicherter Frieden das soll dieses Krieges Frucht sein (Stürmischer Beifall). Wer es gut mit uns meint, Oester­ reich und die Türkei, soll sich auch mit uns freuen. Nicht aber die falschen Freunde, die Freundschaft heuchelten und dann zu unsren Feinden übergingen. Dieser unser letzter hat, ────────── Tages-Uebersicht. lich bei den Letten bekannt und dürften dazu beitragen, die anfänglich etwas kühne Stim­ mung noch mehr zu dämpfln. Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter. TM-WerW. Chinesische Kulis in Rußland. Aus Petersburg wird gemeldet: Der rus­ sische MiNisterrat beschäftigte sich mir der drin­ genden Vorlage um Zulassung chinesischerKulis als Arbeiter in den Zentralgouvernements. Obgleich sich, der Ministerrat diesem Projekte gegenüber sehr ablehnend verhielt, so wurde zuletzt doch, beschlossen in Anbetracht absolu­ ter Notwendigkeit vorübergehend chinesischeKulis ins Land zu lassen, doch wurde bestimmt, vorläufig die Kulis nur bis zur Wolga-Linie zu Arbeiten zuzulassen. Das Gesuch der In­ dustriellen auch im Donez-Bassin die Kulis zuzulassen, wurde abgelehnt. — Nach einer Meldung aus Mukden sind Züge mit chinesi­ schen Kulis unterwegs. In Südchina werden die Kulis von chinesischen Agenten bereits in großer Zahl für russische Unternehmer ange­ worben. Verwährung des ja>panis,ch,en Heeres. Wie aus Petersburg berichtet wird, soll eine wei­ tere Vermehrung des japanischen Heeres statt­ finden. Nachdem erst kürzlich, zwe: neue Di­ visionen bewilligt waren, hat der Kriegsmini­ ster jetzt im Parlament erklärt, daß die Re­ gierung nach einem schon ausgearbeiteten Plane die Absicht habe, das Kontingent aus 25 Divisionen zu erhöhen. BMische RachrWe«. König Ludwig am Kanaltag. Die Rede, welche S. M. der König beim Festmahl im Parkhotel in Fürth hielt, hat ungefähr folgen­ den Wortlaut: Er hoffe, daß es uns gelingen werde, in West und Ost und Nord und auch im Süden den Sieg zu erringen (Stürmischer Bei­ fall). Als der Krieg ausbrach, dachten wir, daß er von kurzer Dauer sein werde. Allein auf Rußlands Kriegserklärung folgte jene der Franzosen und dann die der Engländer. Ich hoffe, daß wir schließlich einen direkten Aus­ gang vom Rhein zum Meere bekommen werden, umsomehr, als viel kostbares deutsches Blut vergossen worden ist (Stürmischer Beifall); eine Stärkung des Deutschen Reiches und eine Aus­ dehnung über die Grenzen hinaus, soweit die­ ses notwendig ist und ein gesicherter Frieden das soll dieses Krieges Frucht sein (Stürmischer Beifall). Wer es gut mit uns meint, Oester­ reich und die Türkei, soll sich auch mit uns freuen. Nicht aber die falschen Freunde, die Freundschaft heuchelten und dann zu unsren Feinden übergingen. Dieser unser letzter hat, ────────── Bayerische Nachrichten. lich bei den Letten bekannt und dürften dazu beitragen, die anfänglich etwas kühne Stim­ mung noch mehr zu dämpfln. Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter. TM-WerW. Chinesische Kulis in Rußland. Aus Petersburg wird gemeldet: Der rus­ sische MiNisterrat beschäftigte sich mir der drin­ genden Vorlage um Zulassung chinesischerKulis als Arbeiter in den Zentralgouvernements. Obgleich sich, der Ministerrat diesem Projekte gegenüber sehr ablehnend verhielt, so wurde zuletzt doch, beschlossen in Anbetracht absolu­ ter Notwendigkeit vorübergehend chinesischeKulis ins Land zu lassen, doch wurde bestimmt, vorläufig die Kulis nur bis zur Wolga-Linie zu Arbeiten zuzulassen. Das Gesuch der In­ dustriellen auch im Donez-Bassin die Kulis zuzulassen, wurde abgelehnt. — Nach einer Meldung aus Mukden sind Züge mit chinesi­ schen Kulis unterwegs. In Südchina werden die Kulis von chinesischen Agenten bereits in großer Zahl für russische Unternehmer ange­ worben. Verwährung des ja>panis,ch,en Heeres. Wie aus Petersburg berichtet wird, soll eine wei­ tere Vermehrung des japanischen Heeres statt­ finden. Nachdem erst kürzlich, zwe: neue Di­ visionen bewilligt waren, hat der Kriegsmini­ ster jetzt im Parlament erklärt, daß die Re­ gierung nach einem schon ausgearbeiteten Plane die Absicht habe, das Kontingent aus 25 Divisionen zu erhöhen. BMische RachrWe«. König Ludwig am Kanaltag. Die Rede, welche S. M. der König beim Festmahl im Parkhotel in Fürth hielt, hat ungefähr folgen­ den Wortlaut: Er hoffe, daß es uns gelingen werde, in West und Ost und Nord und auch im Süden den Sieg zu erringen (Stürmischer Bei­ fall). Als der Krieg ausbrach, dachten wir, daß er von kurzer Dauer sein werde. Allein auf Rußlands Kriegserklärung folgte jene der Franzosen und dann die der Engländer. Ich hoffe, daß wir schließlich einen direkten Aus­ gang vom Rhein zum Meere bekommen werden, umsomehr, als viel kostbares deutsches Blut vergossen worden ist (Stürmischer Beifall); eine Stärkung des Deutschen Reiches und eine Aus­ dehnung über die Grenzen hinaus, soweit die­ ses notwendig ist und ein gesicherter Frieden das soll dieses Krieges Frucht sein (Stürmischer Beifall). Wer es gut mit uns meint, Oester­ reich und die Türkei, soll sich auch mit uns freuen. Nicht aber die falschen Freunde, die Freundschaft heuchelten und dann zu unsren Feinden übergingen. Dieser unser letzter hat, lerie so lange gejagt, bis lern Mann mehr obwohl er wahrlich Zeit genug gehabt hätte, neben dem andern war und das ganze Re- | noch immer keinen ernsten Angriff gewagt. stimarti- H n lf TTfrrri-t hi /r o-fiotT Hl rrt* /OCL.^iC^.V's \ —* An freiwilligen Spenden achlgen bei der Sammelstelle I im Rathaus (Zimmer Rr. 2) weiter ein: für das für die Angeh. der Rote Kreuz Kriegsteilnehmer Summa: 13 723.39 34 556 57 Bayerische Ehrentasel. Als am 19. August die 5. und 6. Kompagnie Landwehr-Infanterie Regiments Nr. 2 zwischen dem Kleinen und Großen H. im Gefechte gegen über­ legene feindliche Kräfte standen, waren ihre Patronen« wagen vorerst in Deckung weiter zurückgeblieben, doch heifchte die notwendige Munitionsergänzung bald ihre Heranführung an die vordere Linie. Auf der Paß­ höhe zwischen den beiden Bergkuppen angelangt, wollte man b$e Pferde im toten Winkel etwas ver­ schnaufen lassen, während inzwischen ein Unteroffizier am jenseitigen Hange die Wegeverhältnisie erkundete. Der darauf wieder in Fahrt gesetzte Wagen der 5. Kompagnie blieb aber sehr bald In dem durch­ weichten Bodein stecken, fodaß sich Oberleutnant Rocckl entschloß, aus -dem andern »och am Platze besindlichen Wagen Munition zu entnehmen und in die Gefechtslinie zu schicken. Der Wagen der 5. Kompagnie, bei dem sich «eben auch der damalige Bizeseldwebel, nun Feldwebellleutnant Xaver FaiS der 6. Kompagnie ────────── drei vor einem Unterstände, wohin sich. der aufgestellte Posten offenbar zurückgezogen hatte das angelehnte Gewehr mit und gelangten so­ dann an eine größere Erdbehausung, neben der sich abermals mehrere Gewehre und eine Anzahl Tornister vorfanden. Ta das ins Freie dringende Geräusch! die Anwesenheit einer stär­ keren Abteilung vermuten ließ, ergriffen sie die feindlichen Waffen nebst einem Tornister und begaben sich auf den Rückweg. Unange­ fochten erreichten sie freies Gelände; beim Hin­ abklettern über einen Steilhang glitt jedoch Kräutlein aus und erlitt durch das Losgchen seines Gewehres eine schwere Verletzung. Tie Beute bestand aus 5 Gewehren und dem Tor­ nister, aus dessen Inhalt der gegenüberstehende französische Truppenteil festzustellen und auch sonst manch- wertvoller Aufschluß zu gewin­ nen war. Kräutleins Lohn bildete die Gol­ dene Medaille, nachdem er schon früher das Eiserne Kreuz und das Militär-Verdienstkreuz erhalten hatte. Der vielgenannte Wald B. B. war seit lange der Schauplatz andauernder schwerer Kämpfe. Nach dem Sturme auf das in feinem 1 Innern an der Straße St. M.—A. gekegene Erdwerk hatte am 10. Oktober die 1. Kom­ pagnie 21. Jnf.-Regts. die Verbindung mit ihrer Nachbarkompagnie wie mit dem Batail­ lon und Regiment verloren; alle Versuche, sie wieder aufzunehmen, scheiterten an dem wohlgezielten Feuer der französischen Infan­ terie, vor allem aber an dem die ganze Straße fegenden Geschoßhagel der Artillerie. Gleich­ wohl erbot sich der Einjährig-Freiwillige Un­ teroffizier und nachmalige Vizefeldwebel Jos. Wolferseder, Bankbuchhalter aus Deggendorf, zu der kühnen Unternehmung. Ueber freies Feld, stellenweise nur 80 Meter vor der feind­ lichen "Front entlang kriechend, erreichte er nach zweistündiger Anstrengung aller Kräfte unter äußerster Lebensgefahr die Nachibartruppe und stellte so die beiderseits sehnlichst er­ wartete Verbindung her. (Goldene Medaille.) Kr, A. Letzte Men. Vom italienischen Kriegsschauplätze. W ie n, 8. Juni. Aus dem k. k. Kriegs­ pressequartier wird gemeldet: Ein österreichungarisches Nachrichtendetachement von 30 Mann unter dem Kommando eines Fähnrichs und eines Finanzwachoberausschers erstürmte gestern vormittags bei Cra Meledie, südwest­ lich der Stanikerspitz zwei von 20 Mann eines Alpiniregiments besetzte Schützengräben, ver­ folgten den fliehenden Feind, töteten oder ver­ wundeten etwa 15 Mann, steckten eine mit Vorräten gefüllte Hütte in Brand, zerstörten die feindliche Deckung und rückten sodann wie­ der ein, aus mehreren Richtungen vom Geg­ ner beschossen. Unsre Verluste sind: 1 Mann leicht verwundet, und einer abgängig. Der Fähnrich und der Oberausseher wurden so­ fort ausgezeichnet. Eine Schlacht am Jsonzo. Berlin, 8 .Juni . Wie das "Berl. Ta­ geblatt" aus Kopenhagen meldet, hat sich. der "Berlinske Tidende" zufolge am Jsonzo eine Riesenschl«ht entwickelt, die für die Oester­ reicher günstig steht. Italien beschlagnahmt feindliche Schiffe. Berl in , 8. Juni. Bis jetzt sollen die italienischen Behörden 57 österreichische und deutsche Schiffe von zusammen 216 710 Tonnen beschlagnahmt haben. Deutscher Luftangriff auf Nancy. Paris, 8. Juni. "Petit Parisien" mel­ det aus Ranch: Ein deutsches Geschwader von 5 Flugzeugen überflog am 5. Juni abends Naneh, mußte aber wegen heftiger Artilleriebeschießung umkehren. Zwei Flugzeuge schei­ nen getroffen, da sie unsicher und schwankend flogen. Ein russischer DranAportdampfcr versenkt. Petersburg, 8. Juni. Bon autorita­ tiver Seite wird gemeldet, daß in der Ostsee der russische Transportdampfer "Jenessei" von einem deutschen Unterseeboot angegriffen wur­ de und unterging. 32 Mann der Besatzung wurden gerettet. ────────── Letzte Posten. drei vor einem Unterstände, wohin sich. der aufgestellte Posten offenbar zurückgezogen hatte das angelehnte Gewehr mit und gelangten so­ dann an eine größere Erdbehausung, neben der sich abermals mehrere Gewehre und eine Anzahl Tornister vorfanden. Ta das ins Freie dringende Geräusch! die Anwesenheit einer stär­ keren Abteilung vermuten ließ, ergriffen sie die feindlichen Waffen nebst einem Tornister und begaben sich auf den Rückweg. Unange­ fochten erreichten sie freies Gelände; beim Hin­ abklettern über einen Steilhang glitt jedoch Kräutlein aus und erlitt durch das Losgchen seines Gewehres eine schwere Verletzung. Tie Beute bestand aus 5 Gewehren und dem Tor­ nister, aus dessen Inhalt der gegenüberstehende französische Truppenteil festzustellen und auch sonst manch- wertvoller Aufschluß zu gewin­ nen war. Kräutleins Lohn bildete die Gol­ dene Medaille, nachdem er schon früher das Eiserne Kreuz und das Militär-Verdienstkreuz erhalten hatte. Der vielgenannte Wald B. B. war seit lange der Schauplatz andauernder schwerer Kämpfe. Nach dem Sturme auf das in feinem 1 Innern an der Straße St. M.—A. gekegene Erdwerk hatte am 10. Oktober die 1. Kom­ pagnie 21. Jnf.-Regts. die Verbindung mit ihrer Nachbarkompagnie wie mit dem Batail­ lon und Regiment verloren; alle Versuche, sie wieder aufzunehmen, scheiterten an dem wohlgezielten Feuer der französischen Infan­ terie, vor allem aber an dem die ganze Straße fegenden Geschoßhagel der Artillerie. Gleich­ wohl erbot sich der Einjährig-Freiwillige Un­ teroffizier und nachmalige Vizefeldwebel Jos. Wolferseder, Bankbuchhalter aus Deggendorf, zu der kühnen Unternehmung. Ueber freies Feld, stellenweise nur 80 Meter vor der feind­ lichen "Front entlang kriechend, erreichte er nach zweistündiger Anstrengung aller Kräfte unter äußerster Lebensgefahr die Nachibartruppe und stellte so die beiderseits sehnlichst er­ wartete Verbindung her. (Goldene Medaille.) Kr, A. Letzte Men. Vom italienischen Kriegsschauplätze. W ie n, 8. Juni. Aus dem k. k. Kriegs­ pressequartier wird gemeldet: Ein österreichungarisches Nachrichtendetachement von 30 Mann unter dem Kommando eines Fähnrichs und eines Finanzwachoberausschers erstürmte gestern vormittags bei Cra Meledie, südwest­ lich der Stanikerspitz zwei von 20 Mann eines Alpiniregiments besetzte Schützengräben, ver­ folgten den fliehenden Feind, töteten oder ver­ wundeten etwa 15 Mann, steckten eine mit Vorräten gefüllte Hütte in Brand, zerstörten die feindliche Deckung und rückten sodann wie­ der ein, aus mehreren Richtungen vom Geg­ ner beschossen. Unsre Verluste sind: 1 Mann leicht verwundet, und einer abgängig. Der Fähnrich und der Oberausseher wurden so­ fort ausgezeichnet. Eine Schlacht am Jsonzo. Berlin, 8 .Juni . Wie das "Berl. Ta­ geblatt" aus Kopenhagen meldet, hat sich. der "Berlinske Tidende" zufolge am Jsonzo eine Riesenschl«ht entwickelt, die für die Oester­ reicher günstig steht. Italien beschlagnahmt feindliche Schiffe. Berl in , 8. Juni. Bis jetzt sollen die italienischen Behörden 57 österreichische und deutsche Schiffe von zusammen 216 710 Tonnen beschlagnahmt haben. Deutscher Luftangriff auf Nancy. Paris, 8. Juni. "Petit Parisien" mel­ det aus Ranch: Ein deutsches Geschwader von 5 Flugzeugen überflog am 5. Juni abends Naneh, mußte aber wegen heftiger Artilleriebeschießung umkehren. Zwei Flugzeuge schei­ nen getroffen, da sie unsicher und schwankend flogen. Ein russischer DranAportdampfcr versenkt. Petersburg, 8. Juni. Bon autorita­ tiver Seite wird gemeldet, daß in der Ostsee der russische Transportdampfer "Jenessei" von einem deutschen Unterseeboot angegriffen wur­ de und unterging. 32 Mann der Besatzung wurden gerettet. starte* für Niederbaher«. Versenkte feindliche Schiffe. London, 8. Juni. (Reuter.) Die eng­ lische Barke "Sulight" ist gestern abends an der englischen Küste von einem deutschen Un­ terseeboot torpediert worden. Die Besatzung wurde von einem Fischdampfer aufgenomnckn und heute früh in Queenstown gelandet.. — Ein deutsches Unterseeboot hat ferner den Fifchdampfer "Dromio" torpediert. Die Be­ satzung wurde gerettet und in Petershead an Land gebracht. 'Siet türkische Bericht. Konstantinopel, 8. Juni. Das Große Hauptquartier teilt mit: > An der Dardanellenfront zerstörte unsre Artillerie bei Ariburun eine feindliche Stel­ lung, von der Bomben geworfen wurden, sowie anstoßende Schützengräben. Bei Sedd il Bahr zeigte nach den letzten vergeblichen Angriffsversuchen der erschöpfte Feind keinerlei Tätigkeit. Unsre Batterien auf dem asiatischen Ufer beschossen gestern die erwarteten feindlichen Truppen An der Ge­ gend von Sedd il Bahr und brachten ihre Ar­ tilleriestellung mit Munitionstransporten wirksam zum Schweigen. Gestern beschossen zwei feindliche Kreu­ zer die Ortschaft Ajanos südlich! Dikeli, gegen­ über Mhthilene und schickten sodann vergeblich! ein Dampferboot mit Soldaten in den Hafen, weichles die dort befindlichen Boote wegzu­ schleppen versuchen sollte. Vom Ufer aus wurde jedoch, auf das Boot gefeuert, welchles infolge dessen strandete. Es wurde durch das Feuer der Kriegsschiffe versenkt, welche sich zurück­ zogen, nachdem sie die Besatzung des Bei­ bootes an Bord genommen hatten. 1 An der Übrigen Front nichts von Bedeu­ tung. ────────── Städtische Schwimmschule. MdtW SlhwlMsGtr. 8. Juni 1915. Luft . . 21 Grad R. Wasser . 17 Grad R. Druck u. Verlag I. F. Rietsch, Landshut. *Set« antwort!. Redakteur g. 3E. Wagner, LandShW. ────────── 9er Stieg mit 3taliea. Dir Kätopse a»>r Kr«. p W ie n, 7. Juni, Auf dem italienischen ! Ktvegsschiouplatz beschränkten sich die FeindI seligteiten noch immer ans Kanonaden und i Einzelkämpfe kleinerer Abteilungen, doch fya= j ben die Italiener bereits schwere Verluste er­ litten. Namentlich! an den Abhängen des Krn, I wo Alpini wiederholt angriffen, sind viele Italiener gefallen. Tie Steilabhänge und .Schluchten des felsigen Terrains bereiteten selbst der Elitetruppe der Italiener, als. welche die Alpini gelten, tfcatm zu überwindende Schwierigkeiten, (m.) Die itMeüische Flotte. Wi«n, 7. Juni. Aus betn Kriegspnesseqtmrtier wird gemeldet.: Ilm 5. Juni erschliuen War einst ein Ptinzetzchen^ 1 ' Roman von Erich Ebenstein. | ! 24] (Nachdruck verboten.) \ "Was fällt dir denn ein, Dono, Wiesel­ chen so anzuschreien? Bis in mein Zimmer hinüber habe ich! dich! gehört." Rodenbach. fuhr heftig herum. "Platzen könnte ich vor Galle über die freche unverschämte Person! Steht heimlich hinter unserem Rücken mit Gisbert in Brief­ wechsel und verweigert dann noch jede Er­ klärung darüber. Aber sie mag nur gehen! Ich brauche keine Zwischenträger und Schlei­ cher im Hans! Solch eine Person! Wo selbst du dich meinem Willen gefügt hast —" "Rege dich doch nicht so auf, Dano! Du wirst wieder deine Gicht bekommen. Und was Wieselchen betrifft — so schäme ich mich fast vor ih!r. . Das sage ich dir offen." "Sie muh fort!" "Nun darüber reden wir wohl noch. I Ueberlaffe mir die Sache. Jetzt —" "Zum 'Kuckuck, was ist denn das heute wieder für ein Gehämmer im Haus?" unter- Der Krieg mit Italien. einige italienische Kreuzer und Zerstörer in den dalmatinischen Gewässern. Das Ziel der feindlichen Unternehmung war die Beschießung der Eisenbahn bei Mihonice, sowie einzelner LeuchttürMe und Leuchthäuser aus den Inseln Liffa, Logesta und Cazza. Die beschossenen Objekte wurden mir leicht beschädigt. Schlimme Lag« der Italiener in Tripolis. Aus Briefen, die Mitglieder der italieni­ schen Besatzungstruppen -an ihre Angehöriger, gerichtet haben, geht hervor, daß die Gefechte seit Wochen ununterbrochen im Gange sind. JtalitA und die Balkanstaatcu. "Az Ujsag" entnimmt der Sofioter Kambatta" die folgenden Ausführungen: Vor An­ fang an hat sich Italien zum Beschützer Ser­ biens aufgeworfen. Es hat in den letzten Mo­ naten einen energischen Angriff OesterreichUngarns auf Serbien und damit die Befreiung Mazedoniens zu verhindern gesucht. -Die Ita­ liener hüben sich' geradezu als Verbündete der Serben gebärdet u. sind damit Feinde der Bul­ garen und der Albaner geworden. Auch die Griechen sind jetzt im klaren darüber, wie ge­ fährliche "Nachbarn die Italiener fein würden, wenn sie Albanien besetzen. (