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      <titleStmt>
        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1916-08-24"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">69. Jahrgang Nr. 229</biblScope>
          <date when="1916-08-24">1916-08-24</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
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          <p>U-Deutschland heimgekehrt.</p>
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          <p>Erfolglose feindliche Angriffe im Westen. — Erstürmung weiterer russischer Stellungen in den Karpathen. — Der bulgarische Sieg am Struma. — Türkischer Erfolg im Kaukasus. Im Westen wiederholten die Engländer ihre Angriffe zwischen Thiepval und Pozieres vergeblich. Bei Ovillers fanden nachts Nahlämpfe statt, während sich am Foureauxswalde und bei Maurvpas der Feind aufHandjgranatenangriffe beschränkte. Südlichj der Somme wurden von den Unsern die letzten Gräben, welche die 'Franzosen seit dem gro­ ßen Angriff am 21. August noch besetzt hiev- f ten, vom Feinde gesäubert. Betrübt konstass tiert der Pariser "Temps", daß die Generals offensive der Alliierten auf allen Fronten schleppt und stockt. Zur Sommeschlacht fml besonderen sagt das Pariser Blatt: Nur noch schrittweise werden die Alliierten jetzt auf die­ sem «Schlachtfelde fortschreiten können, wo der Feind eineinhalb Millionen Soldaten zu­ sammengezogen hat. Unser Vormarsch ist si­ cher, aber Unvermeidlicherwelse von äußerster Langsamkeit. Wir sind in eine Schlacht ver­ wickelt, die noch mehrere Monate dauern kann. Vom Osten werden nur Kämpfe aus den Karpathen gemeldet. An der Star« Wipzhna wurden weitere russische Stellungen erstürärt, während am Czarnh-Czeremocz russischeWiedereroberungsversuche glatt abgewiesen wur­ den. An der italienischen Front ist der Angriff der Italiener vollkommen Ins Stocken geraten. Sie haben Görz, doch machen ihnen die öfter? reichischen Kanonen von ff&gt;en umgebenden Ber- 8 gen herab dort die Hölle heiß. Nun sollen sie weiter marschieren auf dem Wege nach Triest oder gar nach Wien. Es türmen sich ihnen aberunwiderstehliche Hindernisse entgegen. Es geht nicht weiter. Tas ist auch das Empfinden aller Volkskreise in Italien und dem himnkehhohen Jubel über Görz ist bange Niederge­ schlagenheit gefolgt. Unsere Verbündeten hal­ ben eben in Häher Ausdauer den Italienern den weiteren Weg verriegelt und werden ihn auch freiwillig nicht räumen. . • Am Balkan wurde das Gelände westlich des Lstrowsees vom Feinde gesäubert. Tie Serben versuchten im Maglenagebiet mehrere Vorstöße, die aber restlos zurückgeschlagen wurden. 'Die Bulgaren haben den Franzosen am linken Strumaufer eine schwere Niederlage beigebracht und sie auf das rächte Ufer zurück^ gejagt. Tie Türken Haben einen russischen genangriff an der Kaukasusfront mit ^ngesheuren Verlusten für die Russen abgewiesen, die über 3000 Mann verloren. , Tie Engländer leugnen aus Leibeskräften, daß sie außer den zwei Kreuzern noch weiteren Schaden in der Nordsee davongetragen haben. Aber es hilft sie nichts. Tie übereinstimmen? den Beobachtungen der Offiziere des lh-Bootes ergeben, daß. auf einem englischen Linienschiff nach betn Abschuß eines Torpedos eine gei= wältige Explosion erfolgte. Anderseits woÜlen die Engländer unsere "Westfalen" versenkt haben. Sie wurde aber nur durch einen eng? lischen Torpedo leicht beschädigt. Bericht des deutschen Hauptquartiere. WTB. Be rli n, 23. August. 'Mittags. (Großes Hauptquartter.) Westlicher KritMaiM. Zwischen Thiepval und Pozieres wurden die englischen Angriffe vergeblich wiederholt. Nördlich von Ovillers fanden während der Nacht Nahkämpfe statt. Oestlich des Foureauxwaldes, ebenso wie bei Maurepas mißlangen feindliche Handgrchnatenunternehmungen. ! , ^ Tie Artillerien entwickeln fortgesetzt große Tätigkeit. Südlich der Somme sind bei Estrees klei­ nere Grabenstücke, in denen sich die Franzosen vom 21. August her noch hielten, gesäubert. 3 Offiziere, 143 Mann fielen dabei als Gefarsgene in urffere Hand. Rechts.ber Maas wiesen wir im Fleurhd abschnitt feindliche Handgranatenangriffe ab. Im Bergwalde fänden für uns günstige kleinere .Jnfanieriegesechte statt. Lestlich« MWschWwS. j Vom Meere bis zu den Karpathen keine | besonderen Ereignisse. £ Im Gebirge erweiterten wir den Besitz 1 der Stara Opzhna durch Erstürmung neuer I feindlicher Stellungen, machten 200 Gesang gene, darunter einen. Bataillonsstab, erbeute­ ten 2 Ma scheinengewehre und wiesen Gegendangriffe ab. . Beiderseits des Czarny-Czeremocz hatten die russischen Wiedereroberungsversuche feiner? lei Erfolg. Balkankriegsschauvlay. ! Tie .Säuberung des Höhengeländes westß</p>
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          <p>Bericht des deutschen Hauptquartiers. Westlicher KritMaiM. Zwischen Thiepval und Pozieres wurden die englischen Angriffe vergeblich wiederholt. Nördlich von Ovillers fanden während der Nacht Nahkämpfe statt. Oestlich des Foureauxwaldes, ebenso wie bei Maurepas mißlangen feindliche Handgrchnatenunternehmungen. ! , ^ Tie Artillerien entwickeln fortgesetzt große Tätigkeit. Südlich der Somme sind bei Estrees klei­ nere Grabenstücke, in denen sich die Franzosen vom 21. August her noch hielten, gesäubert. 3 Offiziere, 143 Mann fielen dabei als Gefarsgene in urffere Hand. Rechts.ber Maas wiesen wir im Fleurhd abschnitt feindliche Handgranatenangriffe ab. Im Bergwalde fänden für uns günstige kleinere .Jnfanieriegesechte statt. Lestlich« MWschWwS. j Vom Meere bis zu den Karpathen keine | besonderen Ereignisse. £ Im Gebirge erweiterten wir den Besitz 1 der Stara Opzhna durch Erstürmung neuer I feindlicher Stellungen, machten 200 Gesang gene, darunter einen. Bataillonsstab, erbeute­ ten 2 Ma scheinengewehre und wiesen Gegendangriffe ab. . Beiderseits des Czarny-Czeremocz hatten die russischen Wiedereroberungsversuche feiner? lei Erfolg. Balkankriegsschauvlay. ! Tie .Säuberung des Höhengeländes westß lich des Dstrowosees hat gute Fortschritte ge­ macht. ! Wiederholte serbische Vorstöße im Mög? lenagebiet sind abgewiesen. Oberste Heeresleitung.</p>
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          <p>ifdjtfffuttg der zur Verpflegung nötigen Mit­ tel stattfinden wird. Vorläufig ist die Un­ terbringung von 2000 Mannschaften und 2000 Offizieren der beiden Mächtegruppen beab­ sichtigt. Spionage in Schweden. Lulea, 23. Aug. Tie Polizei verhaftete die zwei Brüder Holm, den einen in Lulea, den anderen, der 17 Jahre als Kapitän in Baku war und jetzt Dolmetscher im russischen Konsulat in Haparanda ist, in Haparanda. Tie beiden Brüder sind der Handelsjspionage für eine fremde Regierung deutschen Erz­ dampfern gegenüber verdächtig. ©bett Hcdin in Jerusalem. Kopenhagen, 23. Aug. Sven Hedin der im Laufe seiner Reise nach der türkischen .Südfront in Jerusalem eingetroffen ist, teilte von dort telegraphisch mit, daß, er nun die Heimreise antreten werde und Ende September in Stockholm einzutreffen gedenke. Ueber seine Besuche an den türkischen Fronten werde er ein Buch herausgeben. (Z.)</p>
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          <p>Vom westlichen Kriegsschauplatz. Wo -pr Erfolg der englischen Offensive gesucht werden muh! Haag, 23. Aug. Bei einer Besprechung der allgemeinen Kriegslage wendet sich Taily Chronicle gegen diejenigen Kreise, die die ge­ ringen Erfolge an der Somme kritisieren, ixt? dem sie den kleinen Gewinn und die ungejheuren Verluste gegenüberstellen. Das Blatt sagt: Zweifellos haben wir ungeheure Opfer bringen müssen und sehen doch nur praktisch» ein Ergebnis, das sich auf der Karte kaum bemerkbar macht. Aber die Ergebnisse unserer Offensive müssen in der Haüptsache nicht an der Somme, sondern in Wolhynien, Galizien und fn der Bukowina gesucht werden. Auch die italienischen Erfolge gegen Görz wurden eigentlich nur durch! die Offensive der Ver­ bündeten chn der Westfront und der Russen an per Ostfront möglich gemacht. Deshalb äst es unbedingt erforderlich, dach wir trotz vorläufig geringer augenscheinlicher Erfolge an der Somme unsere Anstrengungen mit aller Kraft fortsetzen. Jede Verminderung uüservr Anstrengungen würde nämlich die Erfolge der italienischen Trüppen erneut in Frage stellen und,guch die an den übrigen Fronten errun­ genen Erfolge abermals hinfällig machen, umssomehr, da vielleicht bald ein neuer Faktor, nämlich Pie türkischen Truppen in Galizien, seine Wirkung bemerkbar machen dürfte. Ueber Qualität und Anzahl der türkischen Trüpl Pen wird uns von deutscher Seite begreiflicher^ weise nichts mitgeteilt. Wir halten zwar das Eingreffen der Türken für nicht Ausschlag­ gebend, ha sie selbst, obwohl sie große Reser­ ven besitzen, auch eigentlich jeden Mann nötig haben. (Z.) Oesterreich isckchnitgarffche Kriegsgefangene in Frankreich. Laut "Birschewija Wjedomosti" aus Rom, sind 1800 österre ich ischfungarische Kriegsge ftrngene, die seinerzeit Serbien nach Italien transportiert hatte, jetzt nach Frankreich» gesschafft wurden. Flucht aus der Gefangenschaft. Die Frkf. Ztg. meldet aus Basel: Dem Temps zufolge ist es elf deutschen Offizieren gelungen, aus ihrem Gefangenenlager zu ent­ kommen; sie hatten iiml geheimen einen 20 Meter langen unterirdischen Gang gegraben, um ins Freie zu gelangen. (Z.)</p>
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          <p>Vom östlichen Kriegsschauplatz. Tie russischen Mißerfolge in der Buko­ wina. Bukarest, 23. Aug. Tas Bestreben der Russen, um jeden Preis die Karpathenpässe ttt hstt» 91» Ta n C rt vT WtivS tmmstv S klarer. Tie österreichischen und die unlängst auf dieser Front angekommenen deutschen Truppen nahmen eine kräftige Gegenoffensive im Moldawatal auf und tonnten täglich Fort­ schritte machen. Wie von der Bukowinaer Grenze gemeldet wird, haben die deutschen und österreichischen Truppen die Rüssen gei­ schlagen.. T»ie Russen machten zahlreiche Baljonettantzriffe, sie wurden aber zurückgeworffen und mit den größten Verlusten aus ihsren Stellungen vertrieben. Vor der neu bep setzten Stellung zählte man über 500 tote Russen. Nächster Tage wird in Radautz der Oberkommandant, General Leschitzki, erwartet, der über die jetzige Lage und büer die Erfolglosigkeit der Rüssen in der Bukoswina sehr besorgt ist, weil dadurch sein Vordringen in Südgalizien über Stanislau ge­ fährdet wird. &lt;Z.) Rußlands Zukunft. Kopenhagen, 23. Aug. Berlingske Tidende meldet aus Petersburg: Landwirtjschaftsminister Bobrinski hielt eine Rede, wo­ rin er betonte, die Zukunft Rußlands be­ ruhe auf der russischen Landwirtschaft. T»ie notwendige Bedingung hiefür sei indessen die Beseitigung der Gegensätze zwischen Adel und Bauernstand. (Z.) Gegen den baltischen Adel. Kopenhagen, 23. Aug. "Nowoje Wr." zufolge wird die russische Regierung in aller­ nächster Zukunft einen Gesetzentwurf über Ausß Hebung der Privilegien des baltischen Adels auf Grund des Artikels 87 der Verfassung zur Durchführung bringen. (Z.). Russische Unterschüeisc. Nach der "Now. Wremja" belaufen sich» die bei d.en russischen Südwestbahnen feftgef= stellten Unterschleist und Durchstechereien aus mehrere Millionen Rubel. Ter dem Staate zugefügte Schaden wird aus mindestens 6 Mil­ lionen Rubel geschätzt.</p>
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          <p>Am Balkan. Ter bulgarische Bericht. Sofia, 22. Aug. Bericht des Haüpüquartiers: Am Struma brachten wir dein! Gegsner äm 21. August eine Niederlage bei. Dieser rettete sich durch die Flucht auf das rechte Ufer. Das ganze Gelände in der Umgebung der Dörfer Jenik'oj, Nevoljen und Topalovo ist mit feindlichen Leichen bedeckt. Wir zähl­ ten bisher mehr als 400 Leichen, darunter mehrere Offiziere. Wir erbeuteten 8 Maschi­ nengewehre, eine Menge Gewehre, Granaten, Artilleriematerial, Wagen usw. 190 unverjwundete Gefangene, darunter 4 Offiziere, und 60 verwundete Gefangene blieben in unserer Hand. Eine große Menge Ausrüstungsgegenf stände, die das Schlachtfeld bedeckten, bezeugt die vollständige Niederlage des Feindes. Ein Zug feindlicher Kavallerie, der durch ein ge­ schicktes Manöver unserer Kavallerie in das Feuer unserer Infanterie gelockt würde, wurde buchstäblich» vernichtet. Aussagen von Gefanl genen bestätigen, daß außer der Brigade Brotier ein englisches Regiment in diesen Gegenfrett ot&gt;cri6Ytc. Angriffe, die die Franzosen seit 10 Ta­ gen gegen unsere Stellungen südlich und west­ lich detz Toiransees durchführten, scheiterten vollständig. Dieser Umstand ließ vermutlich den Generalstab des Generals Sarrail die Einsnahme von Punkten melden, die ipchner in der Gewalt der Franzosen waren, wie es ber Fall ist mit dem Bahnhof Toiran und dem Dorfe Dolzdeli, das der Feind verließ. Unsere Truppen begruben 50 tote Frans zosen auf dem rechten Wardarufer. Im Laufe eines Angriffes in der Umgegend von Majädag nahmen wir eine feindliche Abteilung gefan­ gen und erbeuteten ein Maschinengewehr. Die Franzosen ließen 70 Tote auf dem Gelände. Ter rechte Flügel setzt seine Operationen fort. Ohnje Protest übergeben. Laut Meldungen der Times aus Saloniki in der Bukowina zu besetzen, wird immer f sollen die griechischen Offiziere die Forts von Lisa und Startschiza, ohne Protest zu erheben, den Bulgaren übergeben haben. (Z.) Der Rückzug »er griechischen Truppen. Haag, 23. Aug. Die Times meldet aus Athen, daß der Kriegsminister mit derü Ehef des Generalstabes über den Rückzug der grie­ chischen Truppen und den Schutz, der grie­ chischen Untertanen bei einem etwaigen wette­ ren Vormarsch der Bulgarjen konferierte. Tier verhaftete Diplomat. Wie der Temps aus Athen meldet, ist der griechische diplomatische Kurier, der von den italienischen Behörden verhaftet worden war und dessen Gepäck von diesen zurückge­ halten wurde, zur Berichterstattung nqchAthen zurückgerufen worden.</p>
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          <p>Die Türkei im Kriege. * Ter türkische Bericht K o n st a n t i n o p e l, '22. Aug. Das türikische Hauptquartier..eilt mit: An der Jrakfront und an der per­ sischen Front ist die Lage unverändert. An der Kaukasusfront wurden auf dem rechten Flügel vereinzelte, gegen einen Teil unserer vorgeschobenen Stellungen getrichtete feindliche Angriffe durch Gegenangriffe unserer Trüppen völlig zurückgeschlasgen und zwar mit ungeheuren Verlusten für den Feind, der allein im Abschnitt vonOynott (300Q Mann verlor. Außerdem zählten wir 400 Tote, darunter 4 Offiziere ,allein vor unseren 'Stellungen bei Kighi. Wir machten ferner einige Gefangene und erbeuteten ein Maschinengewehr. Im Zentrum außer einigen unbedeutenden Patrouillengefechten kein Er­ eignis. . Von den anderen Fronten liegt noch keine Nachricht vor.</p>
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          <p>Zier Wiederaufbau der französischen Han­ delsflotte. Bern, ,22. August. Wie das "Journal" meldet, wird der französischen Kammer in ihrer nächsten Tagung ein Gesetzentwurf vorgelegt, durch den der Regierung zum Wiederaufbau der französischen Handelsflotte durch Neubau und Ankauf als Vorschuß an die Reedereien 200 Millionen Francs zur Verfügung gestellt werden sollen. Bei Begründung des Gesetz­ entwurfes führt das Blatt aus: Wenngleich es einige französische Schiffahrtsgesellschaften gebe, die gute Gewinne erzielen würden, so befinde sich doch der größte Teil der französi­ schen .Reeder zurzeit in außerordentlich peiuslicher, teilweise in verzweifelter Lage. Ter Bestand der französischen Handelsflotte sei schon vor Kriegsansbrnch! unzureichend gewe­ sen, fast 80 Prozent des Seeverkehrs 'sei vom Ausland bewältigt worden. Seit Kriegsaus­ bruch habe sich! die Lage jedoch noch verschitims mert. Tie Schiffsverluste sowie die Abnutzung des Materials hätten zum Verschwinden zahl­ reicher .Schliffe geführt, die, da die Werften stillägen, nicht einmal ersetzt worden seien. Unter Berücksichtigung dieser schlimmen Lage fragt das Blatt, ob Frankreich auciji nach dem Kriege jahrelang in der Ausl- und Einfuhr unter ungünstigen Verhältnissen ausgezwunsgenen Frachtsätzen vom Anslande abhängig sein soll. $tie Frachtkosten, die im jetzigen Kriege immer höher würden, und in Gold be­ zahlt werden müßten, Hätten eine ungünstige Rückwirkung auf den französischen Kurs. Blumen im Wasser. Amsterdam, 23. Aug. Ter iw MitteÜländischen Meere versenkte Dampfer "Slavvnian" hatte eine große Partie französischer Blumenzwiebeln, ungefähr zwei Drittel der gesamten französischen Ernte, an Bord.</p>
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          <p>Lothar neigte sich vor. "Ein hübscher Anfang, freuen Sie sich, Anne-Rose?" flüsterte er. Sie wandte sich nach! .ihm um. Er sah, daß ihre Augen feucht waren vor Rührung. Aufatmend nickte sie ihm zu,. "Ich bitte um Ruhe! Zur Sache!" rief jetzt der Oberst erbost den alten Tamen zu. Die ließen sich erschrocken los und sanken in ihre "Sessel zurück. Aber sie hielten sich krampfhaft bei den Händen und nickten sich wieder finb wieder glückselig zu, mußten sich auch immer wieder die Freudenträneu aus­ trocknen. Nun konnte Doktor Hassner weiter­ lesen. Und jetzt kam endlich au# Oberst von Uechteritz an die Reihe. Als sein Name ge-! nannt wurde, setzte er sich mit einem erlösten Schnaufer in Positur, nervös feinen grau­ melierten Schnurrbart streichend. Aber gleich darauf sank er mit einem halbunterdrückten Fluch in seinen ©esset zurück und sein Gesicht nahm eine beängstigende Färbung an. ; t I .* (Fortsetzung folgt.) nach ihm umzusehen. Schwer nur konnte sie widerstehen, sie hätte !fb gern gesehen, ob seine Augen noch so seltsam blickten, wie vorhin, als-sie .aus dem Park gefo mitten waren. Sie hatte sich nämlich! einzureden versucht, daß sie sich nur eingebildet hatte, einen be­ sonderen Ausdruck in seinen Augen gesehen zu haben. Vorhin, als sie mit dem Vater und Tante Jettchen in den Saal trat, war er noch nicht dagewesen und als er kam und hinter ihr Platz nahm, hatte er ihr nur einen Gruß zugeflüstert. Tas eine war sicher — Anne-Roses und Lothars Aufmerksamkeit konzentrierte sich nicht auf die Testamentseröffnung. Dafür war Oberst von Uechteritz mit allen Sinnen dabei. Seine waslserblauen Augen quollen ihm sörmilich ans dem blauroten Gesicht heraus, als endlich Doktor Hassner sich! erhob und das wichtige Dokument in die Hand nahm. Die Siegel wurden geprüft und unverletzt gefun­ den und nun wurde das Testament geöffnet und entfaltet. Atemlose Stille herrschte jetzt, selbst der Oberst hielt den schnaufenden Atem an. Tante Jettchen drückte vor Erregung Anne-Roses Arm an sich. Sie war von einer großen Zu­ versicht erfüllt, daß dieses Testament ihren ärgsten Sorgen ein Ende machen würde. "Man muß nur dran glauben," sagte sie sich. Ltnb sie glaubte daran, wie an den Gewinn in der Lorterie. Jetzt begann Doktor Hassner vorzulesen. Kurz, klar und treffend waren die Watte ge­ setzt und alles mit präziser Bestimmltheit an­ gegeben.. Zuerst wurden in diesem Testament eine Reihe von verdienstvollen, treuen Dienern und Beamten mit Legaten bedacht. Frau Brigitte Engel wurde als erste genannt. Tie Geduld des Obersten wurde aus eine harte Probe gestellt. Tann kamen plötzlich die beiden Stifts-! fräu'leins, Sabine und Rernholdine von Uech­ teritz, cm die Reihe. Ter Erblasser hatte jede der Schwestern mit zehntausend Mark Sedacht. Ta Konnte Doktor Hassner vorNnfig nicht weiterlesen. Laut aufweinend vor Glückselig­ keit sanken sich die beiden alten Schwestern in die Arme und riefen außer sich vor Dankbarkeit und Freude: "Ter gute Malte, der edle gute Malte!" , Unbekümmert utof äste die Menschen um­ her machten sie ihrer Freude Luft, Sie wä­ ren sonst daran erstickt. , .</p>
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          <p>Aus den Kolonien. Alls den Kolonien. Vom Ktcintrieg in ZeutschßQstafrika. Nicht nur in den großen Schlachten und Gefechten leisten unsere tapfern Teutschs-Ostafrikaner der feindlichen Uebermacht noch immer erfolgreichen und zähen Widerstand, auch durch den Kleinkrieg, den sogenannten Guerillakrieg wissen sie ihren Feinden Ab­ bruch zu tun. Ans Mitteilungen, Feldpost­ briefen und privaten Schilderungen in südjafrikänischen und englischen Zeitungen geht hervor, daß dieser Kleinkrieg sich in dep Haupitz, fache gegen die rückwärtigen Verbindungen des Feindes richtet. So wird in einer dieser Mit­ teilungen erzählt, daß es deutschen Streifabtteilungen gelungen sei., an der Etappenstraße zwischen Korogwe an der Usambarabahn und dem südlich davon gelegenen Handeni Minen wwm* M MSWMWS». zu legen, denen mehrere englische Automobile zum Opsen gefallen seien. Tiefe deutsche Kan^ psesweise mache nachts den Verkehr auf den Etappenstvaßen fast unmöglich, wahrend man sonst die Kolonnen gerade gern des Nachts habe fahren lassen, um Menschen und Motoren bor der großen Tageshitze in den tropischen Steppen zu schützen. In einem andern Bericht wird die rödliche Verwundung eines Stabs­ offiziers durch deutsche Scharfschützen an einer andern Etappenstratze gemeldet. Ter englische Offizier fei erschossen worden, während er mit seinem in diesem Abschnitt kommandierenden General .im Auto zur Front gefahren sei. Wieder ans einem an anderer Stelle verössent» lichten Feldpostbrief geht Herbor, daß., die so wirksamen deutschen Minen aus Dynamit her­ gestellt sind, welches zu bergbaulichen Zwecken und zur Vornahme bon Rodungen auf den Pflanzungsbetrieben nach TeutschfOstasrika noch vor Ausbrnch des Krieges gelangt ist. Natürlich wird in fast allen englischen Mit­ teilungen berichtet, daß es den englischen Tru'siIpen gelungen sei, die deutschen Streifabteilunfgen abzufangen und unschädlich zu machen. Tabei heißt es in einem sogar, daß zwei deutlsche Offiziere, um ihr Entkommen zu erschwe­ ren, gefesselt worden seien. (!) Tie Tatsache jedoch, daß die Vorstöße deutscher Abteilungen bon den verschiedensten Kolonnen, an den ver­ schiedensten Stellen und zu den verschiedensten Zeiten berichtet werden, beweist, daß dieser deutsche Kleinkrieg in Ostafrika den Englän!bern sehr zu schaffen macht und ihnen enfc lpfindlich Abbruch tut. Bemerkenswert ist auch, daß in einem der Feldpostbriefe bitter darüber geklagt wird, daß die Eingeborenen diese deutschen Streifabteilungen, obwohl das Land schon .seit Wochen im Besitz der 'Englän­ der sei, auf jede 'Arr Und Weise unterstützen, und daß es selbst am Kilimandscharo, wo schon lange kein deutscher Soldat sich, mehr gezeigt habe, zu Unruhen unter den dortigen Einge­ borenen gegen die englischen Eindringlinge gekommen sei. Uns wi.Il das gar nicht so wunderbar erscheinen, ging, doch sogar ans einem der letzten amtlichen Berichte des Generalifsirmus Smuts klar Hervor, daß die eng­ lischen u nb südafrikanischen Truppen in scham­ losester Weise in Deutsch^Ostafrila Viehraub treiben und sich an dem Privateigentum der Eingeborenen auf das Gröblichste vergreifen. Dazu braucht man sich außerdem nur noch einmal daran zn erinnern wie Engländer unb Südafrikaner auch in TeutscheSüdwestafrika seinerzeit gehaust haben.</p>
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          <p>die Opfer verbrauchte, welche die Gegner dar? bringen müßten, und die deshalb keinen An­ laß haben dürften, die Entscheidung so lange hinauszuschieben, bis die Entente sich! von den schweren Schlägen des Juli und August erholt hat. Lloyd George hat seine Rechnung ohne den Wirt gemacht, und mag die kneifende Zange am eigenen Leibe sicherlich noch vor 11917 spüren. Tann allerdings könnte die Warnung am Platze sein, die er prahlerisch zu Ericcieth verkündete: die Warnung "für je­ den Regierenden, der jetzt auf dem Thron sitzt oder jemals fitzen wird, für alle Kö­ nige und Ratgeber der Könige." Spanische Militärkredite. Ter spanische Kriegsminister hat nach einer 'Havasmeldung aus Madrid den Cortes den Entwurf einer neuen Militärorganisation vorgelegt. Der. Friedensbestand soll auf 180 000 Mann erhöht werden, davon 68 000 Mann für Marokko. Lurch die aktive Reservearmee wird imKrstegs--' falle der Normalbestand von 180 000 Mann auf 400 000 Mann erhöht werden können. Außerdem ist die Bildung eines Reserveheeres bon 600 000 Mann vorgesehen. (Unabhängige Ratio nalkorrespvudenz.)</p>
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          <p>Tages-Uebersicht. i der heute bestehenden Lohnformen darstellen." ] Ter Unterschied zwischen den heutigen Staatch-, Gemeinde- und Genossenschaftsbetrieben, so­ wie der zur Versorgung des Volkes mitLebenAmitteln geschaffenen Einrichtungen und den zukünftigen sozialistischen Formen der Gütecherzeugung und ^Verteilung kann aus allen diesen Gründen aber auch nur graduell sein, was so viel bedeutet, wie daß tue Jeutügen staatlichen, kommunalen und genossenschaftli­ chen Wirtschaftseinrichtungen auf jeden Fall die Anfänge der sozialistischen Wirtschaft dar­ stellen." Bebel und Kautsky dachten bch kanntlich wesentlich anders über diäse soziali­ stische Entwicklungstheorie. Liebknecht vor dem Lberkriogsgericht. Tas Oberkriegsgericht in Berlin, vor dem gestern die Verhandlung gegen Tr. Karl Liebknecht stattfand, verurteilte denselben zu 4 Jahren 1 Monat Zuchthaus, Entfernung aus dem Heere und 6 Jahre Ehrverlust. In der ersten Instanz war Liebknecht zu 2 Jahren 6 Monat 3 Tagen Zuchthaus und Entfernung aus dem Heere verurteilt worden. ErNje ichtcressantc Statistik. Mehr als 400 Millionen Kronen haben die Feldpostämter der österreichischsungarischen Wehrmacht von Beginn des Krieges bis Ende Juni dieses Jahres von der Front in die Heimat befördert. Von Monat zu Monat befanden sich diese Geldsendungen der österreichischi-ungarischen Feldsoldaten in fast ununterbrochener Stei­ gerung. Im Dezember 1914 waren es erst 2 767 000 Kronen. Im Januar 1915 spran­ gen sie aber auf 10 599 000 Kronen, um dann, jeden Monat weiter wachsend, im Juni desifelben Jahres die Summe von 18074 000 Kr. zu erreichen. Im folgenden Juli gab es wieder ein plötzliches Anschwellen auf 28 707 000 Kr. Von da an fallen die monatlichen Geldsendun­ gen ein wenig, halten sich aber durchschnittlich aus 25 Millionen Kronen, bis sie im April neuerlich auf 30 019 000 Kronen emporschnelß len. Im Juni betrugen sie 28 647 000 Kr. Mau erkennt aus diesen ansehnlichen Geldsersparntfsen der ö ster re ich isch- u n g ari sch e n Feldsoldaten —— denen bekanntlich noch ansehnp lichere unserer Feldgrauen zur Seite stehen — daß es ihnen im Felde wirtschaftlich jedenfalls nicht schlecht geht. Sie haben so reichlich! zu essen, zu trinfen unb, was nicht unwichtig ist, zu rauchen, daß sie einen guten Teil derKrWgsWhnung auf die hohe Kante legen können. Die Ihrigen daheim haben den Vorteil davon. Diese können die ersparten Beträge teils zur Verbesserung der Kost und der Lebenshaltung, teils, wie die ununterbrochen zufließendenEir^ lagen der Sparkassen beweisen, zur zinstragend den Anlage verwenden. Daraus erklärt sich auch teilweise die merkwürdige Tatsache, daß trotz der zunehmenden Teuerung. nirgends Not herrscht, eine Tatsache, die allerdings vor­ wiegend darin begründet ist, daß das gesamte, wenn auch auf den Krieg umgeschaltete Wirtjschaftsleben in gesteigertem Schwünge weiter? geht. Tas Sinken der Beträge z. B. von 30 Millionen..int Llpril auf 20.1 Millionen im Mai ist nur scheinbar, denn der Unterschied ist reichlich gedeckt durch die Zeichnungen der FeU^ soldaten zur vierten Kriegsanleihe, denen eine allerdings schwächere Beteiligung an den friif* Heren Kriegsanleihen vorangegangen ist. Im übrigen kann man an dem sprunghaften ($m£ porschneklen der Geldsendungen in bestimmten Monate« die jeweils gesteigerte Kriegstätigd fett und die dazu notwendige Verstärkung der Kampftruppen erkennen: Januar 1915 Sprung von 2.8 auf 10.5 Millionen erste große Offensive gegen Rußland und die Karpathen? schlachten; Juni 1915 Sprung auf 18 Mill. — zweite große Offensive gegen Rußland , Durchbruch bei Gorlrce-Tarnow und italieni­ sche Kriegserklärung; Juli 1915 Sprung auf 28.7 Millionen — Fortgang der Offensive gegen Rußland urtb gesteigerte Tätigkeit an der italienischen Front; April 1916 Sprung auf 30 Millionen Vorbereitung der gro­ ßen Offensive gegen Italien, die bekanntlich schon für März geplant war. Mt ihrer gühenwärtigen Keneraloffensive auf alle* Fron­ ten hoffen unsere Feinde, unsere völlige Er­ schöpfung an Menschen und Mitteln zu ets zwingen. Wie schon der bisherige Verlauf der heldenhaften Abwehrkämpfe der Heere der ver? bündeten Mittelmächte wird auch! die weitere Statistik der Geldsendungen aus dem Felde dartun, daß diese Hoffnung eitel ist. Ter Verkauf der Tänisch-wcstinÄischLnJm sein. Tie Kopenhagener Nationaltidende hätt« anläßlich des Gerüchts, daß die amerikanische Regierung in der Frage' des Verkaufes derldänischj-westind ischen Inseln auf Dänemark ei­ nen Truck ausgeübt habe, ihren Londoner Korkrespondenten beauftragt, eine diesbezügliche Anfrage telegraphisch an den PräsidentenWillson zu richten. Daraufhin ist aus dem Staatsdepartement in Washington folgende Antwort eingegangen: Es ist absurd zu glauiben, daß die Vereinigten Staaten irgendwel­ chen mystischen Truck auf Dänemark ausgeübt haben, um dieses zum Verkauf der westink-' dischen Inseln zu veranlassen. Tie Frage des Preises von 25 .Millionen Dollar verzögere die Anerkennung des Vertrages, da einige Senatoren 15 Millionen für genügend anF sehen würden. Ter Senat erwarte in dieser Woche den Bericht des Budgetausschusses über die Frage. Es sei zweifelhaft, ob die Zus7 stimmung in dieser Session erfolge, obgleich der Bericht des Ausschusses entgegenkommend sein soll. Die Japaner in Indien. Die Morning Post beschäftigt sich mit der gewaltigen Aus­ breitung des japanischen Geschäftes mit BrittschpJndien. Japan lieferte 1915/16 nach Kalkutta für anderthalb Millionen Pfund Sterling gegen 1 Million im Jahre vorher. Die Streichholzlieferung nach! Britischi-Jndien ist ganz in japanischen Händen; Kalkutta allein erhielt von dieser Ware für über 200 000 Pfund Sterling. Auch das Geschjäft in Glas­ waren und baumwollenen Stückgütern wird von Japan beherrscht. An mehreren Plätzen sind japanische Zweiggeschäfte, eröffnet wor­ den. , Generalseldmarschall als Kriegspate. GeNeralfeldmar schall von Hindenburg hat die Kriegspatenschaft über 10 ostpreußische Kriegs­ waisen übernommen. Er stiftete zu diöseml (Zweck 3000 Mark, die ihm von einem Königsfberger Kaufmann anläßlich seines 50 jährigen Militärjubiläums zur Verfügung gestellt wur­ den. Es sollen Versicherungen bei der ostzpreußischen Kriegswaisenversicherung abge­ schlossen werden. , (Z.) Eiche Million Mark stellte der Generals Direktor Becker von dem Stahlwerke Becker dem Kaiser für ein Osfiziersgenesungsheint ' in Hamburg zur Verfügung. "Ist es richtig?" Tr. Heim hatte vor kurzem in einer Artikelserie verschiedene Fral gen an das Kriegsernährungsamt gerichtet. Eine dieser Fragen lautete: Ist es richtig, daß der Reichsfuttermittelstelle, Gersteabtei ilung, 40 ostelbische Großgrundbesitzer namhaft gemacht wurden, die entgegen der vorjährigen Gersteordnung, 50 vom Hundert dieser Gerste abzuliefern, gar nichts abgeliefert cha&gt;ben? Tiefe offene Frage Dr. Heims hat, wie die "Tägl. Rundschau" erfährt, nunmehr zur Folge gehabt, daß das Kriegsernährungs­ amt die Angelegenheit weiter verfolgt und die betreffenden Betriebe zur weiteren Verfolgung der Staatsanwaltschaft namhaft gemacht hat. (Z.) Tjem Sozialismus entgegen. In den "Sozialistischen Monatsheften" entwickelt Ed­ mund Fischer seine Ansicht über die Entwick­ lung zum Sozialismus wie folgt: "Laß die Sozialisierung der Produktion und Kon-sumss tion nur Jo vor sich gehen kann," sagte er, "daß Staat, Gemeinden und freie Genossemschaften die Erzeugung und Verteilung der Güter organisieren, vielleicht unter einer ettzheitlichen Oberleitung, wird Wohl kaum bet­ stritten werden. Tann stellen die heutigen Staats-, Gemeinde- und Genossenschaftsbetrie­ be aber auch, mindestens äußerlich!, die Forsmen dar, in denen.sich die sozialistische Gütersproduktion und -distributivn einmal vollzie­ hen muß,. Und für die Sozialisten stähl die Aufgabe fest, diese 'Produktionsformen heute schon entwickeln zu helfen. So nur 'kann die Entwicklung zum Sozialismus sein. Ta die Uebernahme der Produktion durch die Ge­ sellschaft sich! aber auch nicht auf einmal, fönt dern nur im Verlauf von Generationen und Jahrhunderten vollziehen kann^ werden auf unabsehbare Zeit hinaus sozialistische und kapi­ talistische Produktivnssormen nebeneinander bestehen, und man wird von einer sozialifttz schen Gesellschaft erst reden können, sobald die sozialistische Produktion das Uebergewicht bekommen hat und der Gesellschaft ihren Ehchrakter verleiht. Und auch die "Verteilung der Güter in einer sozialistischen Gesellschafk hürfte in absehbarer Zeit nur in Formen vor sich gehen, welche eine Fortentwicklung</p>
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          <p>Bayerische Nachrichten. , KriegsiNvalidcnFiirsorgc. An der K. Bauschule mit Gewerbelehrerinstitut in Mün­ chen wurden in der vergangenen Woche die Prüfungen in den Jnvalidenkursen gehalten. Tiefen unterzogen sich im SamMelkürs 6 Jrst Validen, von denen 4 die Aufnahme in den 2. Kurs und 2 in den 3. Kurs der Bauschule; aus Grund der Bearbeitung der vom K. Staätsministerium genehimiigten Aufgaben ge­ währt werden kpnnte. Tie mündliche Prüf­ ung am Ende der 1. Stufe des geschlossenen Kurses fand Samstag den 19. August statt« Sämtliche 11 Invaliden, die den 5monatlicheu Kurs durchgemacht hatten, erhielten die Zuf'lassung zur 2. Stufe. Tie Jnvalidenkurse an der K. Bauschule beginnen am 2. Ok­ tober I. Jrs. wieder, im Bedürfnisfalle kann neben der 2. Stufe des geschlossenen Kurses nochmals eine 1. geführt werden. EiNgefangen. Fünf aus dem Lager Lech? selb entflohene Russen wurden von dem Hir­ ten Burkhardt in Köhlgrub, der zurzeit vom Militär beurlaubt ist, der Gendarmerie zu? geführt.</p>
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          <p>Etrlel In das Mühlengetriebe geriet der 17? jährige Mühlbesitzerssohn Wilh. Geyer . in Maßbach. Er war sofort tot. Angsenftgkeisung. Ter von Heilbronn in Richtung Crailsheim abgefahrene 'Güterzug entgleiste vorgestern bei der Einfahrt stn die Station Sulzdorf. Tie Lokomotive stürzte um. Ter verh. Lokomotivführer Heinzelmann aus Heilbronn wurde getötet, der Heizer schwer und zwei Mann des Bremspersonals leicht verletzt. Tie Ursache des Unglückes ist noch! nicht festgestellt. In das Mühlengetriebe geriet der 17? jährige Mühlbesitzerssohn Wilh. Geyer . in Maßbach. Er war sofort tot. Angsenftgkeisung. Ter von Heilbronn in Richtung Crailsheim abgefahrene 'Güterzug entgleiste vorgestern bei der Einfahrt stn die Station Sulzdorf. Tie Lokomotive stürzte um. Ter verh. Lokomotivführer Heinzelmann aus Heilbronn wurde getötet, der Heizer schwer und zwei Mann des Bremspersonals leicht verletzt. Tie Ursache des Unglückes ist noch! nicht festgestellt.</p>
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          <p>fiische Kriegsgefangene unter Aufsicht eines Landsturmmannes in der OekonoMe beschaff tigt. Aus Anordnung des Pfarrers mutzte der Landsturmmann Mt den gefangenen Fran&gt;zosen aus einer Schüssel essen und mit ihnen Arbeiten, wofür er in der Woche 3 Mar!k erhielt. Als nun der Posten abgelöst wurde, stellte der Pfarrer an den neuen Posten das gleiche Ansinnen. Dieser weigerte sich. dessen aber ganz entschieden, da er lediglich zur Ben wachung der Gefangenen, nicht aber zur Arfbeit abgestellt sei. Tas ärgerte den Pfarrer! derart, daß er sich im Wirtshause vor mehress ren Personen zu der Aeußerung hinreißen ließ: "Posten und Wachmannschaften gehören alle in den Kamin gehängt und geräuchert" Au­ ßerdem soll der Pfarrer!'die Gefangenen in mancher Weise begünstigen. An einem Abend hat er den Gefangenen soviel Bier gespensbet, daß sie betrunken waren und den Posten mit Hilfe 'des Pfarrers an der Ausübung seiner Pflicht hinderten. Als der Landsturm^ mann nachts halb 2 llhr die Gefangenen auff forderte, 'endlich ins Bett zu gehen, widersetzften sie sich, vom Pfarrer unterstützt, diesem Befehle. Auch sonst ist der Pfarrer auf die durch die Zeitumstände gebotenen Anordnun­ gen der Behörde nicht gut zu sprechen. Er glaubt Wohl verhungern zu müssen, weil er nur mehr sechs Säue schlachten kann, während er früher 12 Stück schlachtete. Tiefe Einfschränkung findet er gemein. Wenn es ihm nachginge, würde er das ganze Parlament mit dem Stocke hinaushauen. — Wenn nur ein Teil dieser Anklagen gerechtfertigt ist, wen­ den die zuständigen Stellen wohl ein ernstes Wort mit dem Herrn Pfarrer zu reden haben.</p>
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          <p>Lokales. ' Sanbsbuf, 24 August —* Den Heldentod für das Vater­ land starb Herr Oberleutnant Fritz M a ii= sch all, Sohn des Herrn Oberbürgermeisters Hofrat Marschall. Mit Begeisterung zog der junge Held mit unseren 16ern hinaus in den Kampf und erduldete die Kriegsstrapazen bis vor kurzem. Schwer verwundet fiel der Taplfere in die Hände des Gegners. Im Feindest­ land erlag er seinen Wunden, fand er seine letzte Ruhestätte. Er starb für die Ehre des Vaterlandes, für die er gdkämpft. Tas Eiserne Kreuz und der Militärverdkenstorden schmück­ ten die Brust des ^jungen Helden, der von seinen Vorgesetzten geachtet, von seinen Unss tergebenen geehrt und geliebt, von allen tief betrauert wird. Inniges Beileid wendet sich auch hier den schmerzgebeugten Eltern zu. Mögen sie in dem Gedanken Trost sich erfringen, daß der "Sohn den schönsten Mannes tob, den Heldentod für des Vaterlandes Ehre gestorben ist. —* Den Tod auf dem Schlachtfeld e fand Herr Vizeseldwebel Martin Besl, Rechts­ anwalt von hier, in den Kämpfen bei Peronne. —* U-"Deutsch land" ist zurückge­ kehrt. Tiefe Freudenkunde gelangte gestern abends zu uns. Trotz aller feindlichen Nachss stellungen, die schon vor Baltimore begonnen und erst in der Nordsee endeten, ist UnchDentschss land" in dem Heimathafen angelangt. Teut­ sche Seemannstüchtigkeit erntete einen neuen Triumph. Von den 4200 Seemeilen Fährt wurden trotz des schlechten Wetters und aller feindlichen Nachstellungen nur 100 Seemeiss len unter Wasser zurückgelegt. Tie Rückfahrt, die am I. August angetreten und am 23: August beendet wurde, dauerte somit 22Tage, während die Hinfahrt nur 15 Tage, vom 22. Juni bis 7. Juli beansprucht hatte. — Tie nun glücklich vollendete Hin- und Rückfahrt über das Weltmeer stellt der Tüchtigkeit der Besatzung und der Brauchbarkeit der neueü Schiffsart das beste Zeugnis aus. Daß unge­ achtet aller raffinierten englischen Handels^ schikanen die wertvolle Ladung gesichert und herübergeschafft werden konnte, ist ein blei­ bendes Verdienst deutschen Unternehmungs­ geistes. Alle Männer, die an dem Bau uüd . der Inbetriebsetzung der Untersees-Handels - boote beteiligt waren, verdienen den unaus­ löschlichen Tank des ganzen deutschen Volkes. | —* Zwei Flugzeuge kamen heute vor­ mittags mach 9 Uhr im Fluge von Ost nach West hierher. Beide Flugzeuge flogen dicht aufgeschlossen über unsere Stadt. —* Sa nt nt 1 u n g "Vaterlandsdan k". In einem Schaufenster der Filiale der daher. Vereinsbank, Neustadt, sind zurzeit zwei Bare­ ren Feinsilber im Gewichte von 46 Kilogrammi sowie eint Stück Feingold, 1.94 Kilogramm schwer, ausgestellt, die aus den gespendeten Gold- und Silbergegenständen gewonnen wur­ den. Tie Silberbarren haben einen Wert von 6670 Mark, das Goldstück einen solchen von 5800 Mark. Letzteres wird an die Reichs bank verkauft werden. Ter Erlös aus allen Wertstücken fließt bekanntlich in die Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen. —* Der Hauptvieh mar kt war gestern den Verhältnissen entsprechend gut bestellt. An der hiesigen Bahnstation gelangten 31 Waggon Großvieh zur Verfrachtung. —* Verlaufen hatten sich gestern meh­ rere Kinder von ländlichen Dultbesuchern, die als vermißt der Polizei angemeldet wurden. Es gelang aber in Ellen Fällen, die Kinder wieder ihren Eltern zuzuführen. —* Die Dult hatte gestern einen starken Zustrom an Besuchern aufzuweifen und es entwickelte sich in den ^Standreihen der Neuss stadt ein lebhaftes Geschäft. Auch! die Fests­ wiese hatte guten Besuch aufzuweisen, besonss ders in den Nachmittägsstunden. —* Der Glückshafen der städt. KriegÄfürsorge fand gestern lebhaften Zuspruch auch in seinem Ableger auf der Festwiese. Ebenso konnte der Glückshafen des Gewerbevereins zahlreiche Lose zum Verkaufe bringen.</p>
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          <p>Messbriefe aas bei Wetze». • Berlin, den 23. August 1916. (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise verboten.) Starke vergebliche Angriffe an der Sommf. Telegramm unsres Kriegsberichterstatters. 'Gr. Hauptquartier, am 22. August. Nachdem schon die vorgestrige Unruhe des Feindes neue Unternehmungen angekündigt hatte, folgten gestern an zählreichen Stellen der Sommesront starke Und zäh' wiederholte Ajnsgriffe. Ter Feind stürmte bei Ovillers zweimal, westlich vom Foureaupwalde v iermäl im Laufe des Nachmittags an, abends wiedech iholte er die Stürme bei Ovillers und der Mouquetferme fünfmal, unternahm! einen GaÄangriffsversuch bei Tiepval und einen Flamss menwerfervorstoß beim Foureauxwalde. Fast [überall wurde er glatt abgewiesen. Wo er in unsere vorderen Gräben eindringen konnte, wurde er durch Gegenangriff bald wieder zu­ rückgeschlagen. Turchi Gegenangriff wurde er auch sofort aus dem Torfe Guillemont hinaus^ geworfen, in welches er durch einen nächtliss chen Angriff eingebrochen war, nachdem ihm ein erster Sturmversuch bei Tage mißlungen war. Mit dem Gasangriff bei Tiepval hatzten die Engländer wenig Glück, da die abge­ blasenen Giftwolken unsere Stellungen nicht erreichten, sondern in eine von den Englänss dern besetzte, dahinter gelegene, von ihnen als Stützpunkt benutzte Ferme strömten. Gleichss zeitig mit den Engländern, aber mit ebenso wenig Erfolg griffen die Franzosen in etwa drei Kilometer Breite in den Abschnitten Estrees bis Soyecourt an. Auch hier wurden sie meist sofort oder nach kurzem, erbittert ten Kampfe zurückgeschlagen. (Kb.) W. Steuermann. Kriegsberichterstatter Messbriefe aas bei Wetze». • Berlin, den 23. August 1916. (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise verboten.) Starke vergebliche Angriffe an der Sommf. Telegramm unsres Kriegsberichterstatters. 'Gr. Hauptquartier, am 22. August. Nachdem schon die vorgestrige Unruhe des Feindes neue Unternehmungen angekündigt hatte, folgten gestern an zählreichen Stellen der Sommesront starke Und zäh' wiederholte Ajnsgriffe. Ter Feind stürmte bei Ovillers zweimal, westlich vom Foureaupwalde v iermäl im Laufe des Nachmittags an, abends wiedech iholte er die Stürme bei Ovillers und der Mouquetferme fünfmal, unternahm! einen GaÄangriffsversuch bei Tiepval und einen Flamss menwerfervorstoß beim Foureauxwalde. Fast [überall wurde er glatt abgewiesen. Wo er in unsere vorderen Gräben eindringen konnte, wurde er durch Gegenangriff bald wieder zu­ rückgeschlagen. Turchi Gegenangriff wurde er auch sofort aus dem Torfe Guillemont hinaus^ geworfen, in welches er durch einen nächtliss chen Angriff eingebrochen war, nachdem ihm ein erster Sturmversuch bei Tage mißlungen war. Mit dem Gasangriff bei Tiepval hatzten die Engländer wenig Glück, da die abge­ blasenen Giftwolken unsere Stellungen nicht erreichten, sondern in eine von den Englänss dern besetzte, dahinter gelegene, von ihnen als Stützpunkt benutzte Ferme strömten. Gleichss zeitig mit den Engländern, aber mit ebenso wenig Erfolg griffen die Franzosen in etwa drei Kilometer Breite in den Abschnitten Estrees bis Soyecourt an. Auch hier wurden sie meist sofort oder nach kurzem, erbittert ten Kampfe zurückgeschlagen. (Kb.) W. Steuermann. Kriegsberichterstatter</p>
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          <p>Literarisches. wenn die Wellen auch nicht so hoch gingen tote ' liche Zeitschrift des Teutschen Reichsverbandes zu Beginn der Fahrt. Das Schiff hat sich ! für Polizei- und Schutzhunde, E. V. mit 26 als Seeschiff in jeder Beziehung glänzend be£ i Unterabteilungen und anderer Verbände. Erwährt. Das gleiche gilt von den Maschinen. i ‘ ' ™ Sie haben tadellos gearbeitet, ohne jede Stö!- f rung. Es ist im Grunde selbstverstän'dlich, aber &lt; es klingt doch überraschend, daß nur 100 See- j metlen Unterwasserfahrt gemacht wurden, wiähk j rend die gesamte Entfernung bekanntlich 4200 I Seemeilen beträgt. | "Der Vortrupp", Halbmonatsschrift für das Deutschtum unserer Zeit. Herausgegeben von Dr. jur. Hermann M. Popert, Hamburg, und Kapitänleutnant a. D. Hans Paasche, Berlin. Ver­ antwortlicher Schriftleiter: Dr. phil. R. Kraut, Ham­ burg. Verlag von Alfred Janssen, Hamburg. Preis: Jährlich 8 Mark, vierteljährlich 2 Mark Einzelnummer 40 Pfg. "Die Plastik", illustrierte Zeitschrift für die gesamte Bildhauerei und Bildnerei und ihre Be­ ziehungen zu Architektur und Kunstgewerbe. Heraus gegeben von 9: te$. Heilmeyer, Bildhauer und Kunst­ schriftsteller, München. Monatlich ein Heft mit acht Kunstdrucktafeln und einem Bogen Text. Preis vierteljährlich 3 Mark. Einzelnes Heft 1.20 Mark. Verlag von Georg D. W. Callwey, München. Der "Baumeister", Monatshefte für Architek­ tur und Baupraxis, (Verlagsbuchbehandlung Georg D. W. Callwey). Das Heft ist zum Preise von Mark 3.— durch alle Buchhandlungen zu beziehen. "Wachtfeuer" (Architektur - Verlag "Der Zirkel" G. m. b. H., Berlin, Wilhelmstr. 48, Preis 20 Pfg.) ist das neueste 96. Heft erschienen Tas freie Wort. Frankfurter Halbmonatsschirift für Fortschritt auf allen Gebieten des geistigen Lebens. Herausgegeben von Max Henning. 15. Jahrgang. Heft 19/20. Frank­ furt a. M. Neuer Frankfurter Verlag G. nt. b. H. Preis vierteljährlich! 2 Mark. Ter Ver­ lag gibt auf Wunsch Probehefte gratis ab. Hundesport und Jagd. Amtliche Zeit-</p>
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          <p>Letzte Posten. The Heimkehr der "Teutschlanv". Bremen, 24. Aug. Zur Fahrt der "Deutschland" werden folgende Einzelheiten bekannt: Die amerikanische Regierung hat sich, wie in ^ Bestätigung der früheren Meldungen mitgeteilt werden kann, durchaus korrekt verihalren. Dementsprechend hat die amerikäniss sche Flotte streng darauf gesehen, daß der Hoheirsbereich der Vereinigten Staaten nicht verletzt, die Dreimeilengrenze von unserenFeinden ,den Engländern und Franzosen, streng respektiert wurde . Tiefe Vorsichtsmaßnahmen wurden besonders verschärft, nachdem engli­ sche Kreuzer nachts heimlich in die Bucht ein«gelsrungen waren. Bei der Ausfahrt der« "Teutschland" befanden sich nicht weniger als acht englische Kriegsschiffe auf der Lauer.Tie Scheinwerfer blitzten schon die Nächte vor­ her ununterbrochen auf und man konnte deuiss lich erkennen, wie eine Menge kleiner Fahrss zeuge, anscheinend vom Typ amerikanischer Fischdampfer ,als Patrouillenboote dazwischen umh erführen. Trotz dieses gewaltigen Appa­ rates gelang die Ausfahrt. Tamit war die einzig mögliche Schwierigkeit überwunden.Tie Ozeanfahrt selbst mußte gelingen, auch wenn sich das Wetter noch, !so ungünstig zeigen sollte. In der Tat war dieses zunächst der Fall. Schwere Stürme herrschten und fast jede Welle schlug über das aufgetauchte Schiff hinweg. Später war die See weniger bchviegt. Auch wurden keine Eisberge passiert. An der eng­ lischen Küste wurde starker Nebel angetroffen, in der Nordsee liest das Wetter wieder zu wünschen übrig. Ter Seegang war schwier, wenn die Wellen auch nicht so hoch gingen tote ' liche Zeitschrift des Teutschen Reichsverbandes zu Beginn der Fahrt. Das Schiff hat sich ! für Polizei- und Schutzhunde, E. V. mit 26 als Seeschiff in jeder Beziehung glänzend be£ i Unterabteilungen und anderer Verbände. Erwährt. Das gleiche gilt von den Maschinen. i ‘ ' ™ Sie haben tadellos gearbeitet, ohne jede Stö!- f rung. Es ist im Grunde selbstverstän'dlich, aber &lt; es klingt doch überraschend, daß nur 100 See- j metlen Unterwasserfahrt gemacht wurden, wiähk j rend die gesamte Entfernung bekanntlich 4200 I Seemeilen beträgt. |</p>
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