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      <titleStmt>
        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1916-07-10"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">69. Jahrgang Nr. 184</biblScope>
          <date when="1916-07-10">1916-07-10</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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      <editorialDecl>
        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
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          <p>Fortdauer der feindlichen Offensive. Fortdauer der feindlichen Offensive. Die englifch-franzSsifche« Angriffe bisher ohne Erfolg: riesige Berlnste unserer Gegner. Auch die Muffen greisen immer wieder, jedoch erfolglos an. — Der Uevergaug über die Moldawa in der Bukowina von öfterreichisch-nngarifchen Truppen erkämpft. - Die Raffen in Persien von den Türken weiter zurückgeworfen. — Englands Ohnmacht zur See</p>
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          <p>Im Osten gehen die schweren Kämpfe wei­ ter, doch- vermögen die Russen, twotz der ein­ gesetzten Massen, nichts zu erreiichen. Tem Masseneiusatz entsprechen die riesfigen Opfer, die sie täglich! zu verzeichnen habten. Tie Ar­ mee Linsingen hat ihre Neue ©Stellung ein­ genommen, die den Russen zwar Einen kleinen Geländegewinn briimgr, uns aBer eine bes­ sere Verteidigungsstellung sichert.. Tas Zen­ trum der Stellung, die Armve Bothmer, steht noch- imMer felsenfest und trotzt «Wem russischen Anstürmen, die auch, bei den ArMeen Hindenburgs und des Prinzen Le"! -- sämtlich, ge­ scheitert sind. In der Bokuwina haben österr.-ungar. Truppen den Uebergang über die Moldawa er­ zwungen. An Ibert anderen Fronten wurden russische Angriffe abgewiesen. An der italienischen Front herrschte nur Geschützfeuer. Oesterr.-ungar. Seeslugzeuge be­ legten italienische militärisch-wichtige Orte mat Bomben. An der Balkanfront herrschte lebhafte Artillerietätigkeit am Wardar- uttb Toirans See. In Albanien käm es zu Artilleriekämpfen an der unteren, Vojusafront. Tie Türken verfolgen die Russen in Per­ sien weiter. Tie aus Kermanschah vertriebenen Russen wurden neuerdings bei Sineih geschla­ gen und werden jetzt dort belagert'. An dex Kaukasussront scheiterten russische Vorstöße. Tie beiden türkischen Panzer "Javus Selim" und "Midilli" haben roiieber eine erfolgreiche. Fahrt im Schwarzen Meer unternommen. Tie englische Flotte beherrscht das Meer, das war bisher die Ueberzeugung nicht nujr jedes Engländers,, sondern auch die anderer Völker. Nun hat die Schlacht ant Skagerak ein gewaltiges Loch- in den Purpurmantel der Macht gerissen. Ter englische OberkoMmandierende in dieser Schlacht, Admiral Jellicoe, hat nun zwar nach, vier Wochen Bedenkzeit E einen Bericht erscheinen lassen, der unzweiI felhaft den britischen Sieg feststellt. Ändere I Leute allerdings hegen sehr viele Zweifel und ' das Verhalten der englischen Flotte, die anI geblich, nachdem sie neue Kohlen gefaßt, un­ mittelbar nach- der HeijMkeihr von der Schlacht schon wieder gefechtsbereit war, läßt diese Zweifel berechtigt erscheinen. Vor kurzem wur­ den die englischen Tavchser "Brussels" und Im Westen scheint die erste Stoßkraft der englisch-französischen Cffemjitie jetzt gebrochen. Sie entwickelt sich, anscheinend langsam wei­ ter, wobei die Teutsien den äußersten Wider­ stand leisten. Bisher haben sie sich- außer zu örtlichen Angriffen noch zu keiner gtö»' ßeren Gegenoperation entschlossen, was glück­ licherweise auch noch nicht nötig war. Be­ sonders heftig wären die Kämpfe auf der West­ front im Sopifmeabschnitt beim Torfe Mametz und Hardecourt, in das es dem Gegner ein­ zudringen gelang. Bei Tranes versuchte esc in sechsmaliges Angriff unsre Linien zu wer­ fen, was iSfm’ aber nicht gelang. Ebenso er­ bittert waren die englischen Vorstöße bei Contal Maison südwestlich! von Paziere. Es ge­ lang dem Feinde bis an unsren vordersten Schützengraben heranzukommen, ja stellenweise faßte der Feind auch! im Graben Fuß. Turch einen schleunigst angesetzten Gegenangriff wur­ de der Feind aber auf den Ausgangspunkt zu­ rückgelmiesen. Hier scheinen die Engländer sehr starke Truppen zusammengezogen zu ha­ ben, denn nach! dem abgeschlagenen Angriffs setzten sie nicht weniger als siebenmal zuM wiederholten Angriff an, siebenmal wurden sie zurückgeschlagen. Tie letzten beiden Tage der großen Offensive haben für uns einen starken Erfolg gebracht, denn nicht nur, daß unsre Feinde kaum einen Geländegewinn zu verzeichnen haben, haben sie sehr schwere Ver­ luste davongetragen. Tas ist um so erfreu­ licher, als auf unsrer Seite die Verluste ver­ hältnismäßig gering sind, wiewohl wir die eingenommiLnen Stellungen verteidigten, ja so­ gar in erfolgreichem Gegenangriff hielten. Ebenso wnrde vor Verdun weitergekämpft, auch! dort ist ein Nachlassen der Kämpfe nicht festzustellen. Interessant ist, daß die Franzosen durch falsche Nachrichten die Hoffnung ihrep dort befindlichen Truppen anzustacheln schei­ nen. Wie nämlich! gefangene Franzosen aus­ sagten, wurde ihnen mitgeteilt, daß die eng­ lisch-französische Offensive schon große Erfolge, gezeitigt habe. Unser erfolgreicher Fliegerleutnant Mulzer hat nach! einem weiteren siegreichem Luft-, kämpfe von Sr. Majestät dem Kaiser den Or­ den "Pour le merite" erhalten. — Tie eng­ lischen Flieger ehrten das Andenken Jmmebmanns, indem sie einen Kranz imSt WidMpng für den "tapferen und ritterlichen Gegner" abwarfen. - "Sestris" von unsren Seestreitkräften aufge­ bracht- Nunmehr wurde der Tastnpfer "Pondennis" den Engländern abgefangen. 8 Fi­ scherfahrzeuge, die den Engländern Vorposten­ dienste zur See tun, wurden von den Unfern an der englischen.Küste vernichtet. Und die englische Kriegsflotte, die "siegreich heimge­ kehrte", muß all diesen Tingen tatenlos zu­ sehen. Es hat fast den Anschein, als ob sie auf das Prädikat "meerbeheprschend" verzich­ ten wollte. Oder sollten so viele ihrer Schiffe­ in den Tocks liegen, daß mit den übrigbleiben­ den nicht viel auszurichten ist? Bericht des devtschev HWtWttiers. (... WTB. Berlin, den 8. Juli. Mittags. .Großes Hauptquartier.) Westlicher KriegrschaiM. Beiderseits der SomMe -hat der Helden­ mut und die Ausdauer unserer Truppen den Gegnern einen Tag voller Enttäuschungen be­ reitet. Die zahlreichen, imtnier wieder neu ein­ setzenden Angriffe wurden blutig abgewiesen. Tie Unzahl der gefallenen Engländer vor dem Abschnitt Ovillers—Contal Maison— Bazentinle-Grand und der Franzosen vor der Front Biaches-Soyeeourt geben Zeugnis von der Masse der zum Angriff eingesetzten feindli­ chen Kräfte fdroie von der verhehrenden Wir­ kung unseres Artillerie-, Maschinengewehr- u. Jnsanteriefeuers. Rechts der Maas opfert der Feind foirtgesetzt seine Leute in starken vergeblichen An­ stürmen gegen unsere Stellungen auf der Höhe "Kalte Erde", er «hat keinen Fuß breit BodeN zu gewinnen vermocht. Mehrere hunde-rtGefangene fielen in unsere Hand. Schw-ächere Vorstöße gegen die "Hohe Bat­ terie von T-amloup" wurden leicht abgewiesen. Tie Artillerie- und Patrouillentätigkeit auf der übrigen Front -war teilweise rege. Ter Angriff etwa einer französischenKompagnie tut Priesterwalde scheiterte. v Schlich« KritgsschauM. Heeresgruppe des GeneralfewmarschaHs von Htuderrdurg. Bei Abwehr erneuter Angriffe südlich des Narocz-Sees nahmen wir ; , i !</p>
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          <p>Bericht des deutschen Hauptquartiers. "Sestris" von unsren Seestreitkräften aufge­ bracht- Nunmehr wurde der Tastnpfer "Pondennis" den Engländern abgefangen. 8 Fi­ scherfahrzeuge, die den Engländern Vorposten­ dienste zur See tun, wurden von den Unfern an der englischen.Küste vernichtet. Und die englische Kriegsflotte, die "siegreich heimge­ kehrte", muß all diesen Tingen tatenlos zu­ sehen. Es hat fast den Anschein, als ob sie auf das Prädikat "meerbeheprschend" verzich­ ten wollte. Oder sollten so viele ihrer Schiffe­ in den Tocks liegen, daß mit den übrigbleiben­ den nicht viel auszurichten ist? Bericht des devtschev HWtWttiers. (... WTB. Berlin, den 8. Juli. Mittags. .Großes Hauptquartier.) Westlicher KriegrschaiM. Beiderseits der SomMe -hat der Helden­ mut und die Ausdauer unserer Truppen den Gegnern einen Tag voller Enttäuschungen be­ reitet. Die zahlreichen, imtnier wieder neu ein­ setzenden Angriffe wurden blutig abgewiesen. Tie Unzahl der gefallenen Engländer vor dem Abschnitt Ovillers—Contal Maison— Bazentinle-Grand und der Franzosen vor der Front Biaches-Soyeeourt geben Zeugnis von der Masse der zum Angriff eingesetzten feindli­ chen Kräfte fdroie von der verhehrenden Wir­ kung unseres Artillerie-, Maschinengewehr- u. Jnsanteriefeuers. Rechts der Maas opfert der Feind foirtgesetzt seine Leute in starken vergeblichen An­ stürmen gegen unsere Stellungen auf der Höhe "Kalte Erde", er «hat keinen Fuß breit BodeN zu gewinnen vermocht. Mehrere hunde-rtGefangene fielen in unsere Hand. Schw-ächere Vorstöße gegen die "Hohe Bat­ terie von T-amloup" wurden leicht abgewiesen. Tie Artillerie- und Patrouillentätigkeit auf der übrigen Front -war teilweise rege. Ter Angriff etwa einer französischenKompagnie tut Priesterwalde scheiterte. v Schlich« KritgsschauM. Heeresgruppe des GeneralfewmarschaHs von Htuderrdurg. Bei Abwehr erneuter Angriffe südlich des Narocz-Sees nahmen wir ; , i !</p>
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          <p>Westlicher Kriegsschauplatz. "Sestris" von unsren Seestreitkräften aufge­ bracht- Nunmehr wurde der Tastnpfer "Pondennis" den Engländern abgefangen. 8 Fi­ scherfahrzeuge, die den Engländern Vorposten­ dienste zur See tun, wurden von den Unfern an der englischen.Küste vernichtet. Und die englische Kriegsflotte, die "siegreich heimge­ kehrte", muß all diesen Tingen tatenlos zu­ sehen. Es hat fast den Anschein, als ob sie auf das Prädikat "meerbeheprschend" verzich­ ten wollte. Oder sollten so viele ihrer Schiffe­ in den Tocks liegen, daß mit den übrigbleiben­ den nicht viel auszurichten ist? Bericht des devtschev HWtWttiers. (... WTB. Berlin, den 8. Juli. Mittags. .Großes Hauptquartier.) Westlicher KriegrschaiM. Beiderseits der SomMe -hat der Helden­ mut und die Ausdauer unserer Truppen den Gegnern einen Tag voller Enttäuschungen be­ reitet. Die zahlreichen, imtnier wieder neu ein­ setzenden Angriffe wurden blutig abgewiesen. Tie Unzahl der gefallenen Engländer vor dem Abschnitt Ovillers—Contal Maison— Bazentinle-Grand und der Franzosen vor der Front Biaches-Soyeeourt geben Zeugnis von der Masse der zum Angriff eingesetzten feindli­ chen Kräfte fdroie von der verhehrenden Wir­ kung unseres Artillerie-, Maschinengewehr- u. Jnsanteriefeuers. Rechts der Maas opfert der Feind foirtgesetzt seine Leute in starken vergeblichen An­ stürmen gegen unsere Stellungen auf der Höhe "Kalte Erde", er «hat keinen Fuß breit BodeN zu gewinnen vermocht. Mehrere hunde-rtGefangene fielen in unsere Hand. Schw-ächere Vorstöße gegen die "Hohe Bat­ terie von T-amloup" wurden leicht abgewiesen. Tie Artillerie- und Patrouillentätigkeit auf der übrigen Front -war teilweise rege. Ter Angriff etwa einer französischenKompagnie tut Priesterwalde scheiterte. v Schlich« KritgsschauM. Heeresgruppe des GeneralfewmarschaHs von Htuderrdurg. Bei Abwehr erneuter Angriffe südlich des Narocz-Sees nahmen wir ; , i !</p>
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          <p>2 Offiziere, 210 Mann &gt; 1 i gefangen und schlugen an anderen Stellen schwächere Vorstöße ab. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern. Mit vollem Mißerfolg endeten die seit gestern wiederholten Anstrengungen statte russischer Kräfte gegen die Front von Zirin, südöstliche von Gorodischtzsche söwie beiderseits von Tarowo. Die vor unseren Stellungen lie­ genden Toten zählen nctäji Tausenden, außer­ dem verlor der Gegner eine nennenswertcZahl Gefangener. Neue Kämpfe sind iw! Gange. Heeresgruppe des Generals v. Linsiugcn. Südwestlich! von Luck hüben wir einige Fortschritte errungen. Armee des Generals Grafen v. Bothmer Nordwestlich! von Buezaez sind russische AngriffsunternehwUngen erfolglos geblieben. Balkait-Kriegsfchauplatz. i Artilleriekämpse zwischen Wardar uudTviran-See ohne besondere Bedeutung. Oberste Heeresleitung. WTB. Berlin, 9. Juli, mittags. — sErotze« Hauptquartier.) Westlicher Kriegsschauplatz. Nördlich! der Sontzmü wurden die englischfranzösischen Angriffe fortgesetzt. Sie würden an der Front Ovillers-Wald—Mametz, sowie beiderseits von Hardecourt sämtliche Is e fy r blu­ tig abgewiesen. Gegen das Wäldchen von Tranes stürmte der Gegner sechsmal vergeblich an. i i In das Tors Hardecourt gelang es ihm einzudringen. Südlich! der SoMMe steigerten die Frau-, zosen ihr Artilleriefeuer zu größter Heftigkeit. Teilvorstöße scheiterten. Aus der übrigen Front fanden teilweise lebhafte Feuerkämpfe, feindliche Gasuntermungen und Patrouillengefechte statt. Bei letzteren machten wir östlich von Apremvnt und westlich! von Mar'kirch einige Gefangene. Leutnant Mulzer hat bei Miraumont ein englisches Großkampfflugzeug abgeschossen. — S. M. der Kaiser hat dem verdienten Fliegeiroffizier in Anerkennung seiner Leistungen den Orden "Pour le mirete" verliehen. Ein feindliches Flugzeug würde südöst­ lich! von Arras durch Abwehrfeuer herunterge­ holt, ein anderes, das jenseits der feindlichen Linie abstürzte, durch! Artilleriefeuer zerstört. Seitlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayer». Mehrmals wiederholten die Russen noch! gegen die gestern genannte Front ihre star­ ken Angriffe, die wieder unter größten Ver­ lusten zusammenbrachen. In den Kämpfen der letzten Tage haben wir hier 2 Offiziere und 631 Mann gefangen genommen. Bei der Heeresgruppe des Generals v. Linsinge«. blieben an mehreren Stellen feindliche Vor­ stöße erfolglos. Bei Malodetschno zum Abtransport be­ reitgestellte russische Truppen würden ausgie­ big mit Bowben belegt. Am 7. Juli wurde ein russisches Flugzeug östlich! von Borawna aM Stochod im Lustkamps abgeschossen. ,</p>
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          <p>Westlicher Kriegsschauplatz. 2 Offiziere, 210 Mann &gt; 1 i gefangen und schlugen an anderen Stellen schwächere Vorstöße ab. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern. Mit vollem Mißerfolg endeten die seit gestern wiederholten Anstrengungen statte russischer Kräfte gegen die Front von Zirin, südöstliche von Gorodischtzsche söwie beiderseits von Tarowo. Die vor unseren Stellungen lie­ genden Toten zählen nctäji Tausenden, außer­ dem verlor der Gegner eine nennenswertcZahl Gefangener. Neue Kämpfe sind iw! Gange. Heeresgruppe des Generals v. Linsiugcn. Südwestlich! von Luck hüben wir einige Fortschritte errungen. Armee des Generals Grafen v. Bothmer Nordwestlich! von Buezaez sind russische AngriffsunternehwUngen erfolglos geblieben. Balkait-Kriegsfchauplatz. i Artilleriekämpse zwischen Wardar uudTviran-See ohne besondere Bedeutung. Oberste Heeresleitung. WTB. Berlin, 9. Juli, mittags. — sErotze« Hauptquartier.) Westlicher Kriegsschauplatz. Nördlich! der Sontzmü wurden die englischfranzösischen Angriffe fortgesetzt. Sie würden an der Front Ovillers-Wald—Mametz, sowie beiderseits von Hardecourt sämtliche Is e fy r blu­ tig abgewiesen. Gegen das Wäldchen von Tranes stürmte der Gegner sechsmal vergeblich an. i i In das Tors Hardecourt gelang es ihm einzudringen. Südlich! der SoMMe steigerten die Frau-, zosen ihr Artilleriefeuer zu größter Heftigkeit. Teilvorstöße scheiterten. Aus der übrigen Front fanden teilweise lebhafte Feuerkämpfe, feindliche Gasuntermungen und Patrouillengefechte statt. Bei letzteren machten wir östlich von Apremvnt und westlich! von Mar'kirch einige Gefangene. Leutnant Mulzer hat bei Miraumont ein englisches Großkampfflugzeug abgeschossen. — S. M. der Kaiser hat dem verdienten Fliegeiroffizier in Anerkennung seiner Leistungen den Orden "Pour le mirete" verliehen. Ein feindliches Flugzeug würde südöst­ lich! von Arras durch Abwehrfeuer herunterge­ holt, ein anderes, das jenseits der feindlichen Linie abstürzte, durch! Artilleriefeuer zerstört. Seitlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayer». Mehrmals wiederholten die Russen noch! gegen die gestern genannte Front ihre star­ ken Angriffe, die wieder unter größten Ver­ lusten zusammenbrachen. In den Kämpfen der letzten Tage haben wir hier 2 Offiziere und 631 Mann gefangen genommen. Bei der Heeresgruppe des Generals v. Linsinge«. blieben an mehreren Stellen feindliche Vor­ stöße erfolglos. Bei Malodetschno zum Abtransport be­ reitgestellte russische Truppen würden ausgie­ big mit Bowben belegt. Am 7. Juli wurde ein russisches Flugzeug östlich! von Borawna aM Stochod im Lustkamps abgeschossen. ,</p>
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          <p>Oestlicher Kriegsschauplatz. Balkankriegsschanplatz. Nichts Neues. Oberste Heeresleitung. 2 Offiziere, 210 Mann &gt; 1 i gefangen und schlugen an anderen Stellen schwächere Vorstöße ab. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern. Mit vollem Mißerfolg endeten die seit gestern wiederholten Anstrengungen statte russischer Kräfte gegen die Front von Zirin, südöstliche von Gorodischtzsche söwie beiderseits von Tarowo. Die vor unseren Stellungen lie­ genden Toten zählen nctäji Tausenden, außer­ dem verlor der Gegner eine nennenswertcZahl Gefangener. Neue Kämpfe sind iw! Gange. Heeresgruppe des Generals v. Linsiugcn. Südwestlich! von Luck hüben wir einige Fortschritte errungen. Armee des Generals Grafen v. Bothmer Nordwestlich! von Buezaez sind russische AngriffsunternehwUngen erfolglos geblieben. Balkait-Kriegsfchauplatz. i Artilleriekämpse zwischen Wardar uudTviran-See ohne besondere Bedeutung. Oberste Heeresleitung. WTB. Berlin, 9. Juli, mittags. — sErotze« Hauptquartier.) Westlicher Kriegsschauplatz. Nördlich! der Sontzmü wurden die englischfranzösischen Angriffe fortgesetzt. Sie würden an der Front Ovillers-Wald—Mametz, sowie beiderseits von Hardecourt sämtliche Is e fy r blu­ tig abgewiesen. Gegen das Wäldchen von Tranes stürmte der Gegner sechsmal vergeblich an. i i In das Tors Hardecourt gelang es ihm einzudringen. Südlich! der SoMMe steigerten die Frau-, zosen ihr Artilleriefeuer zu größter Heftigkeit. Teilvorstöße scheiterten. Aus der übrigen Front fanden teilweise lebhafte Feuerkämpfe, feindliche Gasuntermungen und Patrouillengefechte statt. Bei letzteren machten wir östlich von Apremvnt und westlich! von Mar'kirch einige Gefangene. Leutnant Mulzer hat bei Miraumont ein englisches Großkampfflugzeug abgeschossen. — S. M. der Kaiser hat dem verdienten Fliegeiroffizier in Anerkennung seiner Leistungen den Orden "Pour le mirete" verliehen. Ein feindliches Flugzeug würde südöst­ lich! von Arras durch Abwehrfeuer herunterge­ holt, ein anderes, das jenseits der feindlichen Linie abstürzte, durch! Artilleriefeuer zerstört. Seitlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayer». Mehrmals wiederholten die Russen noch! gegen die gestern genannte Front ihre star­ ken Angriffe, die wieder unter größten Ver­ lusten zusammenbrachen. In den Kämpfen der letzten Tage haben wir hier 2 Offiziere und 631 Mann gefangen genommen. Bei der Heeresgruppe des Generals v. Linsinge«. blieben an mehreren Stellen feindliche Vor­ stöße erfolglos. Bei Malodetschno zum Abtransport be­ reitgestellte russische Truppen würden ausgie­ big mit Bowben belegt. Am 7. Juli wurde ein russisches Flugzeug östlich! von Borawna aM Stochod im Lustkamps abgeschossen. ,</p>
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          <p>Der österr.-ung. Heeresbericht. I« östen.-W. Heeresbericht. Wie n. den 8. Juli. Amtlich, wird verlautbartr Russischer Kriegsschauplatz. In der Bukowina haben unsere Trup­ pen den Feind in dem Teile der -Heren Woldawa geworfen . Am oberen Pruth und südlich! des Tnjestr war gestern die Kampstäjtigkeit gering. Westlich! und nordwestlich von Buezaez scheiterten mit großer Heftigkeit geführte rus­ sische Angriffe. Südwestlich! von Sud 1 wurden die feind­ lichen Linien abermals zurückgedrängt. Tie auf dem Sthrbogen nördlich! von Kolki zurückgenomjwenen Streitkräste haben die ih­ nen zugewiesenen Räume erreicht. Ter Geg­ ner drängte nur an einzelnen Stellen nach!. Gegen die österr.-ungarischen und deut­ schen Truppen nordöstlich von Baranowitschi stürmte der Feind gestern abermals unter Auf­ gebot großer Massen an. Alle Angriffe zer­ schellten. Unsere siebenbürgischen Regimenter kämpften in völlig zerschossenen Stellungen und schlugen die Russen mehrfach in erbitter­ tem Nahkawpfe zurück. Tausende von toten Russe» bedecken das Schlachtfeld. Italienischer Kriegsschauplatz. An der Jsonzosront dehnte sich, der GeschüctzkaMps auch, aus den Görzer- und Tolmeiner Brückenkopf aus. Gegen den Rücken von Mpnsüleone setzten die Italiener nachts nach starkem Artilleriefeuer mehrere Angriffe an, die blutig abge­ schlagen wurden. Südlich! des Suganatales dauert der An­ griff des italienisch!en 20. und 22. Korps ge­ gen unsere Front zwischen der Cima Dieei Und dem Monte Zebio fort. Diese sechs Infanterie­ divisionen und mehrere AlpiNigruppen starken feindlichen Kräfte wurden auch gestern allent­ halben unter schwersten Verlusten zurückgewie­ sen. Im Ortler-Gebiet scheiterte ein Angriff des Feindes gegen unsere Stellungen auf dem Kleinen Eiskögel. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der stellvertretende Chef des Generalstabes! v. H o e s e r, Feldmarschalleutnant. WTB. Wien, 9. Juli, mittags. — ; Amtlich wird Verlautbart: ^russischer Kriegsschauplatz. In der Bukowina erkämpften unsre Trup­ pen, ihnen voran das westgalizische Jnf.-Regt. Nr. 13, bei Breaza den Uebergang über die Moldawa. 1 Südwestlich! von Kolomea fühlen russische Abteilungen über Mikuliczyu vor. Sonst in Ostgalizien bei unperänderter Lage keine besonderen Ereignisse. In Wolhynien und bei Stobhchwa am Stochod wurden russische Vorstöße abgeschla­ gen. Nordöstlich! von Baranowitschi brachen vor der Front der verbündeten Truppen aber-! Müls starke russische Angriffskolonneu zusa'wttten. 1 - f ■ &lt; : Unsre Flieger warfen nosrdwestlich! vom Tubno auf eine erwiesenermaßen nur von einem russischen Korpsstab belegte Gehöftgrup­ pe Bomben ab. Ter Feind hißte auf den be­ drohten Häusern ungesäumt die Genfer Flagge. Italienischer Kriegsschauplatz. Das Geschiützfeuer an der Jsonzosront hält an. Görz und Ranziano wurden in den Abend­ stunden heftig beschossen; bei letzterem 1 Orte wählte sich! die feindl. Artillerie das deutlich ge­ kennzeichnete Feldspital als Hauptziel. I Kleinere Angriffsunternehmungen derJtaliener gegen den Görzer Brückenkopf und den Rücken östlich! von Monfaleone mißlangen. Nachts belegte ein Geschwader unsrer Seeflugzeuge Pioris, dann Canziauo, Bestrigna und Adriowietke mit Bomben. Unsre Front südlich, des Suganatales stand unter starkem Artilleriefeuer. Zu Jnfauteriekämpfeu kam es gestern 1 in diesem Abschnitt nicht. Südöstlicher Kriegsschauplay: An der unteren Vojusü seit einigen Tagen wieder erhöhte Artillerietätigkeit. Stellenweise Feuer aus schwerem Geschütz. Der 'stellvertretende Chef des Generalstabe», v. H o e f e r, Feldmarschalleutnant.</p>
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          <p>Stic Not der Schweiz. f Zürich, 8. Juli. In den wirtschaftli­ chen Verhandlungen zwischen der Schweiz und der Entente ist eine Unterbrechung eingetre­ ten, die länger anzudauern scheint, als vor­ ausgesehen war. Tie Schweiz hat ihre Ge­ genvorschläge den Entente-Regierungen über­ mittelt, worauf die Antwort noch! aussteht. Bis diese Antwort eingetroffen ist, sind die Verhündlungen unterbrochen. Tie SchweizerVertreiter find nicht nach Paris abgereist. Mit der deutschen Regierung dauern die Besprech­ ungen weiter. FnterparlamentariWe Entente-Organi­ sation. Petersburger Zeitungen berichten: JmMürienpalais in Petersburg fand eine gemein­ same Sitzung des linken ZentrUmß und der Grüppe der Parteilosen des Reichsrates statt, in der das Mitglied des Reichsrates Gurko einen Vortrag über die während seines Auf­ enthaltes in den alliierten Ländern als Mit­ glied der parlümentarischen Abordnung e'wpsangenen Eindrücke hielt. Gurko erzählte, in England, Fran'kreich! und Italien gehe man da­ ran, eine ständige interparlamentarische Or­ ganisation der alliierten L,änder zu schassen. Tie Organisation soll aus je 16 Vertretern dev unteren Kammern und je 8 Vertreten der obe­ ren KawMern eines jeden' Landes bestehen. Tie russischen Parlamentarier müßten schon jetzt ihre Kandidaten ernennen. Es sei mög­ lich,, daß diese sOrganisation gelegentlich der in Bälde zu erwürtenden Gegenbesuche, derParlaMente der alliierten Länder in Rußland zu­ stande kommen Werde. Tie Versammlung stiMMte bete! Plane zu. (Z.)</p>
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          <p>fall im Abschnitt, der sich nördlich vonTschoruk in der Richtung auf das Meech ausdehnt, wiesen wir mühelos ab und nahmen demFeinde Maschinengewehre ab. Auf dem linken Flü­ gel erneute der Feind die gewöhnten. Ueberfalle. Im Lause dieser Gefechte zerstörten und sprengten wir ein Geschütz und ein Schießbe­ darfslager des Feindes. — In den Gewässern von Smyrna beschlossen einige feindliche Schiffe die Küste ohne Wirkung und zogen sich, wieder zurück. Ein französisches Flugzeugmutterschiff erschien vor Haifa und ließ zwei Wasserflug­ zeuge aufsteigen; eines davon fiel ins Meer; Ter Flieger und Beobachter wujrden von dem anderen gerettet. Wir abpr zogen das. unbe­ schädigte Flugzeug ans Land fuub erbeuteten die darin befindlichen Bomben und Maschinenge­ wehre nebst Schießbedars. Konstantinopel, 8. Juli. Tas tür­ kische Hauptquartier teilt mit: An der Kaukasusfront auf deut reichtenFlügel und int Zentrum! kein wichtiges Ereignis. Im Tschorukabschnitt dauern die unbedeutend den örtlichen Kämpfe an. Unsere Truppen ent­ rissen dem Feinde von neuem nördlich! des Tschoruk auf dem linken Flügel einen' Teil sei­ ner Stellung. Gegenangriffe und Ueberfälle! des Feindes zur Wiederaufnahme dieser Stel­ lungen würden mit ungeheuren Verlusten für ihn vollständig abgeschlagen. Fm Laufe sei­ nes ergebnislosen Angriffs ließ der Feind al­ lein vor einer unserer Stellungen 400 Tote zurück. Wir machten 17 Gefangene, darunter 1 Offizier; zwbi Maschinengewehre und Re­ servegeschütze, eine Menge Munitionskästen,Ge­ wehre, Zelte und Ausrüstungsgegenstände fie­ len in unsere Hände. Von den anderen Fron­ ten ist nichts Wichtiges zu Melden. Tie türkische Offensive in Asien. Tie Times berichtet aus Petersburg: Die Türken 'haben im Kaukasus eine durchaus hart­ näckige Offensive begonnen, hauptsächlich an den beiden russischen Flügeln. Die Türken haben aus Europa erhebliche Verstärkungen 'erhalten und es ist ihnen gelungen, die vor­ geschobenen russischen Abteilungen in einer Ausdehnung von 27 Meilen südöstlich! in der Richtung nach Kermanscha znrückzndrängen.Tie Russen behaupten sich, aber in ihren .Stel­ lungen auf der Hochebene. Tie Türken haben versucht, die Heeresgruppe des GeneralsLancius in der Gegend von Tratzezunt zu ver­ drängen, was aber durch, die russischen Trup­ pen in der Nähe von Bairnt und in der Gegend von Tschorok verhindert wurde. (Z.)</p>
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          <p>Der Luftkrieg. Ein englischer Kranz, für Jmwelmann. Tie "M. N. N." erhalten aus dem Felde folgende Mitteilung: Am 30. Juni warf ein englisches Flugzeug für JmMelManw etfnen Kranz aus frischen Blumen jmlit einer schwarzen Schleife nieder. Tas Ganze war wasserdicht verpackt und in eine Bleichhülse eingeschlossen. D«bei lag ein Schreiben in englischer Sprache, das übersetzt folgendermaßen lautet: "Abgeworfen am 30. 6. 16 über Schloß S. für Herrn Oberleutnant JMmelMann, ge­ storben in der Schlacht am 18. 6., zum An­ denken an einen töpferen und ritterliche'n Geg­ ner. Vom kämpfenden Geschwader." Erfolgreicher Lustkampf. Wien, 8. Juli. Aus dem k. u. k. Kriegs­ pressequartier wird mitgeteilt: Eines unserer Flugzeuge, welches von Feldwebel, Feldpilot Josef Caggzek geführt wUrde und betn Kadett in der Reserve Viktor Wittek als Beobachter! beigegeben war, bestand am 3. Juli bei Ofpedletto einen erfolgreichen Luftkampf. Feldpi­ lot Cagazek ging Mit beim) ganzen Flugzeug) zielend auf den feindlichen FarMan an. Ter Feind ging etwas nieder, unser Flugzeug über­ flog ihn. In diesem' Augenblick setzte Kadett Wittek mit seinewl Maschinengewehr rückwärts und abwärts wirkend ein. Ter Feind stürzte ab, raffte sich) jedoch ca. 400 Meter über dem Boden zusampien, glitt knapp über die feind­ lichen Linien hinüber und zerschellte wenige Sekunden später. Unser Flugzeug erhielt un­ schädliche Treffer.</p>
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          <p>Der Krieg zur See. Der Stieg m 6iee. Tie Ohnmacht Englands zur See. WTB. Berlin, 9. Juli. (Amrtlich!.) Von deutschen Seestreitkräften wurden zwischen deM 4. und 6. ds. Mts. in der Nähe ber englischem Küste folgende englische Fischerfah-rrzeuge ver­ senkt: "Queen Bee", "Anil Anderson", "Pepodsh", "Watschful", "Ranch Human", "Cirrel Bessh" und "Newark Castle". 'Von diesen mußten "Queen Bee", "Watschful" und "Petuna" mit Artillerie beschossen wurden, weil sie trotz Warnnngs schuß zu entkommen such­ ten. { Ter englische Dampfer "PondenMis" aus Falmouth, der Mit einer Ladung Grubenholz von Gotenburg nach) Hüll unterwegs war, wujrde an der norwegischen Küste aufgebracht und unter deutscher Kriegsflagge auf dew Reede von Borkum geankert. 1 London, 9. Juli. Ter Dampfer "Lisa" aus Helsingborg ist versenkt worden. Tie Be­ satzung ist gerettet.</p>
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          <p>Amerika und Mexiko. Amerika trab Mexiko. Verständigung zwischen Amerika und ; Mexiko. Washington, 8. Juli. Reuter meldet; Tie Vereinigten Staaten haben dem Vorschlag Carrantzas zugestimmt, die Mieinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Ländern durch unmittelbare Verhandlungen zu beseitigen. f$ie Armee Vittas. Tie italienische Telegraphenagentur mel­ det: General Villa hat laut einer Washingtoner Täpesche mit einer größeren Apmee die ameri­ kanische Grenze überschritten und hat Mehrer« an der Grenze liegende amerikanische Opt-, schäften besetzt. (Z.) Stiegsbriefe aas bei Westea. Berlin, den 7. Juli 1916. (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise verboten.) Das vergebliche englisch-französische Anstürmen. Telegramm unsres Kriegsberichterstatters. I Gr. Hauptquartier, am 7. Juli. Auf dem größten Teile der Lffensivfront an der Somwie setzten die Verbündeten ihre Angriffe mit nicht nachlassender und stellen-' weise sogar gesteigerter Heftigkeit seiet, ohne einen Schritt vorwärts zu koMMen. Nördlich des Ancrebachps allerdings konnten sich die Engländer nach) deN furchtbaren Verlusten, die sie dort erlitten haben, noch! nicht zu neuer Tätigkeit erholen. Dagegen versuchten sie südlich) des Ancrebaches in der -Gegend östlich) von La Boiselle und südwestlich bort ContalMaison, ftolo sie vorgestern in einer vor­ springenden Grabertnase Fuß gefaßt hatten, diesen wertlosen Vorteil zu erweitern. Sie versuchten zu diesem Zwecke vier starke An­ griffe, unter Verwendung von Flammenwer­ fern und wurden jedesmal (mit schweren Ein­ bußen zurückgeworfen, setzen ihre Anstrengt nngen an dieser Stelle aber noch) fort. Wäh­ rend die Franzosen mit starken in Pie Rich­ tung auf Peronne abzielenden Angriffen und Flaucourt gegen Braches scheiterten, gelang es den Feind aus der ihM vorgestern Inder-' lassenen Stellung nördlich) Hem etwas zurück­ zudrücken. Tas Gesamtergebnis des sechsten Tages der großen Offensive ist, daß derFeind nirgends an die Linie herangekommen ist, die wir znM Auffangen seiner gewaltigen Offen­ sivbrandung eingeNoMMen häben. Auch! ist die Schwächung der deutschen Kräfte bei. Verdun, welche sich die Franzosen als sichere ,Folge der Offensive versprochen hatten, ansgebliePapier, das auf etneto Tischchen neben ihr lag, reichte sie es Henning. Mit einem ein­ zigen Blick hatte er sich) überzeugt, daß es der geWschte Wechsel war. Er ertötete und erblaßte jäh, er wollte einen Tank stamMehn, aber sie ließ ihn Nicht zu Worte koMMbn. "Hier die andern", fNhv sie fort, und sie zerriß Wechlsel auf Wechsel und streute die Fetzen auf den Teppich). "Wollen Sie damit sagen, daß Meine Schuld getilgt sei?" brachte er MühsajM hervosr. "Ich) habe sie von dem Augenblick cm für null und nichtig erachtet, als Sie meirt Ver­ lobter wurden, das geschah! heute nur der äußeren Form wegen. I "Ich) aber werde mich so lange als Ihren Schuldner betrachten, bis es Mir gelungert sein wird, Ihnen Ihr Eigentum zurückzuerstatten." "Sie werden sich) unzweifelhaft entsinnen, daß kaum die Hälfte dessen, was auf den Wech-, fein steht, wirklich) tu Ihre Hände gelangt ist, und Sie werden mir nicht zuMpten, mich Mit unrechtem Gut zu bereichern. — Sprechen wijtz von etwas anderem." Henning reckte sich) auf. "Ich) stehe tief in Ihrer Achtung, wie tief, das beweist mir erst dieser Augeubkick, in deM Sie es für selbstverständlich) halten, daß Mein Ehrgefühl schwach genug sei, ein so großmü­ tiges Geschenk von Jhrten artzunehMen. Ein«</p>
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          <p>Ben. Darüber hat sie das schwere verlust­ reiche Scheitern ihrer starken Angriffe auf die "Kalte Erde" und unsere Stellungen südwestlich hon Fort Vaur inzwischen Belehrt. &lt; (KB.) . W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter.</p>
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          <p>solche Gabe dürfte allerhöchstens Ihr wirk­ licher Verlobter von Ihnen annehmen, der die Möglichkeit vor sich sieht, mit feiner Liebe dafür zu zahlen und mir Hingabe seiner gan­ zen Persönlichkeit das Glück ihres Lebens zu sichern, nicht aber ein Mann, den an Ihrer Seite zu dulden, Sie Ueberwindung kostet. Sie werden glücklich« sein, von mir erlöst zu wer­ den ... Und ich-, ich bin es auch, daß ich gehen darf, denn" ... Er holte tief Atem und fuhr stockend fort: "Sie werden finden, daß ich- unverschämt und anmaßend sei, aber ich, Muß Ihnen das sagen, däMit Sie mich nicht für einen ganz gewissen- und ehr-, losen Menschen halten, wenn ich von Ihnen flüchte, soweit Mich Meine Füße tragen. Ich gehe zugrunde, wenn ich- noch länger als Ihr AlMosensmIpfänger und als notwendig gedul­ detes Uebel neben Ihnen leben Muß . . . Mit dieser wahnwitzigen Liebe zu Ihnen im Her­ zen . . j Lachen Sie, oder wenden Sie sich mit Verachtung von dem Frechen. . . Was fragt die Liebe nach, Berechtigung und Würdigkeit! Ich, habe Sie schon lieb gehabt, als wir Uns noch in den Salons der Gesellschaft zufällig trafen und miteinander tanzten, und ich- habe vergebens versucht, diese Liebe mit dem Be­ wußtsein meiner Schande und allen Grün­ den der Vernunft zu unterdrücken. In der Bewnnderung zu Ihnen ist sie zu einer Macht | als Mann und Frau znsammMtsprechen fassen. wnnderung zu Ihnen ist sie zu einer Macht | als Mann und Frau znsammMtsprechen fassen. emporgewachsen, die Mich zu verzweifelten | Schritten treiben Würde, wenn Sie mich nicht gehen lassen. Mein Schwager hat mir ver­ sprochen, meine Schuld einstweilen zu tilgen. Sv bleibt mir nur noch übrig, Ihnen meinen überschwenglichen Dank für das große Opfer, das Sie mir gebracht haben, anszusppechen. Ich, habe mein Leben aus Ihrer Hand zurp zweitenmal erhalten — und ich- werde es jeder­ zeit mit Freuden für Sie hingeben." "Gut, das nehme ich! an, aber ich verlange, daß Sie es sofort tun," sagte Lea in einem seltsam schwingenden Ton, während ihre Au­ gen feucht schimmerten. "Sie toerben mir auf der Stelle erklären, daß Sie Ihr Leben an mich, verwirkt haben und gesonnen sind, es mir zu opfern, in der Art und Werse, wie ich' es wünschen werde." Henning sah sie mit einem unsicheren, erschreckten Blick an. Wollte sie Iso grausam mitleidlos sein, ihn doch« zu halten? "Es bedarf wähl erst keiner Bestimmten Versicherung von mir, aber seien Sie barm­ herzig." "Nein, ich! Bin es nicht! Ich verlange, daß Sie mir Ihr ganzes Leben widmen, aus­ schließlich mir Mein, und bmUit ich Ihrer sicher bin, werden tote uns vor dem Gesetz "Gnädiges Fräulein . . . wollen Sie mich verhöhnen?" "Es scheint Ihnen also als Hohn, der Gatte der Lea Heymann zu fein?" , "Ter Gatte?" "Teilen, glauben Sie wirklich«, daß. es Mir leicht geworden ist, Sie so lange in der Ver­ bannung zu lassen? Hätte ich. Ihnen vielleicht sagen sollen ,bte Lea Heymann würde aller­ dings auch! den ersten besten anderen jungen Mann aus der schändlichen Umstrickung des eigenen Vaters zu retten versucht haben, aber nicht, indem sie sich zu feiner Verlobten be­ kannte? Das ertrug sie nur von dem Seifen, den sie" . . , und sie ahmte schelmisch lä­ chelnd seine StiMpw nach . . . "schon liebgehabt hat ,als sie sich noch in den Salons der -Ge­ sellschaft zufällig trafen und miteinander tanz­ ten." ... "Und den Sie noch lieben, trotz seiner Schuld und Schmach?" Atemlos stieß er es her­ vor, und sie erwiderte in frohem, festem Ton: "An den ich! nie tzu glauben aufgehört habe." ... ' Noch! an demselben Tage ging ein Tele­ gramm an Dietrich ab: "Reise nach Amerika unnötig ,als wirkliche Verlobte empfehllen sich: LeaHeymann^— Henning von Tellen." . &gt; Ende. ,_i i</p>
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          <p>Kriegsbriefe aus dem Osten. Kriegsbriese M de« Oste». B e r l i n, den 8. Juli 1916. Muberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.) Weitere russische Teilangriffe gegen die Hindenburg-Kront. Telegramm unsres zum Oscheer entsandten Kriegsberichterstatters. Armee Eichhorn, am 7. Juli. An vielen Stellen der Nordfront haben die Russen oft wieder mit großem artilleri­ stischem Aufwand ihre Beschäftigungsvorstöße von der Front südöstlich Riga bis Wischuew! fortgesetzt. Tie meisten dieser Vorstöße brachen wiederum schon ich deutschen Sperrfeuer zu­ sammen. Heftigere Anstrengung machten die Russen gegen den brückenkopf-ähnlich vor­ springenden Frontteil an der Woronez-Enge, dem östlichsten Punkt der deutschen Front. Nach einer Beschießung von über 15000 Schuß kam' die vorbrechende Infanterie nicht bis zum Hin­ dernis. Am stärksten waren die Angriffe aber wiederum gegen die vielumstrittene Landzunge südlich des Narooz-Sees. Segen die Linie Zauaroeze—Stachowve und die Fronteinbuchtung bei Zelesniki wurden nach' mehrstündigem Trommelfeuer, das ein Mächtiges Juligewit­ ter überdröhnte, zwei der besten sibirischen T&gt;visioueu vorwärtsgeworfen. Nach sehr schwe­ ren Verlusten der Stürmenden kam es zum! Handgemenge, in be(m die Sibirer im Ästigen Kamps Mit Bajonett, Handgranaten und Pi­ onierkeulen geworfen wurden. Sie ließen 170 Gefangene zurück. Ihre blutigen Verluste wa­ ren stark. Bei Spiaglia nördlich Wisniew-See kam es zu schwächeren Vorstößen, die Mühelos ab­ gewiesen wurden, ebenso die Angriffsversuche aus der Front zwischen ©morgen und Krewo. Hier nahmen die russischen Ueberläufer,haupt­ sächlich Kirgisen, die kein Wort russisch spre­ chen konnten, zü. In Zusammenfassung ist festzustellen, daß die bisherigen Teilvorstöße gegen die Hiudenburg-Front, ohne Zusammenhang geführt, nur die Verlustziffern der russischen Armee erhöht haben. (Kb.) Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter.</p>
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          <p>5 legt wtzrden. Vorne aber soll die Abteilung i geordnet in der Hand des Führers sein, um i ihre Ausgabe zu lösen, sei es Angriff oder Verteidigung. Ta sind für die unteren Fühveir' Schwierigkeiten zu überwinden, da werden an die Zuverlässigkeit des einzelnen Mannes, dem es ein leichtes ist, "abzukommen", Anforderun­ gen gestellt, von denen kein Soldat, kein Füh­ rer im Frieden sich, eine Vorstellung machen! tonnte. Erschöpft und gelichtet kommen oft die Kompagnien vorne an, die als frische Trup­ pen den Vormarsch, antraten. ■ Tie Mühen, die zu überwinden sind, vervielfachen' sich bei schlechtem Wetter. Und unsere Braden haben Regen und wieder Regen, der da vorne alles zu Lehm verwandelt, an die 14 Tage fast: /un­ unterbrochen auskosten müssen. Aber keine Schwierigkeit darf Führer und Truppe irremachen an der Hartnäckigen Ver­ folgung des Zieles., das dew Korps von höherer Stelle gesteckt ist. &gt; &gt; Dieses Ziel ist die Linie Südrand des Thiaumont-Waldes — Zwischenwerk Thiautnont — Südwesteck der "Russenischlucht". Ter Weg hiezu führt über die "Wabengräben" und die Thiaumont-FerMe. Tie gut ausgebauten, mit sicheren Unterständen versehenen Waben­ graben liegen in einCm 1 tiefen, schmalen Ein­ schnitt. Schwer kann die Artillerie ihnen an, denn nur von wenigen sehr gefährdeten Beo­ bachtungspunkten, die erst erkämpft werden mußten, kann Mn sie genügend einsehen, um das Feuer gegen sie leiten zu können. Sind die wenigen tapferen Beobachter außer Gefechlt gesetzt, so Muß die Artillerie ohne Beo­ bachtung schießen. Tas Ergebnis ist dann ungenügend. So ist der Sturm gegen diese tückischen Wabengräben eine Aufgabe schwer­ ster Art. Und ohne sie genommen zu haben, kon.Mt Man auf dem Höhenrücken östlich: und südöstlich davon nicht vorwärts, kann man sich nicht einmal der dms Nordwesthang des Rückens lie­ genden Thiaumont-FepMe bemächtigen, denn in den Gräben selbst eingebaut und südlich davon in überhöhendem Halbkreis lauern zahl­ reiche Maschinengewehre auf lohnende Ziele. Sie flankieren jedes Vorgehen östlich, der Grä­ ben gegen Thiaumont-FerM'e und Zwischen­ werk. Wer kühn hier vorgedpungen, kann sich aus die Tauer nicht halten, solange die Wäbengräben und die Maschinengewehrgalerie süd­ lich! davon noch nicht unser ist. Tie Masch,inen­ gewehre sind der gefährlichste Feind der bra­ ven Infanterie, die hier vorwärts muß. Aber allen Schwierigkeiten zum Trotz sind die Wabengräben, die Thiaumont-Ferme, der Höhenrücken bis hart an das Zwischenwerk Thiaumont heran bis zum' 12. Juni unser geworden. Keine Truppe trifft ein Vorwurf, die hier das Ziel nicht aufs erst»iWal«erreichte. Nur Mit Zähigkeit, Mt unbeugsamem Willen vorwärts zu komMn, und wenn es nur Schritt für Schritt ist, nur Mit iimjmer neuen Versuchen das Gewollte zu erreichen und mit jener Pflichttreue bis zum Tode, die unsere braven Offiziere und Männschaftem beseelt, kann Wan hier den Erfolg erzwingen. Und ntcEjt am 1 Raumgewinn allein dürfen wir diesen Erfolg messen, sondern an bem Widerstand eines zähen, an Zahl überlegenen Gegners, der hier ge­ worfen werden mnß. Wiederholt sah das Ar­ meekorps sich, neuen frisch eingelsetzten Trup­ pen gegenüber. Mit einer Reihe vom Divi­ sionen, die sich! in Abständen von wenigen Tagen ablösten, haben sich, unsere Truppen in der letzten Maiwoche und in der ersten Junihälfte -gemessen. Und was wurde gegen diäse Ueberlegenheit erreicht! Tie feindliche Offensive ist zusammengebrochen und darüber hinaus ist un­ serer Truppe ein großes Schritt nach vorwärts glänzend gelungen. Am HimiMelfahrtstage, dew 1. Juni, stürmten gleichzeitig Mt der WegnahMe des Caillettewaldes durch: die preußischen Kamera­ den links von mrt§, aus eigenem Antriebe, Schwaben eine oft schon umkämpfte Batterie­ stellung südlich: DouauiMont und Münchener Kompagnien einem lange zäh verteidigten Raum. Ein tapferer junger Max-Joseph^Rftlter starb hier den Heldentod. Durch! das hef­ tigste Sperrfeuer hindurch! hatte er seine Kom­ pagnie aus der Reservestellung vorgeführt in die eben eroberte Stellung, als er erkannt hatte, daß, die Reihen der Sturmkompagnien gelichtet sind. Ter junge Richter wird in der Geschichte seines Regiments und dm' Andenken der Kameraden, die um ihn trauern, für im­ mer weiterleben, ebenso wie die kühnen Füh­ rer der beiden Sturmkoimpagnien, die ihm' i'M Tode nun auch: schon gefolgt sind, eia Leutnant, der kaltblütigsten einer, der sich! stets als ver­ antwortungsfreudiger Führer gezeigt hatte und ein Oberleutnant, ein Liebling seines Re­ giments, der von seinem KajMeraden nie wird vergessen werden. Am 8. Juni würde weiter Boden gewonnen auf dem Höhenrücken südwestlich! Tvucru'mont. Und am 12. Juni wurde das schwerste Stück der bluttgen Arbeit getan. Ter Mittag schon sieht die Wabengräben und den südlichen Teil des Thiaumont-Waldes, den Höhenrücken bis härt an das Zwischeüwerk Thiaumont heran und das nach: Osten anschließende Gelände bis zur Russensch,lucht in unserer Hand. Ein Münchener Regiment hat in todesverachtendem Ansturm die Wabengräben genom­ men, während preußische, bemi Armeekorps un­ terstellte Jäger auf dem Höhenrücken selbst, bayerische Jäger östlich davon, vordrangen. Noch! hält sich der Franzose in "unb ,bei den TrüMmern der Thiaumont-FevM. Aw 13. Juni fällt die Ferme. , Schwer waren die Verluste. Es hieße die Leistung der Truppen versteinern, 'tooltie man dies leugnen. Viel edles Blut ist geflossen. An der Spitze eines Regiments fiel aM 23.Mai der Oberst. Sein Näme ist Mt deüM Siege bei Touaumont für immer verbunden, und wird unsterblich fortleben in der Geschachte seines Regiments. Und das andere Regiment, das« am 23. fmjit deich Regiment des genamnten Ober­ sten Schüller an Schulter focht mnd siegte, trauert nun auch, schon uM seinem geliebten Führer; zwei Männer, die dew Korps nun entrissen sind, bereit! Geist aber fortleben wird in ihren Regimentern, wie sich, sicher zeigen wird in den Kämpfen, die noch, kvmwen Mö­ gen. Unvergessen werden tat Andenken ihrer Kameraden alle die Heiden fortleben, die hier in den heißesten Kämpfen ihr Leben hingegeben. Möge jeder in der Heimat, hoch, wjie nieder, zu erfassen suchen und es nie mehr vergessen, was die Kämpfer vor Verdun für ihstes Vater­ landes Ruhm und Ehre, ich schwersten Streit um die Palche des endlichen Sieges geleistet haben und noch: leisten. Möge der Zeitungs­ leser nicht nach den eroberten *Qadratmetepn den Erfolg und die Leistung der Führung wie der braven Truppen bewerten, sondern nach, den alle Vorstellungen übersteigenden Schwie­ rigkeiten, durch: die der Weg zum Erfolg hin« durchführt. Sie sind sehr oft bei äußerlich kleinem Gewinn weit größer wie bei manchem großen Schlag. Nicht der Sturm' gegen den Feind ist das Schwerste für unsere Soldaten, denen beim Kampf Mann gegen Mann der Sieg stets sicher ist, sondern das tagelange Stillliegenmüssen tat schweren Feuer ist es, ohne sicheren Unterschlupf, ohne geregeltes Essen und Trinken, in kalter Regennacht, und das nicht bloß vorne dicht aM Feind, Min, äuch in den Stellungen der Reserven in denSchluchten und Mulden, die wenigstens gegen Sicht decken und daher als Aufenthalt gewählt wer­ den müssen, gegen die aber tm» Artilleriefeuer nicht aufhört bei Tag und Nacht. Nur die Ereignisse bis zur Mitte des Juni sollten hier geschildert werden. In­ zwischen ist dem Korps ein neuer großerSchlag geglückt, der durch: die Zeitungsberichte in der Heimat bekannt wurde. Ter Sieg vom 23^ Juni, der uns Mit beim Vordringen über das eroberte Zwischenwerk Thiaumont hinaus und Mt der WegnahM von Fleurh den Toren Ver­ duns einen großen Schritt näher brachte, ist die Krönung der schweren KäMpfesarbeit de!v vorangegangenen Wochen. Ten Grund zu die­ sem stolzen Erfolg haben 'die Regimenter -gelegt, die sich, in zähem Ringen unter schwierigsten Verhältnissen den Besitz der Wabengräben, der Thiauwont-Ferwe, der Befestigungen südlich: Touaumont erzwangen. i Aber nicht nur für diese äußerlich sicht­ baren Erfolge sollen wir ihnen danken, son-, betn vor allem für das, was sie Mr ihr Vater­ land erduldet haben. Tenn im stillen, langen Kampfe Mt Entbehrungen, Gefahr und Grau­ en liegt der schwerste Teil des Heldentums, dem der Tank der Heipiat gebührt.</p>
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          <p>Tages-Uebersicht. TagesMeberficht. Abbe emit«. Tas "Bert. Tagebl." mel­ det aus Lugano: Ter Corriere della Sera teilt mit, daß der französische Abbe Adam Semire, dew unter Papst Pius die Messebefug­ nis entzogen wurde, von Papst Benedikt das Messerecht wieder eingeräumt wurde. Abbe Lemire ist zugleich: Matte von Hazebrouck und gehört zu der modernistischen Richtung.</p>
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          <p>Bayerische Nachrichten. Welche Rachkichteil. Für Kriegswohlftchrtspflegc hat dieStadt-gemeinde München seit Kriegsbeginn rund 35-einhälb Millionen Mark ausgegeben. Tie Zuckerhamster. In Nürnberg hat sich: die Tatsache herausgestellt, daß sich für den Zuckerbezug in den frei zu wählenden Kun­ denlisten 30 000 Personen Mehr eingeschrie­ ben haben, als es in Nürnberg Leute gibt. Es haben sich: also offenbar manche Leute zweioder dreimal eingeschrieben, um unter allen UMtänden sicher versorgt zu wenden. Riederbayerische XadrWa Grafenau, 30. Juli. (Einen Fischdieb) hat die Gendarmerie in der Pchsvn des led. ZimMerwanns Max Gruber am verflossenen Don­ nerstag in dem Augenblick ertappt, als er (tttti seiner Beute von mähr als 30 Forellen äbAiehen wollte. Kettberg, 9. Juli. (Eine tüchtige Bau­ ersfrau.) Tie Bauersähefirau Rosa Eichberger von Eggersdorf, deren Ehemann Päch­ ter der hiesigen GeMeindejagd ist und nett Kriegsausbruch! tat Felde steht, betreibt nicht nur die Landwirtschaft in musterhafter Weise, sondern übt, während Abwesenheit ihres Man­ nes auch: die Jagd aus. Den ersten iRehbock beim Aufgang der heurigen Jagd hat Frau Eichberger durch einen wohlgezielten Schuß erlegt. Passau, 8. Juli (DasMilitärverdienstkreuz 3. Kl. nu Schwertern) wurde vom! 2. Land­ sturmbataillon Passau verstehen: den Gest. d. Landwähr Gg. Mjailinger und Frz. Ruhsamer, . den Gefreiten des Landsturms Frz. Greilep, Joh- Geiger, Gg. Taschner, Ludw. Eberle u. Jos. Asam, den L andwehrMänner n Frz. Haas und Jos. Schneider, den LandsturMmännerN Jos. Bliem, Alois Fu'Mian und Magnus Gumpp, den Ersatzreservisten Joh. Hornstei­ ner unb Jakob Blöchl. Passau, 9. Juli. (Das 'kurze aber schwere Unwetter), das ant Sajmstag abends nach 7 Uhr über unsere Gegend zog, hat namentlich' auf der Hauptstraße Passau—Salzweg durch: den Stadtwald ungemein große Verheerungen an­ gerichtet. Zahlreiche Telegraphenstangen wur­ den umgeworfen, BäujMe liegen mlassenhäft über die Straße. Die ganze Gegend bildet ein Bild grauenhafter Verwüstung. Mit den Anfräumnngsarbeiten würde sofort begonnen, sie haben die ganze Nacht hindurch gedauert.</p>
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          <p>Niederbayerische Nachrichten Welche Rachkichteil. Für Kriegswohlftchrtspflegc hat dieStadt-gemeinde München seit Kriegsbeginn rund 35-einhälb Millionen Mark ausgegeben. Tie Zuckerhamster. In Nürnberg hat sich: die Tatsache herausgestellt, daß sich für den Zuckerbezug in den frei zu wählenden Kun­ denlisten 30 000 Personen Mehr eingeschrie­ ben haben, als es in Nürnberg Leute gibt. Es haben sich: also offenbar manche Leute zweioder dreimal eingeschrieben, um unter allen UMtänden sicher versorgt zu wenden. Riederbayerische XadrWa Grafenau, 30. Juli. (Einen Fischdieb) hat die Gendarmerie in der Pchsvn des led. ZimMerwanns Max Gruber am verflossenen Don­ nerstag in dem Augenblick ertappt, als er (tttti seiner Beute von mähr als 30 Forellen äbAiehen wollte. Kettberg, 9. Juli. (Eine tüchtige Bau­ ersfrau.) Tie Bauersähefirau Rosa Eichberger von Eggersdorf, deren Ehemann Päch­ ter der hiesigen GeMeindejagd ist und nett Kriegsausbruch! tat Felde steht, betreibt nicht nur die Landwirtschaft in musterhafter Weise, sondern übt, während Abwesenheit ihres Man­ nes auch: die Jagd aus. Den ersten iRehbock beim Aufgang der heurigen Jagd hat Frau Eichberger durch einen wohlgezielten Schuß erlegt. Passau, 8. Juli (DasMilitärverdienstkreuz 3. Kl. nu Schwertern) wurde vom! 2. Land­ sturmbataillon Passau verstehen: den Gest. d. Landwähr Gg. Mjailinger und Frz. Ruhsamer, . den Gefreiten des Landsturms Frz. Greilep, Joh- Geiger, Gg. Taschner, Ludw. Eberle u. Jos. Asam, den L andwehrMänner n Frz. Haas und Jos. Schneider, den LandsturMmännerN Jos. Bliem, Alois Fu'Mian und Magnus Gumpp, den Ersatzreservisten Joh. Hornstei­ ner unb Jakob Blöchl. Passau, 9. Juli. (Das 'kurze aber schwere Unwetter), das ant Sajmstag abends nach 7 Uhr über unsere Gegend zog, hat namentlich' auf der Hauptstraße Passau—Salzweg durch: den Stadtwald ungemein große Verheerungen an­ gerichtet. Zahlreiche Telegraphenstangen wur­ den umgeworfen, BäujMe liegen mlassenhäft über die Straße. Die ganze Gegend bildet ein Bild grauenhafter Verwüstung. Mit den Anfräumnngsarbeiten würde sofort begonnen, sie haben die ganze Nacht hindurch gedauert.</p>
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          <p>—* Todesfälle. Gestern verstarb hiekr Herr PrivatierFranz Xaver Guggenberger im Mter von 62 Jähren. — Ter langjährige Werkmeister der Bayer. Elektrizitätswerke hier, Herr Karl Weiß,, starb nach, längerem Kran­ kenlager. | i . i - ! —* Besitzwechsel. Herr Großviehhänd­ ler Alois Limlcher hat die Billa Rennweg 1 a, bisher im! Besitze des Herrn K. Obe'rlokomötivsulhrers Rob. Erspenmüller, Muflich, eüworben. —* Die Nagelung unsres Kriegswahr­ zeichens durch die Zentralsingschule fand ge­ stern Wittags statt. Unter Musikklang zog die Schale vor das Rathaus. Nach Vortrag eines Musikstückes hielt Herr Magistratspat Förstl der Vater des Kriegswahrzeichens, vom Bal­ kon des Rathäuses eine Ansprache, in der er auf die Bedeutung des Wahrzeichens hin­ wies, das kommenden Geschlechtern verkünden soll, daß die große Zeit auch! in Landshnch ein ihr würdiges Geschlecht gesunden hat. Er schloß mit einetm! begeistert aufgenoimwenenHoch auf König und Kaiser, unser herrliches Volk in Waffen und unser geliebtes, einiges, unbet­ siegbares Vaterland. Tie Königshhmne folgte. Hieraus brachte die Schule drei patriotische Lieder zuw Vortrage, woraus zur Nagelung geschritten wurde. —* Für Weißbier sind vom Magistrat folgende Ausschankzeiten festgesetzt worden: An Werktagen von 10 bis 12 Uhr vormittags und von 6 bis 7 nachmittags; mit Markt­ tagen von halb HO bis halb 1 ,Uhr mittags und von 7 bis 11 Uhr abends und ,am Sonntagen von halb 10 bis halb 1 Uhr vomittags und hon 6 bis 11 Uhr abends. , . , — Erweiterung des Postverkehrs mitBelgie n. Am! Briefver'kehr mit Teutsch­ land nehmen nuniMehr alle Orte in den bel­ gischen Provinzen Antewrpen und Limburg teil. —* Marinedank. Ter Stadtmagistrat ist dem Verein "Marinedank", zur Unterstützung von Angehörigen der Marine und deren Hin­ terbliebenen als Mitglied mit 10 Mark Jahres­ beitrag beigetreten. ? —* Der Betriebsfondkonto der Stadtgemeinde Landshut bei der K. Filialbank aw 30. Juni betrug in Kredit 130 401,86 fDtef. Ter Betriebsfond mit 854 095,65 Mark würde mit 723 693,79 Mark in Anspruch, getmmlmfcrt. —* Zur Bartlwädult ersucht der Ver­ ein reisender Schausteller uw Wiederzulassung seiner Mitglieder. Ter Magistrat beschloß in seiner letzten Sitzung mäch! Erhebungen in an­ deren Städten Schaustellungen zu den Tutten wieder zuzulassen, wobei jedoch, die Frage der Zulassung in jedem Falle noch eichzeln ge­ prüft werden soll. Es soll den Schaustellern hierdurch! Verdienstmöglichkeit geschaffen wer­ den, doch! müssen auch Bedingungen gestettt werden, die dem! Ernst der Zeit entsprechen. (Verbot von &gt;Müsikaufsührungen ufto.) —* Flurschutz gegen Tauben. Wähs rend der bevorstehenden Getreideernte hat der Magistrat eine Sperrzeit für feldernde Tau­ ben, einschl. der Brieftauben, angeordnet, die sich aus Vorschlag der K. Landw. Winter­ schule aus die Zeit vom 17. Juli bis 26. August erstreckt. . —* Der gestrige Sonntag brachte ein wechselvolles Wetter. Tie Sonne, die am frühen Morgen ihre Strahlen herniedersandte, versteckte sich, bald hinter dichtem Gewölk. Mehr­ mals setzte auch. Regen ein, und iw Wechsel von! Sonnenschein und Regen floß der Tag dahin. —* Ein Gewitter zog heute bereits am frühen Morgen über unsere Stadt mit Blitz und Tvnner. Der begleitende Regen brachte eine nicht unerwünschte Erfrischung. —* Liberaler Verein Landshmt u.U. Morgen Dienstag abends im Sterngarten (Seligenthalerstraße) Kegelabend mit wichtigerBesprechung. —* Der Gabelsberger Stenographe nv e r ei n Lan d sh u t schloß, am Sams­ tag seine diesjährige Tätigkeit mit einer fei­ erlichen Preisverteilung im Saale der Braue­ rei Reichardt ab. Der 1. Vorsitzende Herr Pros. Pfister richtete an die seht zahlreich erschienenen Mitglieder eine begeisternde An­ sprache, in der er auf den hiohen Wert der Stenographie gerade in der jetzigen Zeit hin­ wies und alle aufforderte, mit Eifer und Fleiß auch weiterhin sich der schönen Kunst unsres Meisters Gabelsberger zu widmen. Tie hohe Zahl der hierauf verteilten Preise zeugt von der ernsten Arbeit und dem regen Interesse der Pereinsmitglieder. Ten von Herrn Stadt- und Landrichter Albert KuMMer gestifteten Preis für die beste Leistung in einer Geschwindigkeit von 180 Silben erhielt Frl. Emlmla Mayer. In froher Unterhaltung verfloß der schöne Abend nur zu rasch. , i —* Tätigkeitsbericht der KomMfission ' zur Unterstützung bedürftiger Angehöriger von ins Feld gezogenen Kriegern pro Monat Juni. Bis 30. Juni sind dem Komitee, MaÜhüus, ZimiMer Nr. 2, zur Verfügung gestettt wor­ den: Eingegangen laut Kassabuch! 168 533,55 Mark. Tie Ausgaben betrugen 161588,57 Mark, verbleiben 6944,98 Mark. Wertpapieren­ stand: 1800 Mark. Tie Zahl der bisher jzur EmpsangnähMe reichsgesetzlicher Unterstützung angemeldeten Fälle betrug 1820, bisher 1781 (Mehrung 39 Fälle). Eingewiesen wurden 1700 Fälle, bisher 1670 (Mehrung 30 Fälle). Ab­ gewiesen 120 Fälle. Tie pro Juni anreichsgesetzlichen Unterstützungen ausbezahlten Be­ träge beziffern die Sumwe von 30 722,25 Mark bei 1700 Fällen. Tie Leistungen aN freiwilligen Spenden betrugen 7920,50 Mark bei 751 Fällen, bisher 728. Tie bekannt gewordenen Unterstützungen der Arbeitgeber beziffern die Sumwe von 4500 Mark ohne Gehälter für das nicht dem Arbeiterstande angehörige Per­ sonal. Tie von der Stadt an .Angehörige städtischer Arbeiter, welche ins Feld gezogen sind gewährten Unterstützungen betragen pro Monat Juni 1155 Mark. Nicht eingerechnet sind die den berechtigten Empfängern event, noch, zufließenden Gaben von der ffeiwilligen Sanitätskolonne (in Naturalien) und der Frei-</p>
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          <p>Kriegsbriefe aus dem Westen. Kriegstzriefe aus dem Weste». i i 'Berlin, 9. Juli 1916. (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise « verboten.) Kein Iortschntt der feindlichen Offensive. (Telegramm unsres Kriegsberichterstatters.) , Großes Hauptquartier, 8. Juli. , Mit einem unerschütterlichen Heldengeist, der nur als herrlich» bezeichnet werden kann, haben auch! gestern unsre Truppen in der gro­ ßen Ossensivsch,lacht an der SoMme alle An­ griffe des stellenweise übermächtigen Feindes zurückgeschlagen und ihm ungeheure Verluste beigebracht. Tie Engländer griffen wieder bor La Boiselle an, wo sie sich, an einer Stolle an der großen Straße Albept—Bapaume in einem vorgeschobenen Grabenstück festsetzten, wv der Kamps noch andauert. Mit großen Kräften! von den Engländern bei Contalmaison und rechts und links davon bei Ovillers und Bazentin unablässig fortgesetzte Angriffe sch,ei-, terten ohne den kleinsten Erfolg, aber unte(r schwersten Verlusten für die englische Infan­ terie. Tie Franzosen haben nach! den Verlu­ sten, die sie dort vorgestern erlitten haben, gestern bei HeM ihre Jnfanterieangriffe nichjt zu erneuern gelwagt, dagegen Haben sie die­ sen Abschnitt und unsre Stellungen bei Harde­ court mit schwerem Artillerie feuer belegt. Bei Estrees und Belloy, Wo die Nahkämpfe an­ dauern, sowie bei Braches und Barleux, wo sie ihre Jnsanteriestürme erneuerten, hotten sie sich! abermals gewaltige Verluste und wurden vollkommen abgewiesen. Tie feindliche Tätig­ keit an der übrigen Westfront kennzeichnete sich als stellenweise Beunruhigungsunternehmun­ gen. Neue französische Entlastungsangriffe an der Verdunfront östlich best Maas scheiterten, wie die früheren; bei der "Hohen Batterie" hat­ ten sie nicht mehr die Kraft der vorhergehen-, den. Nach, einer Woche heißen, ununterbroche­ nen Kampfes steht also die große Offensiv­ schlacht vor der von uns zur Ausnahme befc Massensturmflut gewählten und von unsren Truppen unerschüttert gehaltenen Linie. Ent­ gegen seiner Berechnung hat der Feind furcht­ bare Jnsanterirverluste erlitten, und vorerst hat es den Anschein, als ob sein breit au§u ladender Eindrückungsversuch sich trt eine Kette von einstweilen freilich, noch sehr heftigen ört­ lichen Gefechten auflöst, die aber doch schon zeigen, daß die Verbündeten zu dem alten Ver­ fahren zurückzukehren genötigt sind, die stahl­ harte deutsche Linie an einzelnen Stellen zu "benagen". Tas hatten sie diesmal zu vermei­ den gehofft, nachdem es sich bisher wegen der höhen Verluste des Angreifers als undurch­ führbar erwiesen hatte. ( (Kb.) W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter.</p>
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          <p>Literarisches. Literarisches. Tlie Erstürmung von Fort und Torf T0uqumont, eine der letzten Heldentaten un­ serer Truppen, schildert in den lebhaftesten Farben ein Mitkämpfer in den soeben erschie­ nenen Heften! 75—77 von Bongs illustrierter Kriegsgeschichte "Ter Krieg 1914sl6 in Wort und Bild" (Teutsches Verlagshaus Bong ü. Co, Berlin W. 57, wöchentlich ein Heft tzuM Preise von 30 Pfg.) Ter Tod ist kein Ende. Trostbriefe über Unsterblichkeit und sicheres Wiedersehen imJenseits mit unseren früher verstorbenen Lieben und den jetzt im Kriege gefallenem Helden. Von Prälat Tr. L. Hüffel, Ministerial- u. Kirchen­ rat. (Teil 2 der SaMwlung "Brücke zum Jen­ seits" 12 Teile kptt. Mk. 6,-) einzeln'7SsPfgf portofrei. Verlagsanst. E. Abigt, Wiesbaden. Kaninchenzucht und Kaninchensleisch-Nezepte von Fr. R. Paulus, Verlag von Erich Spandel in Nürnberg, Preis 25 Pfg. i</p>
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          <p>Städtische Schwimschule. Städtische Schwimschute. 10/Juli 1916. Luft . . 18 Grad C. Wasser . 16 Grad C.</p>
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          <p>26. Sitzung der Stadtmagistrats Laudshut 26. Sitzung der Stadtiuagistratr Laudrhut vom 8. Juli 1916. Vorsitzender: Oberbürgermeister Hofrat Mar­ schall. Drei Wohnhäuser will Herr Ton­ warenfabrikant Maier auf seinem Besitztums am Gries errichten. Ta für diesen Platz imj Dtübbenschen Stadtplan eine Bebauung nicht vorgesehen ist, soll vorerst eine Baulinie für diesen Platz in Instruktion genommen werden. Das Bang esuch, des Schwaigers Georg -Porr (Einbau einer Waschküche) das schon ein­ mal abgelehnt würde, wird nach! den Vor­ schlägen des Regierungsbaureferats gegen eine Stimme genehmigt. Der Wanderzirkus Barum, die Schau der 5 Weltteile, will hfier in den näch­ sten Monaten ein Gastspiel geben. Tas Gesuch! sott genehmigt werden, falls die Leitung des Garnisonslazarettes nichts gegen die Aufstel­ lung des Unternehmens auf dom Viehwarktplatze einzuwenden hat.</p>
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