Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom 1918-01-07. Unterstützt durch den Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE). Herausgeber: Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau (2016). Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International. Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk. Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut. 71. Jahrgang Nr. 6, 1918-01-07. Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt. (https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&db=100) Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet. Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert. Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen. Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes 'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/) der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)" ──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────── Kurier für Niederbayern Jahrgang 71 Nummer 006 7. Januar 1918 ────────── Handel und Verkehr. Landshnt den 4. Jan. Dich Zufuhr des BUtualienmarktes bestand lediglich in ca. 50 Gänsen, 25 Enten, einigen Hühnern, Kaniuchen und ;reuig Obst, welches schnelle Abnehmer fand . * ────────── Der deutsche Bericht. veOltcher Kri«-»fch«npla». RWts Reue». «azevbnische grow. Die Lage ist unverändert. Atalienifcher Kriegsschauplatz. Beiderseits der Brenta, im Tombagebiet und am Montello zeitweilig Artilleriekampf. D«r 1. lSeneralauartiermetster, Ludendorff. m WTB. Berlin, 6. Januar. ^Amtlicher Abendbericht: Erhöhte Gefechtstätigkeit an der slandrfe schen Front, südlich, der Scarpe und aüf dem Qstufer der Mojsel. Bon d en anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. 1 WTB. Berlin, den 5. Januar 1918. MrvKrL H«uptouartter.I W«Sli»er HfSdlfAiaalit. An der flandrischen Front, östlich von Ipern, an einzelnen Abschnitten zwischen Scar-pe und Somme, sowie in Gegend von AthItzvurt und St. Mihiel entwickelten sich zeitweilig leb-, hafte Feuerkämpse. An den übrigen Fronten blieb die Artillet-j rietätigkeit und Störungsfeuer beschränkt. I Destlich von Bullecourt hatte eine getoatfe same Erkundung vollen Erfolg und brachte eine größere Anzahl gefangener Engländer ein. Btfm*er Kriegsschanpla«. Neues. Mazedonische 8frout. Keine besonderen Ereignisse. Italienischer Kriegsschauplatz. Zwischen Brenta und dem Montello lebte das Artilleriefeuer vorübergehend auf. 1. GeneratauartterrneWer'! A« de «vor??. WTB. Berlin, 5. Januar. Amtlicher Abendbericht: Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. • _! ! r WTB. Berlin, den 6. Januar 1918. Hauptanartier.l Wetzricher KriegsfWantzlmtz. Tiie Feuertätigkeit blieb meist gering, sie steigerte sich vorübergehend an verschiedenen stellen der Front im Zusammenhange bist Erkundungsgefechten. Französische Vorstöße in der Champagne wurden im Nahkampfe abgewiesen. Bei Juvincourt und nordöstlich bort Älpsocourt brachten einige eigene, nach. Feuervorbereitung durchgeführte Unternehmungen ebenso wie ein überraschender Einbruch in die feind-, liche Linie westlich von Bezvnvaux zahlreich« Gefangene und einige Maschinengewehre als Beute ein. Im Walde von Will) versuchten die FranMsen zweimal vergeblich in unsere Gräben eknzudringen. Am 4. und 5. Januar wurden imLuffe kämpf und pon der Erde aus 15 feindliche Flugzeuge und 4 Fesselballone abgeschossen. ────────── Der österr.-ung. Bericht. WTB. Wien, den 5. Januar, mittags. NNtkrch isitb verlautbart! DeWicher Äri»»tzfcha»prsy. Wasfensttllstand. , NtMieniMer »xfostäfäsamUq, Die Gesechtstätigkeit blieb auf zeitweises Arttlleriefeuer beschränkt. Unverändert/ Ter Chef des Generalftab». WTB. Wi en, den 6. Januar, mittags. exrotÜiett KrdeOAWympla, i Wassenstiflstand. Italien Kriegs,«tzaupla^ Auf der Hochfläche von Asiago, im Ge-, biete des Monte Asolone, des Mionte Tgmkb« und des Montello entwickelten sich zeitweise Artilleriekämpse. Die Lage ist unveränderr. , i>i Evef des GeneralftabS. ────────── Der bulgarische Bericht. Sofia, den 2. Jan. Amtlicher Bericht: Mozjedonische Front: Westlich des Tiob^opolje lebhaftes Artilleriefeuer. Nordöstlich vom Tvfe ransee mehrere Feuerüborfälle. Auf der üb-, rigen Front mäßige Kaimpftätigkeit. Sofia, den 5. Januar. Amtlicher Be-) richt vom 3. ds.: , Mazedonische Front: Westlich des Ochrida-, fees vertrieben unsere Erkundungsabteilnngenl feindliche vrogeschobene Einheiten. Auf dem Höhenstellungen im Cernabogen etwas lebhafe tere Artillerietätigkeit. Nördlich des Tahino-, uns günstige Erkundungsünterneh» mutigen. Nach Luftkamps schoß der deutsch« ViKefeldkiebel Gnädig ein feindliches Flugzeug ab, das hinter unseren 'Stellungen nordwesfe ^ch des Tviransees niederfiel. Zwei englische Flieger wurden dabei zu Gefangenen gemacht. Ter deutsche Kronprinz über den Frieden, Ter Freie Ausschuß für einen deutschen Arbeitersrieden, der in B»:emen seinen Sitz hat, richtete an den Kaiser, den Kronprinzjen und Hindenburg eine Depesche, in der er einen Frieden fordert, der die Webetter TeutschlandS nicht zwingt, auszuwandern und Kulturbriuger anderer Völker zu werden. Xorauf ging vom Kronprinzen folgende Antwort ein: j "Es liegt keine Veranlassung zu den at* gedeuteten Besorgnissen vor. Tem Freien Aus-« schuß für einen deutschen Arbeiterfrieden glatt* be ich vielmehr versichern zu können, daß di« deutsche Reichsleitung die heldenmütigen Trfe ten von Heer und Marine auch durchs eine« ehrenvollen Frieden zu krönen wissen wird, einen Frieden, der den deutschen Arbeiter« unter glücklichen Lebensbedingungen die freie Entfaltung ihrer Kräfte auf deutschem Bode« gewährt und erhalt." ────────── i «erseE. Nach einer Havasmeldung wird aus Washington berichtet, daß ein kleiner ameri­ kanischer Patrouillendampfer im Mlantischen Ozean versenkt wurde. Der Krieg zur See. ────────── Der Krieg mit Portugal. ' Britische Kriegsschiffe vor Lissabon. WTB. Bern, 6. Jan. Tie "Morning-, Post" meldet aus Lissabon: Zum Schutze der englischen Staatsangehörigen und Niederlaß, fangen haben britische Kriegsschiffe bei Oporto und vor Lissabon Anker geworfen. ────────── Tages-Uebersicht. ■ Mls^eichmmgeu. Berlin, 4. Jan. Der Reichsanzeiger meldet: Der Kaiser verlieh dem General ber Artillerie von Gollwitz, Oberbefehshaber bete 15. Armee und dem General der Infanterie Sixt von Arnim, Oberbefehlshaber der 4. Ar-, mee, den Schwarzen Adlerorden. General Lndendorff. WTB. Berlin, 7. Januar. (Amtlich,) Tie in mehreren Zeitungen verbreitete Nach-, richt, daß das Entlassungsgesuch des Generals Ludendorff vorliege, entspricht nicht den Tat-, fachen. 50 000 Buchdruckergehilfen befinden sich gegenwärtig beim Militär. Ter Gehilfenersatz ist fast nur durch weibliche Personen gedeckt worden. Ende Oktober waren bereits 3172 Frauen und Mädchen in den Buchdvuckereien an Gehilsenplätzen tätig. 100 000 Frauen sind zurzeit bei den deut­ schen Eisenbahnen beschäftigt. Eine Eingabe des Vereins Teutscher Ei­ sen- und Stahlindustrieller vom August 1917 wird in der "Sozialen Praxis" veröffentlicht. Sie wendet sich scharf gegen die zwangsweise Uebertragung der Arbeite»:? und Angestellten­ ausschüsse sowie der Schlichtungsstellen auf die Friedenswirtschaft". Tie Regierung müsse "ihre Selbsrändigkeit gegenüber den Einflüssen der Gewerkschaften wiedergewinnen". Tarisberträge würden von den Arbeitern in schwierigen Zeiten doch gebrochen uub seien in der Groß; eisenindustrie und im Bergbau gänzlich unmög­ lich. Wirtschaftssrieden, volle Beschäftigung der vorhandenen Arbeitskräfte und gute Löhne sind nach der Eingabe möglich "durch die Verhütung jeder unnötigen Agitation und Aufreizung der Arbeiterschaft und Stärkung der Autorität so­ wohl der Regierungsbehörden wie der fite die Betriebsführung verantwortlichen Unterneh­ mer". In die Wirklichkeit wollen die Eisenindustriellen dieses Programm dadurch umse-, tzen, daß sie auf Grund des Belagerungs^H-, standes ein vollständiges Versammlungsver­ bot ohne jeden Unterschied erlassen, das "die verderbliche Agitation an der Wurzel et:saßt".. An Stelle des Hilfsdienstgesetzes soll eine Art militärischen Arbeitszsvanges treten. Tie Ei-, sen und Stahlindustriellen vermeinen also, die Welt um ein paar Jahrzehnte zurückzuschrau­ ben in die Zeiten des reinsten Herrenstandpunk­ tes. Wir glauben ^dah sie bei diesem Versuch aus keine größere Gefolgschaft rechnen dür­ fen, auch nicht aus dem bürgerlichen Lager, daß die Sozialdemokratie gegen das Programm alle Register zieht ,ist selbstverständlich. Im Grunde genommen ist es ja Wasser auf ihre Mühlen. "Ter Geist des Zuchthausgesetzes geht um" — mit diesem Satz eröffnet z. B. die Fränkische Tagespost die von selbst gegebene Werbearbeit für Partei und Gewerkschaft. Re» aktion und Radikalismus bedingen und nähren sich eben gegenseitig. i ────────── Niederbayerische Nachrichten. Passau, 5. Januar. (Ein trauriges Sit-, tenbild) entrollte die vor dem k. Landgericht Passau geführte Verhandlung gegen den Bau-, ern Jos. Spieleder von Steinbach und seine Tochter Therese. Spieleder wurde wegen eines Verbrechens der Blutschande an seiner Toch­ ter zu 1 Jahr 6 Monaten Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. Seine Tochter Therese erhielt wegen zwei Vergehen des uner­ laubten Verkehrs mit Kriegsgefangenen 7Mo­ nate Gefängnis. ────────── Wahlbruderschaft. Ein Balkan-Roman von A. WinklerTannenberg. 40j (Nachdruck verboten.) Sie ist mordshäßlich, aber ich sagte ihr, 'daß sie schön sei. Alt ist sie oiiäji, aber ich fand sie jung und schrur ihr, daß Schönheit und Ju­ gend nicht als Packesel mißbraucht werden dür­ fen. Ich litte das niemals! Ter Korb mar gemein sch, rer, aber wir kriegten ihn hinauf und hinein. Ein Glück, ,iie es einem nicht alle Tage über den Weg läuft, aber ,rec die Augen gut ausmacht, sieht es doch, ziemlich häufig laufen —." Ter Richter lachte. "Brav, Stephan Autono r, also drin warst du und dann? "Tann mar ich so erschöpft, daß Doris mitleidig .wurde und mir einen Raki anbot. Michael Gasparew trinkt einen guten Raki und einen noch viel feineren Zhpernwein —" "Ten hast du auch gekostet?" "Ja, Herr, die Schwäche wich nicht so­ gleich und dann mußte ich Kräfte samknetn, um der häßlichen Toris weiter vorzulügen, "Nein, in einem Zimimvr, das dann und wann nur bewohnt wird." "Herr, ich durfte nicht zuviel auf einmal fragen —“ "Sehr richtig." "Ich werde um deine Aufträge bitten, ehe ich heute, so wies dunkel wird, mir wieder Akut antrinke —" "Gut, komm ujm sieben Uhr." "Jä, Herr." Ter Bote ging, und Simeon ©loten blickte ihm vergnügt nach. Tas war, was er brau­ chen konnte. Ten Spähbr mitten ln Michael Gasparews Lager. Jetzt würde seine Bericht­ erstattung nach Sofia an die Parteifreunde "Von wem?" reicher und beweiskräftiger we»:den. Nicht, daß Doris Zotltnekcu von den Geheim­ beratungen etwas erlauschen sollte, so hoch schätzte er sie gewiß nicht ein. Aber Stephan Antonow war drin und der würde mit guten Augen sehen, mit feinen Ohren hören und mit geschärften Sinnen Schlüffe ziehen. ' ! i (Fortsetzung folgt.) ! daß sie hübsch sei. Also, Mj. sammelte, und vorläufig weiß ich, daß gestern Timitri Manolow bei Gasparew war und mit ihm von behl seinen Zypernwein getrunken hat, weiß, daß Wirklich eine Flinte fehlt, weiß, daß ich zu Toris wiederkommen darf, heute abend schon und daß ich dann alles erfahre, was Toris selbst weiß -" "Schön, Stephan Antonow, fürs erste bin ich sehr zufrieden. Fuß gefaßt hätten .'vir in der feindlichen Feste. Als ras bist fou beider «rackeren Toris — wie hvißt sie?" "Toris Zoltinescu, Herr, eine Rumänin, schlimme .ralachische Nnnimer, aber sonst er­ freulich dumm. Ein Schneider bin ich für sie, der sich demnächst in Tirno ro niederläßt, einiges Geld, aber noch keine Schneiderin hat." "Tas mag sich hören lassen und du hast deine Zeit gut ange rendet. Ta konnte ich frei­ lich nicht perlangen, daß du nach zwei oder drei Stunden Bericht brachtest." "Nein, Herr, das ging nicht, ich habe gesch i ind geliebt, aber schneller wars unmög­ lich -" "Also Timitri Manolow war da und die Flinte fehlt?" ' "Ja, Herr." "Wo hat sie gestanden? Jedem zu­ gänglich?" ────────── Letzte Posten. Provinzen, wie sie geleistet werden kann. Das ist nicht die Forderung ekner Kriegsentschädt-; gung wie sie Teutschland 1871 Frankreich auf­ erlegte. Als nächstes komimt die Wiederherstellung Serbiens, Montenegros, sowie der besetzten Tei­ le Frankreichs, Italiens und Rumäniens und die Zurückziehung der feindlichen Armeen. ; Wir wollen bis zum Untergange an der Seite der französischen Demokratie in deren Verlangen auf Wiedererstattung, des großen Unrechtes von 1871 stehen, als ohne Rücksicht auf die Wünsche der Bevölkerung zwei fran­ zösische Provinzen aus Frankreich herausge-, rissen und dem deutschen Reiche während eines halben Jahrhunderts einverleibt wurden. Rußland ist nunmehr dabei, ohne Verbin-/ düng mit den Ländern, die es!in deMKrieg zog, Sonderverhandlungen mit dem geMeinschaftt lichen Feinde zu führen. Nach dem bekannten Versuch, Rußland neuerdings nahe zu führen, daß es von Deutsch-, land "eingewickelt" werde und nach einem Rück-( Zug der Türkei gegenüber, der et; großmütig Konstantinopel als Hauptstadt, überlassen wol­ le, wenn die Meerengeneinfahrt international^ siert würde, faßte er die englischen Kriegszsele wie folgt zusammen: 1. Muß die Heiligkeit von Verträgen auf­ gerichtet werden. 2. Es muß die Schlichtung von Gebiets­ fragen auf der Grundlage des Selbstbesttm-j mungsrechtes oder der Zustimmung der regier- 1 , ten Völker gesichert werden. Schließlich müssen wir durch die Schaffung einer internationalen Organisation die Last der Rüstungen zu beschränken und die Wahr-! scheinlichkeit eines Krieges zu mindern suchen. Unter diesen Bedingungen würde das bri­ tische Reich den Frieden willkommen heißen und' um diese Bedingungen sicher zu stellen, sind seine Völker bereit, noch größere Opfer zu bringen, als sie bisher gebracht haben. Ter Arbeiterführe,: Henderson erklärte sich mit diesen Kriegszielen einverstanden und konstatterte ihre UebereinstimMüng mit den For­ derunge nher Bolschewiki und Wilson. Er schloß: Ich will heute noch einen dringenden bestimmten Appell an die russischen. Kamera-, den richten, wenn sie irgend eine Grundlage zur Verständigung mit den Mittelmächten für einen allgemeinen Frieden erzielen, ersuche ich sie darauf zu bestehen, daß die Mittelmächte diese Grundlage zur Erwägung allen Regierun-, gen und Völkern mitteilen. Sie können sich darauf verlassen, dqß dje Vertreter der briti-, scheu Arbeiterschaft alles tun werden, was in ihrer Macht steht, um zu versuchen, daß sie •jetne detaillierte und begründete Antwort er­ halten. i Lloyd George über die englischen Kriegsßiele. London, 6. Jan. Nach einer Reuters Meldung berisss Lloyd George gestern die Vertteter der Gewerkschaften und gab eine @b= Körung über die Kriegsziele, in der er sagte: Wir sind in der kritischen Stunde dieses furcht-^ baren Kampfes angelangt. Er sagte weiter, daß er die Frage der Kriegsziele mit den M:beiterführern, mit Asquith, Grey und eini-. gen Vertretern der grp'ßen überseeischen To-> minions beraten habe, so daß das Ergebnis dieser Erörterungen Anspruch hat, nicht allein als die Auffassung der Regierung, sondern der Nation des ganzen Reiches zu gelten. Wir, führen keinen Angriffskrieg gegen das deutsches Volk. Das englische Volk hat niemals eine Trennung deutscher Stämjme, oder die Auf-> lösung des deutschen Staabhs oder Landes be­ absichtigt. Teutschland hatte eine große Stel­ lung in der Welt und es ist nicht unser Wunsch: oder unsere Absicht, diese Stellung, in der Zukunft in Frage zu stellen oder zu zerstören, sonvern Teutschland von seinen Hoffnungen und Plänen einer miiltärischen Beherrschung, abzulenken, damit es alle seine Kräfte ben; großen und gemeinnützigen Aufgaben der Welt widmet. Ebenso käsmpfen wir nicht, um Oesterreichchlngarn zu zerstören oder die Türkei ihrer Hauptstadt und per reichen berühmten Besitzungen in Kleinasien oder Thrazien, die vorwiegend von der türkischen Rasse bewohnt sind, zu berauben. Ebenso wenig traten wir in den Krieg lediglich, um die Verfassung des deutschen Reiches zu ändern oder zu zerstören. Tas ist eine Sache, die das deutsche Volk zu entscheiden hat. Tie Erklärungen des Grafen Cszernin, die dieser am 25. Tezeimiber 1917 namens OesterreichsUngarns und seiner Ver­ bündeten abgab, ist bedauerlich. Tie ersten Forderungen, welche die briti­ sche Regierung und ihre Verbündeten imjmer voran gestellt haben, sind die vollständige Wie-, deraufrichtung Belgiens und eine solche Ent­ schädigung für seine verwüsteten Städte und ────────── Literarisches. Tie Illustrierte Krkegs-Ghronik des Du. heim hat vor ähnlichen Unternehmungen einen großen Vorzug: sie folgt den Ereignissen m radezu auf dem Fuße. Für jeden Tag finde! der Leser in knappem Chronikstil die Eretg, Nisse der verschiedenen Kriegsschauplätze kurz verbucht. Dem Besitzer dieses Werkes ist ei also später einmal leicht, durch Nachblättern! jede einzelne Wasfentai des großen Krieget festzustellen. (Verlag von Velhagen und K> a> sing in Bielefeld und Leipzig. Preis des Heb tes 60 Psg.) Hnndcsport und Jagd. Amtliche Zeit liche Zeitschrift des Teutschen Reichsverbandet für Polizei- und Schutzhunde, E. B. mit A Unterabteilungen und anderer Verbände. Gv scheint wöchentlich einmal im Berlage Gund lach-Bielefeld. Preis vierteljährkich 2.25 Mt Der "Baumeister", Monatshefte für Archllcl tur und Bauprexis, (Berlagsduchbebondlung Georj D. W. Callmey). Das Hefl ist zum Preist vor 3 —.Matt durch alle Buchhandlungen zu bezicht! ────────── Bekanntmachung. Zeige Hiemil der oerehrt. Einwohnerschaft Landshuts und der Umgebung au, daß ich ad Dienstag, -en 8. ö» M. mein Ladengeschäft in tun Midi 261 unter bei Sögen gelegenen Baben bes $emi Prizl weiterführe und bitte, mir das bisher in so reichem Maße geschenkte Vertrauen auch fernerhin zuwenden zu wollen. Mein Kontor befindet sich im gleiche« Hasse, l. 6tod. Telefonnummer wie bisher 392. Landshut, 5. Januar 1918. m Karl Mayer Brot- und Teigwaren-Fabrikant^^^ ────────── Erhöhte Gefechtstätigkeit im Westen. Lloyd George über die englischen Kriegszirle. — In 2 Tagen 15 feindliche Flugzeuge und 4 Fesselballone abgeschosseb. — Die Verhandlungen mit den Vertretern der Ukraine. ────────── Die Heeresberichte. ────────── Bericht des Adminiralstabes. Neue U-Boots-Erfolge WTB. Berlin, den 5. Januar. Aünt-l lich. Kühnes Traufgehen unserer Unterseeboote bei stärkster feindlicher Gegenwehr b:ug unseren Feinden wiederum einen Verlust von 22000 Bruttoregistertonnen ein. Tret große Dampfer sielen den Torpedos im Aermelkanal zum OPser. Eines der Schisse war ein tiesbeladener, ostwärts steuernder große«: Tankdampser. Er sank binnen 40 Sekunden. Von den übrigen Schis-, sen konnte eines als der der bewaffnete eng-, lische Dampstr "Polparth" (3146 Tonnen) reffe, gestellt werden. Das Schiss war mit einer werfe vollen Eisenerz- und Phvsphorladung nachEngland bestimmt. Ter Chef des Admiralstabes der Marine. ────────── , Am 4. Januar 10 Uhr abends ist hier da» folgende Hughes-lTelegramm (in Ueberfetzung)'aus Petersburg eingetroffen: Tie Ver­ legung der Verhandlungen auf neutrales Ge­ biet entspricht dem erreichten Stand derVe», Handlungen. In Anbetracht Ihrer Telegationen am früheren Ort der Verhandlungen wird unfcre Telegation zusammen imlit betn 1 Volkston^ mifsar Trotzki morgen nach Brest-Litowsk fah­ ren, in der Ueberzeugung, daß, eine Verständig-, mtg über die Verlegung der Verhandlungen aus ^neutralen Boden keine Schwierigkeiten machen wird. Tie russische Delegation. 3lic Ukrainer in Brcst^Litawsk. Das ukrainische Bureau versendet folgen-, de Mitteilung: Gemäß der am 26. Tezeinlber von den Zentralmächten aus die Note der ukrai­ nischen Rada joom 25. Dezember erteilten Ant­ wort erschienen in Brest-Litowsk Delegierte bet: Rada. Auf die Frage der Bolschewik, ob sie die Autorität des Rates der Volkskommissare mterfennen .antworteten die Ukrainer mit nein. Die Delegierten der Bierbundmächte begrüßten die Ukrainer sehr freundlich. Stic deutschen Telegationen in Petersburg. Wie der Petersburger Ko» refpondent der "Times" meldet, ist Graf Mirbach von Tvotzth empfangen worden. Tie Unterredung dauerte gtoet Stunden. — Einem Vertreter des "Tsen" miiwortete Graf Kayserlingk auf die .Frage, vb man in Deutschland keine Furcht habe um die in den russischen Bansen liegenden deut­ schen Kapitalien, kein Teutscher werde auch nur einen Pfennig verlieren. Tie Entente nnd die Frievensverhaddlungen. Aus Genf wird berichtet: In Paris er­ regt ein Leitartikel des "Pays" große Sensa-> tion, der zum Eintritt der Entente in die Frie-, densverhandlungen auffordert. Als Grundlage sollte der Entente den Mittelmächten gegen--, über die Drohung des Wirtschaftsboykotts die-, nen. Man dürfe nicht bis zum allgemeinen Ruin kämpfen. Frankreich habe niemals seinen Verbündeten gegenüber genügend Rückgrat be­ sessen, wodurch das unglückliche Land verblu-, tet uno in seinen jetzigen ^Zustand gekommen sei. Wie in der Arena, so rufen die Perbün-j beten dem verblutenden französischen KcvnKf-, stier ihr "Bravo Tor,o!" zu, Ohne sich weiter zu rühren. ────────── Der Krieg mit England. - ( Borberektung der Rekrutierung der 1 Iren. Das "Echo de Paris" meldet aus London: Die irischen Staatsangehörigen werden allge­ mein registriert. Für gan!z Island sind zu diesem Zwecke Fragebogen ausgegeben worden, deren Beantwortung aus Grund des Kriegs-, Zustandes erzwungen wird. ────────── Bayerische Nachrichten. I König Ludwigs Tttnk an das Besatzungs- 1 I Heer! S. M. der König hat heute an die steift,. Komm. Generale bei ihresm Empfang folgende Ansprache gehalten: In unermüdlichem, zielbewußtem und freudigem Schassen haben in schwerer Zeit die stellvertretenden Generalkommandos und ober­ sten Waffenbehürden 'sowie die ihnen unter­ stellten Verbände ihre vielseitigen Kriegsauft gaben in hervorragender Weise gelöst. Was die Heimat in der Ausbildung der Mannschaften, in organisatorischer, wirtschaft!-', licher und sanitärer Beziehung in den Heeres­ betrieben in hingebendem, entsagungsvollem Tun leistet, das tritt zutage in den Erfolgen der Feldarmee, der sie vollwertigen Ep» satz, Waffen, Munition und Heeresgerät zu­ führt und äußert sich auf vielen Gebieten des g Wirtschaftslebens. . Noch ist das Ziel nicht erreicht! Stärken' Sie deshalb weiterhin den Boden, der den Streiter trägt, damit sein Schwert auch fer­ ner scharf geführt werden kann zum baldigen Erringen eines ehrenvollen, der gebraßten schweren Opfer würdigen Friedens! Das hehre Bewußtsein treuester Pflicht-' erfüllung, möge Ihnen hierbei weiterhin Schaffensfreude geben und wird 'Ihnen der schönste Lohn sein. Entrichten Sie allen Angehörigen des Be­ satzungsheeres meinen und des Vaterlandes Tank für ihre aufopfernde erfolgreiche Arbeit. Ein englischer Tank, wie solche bet dem letzten englischen Offen sivstoß bei Cambrai in so großer Anzahl verwendet wurden, whd auch nach München Fon< G. Kelheim Mich. Randelzvser. , T»m Titel eines Jnstißrates: dem Notar Emil Bauschinger in Landshut; Dem Notar gerb. Eisenhoser in Vilshofen, dem Notar Joh. MorDott in Eggenfelden, dem tar Max Gruber in Griesbach, dem Rechtsan-j walt Johann Gerngroß in Simbach, demRechtsanwalt Josef Segl in Straubing, dem Rechtsan­ walt Max Biersack in Landshut; dem Rechts­ anwalt Hermann Lettenbauer in Deggendorf. Ten Titel und Rang eines K. Inspektors: dem Assessor bei dem Znchthause Strau­ bing Friedrich Schröder. Tvn Titel eines Kantzleirates: dem Obersekretär am Amtsgerichte Teg-, gendorf Peter Strasser; dem Obe» sekretär am Amtsgerichte Abensberg Adolf Stroh. Im Geschäftskreise des K. Staatsministe­ riums des Innern: 1 Tas KomtnrkreuK des Verdienstordens der Bayer. Krone: dem Präsidenten der Regierung von NieDerbayern Ferdinand von Prache»:. Tas Verdiensttrerch des Ordens vom hl. Michael mit der Krone: dem K. Oberapotheker und Apothekenbesitzer Kunibert Fuchs in Plattling; Tas Verdienstkreuch des Ordens vom hl. Michael: dem Magistratsrat, Zinngießermeister Jos. Hällmayer in Osterhofen. die silberne Medaille des Verdienstordens ' der Bayer. Krone: dem Gestütsoberaufseher beim Landgestüt Landshut Joh. Lippert, dem Bürgermeister Landwirt Mich. Neidlinger in Vornbach, dem Rechner des Pferde!versicherungsve»:eins Atting Austragskrämer Paul Bergbau«: in Atting, dem Landwirt Bürgermeister Jos. Matzede,: in Lechl bei Pfarrkirchen. Tie silberne Medaille des Verdienstordens 1 vom hl. Michael: dem städt. Hausverwalter GottfriedPritzl in Straubing, dem Polizeiwachtmeister Mich. Rohrbacher in Zwiesel. Tie brontzene Medaille des Verdienstordens vomhl. Michael: , dem Tistriktsstraßenwärter Joh. Edinge»: in Waldmann bei Regen, dem Einkassierer am städt. Gaswerk in Straubing Gg. Renner, dem Monteur am Städte Gaswerk Straubing Albert Stelzl, dem städt. Palier Joh. Atzesberger in Passau, dem Tistriktsstraßenwärter Jos.Weigl in Laaberberg, dem Tistri ktsstraßenw>ä»:ter Mich. Probst in Thanöd, der Haushälterin Julian« Guggenberger in Landshut, dem Holzhauer Heinr. Tick in Obersrauenau, demWaldauffeher Jos. Schwinghammer in Steinberg bei Tingolfing, dem Holzhauer Mich. Biermann inFrau-, enau, dem Hausmeister Mich. FelAmeier in Landshut, dem Tienstknecht Wvlfg. Heubeck in Steinach, dem Oekonomiebaumbister Jakob Fprstmeier in Baherbach. Titel und Rang eines K. Obcrregiernngs■ rates: , P dem Regierungsrat bei der Regierung von 1 Niederbayern, Kammer des Innern, Oskwc Braun. ; ' • ; | ; : 1 1 . | | die silberne Medaille des Verdienstordens ! der Bayer. Krone: dem Oberlokomotivsührer Aug. Ferazin irt Straubing; dem Oberschasfner Joh. Nögel in Landshut. Tie silberkte Aiedaille des Verdienstordens ; vom hl. Michael: den Werkführern Franz Retz«: in Eggen-i. seiden, Matth. Ostermaier in Landshut; den Weichenstellern Engelb.Fraunhoser Simbach, Franz Ertl in Passau; dem Portier Wolsg. Eisner in Eisenstein; dem MaschtnenwärterAnt. Kauschinger in Plattling, dem Straßenwärter Gg. Krampfl in Landau a. I.; den Postboten Valentin Angermaier in Eggenfelden, Alois Waas in Pfarrkirchen, Joh. Seider in Labe»:weinting; Frawz Lab. Aufschläger in Hengers­ berg; Matth. Padua in Geiselhöring. Tie bronßene Medaille des Berdienistordens vom hl. Michael: den Gehilfen im Werkstättedienst Matth. Knoglinger in Simbach, den Gehilfen im Sta-ttonsdienst Joh. Schwarz in Landshut; dem Gehilfen im Bahnunterhaltungsdienst Jak.Seidl in Zwiesel; dem Gehilfen im Bahnunterhal--^ tungsdienst Joh. Haslbeck in Tingolsing. Te,r Titel und Rang eines K. BahNver- ■ Walters: den Eisenbahnsekretären Friedr. Suto,: in Passau, Joh. Wasner in Passau, Äsarl Wil-'^ Helm in Plattling; Karl Tornhüfer in Strau­ bing, Alois Küttig in Passau, Max Tuchs in Sttaubing, Georg Raufer in LandShut. Ten Titel und Rang eines K. Post- s Verwalters: den Postsekretären Otto Ecker in Landshut: Max Kriener in Passau: Julius Schaflitzl in Passau. Titel eines Sanitätsrates: dem prakt. Arzt Tr. Emeran Hingsamer d. Ae., in Passau, dem präft. Arzt. Tr. Max Laucher in Straubing, dem pratt. Arzt T»:. Frz. Bachl in Pöcking, dem prakt. Arzt und Bahnarzt Tr. Albert Rabl in Landau jo. I., dem prakt. Arzt, Krankenhausarzt, Fachja»:zt für Chirurgie Tr. Jvh. Amann in Landshut. Titel eines Oekonomierates: dem Gutsbesitzer und Magistralsrat Jos. Lorenz in Regen, dem Gutsbesitzer, Landrat und Bürgermeister Jos. Scheur«: in Pullach, dem Rentner Wilh. Häring in Abensberg, dem Sekretär des Landw. Kreisausschusses von Niederbahern Gg. Nebeskh in Landshut. Fm Geschäftskreise des K. Staatsministes riums des Innern für Kirchen- Md Schul­ angelegenheiten: Tien Verdienstorden vom hl. Michael 3. Klasse: dem Tomdekan in Passau Max Jos. Altem eder. Tas Verdienstkreutz des Ordens vom hl. Michael: dem Hauptlehrer Max Bauer in Berg o. Landshut, der Hauptlehrerin M. Afrada Gattinger in Alburg. Die silberne Medaille des Verdienstordens vom hl. Michael: dem Pedell an der K. Realschule inLands-, Hut Alfred Salat. Den Titel und Rang eines K. Geistliche«: Rates: Tem Direktor und Religionslehrer de»: Erjzjiehungsanstalten des Klosters Seligenthal in Landshut Jakob Miglhart, dem Pfarrer und Distriktsschulinspektor in Zwiesel Anton Schm denfroh, dem Beneftziumsoerweser in Lands-! Hut, K. Rat Joh. Bapt. Schöffmann. , Dien Titel und Rang eines K. Studiie«rates: : dem Professor an der K. Landwirtschafts-, schule Pfarrkirchen, Joh. N. Find!. i Tiftl eines Oekonomierates: dem Landwirtschaftslehrer an der K. L. Winterschule in Pfarrkirchen AIbe»:t Ruhwandl. De« Titel eines Oberlehrers: dem Volksschullehrer Josef WulliNger in Pilsting. 3m Geschäftsbereiche des K. Staatsmintsteriums der Finanzen: ! Tas Ehrenkrestz des Verdienstordens vom hl. Michael: dem Regierungsdirektor der Regierung v. Niederbayern, K. d. Finanzen, Hubert Schüler. Ten Verdienstorden vom hl. Michael 4.K: dem Forstmeister Paul Stillrich in Deg­ gendorf . Tas Vcrdicnstkreutz des Ordens vom hl. Michael: dem Rentamtsobersekretär ThilippBeinhardt in Straubing; dem RentamtsobersekrerärBecn-f hard Wagner in Landshut; dem Förster Be»rn-: hard Lautenschlager in Tingolsing; dem Rea­ lienlehrer an der Waldbauschule Kelheim Tab. Wengenmahr. Tie silberne Medaille des Verdienstordens • vom hl. Michael: dem Regierungsboten Peter Würtinger in Landshut; dem Rentamtsdiener Joh. Oberpriller in Griesbach; dem Waldwärte». Joh.B.' Rainer in Walkertshofen. Tie bronjzene Medaille des Verdienstordens vom hl. Michael: dem Waldvorarbeiter Lorenz Zieglmeiee in Ried bei Kelheim; dem Holzhauerrottimbister Jos. Pfeiffer in Kniereuth bei Schönberg; dem Holzhauerrottmeister Jvh. Schmid in Eberstall bei Ergoldsbach. Im Geschäftsbereiche des K. Staatsministes riums für Verkehrsangelegenheiten: Te» Verdienstorden vom hl. Michael 4. Kl. mit der Krone: dem Regierungs- und Baurat Friedr. Moroff in Landshut; dem Oberpostrat Raimund Heid in Landshut. Tas Berdienstkrentz des Ordens vom ' hl. Michael: dem Bahnverwalter Max Frhrn. von Bar­ em in Simbach! a. I. j t j . , : mt dem Titel Hauptlehrer »der Hauptlehrerin wurden in Niederbayern ausgezeichnet: i Adler Ludwig in Bernried, Bergle,: Jos. in Münchenerau, Brunner Ludwig in Lail-. ling, Brunny Albert in Safserstetten, Fahr-i meier Theodor in Gern, Fürst! Eugen in Steinbühl, Galler Johann in Neuhaus a. I., Gistl gerb. in Lam, Gratzl Johann in Biburg, Hirtteiter Alois in Rimbachs Koller Joses in Niedermotzing, Nagerl Josef in Weng, Berg-, meier Josef in Oberlauterbach, Birkne«: Emil in Pfefsenhausen, Breit Josef in Attenhausen, de Cillia Alois in Jägerwirth, Tirschl Gg. in Peterskirchen, Trunkeupolz Max in Kirchhofs t. W., Eder Josef in Wittibreuth, Graminger Robert in Leopvldsreut, Haimerl Isidor in Plattling, Kutschenreuter Erhard in Neüki»:-, chen, Meder Anton in Margarethenthann, Schauberger Johann in Malching, Scherm An-. | ton in Zwiesel, Schiller Josef in (ft;gmühl, Schosser Adols in Hadesbach, Schrittenlacher Adolf in Haselbach, Trollmann Joses inObereulenbach, Weidmüller Richard in WeichsWüv-, tzßNger Anton in Aich, Ackstaller Georg in Seybvldsdorf, Bahr Franz Lao. in Steukirchen hl. Vl., Gruber Wolfgang in Irlbach, Hallen Michael in Oberschneiding, Kaut Joses in Bayerbach, Kirschner Franz Lao. in Amsham, Lang Friedrich in Untergriesbach, Lehne,: Jvh. in Kelheimwtnzer, Meisl Heinrich in Grafenau, , Radlinger Anton in Wurmannsquick, Scharr«: Josef in Artlkosen, Sieg! Josef in Mauth, Stammler Friedrich in Inkofen. ' Ederer Masola in Hienheim, Handwercher Ursula in Waldkirchen, Haustein Valerianft in Reihing, Hofmann Frieda in Pilsbiburg, Kammerimeier Aquinata in Lands^ut, Kegl-, maier Adelheid in Pöcking, Keglmaier Paula in Neufahrn, Kreuzer Valeria in Passau,Stttdl-, Berger Blandina in Frauenau, Steiner So­ phie in Tiesenbach, Weidenthaler Mechtilde in Plattling, Beer Maria in Altdorf, TeindIFran-' tziska in Mallerdorf, Jun'kes Justine in Viech-» tach, Linsenmann Eharita in Frontenhausen, Loher Remigia in Osterhofen, Loichinger Gab­ riele in Engertsham, Mühleisen Frieda in Röhrnbach, Rauhart M. Alruna in Regen, Scheglg» M^eovigild in Kelheim, Werner M. Talmata in Reisbach, .Helmer Clemens in Landshut, Hillmahr Kath. in Ast, Hösl Kath. in? Atting, Rehe M. Kitten« in Gangkofen, Tre-ft, met M. Hildelitha in Regen, j ! . > ────────── Bekanntmachung. Wegen Wassermangel in den Brunne» des Werkes müssen wir die Ein­ wohnerschaft dringendst ersuchen den Wasserverbrauch möglichst einschränken, widrigenfalls zeitweise Sperre eintreten müßte. Die Wasserentnahme zur Eisgewtnnung ist bis auf Weiteres verboten. Am 7. Januar 1918. iptaOtmaft i straf 87 Marschall. Schwarz.