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      <titleStmt>
        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1916-08-16"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">69. Jahrgang Nr. 221</biblScope>
          <date when="1916-08-16">1916-08-16</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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      <editorialDecl>
        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
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          <p>Vergebliche feindliche Anstürme Im Juli 74 fcinDlidjc Handelsschiffe versenkt. — Türkische Erfolge gegen die Raffen in Persien. — Wirkungsvolle Fliegerangriffe anf Oefel.</p>
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          <p>' Im Westen versuchen unsere Feinde trotz' ihrer bisherigen Mißerfolge immer wieder die Einbruchstelle an der Somme zu erweitern. Der Kamps wogt ununterbrochen hin und her. Besonders zwischen Tiepval und Pozieres stür­ men die Engländer immer wieder mit Mas­ sen an; werden aber meist sofort abgewie­ sen, oder wo sie Vorteile zu erringen vermö­ gen ,alsbald wieder aus den Stellungen ge­ worfen. Zwischen Maurepas und Hem, wie an der Maas erneuern die Franzosen ihre vergeblichen Vorstöße stets mit dem gleichen negativen Resultat. Im Osten versuchten die Russen südlich! von Brody vorzudringen, wurden aber zurück­ geworfen. Lestlich Zlota-Lipa bei Monaster-t zhska wurden die russischen Anstürme mit schwersten Verlusten abgeschlagen. Tie Russen können nicht mehr vorwärts kommen und der Carriere della Sera bringt aus Petersburg bereits den Notschrei, daß sich! Hindenburg an der Ostfront bemerkbar mache. Es sei die Tätigkeit eines festen Willens und eines starken Geistes wahrzunehmen. Was der Feind fürch­ tet, das erhoffen wir, daß es Hindenburgs Geist sein wird, der die russische Offensive sprengen und die Russen wieder zurückjagen werde. » Tie Italiener haben im Raume von Görz versucht, ihre Stellungen zu verbessern, die österr.-!ung. Verteidiger wiesen aber alle Ver-l suche ab. ' Nach einem Berichte aus Turin soll doch das italienische Großkämpfschisf "Leonardo da Vinci" gesunken sein und zwar infolge eines Brandes, der auf dem Schiffe ausgebrochen war. . - , i Tie Türken haben ihren Vormarsch in Persien mit Erfolg fortgesetzt, die Rüssen be­ reits aus Hamadan geworfen und die Stadt besetzt. Ties ist um so interessanter, als die Russen seinerzeit von dieser Stadt aus ihren Zug nach Bagdad begonnen haben. Sie ka­ men auch fast 300 Kilometer weit, also mehr als die Hälfte des Weges, bis die Türken die nötigen Kräfte zusammengezogen hatten und sie nach Kermanschah zurückwarfen und nun in kurzer Zeit über ihren Ausgangspunkt Hin­ austrieben. i Tie letzten Zeppelinangrifse auf England sind die Vergeltung für die Baralong-llntat. Tiefe interessante Mitteilung macht unsere Re­ gierung in einem Weißbuche über diesen Fall. Sie schreibt, nachdem sie konstatiert hatte, daß die Tat von England, trotz Verlangens un­ versenkt hat. Auch ein englischer Zerstörer wurde auf den Meeresgrund gesandt. Es war eines der neuesten Kriegsschiffe Englands, was den Verlust doppelt schmerzlich! empfinden las­ sen mag. Bericht des bentfden HWtWartiers. WTB. Berlin, den 14. August, mittags. ^Großes Hauptquartier.) Westlicher KrikgrschasM. Südwestlich der Straße Dhiepväl—Pozie-, res war es den Engländern gestern früh ge--, hingen in etwa 700 Meter Breite in unseren vordersten Graben einzudringen; im Gegen­ angriff wurden sie heute nachts wieder hin­ ausgeworfen. ' Vor Guillemont und der südlich anschlich ßenden Linie sind Massenangriffe des Feindes unter schwerster Einbuße für ihn abgeschla­ gen worden. Ebenso brachen zwei sehr starke franzö­ sische Angriffe im Abschnitte von Maurepas bis östlich von Hem zusammen. Nachträglich! ist gemeldet, daß die Fran­ zosen in der Nacht zum 13. August das Torf Fleury und unsere Stellungen östlich davon angegriffen haben und glatt abgewiesen sind. Ein feindlicher Handgranatenangriff ist gestern nordwestlich des Werkes Thiaumont ge­ scheitert. Am und südlich vom Kanal von La Basfee herrschte lebhafte Gesechjtstätigkeit., Viel­ fach zeigten die feindlichen Patrouillen grö­ ßere Regsamkeit, besonders gingen nordwestlich von Reims stärkere Aufklärungsabteilungen nach ausgiebiger Feuervorbereitung vor. Tie Unternehmungen waren ohne Erfolg. Oestlich bon Bapaume wurde ein eng­ lisches Flugzeug im Lüftkämpfe zur Landung gezwungen. ! Lestlich« KrttMWlis. Front des Gencralfeldmarschalls v. Hindenburg. In der Gegend von Skrobowa sowie, ant Oginskikanal südlich des Wygonowskoje-Sees wurden feindliche Vorstöße abgeschlagen; deut- 1 sche Abteilungen zersprengten östlich! des Ka­ nals russische Vortruppen unter erheblichen Verlusten für diese, j . . i serer Regierung, nicht gesühnt wurde, wört­ lich: "Tie Deutsche Regierung hat sich hier­ nach, ihrer Ankündigung entsprechend, genö­ tigt gesehen, die Ahndung des uWesühnten Verbrechens selbst in die Hand zu nehmen. Eine Vergeltung der Untaten der britischen Seeleute im "Baralong".Fall mit Maßnah­ men gleicher Art, etwa durch! Erschießung bri­ tischer Kriegsgefangener, hat sie selbstverständ­ lich abgelehnt. Aber die deutschen Luft­ schiffe werden das englische Volk davon über­ zeugt haben, daß Deutschland in der 'Lggs ist, die von den Offizieren und den Mannschaft ten der "Baralong" begangenen Straftaten nicht ungesühnt zu lassen. Wenn früher die unvermeidliche Gefährdung der Zivilbevölke­ rung bei Verwendung der deutschen Zeppeline für militärische Zwecke besondere Berücksich­ tigung fand, so konnten angesichts des "Baralong"-Mordes solche Rücksichten nicht mehr durchgreifen; England gegenüber wird seit­ dem die Waffe des Luftschiffes innerhalb der Grenzen des Völkerrechts rücksichtslos ausge­ nutzt. Bei jedem Luftschiff, das auf Lon­ don oder auf andere verteidigte oder Anlagen militärischen Charakters enthaltende englische Stätte seine zerstörenden Bomben abwirft, soll England sich des "Baralong"-Falles erin­ nern". Tas deutsche Volk wird gerne und freudig die Mitteilung vernommen haben, daß die Zeppelinangrifse endlich mit jener Rück­ sichtslosigkeit geführt werden, die einem Geg­ ner ,wie es England ist, zukommt. Allerdings muß es befremdend wirken, daß erst die Män­ ner von "U 27" durch Mörderhans sterben und lange Schriftstücke gewechselt werden muß­ ten, eh« England gegenüber die Rücksicht ge­ fallen ist, für deren Ursache man vergeblich einen im Volksinteresse gelegenen Gründ su­ chen wird. Auch der U-fBootskrieg hat in letzter Zeit mit einer Stärke eingesetzt, daß.in der neut­ ralen Presse bereits vielfach die Vermutung laut wurde, es sei der verschärfte U-Bootsj» krieg wieder in Kraft getreten. Tas ist trotz aller Erfolge nicht der Fall, denn die Grund­ lagen des Kampfes entsprechen nicht den sei­ nerzeit angekündigten Bedingungen, Kriegs­ zone u. a. Immerhin nehmen wir mit Be­ friedigung Kenntnis von den Tateri unserer Boote, die mit Eifer ihres Amtes walten und dem Feinde nach Kräften Schäden zufügen, der sich Wohl auch! empfindlich bemerkbar ma­ chen wird, wenn man hört, daß ein U-Boot al­ lein 14, ein anderes im Kanal, also gleichsam vor der Nase der Engländer sogar 15 Schiffe</p>
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          <p>Bericht des deutschen Hauptquartiers. versenkt hat. Auch ein englischer Zerstörer wurde auf den Meeresgrund gesandt. Es war eines der neuesten Kriegsschiffe Englands, was den Verlust doppelt schmerzlich! empfinden las­ sen mag. Bericht des bentfden HWtWartiers. WTB. Berlin, den 14. August, mittags. ^Großes Hauptquartier.) Westlicher KrikgrschasM. Südwestlich der Straße Dhiepväl—Pozie-, res war es den Engländern gestern früh ge--, hingen in etwa 700 Meter Breite in unseren vordersten Graben einzudringen; im Gegen­ angriff wurden sie heute nachts wieder hin­ ausgeworfen. ' Vor Guillemont und der südlich anschlich ßenden Linie sind Massenangriffe des Feindes unter schwerster Einbuße für ihn abgeschla­ gen worden. Ebenso brachen zwei sehr starke franzö­ sische Angriffe im Abschnitte von Maurepas bis östlich von Hem zusammen. Nachträglich! ist gemeldet, daß die Fran­ zosen in der Nacht zum 13. August das Torf Fleury und unsere Stellungen östlich davon angegriffen haben und glatt abgewiesen sind. Ein feindlicher Handgranatenangriff ist gestern nordwestlich des Werkes Thiaumont ge­ scheitert. Am und südlich vom Kanal von La Basfee herrschte lebhafte Gesechjtstätigkeit., Viel­ fach zeigten die feindlichen Patrouillen grö­ ßere Regsamkeit, besonders gingen nordwestlich von Reims stärkere Aufklärungsabteilungen nach ausgiebiger Feuervorbereitung vor. Tie Unternehmungen waren ohne Erfolg. Oestlich bon Bapaume wurde ein eng­ lisches Flugzeug im Lüftkämpfe zur Landung gezwungen. ! Lestlich« KrttMWlis. Front des Gencralfeldmarschalls v. Hindenburg. In der Gegend von Skrobowa sowie, ant Oginskikanal südlich des Wygonowskoje-Sees wurden feindliche Vorstöße abgeschlagen; deut- 1 sche Abteilungen zersprengten östlich! des Ka­ nals russische Vortruppen unter erheblichen Verlusten für diese, j . . i</p>
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          <p>Westlicher Kriegsschauplatz. versenkt hat. Auch ein englischer Zerstörer wurde auf den Meeresgrund gesandt. Es war eines der neuesten Kriegsschiffe Englands, was den Verlust doppelt schmerzlich! empfinden las­ sen mag. Bericht des bentfden HWtWartiers. WTB. Berlin, den 14. August, mittags. ^Großes Hauptquartier.) Westlicher KrikgrschasM. Südwestlich der Straße Dhiepväl—Pozie-, res war es den Engländern gestern früh ge--, hingen in etwa 700 Meter Breite in unseren vordersten Graben einzudringen; im Gegen­ angriff wurden sie heute nachts wieder hin­ ausgeworfen. ' Vor Guillemont und der südlich anschlich ßenden Linie sind Massenangriffe des Feindes unter schwerster Einbuße für ihn abgeschla­ gen worden. Ebenso brachen zwei sehr starke franzö­ sische Angriffe im Abschnitte von Maurepas bis östlich von Hem zusammen. Nachträglich! ist gemeldet, daß die Fran­ zosen in der Nacht zum 13. August das Torf Fleury und unsere Stellungen östlich davon angegriffen haben und glatt abgewiesen sind. Ein feindlicher Handgranatenangriff ist gestern nordwestlich des Werkes Thiaumont ge­ scheitert. Am und südlich vom Kanal von La Basfee herrschte lebhafte Gesechjtstätigkeit., Viel­ fach zeigten die feindlichen Patrouillen grö­ ßere Regsamkeit, besonders gingen nordwestlich von Reims stärkere Aufklärungsabteilungen nach ausgiebiger Feuervorbereitung vor. Tie Unternehmungen waren ohne Erfolg. Oestlich bon Bapaume wurde ein eng­ lisches Flugzeug im Lüftkämpfe zur Landung gezwungen. ! Lestlich« KrttMWlis. Front des Gencralfeldmarschalls v. Hindenburg. In der Gegend von Skrobowa sowie, ant Oginskikanal südlich des Wygonowskoje-Sees wurden feindliche Vorstöße abgeschlagen; deut- 1 sche Abteilungen zersprengten östlich! des Ka­ nals russische Vortruppen unter erheblichen Verlusten für diese, j . . i</p>
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          <p>Bei Zarecze am Stochod ist ein Gefecht! gegen vorgedrungenen Feind zu unseren Gun­ sten entschieden. Starke feindliche Angriffe richten sich ge­ gen den Luh!- und Graberka-Nbschnitt südlich von Brodh, sie wurden blutig abgelwiesen.Neue Angriffe sind dort im 'Gange. Front des Generals der Kavallerie ErzHerzog Karl. Im Abschnitt Zborow—Kouiuchh schei­ terten russische Angriffe, eingebrochene Teile des Feindes sind durjch ^Gegenstoß zurückge-. warfen, über 300 Gefangene sind eingebracht. Auch westlich von Monasterzhska lief der Gegner vergeblich an, er erlitt in unserem Feuer große Verluste. Balkan-Kriegsschauplatz. Keine wesentlichen Ereignisse; selbst die Scheintätigkeit des Feindes flaute ab. Oberste Heeresleitung. WTB. Berlin, den 15. August,mittags. (Großes Hauptquartier.) Westlicher KriegsschWllitz. Am gestrigen Mittag erneuerten die Englän­ der ihre Angriffe aus der Linie Avillers— Bazentinslc^Ketit und setzten sie mit großer Hartnäckigkeit bis tief in die Nacht hinein fort. Eie haben am Wege Thiepval—Pozieres in demselben Teile unseres vordersten Grabens Fuß gefaßt, aus dem sie gestern morgens wie­ der geworfen waren. Im übrigen sind ihre vielen Versuche und in kurzen Zeitabständen folgenden Anstürme vollkommen und sehr blutig vor unseren Stel­ lungen zusammengebrochen. Tie Franzosen wiederholten zweimal ihre vergeblichen Anstrengungen zwischen Maure­ pas und Hem. Zwischen Ancrebach und der Somme und über diesen Abschnitt hinaus, ist der Artil­ leriekampf auch jetzt nmfji nicht verstumprt. An den übrigen Frontabschnitten außer lebhafter Gefechtstätigkeit südöstlich von Ar­ mentieres. an einzelnen Stellen des Artois und rechts der Maas, keine besonderen Er­ eignisse. Sestlicher Kriegss-Wlch. Front des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg. Alle russischen Angriffe gegen den G-raberkä-Abschnitt, südlich von Brody sind gescheitert. Front des Generals der Kavallerie Erz­ herzog Karl. Tie Armee des Generals Grafen v. Bothmer hat starke, zum Teil oft wiederholte An­ griffe int Abschnitte Zborow—Kominchh, an den von Brzezanh und Potutorh nach Kozowa führenden Straßen und westlich von Monasterzhska mit schwersten Verlusten für die Russen restlos abgeschlagen. Balkaukriegssichaniplatz. (Südlich des Toiransees griff etwa ein feindliches Bataillon die bulgarischen Vorpo­ sten an. Es wurde abgewiesen. Oberste Heeresleitung. Bericht Des AdinirWabcs. Ein englischer Zerstörer versenkt. WTB. Berlin, 14. August. Eines un­ serer Unterseeboote hat am 13. August vor­ mittags im Englischen Kanal den englischen Zerstörer "Lassoo" versenkt.</p>
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          <p>Westlicher Kriegsschauplatz. Bei Zarecze am Stochod ist ein Gefecht! gegen vorgedrungenen Feind zu unseren Gun­ sten entschieden. Starke feindliche Angriffe richten sich ge­ gen den Luh!- und Graberka-Nbschnitt südlich von Brodh, sie wurden blutig abgelwiesen.Neue Angriffe sind dort im 'Gange. Front des Generals der Kavallerie ErzHerzog Karl. Im Abschnitt Zborow—Kouiuchh schei­ terten russische Angriffe, eingebrochene Teile des Feindes sind durjch ^Gegenstoß zurückge-. warfen, über 300 Gefangene sind eingebracht. Auch westlich von Monasterzhska lief der Gegner vergeblich an, er erlitt in unserem Feuer große Verluste. Balkan-Kriegsschauplatz. Keine wesentlichen Ereignisse; selbst die Scheintätigkeit des Feindes flaute ab. Oberste Heeresleitung. WTB. Berlin, den 15. August,mittags. (Großes Hauptquartier.) Westlicher KriegsschWllitz. Am gestrigen Mittag erneuerten die Englän­ der ihre Angriffe aus der Linie Avillers— Bazentinslc^Ketit und setzten sie mit großer Hartnäckigkeit bis tief in die Nacht hinein fort. Eie haben am Wege Thiepval—Pozieres in demselben Teile unseres vordersten Grabens Fuß gefaßt, aus dem sie gestern morgens wie­ der geworfen waren. Im übrigen sind ihre vielen Versuche und in kurzen Zeitabständen folgenden Anstürme vollkommen und sehr blutig vor unseren Stel­ lungen zusammengebrochen. Tie Franzosen wiederholten zweimal ihre vergeblichen Anstrengungen zwischen Maure­ pas und Hem. Zwischen Ancrebach und der Somme und über diesen Abschnitt hinaus, ist der Artil­ leriekampf auch jetzt nmfji nicht verstumprt. An den übrigen Frontabschnitten außer lebhafter Gefechtstätigkeit südöstlich von Ar­ mentieres. an einzelnen Stellen des Artois und rechts der Maas, keine besonderen Er­ eignisse. Sestlicher Kriegss-Wlch. Front des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg. Alle russischen Angriffe gegen den G-raberkä-Abschnitt, südlich von Brody sind gescheitert. Front des Generals der Kavallerie Erz­ herzog Karl. Tie Armee des Generals Grafen v. Bothmer hat starke, zum Teil oft wiederholte An­ griffe int Abschnitte Zborow—Kominchh, an den von Brzezanh und Potutorh nach Kozowa führenden Straßen und westlich von Monasterzhska mit schwersten Verlusten für die Russen restlos abgeschlagen. Balkaukriegssichaniplatz. (Südlich des Toiransees griff etwa ein feindliches Bataillon die bulgarischen Vorpo­ sten an. Es wurde abgewiesen. Oberste Heeresleitung. Bericht Des AdinirWabcs. Ein englischer Zerstörer versenkt. WTB. Berlin, 14. August. Eines un­ serer Unterseeboote hat am 13. August vor­ mittags im Englischen Kanal den englischen Zerstörer "Lassoo" versenkt.</p>
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          <p>Oestlicher Kriegsschauplatz. Bei Zarecze am Stochod ist ein Gefecht! gegen vorgedrungenen Feind zu unseren Gun­ sten entschieden. Starke feindliche Angriffe richten sich ge­ gen den Luh!- und Graberka-Nbschnitt südlich von Brodh, sie wurden blutig abgelwiesen.Neue Angriffe sind dort im 'Gange. Front des Generals der Kavallerie ErzHerzog Karl. Im Abschnitt Zborow—Kouiuchh schei­ terten russische Angriffe, eingebrochene Teile des Feindes sind durjch ^Gegenstoß zurückge-. warfen, über 300 Gefangene sind eingebracht. Auch westlich von Monasterzhska lief der Gegner vergeblich an, er erlitt in unserem Feuer große Verluste. Balkan-Kriegsschauplatz. Keine wesentlichen Ereignisse; selbst die Scheintätigkeit des Feindes flaute ab. Oberste Heeresleitung. WTB. Berlin, den 15. August,mittags. (Großes Hauptquartier.) Westlicher KriegsschWllitz. Am gestrigen Mittag erneuerten die Englän­ der ihre Angriffe aus der Linie Avillers— Bazentinslc^Ketit und setzten sie mit großer Hartnäckigkeit bis tief in die Nacht hinein fort. Eie haben am Wege Thiepval—Pozieres in demselben Teile unseres vordersten Grabens Fuß gefaßt, aus dem sie gestern morgens wie­ der geworfen waren. Im übrigen sind ihre vielen Versuche und in kurzen Zeitabständen folgenden Anstürme vollkommen und sehr blutig vor unseren Stel­ lungen zusammengebrochen. Tie Franzosen wiederholten zweimal ihre vergeblichen Anstrengungen zwischen Maure­ pas und Hem. Zwischen Ancrebach und der Somme und über diesen Abschnitt hinaus, ist der Artil­ leriekampf auch jetzt nmfji nicht verstumprt. An den übrigen Frontabschnitten außer lebhafter Gefechtstätigkeit südöstlich von Ar­ mentieres. an einzelnen Stellen des Artois und rechts der Maas, keine besonderen Er­ eignisse. Sestlicher Kriegss-Wlch. Front des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg. Alle russischen Angriffe gegen den G-raberkä-Abschnitt, südlich von Brody sind gescheitert. Front des Generals der Kavallerie Erz­ herzog Karl. Tie Armee des Generals Grafen v. Bothmer hat starke, zum Teil oft wiederholte An­ griffe int Abschnitte Zborow—Kominchh, an den von Brzezanh und Potutorh nach Kozowa führenden Straßen und westlich von Monasterzhska mit schwersten Verlusten für die Russen restlos abgeschlagen. Balkaukriegssichaniplatz. (Südlich des Toiransees griff etwa ein feindliches Bataillon die bulgarischen Vorpo­ sten an. Es wurde abgewiesen. Oberste Heeresleitung. Bericht Des AdinirWabcs. Ein englischer Zerstörer versenkt. WTB. Berlin, 14. August. Eines un­ serer Unterseeboote hat am 13. August vor­ mittags im Englischen Kanal den englischen Zerstörer "Lassoo" versenkt.</p>
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          <p>Bericht des Admiralstabes. 15 feindliche schiffe in 8 Tagen versenkt. WTB. Berlin. 14. August. Eines un­ serer Unterseeboote hat im Englffchen Kanal in der Zeit vom 2. bis 10. August 7 englische und 3 französische Segelfahrzeuge, sowie 3 englische und 2 französische Tamppfer versenkt. Erfolgreiche Fliegerangriffe auf Desel. WTB. Berlin, 15. August. Am 13. August griffen abermals mehrere unserer Ma­ rine-Flugzeuggeschwader die feindlichen Flug^ stationen Papenholm und Lebara auf Oesel an. Es wurde gute Wirkung erzielt. Trotz heftiger Beschießung durch, Mbwehrbatterien und durch feindliche Seestreitkräfte find sämt­ liche Flugzeuge wohlbehalten nach ihren Stütze punkten zurückgekehrt. 74 feindliche Schiffe im Juli versenkt. WTB. Berlin, 15. August. Im Monat Juli sind 74 feindliche Handelsschiffe mit rund 103 000 Brutto-lRegistertonnen durch Unter«# seeboote der Mittelmächte versenkt oder durch, Minen verloren gegangen. Ter Chef des Mmiralstabes der Marine. Bei Zarecze am Stochod ist ein Gefecht! gegen vorgedrungenen Feind zu unseren Gun­ sten entschieden. Starke feindliche Angriffe richten sich ge­ gen den Luh!- und Graberka-Nbschnitt südlich von Brodh, sie wurden blutig abgelwiesen.Neue Angriffe sind dort im 'Gange. Front des Generals der Kavallerie ErzHerzog Karl. Im Abschnitt Zborow—Kouiuchh schei­ terten russische Angriffe, eingebrochene Teile des Feindes sind durjch ^Gegenstoß zurückge-. warfen, über 300 Gefangene sind eingebracht. Auch westlich von Monasterzhska lief der Gegner vergeblich an, er erlitt in unserem Feuer große Verluste. Balkan-Kriegsschauplatz. Keine wesentlichen Ereignisse; selbst die Scheintätigkeit des Feindes flaute ab. Oberste Heeresleitung. WTB. Berlin, den 15. August,mittags. (Großes Hauptquartier.) Westlicher KriegsschWllitz. Am gestrigen Mittag erneuerten die Englän­ der ihre Angriffe aus der Linie Avillers— Bazentinslc^Ketit und setzten sie mit großer Hartnäckigkeit bis tief in die Nacht hinein fort. Eie haben am Wege Thiepval—Pozieres in demselben Teile unseres vordersten Grabens Fuß gefaßt, aus dem sie gestern morgens wie­ der geworfen waren. Im übrigen sind ihre vielen Versuche und in kurzen Zeitabständen folgenden Anstürme vollkommen und sehr blutig vor unseren Stel­ lungen zusammengebrochen. Tie Franzosen wiederholten zweimal ihre vergeblichen Anstrengungen zwischen Maure­ pas und Hem. Zwischen Ancrebach und der Somme und über diesen Abschnitt hinaus, ist der Artil­ leriekampf auch jetzt nmfji nicht verstumprt. An den übrigen Frontabschnitten außer lebhafter Gefechtstätigkeit südöstlich von Ar­ mentieres. an einzelnen Stellen des Artois und rechts der Maas, keine besonderen Er­ eignisse. Sestlicher Kriegss-Wlch. Front des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg. Alle russischen Angriffe gegen den G-raberkä-Abschnitt, südlich von Brody sind gescheitert. Front des Generals der Kavallerie Erz­ herzog Karl. Tie Armee des Generals Grafen v. Bothmer hat starke, zum Teil oft wiederholte An­ griffe int Abschnitte Zborow—Kominchh, an den von Brzezanh und Potutorh nach Kozowa führenden Straßen und westlich von Monasterzhska mit schwersten Verlusten für die Russen restlos abgeschlagen. Balkaukriegssichaniplatz. (Südlich des Toiransees griff etwa ein feindliches Bataillon die bulgarischen Vorpo­ sten an. Es wurde abgewiesen. Oberste Heeresleitung. Bericht Des AdinirWabcs. Ein englischer Zerstörer versenkt. WTB. Berlin, 14. August. Eines un­ serer Unterseeboote hat am 13. August vor­ mittags im Englischen Kanal den englischen Zerstörer "Lassoo" versenkt.</p>
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          <p>mitenfront auf der Croda bei Ancona wurden feindliche Vorstöße abgewiesen. Südöstlicher Kriegsschauplatz, ttnberänbert. Ter stellvertretende Chef des Generalstabes» d. Hoefer, Feldmarsch alleutnant. Ereignisse zur See. Ein Geschwader von Flugzeugen hat in der Nacht vom 14. auf den 15. August eine feindliche Batterie an der Jsonzomündung, mi­ litärische Anlagen von Ronichi, Vermagkiano und Selz felj% erfolgreich mit Bomben be­ legt, Volltreffer erzielt und Brände erzeugt. Alle Flugzeuge sind trotz heftiger Beschießt ung unversehrt eingerückt. Flottenkommando.</p>
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          <p> Vom östlichen Kriegsschauplatz.</p>
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          <p>Der Krieg mit Italien. Ier Krieg mit Stallen. Die schrecklichen Kämpfe am Jsonzo. Reuter meldet: Lord Northclisfe berichtet in einem Telegramjms von der Jsonzofront, daß. man in England keine Ahnung von dem schreck-, lichen Kampfe an der italienischen Front häbe. Wenn die Zähl der von den britischen Roten Kreuzwagen transportierten Verbündeten ver­ öffentlicht werden könnte, würden dem Pub­ likum vielleicht die Augen aufgehen. Mailand will nicht beflaggen. Tie sozialistische Stadwerwaltung in Mai­ land hat es abgelehnt, anläßlich der Einnahime von Görz die öffentlichen Gebäude zu beflaggen und zu beleuchten. Tie Stadtver­ waltung begründete diese Maßnahme mit der feindlichen Fliegergefahr für Mailand. (Z.)</p>
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          <p>Am Balkan. Am $01608. Der bulgarische Bericht. Sofia, 13. Aug. Nach dem vergeblichen Angriff vom 10. August gegen unsere vorge­ schobenen Stellungen westlich! vom Totransee beschränkte sich! der Feind in den beiden letz­ ten Tagen darauf, die gleichen Stellungen mit geringerer Heftigkeit als früher mit Geschü­ tzen zu beschießen. Bewegungen von Jnfanteriegruppen wurden nicht beobachtet. An der übrigen Front schwächeres Artilleriefeuer und Gefechte zwischen Patrouillen.</p>
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          <p>beherrscht- Tie türkischen Truppen verei­ teln auf diese Weise nicht nur eudgiltig den Plan einer Vereinigung der Engländer mit den Russen, sondern bedrohen die russischen Verbindungen, was besonders dann der Fall wäre, wenn es ihnen gelänge,zwischen Kaswin und Läbris nach Teheran vorzudringen, dessen Entfernung von Däbris 550 Km. beträgt, wäh­ rend die Entfernung von Hamadan nach Te­ heran 320 Km. beträgt und von den Türken rascher zurückgelegt werden könnte als die rus­ sischen Verstärkungen von Täbris nach' Teheran entsandt werden könnten. Tie Blätter haben auch den ungeheuren Eindruck hervorgehoben, den der rasche Vormarsch der Türken durch Persien auf das persische Volk ausüben werde, das vielleicht gegenwärtig Zeuge der Vorberbitungen des englischen und des russischen Gesandten ist, Teheran zu verlassen, und daß es nunmehr freistehen werde, sich endgiltig den Türken anzuschließen, um das Land vor der englisch-russischen Herrschaft zu retten.</p>
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          <p>"Sa" das hoffe ich auch,." "Wcas denn?" "Es» wird doch hier nicht spuken, Binchen? In solchen alten Schlössern spukt es eigentlich immer." "Ackh, Unsinn, Holdchen," stieß Binchen hervor. Aber sie sah doch mit großen, furchtsamen Alugen um sich. "Wiir lassen aber die Tür zwischen unsren Simmernt auf/' bat Holdchen ängstlich,. "Jat, das wollen wir tun. Aber nun gute Narcht!" "Gurte Nacht, Binchen!" Tie: beiden alten Fräuleins umarmten und küßten ssich, wie jeden Abend vor dem Schlafen-! gälten. . Holldchen nahm den Kerzenleuchter, nach­ dem sie die Kerze angezündet hatte, und ging in ihr Zimmer hinüber, die Tür zwischen den Zimmern sorgsalml weit auflassend. Mit run­ den furchtsamen Augen sah Holdchen, vor jedem Schatten erschreckend, in die dunklen Ecken des großen Gemachs. Schnell entkleidete sie sich, warf ihr Nachthemd über und setzte eine weiße Haube auf den Kops, sdie unter dem Kinn mit Bändern zugebunden wurde. Dieselbe Nachttoilette hatte Binchen ge­ macht. Fast zu gleicher Zeit waren sie fertig. chen leise über die ^reizenden Billachs" und den "furchtbar liebenswürdigen und artigen Lothar von Retzbach". "Tas ist ein Kavalier, Holdchen, ein feiner liebenswerter Mensch. Und welche stolze, vor­ nehme Erscheinung! Wie artig er war, nein wirklich ein reizender Mensch!," flüsterte Bin-&gt; chen entzückt. "Und die Billachs auch, Binchen, sind sie nicht liebenswert? Vor allem Anne-Rose. Tas würde ein wundervolles Paar. Er stolz und aufrecht wie ein Eichbaum und sie wie eine lieblich erblühte Rose." Fräulein Holdchen sagte das ganz schwär­ merisch. Tie Schwester sah! sie ein wenig be­ sorgt an. _ "Holdchen, Du hast doch! wohl ein wenig zuviel von dem schweren Wein getrunken?" Holdchen kicherte. "Ach, nur zwei Glas, Binchen, er schmeckte so gut." "Ja, ja ,ich habe auch, zwei Glas getrun­ ken und wir 'sind so garnicht an Wein ge­ wöhnt. Vorhin wär mir auch ein wenig schwindlich und nun kommt es Wohl über Dich, Wir wollen schnell zu Bette gehen. Gute Nacht, Holdchen, der Herr Oberst scheint ja schon zur Ruhe gegangen zu sein. So wirst Du hoffentlich gut schlafen." Beide sähen sich noch! einmal furchtsam um', schauten auch'unter'das große Himmelbett und stiegen dann endlich mit einiger Mühe in die hohen, ungewohnten Betten. Eine Weile saßen sie noch aufrecht, wie Häuslein Unglück in den Betten, in denen sie sich ganz verloren vorkamen. Dann noch! ein leises "Gute Nacht" herüber und hinüber, und die Kerzen verlöschten fast in demselben Augen-s blick. Binchen entschlief bald unter dem Einfluß des genossenen Weines. Aber auf Holdchen harte der Wein einen gegenteiligen Einfluß ausgeübt. Sie war erregt und drehte sich von einer Seite zur andern. Die Schloßuhr schlug mit gedämpftein! Klang die elfte Stunde an — Holdchen schlief nicht. Ihre erregten Sinne täuschten allerhand undefinierbare Ge­ räusche hervor, die ihre Furchtsamkeit er­ höhten. Es schlug zwölf Uhr. "Tie Geisterstunde", dachte Holdchen ent­ setzt und lag reglos, mit unruhig klopfendem Herzen. . \.\y\ | M (Fortsetzung folgt.) r \ \ J J j</p>
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          <p>Der Luftkrieg. »«WB üte «PMösSWMWder Bevölkerung geherrscht haben, die jede menschlickhe Erträglichkeit übersteigt und bei jedem Renten Angriff nicht ab, sondern zunehime, wie ein dortiger Arzt den Passagieren berichtete:!. Auf der Rückfahrt sah man kein anderes Kriegsschiff als ein Tauchboot, das ganz nathe dem Schiffe untertauchte. T3-) Zusammenstoß in der Luft. ya cag, 13. August. In England sind zwei Flie:ger bei einem Uebungsflug zusammen­ gestoßen. Tie Schraube des einen Flugzeuges schlug ben Schwanz des andern ab, das aus einer HBhe von '4—500 Metern herabstürzte. Tie beiden in diesem Apparat sitzenden Flieger kamen uims Leben. Ser ätftiriti. Ter letzte Zcppclinangriff. Von Passagieren des norwegischen Dam­ pfers "Iris", der am 11. August von England in Bergen angekommen ist, erfährt der Kor­ respondent der "Frankfurter Zeitung" über den letzten Zeppelinangriff folgende Einzelheiten: Am 8. August 11 Uhr abends wurde alarmiert, daß Zeppeline in Annäherung an die Thne-i Mündung seien. Alle Lichter an Land wie an Bord von Schiffen mußten gelöscht roerbem Rabenschwarz wurde so die Nacht, ungeheuer­ lich und beängstigend in ihrer Finsternis. Al­ les stürzte in die Keller, wenige auf offene Plätze, in der größten Todesangst vor "bett sich nähernden Luftschiffen. Plötzlich! hörte man eine furchtbare Explosion. Tie Scheinwerfer an Land, die wie Geisterhände die Tunkelheit durchstöberten, fanden die Zeppeline/ die in zwei Geschwadern herangerückt kamen. Tas erste Geschwader nach, halb 2 Uhr, das zweite um 4 Uhr, morgens. Sie warfen zahlreiche Bomben ab namentlich auf Witbh, Calltngcut und viele andere Punkte. Eine große Zahl von Häusern wurde zerstört. Tas Bom­ bardement war so heftig, daß alle 'Schiffe, die in Nortsshields Kohlen luden, in Bewe-i gung gerieten. Tie Luftschiffe waren von Schottland gekommen und folgten südliche der Küste. In der Tunkelheit gerieten sie mehreremale außerhalb der Küste und warfen Bomben über dem Wasser ab, wohl um angesammelte Schiffe, wahrscheinlich vor der Mündung lie­ gende Kriegsschiffe zu beschießen. Ein Gegen­ angriff von Landbatterien wurde nicht be­ merkt. Es soll namentlich in der Todesstille vor dem Angriff eine Nervenspannung unter.</p>
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          <p>—* Tätigkeitsbericht der Kommission zur Unterstützung bedürftiger Angehöriger von ins Feld gezogenen Kriegern pro Monat Juli 1916. Bis 31. Juli sind dem Komitee Rat­ haus Zimmer Nr. 2 zur Verfügung gestellt worden: Eingegangen lt. Kassabuch 18*2 293 Mark 55 Pfg., die Ausgaben betrugen 176 117 Mark 52 Pfg., verbleiben 6176 Mark 3 Pfg. Wertpapierbestand 1800 Mark. Tie Zahl der bisher zur Empfangnahme reichsgesetzlicher Un­ terstützung angemeldeten Fülle betrug: 1843 (bisher 1820), Mehrung 23 Fälle. Eingewie­ sen wurden 1723 .Fälle (bisher 1700), Meh­ rung 23 Fälle. Abgewiesen wurden 120 Fälle/ Tie pro Monat Juli an reichsgesetzlichen Unter­ stützungen ausbezahlten Beträge beziffern die Summe von 30 379.60 Mark bei 1723 Fällen. Tie Leistungen an freiwilligen Spenden betru­ gen 8122 Mark bei 765 Fällen (bisher 751). Tie bekannt gewordenen Unterstützungen der Arbeitgeber beziffern die Summe von 4500 Mark ohne Gehälter für das nicht dem Ar­ beiterstande ungehörige Personal. Tie von der Stadt an Angehörige städtischer Arbeiter welche ins Feld gezogen sirch, gewährten Unter­ stützungen betragen pro Monat Juli 1160 Mk. Nicht eingerechnet sind die den berechtigten Empfängern ev. noch zufließenden Gaben von der freiwilligen.Sanitätskolonne (in Natura­ lien) und der freiwilligen Feuerjwichr. —* Die Ha ndarbeitenausstellu ng int Kinderhort fand auch an den beiden letzten Tagen zahlreiche Besucher, die ihrer Aner-i kennung über die zur Schau gestellten Leist­ ungen Ausdruck gaben. Auch die Theaters Vorstellung am Abend hatte wieder lebhaften Besuch aufzuweisen. —* Die "Eiserne Waschfrau", von der jetzt infolge des Seifenmangels viel ge­ sprochen wird, ist am Montag nachmittags! und abends in der Prantlgartenhalle praktisch vorgeführt worden. Die Reinigung der Wä­ sche erfolgt auf Grund eines Preß? und (Saug* luftverfahre ns, das mit dem Apparat unter geringen körperlichen Kraftaufwendungen er­ ziel wird. Unter Ersparung von Seife wurde beim Probewaschen schmutzige Wäsche verschie­ denster Art in sehr kurzer Zeit sauber ge­ waschen, worauf es ja in erster Linie ankommt/ Zum Beweise, daß die Wäsche bei diesem Ver-, fahren wirklich geschont werde, wurde eine Banknote unter die Wäsche gemengt und später wieder unversehrt herausgenommen.Heute nach­ mittags 4 Uhr und abends 7 Uhr findet das letzte Schauwaschen statt.</p>
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          <p>Letzte Posten. Letzte Posten. Sie Schlacht in Podotien. DTP. Der Kriegsberichterstatter des Berl. Lok.-Anz. Kirchlehner meldet aus dem Kriegs-pressequartier vom 15. August: Am 3. Aug. leiteten die Russen die großen Kämpfe in Podolien mit einem Angriff gegen 'die Sereth-Linie int Raume von Zalocze ein. Vier Tage später schoben sich die Massen des Feindes zwischen Dnjestr und Pruth gegen Nordwest an. Tiefem Stoße wichen die Verbündeten, aus, indem sie sich unter heftigen Angriffen auf die Höhenzüge westlich des Mystrzhca zu­ rückzogen. Tie Russen, die südlich des Dnjestr rasch Boden gewannen, während ihr Angriff bei Zalocze aufgefangen wurde, führten als ersten Hauptschlag einen Vorstoß im Zentrum aus. Auch dort wichen die Verbündeten recht­ zeitig aus und schlugen sich ins Innere des westlichen Mündungswinkels der Zlota Lipa zurück. Tie Parole der Verbündeten lau­ tete "Sammeln". Ehe zu nachhaltigem Wi­ derstand in den Waldbergen südlich und süd­ westlich von Brodh geschritten werden sollte, führte eine starke Gruppe der Armee von Böhm-Ermolli und Bothmer die inzwischen eingeleiteten "planmäßigen" Bewegungen der Trtrppen an der Linie Strhpa—Koropiec fort. Ohne daß darauf näher eingegangen werden könnte, erweisen die Geschehnisse vom Sonntag und Montag, daß der in der Nacht auf Mon­ tag einsetzende allgemeine Angriff der Rus­ sen der aus dem Raume von Halicz bis hinauf nach dem Raume von Zalocze reicht, überall auf starken Widerstand gestoßen ist und nir- gends d durchdringen konnte. Tie Verbündeten schlugenn südöstlich von Halicz am Montag meh­ rere Anngriffe ab. Westlich der unteren Zlota-, Lipa vvermochten die russischen Massen, die von Uchszte, Zielone, Monastevzhska und Podhojcie k kamen und bis in die Front Mariampol—Hoorozanka-Bach vorgelassen wurden, trotz andauevrnd starker Artillerievorbereitung nicht durchzuüdringen. Tie Front der mittlerenZlota Lipa voon Brzezanh bis Kozowa und nordöstlich gegen LAugustowka—Zloczow erwies sich gleich­ falls voon großer Abstoßkraft. Auch die Stel­ lungen t südwestlich Brodh in den Bergen blie­ ben festst. Aus der Ausdehnung der Kampf-' front tvon 120 Kilometern ist zu erkennen, daß es K sich um eine große Schlacht handelt./ Der Mmstand ,daß&gt; die Verbündeten sie ans nahmenn ,spricht dafür, daß sie keinen Grund haben, eine Entscheidung zu scheuen. (Z.)' Wiccdcr eine russische Anfrage frei Ru­ mänien. "Mz Est" meldet aus Zürich: Popolo d' Jtalia erhielt aus Bukarest ein Telegramm wonach) die russische Regierung durch ihren Bukareester Gesandten bei Rumänien ansragen ließ, toine sich Rumänien verhalten würde, falls Rußlannd Truppen durch Rumänien nach. Siebenbürpgen marschieren ließe. (Z.) Türkische Truppen in Wien. W)i e n, 16. Aug. Am Sonntag sind hier auf betr Durchreise neuerdings mehrere Trans­ porte ttürkischer Truppen eingetroffen, die auf dem Blahnhofe enthusiastisch begrüßt wurden. Wie Lefrensmittelftzage in frei* Türkei. K o nsta n ti nop e l, 15. Aug. Tie tür­ kische 'Regierung erließ ein Gesetz, das die 1 Lebensmittelversorgung nach dem Muster der f Zentvatlmächte regelt. Tie Regierung hat die [ Absichtt, alle Lebensmittel zu beschlagnahmen I und siie mit Zuhilfenahme des Kartensystems der Beevölkerung zukommen zu lassen.</p>
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          <p>Kriegsbriefe aus dem Westen. KrikWbriefe m dem Weste». Berlin, den 15. August 1916. (Unbercechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, f Verbote«.) | Unrlühe längs der ganzen Westfront. Tel,legramm unsres Kriegsberichterstatters. f Gr. Hauptquartier, am 14. August, j de er Feind zeigte sich gestern an vielen j Stellern der Westfront unruhig. Im Ipern- | abschniitt unternahmen die Engländer erfolg- 1 lose Patrouillenvorstöße, anscheinend ohne be- f stimmtites Ziel. Ihre auffallende Unruhe bei j Loos rund La Bassee bei gleichzeitigem ganz- I lich unnschädlichen Gasabblasen im Artois dient I vielleicicht der Absicht, über die durch die Ver- I Inste- iin der Sommeschlacht bedingten Trup- ! penverrschiebungen zu täuschen. Auch die | Franzgosen unterhielten an der Aisnefront ein ungewvöhnlich lebhaftes Feuer., Oestlich, der Maas haben sie in der vergangenen Nacht stark zwischen Fleurh und dem Kapitelwalde angegrriffen ,ohne den mindesten Fortschritt erzwinngen zu können. In der Fortsetzung des sehr ststarken vorgestrigen Angrisfstages war auch ggestern die Sommefront der Hauptkampf­ platz. Tie Engländer hatten gestern morgen mit seichr stark angesetzten Kräften nördlich des Flussetzs in unsere Gräben nordwestlich Pozieres &gt; auf etwa 700 Meter einbringen können. Schon: in der Nacht warf sie unter großen Verlußsten unser Gegenangriff wieder hinaus. In diächten Massen suchte der Feind zwischen Guilleemont und der Somme in unsere Siel-, 1 lungenp einzubrechen, dach scheiterte er schon j im Spperrfeuer und mußte unter sehr schwe- | ren Vöerlusten wieder in seine Sturmstellüngen zurückt/weichen. Auch mit zwei neuen starken Angriffen gegen die westliche Straße Mau­ repas— Clery, zwischen Maurepas und Hem, gewantn er keinen Schritt Gelände, sondern wurde: beidemale glatt zurückgeworfen. (Kb.). !W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter ,</p>
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          <p>Literarisches. Literarisches. iGietiternjfrefrjoamtejngeseH vom 15. Juli 1916. Textausgabe Mit ausführlicher Einleitung und einem Aühäng, enthaltend den nunmehrigen Wortlaut der durch das Gemeindebeamtengesetz abgeänderten Bestimmungen der beiden Gemeindeordnungen. Herausgegeben von Tr. Heinrich Huber, Assejssor am Archiv des Bayer. Landtags. München 1916. C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung. Geheftet 50 Pfg. Besihstettcrgesetz vom 3. Juli ,1913. Mit Einleitung, Erläuterungen, einem Anhäng und' Sachregister, herausgegeben von Tr. Heinrich Rheinstrom, Rechtsanwalt in München. C. H. Beckffche Verlagsbuchhandlung Oskar Beck, München. Gebunden '4 Mark. Ter handliche Band weist die Vorzüge her früheren Aus­ gaben des gleichen Verfassers auf: in der Form knappe, inhaltlich wohl erschöpfende Er­ läuterungen zu den Gesetzesbestimmungen, ver­ anschaulicht durch zahlreiche Beispiele. Maxie Anstoinette. Einer Königin Liebe und Ende. Roman aus dex französischen Re­ volution von Hans Fxetmark mit 37 zeitge­ nössischen Bildern, Dokumenten usw. Berlin, Verlag von Rich. Song." Preis,"5 Mark, gebd? 6.50 Mark. Mit sicherem Blick Hat der 'Verfasser die Fülle der Gefühle, die aus der Zeit der Königin Marie Antoinette auf den Beobachter 'eindringen, zu bändigen gewußt und aus dem Wirbel her scheinbar wirren Be­ gebenheiten den Sinn der neuen Lebensge­ staltung, die sich Bähn brechen sucht, her­ ausgeschält. Greifbar tritt dem Leser jene ge­ waltige Zeit vor Ingen, dg eine Königskrone zum Spielball öhrgeiziger Journalisten und Advokaten geworden frtiar. Aus dem Glanz und Schimmer der Säle von Versailles, in denen der Geist des Kerbenden Rokoko ,die Nachgeborenen zu einer letzten flackernden Lust hinriß und berückte, leitet ein verstehender Führer in die Enge der schaudererrLgenden Staatsgefängnisse. *</p>
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          <p>Städtische Schwimmschule. Städtische Schwiininschlikr. 16. August 1916. Lust . . 25 Grad C. Waiser . 20 Grad C.</p>
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          <p>—* Das Eiserne Kreuz wurde dem Artilleristen Herrn Johann Brenner, Sohn des Herrn Monteurs Brenner hier, verliehen. —* Das König-Ludwig-'Kreuz wur­ de dem K. Rsgierungssekretär Michael Poschi, hier, zurzeit Feldwebelleutnant int Heeres­ dienste ,verliehen. —* Kindsmord. Als die unnatürliche Multker des vor einigen Tagen als Leiche aus der Isar gezogenen neugeborenen Kindes wur­ de gestern die ledige Köchin Fanny Sellmeier von Pauluszell bei Vilsbiburg, die ^sich hier in Stellung befand, festgenommen. Tie Se- Lokales. zierung der Leiche hatte, wie bereits gemeU' bet, ergeben, daß das Kind nach der Geburt gelebt hatte. —* Zur Bartlmädult erstehen bereits die Reihen der Tultstände in der Neustadt^ Auch auf der Festwiese finden sich bereits all­ mählich die angemeldeten Schaustellungen ein und schlagen dort ihre Zelte auf. —* Der Bartlmähaupt markt, der alljährlich während der Dult stattfindet und früher am Bartlmätage abgehalten wurde, fin­ det Heuer am Mittwoch der Dultwvche statt. Tie Verschiebung ist notwendig, da sonst zwei Markttage (Donnerstag ist Bartlmä) hinterein­ ander fallen würden. —* In die Isar wollte gestern bei der Pumpstation ein hier im Dienste stehendes Mädchen springen. Passanten hielten die Lebensübevdrüssige von ihrem Vorhaben zurück und verbrachten 'sie wieder zu ihrer Dienst­ herrschaft. —* Der Feiertag Mariä Himmel­ fahrt brachte uns gestern bewölkten Him­ mel, aus dem aber des öfteren die Sonne 'siegreich hervorbrach!. Ter Tag blieb auch strotz der starken Bewölkung regenfrei, was in unseren Ausflugsorten einen starken Zu­ spruch und erhöhten Betrieb zur Folge hätte. —* Die städt. Volksküche war seit Kriegsbeginn im Kloster der Ursulinerinnen untergebracht. Unter Leitung der Frau Ge­ heimrat v. Denk leisteten die Frauen und Töch­ ter der verschiedensten Stände eine von Menigen beachtete aber um so nützlichere und wertvollere Arbeit. Kostet doch ein Mittag­ essen für Kriegersrauen und -Kinder nur 20 Pfg., für andere Minderbemittelte nur 25 Pfg., und das trotz der Teuerung aller Lebens­ mittel. Ta ist es erklärlich, daß der Zuspruch in letzter Zeit immer größer und größer wurde, so daß schließlich! die Küche zu klein für so viele wurde. Nun nimmt das hl. Geistspital, diese eminente Wohltätigkeitsanstalt unserer Stadt, die Volksküche gastlich auf und hat ihr ein schönes geräumiges Heim bereitet. Ta die ver­ diente bisherige Leiterin erkrankt und erho­ lungsbedürftig ist, haben die Leitung Frau Kammersänger Klöpfer, Frl. Sieger und Frau M.-M. Gerstenecker übernommen. Es ist klar, daß die billigen Preise der Mahlzeiten nur gehalten werden können durch reiche Zuschüsse und Spenden. Es wäre nur zu wünschen, daß die Spender in ihrer Opferwilligkeit nicht ermüden und zu den alten noch neue dazukom­ men, damit dieser so wichtig getobt bene Zweig der Kriegssürsorge wie bisher so auch ferner fortgeführt werden kann, zum Besten der min­ derbemittelten Bevölkerung unserer Stadt. —* Der städt. Pol ksküchengarten an der Tammstraße bildet eine wertvolle Ergän­ zung der Volksküche. Derselbe wird bewirt­ schaftet von der Jr.zöndgruppe des kath. Frau­ enbundes unter Leitung von Frl. Marie Schil­ ling. Herr Seminarle^rer Büchner steht ihnen nicht nur mit seinem bewährten sachverständi­ gen Rat, sondern auch mit unermüdlicher ener­ gischer Tat bei, und so ist das beste Gelingen des Werkes erreicht worden: das in der jetzi­ gen Zeit so wertvoll gestorbene Gemüse wird in reichen Mengen in die Volksküche geliefert, und große Vorräte für den Winter gesammelt. Auch hier haben sich in dankenswerter Weise Spender gefunden, welche Sämereien und Pflanzen unentgeltlich schenkten. Wird der Volksküchengarten für seine Zwecke nicht mehr benötigt, so soll er in Heimgärten geteilt und verpachtet werden, wodurch auch hier ein vielseitiger Wunsch der Bevölkerung Befriedi­ gung findet. —* Ein Verbot des Handels mit nicht ausgereiften Kartoffeln ist vom Ministerium des Innern erlassen worden. Darnach werden Personen, die nicht apsgereifte Kartoffeln in den Verkehr bringen, mit Gefängnis bis zu sechs Monaten, oder mit Geldstrafe bis zu 1500 Mark bestraft, soweit nicht auf Grund anderer Bestimmungen eine höhere Strafe verwirkt ist. —* Die Reichsbuchwoche hatte in Niederbayern folgendes Ergebnis: Passau 4572 Stück, Landshut 3390 Stück, Simbach 2900 Stück. ! . i Lottes. Landshut, 16. August. —* Königs Namenstag.' S. M. der König hat, laut amtlicher Bekanntgabe, den Wunsch ausgesprochen, daß auch in diesem Jahr gleichwie in den beiden. letzten Jahren die Feier seines Namensfestes auf die Abhaltung feierlicher Gottesdienste beschränkt werde, die zugleich als Dankgottesdienste für die von dem Allmächtigen unseren Waffen gewährte Hilfe und als Bittgottesdienst für den weiteren Bei­ stand Gottes für unsere im Felde stehenden Truppen gelten sollen. S. M. der i König wünscht ausdrücklich-, es möge von sonstigen festlichen Veranstaltungen abgesehen werden. —* Das Eiserne Kreuz wurde dem Gefreiten im 16. JnfMgt. Herrn Johann Rieder, Maler, Sohn des Wagenwärtergehilfen Herrn Rieder hier verliehen. $ie Brust des Ausgezeichneten zierte bereits das MilitärVerdiensttreuz.</p>
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