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      <titleStmt>
        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1918-06-27"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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      <publicationStmt>
        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">71. Jahrgang Nr. 173</biblScope>
          <date when="1918-06-27">1918-06-27</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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      <editorialDecl>
        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
        </p>
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          <p>Die Heeresberichte. Der deutsche Bericht. Ae Heeresberichte. Set kttfee Vettchl. i WTB. Berlin, den 26. Juni 1918. Großes Hauptquartier: , «estli&gt;»er Heeresgruppe des Gemeralfeldmarschalls Kronprinz Rupp recht von Bayern. Südlich! der Scarpe griff der Engländer gestern früh mit mehreren Kompagnien in breiten Abschnitten an. Bei Feuchy und NeuVille-Witasse wurde er im Gegenstoß zurück­ geworfen .In den Nachibarab schnitten scheiter­ ten seine Vorstöße in unserem Feuer. Am Abend lebte die Artillerietätigkeit fast an der ganzen Front auf. Zwischen Arras und Albert und beiderseits der Somme blieb sie auchi wäh­ rend der Nacht lebhaft. ♦ Mehrfach stieß der Feind zu starken Er­ kundungen vor. Er wurde abgewiesen und ließ Gefangene in unserer Hand. Heeresgruppe des deutschen Kronprinzen. Zwischen Avre und Marne zeitweise 'auf­ lebende Gefechts tätig kett . Westlich der Oise erbeuteten wir in VovfeldNmpsen französische Maschinengewehre. Ein feindlicher Teilangriff nordwestlich von Ehateau Thierry wurde abgewiesen. Heeresgruppe des Generalseldmarschalls Herzog Ajkvrecht von Württemberg. Nördlich! vom Rhein-Marnekanal drang bayerische Landwehr in die französischen Stel­ lungen nordwestlich! von Bures ein und brachte 2 Offiziere und 40 Mann gefangen zurück. Aus einem feindlichen Geschwader, das am 24. Juni östlich von Soissons bis zur Aisne zum Bombenabwurf vordrang, wurden 5 Flug­ zeuge abgeschossen. Gestern wurden 12 feind­ lich! Flugzeuge und 3 Fesselballone zum Ab­ sturz gebracht. Leutnant Übet errang seinen 33., 34. und 35., Leutnant Kirstein seinen 27., Leutnant 'Rumey seinen 24., Leutnant Weltjen seinen 23. und Seutnant Billik seinen 21. Luftsieg. s&amp;se 1. @fwsule$ieKti®$meülto: iübea&amp;ozff!. e WTB. Berlin, den 26. Juni. Amtli­ cher Abendbericht: Won den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Ser SftetMBg. Loscht. f WTB. W te n, den 26, Juni, mittags. Amtlich wird gemeldet: An den Fronten westlich!' der Etsch war die Gefechtstätigkeit in den letzten Tagen wie­ der lebhafter. i , t ,</p>
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          <p>Auf dem Zugnarücken schlugen wir starke, durchj heftiges Geschützfeuer eingeleiette Vor­ stöße unter schweren feindlichen Verlusten ab. Auf der Hochfläche von Asiago und zwi­ schen Brenta und Piave verlief der gestrige Tag wesentlich! ruhiger. Das erbitterte Ringen dom 24. ds. hat für die Italiener mit einem vollen Mißerfolge geendet, der am ersten da­ durch! in die Erscheinung trat, daß in den meist umstrittenen Kampfgebieten aus dem Asolone und dem Monte Pertica unsere dem Feind fol­ genden Abteilungen beträchtliche Abschnitte sei­ ner vordersten Linie in Besitz nahmen. So sind demnach! dank der Tapferkeit und dem herzhaften Zugreifen unserer in ungebroche­ ner Kampfkraft fechtenden Truppen alle ita­ lienischen Anstrengungen, das am 15. einge­ büßte Gelände zurückzuerobern, blutig geschei­ tert. l Bei der Heeresgruppe des F&gt;..dmarschalls von Boroevic keine besonderen Ereignisse. Ter Eyes sie» iÄenecalttoO#. Der österr.-ung. Bericht. Ae Heeresberichte. Set kttfee Vettchl. i WTB. Berlin, den 26. Juni 1918. Großes Hauptquartier: , «estli&gt;»er Heeresgruppe des Gemeralfeldmarschalls Kronprinz Rupp recht von Bayern. Südlich! der Scarpe griff der Engländer gestern früh mit mehreren Kompagnien in breiten Abschnitten an. Bei Feuchy und NeuVille-Witasse wurde er im Gegenstoß zurück­ geworfen .In den Nachibarab schnitten scheiter­ ten seine Vorstöße in unserem Feuer. Am Abend lebte die Artillerietätigkeit fast an der ganzen Front auf. Zwischen Arras und Albert und beiderseits der Somme blieb sie auchi wäh­ rend der Nacht lebhaft. ♦ Mehrfach stieß der Feind zu starken Er­ kundungen vor. Er wurde abgewiesen und ließ Gefangene in unserer Hand. Heeresgruppe des deutschen Kronprinzen. Zwischen Avre und Marne zeitweise 'auf­ lebende Gefechts tätig kett . Westlich der Oise erbeuteten wir in VovfeldNmpsen französische Maschinengewehre. Ein feindlicher Teilangriff nordwestlich von Ehateau Thierry wurde abgewiesen. Heeresgruppe des Generalseldmarschalls Herzog Ajkvrecht von Württemberg. Nördlich! vom Rhein-Marnekanal drang bayerische Landwehr in die französischen Stel­ lungen nordwestlich! von Bures ein und brachte 2 Offiziere und 40 Mann gefangen zurück. Aus einem feindlichen Geschwader, das am 24. Juni östlich von Soissons bis zur Aisne zum Bombenabwurf vordrang, wurden 5 Flug­ zeuge abgeschossen. Gestern wurden 12 feind­ lich! Flugzeuge und 3 Fesselballone zum Ab­ sturz gebracht. Leutnant Übet errang seinen 33., 34. und 35., Leutnant Kirstein seinen 27., Leutnant 'Rumey seinen 24., Leutnant Weltjen seinen 23. und Seutnant Billik seinen 21. Luftsieg. s&amp;se 1. @fwsule$ieKti®$meülto: iübea&amp;ozff!. e WTB. Berlin, den 26. Juni. Amtli­ cher Abendbericht: Won den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Ser SftetMBg. Loscht. f WTB. W te n, den 26, Juni, mittags. Amtlich wird gemeldet: An den Fronten westlich!' der Etsch war die Gefechtstätigkeit in den letzten Tagen wie­ der lebhafter. i , t ,</p>
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          <p>Der türkische Bericht. Set türkische Stricht. Konstant inopel, den 24. Juni. Amt­ licher Bericht: i Palästinafront: Von der Küste bis zum Jordan stellenweise lebhafte Artilleriekämpfe. Feindliche Lager und Bewegungen im Jordan­ becken und bei Jericho wurden von unserer Artillerie mit beobachteter guter Wirkung be­ schossen. Tie rege Fliegertätigkeit hält an. Die Rebellen, die die Hedschasbahn nördlich von Kalats-el-Hesa angegriffen hatten, wurden durch! unseren Gegenstoß zurückgeworfen. Im Osten wurde Tiliman am Urmiasee von uns im Kampfe mit von unseren Fein­ den unterstützten Banden besetzt. &gt;</p>
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          <p> Vom westlichen Kriegsschauplatz. Kriegsgericht verurteilte Soldaten. Nach einer Bestimmung des Generaldirektors der öffent­ lichen Fürsorge werden die Pariser Kranken­ häuser nicht geraum ,sondertn verbleiben -in voller Tätigkeit .Sie nehmen fortgesetzt Ver­ wundete von der Front sowie kranke Zivilisten aus. Alle Aerzte, Krankenpfleger und Kankenhausdiener sollen, wie die Tinge sich auch ent­ wickeln, auf dem Posten verbleiben.</p>
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          <p>Aus Rußland. Ar RllUMd. Ter tschecho-slotvakische Aufruhr. Tem "Petit Journal" wird aus Kopenha­ gen gemeldet: Eine große Tätigkeit wurde in der Nordsee festgestellt. Man vernahm von der Küste Jütlands lebhafte Kanonade. ' Ter Extzar ermordet? Ter Moskauer Vertreter des Carriere della Sera meldet ,daß noch! unbestätigte Gerüchte von der Ermordung des Zaren Nikolaus umlau­ fen. Danach! hätte die Sowjet-Regierung den Behörden von Zekaterinenburg befohlen, den Exzaren "wegzubesördern"; die Behörden HÄten diesen Befehl mißverstanden und angeblich den Zaren getötet. Lenin vor dem Sturz. Holländische Blätter erfahren aus London: Hier liefen Meldungen aus Washington ein, wonach man den baldigen Sturz von Lenin er­ wartet. Sogar für sein Leben wird gefürchtet. In Moskau nahmen die Arbeiter eine Entschlie­ ßung an, worin sie die Petersburger Arbei­ ter, welche einen sofortigen Rücktritt desSowjets und die unverzügliche Einberufung der Konstttuante verlangen, unterstützen.</p>
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          <p>Aus Rumänien. Ais Rlliülliell. Peter Carp als Ankläger. Nach. einer Jassyer Blättermeldung wird der greise rumänische Staatsmann Carp an­ läßlich! der Ratifikation des Friedens eine Rede halten, in der ere ine scharfe Anklage gegen die gesamte liberale Politik seit 1914 bis zur Demission Bratianus erheben wird. Carp wird vom Parlament die sofortige Erhebung der Anflage gegen die Regierung von 1916 der langen. !</p>
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          <p>Am Balkan. Ai Ballen. Ein amerikanischer Vorschuß a« Grie­ chenland. Nach einem neuen Finanzabkommen der amerikanischen Regierung mit der Regierung von Griechenland werden dieser 15 730 000 Dollar vorgeschossen.</p>
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          <p>Der Krieg mit Italien. I« Sriq etf Stalte». Lias Hochwasser der Piave. Tie Morningpost erführt aus dem ita­ lienischen Hauptquartier vom Montag: Das Hochwasser der Piave hat den höchsten Stand seit dem Jahre 1850 erreicht- Es ist selbst­ verständlich, daß dadurch die Fortsetzung der österreichischen 3t«griffe verhindert wird, ob­ wohl natürlich auch eine italienische Gegenoffen­ sive unter diesen Umstünden von durchschla­ gendem Erfolge nicht sein könnte.</p>
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          <p>I« Krieg mit 6*iteii. r Tie Gärung tot Irland. Ter Tubliner Berichterstatter der Morningpost meldet, daß die Falle von Nnbotmüßigkeit und Auflehnung gegen die engli­ schen Behörden in Irland neuerdings wieder stark zugenommen haben. In Tralee wurden zwei vom Gerichte kommende Polizeikonstabler am hellen Tage niedergeschossen und die Umstehenden taten nichts, um den Täter fest­ zunehmen. In Ballhgar kam es infolge einer Verhaftung zweier Jünglinge wegen unerlaub­ ten Exerzierens zu einem regelrechten Straßenkampi zwischen der Polizei und der Bevöl­ kerung. In Dublin und anderen Plätzen gehen trotz strenger Verbote die militärischen Uebltngen weiter. 23 deswegen verhaftete Männer zeigten dem Gerichtshof Verachtung und ver­ weigerten die Angabe ihres Namens. Wegen der gleichen Straftat in Westport Verhaftete weigerten sich,, das Greicht anzuerkennen. In Ballymoe flüchtete ein Führer der SinnFeiner, gegen den ein Haftbefehl erlassen wor­ den war, vor den Gendarmen aus einem Zwei­ rad und feuerte aus die ihm entgegenkom­ menden Polizisten. — Ter Tubliner Bericht­ erstatter des Daily Chronicle behauptet, daß die in Irland herrschende Anarchie die viel­ fache Folge einer beispielosen Einschüchterung durch die Sinn Feiner sei? ihnen seien u. a. der Beschluß der Nationalistenführer, dem Par­ lament fernzubleiben, die vielen Fülle vonBoykott gegen Leute, die sich dem Widerspruch gegen die Wehrpflicht nicht angeschlossen ha­ ben sowie die hohen Beitrüge für den Verteidigungsfond zuzuschreiben. Burgfrieden und Wahlen in England. Das Amsterdamer Alkg. Handelsblad mel­ det aus London: In einer Resolution, die diese Woche auf der Arbeiterkonseremz einge­ bracht werden soll, wird der Wunsch ausge­ sprochen, den bestehenden politischen Burg­ frieden nicht anzuerkennen .Einige der Ar­ beiterpartei angeschlossene Organisationen ha­ ben dies bereits getan .Me Parteileitung hat den Burgfrieden bisher ausrecht erhalten, ob­ wohl sie sich dazu nicht ausdrücklich verpflich­ tet hatte. Ter politische Mitarbeiter der Trmes schrerbk: ES entwickelt sich, eine ansehnliche Opposition gegen den Antrag, das Bestehen des Burgfrie­ dens nicht mehr länger anzuerkennen, bett die Leitung der Arbeiterpartei der Conferenz an­ empfehlen wird .Man glaubt, daß die Par­ teileitung sich die Hände für die allgemeinen Wahlen, die vieNeicht int Herbst stattfinden wer­ den, freimachen will. Der Krieg mit England.</p>
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          <p>ermächtigt, die Arbeitszeit in industriellenBetrieben, soweit es die Verhältnisse mögliche t machen, auf 48 Stunden wöchentlich herabzu: setzen. 1 Tie Vermittelung der Neutralen. i Das Berner Jntelligenzblatt schreibt zur , Rede Balfours: Wir stehen auf dem Stand­ punkt, daß wenn wirkliche Unsicherheit über die Friedensabsichten der Mttelmächte bestehe, für die gewandte englische Diplomatie es ein Leich­ tes sein müßte, sich über die wahren Beding­ ungen Deutschlands Klarheit zu verschaffen. Es gibt keinen einzigen neutralen Staat, der nicht seine Bereitschaft erklärte, ein Binde­ glied in der unterbrochenen Kette der in­ ternationalen Beziehungen zu bilden, der nicht mit aufrichtiger Freude das Amt des Vermitt­ lers zwischen den Kriegführenden übernehmen würde .Der Weg zum Frieden führt über die Neutralen. Aus neutralen Ländern. Ar neutralen Kielet». Spionage tu Holland». Haag, 25. Juni. Das KorrespondenMrv meldet: Aus dem heute veröffentlichten Urteiksspruch der Haager Gerichte, durch den I. H.Limdurg wegen Hochverrats zu drei Jahren Ge­ fängnis verurteilt wurde, geht hervor, daß der Verurteilte Dokumente aus dem Archiv des Stabes der ersten Division der Feldarmee, die sich auf die Ausstellung der Armee bezogen, dem Militürattachee der französischen Gesandt­ schaft lieferte. Herb äse tzuttg der Arbeitszeit itt Norwegen. Christiania, 26. Juni. Hr dem gest­ rigen Staatsrat wurde die Einbrrngung eines Gesetzentwurfes beschlossen, der die Regierung</p>
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          <p>Japan im Kriege. Sauen im Kriege. Tie angebliche Intervention Ijapaus in 1 Sibirien. Reuter erfährt von maßgebender japani­ scher Seite, daß an dem Bericht, nach dem eine Entscheidung über eine Intervention in Sibirien getroffen worden wäre, kein wahres * Wort sei. i ___</p>
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          <p>Aus Amerika. Ans Amerika. Amerikanisches Bluturteil. Der Prozeß, der mit der Verurteilung der amerikanischen Sozialisttn und Millionärifli Rose Paston-Stokes zu 10 Jahren Gefängnis endete, stützte sich!, wie aus den amerikani­ schen Zeitungen hervorgeht, aus einen einzi­ gen Satz in der Rede, die Frau Stokes in Kansas City gehalten hat. Ter Satz lautet: Keine Regierung, die sttr die Kriegsgewinnler ist, kann gleichseitig auch die Interessen des Volkes am Herzen haben. Ich bin für das Volk, die Stegimmg aber ist für die Kriegsgewinn­ ler. — Ter Richter begründete das Urteil da­ mit. daß jede Aeußerung, die geeignet ist, die Moral der Armee zu schädigen, den Enthusias­ mus des Volkes zu kühlen, das Berttauen zur Regierung zu erschüttern oder die gemein­ schaftliche Kriegsarbeit zu verlangsamen, als Hochverrat betrachtet werden muß.</p>
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          <p>Der Krieg zur See. 9er Krieg zne See. Ci« Seegefecht itt der Nordsee? Wie die Petersburger Telegraphenageutur meldet, erklärte Trotzky, daß der tschecho-slowa» kische Aufruhr infolge Unterstützung der russi­ schen Gegenrevoluttou immer größeren Um­ fang annehme. Tie Tschecho-Slowaken hpben mindestens zehn große Städte besetzt, darunter Pensa, Samara, Nowo-Nikolaftw, Omsk und bedrohen Tobolsk. Sie üben ein Schreckensregiment aus und nehmen vielfach Hinrichtun­ gen der Slstvjetbehörden vor. Sie handeln im Einverständnis mit den gegvnrevolutionären russischen Weißen Garden. . Ter Unterseebootskrieg. M a dr i d, 26. Juni. (Hamas.) Ein deutsches Unterseeboot sandte am Morgen in den Hasen von Barcelona ein Bvot mit einem Offizier, der am Arm verwundet war. Ter Offizier wei­ gerte fitiE)., Namen und Nummer des Unter­ seebootes anzugeben und die Ursache seiner Verwundung zu nennen. Man mutzte ihm den Arm abnehmen.</p>
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          <p>Tages-Uebersicht. laßes-ttetoW Kstkflmannkrisc. Die Rede des Staatssekre­ tärs v. Kühlmann im Reichstag hat M scharfen Angvkffen auf 'ihn Anlaß gegeben. Sogar der Kanzler fühlte sich veranlaßt, einpugrüfen, um seinen Staatssekretär henauSzuhuuen. Er hatte aber heutig Glück damit, denn er mutzte ihm gleichfalls in manchen Punkten, besonders in der Schuldfrage am Kriege Unrecht geben. Ter Hauptemstoß an der Kühlmann schon Rede wur­ de aber in dem Satze gefunden, der in der "Nordd. Allg. Ztg." lautete: "Ohne solchen Gedankenaustausch- wird bei der ungeheuren Größe dieses Koalitionskrieges und bei der Zahl der in ihm begriffenen überseeischen Mäch­ te durch! rein militärische Entscheidungen allein ohne alle diplomatischen Verhand­ lungen ein absolutes Ende kaum erwartet werden können." Tie vier gesperrten Worte waren aber in keiner anderen Zeitung enthalI ten. Tie Journalisten des Reichstages haben I sie nicht gehört und auch die Abgeordneten 1 bestreiten sie, wie die Zurufe aus dem Hause au Herrn v. Kühlmann bei seiner Rechtsertigungsrede "nachträglich korrigiert" beweisen. Man möchte meinen, daß auch ein Staatssekretär wissen sollte, daß diplomatische Verhandlungen nicht ohne militärische Entscheidungen zustan­ de kommen können. Tieft militärischen Ent­ scheidungen, diese unsere glänzenden militäri­ schen Siege, nicht diplomafische Verhandlungen, die seit den Erfahrungen von Brest-Litowsk einen tiefen Kursstand erreicht haben, sind es von denen wir den starken Frieden erwarten^ den Deutschland braucht, und den es auf diesem Wege — aus dem der Waffen — erlangen wird! Daß nach diesem Fiasko Herrn v. Kühl­ mann das Sterbeglöcklein geläutet wird, ist leicht erklärlich. Daß die sozialisttsche Presse M als teilnehmend Leidtragende gebärdet, ist auch bezeichnend an der ganzen Angelegenheit. Ueber den Zeitpunkt des Abganges ist noch nichts bestimmtes zu sagen. Während die einen sofortigen Abgang fordern, glauben die andern daß v. Kühlmann noch die Ratifizierung des rumänisch,en Friedens und die Verhandlung ge­ gen die Redakteure Tr. Loham und Tr. Tuhmke abwarten will. Jedenfalls wird der Abgang des früheren Botschaftsrates des fa­ mosen Gesandten Fürsten Lichnowsky wenig Teilnahme Wecken. Tie R »tisikatronsurku nden zu den am 7. März zwischen Deutschland und Finnland ab­ geschlossenen Verträgen, nämlich des FriedensVertrages und des HandelsschissahrtsabkomI mens wurden am Tienstag im Auswärtigen I Amt in Berlin ausgetauscht. I Kaiftrspenve für Ostpreußen. Wie OöerI Präsident von Bqtocki mitteilt, hat der Kaiser | 20 000 Mark in Kriegsanleihe scheinen alsGabe $ Zu Gunsten der aus Rußland heimkehrenden 1 vstpreußischen Verschleppten angewiesen. I Peter Rosegger, der bekannte Dichter, ist I in Kriegslach (Steiermark) gestorben. I Tie Entcrttediplomatie und OesterreW-Nngaru. Daily Chronicle meint, die Diploma­ tie der Alliierten solle sich nicht der leeren Hoffnung hingeben, daß sie mit den Habs­ burgern ein Uebereinkommen schließen könne. Vielmehr solle sie «achi wie vor die Forderungen der österreichischen Slawen unterstützen.</p>
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          <p>Allerlei. Merlei. Junsrkoslers Grab. Der Bergführer und Standschützenoberjäger Johann Forcher, der am letzten Kampfe der fliegenden "Drei-ZinnenPattouille" mit den Welschen teilgenommen hatte, hat nunmehr auf dem Gipset des Paternkofels das Heldengrab des im Sommer ldl'ö gefallenen berühmten Dolomitenführers und Standschützen Sepp Jnnerkofler, des bekannten Bewirtschafters der Dretzinnenh ritte gefunden. 6.5 Hektoliter Rotwein, der einen Wert von 4000 Mark darstellt, sind infolge Platzens des Fasses beim 3®toben vor einer Münchner Weinhandlung in den Rinnstein gelaufen.</p>
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          <p>feit beeinträchtigender Verhältnisse um 2—6 Stufen herabgesetzt werden. Für G. uv. bi. Hj. werden vom Reinertrag nur 3 Fünftel des Reinertrages zur Steuer herangezogen. Für steuerbare Einkommen mit 3000 Mk. oder Be­ russeinkommen kann die Veranlagung dem Renntamte übertragen werden. Bei derHaussteuer ist eine 25prozentige Entlastung vorge­ sehen ebenso für Kleinwohnungsbauten und Bauten für gemeinnützige Zwecke Steuerbe­ freiung oder Ermäßigung bis zu 18 Jahren. Bei der Gewerbesteuer wurde das steuerbare Betriebskapital von 4000 auf 6000, die Er­ tragsanlage von 1500 auf 2000 Mark hinausgeestzt. 2ns Wollgesällc der Schafschur ist bekannt­ lich beschlagnahmt und der Bedarf der Heeres­ verwaltung an Schafwolle so dringend, daß diese von der Verordnung restloser Ablieferung nicht absehen kann. Es ist vaterländische Pflicht eines jeden Schafhalters, Hem Folge zu leisten und so zur Schlagfertigkeit unseres Heeres bei­ zutragen. Wir sind bezüglich! der Wollversorgung fast ganz auf Me Schur im eigenen 'Lande angewiesen und es sind in Bayern von der Zentral-Wollhandelsgesellschaft m'. b. H., Gruppe Bayern, durch die sieben bayerischen zugelasse­ nen Großhändler einige hundert vom K. B. Kriegsministerium mit Patent ausgestattete Unteraufkänser ausgestellt, die jedes Quantum Wolle zu einem dem Höchstpreis entsprechenden Preise entgegennehmen. Es muß im dringen­ den Interesse unserer Heeresversorgung ver­ langt werden, daß jede unerlaubte Veräußer­ ung und Verarbeitung der beschlagnahmten Wollmengen unterbleibt. Tas Handverspinnen ist heutigen 'Tages eine arge Materialverschwen­ dung, da die Wolle bei Maschinenoerspinnung besser ausgenützt und durch, Zumischung von apderen Stoffen wesentlich! gestreckt werden kann? Ten Wolleablieferern kommt die Heeres­ verwaltung aber insofern entgegen, als sie den­ selben zu einem sehr mäßigen Preis schöne Wollgarne zur Verfügung stellt und zwar bei Ablieferung der Wolle von 1 Schaf: 1 Pfstnd Strickgarn, 2 Schafen 2 Pfund, 3—4 Schafen 3 Pfund, 5—7 Schafen 4 Pfund, 8—9 Schafen 4.5 Pfund und 10 und mehr Schafen 5 Pfstnd Strickgarn. ' Ter Fremdenverkehr hat heuer bereits eine ungewohnte Stärke angenommen. Besondes im baher. Oberlande werden Klagen laut Wer Versorgungsschwierigkeiten und Hamste­ rei. Es sollen daher in nächster Zeit neue Bestimmungen über Ansenthaltskürzung, Kon­ tingentierung der Fremden u. a. getroffen wer­ den. 1 i Tie 4. ord. Generalversammlung des Baher. Llohd, Schifsahrts-A.-G., fand am Mon­ tag in Regensburg statt. Dem Berichte war zu entnehmen, daß die G. m. b. H. in eine $0@. verwandelt wurde, weil der Rahmen einer G. m. b. H. für die Entwicklung zu be- schränkt war. Tas Geschäftsjahr 1917 stand völlig im Zeichen der Kriegswirtschaft, doch ge­ lang es, die merdurch bedingten Schwierigkeiten zu Überwindern Ter Ausbau der Flotte und der Landanlageu erforderte bedeutende Auf­ wendungen. Nach! .Fertigstellung der Neubau­ ten und Wiedererlangung der Bei Ausbruch des Krieges mit Rumänien in Verlust geratenen Fahrzeuge wird die Flotte 100 000 Tonnen Tragfähigkeit haben. Ter Abschluß für 1917 ergibt nach, Deckung der Handlungsunkosten u. s. w. sowie nach, Abzug der Abschreibungen in Höhe von 558 818.57 Mark einen Reingewinn von 724685.79 Wart. Aus neue Rechnung wurden 47 479.28 Mark vorgettagen. Ast Di­ videnden werden 7.6 Prozent verteilt. Bilanz und Geschäftsbericht wurden antragsgemäß ein« stimmig genehmigt, ebenso einstimwig wurde die Entlastung des Vorstandes und des Aus­ sichtsrates erteilt. Tie ausscheidenden Mitglie­ der des Aussichtsrates wurden Wiedergewählt. Neugewählt wurden in den Aufsichtsrat Mini­ sterialdirektor Goldkühle als Vertreter des Reichsschatzamtes, Geheimer Legattonsrat Tr. Lindner als Vertreter der bayerischen Staats­ regierung, Geheimer Hosrat A. Poehlmann, Tirektor der Bayerischen Vevefnsbank in Mün­ chen. Gegen Schluß der Generalversammlung gab ans eine Anfrage ans dem Kreise der Aktio­ näre der Vorsitzende Tirettor Stanß-Berlin die Erklärung ab: Hinsichtlich der seitens der Z. E. G. vor einigen Wochen mit einem Ka­ pital von 1 Million Mark neugegründeten Tvnauttansportgesellschaft m. b. H. wird mit­ geteilt, daß dem Bayerischen Llohd auf jeden Fall ein Optionsrecht auf die Mehrheit der Anteile und ein Vorkaufsrecht für die einzelnen Schiffe eingeräumt werden wird und daß somit der Bayerische 'Llohd nach wie vor als der alleinige Vertreter deutscher Interessen auf der Tvnau in Betracht kommt.</p>
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          <p>Niederbayerische Nachrichten. MedkttWMk MWM Kötzlarn, 26. Juni. (Goldenes- Priester­ jubiläum.) Ter im 74. Lebensjahre stehende Beneftziat hier, Joses Zaunhuber, früherPfarrer in Thrlaching, begeht am 27. Juni das goldene PriesterjubiNum. * RSHrickaA 26. Juni. (Auszeichnung.) Tie Grundbesitzersgatttn Frau Rosina Tegerchardt von Prvmbach, wurde mit dem König Ludwigkreuz ausgezeichnet. Tieselbe machte sich dem Vaterlande ganz besonders verdient durch, ge­ wissenhafte Ablieferung landw. Produkte. Viele Ablieserungspflichtige können sich an dieseMuSgezeichneten ein Beispiel nehmen und ihr in der Ablieferung nachfolgen. i 1 Rottenbnrg, 25. Juni. (Ter Ludwigsorden) wurde dem Benefiziumsprvvisor Joses Sagstetter in Langqnaid B.A. Rottenbnrg verlieliehen. i I 1 1 !</p>
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          <p>Dienstesnachrichten. WtSMWflt. Brandverftchjeruug. Vom 1. Juli 1918 an wird der Brandversicherungskommi ssär Weih. Ehring in Deggendorf in etatsmäßiger Weise nach! Straubing berufen.</p>
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          <p>Hilfskreuzers "Wols" und ein paar recht lu­ stige Geschichten "Ter geheimnisvolle Koffer" in welchem John Bull den Franzosen die ebengenannten Tanks herüber bringt, denen dann zum Schlüsse der deutsche Michel ganz gründlich, heimleuchtet und "Llohd George in Berlin" beschließen die ausgezeichneten Dar­ bietungen, deren Besuch, auch Erwachsenen aufs wärmste zu empfehlen ist. Tie Vorstellungen finden noch. bis Freitag vormittags halb 9 bezw. halb 11 Uhr letztmalig statt. Ter Ein­ trittspreis für Erwachsene beträgt 50 Psg. auf dem Balkon. —* Die Arb eitnehmersammlungsnr die Ludendorff-Spende wird nun auch, in Bayern in den nächsten Tagen durchgeführt werden. Ihr liegen die Vereinbarungen der großen deutschen Arbeiter- und Arbeitnehmerverbände zugrunde. Sie find insbesondere vol­ les Verständnis bei den Vertretern der Ar­ beiterschaft. Tie Kriegsbeschädigten werden es dankbar anerkennen .wenn auch. die Aroeiter ihren wohlgemessenen Anteil an der Samm­ lung ausbringen, die nicht unbeträchtlich dazu beitragen muß, über die Schicksale derKriegsbeschädigten zu entscheiden und sie wieder zu vollwertigen Gliedern des Wirtschaftslebens zu machen. Tie Arbeitgeber werden dringend ge­ beten, den ehrenamtlich, arbeitenden Herren, die sich insbesondere mit der Verteilung der Aufrufe, Sammellisten und Richtlinien besassen jede dankbare Hilfe zu gewähren. So darf wohl auch, dieser Sammlung, die vollständig getrennt von der Haussammlung vor sich, geht, derselbe gute Erfolg wie bei den außerbayerischen Sammlungen vorausgesagt werden. —* P f erd e versteig erun g. In München werden am Freitag den 5. Juli in Laim, Fürstenriederstr. 61, m. 80 Stück holländischePferde versteigert. Näheres ist in der Bekannrmackiung im Anzeigenteil der heutigen Num­ mer enthalten. —* Sehr kalte Näch,t e brachten uns die letzten Tage und auch, die Abend- und Morgen­ stunden lassen nichit vermuten, daß der Som­ mer beretis seinen Einzug ins Land gehalten hat. Wenn auch, der Temperaturrückgang nicht derart ist, daß er ernstlichen Schaden anzurich­ ten vermag, so ist immerhin eine Hemmung des Wachstums unserer heuer bereits weit vorge­ schrittenen Feld- und Gartenkulturen zu be­ fürchten, die den bisherigen Vorsprung wie­ der verzögert. Besonders die Frühkartoffeln, welche schon durch die Fröste anfangs Juni Schaden litten und sich nur allmählich wieder erholen, dürsten die erhoffte frühe Ernte nicht geben, so daß weise Sparsamkeit mit'den noch vorhandenen Kartofselvorräten geboten ist. —* Umgestaltung der Reisebrot­ marken. Technische Schwierigkeiten, insbe­ sondere die Beschaffung der numerierten Mar­ ken, machen es erforderlich, die 10 Gramm-Ab­ schnitte der auf insgesamt 50 Gramm lau­ tenden Reisebrotmarken wegfallen zu lassen. Dadurch, wird eine Umgestaltung der Marken bedingt. Ter kleine schwarze Reichsadler er­ scheint am linken Rande. Tie Wertangabe unter dem Wort: "Reisebrotmarke" wird anstatt "40 Gramm Gebäck" künftig "50 Gramm Gebäck" lauten. Endlich« werden die 50 Gramm-Markenbogen um einen Zentimeter schmäler gehal­ ten. Me in Bayern und Württemberg zur Aus­ gabe gelangenden 50 Gramm-Marken werden sich, von denen in den übrigen Bundesstaaten nicht mehr unterscheiden. Turch die Umgestal­ tung wird die Gültigkeitsdauer der bisherigen mit 10 Gramm versehenen 50 Gramw-Marten nicht berührt. Sie bleiben also neben den Marken ohne 10 Gramm- Ab schnitten dauernd gültig. i 1 —* Einziehung der 2 Mark-Stücke. Mit Ende Juni 1918 läuft die Einlösungsfrist für silberne 2 Mark-Stücke ab; Besitzer von solchen werden, um sich vor Schaden zu be­ wahren, hierauf aufmerksam gemacht. Beute nach, .München. Als nachmittags die .Prächtige Aufnahmen von der Heimkehr des —* Die neuen Lebensmittelmarken^ werden am Montag, 1. Juli, in den 15 Abgabe-' stellen von 3.Uhr bis halb 7 Uhr verteilt. Tie Brotmarken gelten vom 2. bis 16. Juli. Tie Zucker-, Fett- und Käsemarken müssen bis 3. Juli in den Geschäften und zwar für jeden Artikel in nur ei nein Geschäfte abgegeben sein. —* Am Feste Pete rund Pa ul singt der gemischte Chor der k. Präparandenschule in der Tominikanerkirche (9 Uhr) die Messe "Tut fuet coeli" op. 25 von Griesbacher und am Schluffe derselben das Ave Maria von Berthold für Sopran (Konzertsängerin Frl. OswaldMünchen), Violine (Merkl-Landshut, gemisch­ ten Chor und Orgel. i, —* Zur Ludendorff spende! Zur Zeit fanden an den Vormittagen in den Kronprinzlichtspielen Jugendvorstellungen statt zumBesten der Ludendorfs-Spende, welche sich all­ gemeinen Besuches seitens der Schuljugend er­ freuen. Reben einem sehr der Belehrung die­ nenden Ausklärungssilm "Tuberkulose-Fürsor­ ge", welcher in anschaulicher Weise zeigt, wie durch, geeignete, zweckmäßige Lebensweise dem größten Erbfeinde der Menschheit beizukommen ist, sehen wir den hochaktuellen Film "Tie 12. Jsonzoschlacht" mit allen ihren Beschwernissen und Erfolgen. Ferner "englische Tanks bei Cambrai". Es ist geradezu erstaunlich, zu sehen, wie diese plumpen Ungeheuer aus die unsere Feinde so große Hoffnungen setzten, die stärk­ sten Bäume anfahren, einfach, aus der Erde heben, umlegen und darüber hinwegsahren. — Lokales. KoBlIß, Laudrhul, den 27. Juni. —* DaS. Eiserne Kreuz 2. Kl. wurde dem Infanteristen Herrn Ludwig Wallinger, Keramiker, Sohn der Frau Therese Wallinger, Pvstbotenswitwe hier, verliehen. —* Das Eiserne Kreuz erhielt zu sei­ nem Militärverdienstkreuz der Gefreite einer Funkerabteilung M. Haberstroh, Sohn desHrn, Maschinenfabrikanten Haberstroh hier. Zwei Brüder des Ausgezeichneten stehen ebenfalls vor dem Feinde, ein dritter Bruder ist jetzt zum Heeresdienst eingerückt, während eine Schwester als Rote Kreuz-Schwester in einem Kriegslazarett tätig ist. —* Das österr. silberne Verdienst­ kreuz mit der Krone am Bande der Tapserkeitsmedaille wurde Herrn Obermusikmeister Hermann Krümmel des 2. Schweren ReiterRgts. verliehen. —* Ge stör ben ist in Augsburg Hexr K. Postrat Edmund Rapp der Oberpostdirektion Augsburg. Der Verblichene war von 1911 bis 1913 als Postrat an der K. Oberpostdirektivn Landshut tätig. i —* Be sitz Wechsel. Das Anwesen Stett­ heimerstraße 45 (Billa Elisabeth), bisher Herrn Bayer, Werkmeister der Weitzschen Tabiksabri'k gehörig, ging durchj Kauf an Herrn Privatier Michael Wimmbeck über. Herr Bayer erwarb käuflich das bisher im Besitze der Witwe Ma­ rie Freihart gewesene Haus Nr. 738 amJsargestade. ‘ —* 800 Mark hat ein Gutsbesitzer der Umgebung vorgestern verloren. Ein Finder hat sich nicht gemeldet. —* Beschlagnahmt wurden gestern am hiesigen Bahnhof 70 Pfund Mehl, die nach München ausgeführt werden sollten. —* Aus dem Krankenhause wurde gestern der Taglöhner Markl, der seiner Frau im Streite eine tödliche Verletzung beigebracht hatte und dann tim Gefängnis einen Selbstmardversuch verübte, wieder ins Gefängnis über­ führt. 1 —* Wäsche im Werte von 1200 Mk. stahlen am Montag in einem hiesigen Gasthaus zwei dort wohnende Fremde. Tie beiden er­ brachen die tim Fremdenzimmer stehende Kom­ mode und stahlen daraus die Wäsche. Ter Mann fuhr am Wontag /rüh mit der Hälfte der Frau mit betn Rest derselben nachfolgen wollte, konnte sie von der Schutzmannschaft ergriffen werden. Tie Frau wurde als die Fabrikarbei­ terin Katharina Maierhofer von Achdors fest­ gestellt, die zuletzt in München wohnhaft war. —* Drei leere Feldpost sch achteln wurden am 18. Januar hr. Jrs. am Rechen der Mayerschen Kunstmühle aufgefunden, die nach Feststellung bei den Absendern aus der Neumarkter Gegend Fleisch,-, Bäckereien und Zi­ garetten enthalten hatten. Ta der hiesige Post­ packmeister Joses Schindlmeter an dem in Be­ tracht kommenden Tage die Post von Neumarkt hierher besorgte, wurde vermutet, daß Schindlmeier die Pakete sich angeeignet hatte. Am 25. Januar begleitete Schindlmeter die Post von Plattling hierher. Als er hier den Bahn­ hof verlassen wollte, wurde er durchsucht und hierbei ein Feldpostpäckchen mit Schweinebraten bei ihm gesunden. Er hatte sich, deshalb am Dienstag vor der hiesigen Strafkammer wegen Amtsunterschlagung zu verantworten. Er wurde wegen der ersten 3 Vergehen freigespro­ chen, wegen des letzten Falles aber zu 3 Mona­ ten und 15 Tagen Gefängnis verurteilt. —*TerJulizucker wird am Donnerstag, 4. Juli, verteilt und zwar 700 Gramm Pro An­ teil. Zugleich, gelangen auf den Anteil je ein halbes Pfund Kunsthonig und ein halbes Pfund Gerstenflocken oder Hafermehl oder Grieß zur Verteilung. ! , Beute nach, .München. Als nachmittags die .Prächtige Aufnahmen von der Heimkehr des</p>
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          <p>Kriegsbriefe aus dem Westen. KriGßMkfr M 6im Westes. , Berlin,Den 24. Juni 1918. &gt; MEeErister Nachdruck, auch auszugsweise, verdoten.) Nervöse PatronMenunter, nehmungen des Feindes. (Telegramm unsres Kriegsberichterstatters.; Gr. Hauptquartier, 22. Juni. So gewiß die feindlichen Heeresleitungen sind, daß sie zu gegebener Zeit ein neuer deut­ scher Schlag treffen kann, desto unruhiger ver­ suchen sie durch Zahlreiche örtliche Unterneh­ mungen das Geheimnis der Absichten des deut­ schen Schlachtenlenkers Zu erfahren. Längs der ganzen Hauptkampfsront geben in den letzten Tagen derartige Teilangrifse der im übrigen sich! auf feste Frontlinien einrichtenden Kampf­ tätigkeit das Gepräge. Eine sehr lebhafte Tä­ tigkeit dieser Art haben namentliche die Englän­ der im Raume von Albert bis Arras entfaltet, an etwa acht Stellen, die dort Patrouillenvor­ stöße teils mit 100— 200 Mann, teils mit 3r—4 Kompagnien vorgetrieben haben. Sie wurden überalt restlos abgewiesen und verloren bei unseren Nachstößen Gefangene. Tie Franzosen entfalteten ihre Haupthätigkeit Zwischen Oise und Marne. Auch! ihre Unternehmungen er­ wiesen sich als zwecklos, bezeugen aber deutlich die starke Nervosität, die sich! der französischen Führung besonders seit unserem Durchbruche zur Marne und zur Matz bemächtigt hat. Tie Amerikaner suchen die gewaltigen Vor­ schußlorbeeren, welche ihnen täglich von der französischen Presse gespendet werden, durch vergebliche Angriffe in dem von ihnen gehalte­ nen Frontabschnitte nordwestlichChateau-Thierrh zu rechtfertigen, aber die Mißerfolge, die sie mit ihrer Cowboytaktik bisher erngeheiiust haben, sind nicht geeignet, ihre Freude ayr Kriegshandlverke zu steigern. Tie amerikani­ schen Gefangenen machen jetzt kein Hehl da­ raus, daß sie sich! die Abenteuerfahrt nach, Europa ganz anders vorgestellt haben. Sie sind zwar sehr befriedigt über den Empfang durch! das französische Volk und Heer, welche sie als den großen Bruder begrüßen, den ein­ zigen Verbündeten, auf den Frankreich noch seine Hoffnung setzt — es ist auch, offensichtlich, daß das Verhältnis zwischen den amerikanischen und den französischen Soldaten ungleich besser ist, als zwischen Engländern und Franzosen, zumal die Amerikaner viel bescheidener auf­ treten und sichi redliche Mühe geben, die fran­ zösische Sprache zu erlernen —, aber der voll­ kommene Mißerfolg ihrer bisherigen Anstren­ gungen verstimmt die Amenikaner» und das entsagungsvolle Leben im Schützengraben ent­ spricht nicht ihren Erwartungen. Bemerkens­ wert ist es, daß nur ei« kleiner Teil der Ame­ rikaner echte Amerikaner sind, dagegen die mei­ sten solche Leute, deren Väter erst in Amerika eingewandert sind, die sich! aber schon vollkom­ men als Amerikaner fühlen, darunter viele deutscher Abstammung. Weswegen Amerika den Krieg führe, wissen die wenigsten zu sagen. Biele geben die drollige, anscheinend einge­ lernte Antwort, sie seien nach! Europa ge­ kommen, um ihr Vaterland zu verteidigen. Im ganzen haben die Amerikaner bisher etwa 10 starke Angriffe unternommen, die ihnen keiner­ lei Erfolg, aber recht schwere Verluste, nament­ lich, an Toten, eingetragen haben. Noch weniger Freude am Kriege bekunden, falls dies möglich ist, die südwestlich von Reims int Abschnitte von Vrignh Zugesetzten Italie­ ner die ebenfalls eine Anzahl Gefangene m un­ serer Hand gelassen haben. Sie müssen hier die zusammengeschmolzenen Bestände der En­ tente zur Verteidigung französischen Bodens verstärken helfen, während sie das Gefühl ha­ ben, daß jeder einzelne Mann von ihnen jetzt zum Schutze des eigenen Vaterlandes viel nöti­ ger wäre. — Im Raume von Reims haben Me Franzosen dieser Tage ein« große Schlacht ge­ meldet. Es ist festzustellen, daß aus deutscher Seite von dieser angeblichen Schlacht bei Reims nichts bekannt ist. Teutscherseits ist nur be­ kannt, dcch im ganzen 7 deutsche Patrnmille«</p>
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          <p>Nervöse Patroullienunternehmungen des Feindes. KriGßMkfr M 6im Westes. , Berlin,Den 24. Juni 1918. &gt; MEeErister Nachdruck, auch auszugsweise, verdoten.) Nervöse PatronMenunter, nehmungen des Feindes. (Telegramm unsres Kriegsberichterstatters.; Gr. Hauptquartier, 22. Juni. So gewiß die feindlichen Heeresleitungen sind, daß sie zu gegebener Zeit ein neuer deut­ scher Schlag treffen kann, desto unruhiger ver­ suchen sie durch Zahlreiche örtliche Unterneh­ mungen das Geheimnis der Absichten des deut­ schen Schlachtenlenkers Zu erfahren. Längs der ganzen Hauptkampfsront geben in den letzten Tagen derartige Teilangrifse der im übrigen sich! auf feste Frontlinien einrichtenden Kampf­ tätigkeit das Gepräge. Eine sehr lebhafte Tä­ tigkeit dieser Art haben namentliche die Englän­ der im Raume von Albert bis Arras entfaltet, an etwa acht Stellen, die dort Patrouillenvor­ stöße teils mit 100— 200 Mann, teils mit 3r—4 Kompagnien vorgetrieben haben. Sie wurden überalt restlos abgewiesen und verloren bei unseren Nachstößen Gefangene. Tie Franzosen entfalteten ihre Haupthätigkeit Zwischen Oise und Marne. Auch! ihre Unternehmungen er­ wiesen sich als zwecklos, bezeugen aber deutlich die starke Nervosität, die sich! der französischen Führung besonders seit unserem Durchbruche zur Marne und zur Matz bemächtigt hat. Tie Amerikaner suchen die gewaltigen Vor­ schußlorbeeren, welche ihnen täglich von der französischen Presse gespendet werden, durch vergebliche Angriffe in dem von ihnen gehalte­ nen Frontabschnitte nordwestlichChateau-Thierrh zu rechtfertigen, aber die Mißerfolge, die sie mit ihrer Cowboytaktik bisher erngeheiiust haben, sind nicht geeignet, ihre Freude ayr Kriegshandlverke zu steigern. Tie amerikani­ schen Gefangenen machen jetzt kein Hehl da­ raus, daß sie sich! die Abenteuerfahrt nach, Europa ganz anders vorgestellt haben. Sie sind zwar sehr befriedigt über den Empfang durch! das französische Volk und Heer, welche sie als den großen Bruder begrüßen, den ein­ zigen Verbündeten, auf den Frankreich noch seine Hoffnung setzt — es ist auch, offensichtlich, daß das Verhältnis zwischen den amerikanischen und den französischen Soldaten ungleich besser ist, als zwischen Engländern und Franzosen, zumal die Amerikaner viel bescheidener auf­ treten und sichi redliche Mühe geben, die fran­ zösische Sprache zu erlernen —, aber der voll­ kommene Mißerfolg ihrer bisherigen Anstren­ gungen verstimmt die Amenikaner» und das entsagungsvolle Leben im Schützengraben ent­ spricht nicht ihren Erwartungen. Bemerkens­ wert ist es, daß nur ei« kleiner Teil der Ame­ rikaner echte Amerikaner sind, dagegen die mei­ sten solche Leute, deren Väter erst in Amerika eingewandert sind, die sich! aber schon vollkom­ men als Amerikaner fühlen, darunter viele deutscher Abstammung. Weswegen Amerika den Krieg führe, wissen die wenigsten zu sagen. Biele geben die drollige, anscheinend einge­ lernte Antwort, sie seien nach! Europa ge­ kommen, um ihr Vaterland zu verteidigen. Im ganzen haben die Amerikaner bisher etwa 10 starke Angriffe unternommen, die ihnen keiner­ lei Erfolg, aber recht schwere Verluste, nament­ lich, an Toten, eingetragen haben. Noch weniger Freude am Kriege bekunden, falls dies möglich ist, die südwestlich von Reims int Abschnitte von Vrignh Zugesetzten Italie­ ner die ebenfalls eine Anzahl Gefangene m un­ serer Hand gelassen haben. Sie müssen hier die zusammengeschmolzenen Bestände der En­ tente zur Verteidigung französischen Bodens verstärken helfen, während sie das Gefühl ha­ ben, daß jeder einzelne Mann von ihnen jetzt zum Schutze des eigenen Vaterlandes viel nöti­ ger wäre. — Im Raume von Reims haben Me Franzosen dieser Tage ein« große Schlacht ge­ meldet. Es ist festzustellen, daß aus deutscher Seite von dieser angeblichen Schlacht bei Reims nichts bekannt ist. Teutscherseits ist nur be­ kannt, dcch im ganzen 7 deutsche Patrnmille« i von je 20—40 Mann Stärke beiderseits Reims « £ in die feindlichen Linien eingedrungen sind £ und ihren Auftrag voll erfüllt haben. Sie I haben die Wirkung des deutschen ArtillerieI und Minenfeuers und die schweren feindlichen Verluste festgestellt und sind mit über 50 Mann Gefangenen zurückgekehrt. Tie Franzosen hat­ ten als Ziel dieser angeblichen Schlacht bei Reims die Champagnerkeller der Seüstadt be­ hauptet. Vielleicht erklärt sich der Zusammen­ hang dadurch,, daß bei der Abfassung des Be­ richtes über die Schlacht bei Reims in Paris einige ’&amp;ut gelagerte Reimser Sektflaschen mit­ gewirkt haben. — Damit die Zahl der Verbün­ deten voll werde, haben, auch, die Belgier einen I größeren Frontabschnitt übernehmen müssen, 1 um einige bewegliche Kräfte für die Englän­ der freizumachen. Während sich die Belgier lange Zeit, als man sie bei guter Laune halten wollte, ziemlich! schonen durften, klagen sie jetzt darüber, daß sie ohne Wlösung übermäAg lange in ihren sumpfigen Unterständen aushar­ ren müssen. — So bietet die ganze Feindfront von der flandrischen Nordsee bis zu den Kreideflächen der Champagne den Eindruck eines nervösen Körpers, der sich! seiner Empfindlich­ keit schmerzhaft bewußt ist und sich unfähig zu eigenen Schlägen fühlt, aber überall zuckt, wo er sichj mit Recht oder Unrecht bedroht glackbt. Inzwischen entwickelt sich hinter der deut­ schen Front mit einer fabelhaften Ruhe die Vorbereitung zur Einbringung der diesjäh­ rigen Ernte. Wie die Gesch,ützparks vor den Offensiven, so werden jetzt die Mähmaschinen vereinigt, nachgesehen und ausgebessert. Ter Heuertrag hat beim ersten Schnitte alle Erwar­ tungen übertrofsen, und nach! langer Trocken­ heit haben die neuerlichen Regenfälle der Halmsrucht, namentlich den Weizenstrichen, welche die Franzosen für uns im neueroberten Ge­ biete bestellt haben, sehr gut getan. Bei allen deutschen Unternehmungen dieses Jahres ist St. Petrus eng int Bunde mit Hindenburg und Ludendorsf gewesen. Es ist zu hoffen, daß er es auch! bei der Einbringung der Brot- und Futtergetreide- und der Kartoffelernte an der Westfront bleiben wird, für die schon jetzt der Maschinenpark und das Arbeiterheer in groß-, artiger Ordnung und Uebersicht mobilisiert wer­ den. (KL,/ ! KB. Scheuermann, Kriegsberichterstatter.</p>
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          <p>Letzte Posten. ttßlk Wa H»S8*»t6trfei6e. WTB. Berlin, den 26. Juni. Amtlich^ Auf dem nördlichen Kriegsschauplätze wurden | durch unsere Unterseeboote wiederum 16000 I Br.-R.-Tonnen feindlichen Handels schisssrauI mes vernichtet. Zwei Dampfer wurden am WestI ausgange des Kanals aus starken Geleitzügen I herausgeschossen. •fcittr iLhef oes AvmiraWabes der Warme. Aus Rußland. ! Stockholm, 26. Juni. Rach, einer Mit­ teilung aus .Petersburg erhält sch dort hart­ näckig das Gerücht, daß der Exzar in einem Zuge, de.r von dem durch, die Tschecho-Slowaken eroberten Jekaterinenburg abging, ermordet worden sei. Sei Sohn Alexej soll nach, langer Krankheit gestorben sein. Tie Regierung erklärk, das Gerücht von der Ermordung des Zaren bedürfe selbst noch, der Bestätigung. Großfürst Michael Romanow soll in Omsk die I Gegenrevolution leiten und dort einen Aufruf gegen den Bolschewismus veröffentlicht haben. Er soll sch to et gern, den Thron anzunehmen und statt dessen die Einberufung der allrussj- jj scheu DoMversammlimg befürworten. , Brautiug i« Laudon. Haag, 26. Juni. Hollands Nieuwe Büro meldet aus London: Branting ist nunmehr in Londvn angekommen, um an der Arbeiterkonfarenz teilzunehmen. Eine nordische Mirkisterkonserenz. Kopenhagen, 36. Juni. Tie Ministerkonferenz der drei nordischen Staaten hat heute i hier begonnen. t , j Explosionen in Verdun. ! Berlin, 26. Juni. Am 25. Juni vormit­ tags wurden int Ostteile von Verdun 2 Explo­ sionen beobachtet, die große Brände zur Folge hatten. " 1 Städtische SWmWke. 27. Juni 1918. Wasser . 14 Grad C Luft . . 17 Grad O</p>
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          <p>Englische Angriffe an der Tearpe gescheitert. Gesteigerte Erkimdrmgstätigkeit an der Westfront. — Mißerfolg der Italiener an der Gedirgssront. Die Stellung des Staatssekretärs t&gt;. Kiihlmann erschüttert. — Anarchie in Irland. — Der Ex-Iar ermordet? Englische Angriffe an der Tearpe gescheitert.</p>
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          <p>s Passau, 25. Juni. (Bon Wildererhand an­ geschossen) wurde gestern abends zwischen 9 und 10 Uhr auf' seiner' Hacklberger Jagd Herr Jos. Cottel, K. Poststallhalter, eine allbekannte und beliebte Persönlichkeit. Um Mitternacht brachte die Sanitätskolonne den Schwerverletz-ten ins Krankenhaus. Herr Cottel rief den Wilderer an, woraus dieser feuerte, und auch! der Angegriffene schoß. Ter Wilderer, ein ge­ wisser Xaver Groll, Baumann in Ries, wurde durch den Srotschuß am Kopfe, Herr Cottel an der Hüfte und am Leib verletzt. Beide liegen tim hiesigen Krankenhaus. T-urch die Schüsse aufmerksam gemacht, kam ein Jagdsreund des Herrn Cottel zur Stelle und sorgte für ihn. ' I RiedelsbaH, 26. Juni. ( Einfrecher Ein­ bruchdiebstahl) wurde hier in einer der letz­ ten Nächte verübt. Durch das Stallfenster, das sie zertrümmerten, drangen Diebe in dieStallung des Schreiners Peter Kern und entführ­ ten ein Kalb. Im nahegelegenen Wald wurde dann das Tier geschlachtet, wie dort gefun­ dene Reste schließen lassen. Wahrscheinlich ist der Braten über die Grenze nach, Böhmen ge­ gangen. ; i 11 Schwaigen, 25. Juni. (Be fitzwechsel.) Tie' Herren Lerbinger und TuNinger, Marklkofen, kauften den 150 Tagwerk großen Birchnerhos um IU 000 Mk. an. !</p>
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