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      <titleStmt>
        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1918-07-01"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">71. Jahrgang Nr. 176</biblScope>
          <date when="1918-07-01">1918-07-01</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
        </p>
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          <p>Erhöhte Gefechtstätigkeit im Westen. Starke italienische Angriffe im Gebirge teils gescheitert, teils im Gegenstoß zurückge­ schlagen. — Luft- und Seegefecht an der flandrischen Küste. — Die Gegenrevolution in Rußland. ,</p>
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          <p>Die Heeresberichte.</p>
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          <p>Die HmeslleWe. Der btntjit Vom 1 WTB. Berlin, 28. Juni 1918, mittags. Großes Hauptquartier: , &gt; "Westlicher «rieg»fcha«play. Rege Tätigkeit der Engländer und Fran­ zosen beiderseits der Somme. Auch! in den an­ deren Abschnitten zwischen User und Marne nahm das Artillerieseuer am Abend zu. Heute früh steigerte sich! das Feuer des Feindes beiderseits der Lhs, zwischen Bailleul und Bethune und südlich! der Aisne zu größe­ rer Stärke. Unsere Artillerie nahm den Kamps kräftig auf. In einzelnen Abschnitten haben sich Jjnfanteriegesechte entwickelt. Starker Fliegereinsatz führte zu heftigen Luftkümpfen. Unsere Flieger schossen gestern 25 feindliche Flugzeuge und 1 Fesselballon, unsere Fliegerabwehrgeschütze 5 feindliche Flug­ zeuge ab. i Hauptmann Berthold errang seinen 37., Leutnant Löwenhardt seinen 27. und Leutnant Rumah seinen 26. und 27. Luftsieg. iäet 1. «teneralmmrttecmetitt*, BSabCÄbotff. WTB. Berli n, den 28. Juni. Amtlicher Abendbericht: Nördlich, der Avre und südlich der Aisne kämpften wir in Abwehr heftiger Teilangriffe des Feindes. 1 WTB. Berlin, den 29. Juni 1918. — fGrotzes Hauptquartier.) Westlicher »ries»?®«*»!«». Heeresgruppe des «eaeralfewmarschatt» Kronprinz Rupprccht w* Bayer« i Nördlich, der Lhs sind heftigem Feuer Infanterie-Angriffe der Engländer ge­ folgt. Dreimaliger Ansturm gegen Merris brach! unter schweren Verlusten zusammen. In der Mitte des Kampffeldes drang der ' Feind in Vieux-Berquin ein. Gegenstoß der Bereitschaf­ ten brachte ihn dort zum Stehen und warf ihn über den Westrand des Ortes zurück. Nörd­ lich! von Merville scheiterten die feindlichen An­ griffe in unserem Feuer. An der übrigen Front flaute die lebhafte nächtliche Artillerietätigkeit in den Morgen­ stunden ab. Südwestlich! von Bucquoh wurden stärkere Vorstöße mehrfacher Erkundungsabtei­ lungen des Feindes abgewiesen. Heeresgruppe des vemtschen Kronprinzen. Südlich, der Aisne griff der Franzose nach, starker Feuerwirkung an. Bei Amblenh wurde er nach hartem Kampfe abgewiesen. UeberCutrh hinaus gewann er Boden. Unser Gegenstoß warf ihn auf die Höhen beiderseits des Or­ tes zurück. Versuche des Feindes, unter Ein­ satz von Panzerkrastwagen den Angriff sei­ ner Infanterie weiter vorzutragen, scheiter­ ten. Im Walde von Villers-Cotterets stießen wir dem weichenden Feinde bis in seine Aus­ gangsstellungen nach, und machten Gefangene. In der Lust erlitt der Feind eine schwere Niederlage ,19 feindliche Flugzeuge wurden ab­ geschossen. Leutnant Übet errang seinen 35., Leutnant Lüwenhardt seinen 30. Luftsieg. Südwestlich, von Reims wurden bei einer kleinen Unternehmung 20 Italiener gefangen. Der 1. Generaiauaettermeiiter z Risoesaorft WTB. Berlin, den 29. Juni. Amtlicher Abendbericht: , Von den Kampffronten nichts Neues. WTB. Berlin, den 30. Juni 1918. Großes Hauptquarrter: Westlicher «rlegKfDospla». In den Kampfabschnitten nördlich der Lhs und südlich, der Aisne hielt tagsüber erhöhte Gefechtstätigkeit an. Am Abend lebte sie auch, an der übrigen Front zwischen User und Marne auf. Kleinere Jnsanteriegesechte. Bei stärke­ ren Vorstößen des Feindes südlich des Ourcq und bei erfolgreicher eigener Unternehmung am Hartmannsweikerllops machten wir Gefan­ gene. Leutnant Udet errang seinen 36., Leutnant Löwenhardt seinen 31. Luftsieg. Leutnant Ja­ kobs schoß in den letzten Tagen seinen 20., 21. und 22. Gegner ab. ‘-Set L i i • WTB. Berlin, den 30. Juni. Amtlicher Abendbericht: Von den Kampffronten nichts Neues. Der deutsche Bericht.</p>
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          <p>«teure U-BootserstslAe. WTB. Berlin, den 28. Juni. Amtliche Im Sperrgebiet des westlichen Mittelmeeres versenkten unsere Unterseeboote 4 Dampfer und einen Segler von rund 21000 Br.°R.-Tonnen. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Daily Telegraph bringt folgenden bemer­ kenswerten Brief des Geschäftsführers der eng­ lischen Zuckerzentrale. "Aus dem notwendiger­ weise knapp gefaßten Bericht der kurzen Rede, die gestern im Unterhause Sir Charles Bathurst hielt, als er die königlichst Lersorgungsstelle für Zucker vertrat, mag es Ihren Lesern so erscheinen, als ob die Lage der Zuckeroerso rgun gk günstiger sei, als sie tatsächlich ist. Aus dem offiziellen Bericht geht hervor, daß Sir Char­ les mit seiner Mftteilunjg, daß in unserem Lande Vorräte vorhanden seien, die einer 3 ' Monate langen Versorgung entsprächen, nur betonen wollte, daß infolge der Frachtraum­ frage die Bezüge aus betn Osten nicht länger be­ schafft werden könnten, daß also die fraglichen Vorräte die Bestände für noch! weitere Monate darsteUen könnten. Diese Bestände, die rela­ tiv groß erscheinen, wenn man den Grund für ihre Anhäufung nicht voU würdigt, könnten eine falsche Vorstellung von der Lage geben, die in der Tat derartig ist, daß überaus große Sparsamkeit in jeder Hinsicht gefordert wer­ den muß." — Dieser Brief zeigt nicht nur die gefahrvoUe Lage der englischen Zuckerversorgung, sondern er läßt auch, durchblicken, tote wenig man in Kreisen der englischen Ernäh­ rungsstellen mit den nach außen hin von den Vertretern der englischen Regieruilg beliebten Uebertreibungen einverstanden ist. i Luft- und Seegefecht an der flandrischen ! t Küste. . WTB. Berli n, den 28. Juni. Amtlich. Am 27. ds. vormittags griff eine unserer MarinetJagdketten unter der Führung von Leut­ nant der Res. Osterkamp querab der fland­ rischen Küste ein stark von Einsitzern gesicher­ tes Bombengeschwader an. Im Verlaufe besi Kampfes, in den alle feindlichen Flugzeugst — ungefähr 30 — eingriffstn, gelang es un­ serer Kette, die nur aus vier Flugzeugen be­ stand, vier feindliche Flugzeuge abzuschießen. Leutnant Osterkamip errang seinen 15. Luftsieg. Am Abend des 27. Juni gerieten Teile unserer Tovpedobootsstreitkräste Flanderns aus einer Patrouillenfahrt vor Ostende in ein Ge­ fecht mit englischen Zerstörern unter Führung eines Zerstörerführerschifssts. Nach einem etwa halbstündigem Gefecht zogen sich die feindlichen Zerstörer mit hoher Fahrt zurück, indem sie .sich! durch Einnebelung der Sicht entzogen. Es wurden Treffer auf dem Führerschiff und einem' der feindlichen Zerstörer beobachtet. Unsere ei­ genen Boote sind ohne Verluste und Besch,ädigungen eingelaufen. , / Ter Chef des ADmiralstabes der Marine. Bericht des Admiralstabes.</p>
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          <p>Im Presenaraurne scheiterten mehrere seindliche Erkundungsversuche an der Wachsam­ keit unserer Besatznngstruppen. An der venezianischen Gebirgsfront stand der am 26. heldenmütig behauptete Col bei Rosso, der westlich, gelegene Mt. di Val Bella sowie der Raum westlich, Asiago unter stark anhaltendem Artillerie- und Minenseuer. Ein unter Ausnützung dieses Feuers südlich Caove angesetzter seindlicher Vorstoß wurde durch Abteilungen vom Jnf.-Rgt. 74 abgewiesen. An der Piavesront wurde ein neuerlicher Uebergangsversuch der Italiener bei Fossalta vereitelt. Tie Piave sührt anhaltend Hoch­ wasser. $ec Elef de? Generalstabs. * WTB. Wien, den 30. Juni, mittags. Amtlich wird gemeldet: Unsere Stellungen auf der Hochfläche der Sieben Gemeinden lagen gestern seit drei Uhr früh unter dem schwersten feindlichen Artille­ ries euer, dem einige Stunden später starke Au­ frisse gegen den Col bei Rosso und den Monte di Val Bella folgten. Während die gegen den Col bei Rosso gerichteten Anstürme von Haus aus erfolglos blieben, vermochte aus dem Monte di Val Bella der Italiener nach, erbitterten Nahkämpfen in unsere erste Linie einzubrechen. Doch wurde er durch Bataillone des ungari­ schen Jnsanterie-Regts. Nr. 131 und des Warasdiner Regiments Nx. 16 im Gegenstoß wie­ der hinausgeworfen. Weitere Angrisssversuche sowie Teilvorstöße gegen den Sisemol und bet Asiago erstickten in unserem Geschützfeuer. Sonst überall Artillerie kams^ von wech­ selnder Stärke. ! Ter Chef des Generalstabes.</p>
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          <p>Vom westlichen Kriegsschauplatz. Ter französische Kampfflieger Michanoet gefallen. Einer der besten französischen Kampfflie­ ger Sergeant Michandet ist bei Chalons tödliche abgestürzt. Prozeß Malvy. Wie der "Figaro" mitteilt, wird der Se­ natspräsident Tubvst sehr bald den Senat als Obersten Gerichtshof einberufen, um über die Angelegenheit Malvh zu urteilen. Man glaubt, daß die Verhandlung in den ersten Tagen des Juli beginnen wird. Verlegung der Bank von Frankreich. Wie die Pariser Humanite meldet, hat die Bank von Frankreich, den größten Teil ihrer Bureaus nach, Mgen an -der Garonne verlegt.</p>
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          <p>Der Krieg mit England. Persisch? Gegenmaßnahmen. Tie Agentur Mlli erhält aus Persien die Nachricht, daß zur Vergellung der durch die Engländer erfolgten Verhaftung 'Suleiman Mirzas und feiner Expedition in Bagdad der Befehlshaber der Armee der islamischen Ver­ einigung in Rescht, Mirza Kuetschuk Khan, den englischen Konsul, den Direktor der englischen Bank und einen englischen Offizier, der mit der Organisation der armenischen Banden be­ traut war, die sich, in der genannten Stadt be­ finden, in Gefangenschaft setzte. Daraus brach­ te die englische Regierung bei der persischen einen scharfen Protest ein, der mit der Besetzung persischen Gebietes und der Absendung von Streitkrästen gegen Rescht drohte, falls die oben genannten Personen nicht freigelassen würden. Tie persische Regierung antwortete, indem sie gegen die englischen Umtriebe in Persien Verwahrung einlegte. — Mirza Kuetschuk Khans Autorität erstreckt sich über die ganze Provinz Gilan und 'über einen grüßen Teil der Provinz Kaswi».</p>
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          <p>Botschafters in Berlin die Nachricht zugehen lassen, daß der Exzar sich, in Sicherheit be­ finde. Ein angeblich, von Tschitscherin unter­ zeichnetes Telegramm, das dem Großherzog von Hessen die Ermordung des Exzaren bestätigt haben soll, ist in Tarmstadt nicht eingetrof­ fen. Es ist dem Hosmarschallamt unbekannt, auf welche Weise diese Meldung entstanden ist. Kerenskis Meinung. Rotterdam, 30. Juni. Ein Vertreter des Daily Chronicle erklärte Kerenski, daß nach, seiner Ansicht die Verbündeten gegen die Bol­ schewik! Stellung nehmen sollten, da diese Feinde der russischen T,emokratie seien. Tie Bolschewist fänden bei den Bauern nur we­ nig Unterstützung. Kerensst tritt nachdrücklich für eine Intervention der Alliierten in Ruß­ landein, was nach seiner Ansicht nicht zu hin­ dern brauche, daß Japan den größten Teil der Truppen stelle. Diese Intervention müsse rein militärischer Art und gegen Deutschland ge­ richtet sein, ohne sich in die russische Polftft einzumengen. (!) Aus Rußland. KerenM ans Reise». Tie Pariser Havasagentur gibt ZAtungsmeldungen wieder, wonach, Kerenski Paris und Amerika bejuche» wird. , . , . . , , ä Russische Nöte. I Roterdam, 30. Juni. Tie Times mel\ den aus Petersburg ,datz bekannt gegeben wurj de, daß in den drei nächsten Tagen Brot oder I Kartoffeln nicht abgegeben würden. Tie Be\ völkerung muß von Törrgemüse leben. Männer I und Frauen sinken vielfach, erschöpft aus der Straße nieder. Nach, der Nowofa Wjedomosti suchen hungrige Bürger die Kehrichthaufen nach Abfällen ab. Alle Wertsachen, die nicht gestoh­ len wurden, werden verpfändet, um Nahrung zu kaufen. Bewaffnete Arbeiter halten auf Be­ fehl der Petersburger Kommune Streiszüge in ver Umgegend aus der Suche nach Getreide, wovei blutige Zusammenstöße mit Bauern ent­ liehen. Ein Lebensmittelzug wurde aus der nach Petersburg jährenden Bahn geplündert ,die Wache getötet oder verwundet. Alle militä­ rischen und politischen Vorkommnisse lassen die Menschen vollständig kalt, denn die wirtschaft­ lichen Zustände fesseln die ganze Ausmerksamteit. Teutsche und Skandinavier Ifbmmen in gro­ ßer Zahl nach Rußland um aus diesen verrotteren Zuständen für sich, noch Kapital zu schla­ gen und um die englische Konkurrenz und den Wettbewerb der anderen Verbündeten aus­ zuschalten. — Aus Moskau meldet Havas: Ter erste Ver­ such,, nach dem Plane Lenins bewaffnete Ar­ beiter au verwenden um Nahrungsmittel aus den Dörfern auszutreiben, ist tatsächlich ge­ scheitert. Eine Abteilung bewaffneter Arbei­ ter kam in ein Tors in der Umgebung von Nowgorod. Die Bauern weigerten sich,, Nah­ rungsmittel zu suchen, wobei sie von denBauem angegriffen wurden, die 27 Arbeiter töte­ ten. 8 verwundeten und die übrigen gefan­ gen nahmen. ' ' Eine russische Arbeiterarmee. Wie Havas aus Moskau meldet, ordnete der Rat der Volkskommissare die Mobilisation der Arbeiter von Moskau und UmgebungsJahr­ gänge 1896 und 1807) an. Das Komitee be­ schloß die Bildung eines Spezialkorps für die Verteidigung der bolschewistischen Regierung gegen die gegenrevolutionären Anschläge. — Rach, einem Bericht des Prehbureaüs lande­ ten 3000 Mann Gegenrevolution,äre in einem Hase« des Schwarzen Meeres. Ter Bericht gibt an, daß die Landung unter dem Schutz eines Kreuzers, eines Torpedobootes und eines Unterseebootes erfolgte. Einberufungen in Moskau. Gemäß einem 1 am Samstag ergangenen Er­ laß werden in Moskau, wie der B. Z. a. M. aus Zürich, gemeldet wird, sämtliche Arbei­ ter der Altersklassen 1896—97 zum Waffen­ dienst auf 6 Monate einberufen. Sie erhalten während dieser Zeit denselben Sold tote die Soldaten der Roten Armee. Militgrintervontion der Entente in Ostrußland. &gt; Ter Seoclo meldet aus Paris: Tie Frage einerMilitäriutervention der Alliierten ijnOstrußland liegt dem Kriegsrat der Alliierten in Verailfles zur Beschlußfassung vor. ' 3tcllenvermehrnng. Tie Zahl der Bezirks­ amtssekretäre soll um 45 auf 385 mit 57 000 Mark Gehalts kosten, die Zahl der Bezirksamts­ assistenten um 8 mit 19900 Mk. Kosten, die Zahl der Rentamtssekretäre um 100 aus 900 mit 180000 Mk. Mehrkosten vermehrt und 68 ältere Rentamtsassistenten zu Sekretären be­ fördert werden mit 15 000 Mk. Kosten. Für Vertragsfchweine hat die Bayerische Fleischversorgungsstelle den Preis aus 130 Mk. für den Zentner Lebendgewicht erhöht. Ferner wird, falls im Herbst Kraftfutter zur Ausmast nicht gegeben werden kann, noch ein Stück­ preis von 35 Mk. gewährt. Tiefe Schweine dienen in erster Linie zur Versorgung von Heer und Martine. 2er Zar in Sicherheit. Tie russische Botschaft in Berlin hat aus Moskau die Mitteilung erhalten, daß dort vom Sowjet in Jekaterinenburg ein Bericht einge­ troffen ist, w,onach, die Gerüchte über die Er­ mordung des EMrren unbegründet sind. Auch dem Grotzhertzog von Hessen hat die russische Regierung durch Vermittlung des russischen</p>
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          <p>Der Krieg mit Italien. Tie Kiihlmannrede. &gt; 1 Ter Avanti dessen Hauptartikel zur Kühl­ mann-Rede zensuriert ist, vermißt eine flare Antwort aus die Hinweise Balsours Belgien betreffend. Er sagt aber auch! Lloyd George habe in seiner Rede über die unterdrückten Nationen solche Unterlassungssünden began­ gen. "Tie deutsche' Bestie". Tie Rede Kühlmanns findet in der lei­ tenden italienischen Presse eine fast ausnahms­ los schroffe, höhnisch abweisende Beurteilung. "Journale b’^talta", das Organ Sonninos, schreibt: Tie deutsche Bestie, zu allem fähig, habe es diesmal für nützlich gehalten, einmal in sanfteren Tönen zu reden. Tas ganze lief aber wiederum nur aus eine neue Friedens­ offensive hinaus, gegen die die Entente gewapp­ net sein müsse. — Tie "Tribuna" sagt: Daß der Friede nicht q£Ietn durch die Macht der Waffen erreicht werden könne, ser autzergewöhnltch, im Munde eines Teutschen und dazu ange­ tan, das Vertrauen der Mittelmächte aus die Kräfte der Waffen zu vermindern. Auf der anderen Seite sei sie geeignet, die Zuversicht der Ententevölker zu heben.</p>
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          <p>Aus Rumänien. Botschafters in Berlin die Nachricht zugehen lassen, daß der Exzar sich, in Sicherheit be­ finde. Ein angeblich, von Tschitscherin unter­ zeichnetes Telegramm, das dem Großherzog von Hessen die Ermordung des Exzaren bestätigt haben soll, ist in Tarmstadt nicht eingetrof­ fen. Es ist dem Hosmarschallamt unbekannt, auf welche Weise diese Meldung entstanden ist. Kerenskis Meinung. Rotterdam, 30. Juni. Ein Vertreter des Daily Chronicle erklärte Kerenski, daß nach, seiner Ansicht die Verbündeten gegen die Bol­ schewik! Stellung nehmen sollten, da diese Feinde der russischen T,emokratie seien. Tie Bolschewist fänden bei den Bauern nur we­ nig Unterstützung. Kerensst tritt nachdrücklich für eine Intervention der Alliierten in Ruß­ landein, was nach seiner Ansicht nicht zu hin­ dern brauche, daß Japan den größten Teil der Truppen stelle. Diese Intervention müsse rein militärischer Art und gegen Deutschland ge­ richtet sein, ohne sich in die russische Polftft einzumengen. (!) Der Ärfet M Staffel. Tie Kiihlmannrede. &gt; 1 Ter Avanti dessen Hauptartikel zur Kühl­ mann-Rede zensuriert ist, vermißt eine flare Antwort aus die Hinweise Balsours Belgien betreffend. Er sagt aber auch! Lloyd George habe in seiner Rede über die unterdrückten Nationen solche Unterlassungssünden began­ gen. "Tie deutsche' Bestie". Tie Rede Kühlmanns findet in der lei­ tenden italienischen Presse eine fast ausnahms­ los schroffe, höhnisch abweisende Beurteilung. "Journale b’^talta", das Organ Sonninos, schreibt: Tie deutsche Bestie, zu allem fähig, habe es diesmal für nützlich gehalten, einmal in sanfteren Tönen zu reden. Tas ganze lief aber wiederum nur aus eine neue Friedens­ offensive hinaus, gegen die die Entente gewapp­ net sein müsse. — Tie "Tribuna" sagt: Daß der Friede nicht q£Ietn durch die Macht der Waffen erreicht werden könne, ser autzergewöhnltch, im Munde eines Teutschen und dazu ange­ tan, das Vertrauen der Mittelmächte aus die Kräfte der Waffen zu vermindern. Auf der anderen Seite sei sie geeignet, die Zuversicht der Ententevölker zu heben. Ins RuMmen. Take Jonescus Abreise. Wie bereits früher aus Bukarest gemel­ det wurde, erhielten Take Jonescu und eine Anzahl seiner Freunde die Erlaubnis, durch das besetzte Gebiet Rumäniens, durchs Ungarn und Oesterreich, nach der Schweiz zu reisen. Ter Sonderzug, womit auch der italienische und der serbische Gesandte fahren, ging am Freitag von Jassy ab. Annahme des Fricdcrlsvertrages durch, die ru­ mänisch? Kammer. WTB. Bukarest, 29. Juni. Tie in Jas­ sy tagende Kammer hat nach, kurzer Aussprache dem Friedensvertrage zugestimmt. Gegen die Friedensbedingungen sprachen sich nur die Ab­ geordneten Trauen, Vagaunescu, Cuza und Ge­ neral Averescu aus, der erklärte, daß er zwar als erster das Wort für den Frieden an der Front ausgesprochen habe, aber daß er den jetzt abgeschlossenen Frieden nicht anerkennen kön­ ne. Ter Friedensvertrag wird nunmehr dem Senat zur Ratifikation vorgelegt.</p>
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          <p>eines Hafens sich zu einer wichtigen strategi­ schen Stellung ausbauen (!); zugleich würde es den Ausgangspunkt für eine Afrika durch­ querende Bahn zu bilden haben. Frankreich! werde seinen Anteil an Tanger wohl aus ver­ schiedenen Gründen aufzugeben geneigt sein.</p>
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          <p>Der Krieg zur See. i Versenkt. 1 ' 1 Laut Stockholms Tidningen wurde der schwedische DaMPfer "Avance" mit 2000 Ton­ nen auf der Reise zwischen Goetevorg und Hüll versenkt.</p>
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          <p>Aus China. Teutscherrhatz itt Hongkong. Tie Allgemeine Handelskammer der briti­ schen Kolonie Hongkong hielt am 5. März ds. Js. ihre Jahresversammlung ab, bei der nach einem offiziellen Bericht die Hauptredner die Gelegenheit benutzten, um ihrem Haß gegen die Teutschen erneut die Zügel schießen zu las­ sen. Ter Vorsitzende der Handelskammer be­ richtete, daß die Handelskammer ihre unver­ änderte Ueberzeugung ausspreche, daß den Teutschen die Rückkehr in die Kolonie Hong­ kong nicht gestattet werden solle, außer unter Bedingungen, die eine vollständige Kontrolle über ihre Tätigkeit ermöglichten. Ter Direk­ tor der Standard Oil Co. iqf Newhork erklärte: Tie Völker der Erde sind im gewaltigsten Rin­ gen begriffen, das die Welt je gesehen hat. Auf der einen Seite stehen die, die für die Menschjlichkeit kämpfen. Ich brauche nicht zu sagen, welche Seite das ist. Aus der anderen Seite steht eine Nation, die sich! umgeben hat mit al­ len Schrecken der Hölle, getrieben von Beweg­ gründen und vorwärts gedrängt von Begehren, angefeuert von ehrgeizigen Gefühlen, die sie hinabgezogen haben bis zu den tiefsten Tiefen von Bestialität und Raub, Mord und Scheuß­ lichkeiten, aufs tiefste erfüllt und von der Hölle geboren, so schwarz, daß die Hölle selbst mit all der Erfahrung aus den vielen Jahrhunder­ ten, die verflossen sind, seit Belzebub die Zin­ nen des Himmels hinabgestürzt worden ist, nicht imstande ist, auch nur die Hälfte der An­ forderungen zu billigen, die dieses Ungeheuer an Volk an sie gestellt hat.</p>
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          <p>Aus Amerika. (Sitte neue Verzögerung der amerikatrischen Schiffsbauteu. Wieder erleidet, wie das Newhorker "Jour­ nal of Commerce" berichtet, der amerikanische Schtfsbauplan eine starke Verzögerung, da die Walzwerke nicht genügend Stahlplatten liefern können. Ter Mangel an Stahlplatten ist eine Folge der Kohlenknappheit in den Winter- t monaten, während welcher die großen Stahl- i werke ihre Erzeugung einschränkten oder ein­ stellten. Bis jetzt ist es der Stahlindustrie noch! nicht gelungen, die vor dem großen Wettersturz im Januar erzielte Höchstleistung wieder zu erreichen.</p>
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          <p>t Das Ende der österreichischen Miuistert tose. Nachdem nun eine Einigung mit denPolen erzielt wurde, scheint das österreichische Staatsfchiss wieder flott zu sein. Kaiser Karl hat daher die Temission des Kabinett Seidler abgelehnt mit folgendem Schreiben: "Lieber Tr. Ritter von Seidler! Wiewohl der in meinem Handschreiben vom 23. Juni 1918 vorbehaltene Versuch, die Schwierigkeiten zu überbrücken ,welche mein öfierreichischesWinisterium zu seiner Temission veranlaßten, bis­ her noch' nicht zu dem gewünschten Erfolge geführt haben, finde ich! mich dennoch bestimmt, die Tesmission nicht anzunehmen und es hat das Ministerium demnach! weiter int Amte zu verbleiben. Da es aber anderseits mein fester Wille ist, keine Unterbrechung in der parla­ mentarischen Regierungssorm eintreten zu las­ sen, finde ich! Mich bestimmt, den Reichsrat zur Wiederaufnahme feiner Ttäigkeit für den 16. Juli 1918 einzuberufen. Karl m. p." j Stet Reichskanzler im Großen Hauptquar­ tier. Tie "B. Z. äs. M." meldet: Ter Reichs­ kanzler begab sichl, wie angekündigt, gestern abends ins Große Hauptquartier. Sein Auf­ enthalt dort wird längere Zeit dauern. Er gilt in erster Linie Besprechungen über die Fortsetzung der Verhandlungen, die der Reichs­ kanzler Anfang nächster Woche über die Ver­ tiefung des Bündnisses mit den österreichisch­ ungarischen Staatsmännern in Wien führen wird. ' j I i [ Tie Vereinheitlichung der Eisenbahnen. ; Tie Verkehrsminister der Bundesstaaten mit Eisenbahnbesitz waren am 28. und 29. Juni in Wiesbaden zusammengetreten, um Verein­ barungen vorzubereiten, die weitergehende ein­ heitliche Einrichtungen und Maßnahmen auf dem Gebiete des Betriebes und Verkehres sowie -die Ausschaltung jeglichen Wettbewerbes auf ’öen Staatsetsenbahnen zuM Ziele haben. Tie Verhandlungen, die unter dem Zeichen bundesjreundlichen Entgegenkommens! geführt wur­ den, sollen alsbald fortgesetzt werden. Bayern hat bei den Verhandlungen den Standpunkt eingenommen, daß die bayerische Eisenbahn­ hoheit und die bayerischen Reservatrechte wie auch die Zuständigkeiten des Landtags in vol­ lem Umfang gewahrt bleiben müssen. Abflauen des Ausstandes in Budapest. Tie Budapester Tagesbltäter erscheinen seit gestern wieder. Ter Streik selbst ist anscheinend gänz­ liche beigelegt. Tages-Uebersicht.</p>
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          <p>Allerlei. Sic Lebensmittelmarken für seinen zum Heere eingerückten Sohn bezog über ein Jahr lang der Jmmobilienagent und Privatier Karl Zeus von Rosenheim und verschaffte sich da­ durch! ein beträchtliches Quantum ihm nicht zu­ stehender Nahrungsmittel. Tas Sch!ösfengericht Rosenheim verurteilte ihn wegen Betrugs zur Geldstrafe von 300 Mark. Im zweiten Rechts­ zuge verwarf das Landgericht Traunstein die Berufung des Zeus. Todesurteil. Tas Schwurgericht Wiesba­ den verurteilte den 29jährigen Taglöhner Renno aus Nied, der den Heizer Fuchs im Brau­ haus zu Höchst ermordet und beraubt hatte, zum Tode. - | i Eine furchtbare Untat. Ein Unbekannter drang, wie die Salzburger Chronik" berichttet, nachts in das Haus der 39jährigen Krie­ gerswitwe Nagler in Stidlsbach! ein, tötete die 13jähr. Tochter Rosalia, verletzte zwei weitere Kinder und die Mutter schwer und zündete dann das Haus an. Tas Motiv der Tat scheint Rache oder Eifersucht zu sein. i Ihr 73jähriges Bestehen konnte die "Leip­ ziger Illustrierte Zeitung" am Samstag feiern. Von einer schweren Influenza-Epidemie wird gegenwärtig London heimgesucht. Täg­ lich werden etwa tausend Krankheitsfälle ge­ meldet. i I } 1 Ein Großfeuer brach in Kartal bei Kon­ stantinopel aus und vernichtete 300 Häuser, eine Kirche und 3 Schulen.</p>
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          <p>Au erhöhen, dagegen die Zahl der Rentamts­ assistenten um 100 abzumindern. Weiter wird beantragt, der Regierung die Ermächtigung zu erteilen, für den Fall weiterer Geschästszunahme infolge der zu erwartenden Reichssteuer­ gesetze bei den Rentämtern die Zahl der Assi­ stenten über die im Haushalt vorgesehene Stel­ lenzahl hinaus nach&gt; Bedarf um höchstens 100 zu vermehren. Ebenso wird beim Etat des Ministeriums des Innern beantragt, die Zahl der Bezirksamtssekretäre infolge der Mehrung der Geschästslast um 45 zu erhöhen, dagegen die Zahl der Bezirksamtsassistenten um 8 ab­ zumindern. i i i Der Fremdenverkehr wurde dadurch! be­ schränkt, daß der Aufenthalt ohne amtsärztli­ ches Zeugnis auf 3 Wochen herabgesetzt wurde. Außerdem sind die Vorstände der Kommunal­ verbände ermächtigt, in Pensionen, Gaststätten etc. nur die Belegung von 50—60 Prozent der bisher benützten Betten zu genehmigen. Ein Münchener Kritikerprozeß. In der Konzertkritik der "Münch!. R. 9t." war Professor Berber mit Stillschweigen übergangen worden, während sein Partner im Konzert, Generalmu­ sikdirektor Bruno Walter, gelobt war. Berber schrieb an den Verfasser des Konzertberichts, Musikschriftsteller Würz, einen langen beleidi­ genden Brief. Tie von Würz eingelegte Klage wurde vorige Woche vom Schöffengericht Mün­ chen verhandelt. Berber wurde zu 500 Mark Geldstrafe verurteilt. Einen Vergleich! hatte Würz abgelehnt, für den die Prozeßverhand­ lung einen besonders günstigen Verlaus genom­ men hat. — Tie Münchener Zeitungen haben zu diesem Prozeß in folgender begrüßenswerter Erklärung Stellung genommen: "Herr Prof'. Berber hat einen maßlos beleidigenden Brief an den Musikreferenten eines hiesigen Blattes geschrieben. Obwohl Herrn Professor Berber noch vor dem gerichtlichen Austrag der Sache Gelegenheit geboten war, betn 1 Beleidigten Ge­ nugtuung zu geben, sah er sich! hierzu nicht veranlaßt, auch! dann nicht, als das Schöffen­ gericht ihn zu 500 Mark Geldstrafe verurteilt hatte. Tie gesamte Münchener Presse, Verlag« wie Redaktionen, erklärt sich! hierdurch mit dem Angegrifsenen solidarisch! und beschließt im Interesse der Münchener Musikkritik, die in ganz Teutschland hohes Ansehen genießt, jede Änkündigung und jede Kritik über die Lei­ stungen des Herrn Professor Berber bis zur Beilegung des Falles einzustellen." Bayerische Trocken- und Krastfutterwerke G. «r. b. A, Regens burg( Unter dieser Firma wurde die Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Regensburg vollzogen. Tas Gesellschaftskapital beträgt 600 000 Mark. Tie Genehmigung der K. Staatsregierung zur Errichtung der Gesellschaft ist bereits erteilt. Zu den Gesellschaftern zählen u. a. eine Reihe von Landwirten in der Oberpfalz und Niederbahern, die Geschäftsstelle des Landwirtschaftli­ chen Bezirksvereins in Straubing usw. Zur Errichtung einer großen Anlage, die unter Berücksichtigung aller technischen Errungen­ schaften erfolgen und deren Bau sofort in An­ griff genommen werden soll, wurde in Sünching ein größeres Grundstück erworben. 'Ten Aufsichtsrat bilden die Herren: M. Ziegler, Direktor der Bayerischen Diskonto- und Wech­ sel-Bank A.-G. in Nürnberg (Vorsitzender), Chr. Kredler, Gutsbesitzer, Heringnohe (stell''. Vorsitzender), Georg Braun, Gutsbesitzer, Langenerling, A. von Heemskerk, Lerchenseld. Zu Geschäftsführern wurden bestellt die Herren: Heinrich! Ackermann, Makosen, und August Al­ bert, Regensburg. IttkrbetiSf swite * Mainburg 30. Juni. (Eine Kuh ge­ stohlen.) In Kreuth, Gd. Grünberg, wurde vor einigen Tagen der Bauer Seb. Pollner durch« das Gebell seines Hundes aus dem Schlafe geweckt. Ms er Nachschau hielt, sah er, daß sich zwei Männer mit seiner schönsten Kuh im Werte von 1000 Mark entfernten. Er machte sich sofort mit dem Hunde auf die Verfolgung und es gelang ihm, die Kuh wieder zu erlangen, während die Tiebe im Ttunkel der Nacht ver­ schwanden. Passau, 28. Juni. (Eine gerechte Strafe) hat das f. Landgericht Passau für einen Treib-</p>
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          <p>Heil, heil, Ihr zwei vom Gorlingshof. Ihr habt idien Fluch gebrochen. Bor der Liebe Mutz die Nebelsrau weichen, da kann sie keine Schleier mehr weben. Ich habe sie nicht mehr gesehen. Sie ist in einer bangen, dunklen Nacht für imMer ins Meer gestiegen. Er legte die Hand beschüttend über die lichtlosen Augen und richtete sie weithin über das Meer. &gt; s ' Das lag im verglühenden Abendschein wie eine Purpurwiege. Durch die Abendluft klang wie verzitternder Glockenton das schwermütige Schifserlied der Alten "Houahoi" zu Reimar und Undine herüber. , f Tie hielten sich stumm bei den Händen und sahen die Meereswellen kommen und ge­ hen. Sie standen bis der Abend sank und die Nebel leise aus dem Wasser emporstiegen. Ihre Seelen waren voll Preis und voll Dank. Tie Nebelfrau sahen sie nicht. — Ende.— - s f j ; Die Nebelfrau. ; ! SBommr von Anny Wvthe. ' (Nachdruck verboten.) 112, Ta küßte Reimar andachtsvoll Undines weichen, roten Mund. ; Was berichtete Ebbo Klas, als du ihn heute sahst, von Fridrun? fragte sie dann, als sie auf der Fähre langsam über den See glit­ ten. | i Sie sah die dunklen Schatten auf ihres Mannes Stirn. ( Ter Arzt im Sanatorium gibt wenig Hoff­ nung auf Wiederherstellung. Tie Wahnvor­ stellungen haben zwar etwas nachgelassen, aber sie ist nur noch! ein Schatten gegen früher. Und Ebbo Klas hofft noch, imMer? Er hat eben die Liebe, die nicht aufhört Undine. Er hofft, daß er sie noch in Jahr und Tag zu sich, nehmen kann und sie pflegen und sie hüten. Er ist der einzige, dem sie folgt, dem sie entgegenlächelt und der ihr von Lorl, die ja so prächtig gedeiht, erzählen muß. Er hofft, daß, wenn sie ihn auch nicht lieben lernt, falls sie gesundet, sie ihm doch, das Recht geben wird, ihr Gatte und ihrem Kinde Vater ?zu sein. Für sich, will er nichts, nur'ihr nützen' 'ihr dienen. So will er die sündigen Gedanken sühnen, die ihn einst des Freundes Weib be­ gehren ließen. i , j Er ist groß und gut, sagte Undine, und ich, liebe ihn wie einen Bruder. Lorl hängt mit stürmischer Zärtlichkeit an ihm. Er ist eigentlich der einzige, der sie zügeln kann. Leise glitten sie über die blaugrüne Flut. Tie ganze Welt schien wie in Tust getaucht. Arm in Arm schritten sie dann die Torsstraße entlang. An Torrets Grab standen sie int stum­ men Gebet. Vom Kirchlein klangen die Glocken. Vor der Wiedingharde hockte Ekke Thörnsen. ! , Mein Sohn Olaf ist wieder hinaus aufs Meer, rief er ihnen zu, da wird er wohl den anderen grüßen, der um Dorret weinte und vielleicht jetzt schon lacht. Timms letzter Brief klang wieder froh und heiter, sagte Undine gepreßt zu ihrem Mann. Er hat es verwunden. Das Vorrecht der Jugend, gab Reimar zurück. Ekke Thornsen sehen wir wohl zum letzten Mal, er sieht recht berfallen aus. Ter Alte nickte ihnen zu.</p>
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          <p>Vorsitzender: Herr Rcchtsrat Ambros. Samstag, 82. Juni. L Wohnungskonsens erhielt der Schwaiger Porr, Schweftergasse, für seinen Wohnuttgseinoau im 1. Stock. "Welcher TonirnLandshuterRathaufe herrscht." Unter dieser ueberscyrrst hatte die " s Jiüinxjtter Post" einen Artitel ge­ bracht, in welchem ein Beamter des Ärmenrates angegriffen wurde. Herr Rechtsrar Costa betonte, oaß er sich! zwar nicht für verpflichtet halte, der "M. P." eine Rechtfertigung abzu­ geben, wohl si'ber der vorgesetzten Behörde. Daher wolle er berannt geben, wie die Sachlage, wirklich! sei. Auf Grund einer Anweisung der Schule Sr. Nitola mußte für den Knaben Manz Wiesent ein Untertlassenlesebuch nachgefchasst werden für 95 Pfg. Ta sür den KnaoenKriegsunterslützung gew,ährt wird, lehnte der Lreserungsveroand die Bezahlung av. Tie Mutter des Knaben wurde dreimal zur Abgabe einer Erklärung aufgefordert. Erst die dritte Aussorderung wurde durch! die Trohung mit poli­ zeilicher Vorführung verschärft. Am gleichen Tage kam der in Urlaub befindliche Vater des Knaben ins Armendureau. Er fing in brutal­ ster Weise zu schimpfen an und drohte u. a. "die Kohlrabi fliegen weg". Als der Armen­ kassier sagte, er tön ne ja eine Erklärung abge­ ben, schimpfte er weiter, so daß ihn der Beamte aus dem Bureau weisen mußte. Herr Rechtsrat Costa fügte an, das Armenamt sei nach! dem Armengesetz verpflichtet, bei allen, auch den geringfügigsten Beträgen, wenn unterstützunqssähige Angehörige vorhanden sind, Rüaersatz zu fordern. Tas Vorgehen des Armenamtes war daher rechtmäßig. Hätte Frau Wiesent den ersten Aufforderungen Folge geleistet, so wäre der verschärfende Zusatz aus der Ladung unterblieben, zu dem das Amt schon bei der zweiten Ladung berechtigt gewesen wäre. Tas Armenbureau sei daher lvrrett vorgegangen, aber leider sei bei vielen Leuten die Achtung vor Recht und Gesetz so weit geschwunden, daß sie die Maßnahmen einer pflichtgetreuen Be­ hörde nich!t mehr anzuerkennen vermögen. Herr M.-R. Kohlndorfer beanstandete trotzdem die Androhung der polizeilichen Vorführung, wo- ' raus der Magistrat die Tarlegungen des Herrn Rechtsrat Costa zur Kenntnis nahm. 22 Sitzung des Stadtmagistrats Landshut.</p>
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          <p>. M. 176 dig sein Scherflein und so fanden die Samm­ lerinnen mit ihren Bitten um eine Spende sür unsere Kriegsbeschädigten williges Gehör. Tas finanzielle Ergebnis dürste, soweit sich dies bisher übersehen läßt, ein gutes sein. —* Tie Nagelung unseres Kriegswahr­ zeichens, die zugunsten der Ludendorfsspende in den letzten Tagen fortgesetzt wurde, hat wie­ der ein gutes Ergebnis erbracht. —* An Fett erhalten wir diese Woche 60 Gramm für den Anteil. —* An Gemeindeumlagen wird jetzt eine Abschlagszahlung in der Höhe der halben Umlage des Vorjahres erhoben. —* Unfall. Ein Rentamtmann und der­ zeit Hauptmann bei einem Korpskommando der bei Verwandten hier zu Besuch' weilte, stürzte am Freirag abends so unglücklich' üoer eine Treppe, daß er ein Schienbein brach. Ter Verunglückte mußte durch! die Freiw. Sanitätstolonne ins stdät. Krankenhaus überführr wer­ den. —* Die Schnellzüge D 29 von Hof nach München, Landshut an 1.14 Uhr und Landshur ab 1.18 Uhr und D 22 von München nach Hos, Landshut an 5.18 Uhr und Landshut ao 5:20 Uhr verkehren von heute, 1. Juli, an bis 15. September. —* Durch, gebrannt war der Infanterist Friedrich' Totzler von hier vor kurzem' auf dem Bahnhöfe Ingolstadt. Er wurde gestern hier festgenommen. —* Zw ei Gänse wurden gestern aus einem Anwesen in der Altdorserstraße von zwei Die­ ben gestohlen. Ter eine Lieb entkam mit den Gänsen. Ter zweite wurde festgenommen und als der Humorist Hermann Wollmann festge­ stellt. \ . —* Gestohlen wurden gestern aus einer Gastwirrschaft des Westviertels ein kleiner Geld­ betrag, Bierzeichen und Briefmarken. —* Zu einer Rauferei tarn 1 es gestern vormittags auf dem Kaninchenmarkt, als einer der Verkäufer vor dem Marktbeginn seine Tiere an einen Käufer abgeben wollte, worüber sich, ein anderer Verkäufer aufhielt. —* Der Reiseverkehr war an den bei­ den Feiertagen sehr stark. Am hiesigen Bahn­ hof standen zu manchen Zügen die Fahrgäste in mehreren Reihen an den Fahrkartenschaltern an. Tie Abwicklung des Verkehrs vollzog sich, aber ohne Schwierigkeiten. Auch die städt. Trambahn hatte Vollbetrieb und zeigte sich. Demselben gewachsen. —* Liberale Vereinigung Lands­ hut u. 11. Morgen Dienstag abends Kegel­ abend und Besprechung im "Sterngarten". —* Das Wetter wechselte am 1 Feiertage Peter und Paul zwischen Sonnenschein und Regen. Nachmittags und nachts gingen artch stärkere Niederschläge nieder. Ter gestrige Tag Dagegen brachte schönsten Sonnenschein, der den ganzen Tag über anhielt. Ter Ausflugsoerkehr war sehr stark. Besonders die Wälder der Umgebung waren von Beerensuchenden überfüllt, die Ausbeute war allerdings infolge Der starken Konkurrenz keine allzu große. Tie Schwammerlsucher kamen überhaupt nicht auf ihre Rechnung, denn sie wußten beutelos wieder heimwärts ziehen. —* Ein zweites Wohltat igkeitskonzert der aktiven Regimentsmusik des 22. Jns.-Regts. u nter Leitung des Herrn k. Musik­ meisters Gaul findet morgen Tienstag abends 8 Uhr im Heißgarten-Jägerhalle statt. —* Der Wallfahrtssrauen-Verein hält morgen Tienstag seinen Bittgang nach Frauenberg. Abgang halb 1 Uhr von der Jo­ dokskirche. —* Eine Ruhebank an der Haltestelle am Bahnhof wünscht die Ortsgruppe Landshut des Reichsbundes der Kriegsbeschädigten, da­ mit fußkranke Kriegsteilnehmer dort die Ab­ fahrt der Wägen erwarten können. Ebenso sollen die Führer angewiesen werden, sich vor I der Abfahrt an den Haltestellen zu vergewis­ sern, ob nicht noch Fußkranke den Wagen zu | erreichen suchen. Herr städt. Baurat Scheller 1 betonte hierzu in der letzten Magistrats sitzung, I daß früher bereits eine Bank am Bahnhöfe vorI Handen war, aber anscheinend zerstört wurde. I Es soll auf Kosten der Trambahn eine neue ' hergestellt werden. Zugleich, soll an die Füh- Lokales. Landshut, den 1. Juli. —* Das König Ludwigkreuz wurde der Schneidermeisterstochter Frl. Sophie Reise­ witz von hier rnerliehen. —* Erzbischof Dr. v. Faulhaber ist in Freising, wohin er sich! von hier begeben hatte, um die Priesterweihen vorzunehmen, er­ krankt. Ta auch, Weihbischos Tr. o. Neudecker erkrankt ist, wurde die Firmung in Freising durch den Weihbischof Hier! von Regensburg vorgenommen. i —* Das Gebiurtsfest Ihrer Majestät der Königin wird morgen auch, in unserer Stadt durch« Festgottesdienste feierlich begangen. —* Das Weltbittgebet um den Frieden wurde am Samstag auch! in den hiesigen Kir­ chen in der vom Papste angeordneten Form ver­ richtet. 1 —* Besitzwechsel. Tas Anwesen Karl­ straße 27, bisher im Besitze des Herrn Gollinger, ging durch! Kauf an den städt. Vorarbeiter Leonhard Tettenhofer über. | ^*ZurLudendorssspen de entfalteten j die Sammlerinnen an den beiden Feiertagen eine rege und erfolgreiche Tätigkeit. Tie Stadt hatte Fahnenschmuck angelegt, um auch nach außenhin ein beredtes Zeugnis der Volksstim­ mung zu erbringen. Jeder gab gerne und freu-</p>
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          <p>rer erneut die Weisung ergehen, rechtzeitig f das Abfahrtszeichen zu geben und sich zu ver- | gewissem, ob nicht Fußkranke noch den Wagen 1 Zu erreichen suchen. Kriegsbeschädigten sollen | die Führer möglichst behilflich sein. Herr M.- I M. Kohlndorfer regte an, es solle auch, die In- I fei an der Haltestelle Bahnhof an die Wägen vorgerückt werden, damit sie besser sichtbar wird. Herr städt. Baurat Scheller betonte, daß hierzu erst die Genehmigung der Bahn­ direktion erholt werden muß und jührt neu­ erdings Klage über die wenige Beachtung der 'Verbote des Rauchens im Wagen, des Frei­ haltens der Plattform u. a. Herr M.-R.Gerstenecker erwiderte hierauf, daß es hauptsächlich Auswärtige seien, welche sich. durch schlechte Manieren bemerkbar machen. Bei den anstän- | feigen Fahrgästen haben die Mahnungen bereits gefruchtet. fs. In der Generalversammlung des historischen Vereins am 20. ds. galt es vor allem eine große Menge von Zu­ gängen zu den Vereins-Sammlungen, die der Stadtmagistrat zugeleitet hatte, durchzugehen und überdem eine wichtige Feststellung zu ma­ chen: wer der Autor der Prachtmedaille von 1513 sei, die aus dem Vaterlandsdank im vori­ gen Jahre vom Vereine erworben worden war. Hans Reinhard d. Ae. von Leipzig stellte sich da heraus ,der 1544 auch, feie berühmte große, 1908 hochbezahlte Treisaltigkeits-Medaille für Mo- ; ritz von Sachsen schuf. Unter den Zugängen vom Magistrate nahmen dann besonderes In­ teresse in Anspruch die Porträte vom Hofmaler Anfer. Wolf, t 1717, und von Döllinger, ein aus Pergament geschriebenes kabbalistisches Zauberbüchlein von 1590, sauber gearbeitete und be­ kleidete Krippenfiguren mit Gespann und Vor­ reitern, gut gezeichnete Pläne des Rathauses und Landgerichtsgebäudes. Tem reihte sich an ein Pack Bauernkleider für männlich und weiblich. Ter prall. Arzt Herr Tr. Diehl von Neustadt a. D. hatte eiüe Bürgerwehrarmierung von dort verehrt und einen Familienstamm- fl bäum, der hiesige Stadtmagistrat außer weite- 1 ren Bildwerken auch Micher, Musikinstrumente I und 14 Metallstempel nebst einigen Bau-Mo- 8 bellen. Tie Jahresrechnung wies leider wegen I der durch den Krieg bedingten höheren Truck- 1 und Pchapierkosten ein Defizit von fast 500 8 Mark aus, worauf sihpn der Geschäftsbericht hingewiesen hatte, sowie überhaupt auf die für wissenschaftliche Vereine ungünstige kriegerische Zeit, und muß durch! Verminderung des Um­ sanges der Vereinsschrist, allenfalls auch durch Erhöhung der Mitgliederbeiträge, wofür ge-, stimmt wurde, geholfen werden. Tie Rechnung j gab weiter keinen Anlaß zur Beanstandung und 1 wurde dem Herrn Kassier Kaufmann vom 1, 8 Pereinsvorstande Sr. Exzellenz v. Pracher der I Tank der Vereinsversammlung ausgesprochen-1 und Entlastung erteilt. Ter bisherige Ausschuß | und die bisherige Vorstandschaft wurden wie- 8 dergewählt, erklärten Annahme der Wahl und 1 gesellten sich, selber an Stelle des f Herrn | Landgerich'tsdirektvrs Schilcher den neuen städt. 1 Waurat Herrn Simon bei. Wen der Stadt- 1 Magistrat noch speziell in den Ausschuß ab- I vrdnet, dies ist erst abzuwarten. Noch, wurde angeregt, Exemplare von Notmünzen, welches die verschiedenen niederbaher. Städte im Kriege prägten, für den Verein zu sammeln iwtb Re­ klame für den Besuch des Museums zu machen. 10. Sitzung des Kollegiums der Gemeindebevollmächtigten. Einnahmen und 35,38 Mk. Ausgaben mit 74,96 Mark Aktivrest ab. Tas Vermögen beträgt 1975,65 Mk. Tie Tesch'schp Verlassenschafts­ masse schließt mit 4222,6|2 Mk. ab; Vermögen 105 430,83 Mk.; die Tesch'ßhe Stipendiumsstif­ tung schließt mit 400,74 Mk. ab, Vermögen 10 260,50 Mk. Tie Axthglbsche Stiftung mit 361,40 Mk., Vermögen 10 040 Mk., die Bern­ egger Stiftung mit 2885,45 Mk.; Vermögen 68 679,30 Mk. Die Scharst von Sjckgrsfenstein-, sche Stiftung schließt bei 389,60 Mk. Einnah­ men und 362,10 Mk. Ausgaben mit 27,06 Mk. Mehreinnahmen ab; Vermögen 8287,06Mark. Tie Gabsche Stiftung weist bei 114,06 Mark Einnahmen und 105,10 Mk. Ausgaben 9.23 Mk. Aktivrest und ein Vermögen von 3009.23 Mk. aus. Für das Stadttheater weist die Rechnung für das Jahr 1915 bei 5 567,64 Mk. Einnahmen und 8 236.— Mk. Ausgaben 2 668 Mk. 36 Psg. Mehrausgaben aus. Tie Vermö­ gensrechnung läßt bei 7775,22 Mk. Vermögen und 2668,50 Mk. Schuld ein Reinvermögen von 5106,72 Mk. ersehen. Für Stadtfuhrwerk ergibt die Rech» nung für 1915 bei 14 563,51 Mk. Einnahmen und 15 551,74 Mk. Ausgaben 988,23 Mk.Mehrausgaben. Tas Vermögen beträgt 6525,27 Mk. Für Kanalisation läßt die Rechnung für 1915 an Einnahmen 24 947,90 .Mk., an Ausgaben 85,305 Mk. ersehen. Für össenil. Anlagen ergibt die Rechnung für 1915 bei 1500 Mk. Einnahmen und 3489.— Mk. Ausgaben eine Mehrausgabe von 1989— Mk. teils Men Kämpfe ii» Sibirier». London, 30. Juni. Reuter meldet aus Eharbin: Oesterreichifche und deutsche KriegsEgefangene haben Irkutsk besetzt. Tie TschechoSlowaken hüben sich kn Richtung auf Krasno­ jarsk zur-Egrzvgen. f» Kerenski iw Parks. Paris, 30. Juni. Kerenski ist in Be­ gleitung seines Sekretärs- hier eingetroffen. Letz­ terer erklärte laut "Agence Havas", daß KererSfi seit dem November-Staatsstreich in Mos­ kau dank der Ergebenheit einiger Freunde in Sicherheit lebe« konnte. Tie «merikani-kchstn Truppen. Berlin, 30. Juni. Im Gegensatz zu den amerikanischen Reklamemeldungen über die Zahl der in Frankreich gelandeten amerika­ nischen Truppen meint der militärische Kri­ tiker des "Berner Bund", man wird mit etwa 500 000 amerikanischen Streitern rechnen kön­ nen, von denen vielleicht die Hälfte felddienst­ tauglich sei. ' i Me betziM Politik. Bern, 30. Juni. Ter belgische Minister­ präsident Goremann erklärte einem Mitarbeiter der in Le .Havre erscheinenden "Pqtit Havre", feie Politik der belgischen Regierung wird ge­ nau in den Richtlinien der Politik Brvquevilles fortgesetzt werden. Wenn die deutsche Presse angebe, daß das neue Kabinett die Richt­ linien der Wirtschaftspolitik ändern wolle, so täusche sie sich. Weder in der inneren noch in der äußeren Politik bestände» oder bestehen in­ nerhalb der belgischen Regierung Unstimmig--. Seiten. _, . i 1 , ■ » Vorsitzender: Herr Hoflieferant Fahrmbacher. I Tonnerstag, den 20. Juni. | Ter Telegrammwechsel aus Anlaß« der Bürgermeisterwahl wurde bekanntgegeben^ | Die Rechnung der Oberpaurstiftung für I T915 schließt bei 264.12 Mark Einnahmen und 1 210.98 Mark Ausgaben mit 53.14 Mark Aktiv- f Test. Las Vermögen beträgt 5640.4 4 Mark, f Tie Theres Neumayerstistung schließt mit I 1054.21 Mark ab, Vermögen 26 240.38 Mark; f feie Kummerpreisstistung schließt mit 2016 Mk. | ab; Vermögen 527,30 Mk.'; die Katharinen- I chrnderschgstsstistung schließt bei 110 34 M. f Dienstnachrichten. Lehramt. Ter Rektor am human Gym­ nasium Landshut Oberstudienrat Tr. MaxHergt wurde aus sein Ansuchen in gleicher Tiensteseigenschaft in etatsm. Weise an das Wilhelmsghmnasium in München versetzt; der Rektor Omi human. Gymnasium in Weiden JvsesBrandl auf sein Ansuchen in gleicher Tiensteseigenschaft in etatsm. Weise an das hum. Gymnasium Landshut versetzt; der Ghmnasialprosessor am hum. Gymnasium Passau Tr. Franz Josef En­ gel zum Konrektor am hum. Gymnasium Freistng in etatsm. Weise befördert; der Gymnasialprofessor am hum. Gymnasium Kemp­ ten Tr. Adalbert TiemMler ams sein Ansuchen in gleicher Tiensteseigenschastt in etatsm.Weise an das hum. Gymnasium Pmssau versetzt; der Gymnasiallehrer am hum. Gymnasium Strau­ bing Karl Feld-l auf sein Ansuchen in glei­ cher Tiensteseigenschaft in etatsm. Weise an das Wittelsbachergymnasium in München ver­ setzt; der Gymnasiallehrer am Progymnasium Frankenthal Lorenz Bücher aus sein Ansu­ chen in gleicher Tiensteseigonschast in etatsm. Weise an das hum. Gymnasium Straubing versetzt; der Reallehrer an der Realschule Landshut Franz Lindhuber aus sein Ansuchen in gleicher Tiensteseigenschaft in etatsm.Weise an die Ludwigs-Kreisrealschule in München versetzt; der Assistent an der Realschule Lands­ hut Tr. ßeo Wilz zum Reallehrer an dieser Anstalt in etatsm. Eigenschaft ernannt; der .Professor an der Realschule Landshut Hugo Freitag auf sein Ansuchen chs Gymnasialprosessor in etatsm. Weise an das Neue Real­ gymnasium in München versetzt; der Realleh­ rer an der Realschule Memmingen Ludwig Köck zum Professor an der Realschule Landshut in etatsm. Weise befördert; der Reallehrer an der Realschule Schweinsurt Gg. Frei auf sein Ansuchen in gleicher Tiensteseigenschaft in et. Weise an die Kreisoberrealschule Passau ver­ setzt? der Reallehrer an der Kreisoberrealschule Passau Tr. Karl Bräudletn auf sei» Ansuchen in gleicher Tiesteseigenschaft in et. Weise an die Realschule Schweinsurt versetzt; der Ghmnafialzeichenlehrer am hum. Gymna­ sium Landshut Friedrich Rathmaher zumReallehrer an der Oberreakschule Ludwigshasen a. Rh. in etatsm. Weise befördert; der mit dem Titel-eines Professors und dem Rang eines Gymnasialprofessors bekleidete Reallehrer der Realschule Deggendorf Anton Straßer zum ui H v iqotjnaiß 3jni(pjp3{ß ara uv rojjstoaH etatsm. Weise ernannt; der Reallehrer an der Realschule Aschasfenburg Tr. Adolf Croninger aus sein Ansuchen in gleicher Tiensteseigen­ schaft in etatsm. Weise an die Realschule Deg­ gendorf versetzt; der Assistent an der kerami­ schen Fachschule Landshut, zurzeit Aushilfsasststent an der Kreisoberrealschule Nürnberg Tr. Andr. Balling zum Reallehrer an der Realschule Aschasfenburg in etatsm. Eigen­ schaft ernannt; der Titel eines K. Professors mit dem Rang eines Gymnasialprofessors wur­ de verliehen dem Reallehrer an der Kreisober­ realschule Passau Jos. Stadler, dem- Reallehrer an der Realschule Teggendorf August Tvnhauser; dem Reallehrer an der Kreisoberrealschule Passau Hans Kopp; mit Wirkung vom 1. Sep­ tember an in etatsm. Eigenschaft ernannt: der Assistent für Zeichen an der Realschule in Weiden Jos. Hämmerle zum Gymnastalzeichenrehrer am hum. Gymnasium Landshut; in wi­ derruflicher Weise als Assistenten beigegeben: dem Alten Gymnasium in Bamberg der gepr. Lehramtsanwärter und derzeit Präfell amSchülerheim der Landw.-Schule in Pfarrkirchen Franz Koller; der Realschule Landshut der gepr. Lehramtsanwärter der deutschen Sprache, Geschichte und Geographie Otto Hirsch ausElschbach (Pfalz), zuletzt Lehrer an der Bärmannschen Realschule in Bad Türkheim.' : Verkchrsministcrium Ter Oberpostverwal­ ter Max Zimmerer in Regensburg wurde auf sein Ansuchen in gleicher Tiensteseigenschaft an das Postamt Straubing als dessen Vorstand in etatgm. Weise versetzt. Verwaltungsdienst. Ter Regierungs- und .Gewerberat bei -der K. Regierung von Nieder­ bayern, K. d. I., Kvnrad Ried in Landshut wurde seinem Ansuchen entsprechend in den dauernden Ruhestand versetzt und ihm in An­ erkennung seiner Dienstleistung der Titel und Rang eines K. Oberregierüngsrates verliehen.. Ter Gewerbeassessor bei der K. Regierung von Mittelsranken, K. d.J., Karl Bernhold inRürnberg wurde zum Gewerberat bei der K. Re­ gierung v»r Niederbaher«, K. d. I, in Lands­ hut, in etatsmätziger Weise befördert. Städtische Schwimmschule. 1. Juli 1918. Wasfrr . 14 Grad C. Saft . . 17 Grad C Letzte Posten.</p>
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          <p>Bekanntmachung. Fettmenge für die laufende Woche: 6i&gt;GrammB«tter. LandShut, den 28. Juni 1918. Stadtmagistrat Laudshat. I. V.: Ambros. 1774</p>
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          <p>BekmmtmachuW. Anläßlich des Geburtsfestes Zhrer Majestät Münigin sonBayeru werden die Trtl. Hausbesitzer ersucht am Dienstag, den 2. Juli 1918 ihre Häuser beflaggen zu wollen. Landshut, den 27. Juni 1918. §&gt;tadtm agieret f« I. V.: Ambros. 1766 Schwarz. Beka,mt«achMg Betreff: Einhebung der Gemeindeumlage» pro 1918. Nachdem sich umständehalber die Mitteilung der für das laufende Jahr treffenden Umlagejchuldigketl verzögert, soll auf dem Wege Ott freudigen Abschlagszahlung jauch Oer halben Höhe des Birjuhre; eine teilweise Unlagenentrichtung ermöglicht werden. Es wird daher eriucht in Anrechnung auf die Gemeindeumlagen pro 1918 einen Betrag entsprechend der Hälfte des Gemetndeumlagrnoetrages pro 1917 in der Zeit vom Mittwoch, den 3. Juli mit Dienstag, den 9. Zuli er. zur Einzahlung zu bringen. Unmittelbare Einzahlung in Bar ober mit Scheck kann bei der Stadthaupikaffe (Fleischbankzaffe) an sämtlichen Wochentagen in der Zeit von Vor­ mittags 8—12 Uhr von Nachmittag 2—5 Uhr erfolgen. Nur Samstag nachmittags bleibt die Kaffe geschloffen. Die Stadthauptkaffe besitzt auch Girokonto bei der K Filtalbank Landshut. Das Postscheckkonto führt die Nummer 3195 München. Zur Erleichterung des Zahlungsverkehrs und infolge der herrschenden Kletngelönot gelangen diesmal nur glatte Beträge zur Erhebung Mit Rücksicht auf die großen finanziellen Leistungen die der Stadt tnj folge des Krieges auferlegt sind, wird erwartet, daß von dieser freiwillig. Zahlung möglichst viele Umlageupflichitge Gebrauch machen. Lau dehnt, den 28. Juni 1918. ^taötmagiftrat. I. V.: Ambros. 1775 Schwarz. Anläßlich des Geburtsfestes Zhrer Majestät Münigin sonBayeru werden die Trtl. Hausbesitzer ersucht am Dienstag, den 2. Juli 1918 ihre Häuser beflaggen zu wollen. Landshut, den 27. Juni 1918. §&gt;tadtm agieret f« I. V.: Ambros. 1766 Schwarz. Beka,mt«achMg Betreff: Einhebung der Gemeindeumlage» pro 1918. Nachdem sich umständehalber die Mitteilung der für das laufende Jahr treffenden Umlagejchuldigketl verzögert, soll auf dem Wege Ott freudigen Abschlagszahlung jauch Oer halben Höhe des Birjuhre; eine teilweise Unlagenentrichtung ermöglicht werden. Es wird daher eriucht in Anrechnung auf die Gemeindeumlagen pro 1918 einen Betrag entsprechend der Hälfte des Gemetndeumlagrnoetrages pro 1917 in der Zeit vom Mittwoch, den 3. Juli mit Dienstag, den 9. Zuli er. zur Einzahlung zu bringen. Unmittelbare Einzahlung in Bar ober mit Scheck kann bei der Stadthaupikaffe (Fleischbankzaffe) an sämtlichen Wochentagen in der Zeit von Vor­ mittags 8—12 Uhr von Nachmittag 2—5 Uhr erfolgen. Nur Samstag nachmittags bleibt die Kaffe geschloffen. Die Stadthauptkaffe besitzt auch Girokonto bei der K Filtalbank Landshut. Das Postscheckkonto führt die Nummer 3195 München. Zur Erleichterung des Zahlungsverkehrs und infolge der herrschenden Kletngelönot gelangen diesmal nur glatte Beträge zur Erhebung Mit Rücksicht auf die großen finanziellen Leistungen die der Stadt tnj folge des Krieges auferlegt sind, wird erwartet, daß von dieser freiwillig. Zahlung möglichst viele Umlageupflichitge Gebrauch machen. Lau dehnt, den 28. Juni 1918. ^taötmagiftrat. I. V.: Ambros. 1775 Schwarz.</p>
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          <p>BekmmtmachuW. Anläßlich des Geburtsfestes Zhrer Majestät Münigin sonBayeru werden die Trtl. Hausbesitzer ersucht am Dienstag, den 2. Juli 1918 ihre Häuser beflaggen zu wollen. Landshut, den 27. Juni 1918. §&gt;tadtm agieret f« I. V.: Ambros. 1766 Schwarz. Beka,mt«achMg Betreff: Einhebung der Gemeindeumlage» pro 1918. Nachdem sich umständehalber die Mitteilung der für das laufende Jahr treffenden Umlagejchuldigketl verzögert, soll auf dem Wege Ott freudigen Abschlagszahlung jauch Oer halben Höhe des Birjuhre; eine teilweise Unlagenentrichtung ermöglicht werden. Es wird daher eriucht in Anrechnung auf die Gemeindeumlagen pro 1918 einen Betrag entsprechend der Hälfte des Gemetndeumlagrnoetrages pro 1917 in der Zeit vom Mittwoch, den 3. Juli mit Dienstag, den 9. Zuli er. zur Einzahlung zu bringen. Unmittelbare Einzahlung in Bar ober mit Scheck kann bei der Stadthaupikaffe (Fleischbankzaffe) an sämtlichen Wochentagen in der Zeit von Vor­ mittags 8—12 Uhr von Nachmittag 2—5 Uhr erfolgen. Nur Samstag nachmittags bleibt die Kaffe geschloffen. Die Stadthauptkaffe besitzt auch Girokonto bei der K Filtalbank Landshut. Das Postscheckkonto führt die Nummer 3195 München. Zur Erleichterung des Zahlungsverkehrs und infolge der herrschenden Kletngelönot gelangen diesmal nur glatte Beträge zur Erhebung Mit Rücksicht auf die großen finanziellen Leistungen die der Stadt tnj folge des Krieges auferlegt sind, wird erwartet, daß von dieser freiwillig. Zahlung möglichst viele Umlageupflichitge Gebrauch machen. Lau dehnt, den 28. Juni 1918. ^taötmagiftrat. I. V.: Ambros. 1775 Schwarz. Anläßlich des Geburtsfestes Zhrer Majestät Münigin sonBayeru werden die Trtl. Hausbesitzer ersucht am Dienstag, den 2. Juli 1918 ihre Häuser beflaggen zu wollen. Landshut, den 27. Juni 1918. §&gt;tadtm agieret f« I. V.: Ambros. 1766 Schwarz. Beka,mt«achMg Betreff: Einhebung der Gemeindeumlage» pro 1918. Nachdem sich umständehalber die Mitteilung der für das laufende Jahr treffenden Umlagejchuldigketl verzögert, soll auf dem Wege Ott freudigen Abschlagszahlung jauch Oer halben Höhe des Birjuhre; eine teilweise Unlagenentrichtung ermöglicht werden. Es wird daher eriucht in Anrechnung auf die Gemeindeumlagen pro 1918 einen Betrag entsprechend der Hälfte des Gemetndeumlagrnoetrages pro 1917 in der Zeit vom Mittwoch, den 3. Juli mit Dienstag, den 9. Zuli er. zur Einzahlung zu bringen. Unmittelbare Einzahlung in Bar ober mit Scheck kann bei der Stadthaupikaffe (Fleischbankzaffe) an sämtlichen Wochentagen in der Zeit von Vor­ mittags 8—12 Uhr von Nachmittag 2—5 Uhr erfolgen. Nur Samstag nachmittags bleibt die Kaffe geschloffen. Die Stadthauptkaffe besitzt auch Girokonto bei der K Filtalbank Landshut. Das Postscheckkonto führt die Nummer 3195 München. Zur Erleichterung des Zahlungsverkehrs und infolge der herrschenden Kletngelönot gelangen diesmal nur glatte Beträge zur Erhebung Mit Rücksicht auf die großen finanziellen Leistungen die der Stadt tnj folge des Krieges auferlegt sind, wird erwartet, daß von dieser freiwillig. Zahlung möglichst viele Umlageupflichitge Gebrauch machen. Lau dehnt, den 28. Juni 1918. ^taötmagiftrat. I. V.: Ambros. 1775 Schwarz.</p>
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          <p>* Mainburg 30. Juni. (Eine Kuh ge­ stohlen.) In Kreuth, Gd. Grünberg, wurde vor einigen Tagen der Bauer Seb. Pollner durch« das Gebell seines Hundes aus dem Schlafe geweckt. Ms er Nachschau hielt, sah er, daß sich zwei Männer mit seiner schönsten Kuh im Werte von 1000 Mark entfernten. Er machte sich sofort mit dem Hunde auf die Verfolgung und es gelang ihm, die Kuh wieder zu erlangen, während die Tiebe im Ttunkel der Nacht ver­ schwanden. Passau, 28. Juni. (Eine gerechte Strafe) hat das f. Landgericht Passau für einen Treib- riemendieb ausgesprochen. Ter bereits schwer vorbestrafte Kutscher Max Matzeder vonSchwalbach hat 5 Ledertreibriemen im Wert von 400 Mark dem Müller Zehentner in Bruckmühle bei Tann gestohlen. Er erhielt dafür 3 Jahre Zuchthaus, 5 Jahre Ehrverlust und wurde die Stellung unter Polizeiaufsicht über ihn berhängt. Niederbayerische Nachrichten.</p>
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