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        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1916-03-07"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">69. Jahrgang Nr. 52</biblScope>
          <date when="1916-03-07">1916-03-07</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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      <editorialDecl>
        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
        </p>
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          <p>Allerlei. 1 Ter Lnstinörscr Albert Specknsr, der int/ f Dezember 1911 die 14 Jahre alte Taglöhners| tachter Frieda Pracher getötet hatte, ist ans der Heil- und Pflegeanstalt Haar entwichen. \ Verunglückt. Im Hofe des Bäckermeisters i R. Mayer in Neustadt a. H. spielten der 11I jährige Sohn des Bäckermeisters Mayer und der 4 Jahre alte Sohn des Tapezierers Con| rab int Hofe in der Nähe einer alten Mauer. &gt;. Plötzlich! stürzte der obere Teil der Mauer ij ein und erschlug den kleinen Conrad. I Auf Die Straße stürzte sich! ans dem 4. ? Stockwerk der Postsekretär Alfons Hofstätter 1 infolge Geistesstörung. Er war sofort tot.</p>
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          <p>Luftschiffangriff auf die englische Ostküste.</p>
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          <p>Die Kämpfe vor Verdun: ungefähr 1000 Franzosen gefangen. — Die amerikanischen Kriegslieferungen. — Griechenland warnt vor Reisen auf bewaffneten Handelsschiffen.</p>
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          <p>Aus dem Westen werden neue MinenkÄMpfe bet V er me lies gemeldet. Englische Infan­ terie, die dort vorgehen wollte, würde zurückge­ schlagen. Vor Verdun blieb es ruhiger als sonst. Immerhin Konnten fast 1000 Franzo­ sen wieder gefangen eingebracht werden, ein Zeichen, daß unsere Truppen stets dort zuzufas­ sen verstehen, wo ein Erfolg zu erhoffen ist. Unsere Marineluftschiffe haben der engli­ schen Ostküste wieder einen Besuch abgestattet. Diesmal Ivaren es der Marinestützpunkt Hüll am HuMber und die dortigen Tockanlageni, die ausgiebig mti Bomben belegt wurden, was den Engländern wohl besonders peinlich! ist, i gerade jetzt, wo ihnen Portugal eine Reihe von Schiffen Zusenden soll, die vor Indienst­ stellung einer Reparatur bedürfen. Alle unsere Lustschiffe sind trotz starker Beschießung wohl­ behalten zurückgekehrt. . . i Ueber die Wirkungen unseres U-Bootskrieges kam es in der Jahressitzung der engli­ schen Schiffahrlskammler in London zu einem interessanten Zwischenfall. Ter Reeder Sir Walter Runciman sagte nämlich, wenn die englische Regierung noch ein halbes Dutzend Schiffe versenken lasse, so werde die Schiffs­ rate von 60 auf 90 steigen. Wir (die Englän­ der. D. R.) stehen vielleicht, ohne daß wir es merken, vor einer großen finanziellen Ka­ tastrophe, und ich! wünschte, man könnte deM Publikum klar Machen, wie groß die Gefahr ist, wenn wir nicht imstande sind, rasch eine genügende Anzahl Schiffe herzustellen. — In diesem Augenblicke wurde Runcimckn durch! den Präsidenten der Versammlung mit der Bemer­ kung unterbrochen, daß kein Grund zur Beun­ ruhigung vorliege, es könne ein nationales Unglück eintreten. Aber alles, was ein Mann von der Stellung Runcimans hier sage, würde dem Feinde überbracht werden. Die "Times" nennt diese Aeußerung Runcimans zwar eine nervöse Entgleisung. Uns aber bietet sie eine Handhabe, welches die wirklichen Ansichten der englischen Reederkreise über unseren Untersccbootskrieg sind. Das große Interesse, das die Kriegslie­ feranten Amerikas an dem Geschäft mit Eng- j land haben, geht deutlich! aus einer Zusammen- * stellung der Rewhorker "Republican Publi­ city Association" hervor. Diese läßt ersehen, daß die Lieferungen Amerikas an die Entente­ mächte vom 15. September 1914 bis 15. Aug. 1915, also ein Zeitraum von 11 Monaten, gegenüber dem Vorjahre von rund 370 Mil­ lionen aus rund 1,900 Millionen angewachsen sind, also sich! mehr als verfünffacht haben. Daß diese Kriegslieferanten, bei denen noch die amerikanischen Zeichner auf die Kriegs­ anleihen der Entente nicht berücksichtigt sind, all ihren Einfluß aufbieten, um die amerika­ nische Politik zu ihren Gunsten zu drehen, ist leicht erklärlich. Wenn wir diese Umstände berücksichtigen, wird uns manche Handlung Amerikas leichter verständlich.</p>
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          <p>WTB. Berlin, 6. März. Mittags. (Große» Hauptqu«Ä«r^ Westlicher KrieMmlatz. Lebhafte Minenkämpfe nordöstliche von Permelles. ^ Tie englische Infanterie, die dort zu kleineren Angriffen ansetzte, wurde durch Feuer abgewiesen. Auf dem östlichen Maasufer verlief der Tag im allgemeinen ruhiger als bisher. Im­ merhin wurden bei lleineren Kampfhandlun­ gen gestern und vorgestern an 'Gefangenen 14 Offiziere und 934 Mann eingebracht. Oestlicher Kriegsschauplatz. und BalkankriegSschanPlatz. Keine besonderen Ereignisse. Oberste Heeresleitung. Bericht des deutschen Hauptquartiers.</p>
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          <p>Der österr.-ung. Heeresbericht. WTB. Wien, 6. März, mittags. — Amtlich wird verlautbart: Russischer Kriegsschauplatz, und Südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Italienischer Kriegsschauplatz. Tie Kampftätigkeit .ist seit mehreren Tagen durch! außergewöhnlich starke Niederschläge, im Gebirge auch, durch Lawinengefahr, fast völ­ lig aufgehoben. Ter stellvertretende Chef des Generalstabesr o. Hoe fer, Feldmarfchalleutnant. ————— »</p>
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          <p>15. September 1914 bis zum 15. August 1915 für 1515 524 730 Dollar Waren. Ein Bündnis zwischen Japan und Rußland. In verschiedenen Berliner Morgenblättern befindet sich! eine Meldung aus Tokio, der Kaiser habe die höchsten Würdenträger in einer längeren Audienz empfangen, deren Gegen­ stand geheim blieb. Aus mehreren Anzei­ chen schließt man, daß die Konferenz ein en­ geres Bündnis mit Rußland bezwecke.</p>
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          <p>Vom westlichen Kriegsschauplatz. Ter Kampf u|mi Berdun. * Berlin, 6. März. T&gt;er Berichterstat­ ter der Voss. Ztg., Tr. Osborn, meldet vom westlichen Kriegsschauplatz unterm 5. März: Trotz Schneegestöber, Regen und Nebel, die in den letzten Tagen fast an der ganzen West­ front herrschten, fand das erregte Artillerieduell im Kampfabschnitt östlich der Maas seine Fortsetzung. Ten feindlichen Batterien, die sich! verzweifelt bemühen, in die neuen deut­ schen Stellungen Breschen zu legen, bleiben unsre Geschütze die Antwort nicht schuldig. Nach wie vor ist das hauptsächlichste Zielobjekt des Gegners der jetzt im weißen Schnee! leuchtende Höhenrücken von Touaumont bis Hardeaumont Mit seinen von den Unsern ge­ stürmten Stellungen. Anch&gt; gegen unsre neuen Positionen in und um das Dorf DouaüMont feuern die Franzosen. Die wütenden Gegen­ angriffe, die der Feind vorgestern gegen das Dorf ansetzte , führten zu Szenen, die an * die erbitterten Kämpfe um Sonchez während des vergangenen Sommers erinnerten. Doch! die Anstrengungen der Franzosen blieben er­ folglos. Sie wurden zurückgeschlagen und es ist bei unsrem Besitzstand geblieben, wie er sich! nach unsrem Vorstoß am 2. März ge­ bildet hat. Der Feind, der außerordentliche Verluste erlitten hatte, unternahm dann auch gestern keine weiteren JnfaNterieangriffe mehr. Nur sein Störungsfeier dauert fort, das die unsern hindern soll, die eroberten Geländestücke zur Verteidigung einzurichten. Mangels greif­ barer Ergebnisse such!en die Franzosen sich an sinnlosen Uebertreibungen der deutschjenVerluste zu berauschen. Sie erfinden geradezu ungeheuerliche Zahlen und Darstellungen. Nun die großen Erfolge der legten 14 Tage haben gewiß das Blut mancher braven Deutschen ge­ kostet,, aber 'für diese Phantasie fehlt glück­ licherweise jede Grundlage. Die Art, wie der Vorstoß seit dem 21. Februar durchgeführt wurde, hatte vielmehr gerade zur 'Folge, daß nicht die Verschwendung von kostbarem Men­ schenmaterial eintrat, die die! französische Herbstoffensive kennzeichnete. (Z.) An Tapferkeit nichts eingebüßt. Rotterdam, 6. März. Die "Times" melden aus Paris: Die Reste von drei Kom­ pagnien der Brandenburger halten noch! das Fort Douaumont besetzt. Es ist jetzt erwiesen, daß trotz des großen Munitionsverbrauches die Verluste geringer waren als bei den As er­ kämpfen. Die Deutschen haben zwar an Tap­ ferkeit nichts eingebüßt, stürmen aber nicht mehr so tollkühn wie früher gegen das Artil­ leriefeuer an. Die Angriffe werden, wenn sie einmal begonnen haben, mit großer Schnelligkeit durch­ geführt, aber doch iMMer Mit Bedacht. Die deutschen Verluste sind deshalb viel geringer als bei anderen großen Schlachten an der französischen Front. Tie französischen Ver­ luste find noch! unbekannt und können nur geschätzt werden. Soviel aber bekannt ist, ver­ loren die Franzosen beim ersten Angriff viel weniger als im Mai bei Artois; nur etwa 30 000 Mann sind außer Gefecht. &lt;Z.) Tie kranken deutschen Kriegsgefangenen. Genf, 6. März. Die schweizerische SanitätskoMMission verläßt Lyon, um sich! in Marseille nach! Marokko einzuschiffen, wo sie die wanken beutf^en Kriegsgefangenen be­ zeichnen wird, die in der Schweiz hvspilistert werden können.</p>
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          <p>General Rußki erkrankt. Kopenhagen, 6. März. Ter ausKislowodsk eingetroffene Reichsdumasekretär Timitrijewsko teilt Mit, daß General Rußki an | Lungenentzündung erkrankt im Sanatorium verbleiben müsse. Man erhoffe jedoch! seine Genesung innerhalb 5—6 Wochen. &lt;Z.) Veränderungen in der russischen Diplomatie. Stockholm, 6. März. Ter russische Ge­ sandte in Tokio Malewski-MalewMch wurde aus Gesundheitsrücksichten abberufen und durch den bisherigen russischen Gesandten in Peking Krupenski ersetzt. Nach, Peking geht der bisjj herige Legationsrat der russischen Gesandt­ schaft in Tokio Schteschekin. Malewski-Malewitsch Wird zum Senator ernannt werden und ständigen Aufenthalt in Petersburg nehmen. Tie Kirchenglocken aus Riga entfernt. Aus Riga wird gemeldet: Ta &gt;m!an trotz der öfteren gegenteiligen Versicherungen in amt­ lichen russischen Kreisen doch zu befürchten! scheint, Riga könne einmal in die Hände der Deutschen fallen, ist man seit längerem dabeff alle irgendwie wertvollen Gegenstände aus der Stadt zu entfernen und nach! dem .Landesinnern zu schaffen. So geschah es auch Mit den heiligen Glocken der orthodoxen Ktr| chen. Bei ihrer Abnahme fand sich auf der Glocke der Jakobi-Kirche der Wahrspruch: "Gott schütze uns vor der Pest und vor den Russen", auf-einer anderen stand die Weissagung: "Wer Mich! berührt, Riga verliert". Leider hat man vergessen, die geistreichen Gesichter im Bilds zu verewigen, die die aus russischen höheren Mi­ litärs, Stadtvätern Rigas und der Geistlich­ keit bestehende Kommission machte, als nach der feierlichen Abnahme der Glocken diese bis dahin wohl unbekannten Sinnsprüche entdeckt und verlesen wurden. "Keine Kopeke für die .Kriegshintcrbliebcüe» übrig.". t Stock h o I m, 6. März. Bei der Behand­ lung d&lt;er Hinterbliebenenversorgung Kriegsqefattener in der Duma erklärte der Vertreter des Finanzministers, KusMinski, die Regie­ rung habe dafür keine Kopeke übrig. Diese Erklärung führte einen lebhaften Zusammen­ stoß zwischen Regierungsvertretern uNd Ab­ geordneten herbei. Schingarew bezeichnete den Regierungsstandpunkt als Gipfel des Zynis­ mus. Der Widerwille gegen den Eintritt in das Heer fei schon groß genug. Er müsse durchs die verbrecherische Regierungserklärung, sie werde den Dumabeschluß auf Gewährung von Versorgung nicht gutheißen, noch wachsen. Die Linke erhob einen ungeheuren Lärm. Sawenko Lrief: "Gebraucht nicht die Terminologie eurer Kanzlei! Tie Duma tut, was sie WM!" Kusminsk unterbrach! den Redner mit den Worten: "Die Regierung kann sich! unmöglich der Hin­ terbliebenen annehmen. Das kostet zu viel Geld. Das Interesse des Staates an dem Wohl der Kriegerfamilien ist gering. Tie Kinder Ge­ fallener haben kein Recht, Unterstützung zu verlangen; das ist die Sache privater Wohltätigkeit. Das alexeische Komitee «Mag für sie sorgen." Schingarew fuhr fort: "Das ale­ xeische Komitee zahlt nur einmalige Hilfsgel­ der; eine Staatspension ist auch! für uneheliche Kinder nötig." Kusminsk rief: "Im Namen der Heiligkeit der Ehe protestiere ich! gegen diese Profanierung der Wohltätigkeit, den Un­ ehelichen muß jede Wohltätigkeit entzogen wer­ den, damit die Heiligkeit der Ehe in den Volkskreisen nicht herabgesetzt wird." Z.) Bäckerstreik in Moskau. Stockholm, 6. März. Tie Moskauer Bäcker erklärten den Streik. 50 Prozent tre­ ten in den Ausstand. Die Brotversorgung der Stadt ist gefährdet. Die Regierung ver­ haftete aus Grund des neuen Gesetzentwurfes 5000 Bäcker. Sie will sie zur Fahne ein­ ziehen und als Soldaten militärisch! zNmI Bakken kommandieren. Die Bäcker verweigern je­ doch! unerschrocken die Arbeit. , Vom östlichen Kriegsschauplatz.</p>
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          <p>Am Balkan. Eine griechische Warnung. Haag, 6. März. Reuter meldet aus Athen: Wie die "Neon Asty" meldet, hat Deutschland Griechenland benachrichtigt, daß die deutschen Unterseeboote alle bewaffneten Kauffahrteischiffe des Vierverbandes in den Grund bohren werden und daß deshalb den Neutralen angeraten werde, nicht auf derarti­ gen Schiffen zu reisen. Tie griechische Regie­ rung hat alle Behörden des Königreiches hier­ von in Kenntnis gesetzt.</p>
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          <p>Die Türkei im Kriege. Ter türkische Bericht. Konstantinopel, 6. März. Das tür­ kische .Hauptquartier teilt vom 5. ds. abends mit: Von den verschiedenen Fronten ist keine Nachricht eingetroffen, die eine wichtige Ver­ änderung meldet., Freimachung der TardaneKen? Athen, 6. März. (Reuter.) Wie be­ richtet wird, entfernen die Türken die Minen aus den Dardanellen.</p>
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          <p>Der Luftkrieg. Luftangriff auf die englische Ostküste. Berlin, 6. März. (Amtlich!.) Ein Teil unserer Marineluftschiffe hAt in der Nacht vom 5. zuM 6. März den Marinestützpunkt Hüll am HuMber und die dortigen TockanlageN ausgiebig mit Bomben beworfen. Gute Wir­ kung wurde beobachtet. Tie Luftschiffe würden heftig aber ohne Erfolg beschossen. Sie sind sämtlich! zurückgekehrt. Der Chef des Admiralstabes der Marin«.</p>
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          <p>ein besonderes Interesse für die neutrales Staaten haben. Minen sind blind und leiden­ schaftslos. Sie explodieren bei jeder Annäher­ ung. Ihnen ist es gleichgültig, welche Flagge vom Mast des ihnen zu nahe kommenden Schif­ fes weht. Wenn sogar englische Schlachtschiffe, deren Führung doch! sicher ganz besondere Sorgfalt zugewendet wird, nicht mehr den deutschen Minen -entgehen können, sobald sie sich einmal herauswagen, Wie wollen da erst Handelsschiffe sicher sein, die fveundnachbarKchj sich der englischen Küste nähern. Unsere Minen liegen unsichtbar und wohlgeborgen im Kriegsgebiet. Wer diese Minenblockade bricht, tut es auf eigene Gefahr. Das ist ein Stand­ punkt, den sogar der Präsident Wilson nicht als unberechtigt anfechten kann. (Z.)</p>
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          <p>Tages-Uebersicht. Ter Buuvcsrat nahm ant Sawstag fol­ gende Vorlagen an: Entwurf einer Bekannt­ machung über die Einfuhr von pflanzlichen und tierischen Oelen und Fetten, die Aendch rung der Bekanntmachung betr. die Einfuhr von Getreide, Hülsenfrüchten usw. vom 11. September 1915 und den Entwurf einer Be­ kanntmachung betr. die Regelung des Verkehrs Mit aus dem! Auslande eingeführtem Schmälz. Tier Stanv der landn». Genossenschaften in Deutschland. Nach den Aufzeichnungendes Meichsverbandes der deutschen landwirtschaft­ lichen Genossenschaften war der Stand der landwirtschaftlichen Genossenschaften ant 1. Ja­ nuar 1916 folgender: 97 Zentralgenossenschaf­ ten, 17 781 Spar- und Darlehenskassen, 2833 Bezugs- und Absatzgenossenschaften, 3385 Mol­ kereigenossenschaften, 203 Milchverwertungsge­ nossenschaften und 4353 sonstige Genossenchaften, zusammen 28 652 landwirtschaftliche Ge­ nossenschaften. Gegen Tcutschlands Weltkredit. Nach Lon-' doner Nachrichten wird in allernächster Zeit ein wirtschaftspolitischer Kriegsrat sämtlicher Alliierten einschließlich Belgien und Serbien zusammentreten, auf dem England durch! Min­ destens einen Minister vertreten sein wird. Dieser Kriegsrat soll außer gemeinsamen han­ delspolitischen Fragen. der Verbündeten vor allem zu einem Entschluß fomlmfen, wie Deutsch­ lands Kredit noch- während des Krieges am wirksamsten erschüttert werden kann. (Z.) Ter Wehrbeitrag in Holland. Der "Telegraaf "meldet: In holländischen KamMerkrei­ sen wird der Vorschlag der Radikalen, die Ausgaben für die holländische Mobilisation durch! eine einmalige Abgabe in Höhe von 200 Millionen Gulden zu decken, mit Ent­ schiedenheit abgelehnt. Es sei aber ein Kom­ promiß wahrscheinlich, zu diesem Vorschlag und -dem des Finanzministers, der nur 85 Mjl- z lionen durch- eine solche Abgabe aufzubringen plant.</p>
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          <p>Bayerische Nachrichten. Ter Chefredakteur der "Nürnberger Zei­ tung", Ernst Stockmeier, ist iimi Alter von 59 Jahren am Sonntag früh halb 6 Uhr ge­ storben. Tier Sparsinn der Münchner. Im Monat Februar 1916 wurden bei den Münchner Spar­ kasse 4 397 815 Mark einbezahlt und 2 224 079 Mark zurückbezahlt, sodah ein Ueberschuß von 2173 736 Mark zu verzeichnen ist. Tie Zahl der Spargäste hat sich um 2372 auf 219 758 erhöht. An Goldmünzen koMm-en über 36 000 Mark bei der Sparkasse zur Einzahlung. Sein 80jähriges Bestehen beging der Ve­ teranen- und Kriegerverein München in ein­ facher Weise. Ter Verein hat seit Kriegs­ ausbruch! über 15 000 Mark für Kriegsfür­ sorge geleistet. ] Pfälzische Hypothekenbank in Liiwigshasen I (Rhein). In der Sitzung des Aufsichtsrats I der Pfälzischen Hypothekenbank erstattete die 1 Direktion unter Vorlage der Bilanz mit Ge1 winn- und Verlustrechnung Bericht über das 1 Geschäftsjahr 1915. Ter Gewinn des Jahres I beträgt ausschließlich des Vortrags aus dem I Vorjahre 3 296 462,93 Mk. gegen 3299 693,63 - Mk. im Jahre 1914. Der Aufsichiisrat wird ? der am 28. März dieses Jahres stattfindenden 1 Generalversammlung vorschlagen, auf das Aki tienkapital von 19 000 000 Wart wieder Wie I seit Jahren 9 Prozent Dividende zu verteilen, f ferner u, a. diem Reservefonds II 200 000 I Mark, dem Rückstellungskonto 250000 Mark, I der außerordentlichen Reserve 500000 Mark, der Talonsteuerreserve 150 000 Mark, dem Beamtenfürsorgesonds 60 000 Mark zuzuweisen | und 383 373.86 Mark (gegen 356 696.32 Mark I int Vorjahre) auf neue Rechnung vorzutragen.</p>
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          <p>Abende gelang es Rudolf sogar, mit seinen ermüdeten Leuten die soeben in ein seitwärts liegendes Grabenstück eingedrungenen Fran­ zosen wieder daraus zu vertreiben. Schon früher mit be'mi Eisernen Kreuz ausgezeichnet, erhielt er nunmehr die Silberne Medaille. Pfarrkirchen, 5. März. (Das große Zuchtrennen.) In der vergangene Woche im Rat­ haussaal abgehaltenen Generalversammlung des Vereins zur Förderung der Traberzuchit in Bayern (a. V.) wurde beschlossen, das große Zuchtrennen dotiert mit dem! Staatspreis zu 10 000 Mark und einem Vereinspreis von 1500 Mark am Pfingstdienstag, 13. Juni ab­ zuhalten. Zu der Versammlung waren u. a. auch! die Herren Regierungsrat Schmidinger und Landtagsabgeordneter Oekonomierat Stei­ ner erschienen. Pöcking, 4. März. (Selbstmord.) Ter in den 60er Jahren stehende Gütler Josef Maier, vulgo Hadermann, vom nahen Wollham, hat sichi heute im Pause des Vormittags in seinem Stadel erhängt. Maier ist seit Jahren kränklich! und trübsinnig. Deggendorf, 6. März. (Zeichnung zur vier­ ten Kriegsanleihe.) Tie hiesige Stadtgemeinde hat zur vierten Kriegsanleihe wieder 150 000 Mark gezeichnet, 100 000 Mark aus Mitteln der städt. Sparkasse, 30000 Mark aus der Prinz Luitpold-Stiftung und 20 000 Mark aus dem städt. Pensionsfonds. Passau, 5. März. (Zugsentgleisung.) In der Station Obernzell ist gestern der Abendzug teilweise entgleist. Ter Zug würde in zwei Hälften gerissen, ein Wagen ging in Trüm­ mer, auch. sonstiger Materialschaden -entstand. Ter Zug konnte als Personenzug weiterfah-ren, die Güterwagen mußten in Station Obern­ zell zurückbleiben.</p>
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          <p>Einen Augenblick stand er dort regungs­ los. Tann faßte e, sich! an den Kopf, wie um sich! zu vergewissern, daß er nicht träume. Und es war wirklich, keine Täuschung. Tenn der durch die offene Tür hereindringende! Sonnenschein verbreitete im Laboratorium ge­ nügend Licht. ' Auf dem Tisch . Nein; es konnte nicht möglich sein; und dennoch war es so: Auf dem Tisch vor Herbert Ehler lagen alle die Schriftstücke, die er in der Nacht vermißt hatte. Auch das Modell der Granate lag da; alles genau so, wie er es gestern abend verlassen hatte. Bürgli hatte mit einem Blick die Sachlage überschaut. Er trat neben Liselotte ebenfalls an den Tisch. "Anscheinend liegt hier ein kleiner Irr­ tum vor," bemerkte er trocken, ohne omf die grenzenlose Verlegenheit Ehlers zu achten. "Sie haben sich' in der Nacht wahrscheinlich getäuscht, Herr Doktor." "Ich- begreife es einfach nicht." Das Peinliche timt Ehlers Lage schien am meisten Liselotte nahezugehen. Sie versuchte, vermittelnd einzugreifen. "Was ist auch! weiter dabei, Herbert?! Du hast dich in der Nacht geirrt. Das kann jedem passieren." * f such! gemacht worden, das Schloß gewältsaM zu öffnen." Er nahm den Schlüssel von Ehler und schloß behutsam auf. "Auch -er Schlüssel zieht ohne weiteres an. Cs muß ein vortreffliche gearbeiteter Nach­ schlüssel gewesen sein." Ehe er öffnete, blickte er noch einmal prüfend umher. "Nein. Sie sehen, wie das einzige Fen­ ster gesichert und unberührt ist". Es war so, wie Ehler sagte. Das einzige Fenster in dem kleinen Gebäude war Mit schweren massiven Eifenstangen vergittert, zwi­ schen denen sich bestimmt kein Mensch! hin­ durchzwängen konnte. Außerdem war es von innen mit einem schweren Laden verschlossen, der, genau so wie die Türe, mit Eisen be­ schlagen war. Tie Gegenstände im Labora­ torium waren in der Tat so sicher wie nur irgendmöglich! verwahrt. Bürgli wendete sich Wieder der Türe zu und öffnete sie vorsichtig. Und da — — da geschah etwas ganz Unerwartetes. Ehler stieß einen leisen Schrei der UebeLraschung aus, drängte sich an Bürgli vorbei und trat an den breiten Arbeitstisch!. Tann wendete sie sich! an Bürgli. "Ich! habe es meinem 1 Schwager schon oft gesagt, daß seine Nerven die Anstrengungen auf die Tauer nicht aushalten können. Er arbeitet mehr als drei Menschen. Er leitet hier die Werke meines Schwiegervaters; zu­ gleich sucht er von hier aus seinen Posten in Lille auszufüllen; dann die Arbeiten im Laboratorium — —. Es ist selbst für ihn zu­ viel." Und doch! meinte Bürgli aus dem "für ihn" Liselotte Tuerots Bewunderung heraus­ zuhören; gerade das, was Ehler tat, mußte sie gutheißen. Ehler hatte nicht aus das Gespräch der beiden geachtet. Kopfschüttelnd hatte er die einzelnen Bogen durchblättert. Nicht ein ein­ ziges Blatt fehlte. "Ich! gebe es zu: ich habe mich gründlich blamiert — allergründlichst —. Wie das mög­ lich ist, verstehe ich einfach, nicht. Vielleicht denken Sie, daß ich! angetrunken gewesen bin. Dem war nicht so. Zu so eiwäs fehlt es mir an Zeit. — Ich! möchte es beschwören, daß ich. mich in der Nacht nicht getäuscht habe; aber die Tatsachen sprechen gegen mich." "Jedenfalls dürfte meine Aufgabe hier erledigt sein." i (Fortsetzung folgt.)</p>
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          <p>neralkommandos über die Enteignung, Ablie­ ferung und Einziehung beschlagnahmter Ge­ genstände aus Kupfer ustv.: Nach! Mitteilung des K. Preuß. Kriegsministerium's ist in Aus­ sicht genommen, die Frist für die Ablieferung der unter Paragraph! 2A Ziffer 2 und 3 der Anordnung vom 10. Dezember 1915 fallen­ den Gegenstände, soweit sie nachweislich zur Herstellung menschlicher oder tierischer Nah­ rung dienen, oder es sich, um in Herden einge­ baute Wasserschiffe handelt, bis zum 31. Juli 1916 zu verlängern. Tie K. Bezirksämter und Magistrate der unmittelbaren Städte wer­ den daher einstweilen davon absehen können, die Ablieferung solcher Gegenstände zu be­ treiben. (nt.) 1 —* Zeichnungen bei der Post. Die Post ist als Vermittlungsstelle für die Zeich­ nungen auf die vierte Kriegsanleihe wiederum tätig. Wer sich! also dieses bequemen Weges bedienen will, dem steht jeder Postfchalter zur '^Beifügung. Wie bei der dritten Anleihe ist auch! diesmal der gesawjte Verkehrsapparat der Post (also nicht nur an solchen Orten, die keine öffentliche Sparkasse haben) in den Dienst der Kriegsanleihe gestellt. Nur zwei Um­ stände sind zu beachten: 1. daß die Post nur Zeichnungen auf die 5prozentige Reichs­ anleihe (nicht auf die 4,5prozentigen Reichs­ schatzanweisungen) entgegennimmt, 2. daß die gezeichneten Betrüge spätestens am 18. April voll bezahlt sein müssen. Sie können schon ant 31. März bezahlt werden. Andere Ein­ schränkungen bestehen nicht. Wer bei derPost zeichnen will, kann sich an jedem beliebigen Schalter. einen Postzeichnungsschein geben las­ sen. In den Landbesteltbezirken und in Orten bis zu 20 000 Einwohntzrn Wird allen Per­ sonen, die als Zeichner in Frage kommen, der Zeichnungsschein ins Haus gebracht. Ueber die Zeichuungsbedingungen geben die in den Zei­ tungen veröffentlichten Prospekte und ein be­ sonderes .Merkblatt, das an jedem Schalter zu haben ist und in kleineren Orten auch! ins Haus gebracht wird, Aufschluß. Es ist gar nicht möglich, daß über irgend eine Frage 200 Mark zeichnet und nach dem 31. März zahlt, hat also zweimal 97,50 Mark gleich 195 Mark zu entrichten. Bei 1000 Mark sind es zehnmal 97,50 gleich« 975 Mark. Tie Post nimjmlt auch, Anmeldungen auf Schuldbuchein­ tragungen entgegen. Alles Notwendige er­ fährt der Zeichiner am Schalter. Tie Wahl des Reichsschuldbuches verursacht keine besondere Mühe, bietet aber außerordentlich, große Vor| teile: Kostenlose, sichere Unterbringung des I Anleihebesitzes, Befreiung von aller Sorge um I Verwahrung und Verwaltung, regelmäßige Zu1 sendung der Zinsen durch, die Post oder fortI laufende kostenlose Ueberweisung derselben an I die Bank, Sparkasse oder Genossenschaft des I Gläubigers. Unklarheit bestehen kann; denn die Presse sorgt j fortlaufend für Besprechung aller wichtigen Einzelh!eiten und wer ernstlich! daran denkt, sich! an der Zeichnung zu beteiligen, der nimwjt sich! wohl die kleine Mühe, sich über alle Vor­ aussetzungen zu unterrichten. Schwierigkeiten irgendwelcher Art gibt es nicht. Die Post­ zeichnungsscheine, die einen Vordruck enthalten, werden ausgefüllt: Betrag der Zeichnung, Name, Stand, Wohnort und Wohnung des Zeichners. Tann werden sie entweder am Schalter abgegeben oder in einem unfrankier­ ten Umsch!lag mit der Aufschrift: "An die Post" in den Briefkasten gesteckt. Turchl die Post erhält dann der Zeichner eine Zahlungsauf­ forderung mit einer Zahlkarte zugestellt, die der Zeichner selbst auszufüllen hat. Mt die­ ser Karte begibt er sich! zu der Pvstanstalt, bei der die Zeichnung erfolgt ist, und zahlt dort.ben zu leistenden Betrag ein. Auf dem Lande kann die Einzahlung durch! Vermittlung des Briefträgers erfolgen, bei dem die ge| wünschte Auskunft über das einzuschlagende I Verfahren einzuholen ist. Tie Einzahlungen I haben, wie schon gesagt, bis spätestens zum | 18. April zu erfolgen. Tie Berechnung der ) zu zahlenden Summten ist eine ganz ein' fache: Der Preis der fünfprozentigen Reichs| anleihe beträgt 98,50 Mark für je 100 Mark I Nennwert. Wenn nun am 31. März Vollzah| lung geleistet wird, müssen deut Zeichner Zin­ sen für 90 Tage vergütet werden, weil der Zinsenlauf der Anleihe erst am 1. Juli be­ ginnt. 5 Prozent Zinsen auf 90 Tage für 100 Mark machen 1,25 Mark aus. Es sind also statt 08,50 nur 97,25 Mark für je 100 Mark zu entrichten (die gezeichneten Beträge müssen in vollen Hunderten aufgehen, da das kleinste Anleihestück über 100 Mark lautet. Es können also nicht 150, 250, 350 usw. Mark gezeichnet werden, sondern nur 100, 200, 300 »sw.). Bei Vollzahlungen, die nach! dem 31. März bis zum 18. April erfolgen, werden Zinsen für 72 Tage berechnet. Tas heißt von 98,50 Mark wird 1 Mark abgezogen. Ter Preis stellt sich, also auf 97,50 Mark. Wer</p>
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          <p>Zeichnet die Kriegsanleihe! FWrozeMge Deutsche ReichsMethe zu ©8,50 oder O MereUllttzrozeMge MSlosbllre Deutsche ReichrschaMUteisuuge« zu 85. Die Kriegsanleihe ist das Wertpapier des Deutschen Volkes die beste Anlage für jeden Sparer sie ist zugleich die Waffe der Daheimgrkliedenr« gegen alle unsre Feinde die jeder zu Hause führen kann und muß ob Mann, ob Frau, ob Kind. I Der Mindestbetrag von Hundert Mark bis zum 20. Juli 1916 zahlbar ermöglicht Jedem die Beteiligung. Man zeichnet bei der Reichsbank, den Banken und Bankiers, den Sparkassen, den Lebensversicherungsgesellschasten, den Kreditgenosienschaften oder bei der Post in Stadt und Land. • Letzter Zeichrrnugstag ist der 22. März. Man schiebe aber die Zeichnung nicht bis zum letzten Tage auf! 4?s Alles Nähere ergeben die öffentlich bekanntgemachten und auf jedem Zeichnungsschein abgedruckten Bedingungen.</p>
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          <p>Wasserabfluß bilde und das Profil der Hochfwassermulde nicht beeinflusse, begutachtet toter* den, was der Magistrat auch, beschließt. Unr Einbau von Zementrohren an Stelle des offenen Grabens vor ihrem Hause an der Regenburgerstraße Nr. 26 suchte Frau Tabakfabrikantenswitwe Weiß nach!. Tas Gesuchi wird der Konsequenzen biegen abgelehnt, doch kann die Eigentümerin die Arbeiten nach Planvorlage aus eigene Kosten unter Aufsicht des Stadtbauamtes zur Ausführung bringen. Einen Schaukasten will Herr Ludwig Nadler am Hause Altstadt 87 anbringen. Wird zu den üblichen Bedingungen gegen 1 Mark jährliche Rekognitionsgebühr genehmigt. Zur Beflaggung des Rathauses schließt sich dterRathauskomMissär nunmehr den Ansichten der Kommission an, welche in An­ betracht der hohen Kosten die Belassung des bisherigen Zustandes begutachtete. Nur soll Vorsorge zum Aufziehen der Fahnen getroffen werden. Wegen Hunde abgaben hinterziehung wird gegen den Korbflechter Georg Huber, gen. Konzertinischorschl, auf zweimal je 20 Mark Geldstrafe erkannt. Ein Messungsverzeichnis an der Mhwestergasse wird genehmigt. Stadttheater. Äer Name Dreher bildet allein ein Programjm und wer zu Dreher geht, der weiß, daß es etwas zu lachen gibt, daß ihn einige Stunden voll Witz, und Humor über den Ernst des Lebens hinwegführen toterben. Tie an sich, ja nicht mehr neue "Spanische Fliege", von Dreher bearbeitet, ist so voll der komischsten Szenen, der Fabrikant Dotterweich! Dreher so aus dem Leib geschrieben, daß der Erfolg ünausbleiblichi ist. So war es nicht anders zu erwarten, als daß das vollbesetzte Haus freudigen Herzens den wohlverdienten Beifallzolte. Und wohlverdient war er, denn nur selten ging ein Stück in so flottem Zusamlmtenspiel über unsre Bühne, wie gestern. Treher fand einen würdigen Kompagnon in Max Linnbrunners Schwager. Auch M. Lauschecks resolute Frau Dotterweichs, Gwis Borckmanns liebedürstende Paula, Walds schneidiger Rechtsanwalt, E. Chalons Onkel Häring, waren voll­ wertige Leistungen, denen sich, der stets in parlamentarischem Tone redende Reichstags­ abgeordnete Sauermann (Teutsch,), seine ver­ liebte Tochter (Willegk), das sächsische Ehe­ paar Geißel (Waldemar, und A. Chalons), dessen linkischer gelehrter Sohn (Otto) und die fesche Wirtschafterin (Parkmeister) würdig zugesellten. Ein eigenes Programm bildete die Zwischenaktmusik des Zitherkünstlers Stattler, dessen Vorträge einen hier selten gehörten Genuß boten. Heute kommen "Die beiden Reichenmüller" zur Aufführung.</p>
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          <p>Vermischtes. Ein praktischer Notofen in einem Feld­ lazarett. Es ist eine alte Ansicht, daß gerade die einschneidensten Erfindungen durch eine Zwangslage, die einen baldigen Ausweg eriheischte, veranlaßt wurden. Eine nicht erfschlitternde Neuerung, aber immerhin eine praktische Anordnung, die vielleicht auch! für den Frieden eine noch weitere Ausgestaltung ersahren wird, ist eine Ofenkonstruktion eines Feldlazarettes, die Tr. Allhoff im nächsten Heft der Deutschen Medizinischen Wochenschr. schildert. Das Lazarett war in großen festgefügten Stallungen eingerichtet worden, die natürlich keine Heizeinrichtung besaßen. Da der Frost früher, als man erwarten durfte, eingesetzt hatte, mußte womöglich in einem Tag eine Wärmeanlage fertiggestellt sein. Bis dahin nahmen die Kranken mit offenen Herdfeuern vorlieb, die aber durch Rauch und Ruß die Hygiene nicht gerade förderjten. Ta man ziemlich große Räume aus einer Möglichst gleichmäßigen Temperatur erhalten wollte, konnte ein kleiner Ofen, dessen Hitze rasch verflo- gen und nur auf einer Seite des Zimmerst zur Geltung gekommen wäre, nicht in Be­ tracht kommen, Ein langgestreckter Heizkör­ per mußte sich aber entsprechend deut allen­ falls vorhandenen Material, Blech und Zie­ gelsteine am Boden befinden.! Ziegelsteine ließen sich aus den vielen abgebrannten Hausruinen leicht erwerben. Größere Blechplatten konnten dagegen nur aus den kleineren, als Tachbedeckung benutzten Bleckstücken zusammen­ genietet werden, Lehm endlich stand zur Ver­ fügung. Als Fundament für die "Züge" zur Wärmesührung wurde ein 14 Meter langer niederer Ziegelsteinsockel errichtet, der an bei­ den Enden die zum Halbzhlinder gebogenen Blechstticke aufgestülpt erhielt. Tiefe wurden, um dicht anzuliegen und um auch die nö­ tigen Feuerungslöcher herstellen zu können, an den Enden ummauert, sodaß damit schon einige Meter geradeWärmekanäle fertiggestellt waren. Würde man in dieser Weise bis zu dem in der Mitte zu errichtenden Kamin fortgefahren sein, so wäre keine Aussicht vorhanden gewesen, daß dieser Ofen längere Zeit Hitze halten würde, da Metall der Ausbchit un g der Wärme nur wenig Hemsmlung in den Weg legt. Daher baute man aus beiden Seiten systematisch einen "Zug" aus slachseitig gestellten Ziegeln an, der langsam durch die ruckweise Erhöhung der Sockelabschnitte in der Höhe zum Kamin führt, nur ganz zuletzt noch einmal von einer Blechwandung abgelöst. Ter Öfen wird also an den beiden äußersten Enden des Kamins beheizt, die Wärmte strömt nahe dem Erdboden entlang und hält den Raum mit Leichtigkeit auf einer gleichmiäßrgen, angenehmen Zimmertemperatur, da die Eisenteile für genügende Ausstrahlung pon Hitze, die Steinkörper für ihre Bew!ahrung sorgen. Tie Länge der wirksamen Heizkörper dringt endlich eine sehr ausgiebige Ausnuttzung des Heizmaterials mit sich, ohne daß dem Zinfmer durch den ziemlich schmälen und niederen Bau - seine größte Höhe in dev Mrtte übersteigt nicht 1,20 Meter diel Raum entzogen würde. Ter so in drei Tagen von einem Maurer und zwei Handlangern errichtete Ofen - kleinere nach Bedarf um* geänderte Oefen beanspruchen natürlrch noch weniger Zeit — entsprach den Vershältnissen mehr und heizte verhältnismäßig billiger als die sonst gelieferten Oefen. Tas Bajonett im nächtlichen London. Es scheint augenblicklich wirklich, nicht ge­ mütlich zu sein in der englischen Hauptstadt. Eines Abends, so schreibt der Londoner Kor­ respondent des "Allgemeen Handelsblad", hatte ich, bis zu sehr später Stunde in der Bibliothek über den Büchern gesessen und suchte nun in der Dunkelheit den Weg in meine Karstadt zu finden. Es war ein Hundewetter; fo schall es ging, arbeitete ich mich vorwärts, den Kragen meines Ueberziehers hatte ich! hochgeschlagen und den Hut zum Schutze gegen den anpeitschenden Regen tief ins Gesicht ge­ zogen. Plötzlich! fuhr ich zurück. Eine rauhe Stimmte herrschte mich an: "Halt, wer da?" "Gute Leute! Guten Abend," sagte ich, in der Meinung, mit .irgend einem bösen Nachtvogel zu tun zu haben. Plötzlich sah ich« vor mir ein Bajonett blitzen, das ein kleiner Soldat gegen meine Brust richtete. "Na, was ist denn hier los? Darf man hier nicht mehr entlang?" fragte ich. "Kommen Sie mal mit bis zur Laterne", war die kurze Antwort. Ich! gehorchte, und im fahlen Scheine der Laterne rückte der Landesverteidiger sein Gesicht bis dicht an das meinige. Gleichzeitig fragte er: "Ihr Name?" Ich nannte ihn. "Wo wohnen Sie?" Auch das teilte ich ihm mit. "Was tun Sie hier noch so spät in der Nacht?" Ich erklärte ihm, ich sei auf dem Wege nach Hause, und meine Arbeit habe mich bis spät in der Nacht in der Stadt zurückgehalten. "Wissen Sie nicht, was Sie auf den Anruf einer Schildwache zu antwlorten haben? Sie hätten "Freund" sagen müssen." | "Was wäre mit mir geschehen, wenn ich | "Feind" gesagt hätte?" fragte ich! unvorsichtig. Unmittelbar darauf fühlte ich, die Spitze des Bajonetts auf meiner Brust. Ich, gab betn! tapferen Soldaten lachend zu verstehen, daß ich! mir nur einen kleinen Scherz hatte Machen! wollen. Ich! fühlte indessen eine Gänsehaut | über meinen Rücken kriechen und nahm« Mir I vor, mit Bajonetten künftig keine Witze Mehr I zu machen. Sie verstehen sich, wenn sie ge* I schliffen sind, schlecht auf Spaß. Ich nahm I an, daß in jener Nacht mit Munition befrach| tete Wagen in meiner Vorstadt bewacht toterben I mutzten. Aber Vorfälle, wie der, den ich! er­ lebt habe, gehören jetzt in London durchaus nicht zu den Seltenheiten.</p>
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          <p>Letzte Posten. Neue Beschießung.von Reims. Sd. Paris, 7. März. Wie die Blätter berichten, wird die Beschießung von Reims durch! die Teutschen mit Heftigkeit fortgesetzt. Am Donnerstag schlugen 66 Granaten in fast allen Teilen der Stadt ein. Ein englischer Torpesobootszerstörer gesunken Sd. Amsterdam, 7. März. In hiesigen Schissahrtskreifen wird mit Bestimmtheit er­ zählt, daß vor der HumbevMündnng der eng­ lische Torpedobootszerstörer "Murry" gesun­ ken sei. 22 Männ der Besatzung sind umgekomimen. Torpediert. Sd. London, 7. März. Lloyds meldet: Ter britische Dampfer "Masunda" wurde ver­ senkt. Tie Besatzung ist gerettet. Schiffsuuiergang. 445 Personen ertrunken. London, 7. März. Eine Llohdmeldung aus Santos vom 6. März besagt: Der spa­ nische Tampfer "Prinzipe de Asturia" lief ge­ stern früh drei Meilen östlich! der Insel San Sebastian auf einen Felsen und sank binnen 5 Minuten. 86 Mann der Besatzung und 57 Passa­ giere wurden von dem französischen Dampfer "Vega" nach Santos gebracht. 338 Passa­ giere und 107 Man» der Besatzung werden vermißt. Der spanische Dampfer "Prinzipe de Satrustegne" befindet sich- an der Unglücksstelle. "Prinzipe de Asturia" war auf einer Fahrt von Barzelona nach! Buenos-Arres und ver­ ließ Las Palmas am 24. Februar.</p>
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          <p>me Niederlage der Emglättder bei Kut I et Amara findet eine eingehende und saichge- I mäße Begründung von wohtunterrich!teteM Berilchterstatter in den neuesten Heften 63/65 von Bongs illustrierter Kriegsgeschichte "Ter Krieg . 1914/16 in Wort und Bild" (Deutsches Verilagshaus Bong u. (io., Berlin W. 57, wöchent- \ 'Uchl ein Heft zum Preise von 30 Psg.) I Tas deutsch« Volk in schwerer Zeit von f Rudolf Hans Bartsch (Verlag Ullstein u. Co., I Berlin und Wien, Preis 1 Mark). Von der &lt; deutschen Regierung eingeladen, hat der Haupt- f mann Rudolf Hans Bartschi, der österreichischste j unter Oesterreichs Dichtern, seine Fahrten durch j alle deutschen Gauen unternommen. Jnmit- t len des Weltkrieges, seit dessen Beginn das \ sturmerprobte Bundesverhältnis eine ewige ! Gemeinschaft auf Tod und Leben ist, hat der 1 Offizier und Schriftsteller die Munitionsfabri- f len von Spandau, die Werften der Marine, \ die Kruppsche Riesenstadt aus Feuer, Glas | und Eisen, den stählernen Bau der kühlten » Tauchboote gesehen. Die dröhnende Sinfonie f von Deutschlands ruheloser Kriegsarbeit hat er belauscht. Ueber die Rot und den Drang | der Prüfungsstunde hinaus zeigt er, hoffend 1 und mahnend, den Weg in eine nahe, fried- L reiche Zukunft. • | Teutsch« Ziele drinnen und draußen. In j der Reihe der so schnell beliebt gewordenen j "Wegweiser für das werktätige Volk" (Heraus- 1 gebet Hermann Kalkoff, Reichsverlag, Berlin • W. 35) sind die beiden ersten Hefte des 3. j Jahrganges 1916 erschienen. "Deutsche Ziele" ' behandelt der fruchtbarste Autor dieser blau- | en Hefte, Tr. R. Jacobi-Zehlendorf, der den j "Wegweisern" als führender Mitarbeiter den j Stempel vaterländischer Selbstbestimmung auf- | drüät. Seine "deutschen Ziele" sind keine | Kriegsziele in dem für jetzt nochi verpönten 1 Sinne. Wohl aber zeigt das Schriftchen in { großen Zügen die Bahn aus der, im Vergleich i gesprochen, völkischen Enge des Bismarckschen I Nationalstaats zu dem größeren Deutschland, | das mehr noch als ein inneres Bedürfnis des i Auslebens und Auswirkens der Ansturm der f vereinten Gegner zusamjMenzuhämLnIern iw Be- j griff ist. Ter Jahresbezugspreis der "Weg- j weiser", die für Massenverbreitung und be- j sonders auch für Versendung ins Feld vor- j züglich geeignet sind, beträgt bekanntlich für I 12 Monatshefte frei Haus nur 1.80 Mark. j</p>
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          <p>Handel und Verkehr. München, 4. März. (Offizieller Marktbericht) der Preisnotierungkkommiffion des stöbt. Schlachtund Vieh Hofes München vom 28. Februar bis 4. März. Marktverkauf: Großvieh anfangs leb­ haft, zum Schluß abflauend. Kälber und Schafe sehr lebhaft, Schweine unverändert. Preise per 50 Kilo Lebendgewicht: Ochsen: 1. Qualität 102—108, österr. 00—00, Holland. 00—00, 2. Qual. 97—101, österr. 00—00, holl. 00—00, 3. Qual. 92—96, österr. 00—00, holl. 00—00, 4. Qual. 87—91, österr. 00—00, schweb. 00—00, 5. Qual. 80—86, schweb. —. Bullen: 1. Qual. 95-103, 2. Qual. 88—94,3. Qual. 80—87; Kühe u. Kalbinnen: 1. Qual. 88-95, 2. Qual. 78—87, 3. Qual. 69-77, 4. Qual. 63—68, 5. Qual. 00—00; gering genährtes Jungvieh: 48—76; Kälber: feinste 106—108, mittlere 102—105, geringe 96—101; Schafe: Stallmastschafe, Mastlämmer und jüngere MasthammelOOO—000, ältere Masthammel 60—00, mäßig genährte Hammel, gering. Lämmer 000—000; Schweine: Fettschweine über 150 Klgr. 124—129, vollfleischige von 120 bis 150 Klgr. 128—129, von IM bis 120 Klgr. 118—119, von 80 bis 100 Klgr. 108—000, dto. unter 80 Klgr. 93—000, Sauen 000 bis 103,Bratenschweine 78—000m Preise per 50 Klgr. Schlachtgewicht: Bullen 2. Qual. 00—00, 3. Qual. 00—00, Kälber: feinste 000-000, mittlere OM—000, geringe 000—000; Schafe: Mast­ lämmer und jüngere Masthammel 140—145, älter» Masthammel 135—138, mäßig genährte Hammel und Schafe 105—133; geringere Lämmer und Schaf» 00—00. Schweine: Fettschweine über 150 Klgr. 162—000,vollfleischlgevon 120—150Klgr. 150—162, von 100 bis 120 Klgr. 148-000,von 80 bis 100 Klgr 135—00, unter 80 Klgr. 124—00, Sauen 154—158 Bratenfchwetne 111-000 Mk.</p>
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