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      <titleStmt>
        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1916-07-03"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">69. Jahrgang Nr. 177</biblScope>
          <date when="1916-07-03">1916-07-03</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
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          <p>Bericht des deutschen Hauptquartiers. hinüber verlängert, um die österr.-ungar. Ar­ mee Pfianzer-Baltin zu entlasten. Tas Er­ gebnis dieser Verlängerung ist den Russen sofort recht fühlbar geworden. An der italienischen Front dauern die Kämpfe an der Hochfläche von Toberdo weiter an. Zwischen Etsch» und Brenta «wurden die italienischen Angriffe an den Hauptpunkten ebenfalls abgewiesen, jedoch! scheinen die öster­ reichischen Truppen an einzelnen Stellern wei­ ter zurückgegangen zu sein, z. B. im Raumck der Cima Tieci, wo sie die Grenze wieder überschritten. Ta aber der italienische Heeres­ bericht feststellt, daß der Widerstand unserer Verbündeten stetig an Kraft zunimmt, darf wohl mit einem baldigen völligen Stillstand der italienischen Vorwärtsbewegung gerechnet werden. Bericht lt$ dertsches tzWtWttiers. WTB. Berlin, den 1. Juli. Mittags. ^Großes Hauptquartier.) MstWer KmMWlG. Tie an vielen Stellen auch nach»ls wie­ derholten englisch-französischenErkundungsvorstöße sind überall abgewiesen. Gefangene und Material blieben mehrfach, in unserer Hand. Tie Vorstöße wurden durchs starkes Feuer,durch» Gasangriffe oder Sprengungen eingeleitet. Heute früh hat sich beiderseits der Sommte die Gefechtstätigkeit erheblich, gesteigert. Nordöstlich, von Reims und nördlich» von Luneville scheiterten kleinere Unternehmungen der feindlichen Infanterie. Westlich, der Maas fanden örtliche Jnsanteriekämpse statt. Aus dem Ostuser versuchte der Feind, un­ sere Stellungen aus der "Kalten Erde", am und im Panzerwerk Thiaumont wiederzuneh­ men, indehi er, ähnlich wie am' 22. und 23. Mai gegen den Douaumont, starke Massen zum ,Sturm&gt; ansetzte. Ebenso wie damals hat er auf Grund unwesentlicher örtlicher Anfangs­ erfolge die Wiedereroberung des Werkes in 1 seiner amtlichen Veröffentlichjung von «heute Nacht voreilig gemeldet. In WirklWkteit ist</p>
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          <p>Oestlicher Kriegsschauplatz. Jein Angriff überall unter schwersten Verlu­ sten gescheitert. Seine an einzelnen Stellen Dis in unsere Linien vorgeprellten Leute wur­ den gefangen; insbesondere haben das ehema­ lige Panzerwerk nur Gefangene betreten. Deutsche PatrouillenunternehwUngen nörd­ lich, des Waldes von Parroh und westlich! von Senones waren erfolgreich!. ! Se. Majestät der Kaiser hat dem Leut­ nant Wiutgeus, der gestern südwestlich! von Ghateau-Satins einen französischen Doppel­ decker abschptz, in Anerkennung der hervorra­ genden Leistungen int Luftkasmps den Orden Pour le Merite verliehen. Durch, GeschWseuer wurde ein feindliches Flugzeug bei Bras, durch! Maschjinengewchrfeuer ein anderes in Gegend des WerkesThiautoont außer Gefecht gesetzt. Feindliche Geschswaderaugrisfie aus Lille verursachten keine militärischen Verluste, wohl aber haben sie, besonders in der Kirche St. Sauvenz erhebliche Opsier unter der Bevöl­ kerung gefordert, die an Toten und Verwunde­ ten 50 übersteigen. Ebenso wurden in den Städten Douai, BapaUwe, Perronne und Nesle durch, französisches und englisches Feuer sowie Fliegerbomben zahlreiche französische Einwoh­ ner getötet oder verwundet. Schlich« MMWlsz. Heeresgruppe des Generals v. Linsingen. Westlich, von Kolli, südwestlich! von Sokul und bei Wiczynh wurden russische Stellungen genontlmien. Westlich, und südwestlich von Luck sind für uns erfolgreiche Kämpfe im! Gange. An Gefan­ genen haben die Russen hier gestern , 15 Offiziere, 1365 Mann, feit dem' 26. Juni 26 Offiziere, 3165 Mann eingebüßt. Bei der Armee des Generals Grafen von Bothmer hat der Feind vergebliche, südöstlich! vouDlumacz geführte Kavallerieattacken mit schweren jVerlusten bezahlen müssen. Balkan-Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Oberste Heeresleitung. WTB. Berlin, 2. Juli, mittags. — («tß$eS Hauptquartier.) Westlicher KriegrschmM. In einer Breite von etwa 40 Kilometer begann gestern der seit vielen Monaten mit un­ beschränkten Mitteln vorbereitete große euglisch-sraNzösiMr Massenattgriff. . Nach, siebentägiger, stärkster Artillerieund Gasvorbereitung auf beiden Usern der GomjMe sowie des Ancrebaches von Gomwiecourt bis in die Gegend von La Boisteiles errang der Feind feine nennenswerten Vor­ teile, erlitt aber seihe schwere Verluste. Dagegen gelang es ihm, in die vordersten Linien der beiden an die Sömjme stoßenden Tivisionsab schnitte an einzelnen Stellen ein­ zudringen, sodaß vorgezogen wurde, diese Di­ visionen aus den völlig zerschossenen vorder­ sten Gräben in die hinter der ersten und zwei­ ten Stellung liegende Riegelstellung zurückzu­ nehmen. Das in der vordersten Linie fest eingebaute, übrigens unbrauchbar gemachte Material ist hierbei, wie stets in solchem Falle, verloren. In Verbindung mit dieser großen Kampf­</p>
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          <p>Westlicher Kriegsschauplatz. Jein Angriff überall unter schwersten Verlu­ sten gescheitert. Seine an einzelnen Stellen Dis in unsere Linien vorgeprellten Leute wur­ den gefangen; insbesondere haben das ehema­ lige Panzerwerk nur Gefangene betreten. Deutsche PatrouillenunternehwUngen nörd­ lich, des Waldes von Parroh und westlich! von Senones waren erfolgreich!. ! Se. Majestät der Kaiser hat dem Leut­ nant Wiutgeus, der gestern südwestlich! von Ghateau-Satins einen französischen Doppel­ decker abschptz, in Anerkennung der hervorra­ genden Leistungen int Luftkasmps den Orden Pour le Merite verliehen. Durch, GeschWseuer wurde ein feindliches Flugzeug bei Bras, durch! Maschjinengewchrfeuer ein anderes in Gegend des WerkesThiautoont außer Gefecht gesetzt. Feindliche Geschswaderaugrisfie aus Lille verursachten keine militärischen Verluste, wohl aber haben sie, besonders in der Kirche St. Sauvenz erhebliche Opsier unter der Bevöl­ kerung gefordert, die an Toten und Verwunde­ ten 50 übersteigen. Ebenso wurden in den Städten Douai, BapaUwe, Perronne und Nesle durch, französisches und englisches Feuer sowie Fliegerbomben zahlreiche französische Einwoh­ ner getötet oder verwundet. Schlich« MMWlsz. Heeresgruppe des Generals v. Linsingen. Westlich, von Kolli, südwestlich! von Sokul und bei Wiczynh wurden russische Stellungen genontlmien. Westlich, und südwestlich von Luck sind für uns erfolgreiche Kämpfe im! Gange. An Gefan­ genen haben die Russen hier gestern , 15 Offiziere, 1365 Mann, feit dem' 26. Juni 26 Offiziere, 3165 Mann eingebüßt. Bei der Armee des Generals Grafen von Bothmer hat der Feind vergebliche, südöstlich! vouDlumacz geführte Kavallerieattacken mit schweren jVerlusten bezahlen müssen. Balkan-Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Oberste Heeresleitung. WTB. Berlin, 2. Juli, mittags. — («tß$eS Hauptquartier.) Westlicher KriegrschmM. In einer Breite von etwa 40 Kilometer begann gestern der seit vielen Monaten mit un­ beschränkten Mitteln vorbereitete große euglisch-sraNzösiMr Massenattgriff. . Nach, siebentägiger, stärkster Artillerieund Gasvorbereitung auf beiden Usern der GomjMe sowie des Ancrebaches von Gomwiecourt bis in die Gegend von La Boisteiles errang der Feind feine nennenswerten Vor­ teile, erlitt aber seihe schwere Verluste. Dagegen gelang es ihm, in die vordersten Linien der beiden an die Sömjme stoßenden Tivisionsab schnitte an einzelnen Stellen ein­ zudringen, sodaß vorgezogen wurde, diese Di­ visionen aus den völlig zerschossenen vorder­ sten Gräben in die hinter der ersten und zwei­ ten Stellung liegende Riegelstellung zurückzu­ nehmen. Das in der vordersten Linie fest eingebaute, übrigens unbrauchbar gemachte Material ist hierbei, wie stets in solchem Falle, verloren. In Verbindung mit dieser großen Kampf­ handlung fanden vielfach, Artilleriefenerüberfalle, sowie Mehrfach, kleinere Angriffsunternehwungen auf den Anschlußsronten und auch! westlich, und südöstlich! von TahUre statt. Sie scheiterten überall. Links der Maas wurden an der Höhe 304 französische Grabenstücke genommen und ein französischer Hangranatenangriff abgewiesen. Oestlich, der Maas hat der Gegner unter erneutem starken Kräfteeinsatz, gestern viermal und auch, heute in der Frühe die deutschen Linien auf der Höhe "Kalte Erde", besonders beim Panzerwerk Dhianlmvnt angegriffen und mußte iw Sperrfeuer unter größten Verlusten wieder umkeheren. Ter gegnerische Flugdienst entwickelte gro­ ße Tätigkeit. I Unsre Geschwader stellten den Feind in vielen Fällen zum Kampf und haben ihm' schwere Verluste beigebracht. Es sind vorwiegend in Gegend der Angriffsfront und int Maasgebiet , ; 15 feindliche Flugzeuge abgeschossen, davon 8 englische und 3 französische in un­ seren Linien. Oberleutnant Frhr. v. Althaus hat seinen 7. Gegner außer Gefecht gesetzt. Wir haben kein Flugzeug verloren, wenn auch -einzelne Führer und Beobachter verwundet worden sind. Schlich« WM. Heeresgruppe des Generals v. Linsingen. Ter Angriff schreitet vorwärts. Die Ge­ fangenenzahl ist um 7 Offiziere, 1410 Manu gestiegen. An einzelnen Stellen wurden feindlich!e Gegenangriffe glatt zurückgewiesen. Armee des Generals Grafen v. Bothmer Teutsche und österr.-ungar. Truppen ha­ ben die kürzlich, von den Russen beisetzte Höhe von Worobijowka, nordwestlich, von Tarnopol gestürmt und dehn! Gegner an Gefangenen &gt; 7 Offiziere, 892 Mann, an Beute 7 Maschinengewehre und 2 Minen­ werfer abgenontlmien. «alkaukriegsschauplatz. Nichts Neues. Oberste Heeresleitung.</p>
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          <p>Der österr.-ung. Heeresbericht. Der gsterr.-W. Heeresbericht. WTB. Wien, den 1. Juli. Amtlich wird gemeldet: Russischer Kriegsschauplatz^ Bei Tlumacz wurden österreichisch!-ungari­ sche Truppen der Armee des Generals Gra­ fen Bothmer von einer drei Kilometer breiten und sechs Glieder tiefen Reitermafse attakkiert. Ter Feind wurde zersprengt und er­ litt schwere Verluste. Sonst in Ostgalizien und in der Buko­ wina nichts von Bedeutung. In Wolhynien schreiten die Angriffe der verbündeten Armeen vorwärts. Sie dräng­ ten den Feind südlich, von Ugrinow, westlich! von Torczhn und bei Sokul zurück. jSeit Anfang Juni sind südlich, des Pripjet 158 russische Offiziere, 23075 Mann, mehrere Geschütze und 90 Maschinengewehre eingebracht wurden. Italienischer Kriegsschauplatz. Auf der Hochfläche von Toberdo ließ die Gesöchtstätigkeit im nördlichen Abschnitt nach den heftigen Kämpfen, in denen unsere Trup­ pen alle ihre Stellungen behaupteten, wesent­ lich, nach!. Im südlichen Abschnitt dagegen fetzten die Italiener ihre Angriffe und, nachdem diese abgeschlagen waren, das sehr lebhafte Geschützseuer fort. An Gefangenen wurden fünf Offiziere, 105 Mann abgeschoben. An der Kärntner Front griffen AlpiniAbteilungen nördlich, des Seebacht-Talvs ver­ geblich, an. Zwischen Brenta und Etsch, scheiterten feindliche Vorstöße gegen unsere Stellungen im Raujmje der (Simt'a Tüeei und des Mont« Zebio, dann gegen den Monte Jnterrotto, am Pasubio, im Brandtal und am' Zugna-Rücken. Areo stand unter dem Feuer italienischer Ge­ schütze. Unsere Seeflugzeuge Belegten die vom Feinde Belegten Ortschaften, San Canziano, Bastrigna und Starancano sowie die AdrmWerke ausgiebig mit Bomben. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Oer stellvertretende Chef des GeneralstäbÄtt v. Hoe fer. Feldmarfchaüeutnant WTB. Wien, 2. Juli, mittags. — • Amtlich wird verlautbart: Russischer Kriegsschauplatz. In der Bukowina Bei unveränderter Lage feine besonderen Ereignisse. Westlich! von KoloMea und südöstlich! des Tnjestr entwickelten sich, neue heftige Kämpfe. Nordwestlich, von Tarnopol eroberten österreichifchs-ungarische und deutsche Batailonne die diel umstrittene Höhe von Worobijewka zu­ rück. i 7 rusfis.he Offiziere und 892 Mann j wurden gefangen, 7 Maschinengewehre und 2 Minenwerser erbeutet, t Ter Angriff der unter dem Befehl des Generals b. Linsingen stehenden verbündeten Streitkräste wurde auch! gestern an Zahlreichen Stellen beträchtlich! nach vorwärts getragen. Zähl der Gefangenen und Beute erhöhen sich!. Russische Gegenangriffs scheiterten. Italienischer Kriegsschauplatz. Im südlichen Abschnitt der Hochfläche von Toberdo setzten die Italiener das heftige Artitteriefeuer und die Angriffe gegen den Raum östlich von Selz fort. Diese auch! nachts an­ dauernden Anstrengungen des Feindes blie­ ben dank deM zähen Ausharren der Vertei­ diger ohne Erfolg. Zwischen Brenta und Etsch; wiederholten sich, die fruchtlosen Vorstöße gegen zahlreiche Stellen unsrer Front. IM MaüMolata-Gebiet wiesen unsre Trup­ pen Mehrere Angriffe italienischer Abteilun­ gen ab. Im Ortlevgebiet erkämpften sie eine der Kristall-Spitzen. Gestern wurden über 500 Italiener, darunter 10 Offiziere, gefangen. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Ter stellvertretende Chef des Generalstabes» v. H o e f e r, Feldmarfchalleutnant.</p>
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          <p>Vom östlichen Kriegsschauplatz. Am östliche« MeMEplatz. Tas deutsche Vordringen bei Luck. Der militärische Mitarbeiter der "Times" bespricht den deutschten Angriff nördlich von Luck. Tie große Gefahr dieses deutschen An­ griffes und der Kämpfe zwischen Gthr und Stochod bestehe darin, daß bei nur toentge Meilen weiterem Vordringen der Feind die Bahnlinie Luck—Kowel bestreicht. Damit wäre der wichtigste russische Brückenkopf am Stochod nicht länger zu halten. v Me russischen Verluste. i Die ungeheuerlichen Verluste an Offizie­ ren und Mannschaften der Russen beweisen? zwei amtliche Schriftstücke. Das eine ist ein überall in Rußland angeschlagener Aufruf, nach! dem sich alle früheren Militärs, Offiziere und Unteroffiziere, gleichgiltig welchen Mters, sofort bei der Militärobrigkeit zu Melden ha­ ben. Das zweite sind neue Musterungsbestim­ mungen, nach! denen die Ansprüche an die körperliche Tauglichkeit bedeutend herabgesetzt werden. Ferner wird eine lange Liste chroni­ scher Krankheiten aufgeführt, die die Tauglichtkeit nicht ausschließen. Einem kaiserlichen Ukas zufolge werden die Offiziere des Marine-Landq sturms einberufen, um, wie es heißt, die Neu­ bildung eines FlottenkoM.miandos durchzufüh­ ren.</p>
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          <p>Am Balkan. Am Mül Benizelos und die Entente. ' G e n f, 2. Juli. Das Athener Blatt Embros versichert, die Entente beabsichtige,falls Benizelos bei den Wahlen nicht siege, den Piräus und Athen zu besetzen. (Z.)</p>
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          <p>Der Krieg mit England. Der Krieg mit England. Reue englische Aushungerungspläne. 1 Wie aus London berichtet wird, verhandelt die englische Regierung augenblicklich! wegen der Einstellung jeg-licher Ausfuhr in die Län­ der der Mittelmächte Mit Vertretern der neu­ tralen Länder. Tie Neutralen sollen dadurch entschädigt werden, daß England die Ernten und Ausfuhrwaren der Neutralen für sich! und feine Verbündeten ankauft. Tie Neutralen Müssen sich! aber verpflichten, die Wären Mit eigenen Schiffen nach! England und Frankreich zu liefern und auf der Rückfährt englische Gü­ ter Mitzunehmen. Falls die Neutralen aus die englischen Bedingungen nicht eingehen wol­ len, wird man RepressivMiaßregeln anwenden.</p>
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          <p>in beut Hirn eines normalen Menschen geboren werden? Und plötzlich packte sie ein unbändiger Zorn über diese neue schmachvolle Beleidig­ ung durch« diesen Menschjen, der nur Gutes im Hause ihres Gatten genossen hatte, und Mit sprühenden Augen sW« ihm zuwendend,schlen­ derte sie ihm ein "Pfui" ins GesichtEr taumelte zurück, einen Augenblick .schien es, als ob er, allen Haltes beraubt, niedersinken würde. Aber plötzlW bäumte er sich empor, die Hände zu Fäusten geballt, die Augen stier, der Mund wie im KraMpf verzerrt, in einer zuM Angriff bereiten Stel­ lung stand er vor ihr, der Körper schüttelnd wie im Fieber. T«ie, der er sein Bestes, sein alles Au geben gemeint hatte, hatte ihn zu­ rückgestoßen, ins GesWt geschlagen, brutal ver­ höhnt, Er wollte sprechen, aber nur ein wil­ des Gelächter, unter dem Ilse ein eiskaltjes Grauen packte, brach« über seine Lippen. Erst als sie sW, in Angst und Entsetzen von ihm wandte und nachj der Tür flüchtete, schrie er ihr nach: "Dirne, Mätresse, abgedankte Fa­ voritin !" Sie stürzte halb irrsinnig hinaus, und sie wäre zu Boden gesunken, wenn Christine sie nicht in ihren Augen aufgefangen hätte. Die Tür Hatte sie schmetternd hinter sich ins Schlpßj geworfen — und plötzlich hörten sie drin einen schweren Gegenstand unter Kra­ chen und Splittern zu Boden stürzen, und Noch einen und wieder einen. — "Komjrnen Sie um Gotteswillen", rief Christine, "er ist wahnsinnig geworden." Sie zog die willenlos Folgende imSturwschritt die Treppe hinunter, während oben das Getöse seinen Fortgang nahm'. — Jörg kam ihnen schon bestürzt entgegengelaufen. "Holen Sie den Herrn Professor schnell!" befahl Christine. "Nein, nein", ries Ilse, dazwisch«en, ;?er darf nicht hinein zu ihm, der da oben ist seiner Sinne nicht Mächtig." "Also übergeschnappt!" konstatierte Jörg, und das Kang wie die Bestätigung einer längst erwarteten Tatsache. Auch« der Professor hatte bereits durch die offenen Fenster den wüsten LärM gehört. Mit großen Sätzen stürmte er die Treppe hin­ aus, Jörg und Christine hinterdrein. — I • l i I (Fortsetzung folgt.) i , , j dem Haupt und einem schmalen, blassen, bla­ sierten "Gesicht, das lächerlich modern aus der stilisierten Ausmachung herausblickte und ge­ nau so sprechend ähnlich« wie die andern ihr Urbild anschaulichte — und das war der junge Herzog von Oldenselden. Es war Preußner na­ türlich! nicht Schwer gewesen, ein Bild eines regierenden Fürsten auszutreiben. Alle Au­ gen in der Verzückung zu der Himmlischen em«porgerichtet, alle vier, die nach seiner eig­ nen Beobachtung und nach&gt; dem Bericht einer "übelwollenden Person" in irdischer Liebe und Begehrlichkeit zu ihr entbrannt waren — Blas­ phemie und anbetende Ehrfurcht in widerwär­ tigster Mischung. Ilse fuhr zusammen wie unter einem Gei­ ßelhieb, als sie wen Herzog erkannte — und als ihr der Sinn des ganzen Bildes aufging, glaubte sie ersticken feu müssen Unter den wilden Schlägen ihres Herzens. Sie stand wie ge­ lähmt und starrte Mit weit aufgerissenen Au­ gen auf das Bild und wußte nicht aus nochj ein. Mit diesem Bilde hatte er gemeint, sich ihrer Verzeihung würdig zu machen? — Tas hatte er zur Sühne für sie, ja für "sie al­ lein" gemalt? — ja war es denn möglWj konnte eine so wahnwitzige, unlogische Mee</p>
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          <p>Namen ihrer Träger daran, imiit Briefen und Kartengrüßen von Hanse darin, den letzten wohl, die der Träger erhielt. Kisten mit Leuchtraketen. Wie Zanbersterne stehen diese Leuchtkugeln am nächtlichen Himlmel, Märchen­ haft, wenn ihr peinlicher Glanz plötzlich, den bisher von der Dunkelheit beschützten Wan­ derer bestrahlt und betn Feinde verrät. Hier sicht man zu beim Zauberkunststück den Zauberkasten, der den Trick hervorbringt, die kleine Krinoline aus leichtem' Stofs, die den Leuchchkörper in der Schwebe erhält und die Papp­ hülse, welche die brennbare Satzmischung ein­ schließt. i Und dann komjmlen die grau-blauen Stahl­ helme, die einen ganz, großen Raupt! ausfül­ len und von denen jeder von heißem Kampfe erzählen könnte. Manche tun es. Kleine Schluß? löcher gehen durch, viele, von Schläfe zu Schläfe oder von der Stirn zum Hinterkops, oder haben eine 'zackige Furche über den Schei­ tel gerissen. Große Schrapnellbreschen und schmale Granatsplitter,schnitte haben dieStahlplatte geöffnet und dem Tode eine Einlaß? Pforte ausgetan. Diese faustgroße Delle mag von einem Kolbenschlag herrühren, und hier den kleinen scharfen, vievkantigen Eisthieb ans dem Wirbel hat eine Pionierpicke int! Graben­ kampf hinterlassen. Tann folgen Handgranaten, Minenwerfer, blanke Waffen, und zwischendurch, ist eine um­ fangreiche Lagerstätte, über welche der Leiter pes Beuteparkes die neckische Inschrift gesetzt hat: "Komstfe auf Karte. Zahle die höchsten Preise." Tie wivklichen Lumpen und Abfälle, Singe, die nur für die Weiterverarbeitungs­ industrien als Material in Betracht fomtmen. Freilich,, da es sich! hier um die Abfälle mo­ derner Volksheere handelt, so würden alle be­ triebsamen Lumpenhändler des BerlinerOstens neidisch! werden, wenn sie den "Lagerbestand" einer einzigen Armee sehen könnte-n. Sie Hanptbentestücke, die eroberten Ge­ schütze Eom’mlen nur zu einer kurzen Gastrolle zum Zwecke der Aufnahlme in den Bentepark. Ich, sah eine Anzahl der berühmten fran­ zösischen 7 ^Millimeter- Fe lb geschähe, deren Zustand erkennen ließ, daß die Franzosen unter dem grundlosen Lehmschlamm der Stra­ ßen um Verdun noch, mehr leiden als wir. Tie französischen Geschütze sind bekanntlich in fu­ turistischer Weise mit grellen Farben gestrichen, die unregelmäßig nebeneinander geklext wer­ den, weil man die Erfahrung gemacht hat, daß sie dadurch itn allgemeinen besser als durch, jede einheitliche Schutzsarbe der Flie­ gereinsicht endogen sind. Aber von den ultra­ marinblauen und orangeroten Klexen sah man fast nichts, denn die Geschütze waren von oben bis unten mit einer natürlichen Schutzschicht aus gelbew 'Verdunschlajmim überzogen. Ebenso sahen die Protzen ans, ebenso die beiden schwe­ ren Geschütze, weljche ich einbringen sah, als ich eben weggehen wollte. Ich hatte mich genug umgesehen. Meine Augen und mein Kopf waren müde, wie man .nach der eingehenden Besichtigung einer Ga­ lerie oder dem stundenlangen Verweilen in einem Warenhanse so abgespannt wird, daß tnan die weitere Aufnahmefähigkeit versiert. Ta sagten meine liebenswürdigen Führer zum Abschied: ^Schjade, wir haben Ihnen heute nicht viel zeigen können. Was Sie da gesehen haben, das hat sich, in ein paar sog. stillen .Sagen zusaNtznengelcippert. Aber nach einer großen Sache sollten Sie einmal hierher kom­ men, wenn tagelang unnnterbrochen ein Eisenbahnlzng nach, betn anbeten und eine Kolonne nachi der anderen hier anrollt und ablädt, daß wir alle Mühe haben, die Fülle zu bergen! .Tann würden Sie einen Begriff bekommen, was unser Heeresbericht "nnerschiöp stiche Beute" nennt. Wirklich,, unser heutiges Lager ist un­ gewöhnlich! klein!" Na, ich danke. Mir ge­ nügte schon das "ungewöhnlich, kleine Lager". (Kb.) W. Schenermann, Kriegsberichterstatter. Teger-ÄeberMk. ras Gesetz über die Tabakabgaöerr trat am 1. Juli in Kraft. Infolgedessen erhöhest Sing, das er anpackt, so gründlich und volliomimlen wie imjöglich, gestaltet. Kleine Er­ gänzungen und Reparaturen von Gewehrest werden gleich! int Hause vorgenommen. Schwe­ rer beschädigte Waffen werden in die Heimat zur Wiederherstellung oder Verwertung ih'rev Teile gesandt, soweit sie nicht von besonderen sachverständigen %u Studienzwecken ausge­ wählt werden, weil aus der Art ihrer Beschä­ digung Lehren zu ziehen sind. Aehnlich wie die Gewehre werden die Ma­ schinengewehre behandelt, die manchmal, wenn sie aus verschütteten Gräben komjrnen, zuerst Len Eindruck machen, als ob sie nur noch, als altes Eisen taugten. Aber manchmal genügt eine sachgemäße Reinigung. Tas Maschinen­ gewehr erfüllt bei her Prüstrng auf dem Schieße platz die Ansprüche. Wenige Tage später ist es schon an der Front und spritzt die ungeheue­ ren Mengen französischer Munition, die wir erbeutet haben, gegen die eigenen Fabrikanten. Tie Munition füllt Räume und aber Räume. In Säcken, in Kisten, in unerbroche­ nen Packungen bildet sie Wände, zwischen denen nur enge Gassen offen bleiben). Viele Millionen der niedlichen spitzen Kupfergeschpsse sind da unter einem Dache vereinigt, jedes be­ stimmt, ein Leben anszublasen. Aber "eine jede Kugel trifft ja nicht'" — und das. ist gut so, denkt man sich,, obwohl jetzt diejse Geschosse von uns verschossen werden. "Tenn träfe jede Kugel akkurat ihren Mann" — diese Masse, die allein hier lagert, würde ausreichen, um alle Männer der feindlichen Heere auszurot­ ten, die gegen uns im Felde stehen. Und fort­ während werden neue Körbe mit Hunderten und Tausenden von Patronen ausgeschüttet. Jede einzelne wird geprüft, wenn nötig, ge­ reinigt, neuverpackt oder ausgemustert. "Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpf­ chen", sagt behaglich, der langbärtige Thürin- • ger Landstnrmchjann, der die Aussicht über die große Schiar der Patronensortierer hat. Weniger umfangreich, aber unheimlicher ist das Artilleriegeschoßdepot. Hier komjmt nicht soviel ein, weil die meiste Beute dieser Art an Ort und Stelle schon mit den Bente­ geschützen verfeuert werden kann. Nur un­ gangbarere Formate und dann die Unimasse der leeren Kartuschen findet sich hier zusam­ men. Aus einem! Haufen stehen verbeulte, schwarz geglühte, zum Teil ganz sorwlos ge­ wordene Messinghülsen, viele durchlöchert und zerrissen. Tas sind die Ueberreste eines fran­ zösischen Artilleriedepots, in das ein deut­ scher Treffer gegangen war. Sie lassen nur ahnen, was mit allem Lebenden geschehen ist, welches sich, dort in der Nähe befunden hat. In den Montierungsabteilnngen haben sich die zerknüllten Lumpen, die der ersten Samsmelstelle den Eindruck einer Trödlerei ga­ ben, auf dem Wege durch, die Reinigungskamitoer, den Tesinfektionsofen, die Schneider- und Büglerwerkstatt in ein ordentliches Kleider­ lager verwandelt. Nach Größen geordnet, je­ des Stück 'mit einer Notiz ausgezeichnet, hän­ gen die dunkelblauen Mäntel, die Waffenröcke und Hosen da, Wäsche aller Art stapelt sich in Wandsächern, sogar der Sjchlachtseldgernch ist gewichen, und es riecht wieder nach Kastrmer". Wie viel tausend blaue Franzoseümäntel sind hier schon ein- und ausgegangen! Denkt man sich, zu denen allein, die augen­ blicklich, an den Wänden hängen, die Armee von Männern, die sie einstmals getragen ha­ ben, so bekompck ( mlan das Schaudern. Jeder neue Raum bietet neue Beute forten: Hier sind Fahrräder, hier Flamwienwerser, hier kupferne Tragkessel, wie sie die Winzer aus dem Rücken haben, wenn sie die Reben mit Kupserkalkbrühe spritzen, die jedoch, Len sranzösischien Soldaten witgegeben wer­ den, um Gase zu verscheuchen. Ta häufen sich! die Gasmasken, über die sichi die Franzo­ sen so sehr lustig gemacht haben, als wir sie einführten und die nun iminie» mehr den un­ seren ähnlich, werden. Ta liegen die Reste einiger abgeschossener Flugzeuge; ein unkennt­ licher Haufen verbogener Metallteile, daran ein paar graue Tuchsetzen mit geringen Re­ sten der blau-weiß?roten Kokarde, das ist alles, was von den stolzen Lustseglern übrig geblie­ ben ist. Tann Tornister ohne Zahl, mit beim,</p>
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          <p>solche Vorkommnisse bekannt werden, die über Vas Normale hinausgehen, kann Strafanzeige solcher Landwirte erfolgen und das war auchl schon der Fall. Solche Tinge nützen betn Be­ treffenden nichts und schädigen überdies den reellen Anlieferer, dem dann auch! gelegentlich! mit unberechtigtem! Mißtrauen begegnet wird. Also tot Rahiwen des Zulässigen blei­ ben! I i . ' Mord und Selbstmordversuchi. hat der aus dem Felde beurlaubte Braugehilfe Anton Plötz in Regensburg durch! Gas berübt. Seine Frau ist tot. Plötz liegt schwer krank darnieder. ,</p>
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          <p>Der erste Tag der englischen Offensive. Der erste Tag det englische» Offensive. Sehr schwere Berlnste der Englünder und Franzosen ohne nennenswerte Vorteile. — Links und rechts der Maas sranzSsische Angriffe unter größten Verlusten für den Feind abgeschlagen — 15 feindliche Flugzeuge am Samstag abgeschossen. — Fortschreitender Angriff der Heeresgruppe Linfingen. — Ein rnsfischer Kavallerie-Massenangriff abge­ schlagen. — Die englischen Verluste im Juni.</p>
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          <p>Im Westen hat jetzt die englisch»-französi­ sche Offensive,d ie Won seit Monaten die Hoff­ nung der Entente bildet, begonnen. Sieben Tage lang schattete bereits die feindliche Ar­ tillerie ihre Geschoßmaffen auf unsre Tapferen und tägliche wurde von Jnfanterievorstößen und&gt; Gasangriffen gemeldet. Nun ist der SturM losgebrochen. Tie Domjmhs und die Poilus reichten sich» die Hände und stürmten gerate in* sanr auf unsre Schützengräben los. Aber es gab dort trotz der eingetrommelten Unterstände und Deckungen einen heißen Empfang, allzuiheiß für die Siegessehnsucht der «Engländer und Franzosen. Blutige Verluste ohne Gewinn brachte ihnen die* Befreiungsoffensive. Nur an der ©omimie mußten unsre Tapferen vor der erdrückenden Uebermacht ihre vollständig zerschossenen Gräben räumen und sich« auf ihre dahinter liegenden Stellungen zurückziehen. Tort wird dem feindlichen Vorstoß Halt ge­ boten. Der Ansturm des ^ Feindes hat trotz der umfassenden Vorbereitung, der Masse nhafi ten Munitionsverschwendung keinen greifbaren Vorteil gebracht. Ter Durchhruch unsrer Front, das Ziel der Offensive, ist dank der tapferen Haltung unsrer Feldgrauen, nicht er­ reicht worden. Und was nicht im ersten An­ sturm erreicht werden konnte, wird der Feind auch. nicht mehr erreichen, denn inzwischen eilen die Reserven an die schwierigsten Punkte und die Aussichten des Gegners werden inimter ge­ ringer. Allerdings werden die Kämpfe noch! eine geraume Zeit dauern und es werden noch« starke Anforderungen an die Nerven unsrer Kämpfer gestellt werden. Doch das schwerste, den ersten Ansturm haben sie bereits überstan­ den und so können wir Mit Zuversicht den koMmtenden Ereignissen entgegensehen. Im Maasgebiet haben die Franzosen in den letzten Tagen wieder verzweifelte An­ strengungen gemacht, ihre verlorenen Stellun­ gen bet Thiaumont—Fleury zurückzugewinnen, alles vergeblich!. Etwas voreilig hattte der französische Generalissimus den ängstlich« har­ renden Parisern gemeldet, daß sie Dhiauw«ont zurückgenommen hätten. Unser Generalstabs­ bericht nahm sofort hierzu Stellung und be­ stritt diese Angabe. Jetzt Muß auch! der frauzösische. Bericht zugeben, daß seine Angaben nicht richtig sind. Die Deutschen find nach wie vor unbestritten die Herren des Panzer­ werkes Thiaumont und seiner Umgebung. Sie haben mit der gleichen Schneid igkeit auch alle Stürmte gegen ihre Stellungen aus der "ÄalWn 1 Erde" abgeschlagen. Ter mißlungene Verzwteiflungsstoß der Franzosen in diesem Kaimpsabschnitt hat vermutlich» zur Entlastung der Gegend des Forts Souville und Tavennes dienen sollen, wo nach« Joffres Bericht die Artillerietätiigkeit äußerst heftig ist und den Franzosen wahrscheinlich» schwere Sorgen be­ reitet. Aber diese Entlastung hat sich« als furchtbarer Fehlschjlag herausgestellt. Tie Fliegerkämpfe haben in den letzten Tagen einen großen Umfang cmgentiirtmten. Un­ ser Heeresbericht meldet, daß von unsren Flug­ zeuggeschwadern vorgestern niidfjjt weniger als 15 feindliche Flugzeuge heruntergeholt wur­ den, während wir kein einziges verloren ha­ ben. T«ie Schlucht in Wolhynien nimmt auch Wetter einen für uns günstigen Verlauf. So­ wohl im Norden wie auch! im Westen der russischen Einbruchsstelle «hat die Armee Linsingen abermals starke Erfolge errungen. Hier wurden bei Wiczynh (7 Kilometer östlich« vom Oberlauf des Stachod), dort westlich» von,ndIst und südwestlich» von Sokul russische Stellungen genomiMen. Ferner sind westlich und südlich von Surf erfolgreiche Kämpfe im« Gange. Tte günstige Lage dieser Kämpfe für uns beweist auch! die Anzahl der gefangenen Russen, die am Freitag 15 Offiziere und 1365 Mann, aM Samstag 7 Offiziere und 1410 Mann betrug. Nordwestlich! von Tarnopol h!aben Truppen der Armee Bothfirer die Höhe von Worobijowka zurückerobert. , Im Südzipfel Galiziens, westlich von der Grenze der Bukowina, sind die Russen mit Kavallerie am südlichen User des Tujestr bis Tlumacz, 20 Kilometer östlich von Stanislau vorgestoßen. Sie versuchten hier sogar Kaval­ lerieattacken, etwas, was in diesem Kriege zu se!hr ungewöhnlichen Ereignissen gehört. Sie mögen allerdings erstaunt gewesen sein, hier auf deutsche Truppen der Armee Bothimer zu stoßen, die ihnen denn auch! einem sehr hei­ ßen Empfang bereiteten und den Angriff mit schweren Verlusten zurückwiesen. Offenbar hat die Armee Bothimer, die bisher nördlich! vom' Dnjestr stand, ihre Linie über den Dnjestr hinüber verlängert, um die österr.-ungar. Ar­ mee Pfianzer-Baltin zu entlasten. Tas Er­ gebnis dieser Verlängerung ist den Russen sofort recht fühlbar geworden. An der italienischen Front dauern die Kämpfe an der Hochfläche von Toberdo weiter an. Zwischen Etsch» und Brenta «wurden die italienischen Angriffe an den Hauptpunkten ebenfalls abgewiesen, jedoch! scheinen die öster­ reichischen Truppen an einzelnen Stellern wei­ ter zurückgegangen zu sein, z. B. im Raumck der Cima Tieci, wo sie die Grenze wieder überschritten. Ta aber der italienische Heeres­ bericht feststellt, daß der Widerstand unserer Verbündeten stetig an Kraft zunimmt, darf wohl mit einem baldigen völligen Stillstand der italienischen Vorwärtsbewegung gerechnet werden. Bericht lt$ dertsches tzWtWttiers. WTB. Berlin, den 1. Juli. Mittags. ^Großes Hauptquartier.) MstWer KmMWlG. Tie an vielen Stellen auch nach»ls wie­ derholten englisch-französischenErkundungsvorstöße sind überall abgewiesen. Gefangene und Material blieben mehrfach, in unserer Hand. Tie Vorstöße wurden durchs starkes Feuer,durch» Gasangriffe oder Sprengungen eingeleitet. Heute früh hat sich beiderseits der Sommte die Gefechtstätigkeit erheblich, gesteigert. Nordöstlich, von Reims und nördlich» von Luneville scheiterten kleinere Unternehmungen der feindlichen Infanterie. Westlich, der Maas fanden örtliche Jnsanteriekämpse statt. Aus dem Ostuser versuchte der Feind, un­ sere Stellungen aus der "Kalten Erde", am und im Panzerwerk Thiaumont wiederzuneh­ men, indehi er, ähnlich wie am' 22. und 23. Mai gegen den Douaumont, starke Massen zum ,Sturm&gt; ansetzte. Ebenso wie damals hat er auf Grund unwesentlicher örtlicher Anfangs­ erfolge die Wiedereroberung des Werkes in 1 seiner amtlichen Veröffentlichjung von «heute Nacht voreilig gemeldet. In WirklWkteit ist</p>
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          <p>Oestlicher Kriegsschauplatz. handlung fanden vielfach, Artilleriefenerüberfalle, sowie Mehrfach, kleinere Angriffsunternehwungen auf den Anschlußsronten und auch! westlich, und südöstlich! von TahUre statt. Sie scheiterten überall. Links der Maas wurden an der Höhe 304 französische Grabenstücke genommen und ein französischer Hangranatenangriff abgewiesen. Oestlich, der Maas hat der Gegner unter erneutem starken Kräfteeinsatz, gestern viermal und auch, heute in der Frühe die deutschen Linien auf der Höhe "Kalte Erde", besonders beim Panzerwerk Dhianlmvnt angegriffen und mußte iw Sperrfeuer unter größten Verlusten wieder umkeheren. Ter gegnerische Flugdienst entwickelte gro­ ße Tätigkeit. I Unsre Geschwader stellten den Feind in vielen Fällen zum Kampf und haben ihm' schwere Verluste beigebracht. Es sind vorwiegend in Gegend der Angriffsfront und int Maasgebiet , ; 15 feindliche Flugzeuge abgeschossen, davon 8 englische und 3 französische in un­ seren Linien. Oberleutnant Frhr. v. Althaus hat seinen 7. Gegner außer Gefecht gesetzt. Wir haben kein Flugzeug verloren, wenn auch -einzelne Führer und Beobachter verwundet worden sind. Schlich« WM. Heeresgruppe des Generals v. Linsingen. Ter Angriff schreitet vorwärts. Die Ge­ fangenenzahl ist um 7 Offiziere, 1410 Manu gestiegen. An einzelnen Stellen wurden feindlich!e Gegenangriffe glatt zurückgewiesen. Armee des Generals Grafen v. Bothmer Teutsche und österr.-ungar. Truppen ha­ ben die kürzlich, von den Russen beisetzte Höhe von Worobijowka, nordwestlich, von Tarnopol gestürmt und dehn! Gegner an Gefangenen &gt; 7 Offiziere, 892 Mann, an Beute 7 Maschinengewehre und 2 Minen­ werfer abgenontlmien. «alkaukriegsschauplatz. Nichts Neues. Oberste Heeresleitung.</p>
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          <p>oh, daß, die duychi das fünftägige ununterbro­ chene Bombardement der deutschen Giesamt­ front vorbereitete englische Generalaktion im Sumpfe stecken blieb und nirgends über miß­ glückte Teilangriffe hinauskam. Tie "Times" sagen: Von einer ernsten Aktion kann keine Rede mehr fein und Terraingewinne sind aus­ geschlossen. Tie ganze englische Front ist ein einziger, fast ununterbrochener Morast. In den Schützengräben stünde das Wasser an den meisten Stellen fast fußhoch,. Tie englischen Angriffe, die zum Teil unter betn 1 Schutze von Gaswellen vor sicht gingen, hätten unter diesen Umständen kein anderes Ziel haben können, als den Gegner zu beunruhigen.</p>
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          <p>Sie Türkei ü Kriege. Ter türkische Bericht. K o n st a n t i n o p e l, 1. Juli. TasHauPtquartier teilt Mit: An der Jrakfront ist die Lage unverändert. An der persischen Grenze versuchten die aus Kerrend vertriebenen russischen Streit­ kräfte westlich! von Kesrevabad und Harunabad auf der Straße nach, Kermanschäh Wider­ stand zu leisten. Nach! achtstündigem Kampfe wurden die Russen zur Flucht in der Richtung aus Harunabad gezwungen, nachdem sie schjwere Verluste erlitten hatten. Unsere Truppen setz­ ten die Verfolgung fort. y r An der Kaukasusfront aus dem rejchjten Flügel und im Zentrum kein Ereignis, abgesehdn von einem unbedeutenden Feuerge­ fecht. Im- Zentrum wurde ein fffndlicherFlieger, der den Angriff eines tl£jto entgegenge­ schickten Fliegers fürchtete, zur Landung ge­ zwungen. Aus dem linken Flügel versuchte der Feind mit einem Teil seiner Streitkräfte ei­ nen Angriff gegen eine der früher von ihm verlorenen Stellungen. Ter Angriff mißfglückte. Unsere Truppen besetzten im Gegen­ angriff eine vom Feinde besetzte beherrschende Höhe. Während des Kampfes erbeuteten wir drei Maschinengewehre. Tie Zähl der betn 1 Feinde während der Kämpfe aus deM linken Flügel abgenommenen Maschinengewehre stieg auf 10. Kon stantino-pel, 2. Juli. Das tür­ kische Hauptquartier meldet: An der Jräkfrot keine Veränderung. 1 In Südpersien setzten unisre Truppen ihre Bewegung nach! Osten fort, indem sie die rus­ sischen Nachhuten verjagen. An der Kaükasusfront trug sich- auf deM rechten Flügel und im Zentrum nichts zu. Unsre nördlich! Tschprok stehenden Truppen drückten auf das feindliche Zentrum und dräng­ ten den Feind acht Kilometer nach! Norden in der Richtung auf die Küste zurück. Sie besetzten abermals beherrschende feindliche Stellungen in einer Länge von 12 Kilometer. Unsre Seestreitkräfte erzielten in der letz­ ten Woche mehrere -Erfolge ijml Schwarzen Meer. Unsre Unterseeboote versenkten an der Küste des Kaukasus vier große russische Dampfer, darunter Transporte. Einer davon war ganz mit Truppen beladen. Außerdem- wurde ein russisches Segelschjiff versenkt. Ferner gingen unter ein mit Munition beladener feindlicher Dampfer und ein anderer großer Dampfer durch! Auflaufen auf eine Mine. AM 28. Juni wurde bei Kalis nach- LuftkäMps, der 15 Mi­ nuten dauerte, ein seindliMes .Flugzeug zur Flachst gezwungen. Es landete zwischen dem Kanal und Katis, Um der Verfolgung durchs unser Flugzeug zu entgehen. &lt; Die Türkei im Kriege.</p>
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          <p>der zu den in der Seeschlacht am 1 31. Mai gesunkenen deutschen Schiffe gehörte, von den Engländern gerettet werden konnte. (Z.) Versenkt. Tie Mailänder Blätter tnelden über die Versenkung der italienischen Dampfer "Mogibello", "Roma" und "Pino": "Mogibellü" wurde am 27. Juni 30 Meilen östlich Mallorea versenkt. 31 Mann sind gerettet. Ter Koh­ lendampfer "Rohm" wurde am 26. Juni in den gleichen Gewässern versenkt. 21 Mann wurden gerettet. Am 28. Juni wurde der Tampser "Pino", von England nach Savona unterwegs, 50 Meilen östlich von Minorca versenkt. 25 Mann sind gerettet.</p>
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          <p>Tages-Uebersicht. Namen ihrer Träger daran, imiit Briefen und Kartengrüßen von Hanse darin, den letzten wohl, die der Träger erhielt. Kisten mit Leuchtraketen. Wie Zanbersterne stehen diese Leuchtkugeln am nächtlichen Himlmel, Märchen­ haft, wenn ihr peinlicher Glanz plötzlich, den bisher von der Dunkelheit beschützten Wan­ derer bestrahlt und betn Feinde verrät. Hier sicht man zu beim Zauberkunststück den Zauberkasten, der den Trick hervorbringt, die kleine Krinoline aus leichtem' Stofs, die den Leuchchkörper in der Schwebe erhält und die Papp­ hülse, welche die brennbare Satzmischung ein­ schließt. i Und dann komjmlen die grau-blauen Stahl­ helme, die einen ganz, großen Raupt! ausfül­ len und von denen jeder von heißem Kampfe erzählen könnte. Manche tun es. Kleine Schluß? löcher gehen durch, viele, von Schläfe zu Schläfe oder von der Stirn zum Hinterkops, oder haben eine 'zackige Furche über den Schei­ tel gerissen. Große Schrapnellbreschen und schmale Granatsplitter,schnitte haben dieStahlplatte geöffnet und dem Tode eine Einlaß? Pforte ausgetan. Diese faustgroße Delle mag von einem Kolbenschlag herrühren, und hier den kleinen scharfen, vievkantigen Eisthieb ans dem Wirbel hat eine Pionierpicke int! Graben­ kampf hinterlassen. Tann folgen Handgranaten, Minenwerfer, blanke Waffen, und zwischendurch, ist eine um­ fangreiche Lagerstätte, über welche der Leiter pes Beuteparkes die neckische Inschrift gesetzt hat: "Komstfe auf Karte. Zahle die höchsten Preise." Tie wivklichen Lumpen und Abfälle, Singe, die nur für die Weiterverarbeitungs­ industrien als Material in Betracht fomtmen. Freilich,, da es sich! hier um die Abfälle mo­ derner Volksheere handelt, so würden alle be­ triebsamen Lumpenhändler des BerlinerOstens neidisch! werden, wenn sie den "Lagerbestand" einer einzigen Armee sehen könnte-n. Sie Hanptbentestücke, die eroberten Ge­ schütze Eom’mlen nur zu einer kurzen Gastrolle zum Zwecke der Aufnahlme in den Bentepark. Ich, sah eine Anzahl der berühmten fran­ zösischen 7 ^Millimeter- Fe lb geschähe, deren Zustand erkennen ließ, daß die Franzosen unter dem grundlosen Lehmschlamm der Stra­ ßen um Verdun noch, mehr leiden als wir. Tie französischen Geschütze sind bekanntlich in fu­ turistischer Weise mit grellen Farben gestrichen, die unregelmäßig nebeneinander geklext wer­ den, weil man die Erfahrung gemacht hat, daß sie dadurch itn allgemeinen besser als durch, jede einheitliche Schutzsarbe der Flie­ gereinsicht endogen sind. Aber von den ultra­ marinblauen und orangeroten Klexen sah man fast nichts, denn die Geschütze waren von oben bis unten mit einer natürlichen Schutzschicht aus gelbew 'Verdunschlajmim überzogen. Ebenso sahen die Protzen ans, ebenso die beiden schwe­ ren Geschütze, weljche ich einbringen sah, als ich eben weggehen wollte. Ich hatte mich genug umgesehen. Meine Augen und mein Kopf waren müde, wie man .nach der eingehenden Besichtigung einer Ga­ lerie oder dem stundenlangen Verweilen in einem Warenhanse so abgespannt wird, daß tnan die weitere Aufnahmefähigkeit versiert. Ta sagten meine liebenswürdigen Führer zum Abschied: ^Schjade, wir haben Ihnen heute nicht viel zeigen können. Was Sie da gesehen haben, das hat sich, in ein paar sog. stillen .Sagen zusaNtznengelcippert. Aber nach einer großen Sache sollten Sie einmal hierher kom­ men, wenn tagelang unnnterbrochen ein Eisenbahnlzng nach, betn anbeten und eine Kolonne nachi der anderen hier anrollt und ablädt, daß wir alle Mühe haben, die Fülle zu bergen! .Tann würden Sie einen Begriff bekommen, was unser Heeresbericht "nnerschiöp stiche Beute" nennt. Wirklich,, unser heutiges Lager ist un­ gewöhnlich! klein!" Na, ich danke. Mir ge­ nügte schon das "ungewöhnlich, kleine Lager". (Kb.) W. Schenermann, Kriegsberichterstatter. Teger-ÄeberMk. ras Gesetz über die Tabakabgaöerr trat am 1. Juli in Kraft. Infolgedessen erhöhest sichi die Kleinoerkanfspreise für Zigaretten bei den bisherigen Sorten von 2 bis 3einhald Pfennig um je einen halben Pfennig, von 4 und 5 Pfennig um je einen Pfennig, die Zigarette zu 6 Pfennig kostet künftig 7einhalb die zu 7 Pfennig, 8 und die zu 8 10 Pfennig, während sich, die 10 Pfennigzigarette um 2 unb jene von 12 Pfennig sogar um 3 Pfennig im Preise höher stellt. Für Zigarren treten die neuen Preise erst in Kraft, wenn der Händ­ ler seine alten Vorräte ansgebraucht hat. Vlämische Tolmietschirr gesucht. Die Hee­ resverwaltung stellt Dolmetscher ein, die die vlämische Sprach,r in Wort und Schrift be­ herrschen . Gesuche sind an das Kriegsmini­ steriums 1. Er satzwe s enabteilung in Berlin W. 66 zu vielten. Tie Bewerber müssen deutsche Reichsangehörige, unbescholten, gesund und zu­ verlässig sein. (WTB.) Bayerische Rachrichtey. Tie Königin feierte gestern in Schloß Wil­ denwarth in aller Stille ihr 68. Gebnrtsfest. Tie König Ludwig-Nraximilians-UnidersKtät feierte am Sajmstag vormittags ihr 444. Stiftungsfest. Neutrale Militärattaches unternehmen tm Juli eine Reise in Bayern, Um sich, ein Urteil über Bayern zu bilden durch Besichtigung staatlicher und kommunaler Einrichtungen, in­ dustrieller Bettiebe, nicht zuletzt der Kunstschätze und Naturschönheiten unseres Landes. Ein Nachtrag (zum Bndgetentwnrf fürl9l6 und 1917 ist der Abgeordnetenkammer zuge­ gangen. Für den Fall, daß der dem Land­ tag vorliegende Entwurf eines Gemeindebe­ amtengesetzes Gesetzeskraft erlangt, sollen im ordentlichen Budget beim' Etat des Staatsmi­ nisteriums des Innern als Staatszuschuß an den 'Versorgungsverband zur Ausgleichung der Lasten für. Versorgung der Gemeindebeaimten und ihrer Hinterbliebenen 14000 Mark einge­ setzt und gleichzeitig die im gleichen Etat vor­ getragenen Staatsznschüsse, nämlich! an den Pensionsverein der berufsmäßigen bayer. Ge­ meindebeamten von 25 000 Mark auf 7290 Mark, an den Pensionsverein der berufsmä­ ßigen Polizeisoldaten und Schutzmänner von 7500 Mark auf 2190 Mairk und an die Pfäl­ zische Pensionsanstalt von 5000 Mark auf 1400 Mark ermäßigt werden. Ter Antrag Buhler auf Schütz der Ju­ gend ist am Samstag in der Abgeordnetenkam­ mer angencjmimsen worden. Er lautet: "Sie Staatsregierung fei zu ersuchen, rechtzeitig Maßnähmen zu treffen, daß die innerhalb des Königreichs ans Grund des Kriegszustandsge­ setzes getroffenen Anordnungen betr. "Schütz der Jugend "und im besonderen die durch bie drei daher, steift). Generalkommandos erlas­ senen Schund schiriftenverbote mit Aufhebung des Kriegszustandes ihre wohltätige Wirkung nicht verlieren." Eine staatliche Vermittlungsstelle für militärische Lieferungen wurde unter Leitung eines Beamten des Ministeriums des Aenßern gebildet. Eine Warnung an Sommergäste aus dem Norden erläßt das steift). Generalkommando 1. bayer. Armeekorps, in welcher auf die in Bayern bestehenden Beschränkungen im Lebensmittelverkehr hingewiesen wird. Zur Fettversorgnng hat das^Ministerium Verfügungen erlassen, wonach! es verboten ist, Kühe, die vorzugsweise zur Milcherzeugung geeignet sind 1. zum Zwecke der Schlachtung zu veräußern oder zu erwerben, 2. zu schlachjten. Sie Speisesettkarten dürfen an Batter keinesfalls mehr als 100 Grasmiw die Woche enthalten. Kartoffeln, welche für die meuschiliche Er­ nährung zu gebrauchen sind, dürfen in Bren­ nereien nicht mehr verwendet werden. Tas Anfuttern von SchlaMvieh vor der Ablieferung an den Kommissionär oder an den Schtachthof über das zweckmäßige und not­ wendige Maß hinaus sollte, so (schreibt das "Wochenblatt des Landwirtschjaftlichen Ver­ eins in Bayern" unterlassen werden. Wenn</p>
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          <p>Niederbayerische Nachrichten. RiÄttdayerische MAchteo. * Essen-ach!, 2. Juli. (Schwerer Unfall.) Tie Söldnersfrau Sophie Mieslinger von Artltofen bei Mirskofen, deren Mann tot Felde steht, geriet in einem Hohlweg unter ihr Fuhr­ werk und wurde so schwer verletzt, daß, sie ins Krankerthaus nach! Essenbach verbracht werden müßte. , 1 * Rottenburg, 2. Juli. (Gesühnt.) Ter 25 Jahre alte Postillon Josef Gabelsberger von Rottenburg, der die Post nach! Wildenberg fuhr, stand schon längere Zeit tot Verdachte, sich! an Liebesgabensendungen zu vergreifen. Als er einmal seinen Schrank offen Meß, be­ merkte ein Nebenknecht dort eine erbrochene Feldpostschachtel. Gabelsberger wurde darauf vom Dienste entlassen. Er entfernte fidfji aitn) 2. Juni und wurde seither nicht mehr ge­ sehen. Nun hat ein Kind von Birkenhos bei Rottenburg die Leiche des Gabelsberger im sogen. Brunnhölzl bei Rottenburg an einem Baume hängend aufgefunden. Karpfhiam, 28. Juni. (Unglücksfall.) Ge­ stern nachmittags war der 15 Iahte alte Ttenstbube des Gutsbesitzers Frankenberger von Herau mit einem Maschinenhdurechjen aus einer Wiese beschäftigt, ist dabei auf eine unauf­ geklärte Wöise vom Rechen gefallen, unter denselben zu liegen gekommen und tödlich, ver­ unglückt. Bei Auffindung der Leiche hattp derselbe die Leitseile um den Hals, in die er wahrscheinlich! beim Sturz gekommen ist und erdrosselt wurde. Passau, 28. Juni. (Zwei Menschen vom Blitz getötet.) Ein über die Gegend von Wilhering a. Donau niedergegangenes schweres GNvitter brachte großes Unglück mit sich!, in­ dem der Blitz in das Gut des Gemeinderats Josef Feizlmahr in Reich, Gde. Wilhering, einschlug und sämtlichje GebäuMchkeiten bis auf das Mauerwerk eingeäschert wurden. Dabei wurden der tot HofrauM arbeitende 16 jährige Knecht Johann Ehrimann und der 24 Jahre alte Zimlinjermpnn Frz. Ethinger vowj Blitz getroffen und getötet. Tie Besitzerin, Frau Feizlmahr, konnte nur Mehr durch! das Fenster gerettet werden. Dem Feuer fielen vier Schweine, zwei Kälber, mehrere Hühner so­ wie der Haushund zum Opfer. Auch! die nahe­ zu vollmundig eingebrachte Futterernte ging verloren.</p>
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          <p>Dienstesnachrichten. DieOerMchrilhten. Lehramt. Vom StaatsMinisteriuM des In­ nern für Kirchen- und SchulangelegenheiteN wurde mit Wirkung vom 1. September lsd. Jrs. an der Assistent für den Müsikunterricht am humanisKschen GhmnasiuM in Straubing Martin Ziegelmeier zum Musiklehrer an dieser Anstalt in etatsmäßiger Eigenschaft ernannt. Mults.' LandSbul, 3. Juli. —* Ten Heldentod für das Vater­ land starb Herr Hauptmann Lehr des 10. Jnf.-Regts., Sohn des Herrn K. Rechnungsrates und Garnisonsverwaltungsoberinspektors Leiht hier. —* Ten Heldentod für das Vater­ land starb der Leutnant im 4. baher. Jns.Regiment, Herr Wilhelm Pröls, Sohn des Herrn Apothekenbesitzers Pröls hier. Ter ge­ fallene Held war zuletzt dem 5. bayer. Res.-Jnf.-</p>
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          <p>Lokales. DieOerMchrilhten. Lehramt. Vom StaatsMinisteriuM des In­ nern für Kirchen- und SchulangelegenheiteN wurde mit Wirkung vom 1. September lsd. Jrs. an der Assistent für den Müsikunterricht am humanisKschen GhmnasiuM in Straubing Martin Ziegelmeier zum Musiklehrer an dieser Anstalt in etatsmäßiger Eigenschaft ernannt. Mults.' LandSbul, 3. Juli. —* Ten Heldentod für das Vater­ land starb Herr Hauptmann Lehr des 10. Jnf.-Regts., Sohn des Herrn K. Rechnungsrates und Garnisonsverwaltungsoberinspektors Leiht hier. —* Ten Heldentod für das Vater­ land starb der Leutnant im 4. baher. Jns.Regiment, Herr Wilhelm Pröls, Sohn des Herrn Apothekenbesitzers Pröls hier. Ter ge­ fallene Held war zuletzt dem 5. bayer. Res.-Jnf.- Regt. zugeteilt. Das Eiserne Kreuz und der Militär-Verdienstorden 4. Klasse mit Schwer­ tern schmückten die Brust des tapferen hoff­ nungsvollen Offiziers, die Freude seiner Ange­ hörigen, denen der Krieg nun ihr Liebstes ge­ raubt. —* Se. Eminenz Kardinal-Erzbischo f Dr. v. Bettinger stattete während seines Hierseins auch! Herrn Oberbürgermeister Hofrat Marschall seinen Besuch! ab Stttb besich­ tigte den städt. Hofgarten, die Klöster der Ursulinen und Franziskaner, das städt. Kranken­ haus, das Asyl St. Josef, die Vintzentius!anstalt, Marienanstalt und den Kinderhort. Abends vor 5 Uhr erfolgte die Abfahrt vom Pfarrhof St. Jodok zur Bahn, Mit der Se. Eminenz abends 5.15 Uhr die Rückfahrt nach! München antrat. , &gt; , , ; —* Die Firmung erteilte Se. Gmineüz Kardinal-Erzbischof Tr. v. Bettinger am SaMstag an 720 Kinder aus den Landpfarreien der Umgebung. —* Ueber die Eierverfor gung gab in der letzten Magistratssitzung Herr Rechts­ rat Ambros die neue Verfügung bekannt, wo­ nach vom 3. Juli ab pro Person und Woiche nur noch! 2 Eier verabreicht werden dürfen. Ter Magistrat bestimmte, daß die Abgabe die­ ser Eier bis zur Herausgabe von Eiermarken i durch Vermerk auf der Brotkarte bestätigt weiv- j den soll. In Gaststätten usw. dürfen Eierj speisen nur noch! gegen Eierkarten abgegeben werden. Zur Anschaffung der Eier erhalten dieselben Eierbezugs scheine. —* Bier ausschankzeiten. Tie drei stellv. baher. Generalkommandos haben die Verfügung über Bierausschankzeiten § 2 wie folgt geändert: "Tie Distriktspolizeibehörden können tot Falle besonderen Bedürfnisses die vorstehenden Ausschankzeiten für den ganzem Amtsbezirk oder für einzelne Gemeinden und Ortschaften, allgemein oder für bestimmte Wirtschastsgattungen, auf unbestimmte Tauer oder für bestimmte Monate und Tage anderweitig regeln, soferne die Ausschankzeiten hierbei an Werktagen insgesamt sieben Stunden, o,n Srmn-änd Feiertagen insgesamt acht Stunden nichjt überschreiten." — Ter Magistrat Landshut hat in seiner letzten Sitzung hiezu nach! eingehen­ der Erörterung beschlossen, die Ausschankzeiten an Werktagen von 11—1 Uhr mittags und halb 6 bis halb 11 Uhr abends, an Freitagen und Monatmarktagen von 10 bis halb 1 Uhr und 6 bis halb 11 Uhr urtd an Sonn- &gt;unv Feiertagen von 10 bis halb 1 Uhr und 5 bis halb 11 Uhr festzusetzen. —* Ein Zimjmer brand entstand gestern früh tn der Parterrewohnung eines Hauses der Regierungsgasse, deren Inhaber sich! auf der SchwaMMerlsujchje befand, während seine Frau verreist war. Passanten bemerkten den Rauch! und drangen tn die Wohnung eiM, brachsten das dort noch. schlafende zweieinhalb Jähre alte Kind der Wohnungsiühaber in Sicherheit und löschten den Brand. —* Schauturnen von Gymnasials ch ü l e r n. Am letzten Sa'mstag veranstaltet^ Herr Jakob Tresch!, der mit großer Umsicht und Tatkraft den Turnunterricht und die Turnspiele am K. Gymnasium bis aus weiteres leitet, mit einer Musterriege von 18 Schülern im Hofe des Gymnasiums ein wohlgelungenes Schauturnen. Nach! einigen Freiübungen, die mit anerkennenswerter Gewandtheit ausge­ führt wurden, zeigten die jugendlichen Tür­ ner ihr sehr erfveuliches Können auf dem Barren mit vorgestelltem! Pferde und ernte­ ten reichen Beisall. Herrn Tresch! wurde durch' den Anstaltsvorstand der wohlverdiente Tan? zum Ausdruck gebracht. —* Käsesendungen müssen voM 1. Juli an ausgefüllte Versaudkarten beigegeben wer­ den wie bei Buttersendungen. —* De r er st.e Julisonntag brachte uns gestern in den Morgen- und Mittagsstunde^ prächtiges Sömsmerwetter. Nachmittags halb 4 Uhr jedoch! zog ein Gewitter herauf, dessen Hauptgewalt sich! allerdings nicht über unsrer Stadt entlud. Nur der gleichzeitig einsetzendie Regen überraschte viele Ausflügler in den Nachbarorten. —* Der Rosentag, der gestern hier ab­ gehalten wurde, erbrachte wieder ein schönes finanzielles Ergebnis. $ite Blumen waren von den schönen Verkäuferinnen rasch! ausverkauft. —* D i e Volksküche wird vom 1. August an in die alte OekonoMieküche Mlit anstoßendem WerkstätteraüM tot! hl. Geistfpital verlegt. Außerdem wurde ein Gewölbe als Vorrats­ raum zur Verfügung gestellt. Bis 1. August bleibt die Volksküche noch! in ihrem' bisherigen Raume tot Ursulinenkloster. Sie müßte in­ folge der trnfmer stärkeren Inanspruchnahme verlegt werden, da die bisherigen Räume für ihren Betrieb nicht mehr ausrichten. Tie Lei­ terin der Volksküche, Frau Gehvimrat v.Tenk hät bis 15. September einen Urlaub angetre­ ten. Tie Leitung haben während dieser Zeit! Frau KaMmjersänger Klöpfer und Frau Magi­ stratsrat Gerstenecker übernommen.</p>
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          <p>Letzte Posten. Mtk Potzea. Tie englischen Verluste im Juni. Aus dem Haag, 2. Juli. Die eng­ lischen Verluste im Juni werden angegeben! auf 740 Offiziere und 29 751 Mann. Davon wurden getötet 385 Osffziere und 6298 Mann. Bei der Flotte betrugen die Verluste zusammen 7375 Mann. Davon wurden getötet 343 Offi­ ziere und 497 Mann. Es ertranken 43 Of­ fiziere und 6024 Mann.</p>
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          <p>Jein Angriff überall unter schwersten Verlu­ sten gescheitert. Seine an einzelnen Stellen Dis in unsere Linien vorgeprellten Leute wur­ den gefangen; insbesondere haben das ehema­ lige Panzerwerk nur Gefangene betreten. Deutsche PatrouillenunternehwUngen nörd­ lich, des Waldes von Parroh und westlich! von Senones waren erfolgreich!. ! Se. Majestät der Kaiser hat dem Leut­ nant Wiutgeus, der gestern südwestlich! von Ghateau-Satins einen französischen Doppel­ decker abschptz, in Anerkennung der hervorra­ genden Leistungen int Luftkasmps den Orden Pour le Merite verliehen. Durch, GeschWseuer wurde ein feindliches Flugzeug bei Bras, durch! Maschjinengewchrfeuer ein anderes in Gegend des WerkesThiautoont außer Gefecht gesetzt. Feindliche Geschswaderaugrisfie aus Lille verursachten keine militärischen Verluste, wohl aber haben sie, besonders in der Kirche St. Sauvenz erhebliche Opsier unter der Bevöl­ kerung gefordert, die an Toten und Verwunde­ ten 50 übersteigen. Ebenso wurden in den Städten Douai, BapaUwe, Perronne und Nesle durch, französisches und englisches Feuer sowie Fliegerbomben zahlreiche französische Einwoh­ ner getötet oder verwundet. Schlich« MMWlsz. Heeresgruppe des Generals v. Linsingen. Westlich, von Kolli, südwestlich! von Sokul und bei Wiczynh wurden russische Stellungen genontlmien. Westlich, und südwestlich von Luck sind für uns erfolgreiche Kämpfe im! Gange. An Gefan­ genen haben die Russen hier gestern , 15 Offiziere, 1365 Mann, feit dem' 26. Juni 26 Offiziere, 3165 Mann eingebüßt. Bei der Armee des Generals Grafen von Bothmer hat der Feind vergebliche, südöstlich! vouDlumacz geführte Kavallerieattacken mit schweren jVerlusten bezahlen müssen. Balkan-Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Oberste Heeresleitung. WTB. Berlin, 2. Juli, mittags. — («tß$eS Hauptquartier.) Westlicher KriegrschmM. In einer Breite von etwa 40 Kilometer begann gestern der seit vielen Monaten mit un­ beschränkten Mitteln vorbereitete große euglisch-sraNzösiMr Massenattgriff. . Nach, siebentägiger, stärkster Artillerieund Gasvorbereitung auf beiden Usern der GomjMe sowie des Ancrebaches von Gomwiecourt bis in die Gegend von La Boisteiles errang der Feind feine nennenswerten Vor­ teile, erlitt aber seihe schwere Verluste. Dagegen gelang es ihm, in die vordersten Linien der beiden an die Sömjme stoßenden Tivisionsab schnitte an einzelnen Stellen ein­ zudringen, sodaß vorgezogen wurde, diese Di­ visionen aus den völlig zerschossenen vorder­ sten Gräben in die hinter der ersten und zwei­ ten Stellung liegende Riegelstellung zurückzu­ nehmen. Das in der vordersten Linie fest eingebaute, übrigens unbrauchbar gemachte Material ist hierbei, wie stets in solchem Falle, verloren. In Verbindung mit dieser großen Kampf­</p>
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