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        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1918-12-27"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">71. Jahrgang Nr. 352</biblScope>
          <date when="1918-12-27">1918-12-27</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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      <editorialDecl>
        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
        </p>
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          <p>Blutige Kämpfe in Berlin. — Die Regierung Ebert-Haase gestürzt? - Versailles der Sitz des Völkerbundes. — Die türkische Kammer aufgelöst Die Rohstoffversorgung der Zukunft. Der Krieg hat ist jenen Ländern, die ent­ weder überhaupt keine eigene Erzeugung der wichtigsten Weltrohstosfe haben, oder denen durch, die Schwierigkeiten des Seekrieges die Möglichkeit erschwert war und noch erschwert ist, sich aus den überseeischen Kolonien mit Roh­ stoffen zu versorgen, eine fast völligeEErschöpfung dieser Bestände herbeigeführt. Ter Knapp­ heit der Rohstoffmärkte in Europa steht aber eine Uebersülle in den verschiedenen übersee­ ischen Produktenländern gegenüber. E. TrottHelge führt in der von Tr. Paul Sohn umsichp ttg geleiteten und durch, ihre deutsch-freundliche Haltung sympathischen Züricher Zeitschrift "Tas neue Europa" für diese Behauptung einige Beweise an: So wurde in Ntederländischj-Jndien von sämtlichen Java-Zuckersabrikanten eine Bereinigung gebildet, die bis 1923 gilt und den gänzlichen Vertrieb des Java-Zuckers über­ nimmt. Eine ähnliche Hilfsaktion wurde von i den Gummiproduzenten angeregt, die eine Aus- j fuhr-Vereinigung, eine Beschränkung derErnte : und Maßnahmen zur Hebung des Verkaufs- j Preises anstreben. Ueberdies soll durch! Errich- 1 tung einer Hilsskulturbank den Tabak-, Tee- ! und Gummipflanzern in ihren Schwierigkeiten ! zu Hilfe gekommen werden. Ter Weltkrieg hat weiter b^virkt, daß ungeheure Mengen, Mjillionen von Säcken Kaffee nutzlos aufgestapelt blieben und ein völliger Verfall der Staats­ finanzen in den südamerikanischen Republi­ ken droht. Aehnlich ist die Situation auf dem nordamerikanischen Baumwollmarkt, wo gleich­ falls eine umfassende Hilfsaktion einsetzte, um eine tiefergehende Entwertung zu verhindern, erwartet man doch,, daß! gerade Baumwolle nach, dem Kriege ein Artikel sein werde, den die Länder kaufen müssen .Hilssmaßnahimen zur Vermeidung tiefgehender wirtschaftlicher Krisen in den Ursprungsländern der Welttohstoffe sind es auch!, wenn die englische Regierung durch, eine besondere Behörde all die großen Wollanläufe in ihren Kolonien un dDominions veranlaßte, ferner wenn die diesjährige Schur in Australien und Neuseeland im Einverständ­ nis mit London durch, die australische Regierung ausgekauft und eingelagert wird, bis diese selbst über die Ware verfügt. England wird durch! diese Transaktionen mit ungeheuren Summen belastet, denn auch, Zucker in Queensland, Wei­ zen in Australien und einige südafrikanische Wollsorten werden davon ersaßt. Aber Eng­ land muß diese Hilfe leisten, soll ftidEjt eine tiefeinschneidende Entwertung der Rohstoffe eintreten. Trotzdem nun England durch, seine Mohstosfankäufe über riesige Lager an unver­ arbeiteter Wolle verfügt, ist es doch! nicht im­ stande, die Fabriken in den vereinigten König­ reichen ausreichend zu versorgen und ihnen volle Beschäftigung zu gew,ähren. Ter Ausgleich zwischen den Ländern, welche die Rohstoffe brauchen, und denen, die in der Fülle von Rohstoffen geradezu ersticken, ist eines der wichtigsten Probleme der allernächsten Zukunft. Mit dem Hinweis darauf, daß künftig der Schiffsraum frei verfügbar und der Verkehr aus den Weltmärkten ungehindert sein wird, ist die Frage allein nicht gelöst. Es sind viel­ mehr wirtschaftliche Uebereinkommen aus in­ ternationaler Grundlage nötig, die am besten in die Friedensverhandlungen selbst einzube­ ziehen sein werden. Mit dem Friedensschlüsse setzt die wirtschaftliche Betätigung wieder ein, und eine ihrer wesentlichsten Grundlagen ist die Möglichkeit einer ausreichenden und gevrdneten Rohstoffbeschafsung.</p>
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          <p>Eine Ententeverwarnung gegen die Ar» ? ' beiter- und Saldatenrmte. Zürich,, 25. Tez. Eine Pariser TepeI sche des 'Seeolo gibt eine scharfe Stellungnah­ me der Entente gegen die Arbeiter- und Sol­ datenräte kund. Tie Alliierten stehen geschlos­ sen aus dem Standpunkt, daß Deutschland aus dem Völkerbund ausgesch,lassen bleibt und wei­ terhin blockiert wird, falls nicht die amtlichen Funktionen der Arbeiter -und Soldatenoäte in jeder Form aufgehoben werden. Es dürfe weder Vollzugs- noch, Zentralräte geben. Ter Entschluß der Entente sei Deutschland schon seit acht Wochen bekannt. Tie Arbeiter- uitb Soldatenräte schafften die Gefahr der Welt­ revolution. ; Straferkeichterurig. Berlin, 25. Tez. Eine neue Verfügung des Justizministers Tr. Rosenfeld bringt we­ sentliche Milderungen des Strasoollzuges.Tas Schweigegebot für die Gemeinschaftshast wird aufgehoben, der Briefverkehr der Gefangenen freier gestaltet, das Halten von Tageszeitun­ gen ohne Unterschied der Parteirichtung in weitem Umfange zugelassen und der Tabakge­ nuß erleichtert. Aus den Milderungen der D|sziplinarstrafen ist hervorzuheben, daß dieStrafen der körperlichen Züchtigung und Fesselung soweit sie überhaupt noch, bestanden haben, ganz beseitigt werden soll und daß Tunkelarrest fortan höchstens bis zur Tauer von 7 Tagen statt wie bisher von 4 Wochen verhängt wer­ den darf. — Am Schlüsse bringt der Minister seine Erwartung zum Ausdruck, daß die im Strafvollzüge tätigen Beamten es sich! ange­ legen sein lassen werden, unter der Wahrung des Ernstes der ©träfe durchs eine gerechte und wohlwollende Behandlung die geistige und sitt­ liche Hebung der Gefangenen tunlichst zu för­ dern . ‘ ! Aus dem Reiche.</p>
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          <p>Vor den Friedensverhandlungen. Milderung der Blockade? ' ! Basel, 24. Tez. Daily News und DaD Telegraph melden übereinstimmend, daß über die Frage einer Milderung der Blockadebestimmungen für Teutschland in der nächsten Woche in London Beratungen Wilsons mit dem eng­ lischen Kabinett stattfinden sollen. j Wilson gegen die Bersenknng der deutschen ' Kriegsflotte. • '[ ^ Haag, 25. Tez. Mn Telegramm aM Newyork meldet: Wie die Associated von be­ fugter Seite hört, wird sich! Präsident Wilson jedem Vorschlag widersetzen, der aus die Ver­ senkung der ausgelieferten deutschen Kriegs­ flotte hinausläuft. f i -</p>
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          <p>den wirtschaftlichen Schadenersatz entweder Cen­ tn oder einen anderen Punkt der marokkanischen Küste im Mittelmeec erhalten.</p>
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          <p>Rußland. Zur Lage in Rußland. Stockholm, 25. Tez. Me letzten Ge­ sandten haben Petersburg verlassen? auch! die ltn Moskau beglaubigten Geschäftsträger der neutralen Staaten haben Moskau verlassen und sind aus der Heimreise. — Ter Petersburger Sowjet ist in Erwartung der Landung der Alliierten in Petersburg in die Festung Kron­ stadt übergesiedelt, nachdem zuvor über 400 .Bürger als Geiseln in den Hasen «gebracht wor­ den sind, um im Falle einer Landung der Alliierten erschlossen zu werden. ; .</p>
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          <p>Portugal. Die Lewen der politischen Gefangenen in 1 Portugal. ! : Ein Vertreter des "Matin" hatte eine Un­ terredung mit Alfonso Costa, einen der Grün­ der der portugiesischen Republik im Jahre 1910, der beim Staatsstreich! von Sidonio Paes 1917 gefangen gesetzt und bis Ende März ds. As. ge­ fangen gehalten wurde. Mit ihm wurden zahl­ reiche Republikaner eingekerkert. Ohne Ver­ hör wurden sie in den portugiesischen Gefäng­ nissen insgeheim gefangen gehalten und muß­ ten Prügelstrafen über sich! ergehen lassen, ebenso wie der frühere Ministerpräsident Jose ICastrv, ein Greis von 70 Jahren. Einzelne Gefangene wurden sogar getötet. Tie Gefan­ genen waren meistens ehemalige Kammer- und • Senatsp räsidenten und frühere Minister. Alsvnso Costa erftärt mit diesen Leiden Portu­ gals die gegenwärtigen plötzlichen Wirren.</p>
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          <p>Der holländische Gesandte verläßt Peking. 1 London, 25. Tez. Aus Shanghai wird der Morningpost berichtet: Ter holländische Ge­ sandte in China, dessen Zurückberufung infol­ ge seiner deutschfreundlichen Haltung verlangt wurde, hat auf Befehl feiner Regierung Pe­ king verlassen. : ! ; ■ i China.</p>
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          <p>die Regierung Ebert-Haase gestürzt worden sei. Liebineschii -hat die Gelvalt ü»b-ern-oi1nmen. Berlin, 26. Dez Die ,,Berlitker Vollsk » zesitung« meidet: Auch( an den Weishnachtsfeiek « tagen hat es in Berlin Putslhie ’gegeben. sRadiF I i kale Berliner Elemente stürmten den "Vorwärts" und verhafteten den im Hause wohnenden Minister Ernst. Auch im Reiche steht es mit der öffentlichen Sicherheit und Ruhe schlecht. Jm Ruhrreoier sind ahnliche Gewalt.a·tte«, wie in Berlin vorgekommen. Unter diesen llmfttinden müsse man lvirklisihi fragen, wie « lange. noch« dsisese Zustande andanern sollen. Die Regierung muß; abtreten, wenn sie nichit die Ordnung zu halten ver-trag. Die ,,Vofs. Ztg.« tue-tut, die Verständigung, die am Dienstag abends« zwischen der Regierung und den Matrosen zustande gekommen sei, war ein Sieg der Letzteren. Die Stellung der Regierung erschien nach den Vorgängen des Dienstag schwer erschüttert. Von den Demonstranten wurde vor dem Gebäude des "Vorwärts" die Absetzung der Regierung Werk-Hause verkündet: und eine Regierung Lieb"kn,echkt—-Rosa Luxus-cburg——-Ledebour ausgerissen. « Berlin, 26. Erz. Wie das ,,Berl. Tag:blatt« mitteilt, ist: Stadskloniscitsandaitk Wels vorlitiiifig feines Amte-s« enthoben und zu seinem Zliachsfolger der bisherige ftelloertretende Kommcmdant von Berlin Oberst Schwert, der vor der Reoolutsiion den Posten des« Stadttommane dauten inne hatte, bestimmt worden. TiefeiEr.nennung stößt aber, wie es heihtJin Soldatenkreisen auf entschiedenen Widerspruch, da Leutnant Fischer unter großem Beifall v«ousdeni»Solidaten zum Komsiniandanteu gewählt worden sei. Nach· den: ausdrücklichen Willender Versammlung wird ibeiinii lrrieiteren Vorgehen besondesres Augenmerk gerichtet aus die bevorzugte Verwendung bayerisschcr Erzeugnisse für den Bau der Anlagen, ferner auf den Schritt; der im Gebiete vorhandenen ElektrizitsätsioerkeEs wird dafiir gesorgt sterben, daß die bestehenden Werte aus Wunsch« der Gemeinden zweckmäßig befundene Grweiterungen ihres bisherigen Verforgungsgebietes ungehindert vornehmen können, daß. die Hausinstallationen preiswert ausgeführt werden und daß das Jnftallationsgewerbe nnd das Ueberlandirerk für Niederbahern »und die Oberpfalz dabei- entsprechend zum Zuge lonilmien . « Es ist vorauszusehen, daß das Bekanntioerden der gepshoigenen Verhandlungen dazu führt, daß die Jnstallatiionsfirmen in dem künstigen Vsersorgungstgebiete wieder eine rege Tit;tigkeit zur Einholung von Jnftallationsaufk trsägen entwickeln. Diese Tätigkeit krsäre insoweit oerfriishh als« nich-i die Stromlieferung in den Gemeinden schon für die allernachste Zeit im Anfchilufse an die bestehenden Werke in sicherer Aussich.t steht. Tit-e Verwaltungssbehöw H den und die landlviirtschaftlichen Berufsdereink gungeu sind deshalb« veranlaßt worden, die Bevölkerung vor dem verfrühten Abschlusse von Jnstalliationsvsertvägen wiederholt eindringlichst zu warum. « Die Elektrizitätsversorgung von Niederbayern, der Oberpfalz und Oberbayern. - Am 20. Dezember fand im: Staatsministerium des Innern eine Bespreichmng über die Elektrizitijtsversorguiig von Njederbayerm der Oberpfalz und von anschkließesnden Teilen von Oberbayern statt, an der Vertreter der Resgierungem der Landritte und der Landwirtsschaftlichen Zentralgenossenschaften teilnahmew An der Befprechung beteiligte sich- auch; der Herr Staatsminister des Innern Auer, der mit eindringlich-en Worten auf die große Bedeutung einer zweckmäßigen und raschen Lösung der Frage ihinwsiesx - « « Nach« längeren Verhandlungen einigten fzch die Anwesenden dahin« daß, die Ueberlandwerte für Niederbayern und die Obervsalz als reine Kresissunternehmen im Anschilufse an das Bayernwerk durchgeführt isderden sollen. Der Bau und Betrieb der Anlagen soll! auf« der Grundlage der Vorschläge der Eisenbahnbauk gesellskchaft Becker und Eomp., Abteilung für Elektrizitätsanlagen, in Berlin auf eine Reihe von Jahren an diese Gesellschaft übertragen werden. Durch diesen Betriebsführungsvertrag erhält das öffentliche Unternehmen zunächst einen gemischt-wirtschaftlichen Charakter. Die Kreisgemeindeu übernehmen die Cieldbeschask z. sung, haben aber sonst kein Risiko zu tragen. Der Anschluß, uuversorgter oberbaherifcher Bezirke, tote des Saalachgebietes an das Unternehmen ist offengehaltea Die Eisenbahngesellschaft Becker und Comp., die iin Bayern eine eigene Gesellsrlzaft errichtet, wird die Fertigstellung des Aussiihricngseiitwtirfes nach( den vorliegenden Projekten der Allgemeinen Elettrizitiitsgefellfchaft für Niederbayern und der Bisher. Ueberlandk zentrale A.-G. Regensburg für die Oberpfalz mit dem zugehörsetiden Vertragswerk isms Benehmen mit der Staatsregierung und einem! eigeus hierzu gebildeten Arbeitsaussrhmsi umgehend vornehmen, so dass. die Landräte »in einer außerordentlichen: Tagung in Biälde zu der Vorlage Stellung nehmen können.</p>
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          <p>Allerlei. Trn Sohn im Streit erstes-holt hat der aus dem Felde zurülckgelehrte Landwirt spKnörzer »in s J. Bad Mergentheint.</p>
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          <p>"Wer war meine Mutter, Maiken Taken," fragte Detlef Stöben?" "Meine Schwester, Söhning. Als ich erwachsen war, wurde sie geboren. Wunderfein war sie und lieb. Ihr Haar war golden und ihr Gesicht wie Milch und Blut. Sie paßte, wie auch Merret Bootje, nicht auf die Insel. Da kam eines Tages ein junger Mann, schön und vornehm. Er hatte im Sande den Weg verloren und fand sie in den Dünen, wo sie Stranddisteln pflücken ging. Er war ein Königssohn ...., aber er vergaß sein Wort. Nichts ließ er zurück als das Bild und die Maren meinte, der Zettel wäre ein Glück für Schrift, als er nach Monden von uns ging. dich, Detlef Stöben, und ich konnte ihn doch nicht findne. Nun kannst du den Vater suchen." Ein bitteres Lächeln zuckte um Detlefs bärtige Lippen. "Nein, Alte," jagte er voll Bitterkeit, das vergilbte Papier in kleine Stücke zerreißend, "es gelüstet mir nicht nach Anerkennung. Der Mann, der meine Mutter verließ, der sie und ihr Kind einem ungewissen Schicksal preisgab, mit dem hat Detlef Stöben nichts zu schaffen. Behalte den Schmuck, Alte, für deine Treue, wenn es dir Spaß macht, oder wirf ihn ins Meer; wenn du aber ein Uebriges tun willst, Alte, so laufe zu Merret habe es in meiner Hütte vergraben und schon lange danach gesucht. Im Strande verirrt, ganz weit von der Hütte, fand ich dich damals. Du weintest, das sagte ich dir schon einmal. Pidder Bootje nahm dich auf. Er wußte auch, daß du ein Königskind bist." "So hör' doch endlich auf mit deinem Gewäsch, Alte," rief Detlef ungeduldig und griff nach der Kapfel, die sie ihm reichte. Es war schwierig, sie zu öffnen, denn Sand hatte sich in die Fugen gedrängt und den Verschluß gehemmt. Endlich gelang es, das Schloß zu sprengen. Delef Stöben sah, von leuchtenden Steinen umfaßt, den Kopf eines Mannes, der ihm mit seinen eigenen Augen anblickte. "Für mein und Maren Stöbens Kind," stand auf einem vergilbten Papier in großen steilen Buchstaben darauf, und darunter der Name eines Prinzen. Detlef erbleichte. "Mein Vater!" stotterte er. "Wer war meine Mutter?" "Auch ein Köpnigskind," sagte Maiken Taken stolz, "meine Schwester. Sie stammte wie ich, von den stolzen Lister Königen ab. Peter der Keile, der Eierkönig, war unser Ahne!" Detlef mußte wider Willen lächeln. "Halb List glaub, von Peter dem Kleinen abzustammen. Laß das, Alte," schloß er gutmütig. Bootje und sage ihr, Detlef Stöben send ihr seinen letzten Gruß. Schon lichten die Matrosen die Anker. Gehab dich wohl. Maiken Taken, und habe Dank!" Fest umspannte seine Hand die braune Rechte des großen Weibes, dessen geheimnisvolle Augen voll scheuer Zärtlichkeit auf ihm ruhten. er schob sie hinaus, dann schloß er das Tor. Er schritt, ohne sich unzusehen, hinunter zur Bucht und sprang in ein Boot, das ihn schnell an Bord des Schiffes brachte. Noch einmal schweifte sein Blick zurück nach dem Helhoog und zum Düfhoog herüber, da sah er Maiken Taken am Strande stehen und lebhaft mit ihrer alten Jacke, die sie ausgezogen hatte, winken. Und Maiken Taken zur Seite stand hoch aufgerichtet eine dunkle Gestalt. War es möglich, konnte das Merret sein? Detlefs Herz klopfte zum zerspringen. Jetzt fliegen beide Frauen in ein Boot, das Maiken Taken mit kräftigen Ruderschlägen hinaustrieb. Sie kamen näher und näher. Wollsten sie wirklich zu ihm? War es möglich? Detlef glaubte ersticken zu müssen vor einer betäubenden Angst, die plötzlich in ihm aufstieg. (Schluß folgt.)</p>
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          <p>Letzte Posten. Versailles der Sitz des BAkerlmndes. t B a s e l, 26. Dez. Wie die "Neue Vorresp." | aus Paris berichtet, hat die Kammerkowwist skon für auswärtige Angelegenheiten den Vor­ schlag gemacht, daß Versailles zum ständigen Sitz des künftigen Völkerbundes bestimmt wer­ den solle. ' ! Tie türkische Kammer aufgelirstz Basel, 26. Tez. Das "Petit Journal" bringt eine Meldung aus Konstantinopel, daß eine Jrade des Sultans die Auflösung der iKanch mer verfügt habe. , p Die schwarzen Pocken in Tiresden., \ Dresden, 26. Tez. Bis jetzt sind in Dresden 54 Erkrankungen an den schwarzen Pocken festgestellt worden.</p>
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          <p>133. Herr Steuerinspektor Schimauß, z. Zt. Pro: | 1 , viantamtsinspektor mit Frau und : ‘ Sohn. : ■134. " Magistratssekretär Jmhvf und Frau. 135. Frau Lina Thallmahr. , , 136. Familie Grassinger. ! ! 137. Herr und Frau Apotheker Weichjselfelder. j38. " Franz Zllinger und Frau, ©elfen* sabrikant. . , . 139. Frau Franziska Richter. ; , ^ f 140. " Henriette Klöpfer. I 141. Herr Konrektor G. Himmler mit Familie, 142. " Leistner, Regierungsdirektvr a. D. , 143. " Zahlmeister Sizzo mit Familie. 144. " Wilhelm Moll, Inspektor mit Frau. 145. " Regierungsrat Tr. Hofmann mit 1 Frau. 146. " Franz Maier, Expositus und Wilitärkurat. i ■ {47. " F. X. Berndorfer, Fabrikdirektor mst i Familie. , {48. " Kaminkehrermeister Buchjberger und i Frau. 149. " Karl Hiemann, Schlossermeister, Mt 1 I Familie. 50. " Tvblinger, Wachswarensabrikant, mit ; i Familie. j 51. " Matth. Schäffler, Sch uh m achermeister und Frau (Berchtold's Nachfolger). 52 " Franz Köhler, Seisensabrikant. 53. " Oekonomierat Pollner mit Famjilie. 64. " Bauamtmann Miller und Fami^e. 55. Frau Kaufmann M. Haberl und Nichte. 56. Herr Wilhelm Belstner fett, Rentier. 67.' " Wilhelm Belstner jun. mit Familie. 58. " Max und Joses Kohlndorser. 59. " Stadtbaurat Simon mit Frau. 160. " techn. Sekretär Hans Förstl. 16 L " techn. Sekretär Franz Hüttner mit Frau. - | 162. Familie Lorenz Linseis. ' j 163. Herr Baumeister Eder mit Frau. 1 Inserate. Neujahrswunschenthebungen 1919.</p>
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          <p>Anarchie in Berlin.</p>
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          <p>Aus Bayern. ! Tie ritte Hand. I ! Vor wenigen Tagen kam ein neues! Blatt in München heraus, das den schönen Titel trug "Tie rote Hand" und auf dessen erster Seite auch! eine große rote Hand sichtbar war. Ter Verkauf ging glänzend? alle Spartakusleute und Spartakusgegner vertieften sich, in dieLek- türe .In Wirklichkeit aber handelte es sich uml ein Witzblatt, das in lustiger Weise die Schwä­ chen der Revolutionäre und der Entente, soj-, wie die Unentsch,Iossenheit des Bürgertums verspottete. München, soweit es nicht zur Spar­ takusgruppe gehört, konnte einmal wieder herz­ lich, lachen. Aber ein fröhliches Gelächter paßt! augenscheinlich Herrn Kurt Eisner nicht, denn! schon am nächsten Tag erfolgte das Verbot des Witzblattes, weil es die Revolution ver­ spottet. Wer lacht da? , , [ ; j</p>
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          <p>Frankreich. Annexionsplane der Gegner. j j Amsterdam, 25. Tez. Berichte aus Brüs­ sel weisen darauf hin, daß die dortige Presse sich, angelegentlich mit Frankreichs imperiali­ stischen Plänen beschäftigt. Man fragt, welches! das Schicksal Belgiens sein würde, wenn das Rheinland unter irgendwelcher Form annek­ tiert würde. Tann würde Belgien umzingelt und vom Osten abgeschnitten sein. Belgiens! wirtschaftliche und politische Zukunft würde vollständig dem südlichen Nachbarn ausgelie­ fert sein. Ter "Standard" bringt die Furcht! zum Ausdruck, daß die diesbezüglichen Artikel! in der französischen Presse von hohen Per­ sönlichkeiten ausgehen und daß zwischen diesem' Plan und dem Elfer der französischen Presse! Belgien durch, Anfügung holländischen Gebie­ tes zu vergrößern, ein enger Zusammenhang besteht. i , !</p>
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          <p>Baltikum. Acht englische Kreuzer vor Riga. Tie Morningpost meldet: Aus der Reede vvr Riga sind acht englische Kreuzer eingetrvfffett. Tie Stadt ersuchte den Kommandanten u$n Besetzung. : 1 i 1 j</p>
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          <p>Beschlagnahme von deutschen Schiffen. ‘ Nach einer Meldung des "Matin", soll der französische Oberkommissar in Konstantinopel, Admiral Amet, die deutschen Schisse in den tür­ kischen Häsen beschlagnahmt haben. Es sollen Aaraus die zahlreichen Oesterreicher und Teut­ schen in der Türkei^ nach Frankreich verbracht werden, wo sie bis zum Friedensschluß inter­ niert würden. ' ’ Türkei.</p>
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          <p>Lokales. Landrhvt, dm 27. Dezember. —* Das Eiserne Kreuz 1. Klasse wurde dem Feldivebelleutnant Frz. Fuchs hier verliehen 1 1 : —* Als Dist ri ktsvorsteh er für den in das Gemeindekollegium als Ersatzmann ein­ berufenen Herrn G.-B. Sch&gt;önmann wurde vom Magistrat der bisherige Tistriktsvorsteherstellvertreter Herr Uhrmachermeister Wetzstein und als dessen Stellvertreter Herr Charkutier Georg T-irscherl ernannt . —* Todesfälle. Am Weihnachtstag nach­ mittags starb nach kurzem schweren Leiden der Elektrotechniker und Geschäftsinhaber Herr Adolf Peters im Alter von 31 Kahren. Vor lvenigen Wochen aus dem Felde zurückgekehrt, gründete der Verblichene sein Geschäft, das rasch zur Entwicklung kam. Ter Tod zerrjst mit rauher Hand die gehegten Hoffnungen. — Im Alter von 73 Jahren starb der Pens. Weichen­ steller Herr Georg Tirrigl, Feldzugsteilnehmer von 1870/71 und Inhaber mehrerer Orden und Auszeichnungen. —* Als Kandidaten siir den Wahlkreis Landshut—Vilsbiburg zum baherifchen Land­ tag wurden die Herren Michael Besl, Schuhmache rmeister hier, und Franz Eisgruber, Zie­ geleibesitzer und Oekonom in Frontenhausen, von der Teutschen Volkspartei in Bayern (Teutsche demokratische Partei) und der mit ihr verbündeten Bayerischen Demokratenpartei aufgestellt. 1 f —* In französischer Gefangen-! schaft befindet sich der bisher als vermißt gemeldete Unteroffizier Herr Thomas summier Sohn des Herrn Lederhändlers Kiermeier hjer. —* Ist Streit gerieten gestern nachts we­ gen eines 15(!)jährigen Mädchens der 14 (!) Jahre alte.Taglöhner Anton Säger von Berg v. L. und der 17 Jahre alte Taglöhner Karl Biberger von hier. Im Verlaufe des Streites brachte Biberger dem Säger mit einem! griff- s festen Messer zwei Stiche in den linken!Arm ] und in die Herzgegend bei. . . : —* Wegen Urkundenfälschung wur­ de der Pionier Johann Glas gestern hier sests- j genommen und dem Militär übergeben. Glas ist jedoch noch in der Nacht Wieder entslohen. —* 40 Pfund Schweinefleisch wurden gestern am hiesigen Bahnhof beschlagnahmt. ( —* Eine Soldaten Versammlung findet morgen Samstag nachmittags 2 Uhr im Bernloch,nersaal statt. —* 90 Militärs,serde werden morgen Samstag vormittags. 9 Uhr in Tingolfing ver­ steigert. i 1 ; L ' £ —* Alte Geschirrteile und sonstiges $ I altes Lederzeug versteigert das Landgestüt mor- f m gen Samstag vormittags. | —* Vom Bezirkskommando Lands­ hut wi,rd uns mitgeteilt: Zufolge Anordnung des stellt). Generalkommandos 1. A.-K. wird beim Bezirkskommando Landshut die durchge- l hende Arbeitszeit von halb 9 Uhr morgens bis 3 Uhr nachmittags eingeführt. Anmel­ dungen von Entlassenen beim Bezirkskomman­ do können nur in dieser Zeit stattfinden. Zur ; Behebung von Zweifeln diene zur Kenntnis, $ daß eine persönliche Anmeldung der Entlasse- g nett beim Bezirkskommando absolut nicht not­ wendig ist, vielmehr muß in Berücksichtigung der Notwendigkeit der Einschränkung des $ Eisenbahnverkehrs entschieden davon abgeraI ten werden. Tie Anmeldungen beim BezirkÄI kommando können durch die Post durch Einsew^ düng der Entlassungspapiere erfolgen; ebenI so können auch, Entlassungsgebühren schrift­ liche durch Vorlage der Entlassungspapiere und der vom Truppenteil ausgestellten Zahlungs­ anweisung beim Bezirkskommando angefordert werden. —* Die Verordnung zum Schutze der Kriegsteilnehmer gegen Zwangsvollstreckungen vom 14. Dezember 1918 (Reichsgesetzblatt S. 1427), die sofort ab 14. Dezember 1918 gilt, bestimmt mit Gesetzeskraft.für das ganze Reichn Tie Zwangsvollstreckung gegen Schuldner, die Kriegsteilnehmer sind oder waren, gleichgiltig ob bei mobilen oder immobilen Truppenteilen oder ob sie in Ausübung des vaterländischen Hilfsdienstes sich im Ausland aufhalten, ist bis 1. Juli 1919 nur mit Bewilligung des Vollstreckungsgerichts (Amtsgericht des Pfän­ dungsorts) zulässig. Vor der Entscheidung Ft j der Schuldner zu hören. Gegen die Entschei­ dung findet sofortige Beschwerde statt. Tie Bewilligung ist vom Vollstreckungsgerichte nur zu erteilen, wenn ihre Versagung nach, den Umständen pes Falles offenbar unbillig wäre (also rvpnn der Schuldner in guten VermögensVerhältnissen isst, oder wenn es sich! um Unterhaltssorderungeen für Ehestauen, Kinder, im I Austrag befindliche Uebergeber usw. handelt). 1 Gerichtsgebühren werden nicht erhoben. ! —* Die Uns ich e rhei t aus dem LanI d e wächst auch in unserer Gegend immer mehr. I In der letzten Woche wurden u. «t. in Aign ein I Schwein und in Voggen mehrere Gänse gestohi§ len. Auch sonst sind Diebstähle an der Tages!! Ordnung, sodast die Landbevölkerung in stänI diger Beunruhigung lebt. ' ' I —* Weihnachten brachte uns Heuer ein 1 trübseliges Wetter. Am hl. Abend kam fcs rwch I mehrfach! zu Niederschlägen. Am ersten WeihI nachtsseiertag war der Himmel mit grauen, I regenschwangeren Wolken bedeckt. Wenn auch, | Niederschläge ausblieben, so waren doch die 1 mit Schmutz überzogenen Straßen nicht einla­ dend zu einem Spaziergang. Erst der zweite Feiertag brachte gestern eine kältere Tempera­ tur. Die Straßen blieben auch! tagsüber gefro­ ren, wodurch, Spaziergänge in die Umgebung der Stadt ermöglicht wurden. —* Das Weihnachtsanschießen, diese in den letzten Jahren immer mehr verschchun!dene Sitte, die wegen der damit verbundenen häufigen Unfälle verboten war, lebte Heuer in ungeahnter Weise wieder auf. Es krachte ziemlich lebhaft in den Außenvierteln der Stadt, doch, scheint die Schießerei ohne Unfall verlau­ fen zu sein. &gt; —* Die Weihnachtsspiele im städt. Waisenhause hatten auch! Heuer, wie alle^rhre, einen Massenandrang zu verzeichnen. Viele der erschienenen kleinen und großen Gäste muhten wegen Raummangels wieder umkehren. Tie kleinen Spieler entledigten sich! ihrer Aufgabe zur größten Zufriedenheit der zahlreichen Be­ suchey und ernteten für ihre wohlgelungenen Darbietungen lebhaften Beifall. Heute Frei­ tag findet nachmittags 3 Uhr und am sSonntag nachmittags halb 2 und halb 5 Uhr Wieder­ holung statt. f' , , i —* Der Reiseverkehr am hiesigen Bahnhof, der am Weihnachtstag etwas ab­ geflaut war, setzte gestern erneut mit großer Stärke ein. Ter Rücktransport der WeihnachtÄreisenden, die trotz der vielen Warnungen und Ermahnungen in großer Zahl vorhanden wa­ ren, begann und stellte hohe Anforderungen an die Kräfte der Bahnbeamten. —* E inen Massen betrieb hatte un­ sere Trambahn auch, Heuer während der Feier­ tage. Tas gesamte vorhandene Personal stand im Dienste und hatte alle Hände voll zu tun, um dem Zustvoim an Fahrgästen gerecht zu werden. ! Mtk Wik Versailles der Sitz des BAkerlmndes. t B a s e l, 26. Dez. Wie die "Neue Vorresp." | aus Paris berichtet, hat die Kammerkowwist skon für auswärtige Angelegenheiten den Vor­ schlag gemacht, daß Versailles zum ständigen Sitz des künftigen Völkerbundes bestimmt wer­ den solle. ' ! Tie türkische Kammer aufgelirstz Basel, 26. Tez. Das "Petit Journal" bringt eine Meldung aus Konstantinopel, daß eine Jrade des Sultans die Auflösung der iKanch mer verfügt habe. , p Die schwarzen Pocken in Tiresden., \ Dresden, 26. Tez. Bis jetzt sind in Dresden 54 Erkrankungen an den schwarzen Pocken festgestellt worden. Durst 14. Verlag Z. g. Ä5«rj'&amp;. BtmtiseuÄtliiies - Wandtet A *. W«g,«r. Beiße fei BmtBilaiS.</p>
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          <p>Dienstesnachrichten. ; jHchUwienst. Die BolksschuKehrer-, Mes­ ner -und Organistenstelle in Schineidhart, Tistriktsschiulinspektion Kelheim 2 in Kapselberg, ist ab 1 .Januar 1919 erledigt. Endtag fstrKch kvebbungen: 15. Januar 1919. Gerichtssaal. j’ i Landgericht Landshnt. i !' i Verurteilt wurden: s der Tienstknerht Johann HeiderÄberger von Bayerbachi, wegen Verbrechens wider die SittjlWkeit zu 3 Monaten Gefängnis; die Taglöhnerin Emilie Winzinger von Tirnaichi wegen TiebstahlS im Rückfälle zu 6 Monaten Gefängnis. f &gt; • ■</p>
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          <p>Niederbayerische Nachrichten. Neufahirn (Ndb.), II. Tiez (Versamm"k lung.) An: Montag abends sprachs vorzahlreik chsesr Zichsörerschaft Herr Shriftleiter Brack über» die Zukunftspolitik der Deutschen Volkspartei. Die rien sachlichen Ausführungne des Referenten fanden den wohlverdienten Beifall der Anwesenden. Die Tonwerke hatten in liebenswürdiger Weise den Beleuchtungsstrom zur Verfügung gestellt. Ergolding, 27. Dez. (Versammlung.) Um gesstrigen zweiten Weihnachtsfeiertage hielt die Tcittschre Volkspartei( ihre Wahlversamticlailxg gab, zu webchser sie Herrn Schriftleiter »Ist-alt« « als« Referenten entsandt hatte. Ter Besuicnl1.I-1r. vorzüglich, nur fehlten die Frauen, für die allerdings ein Jesuitenpater gewonnen than, j der in der Kirche ,,unseren« Frauen imd pxunglk frauen etwas zu sagen hatte, nämlichkxidiist sie in »Ur-christlichen« Versammlungen nich-s« zu suchen haben. Herr Brack wurde ioiedsrholt in nicht ganz einwandfreier Weise von aus«-»esenden Sozialdemokraten unterbrochen, denen o die Freiheit, namentlich« die Redesreihcib nur Theorie, nich-i aber Praxis ist. Nach» isserm Brack sprach« der Kaudisdat der Deutschen Volk-IF Partei, Herr Schmshmachcermeister Besh und übernahm in glänzender Wider-rede die Entgeg nungen auf die Esinwlinde der Sozialdemokrae « ten, die awchi hier wieder den ilrrtumnclzeu Satz aufftelltem das; man ihnen allein Kriegsende zu verdanken habe und die Sozialdemokratie allein die wahre Volkspartei s ei. T l Jggcnsoqchi 25. Erz. Eier-sichre) Vor einigen Tagen wurde dem Müller Stozber m Kopfsberg ein Schiwesiti gestohlen und dem Bauern Vogl in Zolliing die ganze zumtlsrockk nen aufgehängte Wäsche. - » - . »Wald-en, 23. Tez (Brand.) Aus bisher noch; unbekannter Ursache« brach. im Stadel des Speis:teurs Martin Holzmann Feuer aus, dkls DE« Stadel samt wertvolle-m Inhalte, sowie Getreide und eine größere Anzahl HCIHUSV DEVnischxtete « s « i Braulina· 25. Tez æsisebstpahtjj «Jm hiesigen Bahnhoswartiefaal 2 Klasse wurde am l; Sonntag einer Frau ein Pelz im« Werte von 1000 Mark gestohlen. « Rasseln, III. Dez (Tödli«ch( verletzt) wurde im Bahnhofe Passau der Misllitiirrangierer Ot Wagner beim Wagenkuppelm : » · . E I tlidhrulnychl 25. Erz. (Erwischte Hamstee dieser Tage ein Schwein an eine Hliindleriw Als der Sioldateurat Nachischau hielt, war denkt; ,,fette Brocken« schon nach» Nürnberg geivandertsss s Dort konnte er jedorhi auf« telephonifche Be.naichrichtigung hin beschbagnahmt werden.</p>
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