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      <titleStmt>
        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1915-06-08"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">68. Jahrgang Nr. 153</biblScope>
          <date when="1915-06-08">1915-06-08</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
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          <p>Die Beute von Przemhsl. Neue französische Angriffe abgewiesen. — Unsere Offensive in NorSwestrntzlanS im Fort­ schreiten. Weitere 3340 Russen gefangen. — Bei Sen Kämpfe» «m Przemhsl 33 805 Russen gefangen. — Der Tnjcstr von »eu Unsern überschritten. 13 000 Russen gefangen. Rener Zeppeliaangriff auf Sie englische Küste. — Die Italiener zurückgeschlagen. — Eine graste Schlacht am Jfonzo. — Unsere Unterseeboote. — Die Serben in Albanien ein­ marschiert. — Türkische Erfolge an Sen DarSanellen.</p>
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          <p>Im Westen erneuerten die Franzosen ihre Angriffe aus die Lorettohöhe, die aber zusam­ menbrachen. Auch bei Hebuterne griffen die Franzosen erfolglos an. Einen breiteren An­ griff versuchten die Franzosen nordwestlich! Soissons, der aber abgewiesen wurde, bis auf einige der vordersten Gräben, um die der Kampf noch andauert. Bei Vauqois verwen­ deten die Franzosen bei einem Angriff Brand­ bomben, gelangten aber trotzdem nicht zum Ziel. Sie mutzten nach! schweren Verlusten in ihre Gräben zurück. Im Osten hat unsre Kavallerie bei Kurschany den Uebergang über die Windau er­ zwungen. Bei Kurtowianh und Sawdyniki schreitet unsre Offensive rasch vorwärts und den 3650 gefangenen Russen von vorgestern tonnten neue 3340 hinzugefügt werden. Süd­ lich des Njemen wurde das Flutzufer bis Polausic—Säpiczhski vom Feinde gesäubert. Die­ ser Kampfschauplatz gewinnt an Bedeutung, weil Säpiczhski nur noch 13 Kilometer von Kowno entfernt ist. Die Beute von Przemhsl ist nun doch größer ausgefallen, als nach den letzten außer­ amtlichen Berichten zu vermuten war. Es wurden 33 805 Russen in Gefangenschaft ge­ führt. Was an Geschützen und Material er­ beutet wurde, ist noch nicht bekannt gegeben worden. Die Verfolgung der Russen wird mit unverminderter Stärke fortgesetzt. Unsre Truppen haben die Russen bei Mosziska be­ reits über die Wisznia zurückgeworfen. Die Armee Linsingen hat sich den Dnjestrübergang bei Zurawno erkämpft und die Höhen auf !dem nordöstlichen Ufer erstürmt. Auch wei­ ter südlich geht es rasch vorwärts. Die Beute ist hier bereits auf über 13000 Gefangene ge­ stiegen. Die gewaltige Schlacht in Galizien, die jetzt auf einer Front von 350 Kilometer tobt, hat die Verbündeten bereits auf weniger als 40 Kilometer an Lemberg herangeführt. Auch östlich und nördlich von Czernowitz sind die Russen im Rückzug, verfolgt von den öster­ reichisch-ungarischen Truppen. Unsre Verbündeten berichten von der Pruthlinie, daß die Russen einen gewaltsamen Durch­ bruch an der Pruthlinie zu erzwingen suchen, alle Versuche aber unter ungeheuren Verlusten der Russen scheiterten. ,. , ; . 1 ^ ; j Auf dem italienischen Kriegsschauplatz hü­ ben die Oesterreicher den Freikofel an der kärntnerischen Grenze zurückerobert. JmKrngebiet wurden die Italiener aus der Ortschaft Krn vertrieben. An der Jsonzolinie schei­ nen sich! größere Kämpfe vorzubereiten, denn es wird der Anmarsch! stärkerer italienischer Truppenmassen gemeldet. Unsre Marineluftschiffe unternähmen in der Nacht vom Sonntag bis Montag schon wieder einen Angriff auf die englische Küste und haben die Doks von Grimsbh und King­ stone am Humber mit Bontben belegt. Der Erfolg dürfte bedeutend sein, denn selbst die Engländer gestehen- zu, daß hierbei 5 Men­ schen getötet und 40 verwundet wurden. Rach einer Meldung aus dem Haag sind unsre Luft­ schiffe auch über Essex und London erschienen und haben dort ebenfalls Bomben abgewor­ fen. Unsre Unterseeboote hüben an der eng­ lischen und russischen Küste wieder eine Reihe feindlicher Schiffe versenkt, während ein fran­ zösischer Minenleger im' Aegäischen Meer auf eine Mine stieß und versank. Die Serben sind nach italienischen Berich­ ten in Albanien einmarschiert und stehen nur noch zwei Tagemärsche von Skutari, das sie besetzen wollen. Da werden sich Wohl die Ita­ liener und die Serben bald in die Haare ge­ raten. In England bereitet sich anscheinend ein Riesenstreik vor, da die Arbeiter infolge der mehr als 25 Prozent betragenden Erhöhung der Lebensmittelpreise erhöhte Kriegszulage verlangen. Lloyd George erklärte daher die Statuten der Arbeitergewerkschaften für auf­ gehoben, wobei er meinte, Faulenzer können nicht geduldet werden. Man darf gespannt sein, was die Gewerkschaften hierzu sagen und ob sie sich der Gewalt fügen oder ihr Wider­ stand entgegen setzen. Bericht -es betttfden HWtWttiers. I WTB. Berlin, 7. Juni. Mttags. — I (Große» Hauptquartier.; " " " . ; , : m</p>
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          <p>Auf dem italienischen Kriegsschauplatz hü­ ben die Oesterreicher den Freikofel an der kärntnerischen Grenze zurückerobert. JmKrngebiet wurden die Italiener aus der Ortschaft Krn vertrieben. An der Jsonzolinie schei­ nen sich! größere Kämpfe vorzubereiten, denn es wird der Anmarsch! stärkerer italienischer Truppenmassen gemeldet. Unsre Marineluftschiffe unternähmen in der Nacht vom Sonntag bis Montag schon wieder einen Angriff auf die englische Küste und haben die Doks von Grimsbh und King­ stone am Humber mit Bontben belegt. Der Erfolg dürfte bedeutend sein, denn selbst die Engländer gestehen- zu, daß hierbei 5 Men­ schen getötet und 40 verwundet wurden. Rach einer Meldung aus dem Haag sind unsre Luft­ schiffe auch über Essex und London erschienen und haben dort ebenfalls Bomben abgewor­ fen. Unsre Unterseeboote hüben an der eng­ lischen und russischen Küste wieder eine Reihe feindlicher Schiffe versenkt, während ein fran­ zösischer Minenleger im' Aegäischen Meer auf eine Mine stieß und versank. Die Serben sind nach italienischen Berich­ ten in Albanien einmarschiert und stehen nur noch zwei Tagemärsche von Skutari, das sie besetzen wollen. Da werden sich Wohl die Ita­ liener und die Serben bald in die Haare ge­ raten. In England bereitet sich anscheinend ein Riesenstreik vor, da die Arbeiter infolge der mehr als 25 Prozent betragenden Erhöhung der Lebensmittelpreise erhöhte Kriegszulage verlangen. Lloyd George erklärte daher die Statuten der Arbeitergewerkschaften für auf­ gehoben, wobei er meinte, Faulenzer können nicht geduldet werden. Man darf gespannt sein, was die Gewerkschaften hierzu sagen und ob sie sich der Gewalt fügen oder ihr Wider­ stand entgegen setzen. Bericht -es betttfden HWtWttiers. I WTB. Berlin, 7. Juni. Mttags. — I (Große» Hauptquartier.; " " " . ; , : m Bericht des deutschen Hauptquartiers.</p>
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          <p>Westlicher Kriegsschauplatz. Westlicher KkieMinM. Am Osthange der Lorettohöhe erneuerten die Franzosen in den Nachmittag- und Abend­ stunden ihre Angriffe, die in unserem Feuer völlig zusammenbrachen. Weitere Angriffsversuche in der Nacht wurden im Keime erstickt. Südöstlich Hebuterne (östlich Doulen) griff der Feind fjteute morgen erfolglos an. Der Kampf ist dort noch! nicht abgeschlossen. Ein breiter französischer Angriff nord­ westlich! Moulin sous tout les vents, nordwest­ lich von Soissons wurde größtenteils abgewie­ sen. Nur an einigen Stellen erreichte er unsere vordersten Gräben, um die noch ge­ kämpft wird. , Unsere Stellungen bei Vauquois südöst­ lich von Varennes wurden gestern übend ange­ griffen. Trotz Anwendung von Brandbomben, die unsere Gräben mit einer leicht brennenden Flüssigkeit überzogen, gelang es den Franzo­ sen nicht, in unsere Stellungen einzudringen. Mit schweren Verlusten flutete der Feind in seine Gräben zurück. Seitlicher KriegrschanM. Nordöstlich Kursanh erzwang unsere Ka­ vallerie den Uebergang über die Windau und stieß in südöstlicher Richtung vor. Südöstlich Kurtowianh und in der Gegend östlich Sawdyniki machte unsere Offensive gute Fortschritte. Weitere 3340 Gefangene und 6 Maschinengewehre fielen dabei in unsere Hand. Südlich des Njemen wurde das Flußufer bis zur Linie Polausic—Säpiczhski vom Fein­ de gesäubert. LMstlicher KriegrschanM. Bei Sen Kämpfen «m Przemhsl mnrSen 33805 Gefangene gemacht. i</p>
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          <p>Seite 2, westlich Przemhsl setzten die verbündeten Truppen ihre erfolgreichen Kämpfe fort und warfen den Feind nordwestlich Mosziska auf die Wisznia zurück. Teile der Armee des Generalobersten von Linsingen haben bei Zurawno den Dnjestr überschritten und die Höhen aus dem nordöst­ lichen User erstürmt. Weiter südlich hat die Verfolgung die Linie Rowica-Kalus-Tomaszowce erreicht. Die Beute ist hier auf üver 13000 Gefangene gestiegen. Oberste Heeresleitung.</p>
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          <p>Sie Spft der Sesterreichek. WTB. Wien, 7. Juni. Mittags. — Amtliche wird gemeldet: Nach der schweren Niederlage bei Prze­ mhsl richtete die russische Heeresleitung in den letzten Tagen heftige Anstrengungen ge­ gen unsre Stellungen an der Pruthlinie, um hier einen gewaltsamen Durchbruch! zu erzwin­ gen. Namentlich gegen den Raum Kolomea —Delathn warf der Feind immer neue Mas­ sen in die Schlacht. Während alle diese Vorstöße an der zähen Tapferkeit der Armee des Generals der In­ fanterie Frhrn. v. Pflanzer-Baltin unter un­ geheuren Verlusten der Russen scheiterten, rück­ ten von Westen her die unter dem Befehl des Generals von Linsingen stehenden verbünde­ ten Streitkräfte heran. Gestern nahmen sie Kalusz, die Gegend nördlich dieser Stadt und die Höhen am linken Dnjestrufer, nördlich Zu­ rawno, in Besitz. Zwischen der Nadwornaer Bistritza und der Lomnica schließen sich unsre Truppen dem Angriff an. Die Känchfe östlich! Przemhsl und Jaroslaw dauern fort. Nördlich Mosziska mußte der Feind auf Czerniawa weichen. Verein­ zelte kraftlöse Gegenstöße der Russen bra­ chen zusammen. Bei Przemhsl fielen seit dem 1. Juni 33 805 Gefangene in die Hände der Sieger. * Im Tiroler Grenzgebiet wirkte unsre Ar­ tillerie mit sicherem Erfolge. An der kärntnerischen Grenze östlich des Plöckenpasses eroberten unsre Truppen gestern den Freikofel zurück, den der Feind vorüber­ gehend gewonnen hatte. Im Krngebiet wird weiter gekämpft. Die Italiener mußten die Ortschaft Krn räumen. An den Jsonzo schiebt sich der 'Gegner stellenweise naher heran. ! * Aus dem Balkankriegsschauplatz herrscht, von einzelnen Plänkeleien an der Grenze ab­ gesehen, Ruhe. Ter stellvertretende Chef des Generalstabes: v. H o e f e r, Feldmarschalleutnant. Die Kämpfe der Oesterreicher.</p>
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          <p>Ein Brief Hindenburgs. Dem Direktor des "Hannoverschen Kurier" ist dieser Tage ein Schreiben des GeneralfeldMarschalls v. Hindenburg zugegangen, in dem es u. a. heißt: .... "an&lt;S suchen meine Ge­ danken mein liebes Hannover auf, dessen Fort­ entwicklung trotz des Krieges ich in der Zeitung eifrig verfolge. Wie gerne wanderte ich ge­ rade jetzt in der im frischen Grün prangenden Eilenriede umher. Aber der hinterlistige An­ griff Italiens hat den Zeitpunkt für solche Erholungsstunden hinausgeschoben. Der Feldzug wird dadurch verlängert, aber an seinem I Ausgang kann nichts mehr geändert werden, davon bin ich fest überzeugt." (Z.) San Marino hat nicht den Krieg erklärt. Die Nachricht, daß die Republik San Ma­ rino, Italiens Beispiel folgend, ebenfalls den Krieg erklärt habe, bestätigt sich nicht. Der Hohe Rat dieses Staates hat nun vor einigen Tagen ein Manifest an die Bürger erlassen, worin er sagt, daß den Bürgern von San Marino der Ernst der Stunde zwar nicht die Pflicht auferlege, Kriegsdienst zu leisten, und schmerzliche Opfer zu bringen, aber ihnen ge­ biete, alles was in ihren Kräften stehe, rück­ haltlos zu tun, um der "reinen, heiligen Sache Italiens" zum Siege zu verhelfen. Deshalb fordere er sie aus, unter dem Ruf: "Es lebe Italien!" die am besten geeigneten Mittel zu ergreifen, um dem unvermeidlichen Elend des Krieges nach Möglichkeit abzuhelfen. Marconis Zaubcrkastcn. Marconi hat mit dem amerikanischen Dam­ pfer "San Paolo" den Kanal überquert und ist in Boulogne eingetroffen. Nach dem Corriere della Sera wurde das Schiff von einem Unterseeboot verfolgt, konnte aber dank des Schutzes zweier Torpedojäger der Torpedie­ rung entgehen. In der Gesellschaft Marconis befand sich sein Freund Lazzaro Weiller, De­ putierter der Charente. Dieser erzählte nach dem Petit Parisien über die neueste Erfin­ dung IMarconis. Marconi hat eine« ersten, noch unvollkommenen Apparat konstruiert, mit­ tels dessen man schon ausgezeichnet durch eine 60 Zentimeter dicke Mauer sehen kann, und natürlich auchl durch jeden Fußboden und die Zimmerdecken. Auf die Frage, ob auch die Wände der Unterseeboote durchsichtig würden, antwortete Weiller ausweichend. Darüber dürfe er nichts sagen; es sei ein militärischles Geheimnis. MiMoncnProtcst gegen die Waffenausfuhr. Eine Riesenpetition, die zwei Millionen Unterschriften tragen soll, gegen die Waffen­ lieferungen aus den Vereinigten Staaten an den Präsident Wilson wird zur Zeit vorbe­ reitet. Der Protest soll am 15. Juni dem Präsidenten überreicht werden. Der Kongreß soll dadmrch gezwungen werden, eine Extra­ sitzung zum Zwecke des Verbots der Waffen­ ausfuhr abzuhalten. Bei dem vorbereitenden Komitee gehen täglich zahlreiche mit Unter­ schriften von Tausenden bedeckte Petitionen für diesen Zweck ein.</p>
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          <p>Vom westlichen Kriegsschauplatz. Sam westlichen Kriegsschauplatz. Vernichtung der dänischen Legisn. Ter Berl. Lokalanz. meldet aus Kopen­ hagen: Nach einer Pariser Meldung der "Politicen" sind jn dem 'Kampf bei Arras am 9. Mai das gesamte dänische Freiwilligenkorps, das auf französischer Seite kämpfte, mit Aus­ nahme von dreien gefallen oder verwundet. Diese Nachricht wurde von einem verwundeten Dänen bestätigt, der gestern in Paris eintraf. (Z.) Eine Umbildung des französischen Kabinetts? Ter Pariser Korrespondent des Haager "Telegraaf" will von zuverlässiger Stelle eine bevorstehende Umbildung des französischenKabinetts erfahren haben. Augagneur undMalvh sollen zurücktreten, dagegen soll Bourgeois in das neue Kabinett eintreten.</p>
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          <p>Vom östlichen Kriegsschauplatz. Kundgebungen in Petersburg. Das Genfer Journal meldet indirekt aus Petersburg: Der Fall von Przemhsl hat zu großen Kundgebungen auf dem Newsky-Prospekt geführt. </p>
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          <p>-gelegenen befestigten Steifungen des Feindes 1 wurden genommen. Dieser -Derzichtcte jetzt auf I jeden weiteren Widerstand So konnten die 1 deutschen Truppen, betten später die österreichl- 1 ungarische 4. KavLllericdivision folgte, die wohl rniggebnute innere Fortlinie besetzen, und:ti!tt 3 Uhr morgens, nachdem sie noch AcchlrÄche Gefangene gewacht, in die befreite Stadt Przemhsl ei nmatschieren. -Hier, wo als erste "Truppe ein'Bataillon des 8. Garde-Regimeilts zu Fuß einzog, gab 4S noch einen letztst Falt bor den abgebrannten Sanbrükken, die aber durch ^Rriegsbruckn schnell erssetzt waren. Nach, einer Belagerung von nur vier Ta­ gen war die Festung Przemhsl wieder in der Hai d der Verbündeten. Die Russen hatten vergeVich dieselbe Festung monatelang angegrif­ fen. Obtvvhl Ae Hekatomben von Blutdpsern gebracht hoben, war es ihnen nicht gelungen, die Festung mit stürmender Hand pt nehmen; , sie brachten ffe nur durch! NushunMrung zu i Fall. Sie konnten sich nur 9 Wochen ihres ' Besitzes ersteren. Die energische und kühne I Führung hatte, unterstützt ta n heldenhaft sechi terden Truppen und der vorzüglichen schweren | Artillerie toreOerinr, in kürzester Zeit die gro,tze Festung M Füll gebracht. Przemysl tviever unter österreichischer BerBiaftnitfl, j Die neu-e?nannten Berwaltungs-, Steuer-, : ' Polt- und .TÄegraphenbeamten, die ihre nach, ; j der Einnahme von Przemhsl durch die Russen ; [ am 22. März ins Innere Rußlands sortge- i , führten AmtLnorgäuger zu ersetzen bestimmt f [ sind, begeben sich vorgestern noch Przemhsl. ^ I Die vBWge Miederherstellung des Vermal- ; tungsopporates in Przemhsl steht unmittelbar : bevor. Dsr Gesundheitszustand im Festungs- : bereich Hot sich, in der legten Zeit gebessert. ; (Z) ’</p>
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          <p>Der Luftkrieg. 9er Luftkrieg. Wester Zeppelinangriff auf die englische Küste.. WTB. Berlin, 7. Juni. Amtlich. — In der Nacht vom 6. zum 7, Juni führten unsre Marinelustschiffe erfolgreiche Angriffe gegen die Doks von Kingston und Grimsby am Humber aus. Sie kehrten trotz starker Beschie­ ßung unbeschädigt zurück. Der stellvertr. Chef des Admiralstabrs: gez. Behncke. L o n.do tt, .7. Juni. Die Admiralität mel­ det: Sonntag nachts besuchMein Zeppelin die Dstküste und warf Brands und Explosions.bomben ab, die on zwei Stellen Bränd« ver­ ursachten. ."5 Menschen wurden getötet, 40 ver­ wundet. Die Themsemüwdung neuerdings bombardiert. Hamburg, 7. Juni. Die "Hamburger Nachrichten" melden aus dem Haag: Zeppelinlust schiffe sind gestern nachts -erneut über Essex und später über London geflogen. Der in den TiDurhdocks liegende holländische Dampfer "Prinzessin Juliana" entging mit knapper Not der Vernichtung. 5 Bomben fielen nur 10 Meter dom Schiff entfernt ins Wasser. .In.Groningen wurde gestern in ansehn­ licher Höhe ein großes Lustschiff gesehen, das mordwestwärts fuhr. (Z.)</p>
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          <p>Der Krieg zur See. 9er Stieg zur See. Seegefecht in der Ostsee? 1 Nach glaubwürdigen mehrfach- bestätigten, 'Meldungen aus Gotland fand vorgestern am späten Nachmittage einige Seemeilen von der Küste entfernt ein Gefecht zwischen Geschwa­ dern größerer und größter Einheiten statt. Die Kanonade wurde nur kurze Zeit gshört, war aber sehr heftig. Im Laufe von zwei Mann­ ten wurden mehr als 400 Kanonenschüsse ver­ nommen. Die Nationalität der kämpfenden Schiffe war nicht festzustellen. (Der russische Generalstabsb&lt;ertcht deutet kurz an, daß, mar deutschen Streit-kräften Schüsse gewechselt wur­ den.) Ein neuer deutscher U-Bovt»THp. Aus Kopenhagen wird dem "B. T." ge­ meldet: Der Kapitän des norwegischen Dam­ pfers "Venus" berichtet aus London über eane Begegnung mit einem deutschen Unterseeboote riesigen Typs vor Newcastle. Der Führer des Unterseebootes habe ungeachtet der Nähe be­ waffneter englischer Fischdampfer mit großer Ruhe, Korrektheit und Liebenswürdigkeit eine Untersuchung vorgenommen. Dem Dampfer wurde bann die Weiterfahrt erlaubt. Das Un­ terseeboot. trug keine Nummer und zeigte eine außerordentliche Schnelligkeit. Ter Unterseekrieg. London, 7. Juni. Der britische Dampfer "Star of West" wurde von einem deutschen Un terseeboot versenkt. Die Besatzung wurde an Mberdeen gelandet. i</p>
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          <p>Der Stieg mit England. 9er Stieg mit England. Die Brandstiftungen in englischen Militärlieserungssabriken. I Die Zeitungen im Bezirk der Äaumwollenindustrie in Lancashire und Uorkshire et* -klären, daß die zahlreichen Brände in dem 'dortigen Mtumwollenfabriken nur von Ver­ brecherhand angelegt sein können. Die vier Brände der letzten Tage stehen zweifellos im i Zusammenhang mit dem Spinner- und We: berausstand. Während der letzten sieben Mo: nate war der Prozentsatz solcher Brände in ' diesen Jndustriebezirken außerordentlich' hoch. Besonders bemerkenswert ist, daß, auch, viele Holzlagerplätze angesteckt wurden, als die Re­ gierung anfing, Holzbaracken für die Rekru: ten zu bauen. Später, als große Aufträge für Militärkleiderstoffe erteilt wurden, ginI gen die Fabriken, welche solche übernommen I Hotten und mit Ueberstunden arbeiteten, in i Flammen auf. Neuerdings werden die SpinI nereien und Läger für Rohbaumwolle in Brand gesetzt.</p>
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          <p>Wieselchen sah sie starr und beinahe ent­ setzt an, so daß Gerda eine zornige Bewegung machte. "Na, was haben Sie denn? Wünschen Sie vielleicht noch etwäs zu bemerken?" fragte sie gereizt. "Nein," murmelte Wieselchen und huschte hastig davon. 12. Am Abend desselben Tages saß Wieselchen glückselig mit strahlendem Gesicht in ihrem Zimmer und läs zum zehnten Male Gisberts Brief, der von so viel Glück und Liebe berichtete. Und das Herz des alten Jchngfevchens, ay dem die Liebe vorübergegangen war, klopf­ te in stürmischer Begeisterung. Also hatte ihre Ahnung sie doch nicht betrogen: sie waren glücklich und zufrieden, die beiden, und Gisbert hatte trotzdem das Wieselchen nicht vergessen! Gleich hatte er ihre Schrift erkannt! Und das ganze Mittdgessen über erzählte er dann seiner lieben Frau vom Wieselchen. Und gleich, am nächsten Tag gingen sie beide zum Phatographen und ließen sich aufnehmen, bloß damit sie Wieselchen ein Bild schicken könnten! f »Denn Sie müssen doch auch wissen, wie I es aussieht, mein liebes kleines Prinzeßchen, ' das mrr den Himmel auf Erden bereitet!" schrieb er. Das Bild stand nun vor Wieselchen aufge­ stellt,^ und sie konnte nicht müde werden, sich in die Einzelheiten zu vertiefen. Gisbert war entschieden noch schöner und stattlicher geworden. Sie aber, die sich so weich und innig an ihn schmiegte — "jawohl, sie sieht mit ihrem feinen Gesichtchen und dem stolzen Dlick wirklich aus wie eine Prinzes­ sin!" sagte Wieselchen laut. Dann las sie den Brief noch einmal. "Bitte, schreiben Sie ihm doch von Zeit zu Zeit, liöbes Wieselchen, ich weiß, es würde ihn glücklich machen!" stand unten quer über die Ecke geschrieben und dar­ unter "Solo". »Ja, und das tue ich auch!" dachte Wiesel­ chen trotzig. "Ob es dem alten, griesgrämigen Baron patzt oder nicht! Wenn ich fortgehe, kann's ihm überhaupt ganz gleich sein." In diesem Augenblick klopfte es leise an Wieselchens Tür, und Fräulein Sybille trat ein. Die Mamsell wollte hastig Bild und Brief verstecken, ließ aber dann beides doch ruhig da. Möcht« sie's sehen! Jetzt ist ja so schon alles aus hier — dachte sie trotzig. ShbiMe blieb erst eine Weile wie erstarrt stehen unbi sah stumm auf das Bild. Dann fragte sie kleinlaut: "Er hat Ihnen das ge­ schickt?" "Jawohl. Und den Brief dazu. Lesen Sie ihn nur, Baronesse, damit Sie sehen, daß all Ihr Zürnen nichts geholfen hat — sie sind doch glücklich geworden!" Dany, während Sybille zögernd nach dem Brief griff, berichtete sie von der Pasteten­ sendung. "Ich habe alles selber bezahlt. Daß Sie nicht denken, ich hätte auch nur ein Fäserchen von dem mir anvertrauten Gut veruntreut! Sogar gebacken habe ich sie in der Küche der Verwalterin." "Ich bin gewiß überzeugt davon, Wiesel­ chen," beschwichtigte Sybille sanft. "Darauf­ hin kenne ich Sie doch!" Dann las sie den Brief und legte ihn schweigend hin. Nach einer Pause sagte sie: "Ich wollte Ihnen nur sagen, Wieselchen, daß mit meinem Bruder alles ausgeglichen ist. Sie sollen ihm seine Heftigkeit nicht nachtragen und nicht mehr vom Fortgehen sprechen. Wir beide und Sie können ja doch nicht mchv ohne einander sein, nicht wahr, Wieselchen?" i i (Fortsetzung folgtj</p>
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          <p>Aus dr« Kolonien. (Sine dentsche Antwort. Gouverneur Ebermaier über den Kolonialkrieg. Auf eine Beschwerde, die der französische Oberstkommandierende in Kamerun, BrigadeGeneral Dobell, wegen angeblicher Ausschrei­ tungen der deutschen Schutztruppe an den Ka­ meruner Gouverneur Ebermaier gerichtet hat, hat dieser — dem amtlichen Teutschen Kolonialblatt Zufolge — mit einem ausführli­ chen Schreiben geantwortet, in dem es heißt: "Ich bestreite entschieden, daß von deut­ schen Truppen in Gegenwart ihrer europäi­ schen Führer Grausamkeiten verübt worden seien. Tie Ihnen in dieser Hinsicht zuge­ gangenen Berichte muß ich als haltlose Ver­ dächtigungen zurückweisen. Auch dafür ist kein Beweis erbracht, daß unsre farbigen Trup­ pen in Anwesenheit von europäischen Vor­ gesetzten Ausschreitangen begangen haben. Den Truppen ist die strengste Manneszucht anbe­ fohlen, und jede zur Kenntnis der Truppensührung kommende Straftat wird schärfstens geahndet. Wenn sich trotzdem nicht alle Uebergriffe vermeiden lassen, da nicht jeder far­ bigen Patrouille ein europäischer Führer bei­ gegeben werden kann, so trifft die Verant­ wortung hierfür England und Frankreich, die es mit ihrer Stellung als europäische Kul­ turnation glaubten vereinigen zu können, den europäischen Krieg auch in das Innere Afri­ kas zu tragen. Daß — nachdem die blutgie­ rige Bestie im Schwarzen geweckt und auf den europäischen Gegner losgelassen ist — Ausschreitungen der Farbigen sich werden nicht ganz vermeiden lassen, war jedem Einsichti­ gen von vornherein klar. Ebenso klar mußte jedem Einsichtigen auch sein, daß es völlig nutzlos sein wird, den Krieg nach Afrika her­ überzuspielen, da der Verlauf der kriegerischen Aktionen hier in Afrika für die Hauptentschei­ dung doch völlig wertlos ist. Tie Entschei­ dung fällt auf dem europäischen Kampfplatze, und — was hier jetzt brutal zerstört wird, bauenwir nach Friedensschluß mit dem Gelde unsrer Gegner wieder auf." Gouverneur Ebermaier hat ferner dem Oberbefehlshaber der vereinigten englisch-fran­ zösischen Streitkräste in Kamerun "eine kleine Auslese der zahllosen Rechtsbrüche" zugehen lassen, die sich England und Frankreich fort­ gesetzt bei der Kriegführung in der Kolonie zuschulden kommen lassen. Diese Auslese um­ faßt nicht weniger als 18 Punkte. Dentsch-Lstasrikanische Frievensarbeit imKricge Wie glänzend sich Deutsch-Ostafrika der auf drei Seiten andrängenden Feinde erwehrt, ist bekannt. Der "Tag" erhält folgende Nach­ richt, die auch beweist, daß auch die fried­ liche Kulturarbeit in unsrer größten Kolonie nicht stillsteht. Nach einer hier eingetroffenen " Aus den Kolonien. Mitteilung ist nämlich bereits anfangs Fe­ bruar der Dampfer "Götzen" in Kigoma am Tanganjikasee glücklich von Stapel gelaufen. "Götzen" ist der erste der drei großen Dampfer, die — nach der Denkschrift für den Bau der Reststrecke der Tanganjikabahn Daressalam-Kigoma — im Anschluß an diese Bahn den Schifsahrtsdienst auf dem See versehen sol­ len. Der zweite Dampfer "Rechenberg" be­ findet sich aus der Schiffswerft von Josef L. Meyer in Papenburg, die auch den "Götzen" geliefert hat, im Bau. Als ein Beweis der hervorragenden Um­ sicht und Geschicklichkeit der Ingenieure darf es bezeichnet werden, daß es überhaupt ge­ lungen ist, den Dampfer von Stapel zu lassen, trotzdem wichtige Teile der Ablaßvorrichtun­ gen bei Beginn des Krieges noch unterwegs waren. Damit ist auch die voreilig aufge­ stellte Behauptung feindlicher Blätter, daß der DaMpfer nicht werde zu Wasser gelassen wer­ den können, hinfällig geworden. Wir geben der Hoffnung Raum, daß es bald gelingen möge, den Dampfer vollkom­ men fertigzustellen. Bei seiner Größe (er ist 67 Meter lang, 10 Meter breit, bei 480 Tonnen Ladung 2,3 Meter tiefgehend) wird das Schiff einen nicht unbeträchtlichen Machtzu­ wachs darstellen und — im Verein mit den beiden kleinen Deutschen Dawpfern "Hedwig von Wißmann" und "Kingani", welch letz­ terer früher an der ostasrikanischen Küste als Zollkreuzer tätig war und erst bei Kriegs­ ausbruch mit der Bahn hinaufbefördert wur­ de — den See mit seiner 1500 Kilometer langen Küste beherrschen. Die bisher auf dem Tanganjika laufenden feindlichen Schiffe sind in den inzwischen erfolgten Kämpfen vernich­ tet worden. i Der Stapellauf des Dampfers "Götzen" bezeugt uns von neuem, daß das Wirtschafts­ leben im Lande trotz der äußersten Absper­ rung seinen ruhiger^ Fortgang nimmt.</p>
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          <p>Nr. 153 tung gegen Bulgarien, die augenscheinlich von der serbischen Regierung eingegeben ist. Die Tendenz dieses neuen antibulgarischen Feld­ zuges ist nur zu offenbar. Die Serben wollen nämlich glauben machen, daß sich die öffentliche Meinung gegen die Möglichkeit von Zugeständ­ nissen an Bulgarien auflehnt und daß die Regierung unter biefea Drucke keine Zuge­ ständnisse in Mazedonien machen könne. Es ist dies eine neue Auflage dessen, was die Serben mit Bezug auf Dalmatien getan haben. Die bestellten Massenversammlungen fehlen aller­ dings in diesem Falle, dagegen wird der Pressefeldzug immer rasender und er erreicht schließlich seinen Gipfelpunkt in einem Leit­ artikel des Blattes "Politika", das Beziehun­ gen zur Regierung hat. Dieses Blatt fordert bulgarisches Gebiet bis zu den Flüssen Jsker und Struma, und erklärt, daß Serbien niemals auf diese Gebiete verzichten und mit allen seinen Kräften dahin arbeiten werde, eine end­ gültige Abrechnung zwischen Bulgarien und Serbien herbeizuführen. Frankreich betreibt den Sturz des jetzi­ gen rumänischen Ministeriums. Aus Bukarest wird gemeldet: Die rumä­ nische Presse ist über eine hochfahrende Er­ klärung des französischen Gesandten Blondel seh!r empört. Blondel soll gesagt haben, daß es der Wunsch Frankreichs sei, daß eine be­ stimmte Person Minister werde, und daß dieser Wuns chauch erfüllt werden müsse. Man müsse in Rumänien wissen, daß, wenn Frankreich etwas wolle, dies auch zu geschehen habe. Alle Blätter sprechen ihre Empörung aus. (Z.) Am Alkali. Tie Serben in Albanien. Das ,"Giornale d'Jtalia" meldet, daß die Serben in Albanien vorrücken. Sie stän­ den nur noct), zwei Tagemärsche von Skutari entfernt. Das offiziöse Blatt meint, Italien werde diesen provisorischen militärischen Maß­ nahmen Serbiens keinen Widerstand entgegen­ setzen, aber keinesfalls eine dauernde Besetzung Skutaris und Nordalbaniens dulden. (Z.) Serbien nnd Bulgarien. Die bulgarischen Blätter veröffentlichen folgende Mitteilung: Seit einigen Tagen ist die serbische Presse von einem Wutanfall er­ faßt worden. Alle Blätter ohne Ausnahme beobachten eine schroffe, unversöhnliche Hal- Am Balkan.</p>
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          <p>zuverlässiger Nachrichten, die von einem Teile der bulgarischen Presse ausgegeben werden. : außerordentlich günstig. Die Türken haben nicht nur den russischen Vormarsch auf Er­ zerum. den Schlüssel Armeniens, zum Stehen gebracht, sondern sie haben im Gegenteil ihre Offensive auf russisches Gebiet bis in die Nähe von Batum getragen. Die letzten Kämpfe ha­ lben auf russischem Boden stattgefunden. Die russischen Gesamtverluste stellen sich nach ihren Angaben, auf über 50000 Mann. Auch der Wormarsch der russischen Streitkräfte am Narsei sei gescheitert. Kriegsbriese aus dem Osten. Berlin. 6. Juni 1915. (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, Verbote«.) Zwischen den Operationen. Telegramm unseres zum Ostheer entsandten Kriegsberichterstatters. Libau, 5. Juni. Nach dem glücklich und erfolgreich durch­ geführten Angriff gegen die russische Armee­ gruppe, die aus Kowno herausbrach, befin­ det sich der deutsche Flügel nördlich der Weich­ sel in dem Zustand "zwischen den Operationen". Bei Szawle und Roszienh sind fast täglich Kämlpfe, aber die Russen können ihre zahlen­ mäßig starken Kräfte nicht ausnutzen, weil die hier angesetzten Truppen von zum Teil außer­ ordentlicher Minderwertigkeit sind und die Führung unsren taktischen Manövern nicht ge­ wachsen ist. Ueberraschende Vorstöße geben fast täglich Gefangene in diesen kleinen Kämpfen nördlich des Njemen. Charakteristisch für die hier kämpfenden russischen Truppen ist eine Episode, die shh in den letzten Tagen abspielte. Mehrere hun­ dert russischer Gefangener wurden von einem Dutzend Landwehrkavalleristen auf der Straße Mitau—Tilsit eskortiert, als plötzlich eine stär­ kere russische Kovallerie-Patrouille sichtbar wurde. Die deutsche Begleitmannschaft griff die Russen an, und es entspann sich ein klei­ nes Scharmützel, das die deutschen Kavalleri­ sten eine Stunde lang von ihren Gefangenen trennte und sich schließlich ein paar Kilometer von der betreffenden Chausseestelle entfernte, Als die Unsren zurückritten in der Meinung, j daß sie nun ihre Gefangenen verloren hätten, saßen die Russen ängstlich im Chausseegraben und waren glücklich, daß ihre Landsleute abge­ schlagen waren und sie weiter in Richtung Tilsit marschieren konnten. Auch die Truppen, die gegenüber unsren Kräften bei Libau stehen, zeigen nicht viel Unternehmungsgeist. Ein russisches Dragoner­ regiment wurde neulich von unsrer Kaval-</p>
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          <p>Kriegsbriefe aus dem Osten. zuverlässiger Nachrichten, die von einem Teile der bulgarischen Presse ausgegeben werden. : außerordentlich günstig. Die Türken haben nicht nur den russischen Vormarsch auf Er­ zerum. den Schlüssel Armeniens, zum Stehen gebracht, sondern sie haben im Gegenteil ihre Offensive auf russisches Gebiet bis in die Nähe von Batum getragen. Die letzten Kämpfe ha­ lben auf russischem Boden stattgefunden. Die russischen Gesamtverluste stellen sich nach ihren Angaben, auf über 50000 Mann. Auch der Wormarsch der russischen Streitkräfte am Narsei sei gescheitert. Kriegsbriese aus dem Osten. Berlin. 6. Juni 1915. (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, Verbote«.) Zwischen den Operationen. Telegramm unseres zum Ostheer entsandten Kriegsberichterstatters. Libau, 5. Juni. Nach dem glücklich und erfolgreich durch­ geführten Angriff gegen die russische Armee­ gruppe, die aus Kowno herausbrach, befin­ det sich der deutsche Flügel nördlich der Weich­ sel in dem Zustand "zwischen den Operationen". Bei Szawle und Roszienh sind fast täglich Kämlpfe, aber die Russen können ihre zahlen­ mäßig starken Kräfte nicht ausnutzen, weil die hier angesetzten Truppen von zum Teil außer­ ordentlicher Minderwertigkeit sind und die Führung unsren taktischen Manövern nicht ge­ wachsen ist. Ueberraschende Vorstöße geben fast täglich Gefangene in diesen kleinen Kämpfen nördlich des Njemen. Charakteristisch für die hier kämpfenden russischen Truppen ist eine Episode, die shh in den letzten Tagen abspielte. Mehrere hun­ dert russischer Gefangener wurden von einem Dutzend Landwehrkavalleristen auf der Straße Mitau—Tilsit eskortiert, als plötzlich eine stär­ kere russische Kovallerie-Patrouille sichtbar wurde. Die deutsche Begleitmannschaft griff die Russen an, und es entspann sich ein klei­ nes Scharmützel, das die deutschen Kavalleri­ sten eine Stunde lang von ihren Gefangenen trennte und sich schließlich ein paar Kilometer von der betreffenden Chausseestelle entfernte, Als die Unsren zurückritten in der Meinung, j daß sie nun ihre Gefangenen verloren hätten, saßen die Russen ängstlich im Chausseegraben und waren glücklich, daß ihre Landsleute abge­ schlagen waren und sie weiter in Richtung Tilsit marschieren konnten. Auch die Truppen, die gegenüber unsren Kräften bei Libau stehen, zeigen nicht viel Unternehmungsgeist. Ein russisches Dragoner­ regiment wurde neulich von unsrer Kavallerie so lange gejagt, bis lern Mann mehr obwohl er wahrlich Zeit genug gehabt hätte, neben dem andern war und das ganze Re- | noch immer keinen ernsten Angriff gewagt. stimarti- H n lf TTfrrri-t hi /r o-fiotT Hl rrt* /OCL.^iC^.V's \ &lt;T\Z* S/»ä !F\rr- lich bei den Letten bekannt und dürften dazu beitragen, die anfänglich etwas kühne Stim­ mung noch mehr zu dämpfln. Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter. TM-WerW. Chinesische Kulis in Rußland. Aus Petersburg wird gemeldet: Der rus­ sische MiNisterrat beschäftigte sich mir der drin­ genden Vorlage um Zulassung chinesischerKulis als Arbeiter in den Zentralgouvernements. Obgleich sich, der Ministerrat diesem Projekte gegenüber sehr ablehnend verhielt, so wurde zuletzt doch, beschlossen in Anbetracht absolu­ ter Notwendigkeit vorübergehend chinesischeKulis ins Land zu lassen, doch wurde bestimmt, vorläufig die Kulis nur bis zur Wolga-Linie zu Arbeiten zuzulassen. Das Gesuch der In­ dustriellen auch im Donez-Bassin die Kulis zuzulassen, wurde abgelehnt. — Nach einer Meldung aus Mukden sind Züge mit chinesi­ schen Kulis unterwegs. In Südchina werden die Kulis von chinesischen Agenten bereits in großer Zahl für russische Unternehmer ange­ worben. Verwährung des ja&gt;panis,ch,en Heeres. Wie aus Petersburg berichtet wird, soll eine wei­ tere Vermehrung des japanischen Heeres statt­ finden. Nachdem erst kürzlich, zwe: neue Di­ visionen bewilligt waren, hat der Kriegsmini­ ster jetzt im Parlament erklärt, daß die Re­ gierung nach einem schon ausgearbeiteten Plane die Absicht habe, das Kontingent aus 25 Divisionen zu erhöhen. BMische RachrWe«. König Ludwig am Kanaltag. Die Rede, welche S. M. der König beim Festmahl im Parkhotel in Fürth hielt, hat ungefähr folgen­ den Wortlaut: Er hoffe, daß es uns gelingen werde, in West und Ost und Nord und auch im Süden den Sieg zu erringen (Stürmischer Bei­ fall). Als der Krieg ausbrach, dachten wir, daß er von kurzer Dauer sein werde. Allein auf Rußlands Kriegserklärung folgte jene der Franzosen und dann die der Engländer. Ich hoffe, daß wir schließlich einen direkten Aus­ gang vom Rhein zum Meere bekommen werden, umsomehr, als viel kostbares deutsches Blut vergossen worden ist (Stürmischer Beifall); eine Stärkung des Deutschen Reiches und eine Aus­ dehnung über die Grenzen hinaus, soweit die­ ses notwendig ist und ein gesicherter Frieden das soll dieses Krieges Frucht sein (Stürmischer Beifall). Wer es gut mit uns meint, Oester­ reich und die Türkei, soll sich auch mit uns freuen. Nicht aber die falschen Freunde, die Freundschaft heuchelten und dann zu unsren Feinden übergingen. Dieser unser letzter hat,</p>
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          <p>Tages-Uebersicht. lich bei den Letten bekannt und dürften dazu beitragen, die anfänglich etwas kühne Stim­ mung noch mehr zu dämpfln. Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter. TM-WerW. Chinesische Kulis in Rußland. Aus Petersburg wird gemeldet: Der rus­ sische MiNisterrat beschäftigte sich mir der drin­ genden Vorlage um Zulassung chinesischerKulis als Arbeiter in den Zentralgouvernements. Obgleich sich, der Ministerrat diesem Projekte gegenüber sehr ablehnend verhielt, so wurde zuletzt doch, beschlossen in Anbetracht absolu­ ter Notwendigkeit vorübergehend chinesischeKulis ins Land zu lassen, doch wurde bestimmt, vorläufig die Kulis nur bis zur Wolga-Linie zu Arbeiten zuzulassen. Das Gesuch der In­ dustriellen auch im Donez-Bassin die Kulis zuzulassen, wurde abgelehnt. — Nach einer Meldung aus Mukden sind Züge mit chinesi­ schen Kulis unterwegs. In Südchina werden die Kulis von chinesischen Agenten bereits in großer Zahl für russische Unternehmer ange­ worben. Verwährung des ja&gt;panis,ch,en Heeres. Wie aus Petersburg berichtet wird, soll eine wei­ tere Vermehrung des japanischen Heeres statt­ finden. Nachdem erst kürzlich, zwe: neue Di­ visionen bewilligt waren, hat der Kriegsmini­ ster jetzt im Parlament erklärt, daß die Re­ gierung nach einem schon ausgearbeiteten Plane die Absicht habe, das Kontingent aus 25 Divisionen zu erhöhen. BMische RachrWe«. König Ludwig am Kanaltag. Die Rede, welche S. M. der König beim Festmahl im Parkhotel in Fürth hielt, hat ungefähr folgen­ den Wortlaut: Er hoffe, daß es uns gelingen werde, in West und Ost und Nord und auch im Süden den Sieg zu erringen (Stürmischer Bei­ fall). Als der Krieg ausbrach, dachten wir, daß er von kurzer Dauer sein werde. Allein auf Rußlands Kriegserklärung folgte jene der Franzosen und dann die der Engländer. Ich hoffe, daß wir schließlich einen direkten Aus­ gang vom Rhein zum Meere bekommen werden, umsomehr, als viel kostbares deutsches Blut vergossen worden ist (Stürmischer Beifall); eine Stärkung des Deutschen Reiches und eine Aus­ dehnung über die Grenzen hinaus, soweit die­ ses notwendig ist und ein gesicherter Frieden das soll dieses Krieges Frucht sein (Stürmischer Beifall). Wer es gut mit uns meint, Oester­ reich und die Türkei, soll sich auch mit uns freuen. Nicht aber die falschen Freunde, die Freundschaft heuchelten und dann zu unsren Feinden übergingen. Dieser unser letzter hat,</p>
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          <p>Bayerische Nachrichten. lich bei den Letten bekannt und dürften dazu beitragen, die anfänglich etwas kühne Stim­ mung noch mehr zu dämpfln. Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter. TM-WerW. Chinesische Kulis in Rußland. Aus Petersburg wird gemeldet: Der rus­ sische MiNisterrat beschäftigte sich mir der drin­ genden Vorlage um Zulassung chinesischerKulis als Arbeiter in den Zentralgouvernements. Obgleich sich, der Ministerrat diesem Projekte gegenüber sehr ablehnend verhielt, so wurde zuletzt doch, beschlossen in Anbetracht absolu­ ter Notwendigkeit vorübergehend chinesischeKulis ins Land zu lassen, doch wurde bestimmt, vorläufig die Kulis nur bis zur Wolga-Linie zu Arbeiten zuzulassen. Das Gesuch der In­ dustriellen auch im Donez-Bassin die Kulis zuzulassen, wurde abgelehnt. — Nach einer Meldung aus Mukden sind Züge mit chinesi­ schen Kulis unterwegs. In Südchina werden die Kulis von chinesischen Agenten bereits in großer Zahl für russische Unternehmer ange­ worben. Verwährung des ja&gt;panis,ch,en Heeres. Wie aus Petersburg berichtet wird, soll eine wei­ tere Vermehrung des japanischen Heeres statt­ finden. Nachdem erst kürzlich, zwe: neue Di­ visionen bewilligt waren, hat der Kriegsmini­ ster jetzt im Parlament erklärt, daß die Re­ gierung nach einem schon ausgearbeiteten Plane die Absicht habe, das Kontingent aus 25 Divisionen zu erhöhen. BMische RachrWe«. König Ludwig am Kanaltag. Die Rede, welche S. M. der König beim Festmahl im Parkhotel in Fürth hielt, hat ungefähr folgen­ den Wortlaut: Er hoffe, daß es uns gelingen werde, in West und Ost und Nord und auch im Süden den Sieg zu erringen (Stürmischer Bei­ fall). Als der Krieg ausbrach, dachten wir, daß er von kurzer Dauer sein werde. Allein auf Rußlands Kriegserklärung folgte jene der Franzosen und dann die der Engländer. Ich hoffe, daß wir schließlich einen direkten Aus­ gang vom Rhein zum Meere bekommen werden, umsomehr, als viel kostbares deutsches Blut vergossen worden ist (Stürmischer Beifall); eine Stärkung des Deutschen Reiches und eine Aus­ dehnung über die Grenzen hinaus, soweit die­ ses notwendig ist und ein gesicherter Frieden das soll dieses Krieges Frucht sein (Stürmischer Beifall). Wer es gut mit uns meint, Oester­ reich und die Türkei, soll sich auch mit uns freuen. Nicht aber die falschen Freunde, die Freundschaft heuchelten und dann zu unsren Feinden übergingen. Dieser unser letzter hat, lerie so lange gejagt, bis lern Mann mehr obwohl er wahrlich Zeit genug gehabt hätte, neben dem andern war und das ganze Re- | noch immer keinen ernsten Angriff gewagt. stimarti- H n lf TTfrrri-t hi /r o-fiotT Hl rrt* /OCL.^iC^.V's \ &lt;T\Z* S/»ä !F\rr- Gelandet wurde in München die Leichte eines 21jährigen Dienstmädchens aus Fürth, das aus Liebeskummer ins Wasser gegangen war. Der Arm ausgerissen wurde in der Chamottefabrik in Ottweiler bei Neunkirchen i. d. Pf. einem jugendlichen Arbeiter von einer Maschine. Der Unglückliche starb alsbald.</p>
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          <p>Niederbauerische Nachrichten. Riederbauerische NachrichtenFreyung, 7. Juni. (Vier Personen er­ trunken.) Zwei Monteure des Karbidwerkes Freyung sowie die Köchin und die Kellnerin der Brauerei Lang in Bievhütte fuhren ge­ stern abends in einem Kähne auf dem Weiher genannter Brauerei. Der Kähn kippte um und sämtliche vier Insassen ertranken. Die Lei­ chen sind noch, nicht geborgen.</p>
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          <p>Mk. 32 784.39 D. E. 50.— 60.— — 300.— Bolkshochschulverein aus der Bismarkfeter 60.— 5.— 5.— — 150.— I. R. D. 10.— — —.15 Sammelbüchse Thomann — 3.12 _ 120.— — 5.— 50.— 50.— 16.50 16 50 — —.17 1.10 Flugblätteroerkauf Schwarzhaupt 10.— Spielttsch bei Riebel 10.— — Fundgeld — —.25 L. G. P. E. 10.— — Polizei - Beamten - Verein Landshut 100.— D. E. — 50.— D. S. — 20.— M. I. E. — —.30 Magistratsbeamtenverein Laudshut " 100.— Hl. Geistfpitailstiftung — 300.— O. B. d. St . — 60 — Teilnehmerinnend.Kriegskochkurfes Hofberg 12.— Ainmüller Schaffkopf — —.35 Hälfteanteil aus dem Arnoldschen Wohltätigkeitskonzert 129.19 F. T. Mk. Uebertrag: 13 629.89 2.— 2.— ZirkuSunternehmen Leyfeck _ 107.05 — mußte polizeiliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Förster, der sich renitent benahm, wurde zur Wache gebracht, und da er sich auch dort nicht beruhigte, einige Zeit in Gewahr­ sam gehalten. —* Wieder abtransportiert wurden am vergangenen Samstag von dem letzten Verwundetentransport 60 Mann, durchweg leichter Verwundete, die in die Lazarette in Viksbiburg, Neumarkt, Frontenhausen, Arnstors und Kattendorf überführt wurden. —* Die 8r reite. Sanitätskolonne hielt am letzten Samstag eine Versammlung, im Heiß,garten, die sehr gut besucht war. Herr Kolonnenführer Mahrshofer richtete dabei an die Arbeitgeter die Bitte, die bei ihnen beschsitigten Kolonnenmitglieder bei Transporten ohne Lohnabzug freizugeben, zumal dies doch sicher nur ein kleines Opfer für die edle Sache des Roten Kreuzes sei. Ferner wies er dar­ auf hin, daß die Kolonne die Angehörigen ihrer zahlreichen im Felde stehenden Mitglie­ der unterstütze und hierfür bereits 1200 Mark ausbezahlt habe. Da die vorhandenen frei­ willigen Mittel erschöpft seien, richtete er einen warmen Appell an alle Wohltäter, der Ko­ lonne für diesen Zweck Unterstützungen zu ge­ währen. Eine Reihe von internen Fragen fand eingehend Behandlung, worauf die Ver­ sammlung geschlossen wurde. ' : ■?—* Beschaffung von Futtermit­ teln. Der Kommunalverband Landshut hat an den Magistrat das Ersuchen gerichtet, ihm! zur Beschaffung von Futtermittelu den Be­ trag von 5000 Mark vorschußweise zu über­ lassen. Der Magistrat stimmte in seiner letz­ ten Sitzung diesem Vorschlage zu, um den Bezug von Futtermitteln' zu gewährleisten. —* Warnung. Häufig schicken Heeresangehörige aus dem Felde kupferne Geschaß? führungsbänder zurück, um sie zu Armbändern und ähnlichen Erinnerungszeichen verarbeiten zu lassen. Eine solche Aneignung von Muni­ tionsteilen ist verboten und als Diebstahl, Un­ terschlagung oder eigenmächtiges Beutemachen im Sinne des § 128 des Militär-Stras-Gesetzbuches strafbar. Wer einschlägige Gegenstände kauft oder sich schenken läßt, kann sich durch Hehlerei schuldig machen. Im übrigen wird aus die Bekanntmachung vom 2. Januar 1915 verwiesen. —*VerratausGedankenlosigkeit. Das sächsische Ministerium des Innern hat fol­ gende zeitgemäße Warnung veröffentlicht: "Man sollte es nicht für möglich, halten, daß es Angehörige von deutschen, in Gefangenschaft geratenen Kriegern gibt, die sich nicht schämen, in ihren Briefen nach den feindlichen Ländern einige in dieser Zeit unvermeidliche Entbehr­ ungen zu einer Notlage aufzubauschen und sich darüber zu beklagen, daß Petroleum teuerer oder der Reis knapp sei. Manche schreiben sogar Unwahrheiten, wie daß wir keine Kar­ toffeln mehr hätten, oder daß das Fleisch näch­ stens zu Ende fein werde. Ein derartiges Treiben grenzt beinähe an Landesverrat. Die feindliche Presse druckt diese gewissenlosen Schreibereien als Beweise für die angebliche Hungersnot in Deutschland ab und hebt damit den Mut und die Ausdauer der Feinde. Jeder, der solche Briefe schreibt, verlängert also den Krieg. Sollte diese Warnung erfolglos sein, so würde nichts anderes übrig bleiben, als alle in das feindliche Ausland gehenden Gesangenenbriefe einer scharfen Zensur zu unterwer­ fen und möglichst auch die Schreiber unwahrer Behauptungen zur Rechenschaft zu ziehen. (Z.) —* G epäck v er kehr. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß sich nach den Be­ stimmungen der Eisenbahnverkehrsordnung auf den Gepäckstücken ältere Bezeichnungen (Eisenbähnbeförderungszeichen, Postbeförderungszei­ chen oder andere Zeichen, die mit Eisenbahnbe- fördernngszeichen verwechselt werden können) nicht befinden dürfen. Es liegt im eigenen^Znteresse der Reisenden, vor der Aufgabe des Reisegepäcks für die Entfernung der älteren Gepäckzeichen usw. zu sorgen, damit Verschlep­ pungen vermieden bleiben. —* Der Privattelegramm-Verkehr mit Tirol und Vorarlberg ist gänzlich eingestellt. &gt; —* An freiwilligen Spenden achlgen bei der Sammelstelle I im Rathaus (Zimmer Rr. 2) weiter ein: für das für die Angeh. der Rote Kreuz Kriegsteilnehmer Summa: 13 723.39 34 556 57 Bayerische Ehrentasel. Als am 19. August die 5. und 6. Kompagnie Landwehr-Infanterie Regiments Nr. 2 zwischen dem Kleinen und Großen H. im Gefechte gegen über­ legene feindliche Kräfte standen, waren ihre Patronen« wagen vorerst in Deckung weiter zurückgeblieben, doch heifchte die notwendige Munitionsergänzung bald ihre Heranführung an die vordere Linie. Auf der Paß­ höhe zwischen den beiden Bergkuppen angelangt, wollte man b$e Pferde im toten Winkel etwas ver­ schnaufen lassen, während inzwischen ein Unteroffizier am jenseitigen Hange die Wegeverhältnisie erkundete. Der darauf wieder in Fahrt gesetzte Wagen der 5. Kompagnie blieb aber sehr bald In dem durch­ weichten Bodein stecken, fodaß sich Oberleutnant Rocckl entschloß, aus -dem andern »och am Platze besindlichen Wagen Munition zu entnehmen und in die Gefechtslinie zu schicken. Der Wagen der 5. Kompagnie, bei dem sich «eben auch der damalige Bizeseldwebel, nun Feldwebellleutnant Xaver FaiS der 6. Kompagnie</p>
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          <p>drei vor einem Unterstände, wohin sich. der aufgestellte Posten offenbar zurückgezogen hatte das angelehnte Gewehr mit und gelangten so­ dann an eine größere Erdbehausung, neben der sich abermals mehrere Gewehre und eine Anzahl Tornister vorfanden. Ta das ins Freie dringende Geräusch! die Anwesenheit einer stär­ keren Abteilung vermuten ließ, ergriffen sie die feindlichen Waffen nebst einem Tornister und begaben sich auf den Rückweg. Unange­ fochten erreichten sie freies Gelände; beim Hin­ abklettern über einen Steilhang glitt jedoch Kräutlein aus und erlitt durch das Losgchen seines Gewehres eine schwere Verletzung. Tie Beute bestand aus 5 Gewehren und dem Tor­ nister, aus dessen Inhalt der gegenüberstehende französische Truppenteil festzustellen und auch sonst manch- wertvoller Aufschluß zu gewin­ nen war. Kräutleins Lohn bildete die Gol­ dene Medaille, nachdem er schon früher das Eiserne Kreuz und das Militär-Verdienstkreuz erhalten hatte. Der vielgenannte Wald B. B. war seit lange der Schauplatz andauernder schwerer Kämpfe. Nach dem Sturme auf das in feinem 1 Innern an der Straße St. M.—A. gekegene Erdwerk hatte am 10. Oktober die 1. Kom­ pagnie 21. Jnf.-Regts. die Verbindung mit ihrer Nachbarkompagnie wie mit dem Batail­ lon und Regiment verloren; alle Versuche, sie wieder aufzunehmen, scheiterten an dem wohlgezielten Feuer der französischen Infan­ terie, vor allem aber an dem die ganze Straße fegenden Geschoßhagel der Artillerie. Gleich­ wohl erbot sich der Einjährig-Freiwillige Un­ teroffizier und nachmalige Vizefeldwebel Jos. Wolferseder, Bankbuchhalter aus Deggendorf, zu der kühnen Unternehmung. Ueber freies Feld, stellenweise nur 80 Meter vor der feind­ lichen "Front entlang kriechend, erreichte er nach zweistündiger Anstrengung aller Kräfte unter äußerster Lebensgefahr die Nachibartruppe und stellte so die beiderseits sehnlichst er­ wartete Verbindung her. (Goldene Medaille.) Kr, A. Letzte Men. Vom italienischen Kriegsschauplätze. W ie n, 8. Juni. Aus dem k. k. Kriegs­ pressequartier wird gemeldet: Ein österreichungarisches Nachrichtendetachement von 30 Mann unter dem Kommando eines Fähnrichs und eines Finanzwachoberausschers erstürmte gestern vormittags bei Cra Meledie, südwest­ lich der Stanikerspitz zwei von 20 Mann eines Alpiniregiments besetzte Schützengräben, ver­ folgten den fliehenden Feind, töteten oder ver­ wundeten etwa 15 Mann, steckten eine mit Vorräten gefüllte Hütte in Brand, zerstörten die feindliche Deckung und rückten sodann wie­ der ein, aus mehreren Richtungen vom Geg­ ner beschossen. Unsre Verluste sind: 1 Mann leicht verwundet, und einer abgängig. Der Fähnrich und der Oberausseher wurden so­ fort ausgezeichnet. Eine Schlacht am Jsonzo. Berlin, 8 .Juni . Wie das "Berl. Ta­ geblatt" aus Kopenhagen meldet, hat sich. der "Berlinske Tidende" zufolge am Jsonzo eine Riesenschl«ht entwickelt, die für die Oester­ reicher günstig steht. Italien beschlagnahmt feindliche Schiffe. Berl in , 8. Juni. Bis jetzt sollen die italienischen Behörden 57 österreichische und deutsche Schiffe von zusammen 216 710 Tonnen beschlagnahmt haben. Deutscher Luftangriff auf Nancy. Paris, 8. Juni. "Petit Parisien" mel­ det aus Ranch: Ein deutsches Geschwader von 5 Flugzeugen überflog am 5. Juni abends Naneh, mußte aber wegen heftiger Artilleriebeschießung umkehren. Zwei Flugzeuge schei­ nen getroffen, da sie unsicher und schwankend flogen. Ein russischer DranAportdampfcr versenkt. Petersburg, 8. Juni. Bon autorita­ tiver Seite wird gemeldet, daß in der Ostsee der russische Transportdampfer "Jenessei" von einem deutschen Unterseeboot angegriffen wur­ de und unterging. 32 Mann der Besatzung wurden gerettet.</p>
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          <p>Letzte Posten. drei vor einem Unterstände, wohin sich. der aufgestellte Posten offenbar zurückgezogen hatte das angelehnte Gewehr mit und gelangten so­ dann an eine größere Erdbehausung, neben der sich abermals mehrere Gewehre und eine Anzahl Tornister vorfanden. Ta das ins Freie dringende Geräusch! die Anwesenheit einer stär­ keren Abteilung vermuten ließ, ergriffen sie die feindlichen Waffen nebst einem Tornister und begaben sich auf den Rückweg. Unange­ fochten erreichten sie freies Gelände; beim Hin­ abklettern über einen Steilhang glitt jedoch Kräutlein aus und erlitt durch das Losgchen seines Gewehres eine schwere Verletzung. Tie Beute bestand aus 5 Gewehren und dem Tor­ nister, aus dessen Inhalt der gegenüberstehende französische Truppenteil festzustellen und auch sonst manch- wertvoller Aufschluß zu gewin­ nen war. Kräutleins Lohn bildete die Gol­ dene Medaille, nachdem er schon früher das Eiserne Kreuz und das Militär-Verdienstkreuz erhalten hatte. Der vielgenannte Wald B. B. war seit lange der Schauplatz andauernder schwerer Kämpfe. Nach dem Sturme auf das in feinem 1 Innern an der Straße St. M.—A. gekegene Erdwerk hatte am 10. Oktober die 1. Kom­ pagnie 21. Jnf.-Regts. die Verbindung mit ihrer Nachbarkompagnie wie mit dem Batail­ lon und Regiment verloren; alle Versuche, sie wieder aufzunehmen, scheiterten an dem wohlgezielten Feuer der französischen Infan­ terie, vor allem aber an dem die ganze Straße fegenden Geschoßhagel der Artillerie. Gleich­ wohl erbot sich der Einjährig-Freiwillige Un­ teroffizier und nachmalige Vizefeldwebel Jos. Wolferseder, Bankbuchhalter aus Deggendorf, zu der kühnen Unternehmung. Ueber freies Feld, stellenweise nur 80 Meter vor der feind­ lichen "Front entlang kriechend, erreichte er nach zweistündiger Anstrengung aller Kräfte unter äußerster Lebensgefahr die Nachibartruppe und stellte so die beiderseits sehnlichst er­ wartete Verbindung her. (Goldene Medaille.) Kr, A. Letzte Men. Vom italienischen Kriegsschauplätze. W ie n, 8. Juni. Aus dem k. k. Kriegs­ pressequartier wird gemeldet: Ein österreichungarisches Nachrichtendetachement von 30 Mann unter dem Kommando eines Fähnrichs und eines Finanzwachoberausschers erstürmte gestern vormittags bei Cra Meledie, südwest­ lich der Stanikerspitz zwei von 20 Mann eines Alpiniregiments besetzte Schützengräben, ver­ folgten den fliehenden Feind, töteten oder ver­ wundeten etwa 15 Mann, steckten eine mit Vorräten gefüllte Hütte in Brand, zerstörten die feindliche Deckung und rückten sodann wie­ der ein, aus mehreren Richtungen vom Geg­ ner beschossen. Unsre Verluste sind: 1 Mann leicht verwundet, und einer abgängig. Der Fähnrich und der Oberausseher wurden so­ fort ausgezeichnet. Eine Schlacht am Jsonzo. Berlin, 8 .Juni . Wie das "Berl. Ta­ geblatt" aus Kopenhagen meldet, hat sich. der "Berlinske Tidende" zufolge am Jsonzo eine Riesenschl«ht entwickelt, die für die Oester­ reicher günstig steht. Italien beschlagnahmt feindliche Schiffe. Berl in , 8. Juni. Bis jetzt sollen die italienischen Behörden 57 österreichische und deutsche Schiffe von zusammen 216 710 Tonnen beschlagnahmt haben. Deutscher Luftangriff auf Nancy. Paris, 8. Juni. "Petit Parisien" mel­ det aus Ranch: Ein deutsches Geschwader von 5 Flugzeugen überflog am 5. Juni abends Naneh, mußte aber wegen heftiger Artilleriebeschießung umkehren. Zwei Flugzeuge schei­ nen getroffen, da sie unsicher und schwankend flogen. Ein russischer DranAportdampfcr versenkt. Petersburg, 8. Juni. Bon autorita­ tiver Seite wird gemeldet, daß in der Ostsee der russische Transportdampfer "Jenessei" von einem deutschen Unterseeboot angegriffen wur­ de und unterging. 32 Mann der Besatzung wurden gerettet. starte* für Niederbaher«. Versenkte feindliche Schiffe. London, 8. Juni. (Reuter.) Die eng­ lische Barke "Sulight" ist gestern abends an der englischen Küste von einem deutschen Un­ terseeboot torpediert worden. Die Besatzung wurde von einem Fischdampfer aufgenomnckn und heute früh in Queenstown gelandet.. — Ein deutsches Unterseeboot hat ferner den Fifchdampfer "Dromio" torpediert. Die Be­ satzung wurde gerettet und in Petershead an Land gebracht. 'Siet türkische Bericht. Konstantinopel, 8. Juni. Das Große Hauptquartier teilt mit: &gt; An der Dardanellenfront zerstörte unsre Artillerie bei Ariburun eine feindliche Stel­ lung, von der Bomben geworfen wurden, sowie anstoßende Schützengräben. Bei Sedd il Bahr zeigte nach den letzten vergeblichen Angriffsversuchen der erschöpfte Feind keinerlei Tätigkeit. Unsre Batterien auf dem asiatischen Ufer beschossen gestern die erwarteten feindlichen Truppen An der Ge­ gend von Sedd il Bahr und brachten ihre Ar­ tilleriestellung mit Munitionstransporten wirksam zum Schweigen. Gestern beschossen zwei feindliche Kreu­ zer die Ortschaft Ajanos südlich! Dikeli, gegen­ über Mhthilene und schickten sodann vergeblich! ein Dampferboot mit Soldaten in den Hafen, weichles die dort befindlichen Boote wegzu­ schleppen versuchen sollte. Vom Ufer aus wurde jedoch, auf das Boot gefeuert, welchles infolge dessen strandete. Es wurde durch das Feuer der Kriegsschiffe versenkt, welche sich zurück­ zogen, nachdem sie die Besatzung des Bei­ bootes an Bord genommen hatten. 1 An der Übrigen Front nichts von Bedeu­ tung.</p>
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          <p>Städtische Schwimmschule. MdtW SlhwlMsGtr. 8. Juni 1915. Luft . . 21 Grad R. Wasser . 17 Grad R. Druck u. Verlag I. F. Rietsch, Landshut. *Set« antwort!. Redakteur g. 3E. Wagner, LandShW.</p>
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          <p>9er Stieg mit 3taliea. Dir Kätopse a»&gt;r Kr«. p W ie n, 7. Juni, Auf dem italienischen ! Ktvegsschiouplatz beschränkten sich die FeindI seligteiten noch immer ans Kanonaden und i Einzelkämpfe kleinerer Abteilungen, doch fya= j ben die Italiener bereits schwere Verluste er­ litten. Namentlich! an den Abhängen des Krn, I wo Alpini wiederholt angriffen, sind viele Italiener gefallen. Tie Steilabhänge und .Schluchten des felsigen Terrains bereiteten selbst der Elitetruppe der Italiener, als. welche die Alpini gelten, tfcatm zu überwindende Schwierigkeiten, (m.) Die itMeüische Flotte. Wi«n, 7. Juni. Aus betn Kriegspnesseqtmrtier wird gemeldet.: Ilm 5. Juni erschliuen War einst ein Ptinzetzchen^ 1 ' Roman von Erich Ebenstein. | ! 24] (Nachdruck verboten.) \ "Was fällt dir denn ein, Dono, Wiesel­ chen so anzuschreien? Bis in mein Zimmer hinüber habe ich! dich! gehört." Rodenbach. fuhr heftig herum. "Platzen könnte ich vor Galle über die freche unverschämte Person! Steht heimlich hinter unserem Rücken mit Gisbert in Brief­ wechsel und verweigert dann noch jede Er­ klärung darüber. Aber sie mag nur gehen! Ich brauche keine Zwischenträger und Schlei­ cher im Hans! Solch eine Person! Wo selbst du dich meinem Willen gefügt hast —" "Rege dich doch nicht so auf, Dano! Du wirst wieder deine Gicht bekommen. Und was Wieselchen betrifft — so schäme ich mich fast vor ih!r. . Das sage ich dir offen." "Sie muh fort!" "Nun darüber reden wir wohl noch. I Ueberlaffe mir die Sache. Jetzt —" "Zum 'Kuckuck, was ist denn das heute wieder für ein Gehämmer im Haus?" unter- Der Krieg mit Italien. einige italienische Kreuzer und Zerstörer in den dalmatinischen Gewässern. Das Ziel der feindlichen Unternehmung war die Beschießung der Eisenbahn bei Mihonice, sowie einzelner LeuchttürMe und Leuchthäuser aus den Inseln Liffa, Logesta und Cazza. Die beschossenen Objekte wurden mir leicht beschädigt. Schlimme Lag« der Italiener in Tripolis. Aus Briefen, die Mitglieder der italieni­ schen Besatzungstruppen -an ihre Angehöriger, gerichtet haben, geht hervor, daß die Gefechte seit Wochen ununterbrochen im Gange sind. JtalitA und die Balkanstaatcu. "Az Ujsag" entnimmt der Sofioter Kambatta" die folgenden Ausführungen: Vor An­ fang an hat sich Italien zum Beschützer Ser­ biens aufgeworfen. Es hat in den letzten Mo­ naten einen energischen Angriff OesterreichUngarns auf Serbien und damit die Befreiung Mazedoniens zu verhindern gesucht. -Die Ita­ liener hüben sich' geradezu als Verbündete der Serben gebärdet u. sind damit Feinde der Bul­ garen und der Albaner geworden. Auch die Griechen sind jetzt im klaren darüber, wie ge­ fährliche "Nachbarn die Italiener fein würden, wenn sie Albanien besetzen. (</p>
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