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      <titleStmt>
        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1918-07-15"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">71. Jahrgang Nr. 190</biblScope>
          <date when="1918-07-15">1918-07-15</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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      <editorialDecl>
        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
        </p>
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          <p>Fliegerangriffe auf die französische Küste. Fliegerangriffe auf die französische Küste. Tie Lnflbeute im Juni: 468 Flugzeuge und 62 Fesselballone. — Ein französischer Angriff bei Chateau-Thierry gescheitert. — Tie Lage in Rußland. - Ein englischer Fliegerangriff auf Konstantiuopel.</p>
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          <p>Die Heeresberichte. Der deutsche Bericht. WTW. Berlin, den 13. Juli 1918. — HBroßCi» Hauptquartier.) Weklicher JIvteftH Heeresgruppe deS Generalfclvmarschall» «rouyrina Rupprccht »»* Baher« Südwestlich! von Bailleul wurden mehr­ fache Angriffe stärkerer englischer Abteilungen abgewiesen. Ebenso scheiterten nächtliche Vorstöße des Feindes nördlich! von Albert. Heftigem Feuerkampse aus dem Westufer der Aore fvlgten zwi­ schen Castel und Maillh Teilangriffe der Fran­ zosen, die der Feind am Nachmittage bei Mail-ly, am Abend in dem ganzen Kampfabschnitt nach erneuter stärkster Artillerievorbem hing wiederholte. In Castel und im Gehöfte Änchin setzte sich der Feind fest. Oestlich dieser Linie brachen seine Angriffe in unserem Gegenstoß zusammen. Heeresgruppe des dautschen Kronprinzen. Zwischen Oise und Marne blieb die Ge°sechtstätigkeit rege. ErnerHe Vorstöße des Fein­ des nördlich! von Longpont und südlich des Ourq wurden abgewiesen. Heeresgruppe des Gencralseldmarschalls Herzog All-recht von Württemberg. In den mittleren Vogesen und am Hartmannsweilerkopf lebte die Gefechtstätigkeijt auf, Nodwestlich von Pont-a-Mousson und im Fa: begründ scheiterten nächtliche Vorstöße des Fein­ des. Im Juni wurden an den d eutschen Fron­ ten 468 feindliche Flugzeuge, davon 92 durch unsere Flugabwehrgeschütze, und 62 Fesselbal­ lone abgeschossen. Hiervon sind 217 Flugzeuge in unserem Besitz; der Rest ist jenseits der geg­ nerischen Stellungen erkennbar abgestürzt. Wir haben im Kamps 153 Flugzeuge und ß1 Fesselballone verloren. i Der 1. Generalquarti«rmeruer: BubentiocfS. Die Heeresberichte. Der deutsche Bericht. WTB. Berlin, den 14. Juli 1918. — Großes Hauptquartier: Weffllicher ‘ Heeresgruppe des Gcmeralseldmarschalls Kronprinz Rupprccht von Bayer«. Auf dem Westufer der Avre tagsüber re­ ge Artillerietätigkeit. Am Abend lebte sie auch an der übrigen Front in Verbindung mit Erkundungsgesechten auf. Heeresgruppe des dchetschen Kronprinzen. Lertliche Kämpfe im Walde von Villers .Cotterets. Nachi starker Artillerievorbereitung griff der Feind am Abend westlich. von Chateau Thierry an; er wurde blutig abgewiesen. Das nächtliche Störungsfeuer war zeitweilig leb­ haft. s Bet aufklärendem Wetter stiegen unsere Bombengeschwader zu nächtlichen Angriffen ge­ gen die feindlichen Bahnanlagen an der fran­ zösischen Küste zwischen Dünkirchen—Boulogne —Abbeville, im Raume von Lillers—St. Pols— Doulens, sowie in Gegend von Creph-en-Valois vor. Ef#e 1. @e»eraiottarttmneW-p: ÄEtteefcotff. WTB. Berlin, den 14. Juli. Amtlicher Abendbericht: Von den Kampsf-o^i^ nichts Neues.</p>
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          <p>Dtt Sstttr..W. Bericht. WTB. Wien, den 13. Juli, Mittags. — Amtlich wird gemeldet: An der venezianischen Gebirgssront Aufklärungsgeplänkel. , Ter toef des Generalstab». * WTB. Wien, den 14. Juli, mittags. — Amtlich wird gemeldet: Zwischen dem Gardasee und der Etsch war beiderseits das Geschützseuer sehr lebhaft. An der venezianischen Gebirgssront hat sich die Gesechtstätigkeit wieder gesteigert. Gestern warfen aus dem Sasso Rosso un­ sere Sicherungstruppen feindliche Erkundungsabteilungen zurück. Heute früh griffen italieni­ sche Bataillone südöstlich von Asiago und nörd­ lich! des Monte di Val Bella vergebens an. Auch ein Gefecht an den Wefihängen des Brentatales endete zu unseren Gunsten. In Albanien fühlt der Gegner allmählich gegen unsere neue Widerstandslinie vor. Im Tevolitale wurde eine französische Eskadron abgewiesen. , Ter Chef des Generalslabs. Der österr.-ung. Bericht.</p>
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          <p>der Kämpfer für Recht und Freiheit zu tre­ ten, vor sich! geht, beweist der diesbezügliche Ausruf, der in allen , französischen Blättern veröffentlicht wird; es heißt darin: Nach einem zwischen der griechischen und der französischen Regierung getroffenen Uebereinkommen wer­ den alle Griechen, die sich innerhalb 20 Ta­ gen nach! Veröffentlichung des Ausrufs nicht ge­ stellt haben, zwangsweise in die französische Armee eingereiht. ' 3«r "Völkerbund". f Ter Abgeordnete Lebey, der in der Kam­ merkommisston für Auswärtiges über die Ge­ sellschaft der Rationen referierte, teilt jetzt dem "Petit Paristen" mit, daß Deutschland aus der Völkergemeinschaft bis zur Vernichtung des Militarismus ausgeschlossen werden solle. Er beantragt die Schaffung einer Kommission in Versailles, die ein Ententesriedensparlament bilden und die Grundlage für den Völkerbund ausstellen soll. Unstimmigkeiten in Frankreich- wegen der ! Krivgsziele. Ter Aufklärung bedarf eine soeben aus Paris Lammende offiziöse Nachricht, wonach die Kammerkomwission für Auswärtige Angelegen­ heiten den Minister des Aeußern Pichon vor­ geladen und von ihm die sofortige Annahme von Maßnahmen gefordert habe, die durch, die augenblickliche Situation als dringend geboten erscheint. Wie es heißt, sind zwischen der Re­ gierung und der Kommission über die Frage der Kriegsziele ernste Unstimmigkeiten zutage getreten, die sich! im Lause der letzten Sitzung noch, beträchtlich verschärft zu haben scheinen, I Tie französischen Geheimarchive wandern •'• 1 aus. ! Ter Secvlo meldet -aus Paris: Tie Geheim­ archive der Republik wurden nach Bvurges und Lhon-übersüstrt. Vom westlichen Kriegsschauplatz. Bum öeftlidjen Kriegrschmplstz. r Pojnqare der Friedensfeind. Gens/14. Juli. Bei seiner Ansprache an das diplomatische Korps, die Poincare hal­ ten wird, wird er die Versicherung erneuern, daß die Entente keinen Anlaß, habe .direkte oder indirekte FriedensvorschMge zu machen: solche müßten von den Mittelmächten ausgehen. Mobilisierung der Grieche« in Frankreich. Tie Teutsech! Ztg. meldet: Alle sich in Frankreichs aufhaltenden Griechen werden nun­ mehr unter die Fahnen gerufen. In welch, brutaler Weise die Aufforderung, an die Seite</p>
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          <p>Der Krieg mit Italien. Ser Krieg iti Rutin. Schwere Kanonade an der italienischen f ; Front. ; Seit einigen Tagen vernimmt man auf den Schweizer Bergen besonders auf den Hö­ hen von Chur anhaltend starken und derar­ tig heftigen Kanonendonner, daß die Fenster­ scheiben der Häuser erzittern.</p>
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          <p>Si&amp;irictt. c .:i:*iier mesbc..* Tie Tai.y Mail erfährt aus com 11. 3tm. iri) der ru^i^e Ge­ neral Horvet zum ProoinzialvorftLno won Si­ birien ernannt ötorben ist mit dem Programw, die Verträge der Entente wieder in Geltung zu oringen, dort eine disziplinierte Armee zu errichten und die Eigentumsverhältnisse wie­ derherzustellen. r J 1 Entcntehilft sür die Tschecho-Tlowaken. Reuter meldet: Tie Times weist in einem Artikel aus die Notwendigkeit hin, Rußland zu helfen und erklärt, daß die Tschecho-Slowaken, während die Alliierten zögern, 'tatsäch­ liche Sibirien besetzen und Sammelpunkte vor­ bereiten, von denen aus ein deutscher Angriff vereitelt werden könnte. Wahrscheinlich wür­ den die Tschecho-Slowaken die ganze sibirische Eisenbahn von Pensa bis Wladiwostok beherr­ schen .ausgenommen zu beiden Seiten des Bai­ kalsees, wo sie aber auch Boden gewinnen. Tas Blatt glaubt, daß Japan den Lschecho-Slowaken schnell helfen werde .möglicherweise auch die Alliierten. 'Das letzte Wort müsse von den Vereinigten Staaten gesprochen werden, die allein über rollendes Material vexsLgen, das für ausgedehnte Operationen erforderlich sei. Schließlich drückt das Blatt noch die Hoffnung aus, daß Wilson in vollem Maße die Bedeutung der Veränderung begreife, die das Vorgehen der Tschecho-Slowaken in den gesamten Verhältnis­ sen hervorgerufen habe . Tie Entente gegen die Volksräte. Tie Times meldet tollte Ententebotschafter richteten an die Volksräte eine Note mit der Aus Forderung, den Beweis für die Beschuldi­ gung zu erbringen, daß die Mörder des Grafen Mirbach gedungene Helfershelfer der Entente seien. Sie machen die Volksräte aus die schwe­ ren Folgen einer solchen unbewiesenen Be­ hauptung aufmerksam. An der Murnfnnlkiiste wurden nach! einer Reutermeldung neue Enten­ tetruppen ausgeschifft. Tie Ententetruppen ar­ beiten Hand in Hand mit der Bevölkerung. Tie Mörser des Grafe« Mirbach, verhaftek. Tie Tgl. Rdsch&gt;. meldet aus Gens: Nach einer Tepesche des Exchange Telegraph sind .die Mörder des Grafen Mirbach verhaftet worden. , '</p>
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          <p>9er Wes mit England. Ter Streik in der englische» Flngzeugindnftrie. Haa g,, 13. Juli. Aus London wird gemel­ det: Munitionsminister Churchill hat energi­ sche Maßnahmen ergriffen, um dem Streik in der Fabrik der Alliance AeMplane Comp, ein Ende zu machen. Kraft des Reichsverteidigungs­ und des Munitionsgesetzes wird die Regierung die Fabrik übernehmen und selbst verwalten. Lloyd Georges Friedlichkeit. Wie aus französischen Blättern hervor­ geht, enthielt die Rede von Lloyd George nach­ dem Vorbeimarsch! der Truppen im amerika­ nischen Lager einen Satz, der bisher nicht über­ mittelt wurde. Wie berichtet, haike. Lloyd Ge­ orge in seiner Rede zu dem amerikanischen Truppen gesagt: Wenn der Kaiser und seine Leute die von Ihrem Präsidenten festgelegten Bedingungen annehmen, kann er den Frieden nicht nur mit Amerika, sondern auch mit Groß­ britannien und Frankreich haben .Aber es be­ steht kein Anzeichen dafür, daß er eine solche Absicht hat und er fügte hinzu: Wir fordern nicht einen Meter Gobiri von Teutschland und wir wünschen nicht, es desjenigen Besitzes zu berauben, auf den es ein Recht hat. Tie Bändigung Irlands. French hat die angekündigte Proklamation erlassen, die auf Grund a»nes besonderen Ge­ setzes aus den 80er Jahren die gewaltsame Auflösung der fünf großen nationalen Or­ ganisationen ankündigt. Es sind das der Sinn. F-inerverband, die Gälische Liga und die ange­ gliederten Organisationen denz. Der Krieg mit England. Tie Unruhe:: in Südafrika. General Both« hat sich, zu einer langen Proklamation an die Bevölkerung Südafrikas gezwungen gesehen, in der er die Bürger zur Aufrechterhaltung der Ordnung beschwört. Er führte die Unruhen unter den Eingeborenen so­ wohl. wie unter den Weißen auf deutsche In­ trigen (!) zurück und entschuldigte die getrossenen militärischen und politischen Maßnahmen mit Vorfällen der letzten Wochen, die aus Staatsgründen nicht bekanntgegeben werden können.</p>
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          <p>Die Türkei Im Kriege. 9ie Türkei Im Stiege. ( Englischer Bombenangriff ans Kon- f stantinppel. Ein englischer Bericht meldet: Am 7. Juli wurde Konstantinopel mit einer halbenDonne Bomben belegt. Stile Flugzeuge sind unversehrt zurückgekehrt. Wie verlautet, ist an den Brükkejn und dem Bahnhöfe von Kuleli Burgas, die letzthin schon mit einer Vjertektonne Bom­ ben belegt wurden, erheblicher Schaden entstan­ den.</p>
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          <p>Aus Amerika. As Amerika. Wilsons neuestes Wunverschiff. Wie der Corriere della Sera aus London meldet, ist in Amerika der erste der neuen Unterseebootsjäger von der "Adler" "genannten Klasse vom Stapel gelaufen und tottb in den nächsten Tagen in den Dienst übernommen wer­ den. In weiteren sechs Monaten werden 100 dieser Schisse in den europäischen Gewässern kreuzen. Erbauer des Wundevschiffes ist nach dem Daily Telegraph der Automobilfabrikant und ehemalige Friedensapostel Henry Ford. Tager-llebMU Ter Reichstag hat sich bis 5. November vertagt. Reichskanzler Graf Hertling hat sich wie­ der ins Große Hauptquartier begeben, in des­ sen Nähe er, wie die Voss. Ztg. hört, seinen Sommerurlaub zu verbringen gedenkt. Ter Vize­ kanzler von Payer bleibt in Berlin bis zur Beendigung der Kanzlerferien, die bis Ende August währen dürften. * Besetzung deutscher GesauvtAchnfte». In politischen Kreisen wird unter den Briverbern, die für den Gesandtenpvsten in ChristiaNia in Betracht kommen, in erster Linie der Un­ terstaats sekretär im Auswärtigen Amte Frhr. von dem Bussche-Haddenhausen genannt. Für den Moskauer Gesandtenposten soll, wie der; Voss. Ztg. zufolge verlautet, der Gesandte von ' Rosenberg in Betracht kommen. Teutfchj-rnsfksche Auszahlungen. Wie man erfährt, ist nach, dem Stande der gegenwärtigen Verhandlungen zu erwarten, daß die Zahlun­ gen Rußlands an deutsche Gläubiger und die Teutfchllands an russische Gläubiger frühestens Ansang Oktober aufgenommen werden. Freiwillige Abgabe von Anzügen. Die Reichsbekleidungsstelle hat die Frist für die freiwillige Slbgabe von Anzügen bis zum 15. August verlängert. Glocken uw&gt; Tenkmäler. Zur Sicherung des Metallbedarfes der Armee werden demnächst die noch vorhandenen Glocken durchgemustert. Hierzu werden Ausschüsse gebildet, dis aus' einem Offizier, dem Vorstand des Bezirkes, einem Geisklichen und einem Kunst- und Musik­ sachverständigen bestehen. Auch die Denkmäler werden jetzt zur Einschmelzung herangezogen^</p>
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          <p>Tages-Uebersicht. As Amerika. Wilsons neuestes Wunverschiff. Wie der Corriere della Sera aus London meldet, ist in Amerika der erste der neuen Unterseebootsjäger von der "Adler" "genannten Klasse vom Stapel gelaufen und tottb in den nächsten Tagen in den Dienst übernommen wer­ den. In weiteren sechs Monaten werden 100 dieser Schisse in den europäischen Gewässern kreuzen. Erbauer des Wundevschiffes ist nach dem Daily Telegraph der Automobilfabrikant und ehemalige Friedensapostel Henry Ford. Tager-llebMU Ter Reichstag hat sich bis 5. November vertagt. Reichskanzler Graf Hertling hat sich wie­ der ins Große Hauptquartier begeben, in des­ sen Nähe er, wie die Voss. Ztg. hört, seinen Sommerurlaub zu verbringen gedenkt. Ter Vize­ kanzler von Payer bleibt in Berlin bis zur Beendigung der Kanzlerferien, die bis Ende August währen dürften. * Besetzung deutscher GesauvtAchnfte». In politischen Kreisen wird unter den Briverbern, die für den Gesandtenpvsten in ChristiaNia in Betracht kommen, in erster Linie der Un­ terstaats sekretär im Auswärtigen Amte Frhr. von dem Bussche-Haddenhausen genannt. Für den Moskauer Gesandtenposten soll, wie der; Voss. Ztg. zufolge verlautet, der Gesandte von ' Rosenberg in Betracht kommen. Teutfchj-rnsfksche Auszahlungen. Wie man erfährt, ist nach, dem Stande der gegenwärtigen Verhandlungen zu erwarten, daß die Zahlun­ gen Rußlands an deutsche Gläubiger und die Teutfchllands an russische Gläubiger frühestens Ansang Oktober aufgenommen werden. Freiwillige Abgabe von Anzügen. Die Reichsbekleidungsstelle hat die Frist für die freiwillige Slbgabe von Anzügen bis zum 15. August verlängert. Glocken uw&gt; Tenkmäler. Zur Sicherung des Metallbedarfes der Armee werden demnächst die noch vorhandenen Glocken durchgemustert. Hierzu werden Ausschüsse gebildet, dis aus' einem Offizier, dem Vorstand des Bezirkes, einem Geisklichen und einem Kunst- und Musik­ sachverständigen bestehen. Auch die Denkmäler werden jetzt zur Einschmelzung herangezogen^</p>
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          <p>Bayerische Nachrichten. Bayerische Nachrichten. Wohnungsnot. Ter Magistrat Bamberg ge­ nehmigte 500 000 Mark zur Erbauung von 15 Wohnhäusern mit 43 Wohnungen für kin­ derreiche Familien.</p>
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          <p>MektSnertfdk Nachricht» ' Passau, 13. Juli. (Tödlicher Unfall.) Am Mittwoch nachmittags besuchte der Brauerei­ besitzer Brühlmüller-Untergriesbach. seine Graphttgruben in Ficht. Beim Abstieg siel er von einer Leiter 7 bis 8 Meter tief so unglücklich, daß er kurz daraus verschied. Passau, 13. Juli. (Tas Fest der goldenen Hochzeit) feierten gestern die Kramerwirtsehe­ gatten Joses und Maria Kronzeit hier. Niederbayerische Nachrichten.</p>
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          <p>Lokales. Maies. Laudsh «t, den 15. Ju i —* Das Eiserne Kreuz erhielt der Pionier Michael Gigler hier zu seinem Mtzlitärverdienstkreuz. —* Der t-ürkische Eiserne Halb­ mond wurde dem Musketier Xaver Hobmeier, Sohn des Herrn Bauunternehmers FelMreler hier verliehen. —* Das Bürgerrecht wurde gegen Ge­ bühr verliehen dem Restaurateur LudwigMünch und geöührsnfrei für 15jährige sreiw. Feuerwehrdienstzeft dem Schütz machermeister Josef Zbttl. Ebenfalls gebührenfrei wurde das Bür­ gerrecht an folgende Kriegsteilnehmer verlie­ hen': Schuhmachermetster Jos. Hollerauer, Metz­ ger Michael Stauner, Gesr. Malermeister Ed. Geiß, Schwaiger Eugen Gredmeier, Kasetier :Jvh. Staudiuger, Bäckermeister Karl Schachtner, Braugehilfe Jos. Pichlmeisr^ Maurer Alois . Steckermeier, Registrator Bei der B. E.-W. GA. Aiglstorser sämtliche von hier. —* Zur B ür g er meiste rwa hl wurde am Samstag im Magistrat die durch- Ministerial­ entschließung erfolgte Genehmigung derWahl bekannt gegeben. Herr R-M. Slmbros fügte noch, an, daß ein Termin für die Amtseinfüh­ rung des neuen Stadtobevhauptes noch« nicht feststehe, daK aber voraussichtlich im Lausender nächsten oder spätestens anfangs der Wernächfteh Woche der neue Herr Bürgermeister die • Amtsgeschäfte übernehme. —* Die Wiederbesetzung der Stelle des technischen Sekretärs für Tiefbau am hie­ sigen Stadtbauamte soll nach! Beschluß dcks Ma­ gistrats zur Besetzung für 15. August zur Aus. schreibung gebracht werden. —* Selbstmord verükste durch Erhängen am letzten Freitag im Tistriktskrastkenhaus in Achdorsi der dort untergebrachte leichtverwun­ dete Landsturmmann B. Krätz von München. ,Er dürfte die Tat in einem Anfälle von Geistes­ störung verübt haben. , , —* Einem Hamsterer wurden gestern am hiesigen Bahnhöfe 281 Stück Eier abge­ nommen, die nach! München ausgeführt werden sollten. , —* Eine Meß stiftn ng (Jahresmesse) für die Hl. Geistkirche machte die Spitalpftünduterin Maria Karl mit einem Betrag von 300. Mk. Ter Magistrat nahm die Stiftung in .feiner letzten Sitzung atr, , L , ; "</p>
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      </div>
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        <head></head>
        <div type="content">
          <p>Allerlei. Merlei. Tie AtlSwanverumg «ach, Amerika. Schwerzer Blätter melden aus New York: Tie An­ zahl der Auswanderer von Europa nach, den Vereinigt«, Staaten ißt während des ersten Kriegsjahres Amerika um eine Million abge­ nommen; es wurde nur 400 000 Emigranten Aufnahme gewährt. Mimisterpräsivonteustochter und Hoftheater. Nach dem Neuen Wiener Tgbl. wurde die, t Tochter Atma oev österrrich'.fchrn Minrier^ä- sidenten Tr. von Seidler an das Burgtheatec engagiert. Frostschäden in südamrrikanischcn Kaffee­ plantagen. Wie Lujitet wird, sind durch Frost 1 Staate Sao Paulo in Brasilien zahlreiche Kaffeeplan'tagen vernichtet worden, ebenso hät­ ten viele Zucker- u. Rtzinusölplantagsn Beschä­ digungen erlitten. Stillegung brr amerikanischen Brauereien. Ter "Täily Telegraph" erfährt aus Newyork: Tie Vereinigten Staaten werden im nächsten Jähre den Verkauf von berauschenden Geträn­ ken für die Tauer des Krieges verbieten. Alle Brauereien haben die MitteAung erhalten, daß. sie nur. so viel Brennstoffe erhalten, als für die Verarbeitung ihrer vorrätigen Rohstoffe erforderlich! sind. Das bedeutet nichts weniger, als daß innerhalb von acht Monaten alle Brau­ ereien schließen. ! '</p>
        </div>
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