Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom 1918-12-11. Unterstützt durch den Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE). Herausgeber: Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau (2016). Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International. Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk. Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut. 71. Jahrgang Nr. 338, 1918-12-11. Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt. (https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&db=100) Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet. Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert. Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen. Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes 'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/) der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)" ──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────── Kurier für Niederbayern Jahrgang 71 Nummer 338 11. Dezember 1918 ────────── Ein Ultimatum der Entente? Der Ruf anch dem Reichstag. - Die Amerikaner verhalten sich neutral. - Eine neue Kurpfalz. - Streik in England. ────────── wieder ausgebaut kerben, was der Krieg nie­ dergerissen hat. In friedlichem Schassen und Ringen soll das niedergeschlagene deutsche Volk sich wieder erheben und neue Kräfte geleimten. Notwendiger fast noch als der äußere Friede ist uns jetzt der innere Friede! Ja der innere Friede-muß 'vielleicht dem äußeren vorgehen. Tas furchtbarste und schrecklichste Unglück wäre es, trenn jetzt Uneinigkeit und Unfriede im Ämtern überhand nähme, roentn ein in­ nerer Krieg die letzten Kräfte des deutschen Vol­ kes vollends aufzehren und wenn der Bür­ gerkrieg das erreichen würde, «was eine Welt von Feinden in 4 Jahren nicht erreicht hat, nämlich den völligen Zusammenbruch! der deut­ schen Heimat. Suntm geht der Ruf des Vaterlandes in erster Linie an Euch, seine tapferen Söhne, daß Ihr mithelft und mitarbeitet dnrch Wort und Tat, damit Ordnung, Sicherheit, Frech­ heit, Gerechtigkeit und Friede überall aufrecht erhalten bleibt. , Im festen Glauben an die Kraft unseres Volkes hegen wir trotz aller Not der Gegen­ wart die Hoffnung auf eine neue segenbringchude Zukunft. Ein Volk wie das deutsche kann nicht untergehen solange es sinig ist. In dieser Zuversicht und mit herzinnigesu Tank für all das, was Ihr dem deutschen Va­ terland geleistet habt, grüßen wir nochmals Euch wackeren Sechzehner und mit mir jubelt Euch die gesamte Bevölkerung der Kreishaupt­ stadt Landshut entgegen. Landshuter stimmt mit !mir alle ein in den Jubelruf: Es lebe unser 16. Regiment! Herr Hauiptmann Hunglinger gab dem Tanke des .Bataillons für den herzlichen Em­ pfang Ausdruck. Me habe das Bataillon in den langen Jahren des Kampfes seine Vater­ stadt vergessen. Ten tapferen Kämpfern im Felde sei es zu danken, daß unsere eigene Hei­ mat vom Feindesfuß unberührt geblieben ist. Möge Gott es geben, daß es auch ferner unbe­ rührt bleibe. Er- dankte der Stadt für die zahlreichen Liebesgaben, die hinaus ins Feld gesandt wurden, und dort stets die größte Freude erregt haben. Ter Herr Hauiptmann schloß: Landshuter! Ich verbürge mich, daß jeder Soldat der Garnison an Euch gehangen hat bis jetzt und auch an Euch hängen wird in Zukunft. Was der Herr Bürgermeister von uns verlangt, das werden wir auch in der Zukunft galten. Kameraden!, um der äußeren Anerkennung Ausdruck zu verleihen, fordere ich Euch auf, mit mir einzustimmen in den Ruf: iUnfere liebe Garnisonsstadt Landshut, sie lebe hoch. I- | Hierauf zog das Bataillon unter den Klängen der Stadtkapelle und der eigenen Musik dnrch die Altstadt und Kirchgasse zur Jnsanteriekafeme, wo die Truppen Quartier bezogen. Nun weilen die traueren 16er wieder un­ ter uns. Allerdings sind es nicht viele von denen, die 1914 voll glühender Vaterlands­ liebe und Begeisterung hinausgezogen sind in den Kamps. Dennoch heißen wir sie herzlich willkommen in unseren Mauern. Heute abends halb 8 Uhr findet zum Ab­ schluß der Empfangsfeier eine Festvorstellung im Stadttheater ("Ter Soldat der Marie") statt, bei der Herr Tir. Tr. Onedenfeldt einen ; selbstverfaßten Prolog sprechen wird. 1 Aus dem Reiche. Schwieriger Rückmarsch ans dem Osten. 1 K önigsberg, 10. Dez. Wie aus Riga berichtet wird, ist der Abtransport der aus 150 000 Mann bestehenden Ostarmee mit gro- ; tzen Schwierigkeiten verbunden. Ta es vor al­ lein an Den nötigen Transportmitteln fehlt, wird er längere Zeit beanspruchen. Inzwischen die Lage im Baltikum intimer verwickelter geworden. Ter Terrorismus wächst. Sobald die Teutschen einen Ort verlassen haben, setzen sich die Bolschewisten unter dem bekannten wi-derlichen Szenen in den Besitz der öffentlich,ech Gewalt. Meist geht der Abmarsch der Teut- ────────── Wilsons Frievenspwgramm. , Genf, 10. Tez. Unmittelbar nach der An­ kunft Wilsons in Paris soll die Frage der (Stk Achtung einer aus Ententetruppen bestehendes Mlitächoltzei in Berlin und Umgebung zur das Landgut Belmonte, das Eigentum derGrst- j Spangen. Ter Newhorker Harald hält sin Constant-Rebeque, 'in aller Kürze ckksWoh- | dwse Entsendung für sicher und glaubt, daß die nung für die exkaiserliche Familie bestimmt i Be^ung brs zur Unwrzeichnnng des Welp werden. 1 , f I s J { ] fAedenS dauern wird. Wrlson erklärte während l 1 , I , 1 Ter Einlaß der Russen untersagt. Berlin, 10. Tez. in der gestrigen Ka­ binettsitzung wurde beschlossen, den Vertretern der russisch)«« Eotoietregterurtg, die an der Zentralverssammlung der Arbeiter- und Eolbatenmte Deutschlands teilnehmen wollten, die Einreise zu untersagen. Die Dauer der Besetzung. { Aus dem Reiche. Aus dem Reiche. Schwieriger Rückmarsch ans dem Osten. 1 K önigsberg, 10. Dez. Wie aus Riga berichtet wird, ist der Abtransport der aus 150 000 Mann bestehenden Ostarmee mit gro- ; tzen Schwierigkeiten verbunden. Ta es vor al­ lein an Den nötigen Transportmitteln fehlt, wird er längere Zeit beanspruchen. Inzwischen die Lage im Baltikum intimer verwickelter geworden. Ter Terrorismus wächst. Sobald die Teutschen einen Ort verlassen haben, setzen sich die Bolschewisten unter dem bekannten wi-derlichen Szenen in den Besitz der öffentlich,ech Gewalt. Meist geht der Abmarsch der Teut- scheu nach, vorhergehender Vereinbarung mit Mandant Garcia getroffen hat. Tie Besatzunasden Russen vor sich, doch, ereignet es sich auch, truppen sind jetzt französische. Es sind 7000 daß kleine Abteilungen durch Bolschewisten'- . Mann eingetroffen. Eine halbe Million Mann Landen entwaffnet werden. Sobald die Bol- ! hat die Stadt bereits passiert. Einige Be­ sch ewisten erscheinen schnellen die Lebensmittel- . fiimmttngen wurden in jüngster Zeit gemildert preise rapid in die Höhe. In Liban ist der Ge, neralstreik ausgebrochen. Tie Bevtdwr Garnison gegen Liebknecht. 1 Berlin, 10. Tez. Die "Franzer" erklär­ ten, Liebknecht habe gestern durch Fernspruch den Kommandeur zu sich gebeten und einen deutlich ablehnenden Bescheid auf diese Zumu­ tung erhalten. Bei den "Angustanem" und Alexandern "sind AnbiederungsversncheLiebmechts noch, nicht erfolgt, sie würden aber I bet beiden Regimentern ebenso vergeblich sein. Tie Waffen der Garde. Berlin, 10. Tez. Das Kabinett hat ent- gegen dem Drängen der Radikalen beschlos- < die Stadt ziehen, ist es ruhig geworden und fett. hte btn.t» ln Wrsin pimt^nhott ßim-ho« das lichtscheue Gesindel hat sich in die Vorstädte zurückgezogen. Alle Wolle in den Fabriken wurde beschlagnahmt. Ta nun auch- keine Kohlen eingetroffen sind, werden binneln kurzem Tau­ sende von Arbeitern der Textilindustrie brot­ los werden. Tie Behörden haben um die Frei­ gabe der Kohle gebeten und weiter um die Einführung von Kohlen. London, 10. Tez. TailhChron.ele schreibt ! shington" und seine Begleitschiffe erst moranläßlich der Besetzung Kölns: Ter Aufenthalt gen die Azoren passieren. Am 15. Januar unserer Truppen kann kurz oder lang dauern. \ beginnen die Konferenzen über den Pvälimii Tas einzige Mittel, ihn abzukürzen, wird die s narfrieden mit Zulassung deutscher Unterhändschnelle Annahme der gesamten Friedensbedin- ler. , i * gungen der Alliierten durch Deutschland sein. Tas deutsche Bol? wird gut tun, sich! dies während der jetzigen Umwälzung vor Augen zu halten. ! 1 [ Wechsel der Besatzungstruppen. Genf, 10. Tez. Wie Echo de PariA mel­ det, soll dem Wunsche der französischen Sol­ daten, Elsaß-Lothringen und die Rheinlands zu besetzen, Rechnung getragen und die Besatz­ ungstruppen in bestimmten Fristen abgelöst und durch andere ersetzt werden. Das 21. Armee­ korps unter Führung von General Mangln wird Mainz besetzen. Besetzungsgcjetze. Haag, den 10. Dez. In Aachen sind hol­ ländische Korrespondenten eingetroffen, die vop dem neuen Kommandanten Aachens eingeladen wurden, einer Ansprache vom Tomportal ans an die Truppen beizuwohnen. Ter Korresponspondent des Telegraaf bringt aus Aachen ei­ nen ausführlichen Bericht, in dem es u. a. heißt: In Aachen erscheinen jetzt wieder die Zeitungen, int übrigen Teil der Provinz noch Die Lehrer und die Deutsche BokkÄMrtei. In Nr. 285 der Bayer. Staatsztg. wird benterft, daß die Landtagsabgeordneten Schön, Schubert, Meußdörffer und Häberlein den Auf­ ruf der Teutschen Vvlkspartet in Bayern nicht nicht. Tie Personenzüge Verkehren wieder, doch ! unterzeichnet hätten. Wenn daraus irgendwelnuiffen alle Personen Pässe haben. Innerhalb - che Schlüsse gezogen werden sollten, so gehen 14 Tagen hat sich jeder Einwohner einenPaß \ diese fehl. Wenn die erwähnten Namen nicht zu besorgen. Jedes Haus muß eine Aufschrift f unter dem Aufrufe stehen, so kommt das daher, tragen, in der die Namen aller Bewohner j daß Bei dem Beschlusse über die UnterzeichNunU und der' des Haushaltungsvorstandes angegtt- « des Aufrufes durch alle Anwesenden sich! eine ben sind. Requisitionen dürfen gegen Gutschein, \ Anzahl von Teilnehmern schon entfernt hatdie von der städt. Verwaltung ausgestellt sind, f te. Was den Abg. Schubert, der 1. Vorsitzender vorgenommen werden. Alle diese Bestirmmln- ;■ des Bayer. Lehrervereins ist, anbelangt, so gen sollen für das ganze Rheinland gelte» \ legt er Wert darauf, zu erklären, daß er in und stellen eine Kopie der Maßnahmen dar, die die Teutschen tat Jahre 1914 in Lüttichs getroffen haben. Tie Aachener beschweren sich 8 über die strengen Maßnahmen, die der Kvm- scheu nach, vorhergehender Vereinbarung mit Mandant Garcia getroffen hat. Tie Besatzunasden Russen vor sich, doch, ereignet es sich auch, truppen sind jetzt französische. Es sind 7000 daß kleine Abteilungen durch Bolschewisten'- . Mann eingetroffen. Eine halbe Million Mann Landen entwaffnet werden. Sobald die Bol- ! hat die Stadt bereits passiert. Einige Be­ sch ewisten erscheinen schnellen die Lebensmittel- . fiimmttngen wurden in jüngster Zeit gemildert Tie Cafes und Restaurants dürfen bis 9 Uhr Cabends geöffnet sein und auch der Straßen­ verkehr ist bis zu dieser Zett frei. Das von den Zivilpersonen gehaßte Grüßen fremder Of­ fiziere fällt fort. T^e Theater bleiben bor* läufig geschlossen. Eine Kontributton ist der Stadt nicht auferlegt, die bisher gezahlten Gel­ der sind von Berlin gekommen und dienen für Verpflegung der Truppen. Tie Stadt ist ruhig rE ine Anzahl belgischer Marodeure, de­ nen sich der Aachener Pöbel anschloß, hat die Schaufenster in einigen Juwelier- und Tabak­ läden eingeschlagen und Waren geraubt.Seitdem jedoch ständig fremde Patrouillen durch! gegen dem Drängen der Radikalen beschlos- < die Stadt ziehen, ist es ruhig geworden und fett. hte btn.t» ln Wrsin pimt^nhott ßim-ho« das lichtscheue Gesindel hat sich in die Vorstädte zurückgezogen. Alle Wolle in den Fabriken wurde beschlagnahmt. Ta nun auch- keine Kohlen eingetroffen sind, werden binneln kurzem Tau­ sende von Arbeitern der Textilindustrie brot­ los werden. Tie Behörden haben um die Frei­ gabe der Kohle gebeten und weiter um die Einführung von Kohlen. ────────── Vor den Friedensverhandlungen. Wilsons Frievenspwgramm. , Genf, 10. Tez. Unmittelbar nach der An­ kunft Wilsons in Paris soll die Frage der (Stk Achtung einer aus Ententetruppen bestehendes Mlitächoltzei in Berlin und Umgebung zur das Landgut Belmonte, das Eigentum derGrst- j Spangen. Ter Newhorker Harald hält sin Constant-Rebeque, 'in aller Kürze ckksWoh- | dwse Entsendung für sicher und glaubt, daß die nung für die exkaiserliche Familie bestimmt i Be^ung brs zur Unwrzeichnnng des Welp werden. 1 , f I s J { ] fAedenS dauern wird. Wrlson erklärte während der Ueberfahrt gegenüber dem sranz ö sischeuBotschafter in Washington: Ich werde in Paris bemüht sein, meine Haltung mit den 14 Punk­ ten in Einklang zu bringen, eljte Aeußerung, die in Paris die Meinung bekräftigt, daß WG. sentliche Veränderungen der Londoner AbmarA ungen Clemenceaus und Lloyd Georges von Wilson kaum zu erwarten feien. — Wegen der sehr stürmischen Fahrt wird der "GeorgeWa- London, 10. Tez. TailhChron.ele schreibt ! shington" und seine Begleitschiffe erst moranläßlich der Besetzung Kölns: Ter Aufenthalt gen die Azoren passieren. Am 15. Januar unserer Truppen kann kurz oder lang dauern. \ beginnen die Konferenzen über den Pvälimii Tas einzige Mittel, ihn abzukürzen, wird die s narfrieden mit Zulassung deutscher Unterhändschnelle Annahme der gesamten Friedensbedin- ler. , i * Französische Forderungen. " Genf, 10. Tez. Ter französische Finanzminister gibt bekannt: Tentschland bezifferte in den von ihm besetzten Gebieten Nordfranlreichs sowie gegenüber den französischen Ge­ fangenen die Mark mit lemviertel Franken. Ten Unterschied zwischen dem wahren, das heißt in den Friedensbedingungen festzustellen­ den Markwert und diesem Ansatz werden die Teutschen zurückzuzahlen verpflichtet werden. Ferner geben dieBlätter bekannt, daß der Vier­ verband Schritte zu unternehmen gedenke, die deutschen Prtvatdepots in den neutralen Staa­ ten festzustellen. i- ────────── ZU Äre isnntmttelbarkeit haben vom 1. Januar jab die höllischen Städte Ludwigshafen, Kaiserslautern, Pirmasens, Speyer, Neustadt Franlenthal, St. Ingbert und Zweibrücken er­ halten. 1 "Eine private Meinung"." Tr. Heim hat dieser Tage int Baher. Kurier einen Artikel veröffentlicht, worin er ausführt, es solle ganz Preußen östlich der Weser von dem übrigen Deutschland "abgekapselt" und bis auf weiteres seinem Schicksal überlassen werdett. Diese Mei­ nung konnte gar nicht anders aufgefaßt werdest, als daß die Baherische Volksipartei auf einen neuen Rheinbund abzielt und sich gegen die Einheitlichkeit des Reiches richtet. Nunmehr erklärt der Baher. Kurier, daß es sich um eine "rein private Meinung Tr. Heims" handelte,! die auch als solche gekennzeichnet worden fei. 1 — Hiezu iväre zu sagen, daß es ein einzig dastehender Fall sein dürfte, -aß der Führer und Gründers wer Partei über eine Kardinal-, frage der Politik eine von der Parteimeinung abweichende Anschhuung hat. In der Regel ist es doch so, daß die vor aller Oeffentj-; lichkeit ausgesprochene Anschauung einesParteiführers die Partei selbst festlegt. Es ist auch, sehr fraglich, ob die impulsive Art Tr. Heims, die ihn seine "private Meinung" über die Frage der Reichseiüheit in einem.wohlgesetzften Artikel kundgeben hieß, sich in der münd­ lichen Meinungsäußerung bei Wahlversamm­ lungen und sonstigen Gelegenheiten Zügel an­ legen läßt. , i I | i I i ! , ────────── Lokales. Laadrhnt, bea 11. Dezember Die Dienststunden bei den dem Mßnisterium des Innern und der Finanzen unter­ stellten Behörden müssen nach neuer Verfügung derart festgelegt werden, daß sie um 5 Uhr abends beendet sind. —""Reserve der Lebensmittelsteh­ le. Hierzu wird uns mitgeteilt, daß die Re­ serve von 120 000 Mark bereits vorhanden ist. Diese Summe erhöht sich, wenn die Frühdruschprämie zurückbezahlt wird, niodj, um bett) Betrag der Prämie, der von der einen Seite mit 37 000 Mark, von anderer mit 50 000 Mark angegeben wird. —* Die Kreisausku nf tsstell? und Kriegsgefangenenhilse vom Roten Kreuz für Niederbahern teilt uns folgendes mit: In verschiedenen TagesbMtern ist wie­ derum die Nachricht verbreitet worden, daß ein feit 1914 kriegsgefangener Mann namens Joses Obermeier aus Margarethen plötzlich bei seinen Angehörigen eingetroffen sei. Dieser Fall be­ richtigt sich! insofern, als Obermeier am 2, September 1914 von seiner Kompagnie als "Gefallen" gemeldet wurde, die Angehörigen hieraus auch den Seelengottesdienst abhalten Beksa«keae Weite«. i i i übt Roman dvn der Insel Sylt van |j Ulli Slnnh Wüthe. I $ 3b | | fNhchdrmk verboten^ Merkwürdig, rote fein Herz hämmerte, als die rüstig auSschrestende Gestalt Merrets ihm näher und näher kam. Sie schien irgend etwas zu suchen, denn sie blickte in jede Dünenhöhle und spähte wett nach alle» Richtungen aus. Da würde sie ihn auch in seinem Versteck entdecke». Am liebsten hätte er sich plötzlich tief !n den Sand gegraben. Gr wußte nicht, wie es kam, aber er fürchtete sich plötzlich, vor den großen, durchdringenden Augen Merret Booijes. Aber er gab sich einen Ruck und richtete sich zu sei­ ner vollen Höhe auf. Auge In Auge wollte er sie erwarten. Wie aus der Erde gewachsen, stand er plötzlich vor der tief erschreckten Frau, die mit fast irren Augen in sein Antlitz starrte. Einen Augen­ blick sahen sich beide in tiefstem Schweigen an. Dann hob Merret die Hände gegen thu aus, als wollte sie einen bösen Geist abwehren. "Verfolgst du mich auch hier, Stiles Stöven?" kam es tonlos von ihren Lippen. "Vollende dein Werk, töte mich! Du nimmst mir nichts, wenn du mir da» Leben nimmst! Aber nicht dieses langsame Hinmartern, dieses tausendfache Sterben! ließen. Obermeier geriet jedoch nach eigener Aussage am 2. September 1914 in französische Gefangenschaft, durfte aber, da dieser mit meh)reren Leuten nach Algier gebracht wurde, fast 8 Wochen nichjt schreiben. Tie Angehörigen erhielten die erste Nachricht bereits schon im Dezember 1914, unterließen jedoch den Auf­ ruf, daß Obermeier noch am Leben sei. Ter Ge­ fangene, der 2 Jahre in Marokko war, und die andere Zeit aus französischem Boden, durfte jederzeit schreiben, und haben seine Angehöri­ gen auch tatsächlich alle Briefe erhalten. Wr geben) dies im Aufträge Obermeiers weiter/ 'na<er SozialdeiSonntag prangte lange vor Beginn der Vor­ stellung der Zettel "Ausverkauft" an der Thea­ terkasse. Hst- ────────── Als Entschädigung für di« Untevterbringung der Martinsschple in der klrsulinenslUle wird der letzteren die Summe von >1200 Mark bewilligt. Gegen den Wohnungsmangel wurden neue Vorschriften erlassen, die vom Magistrat genehmigt würden. Die Deutsche Bolkspartei in Naher« ! (Fortsetzung- statt Schluß.) 1 Wir verlangen ein einheitliches Wirtschaft^ gebiet. Wir begnügen uns nicht M't dem Ver­ sprechen des Anschlusses an den Hasen von Triest, der nicht- uns gehört, wenn wir einen deutschen Hafen haben können Ter soziale Gedanke muß unseren ganzen Wirsshaftskörper durchdringen. Als Vorbedingung aber muß die Uroduktionskraft erst wieder hergestellt wer­ den. Hier haben leider nicht mir, sondern un­ sere Feinde zu bestimmen. Sie bestimmen, wel­ ches Maß von Rohstoffen sie ins geben wollen, weiches Maß der Gntzvicklung v* uns t n orr Zukunft noch gestatten werden. Deshalb heißt auch Pie Hauptforderung jetzt, der Friede muß sobald als möglich herbeigefiihr t werden. Alle überspannten Forderungeü müssen tm Augen­ blick zurückgestellt werden. Wir verlangen den sozialen Ausbau des S.aates, Gleichberechtigung und Aufstiegmöglichkeit für alle begab tm Kin­ der unseres Volkes, denen wir freien.Zugang M allen Kulturgütern ermöglichen wollen. Es vorhandenen Bände einer Fachschrift bis 1910 gegen 50 Mark Bezahlung überlassen. f Sitzung des Stadtmagistrats Landshut. ! Freitag, den 6. Dezember 1918. i f tm Inland machten, die dem einheimischen EvFür die heimkehrenden Krjseger zeuger die Rohstoffe zu höheren Preisen oufV stiftete die Fa. Krotzsch u. Co. Zigarrenbeutel nötigten als den ausländischen Beziehern. Dffkt mit Widmung der Stadt. - größten Wert müssen wir auf unsere VerDankschreiben von Pensionisten für arbeitungs- und VerfelnerungsIndustrie legen. 'Kriegsteuerungszulagen wurden zur Kenntnis, Aber auch das Handwerk muß gefördert her­ genommen. 1 I den, aus dem sich tüchtige Köpfe empor entDem Kreisfischereisachverständi- * wickeln können. Bei der Ueberführung eines ge n wurden die in der Magistratsbibliothek Betriebes in die Staatswirtschast muß die Rem- ────────── rärf kein Privileg der Reichen mehr gebtn. W.r fordern ferner soziale Ausgestaltung des Rei- I «>mmen tarnt, wenn «ne ge,etzmcye tsmpmage ches, durchgreifende Sozialpolitik, Die aha • der Verhandlungtzfähigkeit geschaffen ist. Wenn nicht nur die Arbeiterschichten, lonDern auch $ das Volk gesprochen hat und die Mehrheit gewisse Mittelstandsschichten ln ihren Bereich; schwarz ober rot ist, taerben wir sie anerkenSiehr. In der Steuerpolitik wollen lute die tien, Wett dies ein Grundsatz der Demokratie Verteilung der sehr schweren Steuerlast nach, ! ist- Wollte man ein Ergebnis umstürzen, so Dem strengsten Matzstab der Leistungsfähigkeit. ' würde dies bedeuten, daß wir keinen Frieden Auch die Einziehung der Kriegsgewi.me soll : bekommen, daß der Feind das letzte noch ausbom Standpunkte der Leistungsfäh.gkest, tom I führen würde, was er im Schilde führt, sozialen Standpunkt aus behandelt roetben. Es > Zu einem daher. Sonderfrieden meinte ist eine Ehrenpflicht des deutschen Volkes, si.r | der Redner, der Feind wird uns keine Extradie Kriegsbeschädigten, die KrtegswKsrn und wurst brüten. Es sst eine Illusion, wenn man -Witwen zu sorgen. Da darf ktzine Sparsamkeit, I sich auf einen anderen. Standpunkt stellt.Wir keine Knickerigkeit Platz greifen, sondern hier : brauchen den Frieden, weil wir Brot brausmuß der Standpunkt der Ehrenschuld Geltung | chen. Es wird dies heute noch« nicht in allen haben. , I Kreisen eingesehen. Wir hissen, daß der Huwi In der Wirtschaft verlangen wir größte l ger vor unseren Türen steht, wenn wir nicht Freiheit, einen möglichst baldigen Abban der baikd Mm Auslande Lebensmitteln herein be- nmtrotte. Wie die theoretische Sozialisierung wirkt, davon gibt Rußland heute ein Beispiel. Bor solchen Experimenten bewahrt uns unser gesunder Menschenverstand. Privatmonvpole r*lu*4~* K** sind möglichst in die gesellschaftliche Hand zu OlBUilU VV0 Olupfluuymniis überführen. Ties ist auch begründet in der Bev ° lastnng der Erzeuger und Verbraucher durch! die lr(IP?pl Kartelle und Syndikate auf dem Gebiete des Vorsitzender: Bürgermeister Dr Herterich. Rohswffmarktes und der Preisdifferenz, we^ ~ , ( che diese bei den Lieferungen ms Ausland ynd ! Freitag, den 6. Dezember 1918. i f tm Inland machten, die dem einheimischen EvFür die heimkehrenden Krjseger zeuger die Rohstoffe zu höheren Preisen oufV stiftete die Fa. Krotzsch u. Co. Zigarrenbeutel nötigten als den ausländischen Beziehern. Dffkt mit Widmung der Stadt. - größten Wert müssen wir auf unsere VerDankschreiben von Pensionisten für arbeitungs- und VerfelnerungsIndustrie legen. 'Kriegsteuerungszulagen wurden zur Kenntnis, Aber auch das Handwerk muß gefördert her­ genommen. 1 I den, aus dem sich tüchtige Köpfe empor entDem Kreisfischereisachverständi- * wickeln können. Bei der Ueberführung eines ge n wurden die in der Magistratsbibliothek Betriebes in die Staatswirtschast muß die Rem- möchten wünschen, datz wir in diesen Bund wichp zwangsweise, sondern aus freiem Entschlüsse! und als freie Genossen treten. Wir werden dazu weiterhin ein Gericht nicht mehr am Beine haben, den Militarismus. Mes bedeutet nichH nur einen kulturellen, sondern auch eijnen ft-' «anziellen Vorteil, i ( Die kommende Zeit wird ein Zeitalters h der Arbeit sei«. Jeder muß arbeiten für sichft und unsere Volksgemeinschaft. Zur Führung verlangen wir die ersten Köpfe der Nation, Minner und Frauen, die unserem Volke helft« in eine bessere Zukunft hinein. An die Zukuwft unseres Volkes glauben wir, für die Zukunft arbeiten wir. Wir glauben, daß unser Volk auS seiner tiefen Erniedrigung sich noch! ein­ mal in die Höhe arbeiten und entwickeln und! unter den Völkern einen ehrenvolles Platz ein­ nehmen wird. . , < SMW MsMltti in Bayern. (Deutsche Demokraten-Partei). Morgen, Donnerstag 12. Dezemb. abend s 7 ltfr a^erärdentliche Mjlirdtt-BkrsmiilW Tagesordnnntz: 1. Zumahl von Ausschußmitgliedern. 2. Festsetzung eines Wahlausschusses. 3L Kandtdatensrage. 4. Sonstiger. Belanntmachuug. Das aus dem FÄde zurückkehrende 1. Ball. 16. Jnf.-Regt. versteigert am Freitag den 13. dS. borülttt. 11 Uhr bei Faistenhammer, Kohlen­ handlung, Leukstraße 4 1 eiivöuMtt-ÄpMrat. KupMeffel m m Saturn »ii % AMller m me*, ZllvehörleUen irrn emoMtettfiQfm % mt Ward 100 GestMe str Mche, 7 SlMslaschev für MHMflvre 2 Vatlo» Sytikp-EWz. 347» Die Deanftragte«. Ja der Marten-AttstäN finden Heuer M Betet WeWtztMele statt. Men Beretnsmitglieder» mfb Wohltätern ein hekzltches ,/Bergetts Gott" für alles Empfangene in diesem Jahr. Segen ünd Gesundheit für bas kommende Jahr wünschend, fügen die Bitte an gnch ferner der MarienAnstalt ihr Wohlwollen antzedelhen zu laffen. 3477 Die Borsta«Äfchast. .Zwangswirtschaft, unter der wir vielfach ge­ litten haben, die aber vielleicht notwendig wär, durch die Kriegsnvtwendigkeit, damit der Unkernehmergvist sich möglichst bald wieder ent­ wickeln kann. Eine Ueberführung gewisser G-votzbetriebe, die. dazu rchf sind, in ötzftnüjiche Hand Überzugehen, ist unumgänglirh not- wendig geworden. Waffenindustrie, Bergwerke und jene Gruppen von Prloatmonopolen, wel­ che Naturkräfte und Naturschätze ausbeuten, dürfen nicht zum Schaden der Allgemeinheit ganz kleinen Gruppen weniger Leute überlas­ sen werden^ sondern müssen in die öffentliche Hand übergehen. Aber wir sind gegen ttne mechanische und allgemeine Bergesellschaftung aller Produktionsmittel! und des Pvivatetzew» tums, wie dies heute noch im -Erfurter Proigramm der Sozialdemokratie gefordert wird. Die Deutsche Volkspartei in Bayern. Als Entschädigung für di« Untevterbringung der Martinsschple in der klrsulinenslUle wird der letzteren die Summe von >1200 Mark bewilligt. Gegen den Wohnungsmangel wurden neue Vorschriften erlassen, die vom Magistrat genehmigt würden. Die Deutsche Bolkspartei in Naher« ! (Fortsetzung- statt Schluß.) 1 Wir verlangen ein einheitliches Wirtschaft^ gebiet. Wir begnügen uns nicht M't dem Ver­ sprechen des Anschlusses an den Hasen von Triest, der nicht- uns gehört, wenn wir einen deutschen Hafen haben können Ter soziale Gedanke muß unseren ganzen Wirsshaftskörper durchdringen. Als Vorbedingung aber muß die Uroduktionskraft erst wieder hergestellt wer­ den. Hier haben leider nicht mir, sondern un­ sere Feinde zu bestimmen. Sie bestimmen, wel­ ches Maß von Rohstoffen sie ins geben wollen, weiches Maß der Gntzvicklung v* uns t n orr Zukunft noch gestatten werden. Deshalb heißt auch Pie Hauptforderung jetzt, der Friede muß sobald als möglich herbeigefiihr t werden. Alle überspannten Forderungeü müssen tm Augen­ blick zurückgestellt werden. Wir verlangen den sozialen Ausbau des S.aates, Gleichberechtigung und Aufstiegmöglichkeit für alle begab tm Kin­ der unseres Volkes, denen wir freien.Zugang M allen Kulturgütern ermöglichen wollen. Es runig. Tie' Produktionskraft muß auch dadurch gehoben werden, daß der Arbeiter einen Anteil am Ertragtz seiner Arbeit hat. Ferner muß eine Dezentralisierung der Industrie gefordert weiden, .damit sich die Industrie besser ent­ wickeln und- die Arbeiter nicht in rauch- und rußgeschwärZten Mietskasernen wohnen und ih­ re Kinder dort aufwachsen lassen müssen. Tie Arbeiter sollen Grund und Boden erhalten können. Hierzu muß die Bodenfrage gelöst wen­ den. Diese Frage muß als großes wirtschaft­ liches Ziel aufgestellt werden. Tiie übermäßh! ge Entwicklung des großen Grundbesitzes kann nicht yrehr so weiter gehen. Großgrundbesitz und Fideikommisse müssen aufgelöst und hier­ durch der mittlere und Keine Bauernstand ver­ mehrt werden. Das muß schon aus dem Grunde geschehen, weil wir nicht mehr so viel vom Auslande kaufen können. Auch ist die Zeit der Privilegien und Vorrechte vorüber. Zur Hebung der Wirtschaft in Handel, In­ dustrie und Gewerbe muß Reich, Staaten und Gemeinden Beihilfen leisten, vor allem zur Wiederauftichtung der Gewerbe, die durch- den Krieg zerstört worden sind. Für Beamten und Lehrer fordern wir eine zeitgemäße und wirtschaftlich! ausreichende Grundlage, nicht vom fiskalischen Standpuutt, sondern von dem großen Gesichtspunkte aus: Was tut unserem Volke als Volk jetzt not, es braucht Menschen. Deshalb mutz man den jüngeren mehr geben, den Menschen, die noch! Menschen hervorbringen könnep. Vom Frieden wissen wir, datz er nur kommen kann, wenn eine gesetzliche Grundlage rärf kein Privileg der Reichen mehr gebtn. W.r fordern ferner soziale Ausgestaltung des Rei- I «>mmen tarnt, wenn «ne ge,etzmcye tsmpmage ches, durchgreifende Sozialpolitik, Die aha • der Verhandlungtzfähigkeit geschaffen ist. Wenn nicht nur die Arbeiterschichten, lonDern auch $ das Volk gesprochen hat und die Mehrheit gewisse Mittelstandsschichten ln ihren Bereich; schwarz ober rot ist, taerben wir sie anerkenSiehr. In der Steuerpolitik wollen lute die tien, Wett dies ein Grundsatz der Demokratie Verteilung der sehr schweren Steuerlast nach, ! ist- Wollte man ein Ergebnis umstürzen, so Dem strengsten Matzstab der Leistungsfähigkeit. ' würde dies bedeuten, daß wir keinen Frieden Auch die Einziehung der Kriegsgewi.me soll : bekommen, daß der Feind das letzte noch ausbom Standpunkte der Leistungsfäh.gkest, tom I führen würde, was er im Schilde führt, sozialen Standpunkt aus behandelt roetben. Es > Zu einem daher. Sonderfrieden meinte ist eine Ehrenpflicht des deutschen Volkes, si.r | der Redner, der Feind wird uns keine Extradie Kriegsbeschädigten, die KrtegswKsrn und wurst brüten. Es sst eine Illusion, wenn man -Witwen zu sorgen. Da darf ktzine Sparsamkeit, I sich auf einen anderen. Standpunkt stellt.Wir keine Knickerigkeit Platz greifen, sondern hier : brauchen den Frieden, weil wir Brot brausmuß der Standpunkt der Ehrenschuld Geltung | chen. Es wird dies heute noch« nicht in allen haben. , I Kreisen eingesehen. Wir hissen, daß der Huwi In der Wirtschaft verlangen wir größte l ger vor unseren Türen steht, wenn wir nicht Freiheit, einen möglichst baldigen Abban der baikd Mm Auslande Lebensmitteln herein be- komM'eN. Ganz Deutschland steht vor dieser Frage und tm Süden dauert es vielleicht nur einige Wochen länger. Wir alle stehen vor dem Hunger, wenn es nicht bald gelingt, eine esetzliche Vertretung im Lande und imReiche .«vorzubringen. Ter Friede wird uns ein­ gliedern in einen Bund der Völker und wir