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      <titleStmt>
        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1918-01-21"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">71. Jahrgang Nr. 16</biblScope>
          <date when="1918-01-21">1918-01-21</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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      <editorialDecl>
        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
        </p>
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          <p>Wahlbruderschaft. Fedorowitsch Suworin, einem rnfftschen Spion, getrö­ stet. Mit ihm ist sie über die Grenze gegangen. In Ruschtschuk hat man die Spur verloren. Um wenige Stunden zu früh hat er die Grenze erreicht und sich der Verhaftung entzogen." Dtmitri war aschfahl geworden. "Mara! Mara! — Du sagtest — — ! Es ist ja nicht möglich! Sie hätte an mir gezweifelt?" "Mehr als das, sie hat sich rasch Ersatz geschafft. Sie, die allein oder mindestens am besten wußte, daß du bet ihr in der Grotte warst, als Bojan fiel "Nein, daß wußte sie nicht, denn ich bin nachher noch einmal in der Grotte gewesen und dort, von GasparewS Wein wie betäubt, eingeschlafen." Christo schüttelte erstaunt den Kops. "Mensch, Junge, Dtmitri — ist denn der böse Zauber unausrottbar! Jetzt noch suchst du nach Gründen, die Mara entschuldigen sollen, sie, die dich verriet, nicht ein Wort zu deiner Entlastung fand und heute in eines Ahenteuerers Armen dich vergißt —' Dtmitri zitterte. "Ist das sicher, ist das wahr?" "Bet Gott, es ist war! Unsere Späher haben gut geargettet. Wir besitzen es sogar schriftlich." "Wir? Wer? Und was schriftlich?" "Slowens Kundschafter hat sich durch GasparewS Magd alles verschafft, was er brauchte. Gin Brt«f, in dem Suworin und Mara einen prächtig kurzen Abschied nahmen, hatte Tante Gasparew, denn dort hielt Mara sich zuletzt ans, vor Wut zerknüllt und bie neugierige Magd gefunden —" Dtmitri hörte kaum noch zu. Auf seine Pritsche niedergesunken, starrte er trostlos ins Leere. "So schön, so schön! Und so verucht! Kann es fein, kan» es fein!" stöhnte er. Christo legte den Arm um seinen Hals. "Es kann sei», es ist, mein Junge! Slowen, der verbitterte Wriberseind, sagte gestern zu mir: Das Weib ist das schwerste Rätsel. Ein Rätsel, das kaum je ein Mann lösen wirb: Größe, Grausamkeit und Treulosigktet hier, höchste Opsersähigkeit und Selbstlosigkeit dort! Denke an Stasi!" Der dumpf brütende Mann sah fragend empor. "Stasi — ja, ich verstehe — Stasi, was ist's mit dem seltsamen Mädchen? — Aber wozu fragen, ich habe um Maras willen genug zu fragen und zu denken." "Ich halte Stasi für würdiger. Wer weiß frei­ lich, ob sie noch lebt " "Noch lebt? Was ist mit Stasi? Ich erinnere mich. An Müllers Knien stet sie nieder, wie tot, nachdem sie, um mich zu entlasten, gelogen und sich selbst beschimpft hatte. Und jetzt, war ist mit ihr?" "Sie ist krank — sehr krank —" (Fortsetzung folgt.) ' % Mn Balkan-Roman von AI. Winkler. "; ' ! I ; i 1 Dannenberg. ! i \ [ 52] i -.1 | | (Nachdruck verboten.; "D Gott, und ich habe mich von meiner Auf­ regung hinrteßen lassen:" "Still, das ist wieder die Abrede Dtmitri preßte die Lippen zusammen, und Christo Stanitschew sprach weiter: «— sondern durch Schlüsse und Folgerungen, die Simeon Slowen und ich anstellten. Selbst wenn du jetzt noch geleugnet hättest, würde sich an unserer Auffasiung nichts mehr geändert haben. ■ Wir wissen ferner von Vuk Wojkowitsch, daß Bojan ein Gespräch mit ihm jäh abbrach und in den Abend hinausging. Unbewaffnet, bettn die 1 Wojkowitsch' besitzen lein Gewehr. Wir wissen datz Bojan, weit abwärts von der Grotte, tm Walde gesunden wurde. Mit einem Schutz durchs Herz also nicht fähig etwa wett zu gehen und nicht in dem Zustande, als ob man den Toten dorthin geschleift hätte. Wir wiffen, datz nicht du Gafparews Flinte an dich genommen hast als du etwas berauscht den Heimweg antratest. Das alles wiffen wir, aber Mara, - wußte es nicht, gab dich auf und hat sich mit Peter</p>
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          <p>Die russische Konstituante ist mit ihrer Regierung unzufriedeu. — Erweiterung des Kon­ fliktes zwischen Rußland und Rumänien. — Rußland weist die rumänischen Regierungs­ behörden aus. — Artilleriekämpfe im Westen. — 51000 Tonnen versenkt. Vor dem Frieden mit der Ukraine.</p>
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          <p>Die Heeresberichte. Der deutsche Bericht. WTB. Berlin, 20. Januar. Amtlicher Abendbericht: Bon den Kriegsschauplätze« nichts Neues. ' WTB. 95er I in, bett 19. Januar 1918. Hauptquartier.! WeNNcher Ä»i#«lT*«w#letu Lebhafte Artilleriekämpfe im Stellungs­ bogen nordöstlich von Ipern, , Auf dem Südufer der Scarpe und in der Gegend von Moeuvre, auch! an fielen Stellen der übrigen Front, namentlich, zu beiden Sei­ ten der Maas war die Feuertätigkeit gesteigert. Nördlich von Bezonvaux holten Stoß­ trupps Gefangene aus den französischen Linien. Ce«HAex »rieg»sch«»pl«s. UMiS Reue». Bfre«. Im Cernabogen lag ünsere Höhenstellung nordöstlich von Paralowv tagsüber unter Wcnllerie- und Minenwerserfeuer. Italienischer Kriegsschauplatz. Die Lage ist unverändert. * Ter 1. Generalauartiermeiste«: Kudendorff. : WTB. Berli n, den 19. Januar. Amtli­ cher Abendbericht: Lebhafte Artillerietätigkeit im Ipernbogen. An den anderen Fronten nichts Neues. WTB. Berlin, den 20. Januar 1918. AevW-H ftttutiiouarnetJ W-«li»er KrlegsfMnnPlntz. Ostende wurde von See her beschossen. Heftige Artilleriekämpfe dauerten im Stelluugs bogen nordöstlich von Ipern bis tief in die Nacht hinein an. Zu beiden Seiten der Lhs, am La Bassee­ kanal, sowie zwischen Lens und St. Quen­ tin hat die Gesechtstätigkeit zugenommen. 1 Mit besonderer Stärke lag englisches Feuer tagsüber auf unseren Stellungen süd­ lich von der Scavpe. Die französische Artil­ lerie war nur in wenigen Abschnittes lebhaft. Feuersteigerung trat seittoetltg im Maasgebiet, sowie nördlich und südlich vom Rhein—Marne­ kanal ein. Ccftlt&amp;cx KriesSsOsnpllatz. Weite«. 1 An der 1 Makedonischen Krönt und an der Italienischen Krönt ' Ist die Lage unverändert. «Der i «enerarauortiermeWevr ... . &gt;&gt;,. »«d«,dorff. .</p>
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          <p>Bericht des Adminiralstabes. Ren« U-Boots-Erfolge. - WTB. Berli n, den 19. Januar. Amtlich Eines unserer Unterseeboote, Kommandant Kai pitänleutnant Dieckmann, vernichtete kürzlich 6 durchwegs bewaffnete Dämpfer mit rund 32 000 Tonnen. Die Mehrzahl der Schiffe wurde in 'der irischen See teils einzeln, teils' in Geleitzügen, unter starker Sicherung fah­ rend, abgeschossen, unter ihnen ein etwa 12000 Tonnen großer Dampfer, ähnlich dem Asrie» Thp der Withe-Star-Lme. Der Chef des Admiralstabes der Marine. !</p>
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          <p>Der öster.-ung. Bericht. ( WTB. Wien, den 19. Januar, mittags. WMKch wbtb {jMWB*«#!*» StaSieniMex KriqBWmchlntz. Keine besonderen Ereigniss«. Der Ebef des Ge ner aMabS. 1 WTB. Wien, den 20. Januar. Mittags. Amtlich, wird verlautbart: : , Keine besonderen Ereignisse. ;</p>
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          <p>Vom westlichen Kriegsschauplatz. 1 Ansruhr in Lvo«? ' In Gens war am Montag das Gerücht verbreitet, daß in Lyon ein Aufruhr ausgebrvchen sei. Militär sei' aufgeboten und es sei aus die Aufwiegler geschossen worden. Man glaubt indessen, daß die Rüstungsarbeiter in­ folge von Lohnforderungen in den Ausstand getreten sind. 2«er srantzösische Brotmaugel. ' Ter Bürgermeister von Dijon forderte die Bürgerschaft auf, das Brot möglichst durch an­ dere Nahrungsmittel zu ersetzen und empfiehlt den Bäckern einen 8- bis Igprozentigen Zusatz von Kartoffeln. — Einige Städte der Cote b’Cr ergreifen Maßnahmen zur Einschränkung des Brotverbrauchs. — Tie Bäcker von Tülle sehen sich, genötigt, infolge verringerter Mehlzufuhr ihre Kundschaft aus Ration zu setzen. — In Beaume ist die Brotversorgung so ge­ regelt worden, daß die verschiedenen Alters­ und Standesgruppen 200 bis 300. und mehr Gramm erhalten sollen. Tie Kohlennot i» Frankreich. Eine Verfügung des Munitionsministers g I setzt schon wieder gesteigerte Höchstpreise für Kohlen fest. Die Preise werden dadurch, um 1 bis 6 Francs, durchschnittlich, um 2.50 Fr. für die Tonne erhöht. Seit das Gesetz vom 29. April 1916 die Regierung zur Festsetzung von Höchstpreisen ermächtigt, ist davon bereits 1916 zweimal und 1917 viermal Gebrauch ge­ macht worden. Es hat sich alsv schon fttzt die % Erhöhung als notwendig erwiesen, trte gegenwärtig andauernde Verkehrsnot Frank­ reichs infolge des harten Winters verschlim­ mere die Kohlennot. Ta viele Flüsse vereist sind — auch die Seine treibt große Eisschollen« — so könne« dje Lastkähne ihre größtenteils aus Kohlen bestehenden Ladungen nicht be­ fördern. Tie Hüttenwerke im Minegebiet be­ fürchten das völlige Aufhören der Kohlenzpsühr. Ta nennenswerte Vorräte nicht tot:Handen sind, bedeutet das. für sie, ihre t3emebe stillzulegen. 1 Antrigen gegen Caillanx. I Vach einer Mitteilung der "Humanite" verlautet in den Wandelg,Lügen der Kammer, Bolo Pascha sei die vollkommene Straslpsigkeit zugesichert worden, wenn er die ErkW.ung abgebe, Caillaux drei Millionen übergeben haben. Die ganze Akt, wie die Boruntersuchj­ ung geführt werde, ruft lebhaften Widerspruch hervor.</p>
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          <p>Ter Stockholmer sozialistische Bürgermei» stcr Lidhagen, der sich gegenwärtig in Peters­ burg aushält, drahtet, daß die allgemeine rus­ sische Wehrpflicht für die Flotte in diesen Ta­ gen ausgehoben werde; auch für die anderen Waffengattungen werde die Aushebung der all­ gemeinen Wehrpflicht vorbereitet. Eine finnische Abordnung hatte in Pe­ tersburg eine Besprechung mit Lidhagen. Sie ersuchte diesen, bei der russischen Regierung die Lösung verschiedener Fragen zu befürwor­ ten, darunter die 'Zurückziehung der russischen Truppen aus Finnland. . Mehrere Personen wurden getötet, unter ihnen das Mitglied des ausführenden Ausschusses, der'Banerdepntterte Boganow; viele Personen darunter verschiedene Frauen, wur den verwun­ det. Ervssuung der versaftunggevenoen Lcrsammluus Rußlands. WTB. Petersburg, 18. Januar. Um 4Uhr nachmittags ist im Taurischen Palast die lx-ri asjunHgebende Versammlung von de n Vor­ sitzenden des Hauiptausschusses der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte, Südblow, erössnet worden, der eine Erklärung des HauptausiMusfes verlas. RuWand und die Ulraitt:. Nach einer Petersburger Meldung de,Aigence Havas haben die Volkskommissare be­ schlossen, die Verhandlungen zwischen dem Smolny-iInstitut und der ukrainischen Rada abzubrechen und ihr jede Verantwortung für die Fortsetzung des Bürgerkrieges zu überlas­ sen, weil die Rada aus das Verlangen der Volkskommissare, jede direkte oder indirekte Unterstützung der Anhänger Kaledins einzu­ stellen, keine Antwort erteilt habe. Nach der Iti’&amp;icitre de Soir telegraphierte de».- SekretäL der Rada an alle ukrainischen Truppen, sich LH'mt uimlten, um die Unabhängigkeit der Rada zu verteidigen und alle russischen TrupPen zu verhindern, in die Ukraine einzudrinft«n. Tie AunuUieruNg der russischen Staats­ schuld. , Wie Havas aus Petersburg meldet, geuchmigte der Rat der Volkskommissare das Dekret über die Nichtigkeitserklärung alle»: rus­ sischen ausländischen und inländischen Staats^ anleihen vom 14. Dezember ab. Die Dezent berzinsscheine der Anleihen wurden nicht ein­ gelöst. Tie 'kleinen Inhaber von inländischen Titeln haben Anspruch aus eine Rente in der Höhe der bisherigen Zinsen, wenn der Titel unter zehntausend Rubel bleibt. Das Dekret wird dem Zentralausschuß zur Genehmigung unterbreitet. Ausweisung der rumänischen Regierung aus Rußland. Stach einer Petersburger Meldung des "Taiw Chronijite" hätten die russischen 'Be­ hörden den in Kischinew niedergelassenen ru­ mänischen Regierungsbehörden die Niederlas­ sung aus den 31. Januar gekündigt und sie aufgefordert, bis zu diesem Tage das russische Gebiet zu verlassen. Trotz« «ege» Le»in. Das Helsing-, orser Blatt "HusvndftadSdlad" bestätigt die frühere Meldung über tiefgehende Unstimmigkeiten zwischen Lenin und Trotzki. Das Verhältnis zwischen den beiden Führern her derzeitigen russischen Regierung spitze sich mir jedem Tag mehr zu. Lenin nahestehende Kreise seien der Ansicht, daß er demnächst seinen Abschied einreichen werde. Verhaftung russischer Funktinnärc in Peters­ burg. Havas meldet aus Petersburg: Ter Direk­ tor der persischen Bank und fünf höhere Funk­ tionäre vom Finanzministeriujm wurden ver­ haftet unter der Ankläge, die streikenden Be­ amten der Verwaltungsbureaus unterstützt zu haben Tie FuterventiM der Entente zugunsten Ru­ mäniens voin Rußland abgewiesen. Aus Petersburg wird gemeldet, daß die Intervention bet. Ententebotschafter zugunsten Rumäniens von Lenin zurückgewiesen worden sei und daß die Rumänen'fluchtartig Peters­ burg verlassen. 1 Tic russische Kriegsmüdigkeit. Wie die "ßtoerte" meldet, hat Lenin an sämtliche Soldaten eine Umfrage richten lassen, ob sie den Krieg fortsetzen würden, falls die Mittelmächte die russischen Friedensbedingun­ gen ablehnen würden. Tie Soldaten sollen hierauf fast einstimmig geantwortet haben, sie würden vorziehen, daß die Teutschen die Ost» feeprovinzen onneftierett, als daß der Krieg fortgesetzt werde. i i &gt;</p>
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          <p>Der Krieg mit England. Tic englischen Arbeiter Und die Ticnstipfticht. .,Tatly News" gibt in einem Leitartikel einen bemerkenswerten Teil der Rede Auc&gt; :r7b Geddes wieder, der im Reuterbericht fehlt. | Danach erwähnte Geddes die Tatsache, daß un­ geachtet der im allgemeinen entgegenkop prenden Ausnahme, die die Gesetzesvorlage betr. den Mannschastserfatz seitens der Gewerkschaf­ ten gesunden hat, unter den MaschinistenverTdten öro ^ n ' Ste f orien angekündigt haben, daß, falls die Regierung nicht bis Ende Kanuar die fragliche Vorlage zurückziehe und eine in­ ternationale Friedenskonferenz einberufe, die Maschinisten die Arbeit niederlegen würden. Haigs Vorwürfe gegen die Frarrhioft«. I Tie englische Oesseutlichkeit beschäftigt sich mit der großen Uebersicht, die Mar schall Haig über die militärischen Operationen an der West­ front im Jahre 1917 gegeben hat. Haig meint, daß die Arrasossensive für die Engländer ein voller Erfolg war, der abder durch das französische Versagen nrcht wie es sonst mtzglrch!Ne­ Wesen märe,- ausgenutzt werden tonnte. Man mußte nach ihm bei Arras deutsche Truppen weiter festhalten, um die Französen zu entla­ sten. So habe man eineinhalb Monate ver­ loren und die Of fensive in Flandern hätte dadruch die oft gerügte, für den Erfolg nach eng­ lischer Meinung verhängnisvolle Verspätung erfahren. Hatg macht in seinem Schlußwort zusammenfassend noch darauf aufmerksam, daß durft) die Notwendigkeit, den Franzosen zu Helsen, die Ausbildung und Ausfüllung der englischen Truppen erheblich gelitten hätte und fordert, daß keine Wiederholung dieses Vor­ kommnisses eintrete. Englische Schecks für russische Schußwechsel. Wie Minister Bonar Law im englischen Unterhause mitteilte, hat die britische ReAerung eine Regelung für die Zahlung der ruf- | fischen Schatzwechsel getroffen, die erforderli­ chenfalls gegen britische 3.25proz«ntige Schecks mit 12jähriger Laufzeit eingetauscht werden. «nglflche Heldenrake«. Am 29. Juli 1917 gelang es den Englän­ dern zwischen Lens und Arras eine kleine deutsche Grabenbesatzung von etwa zwanzig _ Mann abzuschneiden. Bei dem Nahkamps, der £ sich entspann, fiel die Mehrzahl der sich tapfer gegen eine große Uebermacht wehrenden Teut­ schen. Es blieben nur neun Mann übrig. Ta weiterer Widerstand aussichtslos war, leg­ ten sie ihre Waffen ab und ergaben sich. Trotz­ dem schossen die Engländer aus einer Entfer­ nung von acht bis zehn Schritt weiter auf die wehrlosen Teutschen und töteten einen von ihnen. * Von einer anderen Heldentat der Englän­ derb erichtet der Grenadier S. wie folgt: "Am 21. August 1917 wurde ich bei Lens durch eine Handgranate an beiden Füßen schwer verwundet. Ich schleppte mich- mühsam bis zu einem Unterstand. Ws ich in dem Unter­ stand angelangt war, drangen zwei Engländer dort ein. Nachdem sie sich vergewissert hatten, daß ich allein war, raubten sie mir nicht {nur meine Wertsachen, sondern entkleideten mich buchstäblich bis auf das Hemd. Sie schlepplen mich. dann aus dem Unterstand heraus ; ließen mich hilflos im bloßen Hemd liegen i und verschwanden mit meinen gesamten Hab* seligkeiteu. Durch Handgranaten erlitt ich | dann noch weitere Verwundungen. Zahlreiche ! Engländer kamen bei. mir vorbei. Keiner dachI te daran, mir zu helfen. Im Gegenteil: von I jedem Vorübergehenden erhielt ich einen FußI tritt oder einen Stoß mit dem Kolben." 1 Im Niederknallen wehrloser Gegner und $ im Ausrauben hilflos am Boden liegender 1 Schwerverwundeter zeigt sich anscheinend nach I englischer Auffassung der wahre "Gentleman".</p>
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          <p>Der Krieg mit Italien. Fnnere Feinde in Italien. Das "Züricher Volksrecht" meldet: In den letzten Geheimsitzungen der italienischen Kam­ mer wurde über einen Protest gegen die Er­ schießungen innerer Feinde verhandelt. v i</p>
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          <p>T»e Rot in Ajmerika. Dem Rvtterbamschen Courant zufolge,mel­ den die Times aus Washington: Man sei über Garsields Beschluß, betreffend die Rationie­ rung von Kohlen so entrüstet, daß wenn xr Nicht ungeschehen gemacht werde, das Land so gut wie sicher bei den Novemberwahlen wieder eine republikanische Mehrheit ins Repräsen­ tantenhaus schicken werde. Aus einer Reihe Städte im Osten so mimt Meldungen, daß die Leute sich vor den Margarine- und Metzger­ läden ausstellen müssen. Tie Arbeiter im Nor­ den sind in einer solchen Stimmung, daß inan den Beschluß des Lebensmittelkontrolleurs, die Margarine zu rationieren, aus diese» Gründen für bedeutsam halte. ' Aus Amerika.</p>
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          <p>betn möglichen Umfang "bet X£$pebitio ns Fräste finb so unmittelbar und dringlich, bah, wenn i ber Mangel ber amerikanischen Schissserzpu- I gung fortdauert, ber Verband aus eine militä­ rische Nieberlag? rechnen bars, bie kaum we­ niger ernsthaft zu nehmen ist als die plötzliche Einstellung der Feindseligkeiten seitens Rutzlands. XWTB.) Einige hunderttanseNv Tonnen Laderaum im Sturm «ntergegange«. Central News meldet aus Amerika: In amerikanischen Häfen werben bauernd Seeleute durchs einlaufende Dampfer mitgebracht, die in See oder in fremden Häfen ausgebracht wor­ den sind. Tie Schiffbrüchigen stammen von Schissen, die infolge der letzten Stürme au s See untergegangen sind. Sachverständige in Ame­ rika haben berechnet, datz es sich dabei um insgesamt einige hunderttausend TonnenLaderaum und zwar ausschließlich um solcheSchifse handelt ,die zu schwer beladen waren. Einige Tampfer hatten mehr als das Doppelte ihres Labevermögens an Borb, und sie waren in kur­ zer Zeit nicht mehr in der Lage, im Oturimi zu manöverieren.</p>
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          <p>Die Friedensverhandlungen. Tie wirtschaftlichen Beratungen. WTB. Brest-Litowsk, 19. Jan. Tie beutsch-österreichischfimgarischen 1 Wirtschafts­ kommissionen hielten heute wijtt der russischen und ber ukrainischen Wirtschaftskommission Be­ sprechungen ab, die befriedigend Verliesen. Tie vertraulichen politischen Beratungen mit der ukrainischen Delegation wurden fortge­ setzt. ' ’ '</p>
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          <p>Allerlei. Raubmord. Ter Briefträger Poppe in Buxtehude fand vorgestern abends seine Frau beim Nachhausekomm'en Mit durchschnittener Kehle in der Wohnung tot vor. Geraubt waren zwei Bchinkvn und 600 Mark Bargeld. Von dem Täter fehlt jede Spur, i Angeschossen. Am Mittwoch vormittags wurde von einem ^Wachmann und einem Flur­ ausseher auf dem Kohlbuck bei Erlenstegen in Mittelsranken ein Schäferkarren durchsucht und eine darin befindliche Mannsperson festgenom­ men. Bei der Wegführung riß, sich der Fest­ genommene los, ergriff die Flucht und gab dabei aus nächster Nähe einige Schüsse aus die Beamten ab. Ter Flurausseher wurde durch einen Bauchschuß, lebensgefährlich ver­ letzt. Ter Schutz, der den Wachmann an der Artist traf, wurde zum Glück durch Ausfallen auf einen Knopf unschädlich gemacht. Ter Täter flüchtete in 'den ncchen Wald Und entkam. ^ ir Ter Flurwächter ist gestern abends seinen schwe­ ren Verletzungen erlegen. Folgenschwerer Unfall. Im Pionier-Heerespark in Mühldorf ereignete sich, infolge Nach­ gebens einer Stellage ein Unfall, durch den zwei daselbst beschäftigte Frauen, die eine schwer, die andere leichter verletzt wurden. Tie Schwerverletzte, die vevhpiratet,e 30jährigr Frau Marie Mühlbauer, erlag kurz nach, dem Unfall ihren Verletzungen; bei der anderen Vorletzten besteht keine Lebensgefahr. , Großes Glück hatte ein Fuhrknecht von Brannenburg (Obb.). Et Web mit seinem Schlitten stecken. Beim Versuch, denselben frei!z!umachen, stürzten Schlitten, Pferd und Len­ ker in einen Abgrund, vollständig vom Schnee verschüttet. §)ite übrigen Holzknechte machten sich mit dem Bürgermeister von Flintsbach an die Rettungsversuche und es gelang auch, den Fuhrknecht samt Pferd unversehrt hecausznschauseln. ,</p>
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          <p>Bayerische Nachrichten. Ledige Angehörige des weiblichen Ge­ schlechtes ohne Rücksicht auf Alter und Stand dürfen sich, in Bayern nicht als Frau bezeich­ nen. Also hat das Ministerium des Innern entschieden, als es sich um die Frage handelte, ob sich eine ledige Aerztin tritt Fräulein oder Frau bezeichnen dürfe. . , «ege, SitchterftUK«, der Smiietttfitfe* rnngspflich-t wurden vom Auttsge richt Bamberg in den letzten Wochen mehr als hundert Bau­ ern aus den Bezirken Bamberg I und II be­ straft. Auch vorgestern erkannte bas genann­ te Gericht gegen neun Bauern aus ber Umgeb­ ung Bambergs wegen des erwähnten Reates wieder auf Geldstrafen'von '30 bis 100 Mark. 'Solange die Bauern von den Schleichhändlern und Hamsterern für ihre Butter bis zu 10 Mark für das Pfund bezahlt bekommen, so­ lange werden auch, die Anzeigen nicht auf­ hören.</p>
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          <p>Niederbayerische Nachrichten. Pilsting, 18. Jan. (Eingestürzter Stadel.) Auf der Schanz ist beim gestrigen heftigen Sturmwind der tzrannborsec Stadel total zu­ sammengestürzt. I . Tauftirchen, 18. Jan. (Bei lebendigem Leibe verbrannt) ist das vierjährige Kind des Landwirtes Jakob Ortmaier von Unterbier bach, indem es auf den Mort eine Kerze mit­ nahm, wobei das Hemd des Kindes Feuer fing. Geiselhöring, den 20. Jan. (30 JahreArzt.) Im März werden es 30 Jahre, datz Herr Dr. Rilling., als Arzt dahier tätig ist. 4 i |</p>
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          <p>Dienstnachrichten. Rentamt. Bopr 1. Februar ds. Jrs. an wird die nichtetatsmätzige Rentamtsckssistentin Maria Kirchberger in Eggenfelben bei dem dortigen Rentamts zur Rentamtsassistentin in etatsmätziger Eigenschaft ernannt. Fustißdienfü Ter,im zeitlichen Ru&gt;hestand befindliche Gerichtsassistent bei dem Almtsgerichte Freyung Erhard Wolfsteiner wurde we­ gen dauernder Tjienstunsähigke.it für immer im Ruhestand belassen. Postvienst. Ernannt in etatsmätziger Wei­ se ab 1. Dezember 1917 wurden zu Postboten der Aushilsspostbote Franz Krojer in Epgvlding, sowie die averftonierten Hilfspostbpten 'Friedrich Stnrnvoll von Vas sau in Eggenfel­ den und Georg Steiml von Perlesreut in Gotteszell. Schuldienst. Ter K. Distriktsschulinspektor, Pfarrer und bische geistl. Rat, F,c.iedrich Scheugenpflug in Geiselhöring wurde mit R.E. vom 11. Januar 1918 Nr. 430 von der Stelle des Tistriktsschulinspektors für den Schuldistrikt Mallersdorf 2 auf Ansuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen er­ sprießlichen Dienstleistung vom 1. Februar c. ab enthoben. Tie Stelle wurde dem Pfarrer und K. Lokalschulinspektvr Albert Berrihardt in Laberweinting Pom gleichen Zeitpunkte ab in stets widerruflicher Weise übertragen.</p>
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          <p>3 Sitzung der Stadtmagistrats Landshut 3 Sitzung der Stadtmagistrat; Landrhat Vorsitzender: Oberbürgermeister Hofrat Mar. schall. Samstag den 19. Januar. Ins Arbeitshaus würbe auf bie Tauer von zwei Jahren ber nach, Regensburg zustänbige Johann Wanberer eingewiesen. Eine Wohltä tigkeitsveranstcklM tu n g will am 7. ober 8. Februar die Jugenoabteilung des kath. Frauenbundes abhalten. Hierzu wird das Stadttheater bei freier Be­ leuchtung und Beheizung abgelassen. Der Damengesangverein will am 20. Februar im Stadtcheater ein Konzert unter. Mitwirkung der Münchener Pianistin Frl. Kroitz, des Tenoristen Tänzl von Trazberg und des Kammervirtuosen Karl Elbner veran­ stalten zu Gunsten der städt. Kriegssürsorge. Wird genehmigt, doch mutz der Verein wegen der Terminsbestimmtung sich mit Herrn Theater­ direktor Tr. Quedenseldt verständigen. Der Dank der Arbeiter der städt. Stra­ ßenbahn für die einmalige Teuerungszulage wird zur Kenntnis genommen.</p>
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          <p> Landshut, den 21. Januar. —* Der PrtlitKr-Max-&lt;!Josephi^Or-. den wurde dem Oberleutnant Baptist Scheu­ ring des 16. Infanterie-Regiments verliehen. Ter Ausgezeichnete stammt aus Bad Kissingen, wo er 1887 als Sohn des Stadtkämmerers Kaspar Scheuring geboren wurde. Nach M solbfcmmg des Gymnasiums trat er 1907 als OsfizierSaspirant in das 16. Jnfanterie-Regt. ein, in dem er 1909 zum Leutnant fund W Mai 1915 tzum Oberleutnant befördert wurde. Er ist bereits mit ptzm Eisernen Kreutz 1 .Kl. und'dem Militärverdienstorden ausgezeichnet. . —* Der Militär-Verdienstorden 4. Kl. mit Schwertern wurde dem Leutnant des 16. Jnsanterie-Regts. Herrn Friedlich Gras verliehen. i s-** Das Militär-Verdjienstkreuz . 3. Kl. mit Krone und Schwertern wurde dem Unteroffizier des 16. Jnsanterie-Regts. Herrn Georg Berger verliehen. , —* Bon Sr. K. Hoheit Major Prinz' Konrad von Bayern, dem neuen Kom­ mandeur des 2. Schweren Reiter-Regts., ist bei dem Stadtmagistrat ein herzliches Dank­ schreiben für die Begrüßung durch die beiden städtischen Kollegien eingetroffen. —* Todes^fa ll. Zm 71. Lebensjahre starb hier Herr Forstamtsassess«c a. D- Einil Groth'. Ter Verblichene war eine gesellige Natur von stets unverwüstlichem Humor, der chn zu einem gerne gesehenen Gesellschafter machte. Ten Hinterbliebenen ist die aufrichtige Teilnahme aller, die den Verstorbenen kannten, sicher. — In Altötting starb im Mer von 62 (Jahren Herr Laatzrettinfhektor a. D. Karl Vogel, ein Bruder des Hemm Regierungssekretcijrs Vogl hier. Ter Verblichene stand früher bei dem 1. Jägerbataillon hier und erfreute sich. in seinem zahlreichen Bekanntenkreise großer Be­ liebtheit. I I ! i | —* Im Reservelazarett hier verstarb an den Folgen einer Kriegsverletzung der Jäger Herr Gottlieb Funke, Bäckermeisters­ sohn lvon Rethen a. Aller, Die Leiche wurde sin die Heimat verbracht. -* Endlich et n Lichtblick. Mit den ukrainischen Delegierten sind die Verhandlun­ gen soweit gediehen, daß die Unterzeichnung der Friedenspräliminarien bevorstehen. Die beiderseitigen Delegationen tuollen nur noch mit ihren heimischen verantwortlichen Stellen Fühlung nehmen und dann alsbald in $hceftLitowst zusammenkojmjmen, uw dort das Frie­ denswerk zu krönen. Diese Tatsache dürfte den Sotzialthevretikern Lenin und Trotz kt eine schwierige Lage schaffen, denn das russische Volk WM ebenfalls den Frieden. Tie gesetzge­ bende Versammlung hat daher der Regierung auch bereits sein Mißfallen über die Führung der Ariedensverhandlungen ausgesprochen. Tie Regierung will jetzt der Konstituante mit Ge­ walt ihre Forderungen aujtzwingen. Ob ihr dies gelingt, ist noch tzu bezweifeln, denn schon verlautet, daß'auch die Garnison von Peters­ burg nicht mehr voll zur Regierung steht. Die Herrschaft der gegenwärtigen Regierung ist also bereits ins Schwanken geraten, sodaß ein neuer Regierungswechsel nicht ausgeschlossen ist. Tie Ereignisse müssen daher erst abgewartet tocr&lt; den. Tie Zerfahrenheit und Auslösung in Ruß­ land ist so groß, daß auch feine NeusMegierung schwerlich ernstlich den Gedanken der Fortsetz­ ung des Kampfes hegen dürste. Somit können wir mit Ruhe der Entwicklung der Tinge ent­ gegensehen. -r* Aus dem Felde. Anläßlich eines am Vorabend von Königs Geburtstag veran­ stalteten gemeinschaftlichen Abendessens sämt­ licher bayerischen Offiziere in B., welchem Ex­ zellenz Generalfeldmarschall von Mackensen, Militärgouverneur Exzellenz General de».- In­ fanterie von Tülff auf Tschepe und Weiden­ bach, und der Kommandeur des 2. Schweren Reiter-Regiments, Major Prinz Konrad, K. H., anwohnten, konzertierte die Musikkapelle des 2. Schweren Reiter-Regiments unter per­ sönlicher Leitung ihres langjährigen Dirigen­ ten, des Obermusikmeisters Krstmimel. Ter Herr Feldmarschall sprach de»c Musik persönliche seine besondere Anerkennung, namentlich, über die Wiedergabe alter preußischer A»-meemärsche, aus und dankte für die ihm durch Porfühnmg preußischer Rettermärsche erwiesene Auf­ merksamkeit wiederholt. Das Musikkorps un­ seres einheimischen Regiments hat wiederholt Gelegenheit gesunden, seine vorzüglichen Lei­ stungen dem hierin wählerischen B Pu­ blikum mit großem Exfolg darzubieten. —* In das hl. Geistspital wurden aufgenommen die Händlerin Therese Maierhoser und der Gärtnergehilfe ANton Mayer­ hofer. Tot aufgefunden wurde der im Schlachthos am Samstag Mt Hotzzerkleinern beschäftigte Hilfsarbeiter Ludwig Willnecker. Er war während der Arbeit vom Schlage getroffen wroden. —* Einen 'Vorwurf richtete die K. Re­ gierung gegen den Stadtmagistrat in einer Regierungsentschließyng über Wohnungsnot. Es hieß dort, daß gegen den seit Jahrenän Lands­ hut bestehenden Mangel an Wohnungen die Stadtverwaltung in den Zeiten, in denen noch etwas hätte geschehen können, nichts getan habe. Tiefer Vorwurf wurde vom Magistrat in seiner letzten Sitzung als ungerechtfertigt zu­ rückgewiesen. —* Weitere Verkehrsbeschränkun­ gen. Von morgen Dienstag ab wird der Schnellzug München—Hof, der um 8 Uhr 7 Min. "vormittags Hier ankomM und um 8 "Utjr 10 Min. nach Regensburg weiterfährt und vom Mittwoch ab auch der Gegenzug, "'Ser Schnellzug, der um 8 Uhr 27 Win. abends von Regensburg hier eintrifft und um 8 Uhr 36 Min. nach München weiterfährt, nicht mehr gefahren, f —* An Fett erhalten wir diese Woche 60 Gramm, also eine Keine Ausbesserung gegen­ über den letzten Wochen. Allerdings erhalten wir nur Zweidrtttel Butter und ein Drittel Margarine. '_.~ —* Beschlagnahmt wurden gestern am hiesigen Bahnhöfe wieder 75 Pfund Schweine­ fleisch. —* Die Sßfänb er Versteigerung im stöbt. Leihhaus wurde vor längerer Zeit in­ folge geringen Anfalles auf je 3 Monate fest­ gesetzt. Nach einem Berichte des Leihhausver­ walters ist aber auch diese Festsetzung un­ genügend. Er schlug vor, Versteigerungen nw je nach Bedarf und Ansall vorzunehmen, was der Magistrat in seiner letzten Sitzung geneh­ migte, indem er zugleich betonte, daß dies ein erfreuliches Zeichen der wirtschaftlichen Lage sei. —* Di e Variete-Schau Birkeneder will heuer während der Ferien hie«: Vorstellungen geben, was vom Magistrat in seiner letzten Sitzung genehmigt wurde. —* Zur Beschlagnahme von Papier zur Anfertigung geklebter Papiersäcke ist eine Bekanntmachung im Anzeigenteil der heuti­ gen Nummer enthalten. —* Einem Frü hlingstag glich der gestrige dritte Januarsonntag. Sonnenschein wärmte die Luft und lockte die Bewohner der Stadt ins Freie. Diese nützten auch reichlich die schönen Stunden aus und es entwickelte sich daher besonders in den Nachmittagsstunden ein lebhafter Spaziergängeroerkehr tn den Stra­ ßen der Stadt und in der Umgebung.. 1 &gt;</p>
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          <p>Letzte Posten. Bor dem Frieden mit der Ukraine. WTB. Brest-Litowsk, 20-, Jan. Die bisehrigen Verhandlungen, die zwischen den delegierten der Mittelmächte einerseits und denen der ukrainischen Volksrepublik ander­ seits geführt worden sind, haben das Ergebnis gezeitigt, daß über die Grundlagen eines abzu­ schließenden Friedensvertrages Einigung er­ zielt worden ist. Mit Feststellung der wesent­ lichen Grundzüge des Friedensvertrages sind die Verhandlungen an einem Punkte angelangt, der es den delegierten zur Pflicht macht, mit den heimischen verantwortlichen Stellen in Fühlung zu treten. Alle Delegationen sind darüber einig, daß die hierdurch eintretende Aussetzung der Verhandlungen so kurz als möglich, bemessen sein soll. Sie haben sich daher zugesagt, sofort nach Brest-Litowsk zu­ rückzukehren und sind entschlossen, im Rahmen der ihnen erteilten Vollmachten den Friedens­ vertrag aStzuschlietzjen «nd zu unterzeichnen. Hiermit ist es zum erstenmal in diesem, die Welt erschütternden Kriege gelungen, dieGrundlagen zur 'Herstellung des Friedenszustandes zu finden. Tie russische Konstituante ist uNhuftieven mit ihrer Regierung. Petersburg, 20. Jan. Nachdem die verfassunggebende Versammlung nach einein'halbstündiger Beratung gegen die Erklärung des ausführenden Zentralausschusses abge­ stimmt hatte, entfernten sich die Bolschewiki. diie verfassunggebende Versammlung wollte nicht die Art und Weise billigen, in per Me Friedensverhandlungen von den Sowietmitgtredern, die den Saal verlassen hatten, geführt würden. Um 4 Uhr morgens wurde die 'Ver­ sammlung von Matrosen ausgelöst. Heute wird ein Erlaß erscheinen über die Auslösung der verfassunggebenden Persammlung. Reue N-v»otserfsl-e. WTB. Berlin, 20. Januar. (Amtlich.) Im westlichen Teile des Sperrgebietes um Eng­ land fügten unsere rastlos tätigen U-Boote dem Gegner einen Verlust von 19 000 Brutto-Reg.Tonnen Handelsschiffsraum zu. der Chef des Admiralstabes der Marine. Tier König von Rumänien verhaftet. Petersb urg, 20. Jan. (Reuter.) '(Sitte Zeitung meldet, daß der Befehl der Volksbeauf­ tragten, den König von Rumänien zu verhaf­ ten, sich bestätigt.</p>
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          <p>in das Medunatal einbiegen, da sieht sie auf dem Höhenplateau, über das unsere Straße uns führen soll, Kopf an Kops erscheinen, und bald bedeutet uns Gewehr- und Araschinengewehrseuer, daß wir auf der Straße nicht weiter vor können. Aber wir haben neben uns einen bedeutend höheren Berg ats das vom Italiener besetzte Plateau, und glücklicherweise scheint er dumm genug gewesen, diesen Berg freizulassen. Also schleunigst zwei Gruppen hinaus auf die steile Felswand. Mit angestrengtem Klettern und Klimmtzögen erretten die braven Jäger die Bergspitze und sehen z-u ihrer Freude etwa zwei Konchagnten Italiener vor sich! aus dem Präsentier­ teller liegen. Visier — 700 — Schützenfeuer! — Tiie Schüsse sitzen gut, der Feind dagegen schießt schlecht. Aus die Tauer wird ihm der Aufenthalt in seiner Stellung schon verleidet werden. Bald können wir auch mit Genugtu­ ung feststellen, daß sich kleinere Abteilungen mit Verwundeten aus Tramonti di Sotto zu­ rückgehen. AIs nun auch der Capitauo, und zwar zu Pferde, seinen Rückzug antreten will, und ein wohlgezielter Schuh aus sein Pferd ihn zwingt, her pedes weiter zu laufen, da verliert auch, der Nest der Besatzung den Kops. und die Stellung leert sich bis auf«einige, denen unsere guten Jägerbüchsen das Weitergehen für immer verboten hatten. Nun so schnell tote möglich mit Kompag­ nie und Rädern auf das vom Feind geräumte Plateau, um von dort unserenZielpurrkt, Tramonli bi sotto, in Augenschein zu nehmen. Oben angelangt, hatten wrr den verlockenden Anblick von Jtalienerkolonnen mit vielen Tra« .gelieren, die dem Orte Tramonti di sotto zu­ strömten. Es schienen an Zahl sehr 'viele und wir waren int gan'zen nur zirka 60 Mann stärk. Trotzdeut dursten wir nns diesen Fang nicht entgefjcn lassen. Zur Sicherheit war festge­ stellt, daß eine von Süden anmarschierende österreichische Tiivision in etwa 2 Stunden da sein mußte. Ta sollten wir doch, schon vor­ her unsere Ausgabe allein erledigen. Tie Stra­ ße ging bergab; mit Freilaus hinuntersausen, tor dem Orte auseinander und von drei Seiten so überraschend darauf losgehen, daß der Feind gar nicht übersehen kann, mit welcher "Riesen« macht" er es zu tun hat. So war ^.nser Dlan, und Leutnant Geisel mit drei Gruppen über­ nahm die schneidige Tlusführung. In wenigen Minuten waren bie Gruppen unten uns erweckten durch Gewehrfeuer von ,allen Seiten einen Eindruck, der feine Wirkung nicht verfehlte. Zuerst erschienen Heine Trupps Italiener, mit erhobenen Händen ein komischklägliches Bild bietend. Allrnählich aber wurde es eine Kolonne von beängstigender Größe, die sich ans dem Orte herauswälzte. Leutnant Geisel war inzwischen mit den Haupt draus gängern schon auf dem Marktplatz erschienen und fuhr auf zirka 20 Offiziere, die in ihre».' Dleberraschung recht erheiternd wirkten, los und brüllte sie an, sie sollten sich ergeben. In Unkenntnis über unsere Stärke gaben sie sich gefangen. Am jenseitigen Dorfrande angelangt und durch zwei weitere Gruppen oerftürlt, hat­ ten die Jäger binnen kurzem 'einen feindlichen Wgcnfrofj, zu bestehen. Damit kam der kritisch­ ste Moment, und wenn ihn die Riesenzahl der 'Gefangenen, die uns in ihrer Masse auch ohne Waffen totdrücken konnte, ausgenutzt hätte, so wären wir verloren gewesen. Glückliche, steife wirkte aber das Strichseuer des Gegenangriffs nur beschleunigend auf den Abtransport der Kolonnen. In Angst um ihr Leben liefen die Gefangenen eiligst in der angewiesenen Rich­ tung. Schneidig griff die Kompagnie Italiener den von uns besetzten Torfrand an. Offiziere voraus mit dem Ruse "Avanti!" Aber unsere ßäger schossen ruhiger und 'sicherer und das Abschießen der Führer legte den Angriff lahm. Nach blutigen Verlusten ergaben sich auch! diese Gegner. Zwei weitere Gegenstöße erfuhren das gleiche Schicksal. Einige Abteilungen versuchten, uns durch Schwenken mit weißen Tüchern und gleichzei­ tiges Schießen in eine Falle zu locken. Nachldem sie hierfür aus unseren Gewehren dier^ch- | tige Antwort erhalten harten, gaben auch sie | den Widerstand auf. | Nun hatten wir den Ort fest in unserer I Hand, über 3000 Gefangene, 22 Maschinengeä wehre, 2 Revolverkanonen, einige ■ hundert I Tragtiere und nicht zu übersehende Beute wa$ reu unser. | Nach 2 Stunden rückten die Oesterreicher $ ein und übernahmen die Sicherungen. Nun | konnten die Jäger sich! aus den reichlichs er« | beuteten Vorräten ein wohlverdientes Fest» I essen leisten und sich in Ruhe des schönen!ErI folge» freuen, zumal frisches und schneidiges, | Traufgehen eigene Verluste erspart hatte. 1 Tiefen Tag war uns ein Weidmannsheil I beschieden, wie wir es uns auch für die Zu1 fünft wünschen möchten!"</p>
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          <p>Vermischtes. ] Trotzki. | Ter Balkan Forcespond ent des RotterdamI scheu Courant gibt seinem Blatte eine Schil! derung des russischen Maximalistensührers I Trotzki, bie von Interesse ist, weil sie aus I persönlicher Bekanntschaft beruht. Tie Frkpst $ Ztg. entnimmt ihr folgende Stellen: Ter Kor| respondent begegnete Trotzki 1910 in Sofia wohin dieser mit Gutschkvw und Kramarsch als Delegierter zum Panslawisten-Kongreß gefönt* men war. Er war damals 36 'Jahre alt, und ! man konnte nicht vermuten, daß der ziemlich unansehnlich aussehende sozialistische Fanati­ ker aus Nikvlaijewsk im Kaukasus sieben Fahre später mit festem Griff das Ruder des bei­ nahe gestrandeten russischen Staatsschisses in die Hand nehmen werde. Er blieb nur drei Tage in der bulgarischen Hauptstadt, hielt am ecfien Tage eine feurige Rede im Klub der maximalistischen Sozialisten, die alle Hörer stark packte, und sprach am folgenden Tage in einer Versammlung int! Freien mit großen Hef­ tigkeit gegen eine allgemeine slawisch^ Ver­ brüderung, was großes Aussehen erregte. Un­ erwartet reiste er dann nach Wien, um dort die Leitung einer sozialistischen Zeitschrift zu übernehmen. 1913 traf der Korrespondent wieder mit Trotzki zusammen, in der Zeit des Waffen­ stillstandes zwischen Bulgarien und der Türkei. Trotzki war damals nach Konstantinopel geI kommen als Kriegskorrespondent einiger rpsj si scher Zeitungen. Er hielt sich auch! damals I längere Zeit in Sofia auf und war in «emhepI mischen und ausländischen Kreisen ein gern | gesehener Gast. Er entfaltete eine anßergeI wohnliche Arbeitskraft. Vergraben zwijchenBüI chern, Manuskripten und Briefen in einem 1 kleinen Zimmerchen 'des damals noch nicht I ganz vollendeten "Hotel Splendid", den grüßI ten Teil des Tages schreibend und studierend, I blieb er damals vier Monate in Sofia. Auch! wenn man mit seinen Ideen nicht einverstan­ den war, war es doch ein Vergnügen, mit diesem Fanatiker sich zu unterhalten, beson­ ders über die Zustände in Rußland, über die er mit ausgreifendemRealiHmns schilderte. — Tann schlug er mit den Airmen in derLuft, wühlte mit feinen Fingern in seinem schweren schwarzen Kraushaar, zerrte an seinem kurzgeschnittenen Schnnrbart und 'seinem Gpitzbärtchen, die Angen schossen Feuer hinter und durch die ^Brillengläser, * alles bebte an ihm und atemlos lauschte man auf feine leiden­ schaftlichen Ergüsse. Gern erzählte Trotzki, ohne sich dabei selbst in den Vordergrund zu stel­ len, von der mißglückten Redolntion von 1905, wie er zum Präsidenten des Arbeiterrates ge­ wählt, in Petersburg verhaftet und mit dem ganzen Rat nach Sibirien verbannt wurde, wie er bald daraus mit falschen Papieren aus­ gestattet, auf einem Renntierschlitten mehr als dreitausend Kilometer zurücklegte, um nachPetersburg zurückzukehren und dort seine Arbeit fortzusetzen. Trotzki hat die halbe Welt be­ reist, hat auch in Frankreich und in Spa­ nien im Gefängnis gesessen wegen seiner po­ litischen Grundsätze und vor allem über die Behandlung in der "sogenannten demokrati­ schen französischen Republik" sprach, er immer wieder mit großer Bitterkeit. I Nachdem er damals vier Monate in Sofia sich aufgehalten hatte, reiste Trotzki uachWien, um dort ein großes Werk über Bulgarien und besonders über das mazedonische Problem, für das er sich lebhaft interessierte, zu schreiben und herauszugeben. Tie Arbeit wird jetzt wahrscheinlich neu erscheinen. An gute Be­ kannte, die er in Sofia zurückgelassen hat, schrieb er noch im Mai, daß er sein Wuchs wohl nicht mehr fertig machen könne, weil er nun feine ganze Zeit und ^roft Dergroßpn russischen Sache widmen müßte. Noch, in den letzten Tagen schrieb Trotzki, seinen soziali­ stischen Freunden tn Sofia, welche Partei der Einrichtung der neuen Staatsorganisation ihr Gepräge geben werde, sei eine Sorge von spä­ ter. "Zunächst alles für den Frieden", erklärte er entschieden. — Inzwischen scheint Trotzki allerdings feine Meinung etwas geändert zu haben, denn seine heutige Parole dürfte lauten: "Zunächst alles für die Internationale".</p>
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          <p>3B*</p>
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          <p>Bekanntmachung. | Betreff: Verkehr mit Fett. Es wird hiermit beton ntgegebeti, daß für bte lausende Woche pro abgelieferten Fettanteil 60 Gramm Fett ( 2 / 3 Butter und % Margarine) verabfolgt werden kann. Für die Fettverteilung kn der nächsten Woche muß Fettmarke Nr. 4 bis Donnerstag öe» 24. Januar in den einschlägigen Geschäften abge­ liefert werden. L a n d 8 h u t, den 19. Januar 1918. Stadtmagiftrat Laudshnt. Marfchall. 216</p>
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          <p>Bekanntmachung. Betreff: Erhöhung des Teuerungszuschlages . für Kraststrom. Gemäß übereinstimmender Beschlüsse der beiden stöbt: Kollegien vom 5. und 10. Januar 1918 wird mit Wirkung ab Januar 1918 der statutengemäß abgegebene Kraststrom des stöbt- Elektrizi ätswerkes mit einem TeuerungsZuschlag von 25 Prozent belegt. Landshut, den 17. Januar 1918. an Marschall. Schwarz.</p>
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          <p>Bekanntmachung. Betreff: Tariferhöhung der Danerkarteu. Gemäß übereinstimmender Beschlüsse der beiden stöbt. Kollegien vom 5. und 10. Januar 1918 werden mit sofortiger Wirksamkeit die Preise sür die Dauerkarten der ftSdttschen Straßenbahn töte folgt festgesetzt: Es kostet ton nun ab: Eine Monatskarte 6.— JC " Arbeiter- u. Schülerkarte 4.— Je " &gt;/ 4 Jahreskarte .... 15.— JC " i/. Jahres-Firmeukarte 22.50 M. Jahreskarte 60.-^? % " Jahres-Firmrnkarte . 90.— JC Landshut, den 17. Januar 1918. $18 Marfchall. Schwarz.</p>
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          <p>Stellv. Generalkommando 1. Bayer. Armee­ korps. Bekanntmachung. Am 5. Januar 1918 ist eine Bekanntmachung Nr. Pa. 1600/11. 17. K. R. A. bett. Beschlagnahme von Papier zur Anfertigung geklebter Papiersäcke (Sackpapier) tu flrort getreten. Tte Bekanntmachung ist öffentlich angeHhlagen und kann bet den K. Bezirksämtern ltnb bett Stadtmagistraten sowie bei den Handels- und Handwerkskammern eingesehen wer» «e»t. f ! . i &gt;, i München, den 7. Januar 1918. Der Komma» 'irrende General:. b. d. Tann. 2i3</p>
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