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      <titleStmt>
        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1918-05-03"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">71. Jahrgang Nr. 121</biblScope>
          <date when="1918-05-03">1918-05-03</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
        </bibl>
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      <editorialDecl>
        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
        </p>
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          <p>Ae HeeresSeWe. Der deutsche Stricht. WTB. Berlin, den 2. Mai 1918. — Großes Hauptquartier: - , «SeAlicher «rteghsOmmtzlatz. Heeresgruppe des GvneralfelVmarschalts Kronprinz Rupprecht von Naher« ' und Heercsgrwppe des dcmtschen Kronprinzen. An den Schlachtfronten ist die Lage un­ verändert. Ter Artilleriekampf war im Abschnitt des Kemmelberges gesteigert .Auch zwischen Somme und Lucebach, bei Montdidier, Lasst gnh und Nohon lebte er vielfach auf. Im klebrigen blieb die Gefechtstätigkeit aus Erkundungen be­ schränkt. - i Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Herzog Albrecht von Württemberg. An der lothringischen Front war die fran­ zösische Artillerie in den Nachmittagsstunden rege. Kleinere Vorstöße wurden abgewiesen. . Osten. Ukraine. Vor 'Sebastopol brachen wir feindlichen Widerstand. Die Stadt wurde am 1. Mai kampflos von uns besetzt. -t*n. l senKxaiomvtietwe tstev i N«de»Lorfk. WTB. Berlin, den 2. Mai. Amtlicher Abendbericht: Von den Kriegsschauplätzen nichts neues. DK östm.-mg. Bericht. WTB. Wien, den 2. Mai, mittags. —• Amtlich wird gemeibet: , Keues. Ter Thes des Generalstab«. M tiiMfche SeriA. Konstantinvpel, 1. Mai. Amtlicher Bericht: I Palästinafront: Im Jordantale und öst­ lich des Jordan entwickelten sich neue Kämpfe. Seit den frühen Morgenstunden des 30. April versuchte der Engländer mit starker Infan­ terie und Kavaflerie einen Durchbruch nach dem Ostjordanland zu erzwingen .Alle seine Angriffe scheiterten bis zur Stunde an an dem tapferen Widerstande unserer Truppen, die ihre Stellungen restlos behaupten. Im Jordantale nach Norden vorgedrungene Kaval­ lerie ist von uns zum Kampfe gestellt. Die Heeresberichte.</p>
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          <p>Der österr.-ung. Bericht. Ae HeeresSeWe. Der deutsche Stricht. WTB. Berlin, den 2. Mai 1918. — Großes Hauptquartier: - , «SeAlicher «rteghsOmmtzlatz. Heeresgruppe des GvneralfelVmarschalts Kronprinz Rupprecht von Naher« ' und Heercsgrwppe des dcmtschen Kronprinzen. An den Schlachtfronten ist die Lage un­ verändert. Ter Artilleriekampf war im Abschnitt des Kemmelberges gesteigert .Auch zwischen Somme und Lucebach, bei Montdidier, Lasst gnh und Nohon lebte er vielfach auf. Im klebrigen blieb die Gefechtstätigkeit aus Erkundungen be­ schränkt. - i Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Herzog Albrecht von Württemberg. An der lothringischen Front war die fran­ zösische Artillerie in den Nachmittagsstunden rege. Kleinere Vorstöße wurden abgewiesen. . Osten. Ukraine. Vor 'Sebastopol brachen wir feindlichen Widerstand. Die Stadt wurde am 1. Mai kampflos von uns besetzt. -t*n. l senKxaiomvtietwe tstev i N«de»Lorfk. WTB. Berlin, den 2. Mai. Amtlicher Abendbericht: Von den Kriegsschauplätzen nichts neues. DK östm.-mg. Bericht. WTB. Wien, den 2. Mai, mittags. —• Amtlich wird gemeibet: , Keues. Ter Thes des Generalstab«. M tiiMfche SeriA. Konstantinvpel, 1. Mai. Amtlicher Bericht: I Palästinafront: Im Jordantale und öst­ lich des Jordan entwickelten sich neue Kämpfe. Seit den frühen Morgenstunden des 30. April versuchte der Engländer mit starker Infan­ terie und Kavaflerie einen Durchbruch nach dem Ostjordanland zu erzwingen .Alle seine Angriffe scheiterten bis zur Stunde an an dem tapferen Widerstande unserer Truppen, die ihre Stellungen restlos behaupten. Im Jordantale nach Norden vorgedrungene Kaval­ lerie ist von uns zum Kampfe gestellt.</p>
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          <p>Ae HeeresSeWe. Der deutsche Stricht. WTB. Berlin, den 2. Mai 1918. — Großes Hauptquartier: - , «SeAlicher «rteghsOmmtzlatz. Heeresgruppe des GvneralfelVmarschalts Kronprinz Rupprecht von Naher« ' und Heercsgrwppe des dcmtschen Kronprinzen. An den Schlachtfronten ist die Lage un­ verändert. Ter Artilleriekampf war im Abschnitt des Kemmelberges gesteigert .Auch zwischen Somme und Lucebach, bei Montdidier, Lasst gnh und Nohon lebte er vielfach auf. Im klebrigen blieb die Gefechtstätigkeit aus Erkundungen be­ schränkt. - i Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Herzog Albrecht von Württemberg. An der lothringischen Front war die fran­ zösische Artillerie in den Nachmittagsstunden rege. Kleinere Vorstöße wurden abgewiesen. . Osten. Ukraine. Vor 'Sebastopol brachen wir feindlichen Widerstand. Die Stadt wurde am 1. Mai kampflos von uns besetzt. -t*n. l senKxaiomvtietwe tstev i N«de»Lorfk. WTB. Berlin, den 2. Mai. Amtlicher Abendbericht: Von den Kriegsschauplätzen nichts neues. DK östm.-mg. Bericht. WTB. Wien, den 2. Mai, mittags. —• Amtlich wird gemeibet: , Keues. Ter Thes des Generalstab«. M tiiMfche SeriA. Konstantinvpel, 1. Mai. Amtlicher Bericht: I Palästinafront: Im Jordantale und öst­ lich des Jordan entwickelten sich neue Kämpfe. Seit den frühen Morgenstunden des 30. April versuchte der Engländer mit starker Infan­ terie und Kavaflerie einen Durchbruch nach dem Ostjordanland zu erzwingen .Alle seine Angriffe scheiterten bis zur Stunde an an dem tapferen Widerstande unserer Truppen, die ihre Stellungen restlos behaupten. Im Jordantale nach Norden vorgedrungene Kaval­ lerie ist von uns zum Kampfe gestellt. Der türkische Bericht. Neue Kämpfe in Palästina. Papicrnot in Australien. A m st e r d a m, 2. Mai. Einem hiesigen Blatte zufolge erfahren die Times aus Sidneh: Durch die Mitteilung der Regierung, daß, vor dem nächsten Dezember feine Schiffe zur Verfügung stehen würden, um Papier aus Amerika nach Australien zu befördern ,ist die Papiernot noch erheblich gewachsen. Inner­ halb einiger Monate werden vielleicht die 5 großjen Zeitungen Sidnehs und 2 Drittel der übrigen Zeitungen ihr Erscheinen einstellen.</p>
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          <p>Weichen häufigen deutschen Patrouillenrorstößen mit Vorliebe aus; eigene Patrouillen schikk'en die Franzosen nur iiy erheblicher Stirke gereicht, um die. Lücken wieder zu füllen. Zur Absetzung der Gomrinscb.rwaltimg in Gent. Brüssel, 1. Mai. Zur Absetzung der Gemeindeverwaltung in Gent erfährt der "Bel­ gische Kurier" von zuständiger Seite: Ter Bür­ germeister und der Schösse de Weert mußten durch Strafpersügung der Etappenkommandan­ tur Gent vom 18. März 1918 zu ?e 8000 Mark Geldstrafe verurteilt werden, weil sie sich an der ohne Zensurgenehmigung vorgenommenen; Vervielfältigung der Protest-Erklärung des Gemeinderats von Gent gegen die Unabhän­ gigkeits-Erklärung des Rates von Flandern beteUigt hatten. Beide haben an der ebenfalls caie Zensurgenehmigung erfolgten Verbrei­ tung dieser Druckschrift in der Stadt Gent mitgcrairtt. Tesiregen wurden sie nach Deutsch­ land gebracht und ihres AMtes enthoben. Verwandlungen amerikanischer Flieger . Amerikanische Flieger kommen als Mit­ glieder des amerikanischen Roten Kreuzes auf Hofpitalschifsen nach Europa. Tiefer Mißbrauch des Roten Kreuzes geht aktenmätzig aus Tolumenten hervor, die abgeschossenen amerika­ nischen Fliegern abgenommen wurden.Ein im Raume der Avmee des Generals Hutier herun­ tergeschossener Amerikaner hatte einen Paß bei sich, in dem er als «Mitglied Der "american ambulace seckvice für srance" bezeichnet ist. Tie Gefangenen geben unumwunden zu, daß es allgemein üblich fei, daß die Flieger für Oie Uebersahrt in den amerikanischen Ambulanz­ dienst eintreten und auf Hospitalschisfen her­ überkommen. Nach ihrer Landung in Frank­ reich treten sie dann sofort in das Aütomo- • bilkorps und von diesem Mr Fliegertruppe über. Ein gefangener Flieger trat direkt vom Ambulanzdrenst in das Fliegerkorps ein, ein anderer trug ein Attest bei sich, in dem bie Taten der verschiedenen Uebertritte amtlich be­ stätigt waren. Tie schweren englische» Verluste. Tie 90. britische Brigade hat nur mehr eine Gefechtsstärke von 11 Offizieren und 250 es ging, muß anerkannt werden. Um so grö&gt;f,or ist aber der Ruhm für die kampferprobte bayerische Truppe. Mit der Einnahme vonSapignies war ein Erfolg errungen, der schc den günstigen Fortgang der Kümpfe von ausschlag­ gebender Bedeutung gewesen ist. Schlicht und nüchtern klingt die Erzühlung dieser Kampfepisode aus der großen Schlacht. Und doch sprechen solche Tatsachen in beredterer Sprache als tönende Worte bmt bayerischer Tapfer­ keit. Zwischen £tfc und Avre. Berli n, 1. Mai. AU der Front zwiiieberbakte Sckan^tätia'keit fort Tiefe Ar- t mmen Westfront Ion Poperinghe bis zur ireverya,re ^lyanzlängieu sorr E,e ur- t Schweiz verteilt. England überläßt ihnen die ^ £”52°. V-rt-tbtgung ber wichtigsten Stellungen und to» CW **» tm die 9mm »&gt;*! Ar laertii. mit arehficr Keftiafeit auf den Anmarschwe- ——«“"u — — M ” ta « c « ett * ie allgemeine Wehrpflicht, «en Saften f ÄfSstcn u Me Turchführung der verlustreichsten, bisher T.e "Köln. Ztg." meldet aus Madrid, daß ^it'illeriestellunaen liegt für' die' Franzosen ergebnislosen Gegenangriffe. Vor Beginn der Spanier, die in Coruna angewmmen sind, er. mit außerordentlichen Verlusten verbunden Die deutschen Offenste verlief die Nordgrenze der zahlen, auf Kuba drohen die Anhänger der £ Ä S . fStoftma«. an d-° Cts*. j, Partei Mt dem MrgerMeg, Jato die Ortschaften und haben bereits die Städte | Englische Beurteilung der Lage. x pslrä't einführen tnnm-en s® e ^ r= Dörte^ß^wüst^TMönm^ ^ Gesangene englische Offiziere verhehlen 'kubanischen Polkes sei deutschfreundttch? wäh^orler m raune ^rummeryau,en oer.onoar. mis f )t die Bestürzung über den Verlust des . rend der Haß gegen die Nordamerikaner fortKemmelberges ,desssen bloßer Name in der eng- während .rachse. erilären ,daß sie sehr hohe Verluste hatten und schreckliche Tage durchlebten .Ter Ueber. . - . legenheit der deutschen Führung und der Unso m ber Nacht bomks 28. zum 59. -ätyvil ^^chxvckenheit bcr beutschen Sturminfanterie etnen Stoßtrupp in Stärke ton 100 Manw zollen sie volle Anerkennung. Es sei nicht . u : Ueber die «Mnfnnhm» u, dT ^« &gt;,• r der sich ber Chauny den deutschen Smten zu n-nanen das- das deutfcke kbeer iekt die Ober- . ™; Jünfnalime, welche dre letzten ,Ätzern «-sucht-, der aber Mutig abgewiesen i-ud Lv d-s -ngMch? d8°mm-n habe Et'n ?£ÄÄ' rf f Wurde und mehrere Tote vor den deutschen Onizier faate aus« Am Taae seiner Geianaem oer Schr, ,raumsrage drüben fanden, gibt sok«Mben liegen Heft. ' Sme Stillerm Mefe [SetSeu/e bS ‘trÄÄWT?? Frisch eingelieferte Gefangene vom sran- das schwere Sperrfeuer nach den rückwärtigen Jebbcä mltaeLSn «fhte» n* Mischen Infanterie-Regiment Nr. 30 berich- Linien zurückgegangen .Vorher hätten sie kü- ständig und weU biLn 'iS vf^ ten, daß ihr Regiment durch die deutsche und belweise Whisky getrunken. Er könne nicht sa- Geschachte der^Gewinne nnd^ N-rr'nNeigene Artillerie allein 30 Prozent Verluste , gen ,ob irgendwelche ton ihnen lebendig durch- - Statiü'' cmn 24 4 «ohabt hat. Das dritte Bataillon des Infam gekommen sind. Ein anderer Offizier 'sagte, - ^Ul' urtbbShafö T hÄ Sr terie--Regiments Nr. 99 ist nach Aussage von er habe drei Geschütze zu verteidigen gesucht. ‘ bebaaen^ nickt hefpiHni «mir + * gefangenen Regimentsangehörigen beim zwei- Dabei seien von 25 Pferden, mit denen die rJA ~ OeiienMckkeit^ nickte maligen Anmarsch zur Stellung und an,chlie- ■ Geschütze weggeführt nerben sollten, 23 durch ItAi hte ! k ? ßender Ablösung durch Artillerieseuer so gut i das deutsche Feuer umgekommen. Außerdem - untere b «n P h»rLr h^mm firJL 91 ? wie aufgerieben rvrden: die eintreffenden Er- . feien von der Bedienung neun Mann gesal- ‘ S qrrtn^uth Sre ""Errichtet, satzmannschasten haben bei weitem nicht aus- len und fünf verwundet worden .Ter Rest s sind^ —" Journal os Commerce" vom wirst Geddes vor, Versteüspiel zu treiben. Die Art und Weise ,in der die amtlichen TarstelHaag, 1. Mai. Unterhandlungen zwi- kuugen die Schiffe aufzählen, muß einem die scheu der belgischen Regierung in Le Havre ^ aus drangen, ob wir es hier mit^-'AdooDörfer in wüste Trümmerhaufen Tie französische Infanterie dagegen zeigt sich _ _ _ _ außerordentlich wenig rege. Ihre Vorposten xifiljen Armee schon faszinierend wirkte. Sie Flandern. Mit dem Auftreten starker franzö­ sischer Kräfte auch aus diesem Kampfschauplatz geriet in Gesangenschasn. Englische Pläne in Belgien. Abkommen geführt, wonach die englische Militävpolizei 18 Monate nach! Friedensschluß in und der englischen Regierung haben zu einem Maßnahme wird angegeben, die Unzufrieden­ heit im belgischen Volke sei so groß, daß ohne eine solche fremde Stütze der Ausbruch einer Revolution und der Sturz der Monarchie als sicher gelte, die nur ngch bei den Beamten und den vermögenden Schichten der Bevölker­ ung Unterstützung finde. Belgien bleiben soll. Als Grund für diese j Tatsachen^ u or unlt Zpst^^^ tt^CcfjT Die Times vom 20. 4. sasssen die gegenwärtige Lage in den Satz zusammen: daß der vorhaadene Schiffsraum weit hinter den Beölirfnissen der Nation zurückbleibt. Ter Schiffsraumman­ gel macht sich im Leben eines jeden von Ans täglich und stündlich bemerkbar und die Lö­ sung der Aufgabe wird täglich schtrerer. Leute, die die Lage kennen, sind der Ueberzeugung, daß jeder «Verzug die unglücklichsten Folgen habe. — "Sunday Times" vom 17. 4. schließt: Unser Mangel an Schiffen erreichte den Gefahr­ punkt. Unsere Versorgung leidet, ja selbst un­ sere Eisenbahnen befinden sich sehr bald in einer kritischen Lage. Tiefer Mangel stellt d.e militärische Kraft des Verbandes ernstlich in Frage. iieberbakte Sckan^tätia'keit fort Tiefe Ar- t mmen Westfront Ion Poperinghe bis zur ireverya,re ^lyanzlängieu sorr E,e ur- t Schweiz verteilt. England überläßt ihnen die ^ £”52°. V-rt-tbtgung ber wichtigsten Stellungen und Mann, wovon auf jede Kompagnie vier Of­ fiziere und 30 Mann treffen. Während betr O,,izierserfatz bereits eintraf, konnte die Bri- «... " , gäbe den Mannschaftsverlust bisher nicht er- i ~ tsch-hvltmvischeir Verhandlungen. &gt; gänzen ,da angeblich nur geringe englischeRe- ’ Ueber das deutsch-hvltädischs Wirtschafts» feilen im Hintergelände stehen. , fromme wird zwischen den beioen beteiligten i Staate weiter im Haag verhandelt werden.Tie Französische Opfer. I Verhadlungen über die Durchfuhr und die äbB erlin, 1. Mai. Für die bedrohte Was- rige zur Erörterung stehenden Fragen werden senehre des britischen Bundesgenossen oerblu- , dagege in Berli nzraischen der Reichsregierung ten unausgesetzt beste französische Truppen in ' nd dem holländischen Gesandten Baron GeAr laertii. mit arehficr Keftiafeit auf den Anmarschwe- ——«“"u — — M ” ta « c « ett * ie allgemeine Wehrpflicht, «en Saften f ÄfSstcn u Me Turchführung der verlustreichsten, bisher T.e "Köln. Ztg." meldet aus Madrid, daß ^it'illeriestellunaen liegt für' die' Franzosen ergebnislosen Gegenangriffe. Vor Beginn der Spanier, die in Coruna angewmmen sind, er. mit außerordentlichen Verlusten verbunden Die deutschen Offenste verlief die Nordgrenze der zahlen, auf Kuba drohen die Anhänger der £ Ä S . fStoftma«. an d-° Cts*. j, Partei Mt dem MrgerMeg, Jato die Ortschaften und haben bereits die Städte | Englische Beurteilung der Lage. x pslrä't einführen tnnm-en s® e ^ r= Dörte^ß^wüst^TMönm^ ^ Gesangene englische Offiziere verhehlen 'kubanischen Polkes sei deutschfreundttch? wäh^orler m raune ^rummeryau,en oer.onoar. mis f )t die Bestürzung über den Verlust des . rend der Haß gegen die Nordamerikaner fortKemmelberges ,desssen bloßer Name in der eng- während .rachse. erilären ,daß sie sehr hohe Verluste hatten und schreckliche Tage durchlebten .Ter Ueber. . - . legenheit der deutschen Führung und der Unso m ber Nacht bomks 28. zum 59. -ätyvil ^^chxvckenheit bcr beutschen Sturminfanterie etnen Stoßtrupp in Stärke ton 100 Manw zollen sie volle Anerkennung. Es sei nicht . u : Ueber die «Mnfnnhm» u, dT ^« &gt;,• r der sich ber Chauny den deutschen Smten zu n-nanen das- das deutfcke kbeer iekt die Ober- . ™; Jünfnalime, welche dre letzten ,Ätzern «-sucht-, der aber Mutig abgewiesen i-ud Lv d-s -ngMch? d8°mm-n habe Et'n ?£ÄÄ' rf f Wurde und mehrere Tote vor den deutschen Onizier faate aus« Am Taae seiner Geianaem oer Schr, ,raumsrage drüben fanden, gibt sok«Mben liegen Heft. ' Sme Stillerm Mefe [SetSeu/e bS ‘trÄÄWT?? Frisch eingelieferte Gefangene vom sran- das schwere Sperrfeuer nach den rückwärtigen Jebbcä mltaeLSn «fhte» n* Mischen Infanterie-Regiment Nr. 30 berich- Linien zurückgegangen .Vorher hätten sie kü- ständig und weU biLn 'iS vf^ ten, daß ihr Regiment durch die deutsche und belweise Whisky getrunken. Er könne nicht sa- Geschachte der^Gewinne nnd^ N-rr'nNeigene Artillerie allein 30 Prozent Verluste , gen ,ob irgendwelche ton ihnen lebendig durch- - Statiü'' cmn 24 4 «ohabt hat. Das dritte Bataillon des Infam gekommen sind. Ein anderer Offizier 'sagte, - ^Ul' urtbbShafö T hÄ Sr terie--Regiments Nr. 99 ist nach Aussage von er habe drei Geschütze zu verteidigen gesucht. ‘ bebaaen^ nickt hefpiHni «mir + * gefangenen Regimentsangehörigen beim zwei- Dabei seien von 25 Pferden, mit denen die rJA ~ OeiienMckkeit^ nickte maligen Anmarsch zur Stellung und an,chlie- ■ Geschütze weggeführt nerben sollten, 23 durch ItAi hte ! k ? ßender Ablösung durch Artillerieseuer so gut i das deutsche Feuer umgekommen. Außerdem - untere b «n P h»rLr h^mm firJL 91 ? wie aufgerieben rvrden: die eintreffenden Er- . feien von der Bedienung neun Mann gesal- ‘ S qrrtn^uth Sre ""Errichtet, satzmannschasten haben bei weitem nicht aus- len und fünf verwundet worden .Ter Rest s sind^ —" Journal os Commerce" vom wirst Geddes vor, Versteüspiel zu treiben. Die Art und Weise ,in der die amtlichen TarstelHaag, 1. Mai. Unterhandlungen zwi- kuugen die Schiffe aufzählen, muß einem die scheu der belgischen Regierung in Le Havre ^ aus drangen, ob wir es hier mit^-'AdooDörfer in wüste Trümmerhaufen Tie französische Infanterie dagegen zeigt sich _ _ _ _ außerordentlich wenig rege. Ihre Vorposten xifiljen Armee schon faszinierend wirkte. Sie erilären ,daß sie sehr hohe Verluste hatten und schreckliche Tage durchlebten .Ter Ueber. . - . legenheit der deutschen Führung und der Unso m ber Nacht bomks 28. zum 59. -ätyvil ^^chxvckenheit bcr beutschen Sturminfanterie etnen Stoßtrupp in Stärke ton 100 Manw zollen sie volle Anerkennung. Es sei nicht . u : Ueber die «Mnfnnhm» u, dT ^« &gt;,• r der sich ber Chauny den deutschen Smten zu n-nanen das- das deutfcke kbeer iekt die Ober- . ™; Jünfnalime, welche dre letzten ,Ätzern «-sucht-, der aber Mutig abgewiesen i-ud Lv d-s -ngMch? d8°mm-n habe Et'n ?£ÄÄ' rf f Wurde und mehrere Tote vor den deutschen Onizier faate aus« Am Taae seiner Geianaem oer Schr, ,raumsrage drüben fanden, gibt sok«Mben liegen Heft. ' Sme Stillerm Mefe [SetSeu/e bS ‘trÄÄWT?? Frisch eingelieferte Gefangene vom sran- das schwere Sperrfeuer nach den rückwärtigen Jebbcä mltaeLSn «fhte» n* Mischen Infanterie-Regiment Nr. 30 berich- Linien zurückgegangen .Vorher hätten sie kü- ständig und weU biLn 'iS vf^ ten, daß ihr Regiment durch die deutsche und belweise Whisky getrunken. Er könne nicht sa- Geschachte der^Gewinne nnd^ N-rr'nNeigene Artillerie allein 30 Prozent Verluste , gen ,ob irgendwelche ton ihnen lebendig durch- - Statiü'' cmn 24 4 «ohabt hat. Das dritte Bataillon des Infam gekommen sind. Ein anderer Offizier 'sagte, - ^Ul' urtbbShafö T hÄ Sr terie--Regiments Nr. 99 ist nach Aussage von er habe drei Geschütze zu verteidigen gesucht. ‘ bebaaen^ nickt hefpiHni «mir + * gefangenen Regimentsangehörigen beim zwei- Dabei seien von 25 Pferden, mit denen die rJA ~ OeiienMckkeit^ nickte maligen Anmarsch zur Stellung und an,chlie- ■ Geschütze weggeführt nerben sollten, 23 durch ItAi hte ! k ? ßender Ablösung durch Artillerieseuer so gut i das deutsche Feuer umgekommen. Außerdem - untere b «n P h»rLr h^mm firJL 91 ? wie aufgerieben rvrden: die eintreffenden Er- . feien von der Bedienung neun Mann gesal- ‘ S qrrtn^uth Sre ""Errichtet, satzmannschasten haben bei weitem nicht aus- len und fünf verwundet worden .Ter Rest s sind^ —" Journal os Commerce" vom wirst Geddes vor, Versteüspiel zu treiben. Die Art und Weise ,in der die amtlichen TarstelHaag, 1. Mai. Unterhandlungen zwi- kuugen die Schiffe aufzählen, muß einem die scheu der belgischen Regierung in Le Havre ^ aus drangen, ob wir es hier mit^-'Adookatenknifsen zu tun haben oder mit Staats­ männern .Unsere allmächtigen Gesetzgeber ha­ ben Angst, alle Tatsachen zu enthüllen. Sie erilären ,daß sie sehr hohe Verluste hatten und schreckliche Tage durchlebten .Ter Ueber. . - . legenheit der deutschen Führung und der Unso m ber Nacht bomks 28. zum 59. -ätyvil ^^chxvckenheit bcr beutschen Sturminfanterie etnen Stoßtrupp in Stärke ton 100 Manw zollen sie volle Anerkennung. Es sei nicht . u : Ueber die «Mnfnnhm» u, dT ^« &gt;,• r der sich ber Chauny den deutschen Smten zu n-nanen das- das deutfcke kbeer iekt die Ober- . ™; Jünfnalime, welche dre letzten ,Ätzern «-sucht-, der aber Mutig abgewiesen i-ud Lv d-s -ngMch? d8°mm-n habe Et'n ?£ÄÄ' rf f Wurde und mehrere Tote vor den deutschen Onizier faate aus« Am Taae seiner Geianaem oer Schr, ,raumsrage drüben fanden, gibt sok«Mben liegen Heft. ' Sme Stillerm Mefe [SetSeu/e bS ‘trÄÄWT?? Frisch eingelieferte Gefangene vom sran- das schwere Sperrfeuer nach den rückwärtigen Jebbcä mltaeLSn «fhte» n* Mischen Infanterie-Regiment Nr. 30 berich- Linien zurückgegangen .Vorher hätten sie kü- ständig und weU biLn 'iS vf^ ten, daß ihr Regiment durch die deutsche und belweise Whisky getrunken. Er könne nicht sa- Geschachte der^Gewinne nnd^ N-rr'nNeigene Artillerie allein 30 Prozent Verluste , gen ,ob irgendwelche ton ihnen lebendig durch- - Statiü'' cmn 24 4 «ohabt hat. Das dritte Bataillon des Infam gekommen sind. Ein anderer Offizier 'sagte, - ^Ul' urtbbShafö T hÄ Sr terie--Regiments Nr. 99 ist nach Aussage von er habe drei Geschütze zu verteidigen gesucht. ‘ bebaaen^ nickt hefpiHni «mir + * gefangenen Regimentsangehörigen beim zwei- Dabei seien von 25 Pferden, mit denen die rJA ~ OeiienMckkeit^ nickte maligen Anmarsch zur Stellung und an,chlie- ■ Geschütze weggeführt nerben sollten, 23 durch ItAi hte ! k ? ßender Ablösung durch Artillerieseuer so gut i das deutsche Feuer umgekommen. Außerdem - untere b «n P h»rLr h^mm firJL 91 ? wie aufgerieben rvrden: die eintreffenden Er- . feien von der Bedienung neun Mann gesal- ‘ S qrrtn^uth Sre ""Errichtet, satzmannschasten haben bei weitem nicht aus- len und fünf verwundet worden .Ter Rest s sind^ —" Journal os Commerce" vom wirst Geddes vor, Versteüspiel zu treiben. Die Art und Weise ,in der die amtlichen TarstelHaag, 1. Mai. Unterhandlungen zwi- kuugen die Schiffe aufzählen, muß einem die scheu der belgischen Regierung in Le Havre ^ aus drangen, ob wir es hier mit^-'Adoo-</p>
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          <p>Aus Rumänien. As Snmönitn. Sie Friedensverhandlungen mit Rn- 1 Mfänien. i Tie Unterzeichnung des Friedens von Bu­ karest ist in absehbarer Zeit zu erwarten. Ter bulgarische Ministerpräsident Radoslawotv hat sich entgegen seinen früheren Absichten eben­ falls nach Bukarest begeben. Auch die kürkischbülgarischen Meinungsverschiedenheiten haben eine vorläufige Regelung erfahren, die hof­ fentlich der erste Schritt zu einer endgültigen Regelung sein wird.</p>
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          <p>Aus der Ukraine. Aus der Ukraine. Umsturz in der Ukraine. Berlin, 2. Mai. In der Ukraine sind die alte Rada und die bisherige Regierung von in Kiew eingetrosfenen Bauerndeputierten ge­ stürzt worden. Tie neue Regierung hat sofort erklärt, sich auf den Boden des Brest-Litowsker Friedens zu stellen. Wie weiter berichtet wird, sind die in gen nicht mit der Staatsumwälzung in der Ukraine zusammen. r Kiew verhafteten Personen inzwischen aus der Hast entlassen worden. Tie Verhaftungen h^än- Torpedoboot Nr. 90 bei stürmischem Wetter</p>
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          <p>Aus neutralen Ländern. Vers verhadelt. Mann, wovon auf jede Kompagnie vier Of­ fiziere und 30 Mann treffen. Während betr O,,izierserfatz bereits eintraf, konnte die Bri- «... " , gäbe den Mannschaftsverlust bisher nicht er- i ~ tsch-hvltmvischeir Verhandlungen. &gt; gänzen ,da angeblich nur geringe englischeRe- ’ Ueber das deutsch-hvltädischs Wirtschafts» feilen im Hintergelände stehen. , fromme wird zwischen den beioen beteiligten i Staate weiter im Haag verhandelt werden.Tie Französische Opfer. I Verhadlungen über die Durchfuhr und die äbB erlin, 1. Mai. Für die bedrohte Was- rige zur Erörterung stehenden Fragen werden senehre des britischen Bundesgenossen oerblu- , dagege in Berli nzraischen der Reichsregierung ten unausgesetzt beste französische Truppen in ' nd dem holländischen Gesandten Baron Ge-</p>
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          <p>Ar laertii. mit arehficr Keftiafeit auf den Anmarschwe- ——«“"u — — M ” ta « c « ett * ie allgemeine Wehrpflicht, «en Saften f ÄfSstcn u Me Turchführung der verlustreichsten, bisher T.e "Köln. Ztg." meldet aus Madrid, daß ^it'illeriestellunaen liegt für' die' Franzosen ergebnislosen Gegenangriffe. Vor Beginn der Spanier, die in Coruna angewmmen sind, er. mit außerordentlichen Verlusten verbunden Die deutschen Offenste verlief die Nordgrenze der zahlen, auf Kuba drohen die Anhänger der £ Ä S . fStoftma«. an d-° Cts*. j, Partei Mt dem MrgerMeg, Jato die Ortschaften und haben bereits die Städte | Englische Beurteilung der Lage. x pslrä't einführen tnnm-en s® e ^ r= Dörte^ß^wüst^TMönm^ ^ Gesangene englische Offiziere verhehlen 'kubanischen Polkes sei deutschfreundttch? wäh^orler m raune ^rummeryau,en oer.onoar. mis f )t die Bestürzung über den Verlust des . rend der Haß gegen die Nordamerikaner fortKemmelberges ,desssen bloßer Name in der eng- während .rachse. Aus Amerika.</p>
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          <p>Der Krieg zur See. « Krie« pr See. Englkschs Stimmen zum A-B rotkrieg. Flandern. Mit dem Auftreten starker franzö­ sischer Kräfte auch aus diesem Kampfschauplatz geriet in Gesangenschasn. Englische Pläne in Belgien. Abkommen geführt, wonach die englische Militävpolizei 18 Monate nach! Friedensschluß in und der englischen Regierung haben zu einem Maßnahme wird angegeben, die Unzufrieden­ heit im belgischen Volke sei so groß, daß ohne eine solche fremde Stütze der Ausbruch einer Revolution und der Sturz der Monarchie als sicher gelte, die nur ngch bei den Beamten und den vermögenden Schichten der Bevölker­ ung Unterstützung finde. Belgien bleiben soll. Als Grund für diese j Tatsachen^ u or unlt Zpst^^^ tt^CcfjT Die Times vom 20. 4. sasssen die gegenwärtige Lage in den Satz zusammen: daß der vorhaadene Schiffsraum weit hinter den Beölirfnissen der Nation zurückbleibt. Ter Schiffsraumman­ gel macht sich im Leben eines jeden von Ans täglich und stündlich bemerkbar und die Lö­ sung der Aufgabe wird täglich schtrerer. Leute, die die Lage kennen, sind der Ueberzeugung, daß jeder «Verzug die unglücklichsten Folgen habe. — "Sunday Times" vom 17. 4. schließt: Unser Mangel an Schiffen erreichte den Gefahr­ punkt. Unsere Versorgung leidet, ja selbst un­ sere Eisenbahnen befinden sich sehr bald in einer kritischen Lage. Tiefer Mangel stellt d.e militärische Kraft des Verbandes ernstlich in Frage. iieberbakte Sckan^tätia'keit fort Tiefe Ar- t mmen Westfront Ion Poperinghe bis zur ireverya,re ^lyanzlängieu sorr E,e ur- t Schweiz verteilt. England überläßt ihnen die ^ £”52°. V-rt-tbtgung ber wichtigsten Stellungen und Mann, wovon auf jede Kompagnie vier Of­ fiziere und 30 Mann treffen. Während betr O,,izierserfatz bereits eintraf, konnte die Bri- «... " , gäbe den Mannschaftsverlust bisher nicht er- i ~ tsch-hvltmvischeir Verhandlungen. &gt; gänzen ,da angeblich nur geringe englischeRe- ’ Ueber das deutsch-hvltädischs Wirtschafts» feilen im Hintergelände stehen. , fromme wird zwischen den beioen beteiligten i Staate weiter im Haag verhandelt werden.Tie Französische Opfer. I Verhadlungen über die Durchfuhr und die äbB erlin, 1. Mai. Für die bedrohte Was- rige zur Erörterung stehenden Fragen werden senehre des britischen Bundesgenossen oerblu- , dagege in Berli nzraischen der Reichsregierung ten unausgesetzt beste französische Truppen in ' nd dem holländischen Gesandten Baron GeAr laertii. mit arehficr Keftiafeit auf den Anmarschwe- ——«“"u — — M ” ta « c « ett * ie allgemeine Wehrpflicht, «en Saften f ÄfSstcn u Me Turchführung der verlustreichsten, bisher T.e "Köln. Ztg." meldet aus Madrid, daß ^it'illeriestellunaen liegt für' die' Franzosen ergebnislosen Gegenangriffe. Vor Beginn der Spanier, die in Coruna angewmmen sind, er. mit außerordentlichen Verlusten verbunden Die deutschen Offenste verlief die Nordgrenze der zahlen, auf Kuba drohen die Anhänger der £ Ä S . fStoftma«. an d-° Cts*. j, Partei Mt dem MrgerMeg, Jato die Ortschaften und haben bereits die Städte | Englische Beurteilung der Lage. x pslrä't einführen tnnm-en s® e ^ r= Dörte^ß^wüst^TMönm^ ^ Gesangene englische Offiziere verhehlen 'kubanischen Polkes sei deutschfreundttch? wäh^orler m raune ^rummeryau,en oer.onoar. mis f )t die Bestürzung über den Verlust des . rend der Haß gegen die Nordamerikaner fortKemmelberges ,desssen bloßer Name in der eng- während .rachse. erilären ,daß sie sehr hohe Verluste hatten und schreckliche Tage durchlebten .Ter Ueber. . - . legenheit der deutschen Führung und der Unso m ber Nacht bomks 28. zum 59. -ätyvil ^^chxvckenheit bcr beutschen Sturminfanterie etnen Stoßtrupp in Stärke ton 100 Manw zollen sie volle Anerkennung. Es sei nicht . u : Ueber die «Mnfnnhm» u, dT ^« &gt;,• r der sich ber Chauny den deutschen Smten zu n-nanen das- das deutfcke kbeer iekt die Ober- . ™; Jünfnalime, welche dre letzten ,Ätzern «-sucht-, der aber Mutig abgewiesen i-ud Lv d-s -ngMch? d8°mm-n habe Et'n ?£ÄÄ' rf f Wurde und mehrere Tote vor den deutschen Onizier faate aus« Am Taae seiner Geianaem oer Schr, ,raumsrage drüben fanden, gibt sok«Mben liegen Heft. ' Sme Stillerm Mefe [SetSeu/e bS ‘trÄÄWT?? Frisch eingelieferte Gefangene vom sran- das schwere Sperrfeuer nach den rückwärtigen Jebbcä mltaeLSn «fhte» n* Mischen Infanterie-Regiment Nr. 30 berich- Linien zurückgegangen .Vorher hätten sie kü- ständig und weU biLn 'iS vf^ ten, daß ihr Regiment durch die deutsche und belweise Whisky getrunken. Er könne nicht sa- Geschachte der^Gewinne nnd^ N-rr'nNeigene Artillerie allein 30 Prozent Verluste , gen ,ob irgendwelche ton ihnen lebendig durch- - Statiü'' cmn 24 4 «ohabt hat. Das dritte Bataillon des Infam gekommen sind. Ein anderer Offizier 'sagte, - ^Ul' urtbbShafö T hÄ Sr terie--Regiments Nr. 99 ist nach Aussage von er habe drei Geschütze zu verteidigen gesucht. ‘ bebaaen^ nickt hefpiHni «mir + * gefangenen Regimentsangehörigen beim zwei- Dabei seien von 25 Pferden, mit denen die rJA ~ OeiienMckkeit^ nickte maligen Anmarsch zur Stellung und an,chlie- ■ Geschütze weggeführt nerben sollten, 23 durch ItAi hte ! k ? ßender Ablösung durch Artillerieseuer so gut i das deutsche Feuer umgekommen. Außerdem - untere b «n P h»rLr h^mm firJL 91 ? wie aufgerieben rvrden: die eintreffenden Er- . feien von der Bedienung neun Mann gesal- ‘ S qrrtn^uth Sre ""Errichtet, satzmannschasten haben bei weitem nicht aus- len und fünf verwundet worden .Ter Rest s sind^ —" Journal os Commerce" vom wirst Geddes vor, Versteüspiel zu treiben. Die Art und Weise ,in der die amtlichen TarstelHaag, 1. Mai. Unterhandlungen zwi- kuugen die Schiffe aufzählen, muß einem die scheu der belgischen Regierung in Le Havre ^ aus drangen, ob wir es hier mit^-'AdooDörfer in wüste Trümmerhaufen Tie französische Infanterie dagegen zeigt sich _ _ _ _ außerordentlich wenig rege. Ihre Vorposten xifiljen Armee schon faszinierend wirkte. Sie erilären ,daß sie sehr hohe Verluste hatten und schreckliche Tage durchlebten .Ter Ueber. . - . legenheit der deutschen Führung und der Unso m ber Nacht bomks 28. zum 59. -ätyvil ^^chxvckenheit bcr beutschen Sturminfanterie etnen Stoßtrupp in Stärke ton 100 Manw zollen sie volle Anerkennung. Es sei nicht . u : Ueber die «Mnfnnhm» u, dT ^« &gt;,• r der sich ber Chauny den deutschen Smten zu n-nanen das- das deutfcke kbeer iekt die Ober- . ™; Jünfnalime, welche dre letzten ,Ätzern «-sucht-, der aber Mutig abgewiesen i-ud Lv d-s -ngMch? d8°mm-n habe Et'n ?£ÄÄ' rf f Wurde und mehrere Tote vor den deutschen Onizier faate aus« Am Taae seiner Geianaem oer Schr, ,raumsrage drüben fanden, gibt sok«Mben liegen Heft. ' Sme Stillerm Mefe [SetSeu/e bS ‘trÄÄWT?? Frisch eingelieferte Gefangene vom sran- das schwere Sperrfeuer nach den rückwärtigen Jebbcä mltaeLSn «fhte» n* Mischen Infanterie-Regiment Nr. 30 berich- Linien zurückgegangen .Vorher hätten sie kü- ständig und weU biLn 'iS vf^ ten, daß ihr Regiment durch die deutsche und belweise Whisky getrunken. Er könne nicht sa- Geschachte der^Gewinne nnd^ N-rr'nNeigene Artillerie allein 30 Prozent Verluste , gen ,ob irgendwelche ton ihnen lebendig durch- - Statiü'' cmn 24 4 «ohabt hat. Das dritte Bataillon des Infam gekommen sind. Ein anderer Offizier 'sagte, - ^Ul' urtbbShafö T hÄ Sr terie--Regiments Nr. 99 ist nach Aussage von er habe drei Geschütze zu verteidigen gesucht. ‘ bebaaen^ nickt hefpiHni «mir + * gefangenen Regimentsangehörigen beim zwei- Dabei seien von 25 Pferden, mit denen die rJA ~ OeiienMckkeit^ nickte maligen Anmarsch zur Stellung und an,chlie- ■ Geschütze weggeführt nerben sollten, 23 durch ItAi hte ! k ? ßender Ablösung durch Artillerieseuer so gut i das deutsche Feuer umgekommen. Außerdem - untere b «n P h»rLr h^mm firJL 91 ? wie aufgerieben rvrden: die eintreffenden Er- . feien von der Bedienung neun Mann gesal- ‘ S qrrtn^uth Sre ""Errichtet, satzmannschasten haben bei weitem nicht aus- len und fünf verwundet worden .Ter Rest s sind^ —" Journal os Commerce" vom wirst Geddes vor, Versteüspiel zu treiben. Die Art und Weise ,in der die amtlichen TarstelHaag, 1. Mai. Unterhandlungen zwi- kuugen die Schiffe aufzählen, muß einem die scheu der belgischen Regierung in Le Havre ^ aus drangen, ob wir es hier mit^-'Adookatenknifsen zu tun haben oder mit Staats­ männern .Unsere allmächtigen Gesetzgeber ha­ ben Angst, alle Tatsachen zu enthüllen. Sie erilären ,daß sie sehr hohe Verluste hatten und schreckliche Tage durchlebten .Ter Ueber. . - . legenheit der deutschen Führung und der Unso m ber Nacht bomks 28. zum 59. -ätyvil ^^chxvckenheit bcr beutschen Sturminfanterie etnen Stoßtrupp in Stärke ton 100 Manw zollen sie volle Anerkennung. Es sei nicht . u : Ueber die «Mnfnnhm» u, dT ^« &gt;,• r der sich ber Chauny den deutschen Smten zu n-nanen das- das deutfcke kbeer iekt die Ober- . ™; Jünfnalime, welche dre letzten ,Ätzern «-sucht-, der aber Mutig abgewiesen i-ud Lv d-s -ngMch? d8°mm-n habe Et'n ?£ÄÄ' rf f Wurde und mehrere Tote vor den deutschen Onizier faate aus« Am Taae seiner Geianaem oer Schr, ,raumsrage drüben fanden, gibt sok«Mben liegen Heft. ' Sme Stillerm Mefe [SetSeu/e bS ‘trÄÄWT?? Frisch eingelieferte Gefangene vom sran- das schwere Sperrfeuer nach den rückwärtigen Jebbcä mltaeLSn «fhte» n* Mischen Infanterie-Regiment Nr. 30 berich- Linien zurückgegangen .Vorher hätten sie kü- ständig und weU biLn 'iS vf^ ten, daß ihr Regiment durch die deutsche und belweise Whisky getrunken. Er könne nicht sa- Geschachte der^Gewinne nnd^ N-rr'nNeigene Artillerie allein 30 Prozent Verluste , gen ,ob irgendwelche ton ihnen lebendig durch- - Statiü'' cmn 24 4 «ohabt hat. Das dritte Bataillon des Infam gekommen sind. Ein anderer Offizier 'sagte, - ^Ul' urtbbShafö T hÄ Sr terie--Regiments Nr. 99 ist nach Aussage von er habe drei Geschütze zu verteidigen gesucht. ‘ bebaaen^ nickt hefpiHni «mir + * gefangenen Regimentsangehörigen beim zwei- Dabei seien von 25 Pferden, mit denen die rJA ~ OeiienMckkeit^ nickte maligen Anmarsch zur Stellung und an,chlie- ■ Geschütze weggeführt nerben sollten, 23 durch ItAi hte ! k ? ßender Ablösung durch Artillerieseuer so gut i das deutsche Feuer umgekommen. Außerdem - untere b «n P h»rLr h^mm firJL 91 ? wie aufgerieben rvrden: die eintreffenden Er- . feien von der Bedienung neun Mann gesal- ‘ S qrrtn^uth Sre ""Errichtet, satzmannschasten haben bei weitem nicht aus- len und fünf verwundet worden .Ter Rest s sind^ —" Journal os Commerce" vom wirst Geddes vor, Versteüspiel zu treiben. Die Art und Weise ,in der die amtlichen TarstelHaag, 1. Mai. Unterhandlungen zwi- kuugen die Schiffe aufzählen, muß einem die scheu der belgischen Regierung in Le Havre ^ aus drangen, ob wir es hier mit^-'Adoo- Rene Ausdehnung der Sperrzone durchs England. Haag, 1. Mai. Täs holländische Aus­ wärtige Amt teilt mit, daß die britische ArMiralität die Sperrzone aus der Nordsee wie­ der ausgedehnt hat und zwar aus der Höhe vvn Udsire quer über die Nordsee nach den Orkney-Inseln. Hierdurch wird die Holland gestattete freie Fahrtrinne zwischen Bukkefjörd und Selbjörufjörd erheblich beeinträchtigr, oder vielleicht völlig unverwendbar gemachr. Englische Kriegsschiffe vernichtet. Amsterdam, 2. Mai. Nach einer amt­ lichen Meldung ist das britische Kanonenboot "Cowalip" am 35. April durch Torpedoschuß versenkt worden. Fünf Offiziere und einMann werden vermißt. Alm gleichen Tage ist das gesunken; von ihm werden ein Offizier und t 12 Mann vermißt. Kiew verhafteten Personen inzwischen aus der Hast entlassen worden. Tie Verhaftungen h^än- Torpedoboot Nr. 90 bei stürmischem Wetter</p>
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          <p>Tages-WerfiO. Ein Bund deutscher Ajmtsanwälte ist gegninbet worden. Als Hauptarbeitsziel gilt die allgemeine Standeshebung. Zum 1. Vorsitzen­ den wurde der Atntsanlrült Lauser-Hanau ge­ wählt. f 1 Tjer Tunk des Reichsdank- Präsidenten an die Helfer bei der Werbearbeit aut 8. Kjriegsanleihc. Zu dem gewaltigen Ersolg dieser 8. Kriegsanleihe hat neben der immer allgemeiner gewordenen Erkenntnis ihrer Bedeutung und neben dem Pflichtgefühl und der Opferwillig­ keit unseres Volkes auch diesmal wieder die immer feiner ausgestaltete Werbearbeit außer­ ordentlich viel beigetragen. Auch diesmal wie­ der sind ihr in allen Schichten Und Kreisen Hunderttausende freiwilliger Helfer erstanden, die die Werbearbeit von Haus zu Haus, von Person zu Person trugen, unermüdlich aufklä­ rend, weckend und werbend. Wieder haben alle Vermittlungsstellen sich hingebend in den Dienst der Sache gestellt, hat die gesamte deut­ sche Presse, Schristleitungen und Verleger, ha­ ben Bühnen und Lichtspieltheater, opferwil­ lig und unermüdlich in erfolgreicher Mitarbeit gewetteisert und die Zeichnungssreudigkeit an­ geregt, wieder haben durch das ganze Reich die Verwaltungsbehörden in Stadt und Land und im regsten Verein mit ihnen die Vertrau­ ensmänner die Werbearbeit geführt und im­ mer feiner durchgebildet, und die hingebende Mitarbeit zahlloser Helfer aus allen Kreisen, insbesondere der Geistlichkeit und Lehrerschaft und der auch hier wieder tapfer und begeistert einspringenden Schuljugend gefunden. Und mit und neben ihnen haben auch diesmal wieder die verschiedenen Behörden, die Handels-, Land­ wirtschafts- und Handwerkskammern, die städ­ tischen und landwirtschaftlichen Verbände und Vereine, die Landschaften, Fideikommiß- und Stiftungs-Verwaltungen, Arbeitgeber und Be­ triebsleiter, Männer wie Frauen, jeder in sei­ nem großen oder kleinen Wirküngskreise, mit der alten Hingebung sich eingesetzt und sich ihren Anteil an dem Erfolg gesichert, und wieder hat sich zu dieser einmütigen Betäti­ gung der Heimat die ebenso freudige und eben­ so noch! erhöhte Mitarbeit unseres gesamten Heeres und unserer Flotte gestellt, und auch in ihren Reihen wie die bisher schon gemelde­ ten Feldzeichnungen — 553 Millionen gegen 424 bei der letzten Anleihe — zeigen, gesteigerte Erfolge erzielt. — Ihnen allen, die bei die­ ser Werbearbeit mitgeholfen, möchte ich auch heute wieder warmen Dank sagen. Reifeprüfungen hinter der Front. Um Primanern, die bei ihren Truppenteilen nicht abkömmlich sind, um in der Heimat die Reife­ prüfung abzulegen, hierzu auch! ohne längeren Urlaub die Möglichkeit zu geben, werden jetzt hinter der Front Kriegsreifeprüsungen abge­ halten. Von der Möglichkeit, auf diese Weise Tages-Uebersicht. die Reifeprüfung abzulegen, wird in sehr wei­ tem Umfange Gebrauch! gemacht. Tjer Hansabund und die Uebergaitgswirh schüft. Ter Hansabund hatte vorgestern nach­ mittags eine Versammlung nach der Philhar­ monie in Berlin einberufen, die sich mit der Vorlage der Regierung über die Regelung der Uebergangswirtschaft befaßte. Geh. Rat Rießer führte den Porsitz. Einleitend wies der Geschäftsführer des Hansabundes T!r. Köhler daraus hin, daß unsere Ausgaben nach dem Kriege weltpolitischer Natur sein würden. Eine zentral organisierte Leitung für eine bestimmte Zeit nach dem Kriege würde sich wphl nichf umgehen lassen, doch erschienen die 'tuteten Kriegsgesellschasten, Wirtschaftsstellen des Rei­ ches und der Bundesstaaten unnötig, weil sie die Entschlußfähigkeit und Entschlußschnelligkeit, aus die es bei dem weltwKrtschaftlichen Wettbe­ werb ankomme, behinderten. Direktor Huldermann-Hamburg sprach! über die Schiffsraumfrage. Er beklagte, daß das Reichswirtschafts­ amt während seines Bestehens noch, keine Zeit gesunden habe, den ihm angegliederten Beirat auch nur ein einziges zu einer Aussprache zusammenzuberusen. Wenn die Regierung jetzt eine neue Organisation für die Uebergangs­ wirtschaft schaffen wolle, so ist nicht einzu­ sehen, warum diese hinsichtlich des Schiffsbaues und der Verwendung des Schiffsraumes mit obrigkeitlichem Zwange versehen sein solle. Tie Schiffahrt habe bisher auch während des Krie­ ges ohne Zagen und unter Risikos allen An­ sprüchen genügt und werde das auch weiter tun, ohne polizeiliche Bevormundung. Tjer Reichstag überwies gester das Ar­ beitskammergesetz nach! längerer Beratung eier oKmmission von 21 Mitgliedern und trat dan in die zweite Lesung des Haushaltes des Reichswirtschaftsamtes et . Prinz Sixtus Velin König Alfons. Wie aus London gemeldet wird, erfährt die "Ti­ mes": Prinz Sixtus von Bourbon besuchte am Montag einem Madrider Blatt zufolge in Be­ gleitung seines Bruders Xaver den König von Spanien. Das Blatt erfährt, daß er den König Alfons über seine Korrespondenz mit der Habsburger Familie aufklärte. Ter Prinz, so wird hinzugefügt, "und das sei vielleicht nicht ohne Bedeutung", fuhr aus der spanischen Hauptstadt nach! der belgischen Front. Tjer Ajbg. Erzberger hat, wie die "Germa­ nia" erfährt, gegen den Grasen von Schörv burg-Wechselburg wegen gelegentlich der Haupt­ versammlung des Zentrumswahlvereins für Sachsen gemachter beleidigender Aeußerungen gegen Erzberger gerichtliche Klage eingereicht.</p>
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          <p>6etfc 3 ■ *1» v’-v,. v "1-- -~**yt in der Münchner und Starnbergerseegege nd, am A!mmersee und im Chiemgau herum. , Bluttat eines Kriegsgefangenen. In Oxenbrunn bei Günzburg verletzte ein serbi­ scher Kriegsgefangener das 23jährige Dienst­ mädchen Kreszenz Frei durch 14 Messerstiche sehr schwer. Ter Serbe hatte das Mädchen wiederholt mit unsittlichen Anträgen belästigt und war stets aus Widerstand gestohln. Beide hatten 'vorgestern im Keller gemeinschaftlich Abbeiten zu 'verrichten. Bei dieser Gelegenheit wiederholte der Serbe sein unsittliches Ansin­ nen und bei der neuerlichen Weigerung des Mädchens siel er wiit dem Messer über dieses her. Tie Verletzungen der Frei sind sehr schwer, es ist aber Hoffnung vorhanden, sie am Leben zu erhalten. Ter Serbe wurde verhaftet. RiedllbWkW RMricht«. Tiefenbach, 1. Mai. (Vom Blitz erschla­ gen) wurde gestern aus freiem Felde der Bauer Stadler vom nahen Kogl. Vilshofen, 1. Mai. (Abschied.) Vergan­ genen Sonntag und Montag haben die beiden zum Bezirksamte Vilshofen gehörigen Di­ strikte Vilshofen und Osterhofen je in einer gesondert veranstalteten Feier Abschied ge­ nommen von ihrem zum Regierungsrat beim K. Staatsministerium des Innern beförderten Amtsvvrstande Herrn Regierungsrat K. Stützest Herr Bezirksamtmann Stützet hat es während seiner Amtstätigkeit — sie dauerte leider kaum zwei Jahre, denn die übrige Zeit der der Herb Bezirksamtmann im Felde —, verstanden, sich die Liebe und Wertschätzung und Anhänglich­ keit des Bezirkes in einer Weise zu erwerben, wie sie selten einem Versrältungsbeamten in der Kriegszeit zuteil wird. Bei reis dafür ist die einstimmige Klage im ganzen Bezirke über das Scheiden des Amtsvorstandes. Er war stets bestrebt, nicht bloß, mit dem Verstände, sondern vor allem auch, mit dem Herzen Beamter zu sein; das hat die Bevölkerung immer gefühlt und dankbarst auch, anerkannt. Haivlsing bei Landau, 1. Mai. (Kinds­ tötung.) Wegen Kindstötung ist die noch nicht 16 Jahre alte Söldnerstochter Maria Mitter­ meier von hier verhaftet und in das Aintsgerichtsgesängnis Landau a. Js. eingeliefert worden. Tie Genannte hat vor 4 Wochen heimlich ein Kindlein geboren, das sie bald nach der Geburt wieder aus dem Wege räum­ te. Tie Leiche des Kindes wurde gestern mit sichtlichen Spuren der Erdrosselung im Ma­ schinenhaus vergraben aufgefunden. , Straubing, 1. Mai. (Jubiläum.) Am 2. Mai kann die Herzogs, daher. Hofkunstan­ stalt Jakob Leser in Straubing die Feier des 150jährigen Bestehens begehen. In gleicher Familie durch nunmehr 5 Generationen fortererbt, hat sich die Firma durch den Fleiß und die Reellität ihrer Besitzer, namentlich aber durch die Tatkraft und den Unter­ nehmungsgeist ihrer jetzigen Inhaber, der Her­ ren Kommerzienrat Jakob Leser und Hofjuwe­ lier Oskar Leser, einen hervorragenden Platz im vaterländischen Kunstgewerbe erkvorben.</p>
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          <p>Sie Nebelst»«. ! i Roman von Anny Wothe. I 74) i l Machdruck verboten.) Ten Albschied würde er wvhl kurz machen. Auch das würde vorübergehen. Ter Tag neigte sich. Nun mußte er jede Minute kommen. Wie gut, daß Fridrun noch nicht aus der Stadt zurückgekehrt war und die Großmutter in ihrem Zimmer ein wenig ruhte. Sie war jetzt oft müde, die alte Frau. Nur im Wohnzimmer war neutrales Gebiet, da konnte sie am besten ihm ein paar Abschiedsworte auf den Weg geben. ( ' i i I ' ‘ Und wie sie noch sann, da stand er schon plötzlich vor ihr, Und M sie her üvchte jes wie Veilchenduft. Ein großer Strauß der blauen Blüten ruhte in Udines schmal gewordenen Händen. Einen Augenblick hielt seine lebenswarme Rech­ te auch ihren Arm umschlossen, dann lieh Graf Reimar sie wie erschreckt fallen. Mit einem eigentümlichen Aüsdruck seiner dunklen Augen sah der Graf auf seine junge Gattin nieder. , . i , ; Die Nebelfrau. Ich freue mich, dich um so viel besser zu finden, Undine, begann er mit etwas verschleier­ ter Stimme. Sie barg wider Willen ihr Antlitz in den duftigen Strauß, dann deutete sie auf' einen Sessel. i | Tu kommst, um Abschied zu nehmen, Rei­ mar? i i Ja, es wird mir diesesmal et ras schwer, fortzugehen. L i Erstaunt sah sie zu ihm herüber. 1 Reimar errötete unter diesem Blick fast wie ein junges Mädchen. Hastig erwiderte er: Es gibt so vielerlei WiderwärtigkeiteU, die mich eigentlich hier halten. Zuerst wagte ich nicht zu reisen, weil dein Zustand dem Arzte noch immer bedenklich erschien. O, auf mich hättest du keine Rücksicht neh­ men sollen, wehrte Undine herb ab. Ein prüfender Blick traf sie, als er unbe­ irrt fortfuhr: Tann kamen allerlei Mißhelligkeiten mit dem Inspektor in Südegarde. Tier neue scheint sich aber jetzt ganz gut anzulassen, und ich glaube, daß ich es wagen kann, fortzugehen, wenn nicht wieder neue Hemmnisse eintreten. Fragend sah Undine zu ihm aus. Tia gewahrte sie einen seltsamen Blick, der wie in heimlicher Zärtlichkeit ihre ganze Gestalt um­ fing. Ein Schauer rann durch ihre Glieder. Was sollte das? Was wollte er von ihr? Tü hast Aerger gehabt? [ Nein, das wäre zuviel behauptet. Ich bin nur in Sorge um dicht. t : 1 Um mich? Es war ein unverhohlenes Erstaunen, das aus Undines Worten sprach. Wieder färbte ein helles Rot den Bronze­ ton seiner Hallt. 1 Steine Stiefmutter haßt dich, kam es lang­ sam aus seinem Munde. Sie sucht dir zu schaden. Ich möchte dich warnen. Undine lächelte leise. TU siehst Gespenster. Fridrun ist ja gar nicht ernst zu nehmen. Tu täuschst dich. Sie sinnt aus Rache. Sie trifft mich nicht. Im übrigen ist sie entschlossen, zu reisen, und ich werde sie kaum hindern können. Es ist vielleicht auch besser, als wenn sie hier im "Gorlingshof darauf sinnt, dich zu kränken. &gt; J (Fortsetzung folgt.)</p>
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          <p>Niederbayerische Nachrichten. 6etfc 3 ■ *1» v’-v,. v "1-- -~**yt in der Münchner und Starnbergerseegege nd, am A!mmersee und im Chiemgau herum. , Bluttat eines Kriegsgefangenen. In Oxenbrunn bei Günzburg verletzte ein serbi­ scher Kriegsgefangener das 23jährige Dienst­ mädchen Kreszenz Frei durch 14 Messerstiche sehr schwer. Ter Serbe hatte das Mädchen wiederholt mit unsittlichen Anträgen belästigt und war stets aus Widerstand gestohln. Beide hatten 'vorgestern im Keller gemeinschaftlich Abbeiten zu 'verrichten. Bei dieser Gelegenheit wiederholte der Serbe sein unsittliches Ansin­ nen und bei der neuerlichen Weigerung des Mädchens siel er wiit dem Messer über dieses her. Tie Verletzungen der Frei sind sehr schwer, es ist aber Hoffnung vorhanden, sie am Leben zu erhalten. Ter Serbe wurde verhaftet. RiedllbWkW RMricht«. Tiefenbach, 1. Mai. (Vom Blitz erschla­ gen) wurde gestern aus freiem Felde der Bauer Stadler vom nahen Kogl. Vilshofen, 1. Mai. (Abschied.) Vergan­ genen Sonntag und Montag haben die beiden zum Bezirksamte Vilshofen gehörigen Di­ strikte Vilshofen und Osterhofen je in einer gesondert veranstalteten Feier Abschied ge­ nommen von ihrem zum Regierungsrat beim K. Staatsministerium des Innern beförderten Amtsvvrstande Herrn Regierungsrat K. Stützest Herr Bezirksamtmann Stützet hat es während seiner Amtstätigkeit — sie dauerte leider kaum zwei Jahre, denn die übrige Zeit der der Herb Bezirksamtmann im Felde —, verstanden, sich die Liebe und Wertschätzung und Anhänglich­ keit des Bezirkes in einer Weise zu erwerben, wie sie selten einem Versrältungsbeamten in der Kriegszeit zuteil wird. Bei reis dafür ist die einstimmige Klage im ganzen Bezirke über das Scheiden des Amtsvorstandes. Er war stets bestrebt, nicht bloß, mit dem Verstände, sondern vor allem auch, mit dem Herzen Beamter zu sein; das hat die Bevölkerung immer gefühlt und dankbarst auch, anerkannt. Haivlsing bei Landau, 1. Mai. (Kinds­ tötung.) Wegen Kindstötung ist die noch nicht 16 Jahre alte Söldnerstochter Maria Mitter­ meier von hier verhaftet und in das Aintsgerichtsgesängnis Landau a. Js. eingeliefert worden. Tie Genannte hat vor 4 Wochen heimlich ein Kindlein geboren, das sie bald nach der Geburt wieder aus dem Wege räum­ te. Tie Leiche des Kindes wurde gestern mit sichtlichen Spuren der Erdrosselung im Ma­ schinenhaus vergraben aufgefunden. , Straubing, 1. Mai. (Jubiläum.) Am 2. Mai kann die Herzogs, daher. Hofkunstan­ stalt Jakob Leser in Straubing die Feier des 150jährigen Bestehens begehen. In gleicher Familie durch nunmehr 5 Generationen fortererbt, hat sich die Firma durch den Fleiß und die Reellität ihrer Besitzer, namentlich aber durch die Tatkraft und den Unter­ nehmungsgeist ihrer jetzigen Inhaber, der Her­ ren Kommerzienrat Jakob Leser und Hofjuwe­ lier Oskar Leser, einen hervorragenden Platz im vaterländischen Kunstgewerbe erkvorben.</p>
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          <p>Den Onkel ermordet. Den Onkel ermordet. In Schlott, Gemeinde Widdersdors, Amts­ gericht Landshut, lebte sein längerer Zeit der 72 Jahre alte Austrägler Michael Berger auf dem Anwesen seines Bruders. Seit dem 9. April war der alte Mann verschwunden. Nun haben die Nachforschungen ergeben, daß er von dem Sohne seines Bruders, dem 18 Jahre alten Bauerssohn Lorenz Berger ermordet worden war. Der jugendliche Mörder hatte den alten Mann in einem Nebenraum des Anwesens durch einen Shrotschuß aus einem Jagdgewehr ge­ tötet, die Leiche dann aus einen Schubkarren geladen und hinter dem elterlichen Anwesen vergraben. Tier Mörder wurde gestern festge­ nommen und hier eingeliefert. Er hat die Tat bereits eingestanden. Als Beweggrund gibt er an, "daß er den Alten schon lange nicht leiden konnte". Heute vormittags ist von hier eine Gerichtskommission an den Tatort abgegangen, wo die Leiche ausgegräben und geöffnet und der Täter seinem Opfer gegenübergestellt wird.</p>
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          <p>Lokales. """ Skiesterbatzer». Lokaler. Landshut, bett 3. Mat —* Das Eisern e Kreuz wurde zu seinem Militärverdienstkreuz bei den schwerenKämpfen im Westen dem Maler Herrn Josef Bonhhuber, Sohn des Herrn Malermeisters Fleischmann hier verliehen. ^ , —* Todesfall. Gestern verschied hier Adele Frei in von Podewils, Ehrendame des St. Annaordens, Oberstenstochter im 70. Le­ bensjahre. Tie Verblichene, eine Schwester des Herrn Staatsministers a. D. und Ehrenbürgers der Stadt Landshut v. Podewils erfreute sich in allen Kreisen der hiesigen Bevölkerung gro­ ßer Beliebtheit. Mit ihr verlieren die Armen unserer Stadt eine große Wohltäterin. —* Den 7 0. Geburtstag feiert am 5. Mai Frl. Josesine Braunmüller, Privatiere, Schwester der Frau Kommerzienrat AVer hier, in voller körperlicher und geistiger Frische. —* Zur Fleisch Versorgung wird mit­ geteilt, daß für die kommende Woche wieder der volle Fleischanteil mit 250 Gramm zur Ab­ gabe gelangt. | 1 i r —* Der heutige Viktualien markt war fast ausschließlich zum Blumenmarkt ge­ worden. Außer einigen Gemüsepflanzen und jungem Gemüse waren lediglich große Mengen von Blumenpflanzen, Stecklinge und Gartenund Feldblumen vorhanden. Ter Kaninchen­ markt war gut beschickt. —* Gestohlen wurde heute nacht am Rennweg ein Schwaigerwägerl. —* Wegen Schnellfahrens mußte be­ reits wiederholt durch die Polizei gegen einen hiesigen rücksichtloseu Automobilsührer einge­ schritten werden. I — 1 * Arbeitskräf te für die He «ern­ te. Tie Wirtschaftsstelle Landshut schreibt: Es ist damit zu rechnen, daß der Bedarf an Ar­ beitskräften für die Heuernte besonders groß wird. Militärische Arbeitskräfte «erben in höchstmöglicher, aber keineswegs ausreichender Weise, Kriegsgefangene dagegen nicht mehr zur Verfügung gestellt werden können, da alle in den Lagern noch vorhandenen Kriegsgefange­ nen bereits zur Frühjahrsbestellung veraus­ gabt wurden. 11 Gemeinden haben Schüler­ kommandos angefordert, die zum Teil schon aus die einzelnen Betriebe abgestellt wurden. Tie Wirtschastsstelle Landshut sieht sich ge­ zwungen, immer wieder auf die in den Schülevkontmandos gegebenen Arbeitskräfte, welche in Heu- und Getreideernte sehr wohl helfen kön­ nen, aufmerksam zu machen. —* Für Beer en- u. Rhabarberweine hat die Bayer. Lebensmittelstelle neue Höchst­ preise festgesetzt. —* Wintersportgeräte können bis 30. Juni als Gepäck oder Expreßgut von denWintersportplätzen heimbesördert werden. —* Schont die Wäsche! Jederzeit — Eingedenk der Mahnung seid! — Wascht nicht nach gewohnter Frist, — Sondern nur Iren ns nötig ist! — Sammelt Regen in dem tz-aß: — Seife spart durch tzimmelsnaß! — Wascht und bleicht nicht scharf; denn wißt: — -Chlor jtte Avtzstosf Löcher frißt; — Weicht gut ein, spült gut zum Schluß: — Doppelt reinigts, spart Verdruß! — Löst das Pulver vorher auf; — Streuts nie trocken oben draus ! — Reibt und zerrt nicht wild draus los — Kocht so lang als nötig bloß! — Stets beim Kochen darauf seht, — Daß die Lauge übersteht! — Sengt den Stoff beim ,Biigeln nicht, — Meidet, daß die Falte bricht, — Tja statt Stärke mancher Schalk — Gips euch liefert oder Kalk! — "Kriegsrein", das genüge heut — "Schneeweiß" bleibt für Friedenszeit! — "Schont die Wä­ sche !" lautet schlicht, — Eines jeden Teutschen Pflicht!"</p>
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          <p>bach, ist ob 16. Mai 1918 erledigt. Endtag für Bewerbungen: 25. Mai 1918. &gt; 1 i i Tie Volksschullehrer-, Mesner- und Or-i ganistenstelle in Weihmörting, K. Tistriktsschulinspektion Rotthalmünster, ist ab 1. Mai 1918 erledigt. Endtag für Bewerbungen: 25. Mai 1918. l - j I Post- und Telegraphenverwaltung. In et. Weise wurde befördert: der Postverjralter Jak. Steiner in Simbach a. I. zum Ober-Postoerwal­ ter und Vorstand des Postamtes Passsau. 7.6.ßuiio le$ Kollegiums der GemeindebeliMWgteil Vorsitzender: Herr Hoflieferant Fahrmbachw. Donnerstag, den 25. April, i Eine Kred itübersch rettung bei der Etatposition Reservefonds wurde geneh­ migt. i , : i Das Stadtgartentor bei Loreiio, das durch ein Holzsuhrwerk umgefahren wurde, soll auf städt. Kosten wieder errichtet werden, da die Untersuchung ergab, daß das Mauerwerk bereits ruinös war. Herr Schlossermeister Kindscher, dessen Fuhrwerk die Schuld an dem "Umfalle" trug, übernimmt unentgeltlich die Schlosserarbeiten. Bei dieser Gelegenheit frug G.-B. Fellerer, ob das Fehlen dieses Tores die Ursache des Eindringens der streunenden Hunde im Hosgarten sei, denen Rehe, und Schwäne zum Opfer fielen. In der Debatte wurde noch betont, daß. ein einzelner Hund den ganzen Garten beherrsche, dort frei her­ umlaufe, (obwohl es dem Publikum verboten sei, Hunde mitzunehmen) und die Leute be­ lästige. " j \ : , ■ j i ! ; ! M I Dienstesnachrichten. RensteMchrichteit.. Schuldienst. Tie Volksschullehrer-, Mes­ ner- und Organiftenstelle in Huldsessen, K. Tistriktsschulinspektton Eggenfelden 1 in Koll-</p>
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          <p>bach, ist ob 16. Mai 1918 erledigt. Endtag für Bewerbungen: 25. Mai 1918. &gt; 1 i i Tie Volksschullehrer-, Mesner- und Or-i ganistenstelle in Weihmörting, K. Tistriktsschulinspektion Rotthalmünster, ist ab 1. Mai 1918 erledigt. Endtag für Bewerbungen: 25. Mai 1918. l - j I Post- und Telegraphenverwaltung. In et. Weise wurde befördert: der Postverjralter Jak. Steiner in Simbach a. I. zum Ober-Postoerwal­ ter und Vorstand des Postamtes Passsau. 7.6.ßuiio le$ Kollegiums der GemeindebeliMWgteil Vorsitzender: Herr Hoflieferant Fahrmbachw. Donnerstag, den 25. April, i Eine Kred itübersch rettung bei der Etatposition Reservefonds wurde geneh­ migt. i , : i Das Stadtgartentor bei Loreiio, das durch ein Holzsuhrwerk umgefahren wurde, soll auf städt. Kosten wieder errichtet werden, da die Untersuchung ergab, daß das Mauerwerk bereits ruinös war. Herr Schlossermeister Kindscher, dessen Fuhrwerk die Schuld an dem "Umfalle" trug, übernimmt unentgeltlich die Schlosserarbeiten. Bei dieser Gelegenheit frug G.-B. Fellerer, ob das Fehlen dieses Tores die Ursache des Eindringens der streunenden Hunde im Hosgarten sei, denen Rehe, und Schwäne zum Opfer fielen. In der Debatte wurde noch betont, daß. ein einzelner Hund den ganzen Garten beherrsche, dort frei her­ umlaufe, (obwohl es dem Publikum verboten sei, Hunde mitzunehmen) und die Leute be­ lästige. " j \ : , ■ j i ! ; ! M I 7. Sitzung des Kollegiums der Gemeindebevollmächtigten</p>
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          <p>AVSejterschntz. Nach Beschlüssen des Aus­ schusses wird die Regierung, ersucht, im Bundes­ rat für die Regelung einer reichsgesetzlichen Ar­ beitslosenversicherung zu wirken, Arbeitsgele­ genheit bereit zu stellen, eine Erwerbslosen­ unterstützung einzurichten und die Alrbeitsvernahmen getroffen seien, um die zurückkehrenden Kriegsteilnehmer in ein Avbeitsverhältnis un­ terzubringen und man könne annehmen, daß eine große. Fülle von Arbeit bereitstehe. Dem rnttlung unter Aufrechterhaltung der gemein­ nützigen Stellenvermittlung der sozialen Stan­ desvereine soweit nötig noch mehr zu zentrali­ sieren. Ter Minister des Innern Tr. von Brettreich erklärte, daß alle möglichen Matz­ schwer geschädigten Mittelstand und nichtun­ tergebrachten Arbeitern müsse durch eine vor­ übergehende Erwerbslosenunterstützung gehol­ fen iverden. Aus die reichsgesetzliche Einführ­ ung der Arbeitslosenversicherung werde die Re­ gierung beim Bundesrat hinwirken. i ^ Ausfuhr von Bich und Fleisch. Tie Bayer. Fleischversorgungssielle sieht sich veranlaßt, da­ rauf aufmerksam zu machen, daß, die Ausfuhr von Vieh, Wild, Geflügel, Fleisch und Fleisch­ waren aller Art aus Bayern nur mit Geneh­ migung der Bayer. Fleischversorgungsstelle er­ folgen darf. Als Ausfuhr aus Bayern gilt auch die AUssuhr aus dem rechtsrheinischen Bay­ ern in die Pfalz und umgekehrt, Ausfuhr­ genehmigungen, die von Kommunalverbänden, Gemeinden usw. erteilt I.i erben, sind unzuläsfsig und ungültig. ; , Feloposiverichr im erste Vierteljahr 1019 Im ersten Vierteljahr sind von den bayer. Feldpostastalten nach der Heimat 228 842 Brief säcke' im Gesamtgewichte von rund5197 543 Klg. und von den bayer. Postsammelstellen nach dem Felde 460 754 Brief säcke im Ge­ samtgewichte von rund 13 361870 Klg. ab­ gefertigt worden. Tpr Zcutralverband der Gemeindebeamtiit Bayerns hielt vom 26. bis 28.' April feine Vertreter-Versammlung in Würzbnrg ab Ver-&gt; bandsvorsitzender Jehle-München wies auf die während der 10 Jahre des Bestehens errunge­ nen Erfolge hin. Zn seinen Wohlfahrtseinrich­ tungen verwaltet der Verband ein Vermögen von 2 Millionen Mark. Ter Landesverband der Tistri'ktstierärzte hat sich- dem Verbände kürzlich angeschlossen. Eine sehr lebhafte Aus­ sprache fand zu dem Gegenstand: Vollzug des Gemeindebeamteygesetzes statt. Es wurde ein­ stimmig eine Entschließung angenommen, in der die Versammlung die Hoffnung ausfpricht, daß die im Vollzüge des Gemeind ebeamten-Gesetzes säumigen Gemeinden und Tistrikte nun zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Pflicht mit Einschluß, insbesondere auch der Ausstellung neuer Gehaltsordnungen angehalten werden! Zu den Teuerungszulagen wird auf die vielfach bestehenden Mißstände hingewiesen und die K. Staatsregierung und der Landtag eindringlich gebeten, die Petition des Verbandes vom 28. Januar 1918 so rasch als tunlich in zustimmen­ dem Sinne zu erledigen. Zur Kinderzulagen­ versicherung findet eine 'Entschließung Annah­ me, in der verlangt wird, daß vor Aüsdehnung der Versicherung aus die Gemeindebeamten die Staatsbeamtengehaltsordnung zeitgemäß ver­ bessert, die Gehälter der Gemeindebeamten den neuen Sätzen der Gehaltsordnung angepaßt un!b die Teuerungszulagen der Gemeindebeamten jenen der Staatsbeamten mindestens gleichge­ stellt werden. Es lrurde noch! die Ausarbeitung einer Denkschrift über die unerfüllten Wün­ sche der Gemeindebeamten beschlossen, der Ver­ einsbeitrag auf 10 Mark jährlich festgesetzt und 450 000 Mark für Erwerbung eines eigenen Verbandshauses in München bereitgestellt. Tlie bayerische Versafsungsscier wird bet Zeit entsprechend in ganz einfachen Formen gehalten werden. Ach Sonntag, den 26. Mai, findet vormittags 11 Uhr in den Kirchen Got­ tesdienst statt. Unmittelbar nach diesem bege­ ben sich die Mitglieder der Kammer der Meichsrüte und der Abgeordnetenkammer in die Re­ sidenz und zwar in den Thronsaal. Hier wird zuerst der Präsident der Kammer der Reichsräte Fürst Fugger |tm ddann der Präsident • der Kammer der Abgeordneten Von Fuchs eine kurze Ansprache halten. Ter König wird darauf erwidern. Daran schließt sich ein gemeinsa­ mes Essen an. Universitätsprosessor Tr. Töberl wird einem 1 an fljn ergangenen Auftrag entsprechend eine Festschrift veröffentlichen.</p>
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          <p>Mir Pvyrk. Site preußische Wahlrechtsborlage in 2. Lesung abgelehnt. Berlin, 2. Mai. Im Abgeordnetenhaus wurde heute der sozialdemokratische Antrag aus Wiederherstellung des Paragraph 3 der Re­ gierungsvorlage, der das gleiche Wahlrecht vor­ sieht, mit 235 gegen 183 Stimmen bei 4Mimin-enthaltungen abgelehnt. Berlin, 2. Mai. Im Abgeordnetenhaus erklärte heute der Vizepräsident des Staatsiministeriums Dir. Friedberg, es sei der Fall möglich, daß die Regierung auf das Recht der Auflösung nicht verzichten könne. Ob die Re­ gierung diesen Weg lbeschreiten werde oder nicht, wird sie erst bei der 3. Lesung 'kundgeben/ Va bis dahin noch, eine Verständigung möglich sei auf dem Wege, den der Ministerpräsident Gras Hertling angedeutet habe. Reue N-Bootscrfolge. WTB. Berlin, den 2. Mai. (Amtlich.) Auf dem nördlichen Kriegsschauplatz wurden wiederum 19000 Brutto-Register-Tonnen ver­ nichtet. 2 Dampfer wurden im Avrmelkanal aus stark gesicherten Gelertzügen herausge­ schossen. i Ler Chef des Mmiralstabes der Marine. Trauersvier für Richthofen. Berlin, 2. Mai. In der alten Garni­ sonskirche hielten heute die Luftstreitkräfte für ihren erfolgreichsten Flieger, den im Lustkamps gefallenen Rittmeister Manfred Freiherr von Richthofen eine Trauerfeier ab, an der auch die Kaiserin teilnahm. Site Lage in dcr Ukraine. i Berlin, den 2. Mai. Im Ausschuß des Reichstages für Ernährungsfragen besprach Un­ terstaatssekretär von Braun die Verhältnisse in der Ukraine. Sie hat im ©rieben etwa Q Millionen Tonnen Getreide an die Mittelmäch­ te ausgeführt. Während des Krieges sei sie stark zur Befriedigung der militärischen Be­ dürfnisse Rußlands herangezogen worden. Im lausenden Erntejahr kann die Ukraine nach, dem übereinstimmenden Urteile von Kennern des Landes fraglos 1 Million Tonnen abgeben. In letzter Zeit seien täglich-, etwa 200 Waggons ausgeführt worden. Nach den getroffenen Ab­ machungen liege die Ainsammlung des Getreides in den Händen der Ukrainischen Kommission. Tie Zustände im Lande seien bekanntlich noch Unsicher, die Verkehrsschwierigkeiten groß.. In­ folgedessen seien sowohl die deutschen Kommis­ sionäre als auch! die Ukrainischen Händler unter militärischen Schutz gestellt worden. Tie Be­ zahlung an die Bauern erfolge bei Abliefer­ ung des Getreides aus den Bahnhofkommandan­ turen. Leider liege die Kohlenerzeugung noch i in den Händen «der Bolschewiti. Tiefe hätten viele Bergwerke zerstört. Ter monatliche Koh­ lenbedarf für die Eisenbahn beläuft sich auf 115 000 Tonnen. Er muß vorwiegend aus Teutschland und Oesterreich gedeckt werden. Trotzdem fei Vorsorge getroffen, daß die Transportschwierigkeit pvogrammäßig über! runden werden könne. Tie Zahlungsoerhältnisse in der Ukraine seien in einer geradezu unglaub­ lichen Verfassung. 40 Milliarden Papiergeld, hergestellt von Berechtigten und Unberechtig­ ten, seien im Umlauf'. Trotzdem sei keines zu f haben. Von Deutschland würden Reichsschatz' scheine im Rubelkurse hergestellt, um die Geld| not zu beheben. Ter Unterstaatssekretär führte } dann weiter aus. der Einfluß der neuesten poli! tischen Ereignisse in Kiew sei schwer zu beurtei­ len. Mit dem Sturze der Rada, die nur sehr wenig Einfluß hatte, sei längst gerechnet wor­ den. Eine Verschlechterung der Zustände sei i kaum zu erwarten. Tos Land sei nach, dvr Aus$ teilnng der Güter von.den Bauern in Besitz ' genommen worden, ohne daß sie einen Rechts­ titel hatten. Tie Regierung hat die gesetzliche Regelung verabsäumt. Infolgedessen hat die , Frühjahrsbestellung empfindlich gelitten und 1 zwar bis zu 50 Prozent. Auch besteht in der | Ukraine eine starke Neigung, lieber an Großrutz' land zu liefern, als an die Mittelmächte. Tier Geldmarkt wird demnächst infolge der sott' räh. rend gesteigerten Papiergeldproduktion zusam‘ menbrechen. Jetzt schon steht die Mark höher im Absehen als der Rubel. Trotz aller'Schwie­ rigkeiten sei die Durchführung der Verträge zu ermöglichen, aUerdings nur dann, wenn ein starker militärischer Druck nachhelfe. Site Opsvr des U-Bootkricgcs. Amsterdam. 2. Mai. Wie ein hiesiges Blatt ans London erfährt, teilte der Vorsitzen­ de des Bundes der Matrosen und Heizer Haoelok Wilson mit, daß durch- den U-Bootskvieg seit August 1914 ungefähr 15 000 englische Seeleute umgekommen seien. Letzte Posten.</p>
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          <p>Stimmen aus dem Publikum. Stimmen ans dem Publikum. (vi, Redaktion übernimmt für Einsendungen um« dies, Rubrik dem Publikum gegenüber keine Berantwortun^ &gt; Wohnungsnot. / Während über Behebung der Wohnungs­ not tiefgründige Beratungen stattfinden, stehen in Nähe des Landshuter Schlachthofes zwei moderne Ruinen seit zwei Jahren unvollen­ det da. Zwei große Wohnhäuser sind im Roh­ bau vollständig ausgeführt, die Dächer eingelattet, die Dachziegel schon angefahren. Aber seitdem rührt der ziemlich- vermögliche Bau­ spekulant keine Hand mehr um die Wohnungen fertig zu stellen. Es bedarf jedenfalls nur die­ ses Hinweises, daß hier Dutzende vonWohnungen zu schaffen sind, um die zuständigen Stellen zu veranlassen, diesem Skandal ein Ende zu machen. Hl.. (Tier Hinweis auf diese Neubauruinen ist schon des öfteren erfolgt, allein genützt hat es bis jetzt noch nichts. D. S-chr.)</p>
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          <p>Regierungswechsel in der Ukraine. Regiernngswcchfel in der Ukraine. Rada und Regierung bon den Banerndelegiertea gestürzt. - I« der Krim wurde Scbastopol besetzt. — Das gleiche Wahlrecht im Prcnstischcn Abgeordnetcnhansc abgelehnt.</p>
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