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        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1918-06-24"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">71. Jahrgang Nr. 170</biblScope>
          <date when="1918-06-24">1918-06-24</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
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          <p>Im Mai 614000 Br.-R.-Tonnen versenkt. BfU KriegsSegirm wurden 17 Millionen 730 Br,-R.-Tonnen vernichtet. — Nachlassen der KaMpflLMgkeil an der Piavesront. — Feindliche Fliegerangriffe auf belgische Städte. Eine neue 15 Miüiarden-Borlage in Sicht - Die Flucht aus Paris. — Demission des österreichischen Kabinetts.</p>
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          <p>Die Heeresberichte.</p>
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          <p>WTB. Berlin. 22. Juni 1918, mittags Trotzes Hauptquartier: üetHAer KrtesSfA»«pl«tz. HceresgrrrPpe ves Ganeralfelvmarschatts Kronprinz Rupprecht von Bayer«. Zwischen Arras und Albert dauerten die heftigen Teilvorstöhe des Feindes bis zum Mor­ gen an. Sie endeten mit vollem Mißerfolg für den Gegner. Beiderseits der Scarpe, bei Borry Lecquerette, Hebuterne, Hamel und dem Walde von Arelui wurden stärkere englische Abteilungen in erbittertem Nahkampf zurückgeschlagen. Auch! an der übrigen Front trieb der 'Eng­ länder mehrfache vergeblich! Erkundungen vor. Bei Abwehr des Feindes und bei eigenen 'Vor­ stößen südlichj der Somme moifien wir Ge­ fangene. Feindlicher Fliegerangriff auf Brügge füg­ te der Bevölkerung Verluste zu. Heeresgruppe des deutschen Kronprinzen. Südwestlich! von Noyon wiederholte der Feind mit stärkeren Abteilungen seine vergeb­ lichen Angriffe. Südlich! von Vandelicourt, zwischen Oise und Marne erhöhte Tätigkeit des Feindes. Mehrfach angesetzte Erkundungsvorstöße der Franzosen blieben erfolglos. i Teilangriffe der Franzosen und Ameri­ kaner nordwestlich! von Chateau Thierrh wur­ den blutig abgewiesen. Stes 1. GevevalauartierMeiSeru iäBt&amp;eaSöEff. WTB. Ber lin, den 22. Juni, Amtli­ cher Abendbericht: Von den Kampffronten nichts Neues. WTB. Berlin, den 23. Juni 1918t Wrotzes Hauptquartier.) KrßsKK?Kss«plsÄ. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Kronprinz, Rupprecht w» Bayer« Beiderseits der Somme hielt die rege Tä­ tigkeit des Feindes am Ein nächtlicher Vorstoß der Engländer bei Morlancourt, zwischen Ancre und Somme, brach in unserem Feuer zusammen. Heeresgruppe des deutschen Kronprinzen. Französische Teilangrifse südöstlich von Merry wurden abgewiesen. i Der deutsche Bericht. Südöstlich von Reims machren wir bei kurzen Jnfanteriegesechten mit Italienern 36 Gefangene. Leutnant Löwenhardt errang seinen 28. Lustsieg. T«r 1. Generalquartlermei-Kerz S&amp;» bett fco Es 5. WTB. Berlin, den 23. Juni!. Amtli­ cher Abendbericht: Von den Kampffronten nichts Neues.</p>
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          <p>Bericht des Admiralstabes. U-Bootcrfolgc im axtntu; Ami. 1 WTB. Ber lin, den 22. Junst Amtlich. Im Monat Mai sind insgesamt i 614000 Br.-Rcg.-Tsnnkn i für unsere Feinde nutzbaren Handelsschifssraumes vernichtet worden. Ter ihnen zur Ver­ fügung stehende Welthandelsschiffsraum ist so­ mit allein durch! kriegerische Maßnahmen seit Kriegsbeginn um rund 17 730 000 Br.-R.--Tonnen verringert worden; hiervon sind rund 10 828 000 Br.-R.-Tonnen allein Verluste der englischen Handelsflotte. Nach den inzwischen gemachten Feststel­ lungen sind im Monat April außer den sei­ nerzeit bekannt gegebenen Verlusten von feind­ lichen oder im Dienste unserer Gegner fah­ renden Handelsschiffen noch! weitere Schiffd von rund 56 000 B.-R.-Tonnen durch kriegerische Maßnahmen schwer beschädigt in feindliche Hä­ sen eingebracht worden.</p>
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          <p>Der österr.-ung. Bericht. WTB. Wie n, den 22. Juni, mittags!. Amtlich wird gemeldet: Tie Kämpfe an der Piavefront haben ge­ stern an Heftigkeit abgenommen .Wo die Ita­ liener, wie in einzelnen Abschnitten des Montello und westlich! von San Toma, ihre Angriffe erneuerten, wurden sie wie früher unter gro­ ßen Verlusten abgeschlagen. Ter Feind verlor zwischen dem 15. und 20. Juni durch! unsere Flieger und durch! Ab­ wehr von der Erde aus 42 Flugzeuge. Außer­ dem büßte er 4 Fesselballone ein. . &lt; Tie Zahl der Gefangenen ist aus 40 000 gestiegen. Unter diesen befanden sich auch eini­ ge tschecho-slowakische Legionen, die sofort der durch! Kriegsgesetze vorgesehenen standrechtli-, chen Behandlung zugeführt wurden . Ter Ehef des Generalstabs. WTB. Wie n, den 23. Juni, mittags. Amtlich wird gemeldet: Tie Kämpfe an der Piave waren auch gestern weniger Heftig . Nur am Südflügel un­ serer Armeesront nahm der Feind nachmittags seine Gegenangriffe wieder auf. Sonst überall Geschützkampf. Tie schweren, wolkenbruchartigen Regen, die in der letzten Woche fast täglich in Venetien niedergingen und weite Strecken der Ebene unter Wasser setzten, haben für die Truppen die Lasten und Entbehrungen des Kampfes vervielfältigt. Tie Piave ist zu einem reißenden Strom geworden, dessen Waffermassen wieder­ holt den Verkehr zwischen beiden Ufern auf viele Stunden unterbanden. Es ist nur unter den größten Schwierigkeiten möglich, denKämpfern an der Front den nötigen Bedarf an Munition und Verpflegung zuzuführen. Um so größere Anerkennung ist den braven Trup­ pen zu zollen, deren Kampfkraft anch&gt; in solch! harter Lage ungebrochen blieb. T-er Chef des Generalstab».</p>
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          <p>Vom westlichen Kriegsschauplatz. Tie Gefährdung des Ministeriums Cletnenceauk Tas Kabinett Clemeneeau ist in voller Krise. Man bezweifelt, daß Briand der Ein­ ladung Clemenceaus, in sein Kabinett einzu­ treten Folge leisten wird. Wie den N. Zürcher Nachr. zu entnehmen ist, hänge das Bleiben Cle­ menceaus von Wilson ab. Tie Pariser Schäden. Bei dem jüngsten Fliegerangriff auf Pa­ ris erlitt nach, einer Meldung des "Progreß" nebst anderen Baulichkeiten ein großes Pariser Warenhaus sehr ernste Beschädigungen. Tie erhebliche Anzahl von Toten und Verwundeten wird der Nichtbeachtung behördlicher Anord­ nungen zugesprochen. Tas menschenleere Paris. !Paris bietet jetzt laut Times einen ähn­ lichen Anblick wie im Herbst 1914 .Es herrscht Menschenleere in den Straßen .Tie Regierung bereite sich aus das Schlimmste vor. Es werden alle Zivilisten, die nicht mit der notwendigen Arbeit beschäftigt sind, aufgefordert, {itili an einen anderen Ort zu begeben.</p>
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          <p>Der Aufenthalt des Zaren. Wie englische Blätter aus Jekaterinburg melden, bewohnt der frühere Zar mit seiner Familie in dieser Stadt ein kleines Haus. Ter Erzarewitsch soll ffkwer erkrankt sein. Tie Lage vcr Sowjetregierung gefährdet. Aus Rotterdam wird berichtet: Innerhalb Der englischen Regierung hat man nach, Infor­ mationen aus dem Auswärtigen Amte die Auf­ fassung, daß, die Lage der russischen Sowjetregierung so gefährdet sei, daß sie die imWerden begriffene Krise nicht überdauern wird. Noch vor der Ernte soll nach, dieser Londoner Auf­ fassung die Umwälzung in Rußland eine bür­ gerliche Regierung ans Ruder bringen, in der die Kadetten die Führung haben sollen. Nach Meldungen aus dem..Haag hat Trotzki eine Proklamation veröffentlicht, worin er die Erwartung ausspricht, daß die Sowjets der gegenrevolutionräen Bestrebung und der tsche­ chisch-slowakischen Banden Herr werden würden. Die '"W lerne* dazu, dies nicht Me j S’Vf "** m * größte Gefahr für die Polschewikiregierung sei, J ° sondern die drohende Hungersnot. Diese wird wahrscheinlich 'dazu führen, sie zu Fall zu bringen. &gt; Tie russische Gegenrevolution. M o s k au, 22. Juni. Tie Erhebung der Tschecho-Slowaken dauert an und erschwert die Verbindung auf den sibirischen Eisenbahnen itnb die Versorgung der Industriezentren mit Lebensmitteln. Tie Lage in Pensa ist ernst ge worden, da sich, die Stadt in der Gewalt ber Aufständischen befindet, die im Besitze vonPanzerautomobilen und Artillerie sind. Ein ern­ ster Kampf entwickelte sichj zwischen den Sowjcttruppen und den Tschechf-Slowaken. Verstär­ kungen werden von allen Seiten nach, den be­ drohten ' Punkten gesandt. Gegenwärtig sind die Tschecho-Slowaken Herren der StäüteMiae, Kozneisk, Tscheljabinsk und der Verbindungs­ linien. Tie Beilegung der Erhebung läßt sich für die nächsten Tage dank Ver Ergebenheit der tsch echo-slowakischen Truppen an dieSowjets voraussehen, da alle Zwischenfälle nur durch ihre Offiziere und gegenrevolutionäre russische Elemente hervorgerufen sind. Vormarsch! der Tscheche-Slowaken. Rach einer Meldung der Petersburger Te­ legraphenagentur marschierten die Tschecho-Slo­ waken nach, der Einnahme von Omsk aus Tobolsk und Jachtin. Tie an Zahl überlegenen tsch,echo-slowakischen Abteilungen haben dieSowjetstruppen aus Kaventin und Tscheljabinsk Zurückgeworfen.</p>
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          <p>Aus Rumänien. Der Friedensvertrag mit Rumänien. Äie die Voss.'Ztg. aus Bukarest meldet, unterbreitete in der gestrigen Parlamentssitz- . toan , e5 Mrt /n ung 'Ministerpräsident Marghiloman den Friedensvertrag zur Ratifizierung .Ter von der Regierung dem Parlament vorgelegte Gesetz­ entwurf zur zwangsweisen Bearbeitung "der Felder ist zunächst aus die Tauer von fünf Jahren angenommen worden. Wie das Regie­ rungsblatt "Teagul" hinzufügt, war das Ge­ setz eine Notwendigkeit, um zu verhindern, daß das Volk einer Hungersnot ausgesetzt ist.</p>
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          <p>Der Krieg mit England. Katze«flei,Wj-Polonaisen i» 'England, l Die deutsche U-Bootsperre, unter der das stolze England leidet, macht sich! von Tag zu Tag unangenehmer fühlbar .In alten Nah­ rungsmitteln herrscht die größte Knappheit und eine gewaltige Teuerung. Selbst Pferdefleisch ist rationiert. — Sehr bezeichnend für die Not in England ist eine Zeitungsnotiz in letz­ ter Zeit, die zu denken gibt: "In einem »Bezirke von Süd-London warm die Londoner Bür­ ger zu einer Katzentzleisch-Polonaise angetre­ ten." I Sie Lage in Südafrika. ! Haag, 22. Juni. Die Absplitterungsbe­ wegung Südafrikas von England macht nach der südafrikanischen 'Zeitung "Hollands,Zuidwegung Südafrikas von England macht nach der südafrikanischen Zeitung "Hollandisch-Zuid- Afrika" weitere Fortschritte. $ie nationalisti? sche Partei des Generals Hertzog, die sich! ent­ schieden gegen den Krieg wendet, i stnun so stark geworden, daß sie das Uebergewicht über die Partei Bothas errungen hat. In der Kap­ kolonie finden zahlreiche Kongresse statt, die die Wiedervereinigung der südafrikanischen mit der nationalistischen Partei bezwecken sollen.</p>
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          <p>Der Krieg mit Italien. Sie Angst um Venedig. Von der italienischen Grenze wird ge­ meldet, daß die fremden Konsuln von Ve­ nedig nach. Mailand übersiedelten. Tie "Jtalia" schrieb am Dienstag: Wir müssen bei der Forcierung der unteren Piave und ihres La­ gunengebietes mit einer Veränderung der stra­ tegischen Lage zwischen Venedig und der Brenta rechnen. Tie Zeitungen aus Venedig und Trebiso treffen seit mehreren Tagen nicht mehr tn der Schweiz ein.</p>
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          <p>Am Balkan. 2ns neue bulgarische Kabinett. Sofia, 22. Juni. (Bulgarische Telegr.Agentur.) Das neue Kabinett seht sich, wie folgt zusammen: Vorsitz, und Auswärtiges Malinow, Inneres Terkew, Finanzen Lipatschew, öffent_.. o . ,, " sicher ttnterricht Kostrinkow, Justiz Professor Tanaliow, Ackerbau Medjarow, öffentliche Arbeiten Muchanow, Eisenbahn Professor Mclow. Tre meisten Mitglieder des Kabinbtts gehören der demokratischen Partei an. Ko. strinkow und Lipatschew sind aus der RadewPartei hervorgegangen. Ter Kriegsminister war bisher der Oberbefehlshaber der 4. Armee, Tarkew, Lipatschew, Muchenvw und Mollow, gehörten schon dem ersten Kabinett Melinow an, das von 1908 bis 1911 im Amte geblieben war.</p>
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          <p>Aus China. Aeußerungen des chinesischen Minister­ präsidenten. Laut Tailh Mail erklärte der chinesische Ministerpräsident, man habe in China keinen Bolschewismus nötig; daher würden chinesische Soldaten in Charbin und an der Grenze mit­ wirken. Was Teutschland angehe, so mache die große Masse des Volkes keinen Unterschied zwi­ schen Teutschen und anderen Europäern, in­ dessen habe Deutschland wögen der Ermordung zweier Missionare China gezwungen, Tsingtau abzutreten und wegen anderer Vorfälle habd China später Port Arthur, Talnh und Waiheiwai herausgeben müssen.; Wenn Teutschland' nicht gewesen wäre, würde China heute noch etn geMtossene» Ganze» fern</p>
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          <p>Aus neutralen Ländern. f I Sie Austauschkonferen zim Haag. Haag, den 23. Juni. Ter Minister des f Aeuhern London hat gestern mittags die deut­ schen Delegierten der Kriegsgefangenenaustauschkonferenz zum Essen Ungeladen, an dem auch, unter oßnderen der deutsche Gesandt« Tr. Rosen und der holländische Gesandte in Schwe­ den Dr. von Vradenburg teilnahmen. Tie deut­ schen Telegierten haben heute abends im Ho­ lst Qu de Toelan einige führende holländi­ sche Persönlichkeiten, die auf dem Gebiete des Kriegsgefangenenwesens tätig sind, zum Tiner eingeladen. i</p>
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          <p>nun die Krise gelöst wird, ist uM), nicht zu ent­ scheiden. Tie Meinung geht dahin, daß Seidler ein neues Kabinett bilden und mit dem Para­ graph 14 weiter regieren oder vielmehr weiter wursteln wird. Zu allem Uebersluß kommt jetzt aud). noch eine Regierungskrise in Ungarn. Das Ministerium Wekerle wankt und Gras Tisza wird als Nachfolger genannt. Man braucht also auch dort einen Mann mit eiserner Faust, um Ordnung zu schaffen in dem- Chaos, das durch, die vermutlich, dezahlte Hetzarbeit von Aufwieglern unter der Beamten- und Ar­ beiterschaft entstanden ist und in Streiks und schlimmeren Dingen feinen Ausdruck findet. —»n-i TTi*n iimn» m ir i 11 i- .i r ». n i mi iii—r«iimiwiiinuniimi I, nirMwimiiT-</p>
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          <p>Allerlei. Für 100000 Mark Bilder hatte der 27jährige Kellner Max Eck und der 2-Mhrige Pianist Wilhelm Hooregger, der 27jähr. Kell­ ner Wiego Petersen und dessen Geliebte einer Reihe von Leuten herausgeschwindelt .Sie wur­ den in München festgenommen. , Ein heftiger Orkan, ist über dem Tessin (Schweiz) niedergegangen, welcher an den Kul­ turen großen Schaden anrichtete. Tie Reben haben schwer gelitten .Mais, Korn, und Kar­ toffeln sind fast gänzlich vernichtet. Auch die Obstbäume litten schweren Schaden.Drei Brüs­ ken wurden vom Hochwasser weggerissen und die Straßen verschiedentlich durch Erdrutsche unterbrochen . ,</p>
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          <p>Bayerische Nachrichten. Tie Tiroler Kaiserjägermusik weilt zur­ zeit in München ^Am Samstag vormittags brachte sie dem König ein Stöndchjen. Ter Oberrasbbiurr der Israelitischen Kultusgemeiude in München, Professor Dr. Goßmann Werner erlag am Samstag früh halb 3 Uhr im 65. Lebensjahre einem Herzschläge.</p>
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          <p>Niederbayerische Nachrichten. müseladuug nach, Werdau in Sachsen zum Ver­ sand bringen. Diese Ladung wurde jedoch, von Seite der Polizei einer näheren Untersuch­ ung unterzogen und zwar mit Erfolg. Fleisch, Dörrobst, und Nüsse fanden sich in größeren Mengen vor, welche sofort beschlag­ nahmt wurden. Außer dem Verluste der er­ wähnten Produkte wird der Schleichhändler noch, eine empfindliche Strafe zu gewärtigen haben. | ( Osterhasen, 22. Juni. (Hcmstertrick.) Un­ serer Gendarmerie ist es gestern gelungen, vor Abfahrt des Personenznges um 9 Uhr vor­ mittags nach, Plattling zwei Hamsterer abzu­ fangen, welche ein schweres, wohlverpacktes Schwein dem Wege des Schleichhandels zuführen wollten .Einer dieser beiden Schleichhändler war als "Lokomotivführer" verkleidet und so wäre der Gendarmerie beinahe dieser Fang entgangen, wenn die beiden nicht von Winzer her, wo sie mit ihrer Bente über die Donau fuhren, sinalisiert gewesen wären. Neuhausen, 20. Juni. (Vom Herz schlage getroffen) wurde aus einem Wagen, mit dem er in den Wald fuhr, der 59 Jahre alte Gütler Jakob Nagler von Prosmehring. Tie Ochsen des Gespannes hatten sich, losgerissen ünd wei­ deten auf einer Wiese. Daraufhin hielt man Nachschau und fand den Nagler tot aus dem Wagen im Walde. Straubing, 23. Juni. (Höchstpreis-Ironie.) Auf dem hiesigen Viktualienmarkt forderte ge­ stern eine Bauersfrau von Motzing für neun Gänse pro Stück sage und schreibe 40 Mark. Tie "Paradiesvögel" wurden polizeilich, be­ schlagnahmt . ; 'i Drrauvnrg, ’ZS. Juni. (Schleichhandel im Großen.) Herr Peter Reumann, Landesproduktengeschäst dahier, wollte eine größere Ge-</p>
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          <p>Tiefer antwortete, daß bereits einmal in die­ sem Monat Käse verteilt wurde und voraus­ sichtlich am nächsten Dienstag wieder solcher verteilt werden könne. Auch! die k. Regierung habe in dieser Sache bereits Erhebungen ge­ pflogen. standen bis jetzt nur 48 Gramm pro Anteil zur Verfügung. Damit sei nichts anzufangen gewesen. Nun steht das Eintreffen von Weichkäse bevor, sodaß mindestens ein Fünftel- oder ein Viertelpfund zur Abgabe gelangen kann. Dieses Quantum könne dann von den Kaufleuten doch! zur Verteilung ge­ bracht werden. —* Ueber Ein koch- und Zusatzzucker richtete Herr M.-R. Kohlndorfer in der letzten Magistratssitzung eine Anfrage an den Leiter der Lebensmittelstelle. Dieser antwortete, daß noch ein Waggon des Zulagezuckers ausstehe, der aber voraussichtlich! bis Montag einlaufen werde, sodaß die Verteilung am Donnerstag er­ folgen "könne. "Es gelangen 2 Pfund Einmach­ zucker und 700 Gramm Zulagezucker zur Ver­ teilung, somit zusammen 3 Pfund 200 Gramw. Herr M.-R. Kohlndorfer fragte, worauf es zu­ rückzuführen sei, daß in anderen Städten grö­ ßere Quantitäten Zucker zur Verteilung ge­ langen, z. B. in München 4 Pfünd&gt;. Im Sinne der Gerechtigkeit müsse auch die Stadt Landshut das gleiche Quantum beanspruchen können. Herr Sekretär Sauter entgegnete, er Labe be­ reits beim Magistrat beantragt, es solle deshalb bei der Landesverteilungstelle in München Vorstellung erhoben werden. Daraus erging von dort der Bescheid, es Ländle sich! um Ein­ sparungen. München bekomme pro Kopf und Monat 800 Gramm zugewiesen und verteile 750 Gramm. München hat aber mindestens ähnlichen Taraverlust wie Landshut (5 Proz.). Bei wenig Paketzucker aber komme man nicht unter 7 Prozent Taraverlust aus. Das wären bei 800 Gramw 66 Gramm oder ein Rest! von 744 Gramw. Es müßte denn sein, daß! München mehr Paketzucker erhalte. Bei diesem! gebe es keinen Taraverlust. Jedenfalls komme! auch! München nicht unter 5 Prozent Taraver­ lust aus. Somit verbleiben noch! 760 Gramm/ sodaß bei einer Verteilung von 750 Grammnür! 10 Gramw übrig bleiben. Damit könnte aber nicht so viel etübrigt werden, als die erhöhte' Einkochzuckerntenge betrage. Er könne sich! nur! denken, daß die Großstädte nach! einem anve-' rat Schlüssel beliefert werden als die kleineren Orte. Herr M-iM Kohlndorfer meinte, dies sofle einmal festgestellt werden, denn er sehe nicht ein, warum nich^ alle Orte gleich belle-, sert werden sollen. Herr Sauter fügte üoch an,' in Landshut seien nach, der letzten Volkszählung 22 503 Personen anwesend. Trotzdem seien im­ mer noch 22 847 Zuckermarken abgegeben, also 344 zuviel. Ties könne nicht allein von Zu­ lagen, Aufenthaltswechsel etc. herrühren. Er glaubt, daß auch« diese Differenz bei Neuvertei­ lung der Fleischkarten und deren Kontrolle behoben werde und festgestellt werden kann, welche Familien mehr Marken abgeben, als ihnen zustehen. Wiederholt wurden polizeili-, che Kontrollen vorgenommen, die aber meist ein negatives Ergebnis hatten. Nur wenige Fälle von Mehrabgabe von Marken konnten festge­ stellt werden. Es könnte dies nur einwandfrei geschehen, wenn bei einer neuen Volkszählung nach dem Beispiele von Regensburg die Abgabe der Volkszählungslisten in den Lebensmittel­ abgabestellen erfolgen müßte und dort sofort kontrolliert würde, ob die Zahl der Personen mit den abgegebenen Marken übereinstimme. Herr Baurat Scheller regte an, ob es nicht inöglich&gt; fei, mehr Würfelzucker zu bekommen. Herr Sekretär Sauter erwiderte, daß 'Landshut sich wiederholt um Mehrzufuhr von Würfelzucker bemüht habe. Tie Regensburger Fabrik sei auch! entgegengekommen. Es liegt aber ein Rundschreiben der Lebensmittelversorgungsstel­ le vor, daß hauptsächlich! gemahlener Zucker zur Verteilung gelangen solle . Hierbei kommt es oft vor, daß die Papiersäcke brechen und dckbei noch! Zucker veAoren geht. Tie Kommunaloer­ bände streben schon lange die Zuweisung von Zucker in Nettogeivicht an, allein die Reichszuckerstelle lehnte dies ' stets ab. Neuerdings wurden wieder Vorstellungen in Berlin erho­ ben. Der Erfolg müsse erst abgewartet wer­ den. Auf eine Bemerkung des Herrn M-'R- i Kohlndorfer, daß der einfache Mann draußen es nicht verstehe, warum Landshut immer we­ niger Zucker bekomme und einmal der Nachweis geführt werden solle, woran dies liege, betonte Herr Sekretär Sauter, daß Passau für 28 Tage 625 Gramm Zucker verteile, also weniger wie Landshut. Ter Einmach- und Zulagezucker betrage 3 Pfund. Wir verteilen 3 Pfund 200 Gramm. In Landshut sei aber bezüglich! der Zuckerbelleserung der Apotheken noch keine Ab­ machung getroffen. Auf die Frage des Herrn M.-R. Hintermeier, womit die Apotheken ihren Himbeersaft einmachen sollen, erklärte Herr Se­ kretär Sauter, daß Himbeersaft geliefert wer­ den solle. (Zuruf: Mt Saccharin.) Herr MR. Kohlndorfer meinte, es liege da ähnlich! wie bet der Marmelade. Niederbayern müsse als Erzeugungsland der Waldfrüchte diese abgeben und erhalte diese mit Saccharin gezuckert wieder zurück, statt daß ein größeres Zuckerquantum hier verteilt werde. Herr Sauter fügte noch! an, daß bei der Abgabe von Einmach- und Zusatzzucker infolge der größeren Geldausga­ be, die von manchen Familien hart empfunden werde, die Geschäftsleute angewiesen werden sollen, den Zucker in mehreren Teilen abzuge­ ben. Er betonte aud&gt; .noch, daß die langsame Beförderung — vor kurzem brauchte ein Wag­ gon Zucker von Regensburg hierher wieder 8 Tage — hindernd in der Verteilung sei. Für Diebstähle von Zucker werde wohl von der Bahn Ersatz in Geld erstattet, aber eine Nach­ lieferung des Zuckers trete nicht ein. Damit .schloß die ausgedehnte Besprechung dieser An­ sgelegenheit. ; i j —-* Das Bürgerrecht wurde verliehen: gegen Gebühr dem Wetzgermeister Sebastian Agerer? gebührenfrei den folgenden Kriegs­ teilnehmern: Hausmeister Michael Weinzierl, Maurer Joseph Tennerl, Maurer Simon Ecker, Magazinier Simon Eichner, Lokomotivheizer Alois Gahr, Kanonier Josef Graser, Hilfsarbei-. /et Peter Günzkoser, Volksschullehrer Rudolf 'Gruber, Volksschullehrer Ludwig Jungwirth, Handelsmann Joseph Krebs (Feldzug 70/71), Brauereiführer Johann Krogler, Feldwebel leutnant Georg Mittermeier, Fabrikarbeiter Max Schmidbauer, Bäcker Xaver Spieglmeier. ! —* An Fett erhalten wir diese Woch«e 55 Gramm Butter für den Anteil. 1 —* Keine Herbstdult. Ter Verein rei­ sender Schausteller und die Vereinigung der Meß- und Marktfieranten Laben an den Stadt­ magistrat eine Eingabe gerichtet, in welchjer um die Wiederabhaltung der Herbstdult gebe­ ten wurde. Zugleich! drückten die Verbände ihre Zustimmung zu ev. Erhöhungen "der Platzund Budengebühren aus. Das städt. Lebens­ mittelamt wies hierzu daraufhin, daß die Le­ bensmittelversorgung noch! schwieriger gewor­ den sei, als dies früher der Fall war. Das Stadtbauamt betonte, daß ihm geschulte Arbei­ ter zum Aufstellen der Buden fehlen. Eine Umfrage bei den Städten ergab, daß Passau, Hof, Bamberg, Rosenheim und Bayreuth keine Dulten abhalte, dagegen in Straubing, Regens­ burg, Würzburg, Augsburg und Nürnberg sol­ che stattfinden. Ter Magistrat beschloß nun in seiner letzten Sitzung, von der Abhaltung der Herbstdult heuer abzusehen. —* Dias Kriegs wucheramt hatte in einigen hiesigen Geschäften Revisionen abge­ halten, diese aber auch! auf die Privatwohnun­ gen der Geschäftsinhaber ausgedehnt. Dage­ gen hatte das Handelsgremium Landshut Ein­ spruch erhoben. Daraufhin ist durch! die Han­ delskammer Pafsau nunmehr eine Antwort des Kriegswucheramtes eingelaufen, in welcher an­ erkannt wurde, daß der untersuchende' Krimi­ nalbeamte des Kriegswucheramtes seine Kom­ petenzen überschritten habe, was das Amt nicht btllige. Es bedauert, daß sich der Beamte nicht strenge an seine Bestimmungen gehalten habe. Es wird Vorsorge getroffen, daß dies künftig geschehe. —* Treibriemendiebe sind noch immer in unserer Gegend tätig. In der Nacht zum 20. ds. Mts. wurden dem Gutsbesitzer Leipsinger in Vatersdorf bei Garnzell zwei Leder­ treibriemen im Werte von 2000 Mark gestohlen. In dem Sägewerk hatte. Leipfinger zur Sicher­ heit der Riemen, von denen früher schon meh­ rere lleinere gestohlen wurden, zwei Wächter aufgestellt, die tn ver Säge schliefen. Trotzdem wurden jetzt die Riemen gestohlen. Zur Er­ mittlung der Täter wurde ein Polizeihund von München herbeigeholt, der die Spuren des Diebes in der Richtung nach Moosburg fest­ stellte. , . —* Ein anscheinend geistesgestört ter Mann von auswärts kam am Samstag nachmittags in einen Laden der Zweibrückenstraße und führte sich! derart renitent aus, daß er von der herbeigerufenen Schutzmannschast in Polizeihaft genommen werden mußte. —* Rosendiebe beraubten in der Nacht zum Sonntag die Rosengruppe vor dem Hos gärtnerhaus in unserem Hofgarten. Als der Hund meldete und Herr Hofgarteninspektor Mörtlbauer Nachschau hielt, entflohen die Diebe, die den Spuren nach bei dem Tore an der Gais eingestiegen waren, in der Richtung zur Stadt. —* Unsere U-Boote haben im Monat Mai wiederum 614000 Tonnen den Feinden nutzbaren Handelsschifssraumes versenkt. Da­ mit ist die Zahl der versenkten Tonnen seit Kriegsbegtnn aus 17 730000 gestiegen. Tie Engländer trifft hiervon allein ein Verlust von 10 828 000 Tonnen. Darüber helfen alle Reden der englischen Staatsmänner nicht hin­ weg und es ist erllärlich!, daß die berufenen Kreise des englischen Seehandels, welche die Wirkung des U-Bootskrieges immer mehr aus­ reifen sehen, Mit banger Sorge für die künftige Seeschiffahrt Englands betrachten. —* Jugenvabteilung vom Roten Kreuz. Am 25., 26., und 27. ds. M.ts. finden abends 8 Uhr im Gewerbehause Vorträge der Herren Oekonomierat Nebesky, Kreitierzuchtinspektor Herold und Wanderlehrer Grill statt. —* Zum Mieteinigungsamt war als Stellvertreter für den Abgesandten der Hausbe­ sitzer Herr Regierungs-Registrator Eimer be­ stimmt. Ta dieser sein Haus jetzt verkauft hat, ersuchte er um Enthebung von seiner Stelle, die ihm der Magistrat gewährt. Aus die freige­ wordene Stelle wurde auf Vorschlag desGr undund Hausbesitzer-Vereins Herr Lokomotivfüh­ rer Karl Büttner bestimmt. —* Die Erhöhung der gemeindli­ chen Lustbarkeitsabgabe wurde vom Mi­ nisterium in widerruflicher Weise genehmigt. Tie Sätze sind bereits bekanntgegeben worden. Tie Erhöhung tritt mit dem 1. Juli in Kraft. Zur besseren Kontrolle der richtigen Abliefe­ rung der Abgabe sollen künfttg im Benehmen mit den Kinobesitzern die Billettblocks mit Kontrollstreifen, aus denen Eintrittspreis und Abgabe ersichtlich ist, vom Magistrat abgegeben werden. 1 : —* Bei m Sammeln von Lindenblü­ ten werden vielfach! die Bäume stark beschädigt. Tie Hofgarteninspektion schlug daher dem Magistrat vor, künftig das Sammeln nur noch Personen zu gestatten, welche vom Magistrat hierfür einen Erlaubnisschein erhalten. Das Sammeln ist nur auf den äußeren Zweigen, ev. mit Toppelleiter gestattet. Täs Besteigen der Bäume ist verboten. Wer ohne Erlaubnis­ schein sammelt, macht sich strafbar. Ter Magi­ strat stimmte diesen Vorschlägen zu. In der Besprechung kam auch! zum Ausdruck, daß bis jetzt kein Mann zum Flurschutz gefünden wur­ de und daher der Magistrat noch! immer auf die zwei Leute aus dem hl. Geistspital angewie-! sen sei. —* Der erste Sommersonntag bot ge­ stern wenig sommerliches. Mit einigen Unter­ brechungen regnete es den ganzen Tag über und dazu wehte ein derart kalter Wind, daß der wärmende Ofen vielfach« wieder in Ehren kam. Nachmittags ging ein kurzes Gewitter über unsere Stadt, dem einige Aufklärung folg­ te. Es dauerte aber nicht lange und der Regen setzte neuerdings ein. Heute kämpft die Sonne mit den Regenwolken und es ist noch&gt; nicht sicher, wer den Sieg davontragen wird. Ter Ausflugsverkehr war gestern infolge der Un­ gunst der Witterung stark beschränkt.</p>
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          <p>! . KWW» tosn Btnntf R9ni|e. (Nachdruck verboten.) 107j Feuer! rief sie laut durch die Tür auf fein erschrecktes Fragen. Helfen Sie, retten Sie! Lorl ist in meinem Zimmer, bringen Sie das Kind in Sicherheit, und denken Sie an Fridrun. Ich muß hinüber zum Turm) der am weiften gefährdet ist. Tie Ahnengalerie brennt. Sie hörte nicht mehr Ebbo Klas' Antwort. Mit dem Rufe "Feuer!" stürzte sie vorwärts. Alle elektrischen Klingeln im Schlosse ertönten, ein wirres Durcheinander erschreckter Tjienstleute, Rufen und Sch,reien drang noch, an ihr Ohr, da stand sie schpn draußen in dem ver­ schneiten Schloßhof. Sie kannte einen Weg, einen einzigen, den es noch, gab, um zu Weimar zu gelangen. Als Kind war sie ihn einmal voller Gruseln gegangen. 1 Ter Sturmwind riß ihr "mit wilder Ge­ walt die Kapuze von dem losen Haar. Sie achtete gar nicht darauf. Ihr weißes Nachtgewand schleifte durch, den hohen Schnee, durch den sie kaum den Weg zu her gliederen, Kleinen, halbverborgenen Pforte fand, die in ihrer Er­ innerung lebte. Wenn die Pforte verschlossen, war? Wenn sie zu spät kam- f , . f Die Nebelfrau. Jetzt hatte sie die steine, versteckte Tür) gesunden. Aber der Schlüssel! Wo war her, &lt; Schlüssel? Undine rüttelte mit wildem Unge­ stüm an dem alten, morschen Sjhsloß. Und kreischend gab es nachj. i \ Halb ohnmächtig vor Aufregung taumelte, Undine in einen dunklen Gang und eine schmale Holzsttege empor. ! i 1 Hilf mir doch, lieber Gott, betete sie. Laß ihn nicht sterben, den Ahnungslosen. Gönne mir Zeit, gutzumachen, was ich, gefehlt. Sei barmherzig, du großer, stu gütiger Gott! 1 Sie tastete vorwärts. Draußen aber färb­ ten schon die züngelnden Flammen den Schnee' blutig rot. I ■ i - f 1 i , * - ' ■ ■ i ; r Reimar hatte den ganzen Abend gearbeitet. Er wollte noch, heute zu Ende kommen. Mtt Ebbo Klas hatte er das Wesentliche verein­ bart und seine Bestimmungen getroffen. Nun galt es nur noch, Abschied zu nehmen von Un­ dine. Er hatte erst gehen wollen ohne ein Wort, aber er konnte es nicht. Es drängte ihn, ihr, die ihn so tief gekränkt, zu sagen, daß er ihr vergebe, daß er fein Anderes Kiel im Auge gehabt, als ihr Glück, seitdem 'er damals .beim Begräbnis ihres Vaters erkannte: sie oder keine ist deines Lebens Glück und Inhalt. I So weit war es Mit ihm gekommen? Soll­ te er ihr wirklich diesen'Triumph nicht gönnen? Sollte er ihr sagen, daß er, .Her sich! sv stolz 'von ihr gewandt, am liebsten vor ihr lauf den Knien liegen würde und betteln um ihre Liebe? | Von Tag zu Tag war diese Liebe in ihm gewachsen. Tamals schpn in der Nebelnacht, als er da draußen in den Dünen ftnbine in seinem Mantel an seinem Herzen hielt, hatte ec übermächtig mit sich gekämpft, unt sie nicht wild an fein Herz zu reißen. Länder und Meere hatte er dann zwischen sie und sich! gelegt, aber immer mächtiger war diese Liebe auch, in der Ferne in ihm gewachsen. jFn welch unsinnigem Hoffen und welcher verlangenden Glut hatte dann sein Herz gepocht, als!Undines Depesche ihn zurückrief in den Gorlingshof. Tas war mehr, als er -zu Kossen gewagt! Und bann kam das Schreckliche, das Entsetz­ liche, die fürchterliche Anklage aus ' ihrem Munde. j ' Ueber Fridruns Ansprüche und Forderun­ gen lächelte er. Aber Undines Mißtrauen brannte in seiner Brust wie Helles Feuer. (Fortsetzung folgt.)</p>
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          <p>Dienstesnachrichten. Vahnvienst. Berufen in etatsmäßiger Weise: Eisenbahnsekretär Michael Sperl von Wegscheid zur Ablösegruppe der Eisenbahn­ direktion Regensburg. In den dauernden Ru­ hestand versetzt: Lokomotivheizer Friedrich, Fuchs in Landshut.</p>
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          <p>Mit dem Deutschen Kronprinzen am Chemin des Dames. Aus dem Felde wird uns geschrieben: Wieder- har das deutschst Schwert zu er­ neutem Schlage ausgeholt und wieder ist es die Armee des deutschen Kronprinzen, die in Liesen strahlenden Frühlingstagen zu einem Angriff geschritten ist, dessen herrliche Am fangserfolge der üerraschten Welt finden werden, daß das deutsche Volk auf dem geraden Wege zum Siege unaufhaltsam vorwärts fangserfolge der überraschten Welt finden werden, daß das deutsche Volk auf dem geraden Wege zum Siege unaufhaltsam vorwärts schreitet Wege zum schreitet. , i Kampfstätten von weltgeschichtlicher Be­ deutung sind es, aus denen jetzt erneut die Schlagt tobt. BlutgetränÄ ist der Boden Frankreichs in der einst so blühenden Landschaft .zwischen Soissons und Craonne, in der jetzt seit vier Jahren Europas Völker mit unerhörter -Erbitterung lämpfen. Ueber k sieben Monate rangen die Franzosen im Vorjahre hier um den Chemin des Tames, mehr als eine Viertel- | "r uu Million Menschen kostete ihnen der Kamps, bis er einen Teil des Höhenzuges bei VauxaiUon in ihre Hand brachte und unsere Oberste Hee resleitung, um nutzlose Opfer zu vermeiden!, unsere Linie bis hinter die Ailette zurücknahm. Nun ist der ganze Höhenzug in wenigen Stun­ den von uns erstürmt worden und in unauf­ haltsamen Stoß dringt die Kampffront unserer unvergleichlich, tapferen Angrisssdivisionen über die Aisne und Vesle nach, Süden vor. 1 Für die Armee des deutschen Kronprinzen, an der die feindliche Sturmflut in der Misne— Champagne-Schlacht emporbrandete und unter schwersten Opfern zurückflutete, ein Tag, von unermeßlicher Tragweite, eine swlze Genugtu­ ung für die Unsumme vom Heldenmut und treuer Hingabe, die hier bewiesen ist. Kein Wunder, wenn es ihren kronprinzlichstn Ober­ befehlshaber kurz nach, gelungenem Angriff mit magnetischer Gewalt dahinzieht, wo seine Ge­ treuen gekämpft und gelitten haben, klaglos und stumm und mit dem ingriwwigen Schwur im Herzen, daß der Tag der Vergeltung kom­ men wird. / : Durch, das aus vielen Wunden blutende Laon, das durch, das siegreichst Vorwärtsdrin­ gen unserer Stürmer der sinnlosen Verwü­ stung durch das feindlhhp Fernseuer entzogen ist, findet das Auw des Kronprinzen seinen Weg durch, das waldige HügeUand, überschrei­ tet den Aillette-Grund und erreicht die Höhe des Chemins des Tames. Wohin das Auge blickt, ein Bild grauenvoller Zerstörung! Der Boden tausendfach, zerrissen und zerstampft vom eisernen Hagel "der Granaten, tiefe Geschoß­ trichter, hier und da ein Haufe von Steintrümmern, dort ein zersplitterter Baumstumpf. Und über dem allen der srühlingsgrüne Tag und das vieltausendköpfig» Leben und Treiben zahlloser Truppenteile und Kolonnen, die vorwärtsstreben, dem Siege nach,. Ein Ruf der Freude geht die Reihen ent­ lang, als die schwarze Husarenmütze des Kron­ prinzen vorn in dem bekannten Kraftwagen sichtbar wird. Ein Zug des Verständnisses liegt auf den Gesichtern. "Natürlich,, der Kron­ prinz geht auf den Chemin des Tames." Aus zerschossenen Häusern! laufen sie herbei, win­ ken und jubeln. Hurra, der Kronprinz! Ein herrliche» Blick von oben auf die Aisne-Niederung, auf den Höhen jenseits die Rauchsäulen einschlagender Granaten, hoch in Den Lüsten ziehen unsere Flieger ihre Krekse, — weiter, dem Feinde nach! Ter kommandierende General, der auf der Höhe dem Kronprinz»» Bericht erstattet, hat Gutes zu melden. Es geht unaufhaltsam vor­ wärts, die. Regimenter schlagen sich, glänzend i und die Verluste sind vielfach, überraschend ge» i ring. Ter Kronprinz atmet auf, ein warmer Glanz liegt in seinen Augen, "Gottlob!" — Unsichtbare aber starke Fäden sind es, die den warmherzigen Menschen mit seinen Leuten un­ zerreißbar verbinden. Weiter geht die Fahrt nach vorn zum Gefechtsstand einer Garde-Division, die jetzt drüben aus den Berghängen zum Angriff an­ tritt. Auf dem Wege dorthin die frischen Spuren des Kampfes, eine Reihe toter Pferde, die Körper aufgedunsen zu groteske» Figuren^ dazwischen die Leichen gefallener Franzosen mit i hren starren Fügen. Tas oft gesehene Bild des Kampfes, über das das Auge des Soldaten hinweggleitet als über etwas Altes, Unabän­ derliches. i ( Der prinzliche Führer der Tiviswn be­ grüßt den älteren Bruder in dienstlicher Hal­ tung. Tann ein fester Händedruck, ein wartJfÄIÄS SfÄfSÄ .*« ® tw Auge in Mng-r banteSic, fc* ‘ ®“gV^unoufialt am borolrt» Dn g-wmm-n b ft " - d--° «-d-LM-gnt. a Aufmerksam folgt der Kronprrnz dem Vor­ trag an der Karte, nach allen Einzelheiten des Kampfes fragend. Im Stehen ein Lössel Suppe und ein Stück Brot. Tann rollt das Auw nach kurzem.Aufenthalt die breite Tal­ straße auf Pontavert entlang. i Auch hier das pulsierende Lebe» des Kam­ pfes, Wagen und marschierende Kolonnen, ein Blick in das feine Räderwerk unserer gewal­ tigen Kriegsmaschine mit ihrer unnaihähmliOrganisation. Eine lange Kolonne braun­ gelber Gestalten, — gefangen» Engländer. Mü­ de und abgespannt die einen, auf den Gesichtern noch den Stempel des Grauens über das Er­ leben der letzten Stunden, die Mehrzahl abex fm Ganzen aufrecht und zähe, in der dem Eng­ länder eigentümlichen Elastizität. Ein über­ raschter Ruf der Begleitmannschaft reißt ihre Köpfe herum. Fragen und Erstaunen liegt auf den erhitzten Gesichtern. — Ah, der deutsche Kronprinz. — Tie Offiziere am Ende der Ko­ lonne salutieren, der Zug swckt. Tie Räder des Autos knirschen unter dem Zuge der Hand­ bremse. Ein Wink des Kronprinzen und einer der Offiziere tritt an den Wagen. Unter dem tellerförmigen Stahlhelm wird das hagere Ge­ sicht um eine Spur blasser. "Wie kam es, daß Sie gefangen wurden?" — &lt;rin etwas verlege­ nes Achselzucken ist die Antwort: "Ter Angriff kam überrasch,end, Ihre Leute sind zu schnell." Um den Mund des Kronprinzen geht ein Zug der Genugtuung. "Äennen Sie mich?" — Wieder ein leichter Ausdruck der Verlegen­ heit. — "Jawohl!" Tie Hand hebt sich, zum Gruß. Ein kurzes Kopfnicken. Ter M»tor springt an, um wieder mit Gütern Duck stillzu­ stehen, Von vorn nähern sich, einige Ver­ wundete. Ein Leuchten geht über das Ge­ sicht des Kronprinzen. "Kommt her, Kinder!" Im Nn ist das Auto umringt. Ei» schlanker, hochgewachsener Grenadier nimmt die ausge­ streckte Hand, unter dem blutigen Verbände um den Kopf glänzen die Augen. "Wo fehlt es denn, mein Junge?" Ter Mann lackt über das ganze Gesicht. "Drei Maschtinengewehrschuß im Arm, wird schon wieder werden, Kaiserliche Hoheit. Aber gelaufen sind sie!" Tie Augen des blonden Jungen strahlen .— Ter Kron­ prinz nickt lebhaft, um seinen Mund geht ein Zug tiefer Rührung. "Ihr habt Eure Sache brav gemacht!" — Leise, fast zärtlich rührt er an den Verband. "Ich, danke Euch!" — Von allen Seiten strecken sich, ihm Hände entgegen. Leise rollt das Auto an, Jubel Und Freude ist hinter ihm her.ff Ter Zug der gefangenen Engländer ist langsamer geworden, nachdenk­ liche Gesichter folgen dem Wagen. Tas war der deutschst Kronprinz!? I Am Fuße des Winterberges, der als Eck­ pfeiler der feindlichen Stellung in glänzendem Sturm genommen wurde, trifft der.Kronprinz seinen ^iserlichen Vater. Kaum ein Tag nachj Begin» des Angriffes. Ei» Augenblick ge» schichtkicher Größe. In stre«gdienstlicher Habtung tritt der Kronprinz an den Kaiser heran, eine kurze Meldung. Tann umarmt der Kaiser tiefbewegt seinen Sohn und drückt wiederholt seine Hand. "Ihr habt es brav gemacht!" — «In ernstem Gespräch, stehen sie dann lange zusammen, in einiger Entfernung die Herren der Begleitung und Kopf an Kopf eine dichte Menge. Tann ein herzlicher Abschied und die Wagenreihe der kaiserlichen Autos verschwin­ det unter Hurrarufin im Staube der Straße. Ein großer Tag für die Armee unseres Kronprinzen, ein größerer für das deutsche Volk! - |</p>
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          <p>Letzte Posten. Ree# tMS*»t8erMe*s. WTB. Berlin, den 23. Juni. (Amtlich.) Neue U-Bootsersolge im Sperrgebiet um Eng­ land: 16 500 Brutto-Registertonnen. 2 Dam­ pfer wurden an der Ostküste Englands aus stark gesicherten Geleitzügen herausgeschossen . Ter Chef des ADmiralstabes der Marine. Feindliche Fliegerangriffe auf belgische Städte. WTB. Berlin, den 23. Juni. (Amtlich!.) In den letzten Tagen fanden wiederholt Flugzeugangriffe gegen Brügge, Ostende und Zeebrügge statt. Hierbei wurde von den feindlichen Fliegern unter Mißachtung der völkerrechtlichen Abmachungen das Hospital von Ostende ange­ griffen und getvoffin. In Brügge wurden 5 Einwohner getötet und 11 verletzt. Militäri­ scher Schaden ist nicht entstanden. Mehrere feindliche Flugzeuge wurden abgeschossen. St. zur See Sachsenberger, Führer unserer dorti­ gen Marine-Jagdslieger, errang seinen 15. Lust­ sieg. ' . . Der Chef des Admivalstabes der Marine. Keine Reichskanzlerrcde. Berlin, 23. Juni. Ter Reichskanzler wird morgen den Verhandlungen int Reichstag über den Etat des Reichskanzlers und des Aus­ wärtigen Amtes zwar beiwohnen, aber zunächst nicht das Wort ergreifen. Demission des österr. Kabinetts. Wien, 23. Juni. Der heutige Mnisterrat beschloß die Gesamtdömislsion des Kabinetts^ Aus Rumänien. Jassy, 23. Juni. Jjn der gestrigen, in Jassy stattgesundenen Sitzung der Teputiertenkammer wurde die Antwort auf die Thronrede des Königs Ferdinand vorbereitet, die u. e. die unverzügliche Anerkennung des Friedensdertrages ausspricht. ' Me Flucht ans Parks. Be r lin, 23. Juni. Tie Entfernung der Kunstwerke aus den Pariser Palästen dauere fort. Tie Massenflucht aus Paris nimmt eine derartige Ausdehnung an, daß die drei nach, dem Süden führenden Eisenbahnen die Flücht­ linge nicht mehr befördern können. Verletzung der holländische« Neutralität. Rotterdam, 23. Juni. Gestern mittags wurden bei Aardenburg von einem Flugzeug 2 Bomben abgeworfen. Ein Knabe wurde leicht verletzt. (Anm. des WTB.: Es handelt sich, um eine neue Verletzung der holländischen Neutra­ lität durchs einen englischen Flieger.</p>
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          <p>Inserate.</p>
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          <p>Bekanntmachung. Fettmenge für die laufende Woche: AZGrammButter. Landshut, den 22. Juni 1918. StaStmagistrat Landshut. I. V.: Ambros.</p>
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          <p>Städtische Schwimmschule. 24. Juni 1918. Wasser &gt;. 11 Grad O. Luft . . 10 Grad C</p>
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