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      <titleStmt>
        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1918-07-18"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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      <publicationStmt>
        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">71. Jahrgang Nr. 193</biblScope>
          <date when="1918-07-18">1918-07-18</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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      <editorialDecl>
        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
        </p>
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          <p>Die Schlacht bei Reims. Die Schlacht bei Reims. Mehrfache feindliche Gegenangriffe gescheitert. - Weitere Fortschritte an der Kampffront. Die Gesangenenjahl ist ans über 18 000 gestiegen. — Ein japanisches Linienschiff zer­ stört. - Kümpfe zwischen Lithauern «nd Raffen. — Znckereinfnhr aus der Ukraine.</p>
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          <p>Die Heeresberichte. Der deutsche Bericht. Die HeeresSerichte. Der bttuidje Bericht. WTB. Berli n, 17. Juli 1918, mittags. Trotzes Hauptquartier: B8eftli4&lt;r )•««*!« *. Heeresgruppe des GancralfctdrnarschallS Srouprin» Rupprccht von Bayer«. Tie Kampstätigkeit lebte erst in den Abend­ stunden aus. In Erkundungsborstößen südwest­ lich von Adern machten wir Gefangene. Südöstlich von Hebuterne hat der Feind seine Angriffe ohne Erfolg erneuert. Heeresgruppe des deutsche« Kroivpriuzen. Oertliche Kämpfe im Savieresgrund und westlich! von Chateau Thierry. Südwestlich! von Courtemont schoben wir unsere Linien bis an den Surmelinabschnitt heran. Heftige Gegenangriffe führte der Feind mit starken Kräften gegen unsere Front auf dem Südufer der Marne. Seine Angriffe bra­ chen unter schwersten Verlusten, teilweise nach erbittertem Kampfe vor unseren Linien zusam­ men. Aus dem Norduser der Marne wurden die Erfolge des ersten Angrissstages erweitert.; Nach Abwehr französischer Gegenangriffe stie­ ßen svir dem Feinde bis auf die Höhe nördlich! von Venteuil nach, und kämpften uns durch den Rodematwald hindurch!. Beiderseits der Ardre warfen wir den Feind auf das Reimser Bergland zwischen Nanteuil und nördlich! von Pourch zurück. Oestlich. von Reims ist die Lage unverän­ dert. Wir halten die feindlichen Linien unter starkem Feuer und verbesserten an der Römerstraße und an der Suippes unsere Stellungen, Nordwestlich! von Massiges nahmen wir einige befestigte Höhen. Tie Gesangenenzahl ist aus mehr als 18000 gestiegen. Ueber dem Kampsfeld wurden gestern von neuem 36 feindliche Flugzeuge und 2 Fessel­ ballone abgeschossen. Leutnant Menkhvff errang seinen 37. u. 38., Leutnant Löwenhardt seinen 37., Ober­ leutnant 'Beerbet seinen 26., Leutnant Bolle seinen 22. und Vizeseldwebel Thom seinen 21. Lustsieg. Der 1. •«Kral ouartirnnf iSBer s i Bebeabozff. i * WTB. Berlin, den 17. Juli. Amtlicher Abendbericht: Erneute Gegenangriffe *ber Franzosen auf dem Süduser der Marne wurden abgewiesen. Im übrigen ist die Lage unverändert.</p>
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          <p>Der österr.-ung. Bericht. Der östm.-W. Bericht. 1 WTB. Wien, den 17. Juli, mittags. — Amtlich wird gemeldet: Südlich! von Asiago vermochten englische Kompagnien vorübergehend in unsere Gräben einzudringen. Sie wurden nactji kurzem Kam­ pfe zurückgeworfen. Im Brentatale brachte ein Patrvuillenunternehmen 30 Gefangene und zwei Maschinen« geewhre ein. , Tie Verluste des Feindes in den letzten Kämpfen aus dem, -Solarolo erwiesen sich! als außerordentlich, schwer. In einem schmalen Frontabschnitt wurden übe'; 500 italienische Lei­ chen gezählt. Ter Chef des Generalstabs.</p>
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          <p>Der tflrMW Bericht. Konstantinvpel, den 15. JZuli. Amt­ licher Bericht: T Palästinafront: Im Küstenab schnitt be­ schoß unsere schwere Artillerie erfolgreich den Bahnhof von Rentje und nahm ein feindli­ ches Truppenlager zwischen der Küste und der Bahn unter wirksames Feuer. Westlich, des Jor­ dan entrissen wir dem Feinde in der Nacht zum 14. Juli Teile seiner Stellungen und hielten sie gegen äußerst heftige Gegenangriffe Ter Feind erlitt hierbei schwere Verluste. Ein gleichzeitiger Angriff unserer Kräfte östlich des Jordan löste beim Feinde heftige Gegenwirkung einer feindlichen Kavalleriedivksion, unterstützt durch Panzerkraftwagen, aus, die sch unseren Truppen entgegenwarf. Sie wurde beinahe völlieg aufgerieben; nur Trümmer der feindlichen Division konnten entkommen. Der türkische Bericht.</p>
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          <p>Persiens Zukunft. ; Christ iania, 16. Juli. Aston Bladet beschjästigt sich mit der persischen Frage und betont, daß Persien das Opfer der Raubgier Englands und Rußlands geworden sei. Jetzt wäre es an der Zeit, die Konstitution Persiens wieveecherzupellen und dem Lande seine völ­ lige Unabhängigkeit zu geben. Tie schwedischen Gendarmerieofsiziere, die Englands Intri­ guen hatten weichen müssen, weil sie nicht der Entente sondern Persien dienten, könn­ ten ihre nützliche Tätigkeit wieder aufnehmen. (Sine neue .Kriegserklärung. Aus Port-au-Prince kommt die Nachricht nach Rotterdam, daß der Staatsrat: von Haiti einstimmig die Kriegserklärung gegen Teutschland gutgeheißen habe.</p>
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          <p>In der französischen Hauptstadt laute die allge­ meine Parole: "Widerstand leisten". General Maurice schreibt im "Tailh Chronicle": Ter Zweck der Teutschen kann sein, die Franzosen zu zwingen, ihre Reserven tzu ver­ brauchen und auch alle Reserven aus dem Lande heranzuführen. Ihr Ziel kann aber auch fein, angriffsweise gegen Paris zu operieren oder auch einen Versuch zu unternehmen, einen größtmöglichen Teil der sranzfischen Armee zu schlagen ohne ein bestimmtes geographisches Ziel im Auge zu haben. Es ist im Augenblick un­ möglich! zu sagen, welchen Weg Hindenburg ge­ wählt hat. Es sei auch, möglich, daß er über­ haupt noch keinen Entschluß gefaßt hat und daß er zunächst abwarten will, was die nächsten Tage bringen werden. FranzösiM-engUsche Urteile über die neue Offensive. Genf, 17. Juli. Times, Matin und Echo de Paris schreiben am Tienstag früh, der Vor­ stoß des Feindes sei mit Ruhe und Vertrauen aufzunehmen. General Foch, habe für die Si­ cherheit von Reims und das Seine-Departement gebürgt. Petit Parisien schreibt, daß die Armeekommission in der Kamwer sich auf Wunsch Clemenceaus in d as Große Hauptquartier begeocn werde, um sich, von dem günstigen Stand der Foch scheu Maßnahmen zu überzeugen. Nach einem Pariser Telegramm schreibt die "Morning Post" am Tienstag früh: Die Tioersion des Feindes bei Reims werde mut­ maßlich nur den Auftakt zu einer allgemei­ nen Bewegung der Front sein, sowohl die englische wje belgische Teilsront werden unver­ mindert heftig beschossen. Frankreich und seine Kolonie«!. Ter französische Kolonialminister erklärte im Senat u&gt;. a., daß dis Kolonien Frankreichs während des Krieges dem Mutterlande un­ schätzbare Tienste geleistet hätten. Tie alten Kolonien hätten Frankreich 31 000 Mann, die übrigen 600 000 Mann Soldaten geliefert. Seit Ende 1916 seien aus den Kolonien 1377 000 Tonnen Waren nach dem Mutterland geliefert worden. Tas Programm für die Kolonien Frankreichs faßte der Minister dahin zusam­ men, daß eine interkvlrmiale Flotte geschaffen werden müsse, ferner müsse die Erschließung der Rohstoffe und ihre Verschiffung auf jede Weise gefördert werden. Mißstimmung der Flame» gegen die eng­ lischen Flieger. Aus Brügge wird geschrieben: Wieder lyv ben die Engländer das religiöse Gefühl der flämischen Landeseinwohner schwer verletzt. Ein englisches Bombengeschwader hat aus den Fried­ hof von Assebroek bei Brügge viele Bomben geworfen, die etwa hundert Gräber aufrissen und die Kapelle beschädigten. Tas Dörfchen liegt dreißig Kilometer hinter der Front, weht und breit findet sich nicht die geringste militäri­ sche Anlage, In ihrer Unfähigkeit, ihre eigent­ lichen Ziele richtig zu erkennen, lassen die britischen Flieger ihre Bomben wahllos auf flämischen Boden fallen, nur damit sie nach Rückkehr ihren Vorgesetzten melden können: Wir haben militärische Anlagen 1&gt;e§ Feindes zer­ stört. Tas flämische Volk sicht diesen Betrug, dessen Kosten es selbst tragen muß, stornier und' immer wieder mtt eigenen Augen,' und die Wut und Erbitterung wachsen von Tag zu Tag. Vor große» Plakaten, die vo« flämischen Patrioten überall angeschlagen werden, rottest sich das Bvlk zusammen. Verwünschungen ge­ gen die Briten werden laut. Tie alte ehrwür­ dige Stadt Brügge hat unter den sinnlosen Bombenangriffen der Englnäder ebenfalls wie­ der zu leiden gehabt. In di» herrlichen StratzenbildÄr, die das Entzücken der gesausten zivi­ lisierten Welt waren, find durch Englische Bom­ ben häßliche Lücken gerissen worden, vislhundertjährige Giebelhäuser sind zusammengestürzt und haben antet ihren Trümmern ihre friedli­ chen Bewohner begraben. ! Die TePartemenG Doubs und Jura Gefahrene. Mailänder Blätter melden vom Sonntag ans Paris: Ein Esrlaß der Polizeibehörden erklärt die Departements Tvubs und Jura als Kurier siir Riebervntzern Gesahrzone. Maßnahmen der öffentlichen Si­ cherheit und des Verkehrs unterstehen von die­ sem Tage an dem Armeekowwando. Tie Rückkehr der lsilWser. Straßburg, 16. Julk. Bei dem gestri­ gen Empfang der zurückgeke^ten 800 elsaß­ lothringischen Geiseln sandte der kaiserliche Statthalter Tr. von Dallwitz an den schwei­ zerischen Bundespräsidenten holende Depesche: Herrn Bundespräsidenten Caldnder-Bern! In dem Augenblicke, wo in Ausführung der Berner Vereinbarungen der erste Zrvtlinterniertenzug 806 Elsaß-Lothringer in die Heimat zurück­ führt, ist es ntir ein Herzensbedürfnis, der Schweizerischen Eidgenossenschaft namens El­ saß-Lothringens wärmstens zu datlken für die erfolgreiche Mitwirkung bei dam Zustandekom­ men u. der Turchsührung des Abkommens und für die aufopfernde Fürsorge für unsere Lands­ leute sowohl während der Gefangenschaft in Frankreich, wie während der FnteMierung in der Schweiz. Mit besonderem Danke gedenke ich Ihres persönlichen Anteiles, Herr Bundespräsi­ dent, an dem glücklichen Abschluß der Verein­ barungen, sowie der unermüdlichen Tätigkeit des Ministers Tinichert, als detz Chefs der Ver­ tretung ftemder Interessen und des Armeeober'arztes, Oberst Hauser, als des Chefs des In-, ternierungsdienstes, des Obersten Bvhnh, als des Chefarztes des Roten Kreuzes, ferner der Leitung des schweizerischen Territorialdienstes, der Direktion der Bundesbahnen und der Bas­ ler Hilfsstelle für Kriegsgviseln und Zivil-In­ ternierte. Turch ihr segensreiches WiOen wur­ de dem traditionellen Rufe der Schweiz auf Üenl Gediehe der Liebesttäigkefi ein neues Ruhmes­ blatt eingefügt. &gt; 'Drei italienische Divisionen an der Westfront. Der Militürkrittker des "Seoolv" schreibt, daß sich, jetzt an der französischen Front im ganzen drei italienische Divisionen Be?fnben. 2er verwundete Fr.-nrzosc. Beredtes Zeugnis, wie deutsche Aerzte und Sanitätsmannschaften verwundete Feinde zu behandeln Pflegen, leisten die im Wärz 1918 bis zur Anlieferung ins deutsche Gefangenen­ lager gemachten Tagebuchaufzeichnungen eines bei Noyon in Gefangenschaft gercsiene« fran­ zösischen Infanteristen. Es heißt darin: 26. 3. 18. "Tie Deutschen machen mir an Ort und Stell» einen ersten Verband. Sie I 1 sind tapfere Soldaten, unerschrocken im KamI pfe. 'Dabei haben sie ein gutes Herz un$» die I Verwundeten werben gut gepflegt. . . Man ttft 1 alles Mögliche, um uns zu Pflegen; man bringt | uns so gut wie möglich unter." I 27. 3. 18. "Die deutfchM Krankenwärter I sind tüchtiger als die unfrigen. Sie sind zartI fühlender . . /* I j 30. 3. 18. "Mir geht es vollkommen gut, r während viele meiner jtante&amp;ben leiden. Die c Aerzte tun, w«K sie können, um ihnen ExleiHI terung zu verschaffen. Wir werden genau so I aut versiegt wft Me deutschen Verwundeten, I first» gut untergebracht und haben jeder zwei 31. S. 48. "Wir kieKn noch kn Sk. S: und bestimmen den ganzen Tag sehr gutes Essen." Hier spricht wieder rinmal einer der vie­ len in unsere Hände geratenen Franzosen, wie es ihm ums Herz ist. Unbeeinflußt von hetze­ rischen Vorgesetzten, die ihren Untergebenen vorschriftsmäßig weismachen, daß sie von den Teutschen gemartert und gequält würden! 1 Ter Verwundete bestätigt gleichzeitig in gerechter Entrüstung bte pMide Gepflogenheit unserer Fginde, unsere Verbandplätze und La­ zarette hinter dar' Front, jedem Wenschlichkeitsgefühl und Völkerrecht gjuwider, durch mft kitärisch nutzlose Fliegerangriffe heimzusuchen. Er schreibt am 1. April 18: "Wir sind triefe Verwundete. Ein SaniMszug fährt ab. 6tm meisten än&gt;ert mich,, daß während der Nachk Verwundete durch 'französische und englische Flieger getötet worden sind. 'Es ist eine Ge­ meinheit, Bomben zu werfen, denn cknsere Flßs« ger kennen sehr genau die Verbandstätten... Ich denke, die Teutschen werden er ihnen schon heimzahle»!" : Ä Eine französische Tittatur? . Tas Berner Jntelltgenzblatt 'melbfet aus Paris: Tie französischen Kriegspolittker ver­ treten seit einigen Tagen mit aller Kraft den Gedanken der Konzentratton der gesamtenMacht in den Händen einer militärisch-politischen Ejnheitsspitze, die sie auf der Gegenseite in Lu­ dendorff erblicken. D!er kriegführende Chef dürfe nicht immer wieder durch Komwissionen und unangebrachte .Kritiken in seiner Handlungs­ freiheit beeintvächttgt werden. Es sei unan­ gebracht, jeden Augenblick Verfassungsbedenken und dergleichen in dis Maschinerie der einheitlichen Kriegführung zu Wersen.</p>
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        <div type="content">
          <p>fiigung des Generals Horvad und des Obersten Semenow. Die Kommandierenden hatten eine freundschaftliche Zusammenkunft in Gradekovo. General Horvad erklärte sich bereit, den Tschecho-Sloivaken alle Erleichterungen bei ih­ rem Aufmarsch! nach Transbaikalien auf der chinesischen Osteifenbahn zu geivähren, da sie beabsichtigen, sofort den Versuch zu machen, Ir­ kutsk zu erreichen, um die Verbindung mit ihren Landesgenossen herzustellen. Es wird wohl an die chinesische Regierung das for­ melle Ersuchen gestellt werden, den Durchzug durch! die Mandschurei zu gestatten. Ans Livland, Kurland und Esthland. Amerika und die Nttauische» Jude« . ' Seit längerer Zeit pflegt regelmäßig sei­ tens der amerikanischi-jüdischen Wohltätigkeits­ organisationen eine größere Summe nach Li­ tauen zur Unterstützung der notleidenden li­ tauischen Judenheit gesandt zu werden. Vor kurzer Zeit verbot die amerikanische Regie­ rung die weitere Sendung dieser Hilssgelder mit der Begründung,daß dies eine Unterstütz­ ung der deutschen Okkupationsoerwaltung sei. In Wahrheit ist es eine Folge der erst vor kurzem durchgeführten Neuorganisation der Verteilung der Hilssgelder, die ganz in den Händen jüdischer Konritees liegt. Es ist Vor­ sorge getroffen, daß die Gelder lediglich! dev jüdischen Bevölkerung zugute kommen. Das Ausbleiben der Gelder bringt viele tausende von Familien Litauens in schlimmste Rot. Von jüdischer Seite wurden nun Bemühungen ge­ macht, um die amerikanische Regierung zur Aufhebung des Verbotes zu veranlassen. Um die große Not, die durch, das in diesem Monat erstmalig erfolgte Ausbleiben der Hilfs­ gelder hervorgerufen wurde, zu steuern, (Ibertotes nunmehr der Oberbefehlshaber Ost dem jüdischen Zentralunterstützungskomitee in Wilna zu Händen des Oberrabbiners Rubinstein 200 000 Mark. Ter hochherzige Akt der deut­ schen Verwaltung wurde von der jüdischen Be­ völkerung Litauens mit freudiger Tankoarikeit begrüßt.</p>
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          <p>fiigung des Generals Horvad und des Obersten Semenow. Die Kommandierenden hatten eine freundschaftliche Zusammenkunft in Gradekovo. General Horvad erklärte sich bereit, den Tschecho-Sloivaken alle Erleichterungen bei ih­ rem Aufmarsch! nach Transbaikalien auf der chinesischen Osteifenbahn zu geivähren, da sie beabsichtigen, sofort den Versuch zu machen, Ir­ kutsk zu erreichen, um die Verbindung mit ihren Landesgenossen herzustellen. Es wird wohl an die chinesische Regierung das for­ melle Ersuchen gestellt werden, den Durchzug durch! die Mandschurei zu gestatten. Ans Livland, Kurland und Esthland. Amerika und die Nttauische» Jude« . ' Seit längerer Zeit pflegt regelmäßig sei­ tens der amerikanischi-jüdischen Wohltätigkeits­ organisationen eine größere Summe nach Li­ tauen zur Unterstützung der notleidenden li­ tauischen Judenheit gesandt zu werden. Vor kurzer Zeit verbot die amerikanische Regie­ rung die weitere Sendung dieser Hilssgelder mit der Begründung,daß dies eine Unterstütz­ ung der deutschen Okkupationsoerwaltung sei. In Wahrheit ist es eine Folge der erst vor kurzem durchgeführten Neuorganisation der Verteilung der Hilssgelder, die ganz in den Händen jüdischer Konritees liegt. Es ist Vor­ sorge getroffen, daß die Gelder lediglich! dev jüdischen Bevölkerung zugute kommen. Das Ausbleiben der Gelder bringt viele tausende von Familien Litauens in schlimmste Rot. Von jüdischer Seite wurden nun Bemühungen ge­ macht, um die amerikanische Regierung zur Aufhebung des Verbotes zu veranlassen. Um die große Not, die durch, das in diesem Monat erstmalig erfolgte Ausbleiben der Hilfs­ gelder hervorgerufen wurde, zu steuern, (Ibertotes nunmehr der Oberbefehlshaber Ost dem jüdischen Zentralunterstützungskomitee in Wilna zu Händen des Oberrabbiners Rubinstein 200 000 Mark. Ter hochherzige Akt der deut­ schen Verwaltung wurde von der jüdischen Be­ völkerung Litauens mit freudiger Tankoarikeit begrüßt. Aus Livland, Kurland und Esthland.</p>
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          <p>Aus Finnland. Ans Whmfaitb. Ein finnisch-russisches Abkommen. Tie Neue Zürcher Ztg. meldet, daß die Vorverhandlungen für die Friedensverhandlun­ gen zwischen Finnland und der russischen Re­ gierung in Moskau beendet sind. Man rechnet mit der Wtretung des größten Teiles der Kolahalbinsel an Finnland, wonach, die fin­ nische Regierung ihre Expedition nach der Murmanküste auf Grund des Friedensoertrages als eine Verteidigungsattion rechtfertigen würde.</p>
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          <p>Der Krieg mit England. Ill Mg mit EllglltÄ. &gt; Partamentsa uflösung in EnglaW. In wohlinsormierten Kreisen in London wird angenommen, daß die Auslösung des jetzi­ gen Parlamentes im Oktober erfolgen werde. Tie Neuwahlen dürften gegen Mitte November stattfinden. Tie Wählerlisten werden gegen Ende Oktober fertig sein. Wahrscheinlich ent­ halten sie gegen 20 Millionen Namen. Davon sind etwa ein Trittst bis zwei Fünftel Frauen. Etwa 15 Millionen Wähler werden zum ersten Wale zu der Wahlurne gerufen. Kein Fuvenstaat in Palästina. f Aus London wird berichtet: Bei der Be­ grüßung einer zionistischen Mili tär ab teilung und ärztlichen Sondergesandtschast für Palä­ stina verwarfen die Minister Barnes und Moud die Absicht der Zionisten, ein Monopol in Pa­ lästina für sich, zu beanspruchen. Beide hoben nachdrücklich hervor, daß das Ziel nicht ein Monopol sei, sondern die Schaffung von Zu­ ständen, die es ermöglichen, daß Juden und andere Völker in Palästina in völliger Har­ monie und Eintracht nebeneinander leben kön­ nen. L " ! , !,</p>
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        <div type="content">
          <p>, Sit Türkei in Kriegt. . f Tjie Türke» am Kaukatzus. i Kiew, 17. Juli. In lJelisawetpol nehmen' die türkischen Behörden die Mobilmachung der Mohammedaner vor. Ehemalige russische Of­ fiziere werden eingestellt, wenn sie die tür-' ttsche Sprache beherrschen. Die Türkei im Kriege.</p>
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          <p>Ar «fltirolen £6nbent. Ter Untergang der "Königin KegeNtes". Amsterdam, 17. Juli. Wie die Blätter', melden, begann heute morgens vor dem Schiffsahrtsrat die Untersuchung über den Unter* tergang der "Königin Regentes". Bei der Zeu-' genvernehmung erivähnten sowohl der Kapi­ tän der "Königin Regentes", wie auch der Kapi­ tän der "Zoeland" und des "Sindoro" als ausfällige Besonderheit, daß sie schon vor der Abfahrt von Naval vom Commander in Boston fchristlich befragt worden seien, ob sie über die Fahrtroute besondere Instruktionen, aus Rotterdam empfangen hätten. Mus diese Frage antworteten die Kapitäne vermeinend.' Bei früheren Fahrten war diese Fragw an sie 1 nie gerichtet worden. Bon den bisher vernom­ menen Zeugen erklärte sich, nur der Kapitän der Königin Regentes zu der Ursache des Un*i terganges seines Schtsfds. Er sagte, die Ex­ plosion sei nicht so heftig gewesen wie bei einen Minenexplosion, auch, sei das Schiff nicht, wie es bei einer Minenexplosion die Regel sei ,in die Höhe gehoben worden. Täs Schiff blieb "stehen". Sonst brachte er nichts zur Er­ klärung des Unterganges der Königin Regente» vor.Heute nachmittags Mt der Schisfahrtsrat eine zweite Sitzung ab. 1 ' ; Freies Geleit für einen norwegischem r Dämpfer. Göteborg, 15. Juli. Astonbladet meldet, aus Christtania verlaute, daß zwischen der nor­ wegischen Amerikalinie und Deutschland ein Abkommen getroffen worden sei «her freies Geleit für den Tlampfer "Bergensfjvrd", der in .einigen Tagen aus Newhork in Christianig zurückerwartet wird. , , | 'i 3apfln ü Kriegt. | Explosion auf einem japanische« LMien. 1 ' _ 1 P ari s, 17. Juli. Eine Tchiesche aus ; Tokio meldet^ daß am 12. Juli in der Bucht Tukujama auf dem japanischen Linienschiff • "Katatsch", 21800 Tonnen, eine Explosion statt­ fand und das Schiff gänzlich kenterte. Man ■ zählt mehr als 500 Tote. "Kawatschi" ist am 15. Oktober 1910 von Stapel gelaufen und hatte eine Geschwindig. keit von 21 Seemeilen. Mit diesem japanischen ! Linienschiff haben unsere Gegner 24 Sch lach t, schiffe im Lause dieses Krieges verloren. Tavon i entfallen auf England 13, Frankreich! 4, Italien ,3, Rußland 3 und Japan 1. Dagegen haben wir ; nur ein einziges Linienschiff verloren, das Schlachtschiff "Pommern" in der Seeschlacht am Skagerrak. Aus neutralen Ländern.</p>
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          <p>Japan im Kriege. blieb "stehen". Sonst brachte er nichts zur Er­ klärung des Unterganges der Königin Regente» vor.Heute nachmittags Mt der Schisfahrtsrat eine zweite Sitzung ab. 1 ' ; Freies Geleit für einen norwegischem r Dämpfer. Göteborg, 15. Juli. Astonbladet meldet, aus Christtania verlaute, daß zwischen der nor­ wegischen Amerikalinie und Deutschland ein Abkommen getroffen worden sei «her freies Geleit für den Tlampfer "Bergensfjvrd", der in .einigen Tagen aus Newhork in Christianig zurückerwartet wird. , , | 'i 3apfln ü Kriegt. | Explosion auf einem japanische« LMien. 1 ' _ 1 P ari s, 17. Juli. Eine Tchiesche aus ; Tokio meldet^ daß am 12. Juli in der Bucht Tukujama auf dem japanischen Linienschiff • "Katatsch", 21800 Tonnen, eine Explosion statt­ fand und das Schiff gänzlich kenterte. Man ■ zählt mehr als 500 Tote. "Kawatschi" ist am 15. Oktober 1910 von Stapel gelaufen und hatte eine Geschwindig. keit von 21 Seemeilen. Mit diesem japanischen ! Linienschiff haben unsere Gegner 24 Sch lach t, schiffe im Lause dieses Krieges verloren. Tavon i entfallen auf England 13, Frankreich! 4, Italien ,3, Rußland 3 und Japan 1. Dagegen haben wir ; nur ein einziges Linienschiff verloren, das Schlachtschiff "Pommern" in der Seeschlacht am Skagerrak.</p>
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          <p>vorragenden Zusammenwirken der Boots- und § Maschinenleitung gelang es, das Unterseeboot in kürzester Zeit unter Wasser.in schützende Tiefe zu bringen. Steuermann d. R. Martens Warine-Jngenieur-Aspirant Heinze konnten sich beide in den Erfolg des glänzend und rasch durchgfehürten Manövers teilen, durch welches die Rettung des Unterseebootes aus einer sehr gefährlichen Lage gelang. : l</p>
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          <p>Ich will kein Allwörden sein, wenn ich dann auch so denken soll, wie alle hier denken! — Weine nicht, liebe Mutter, wir bleiben bei dir. Er streichelte ihre Hände und sah in kindlicher Liebe in das traurige Gesicht der Mutter. "Komm, wir wollen heim!" i i "Ja, komm, mein Sohn! Wir haben hier nichts mehr zu suchen. Und möge deinem Va­ ter nie die Reue kommen, daß er uns kalt und hartherzig verlassen hat. Er 'selbst hat das Band, das ihn Mit euch, verknüpfte, zerrissen. Von heute an hat er 'keine Kinder mehr." 1 Sie nahm ihn an der Hand, und in könig­ licher Haltung schritt sie hinaus. Rüdiger hatte einen Befehl hinüber stach, dem Wirtschaftshof gegeben. Als er in die große Halle trat, sah er, wie Frau Mar»ä, von einer Schwächeanwandlung übermannt, an dem großen Marmorkamin lehnte, die Angen geschlossen, das edle Gesicht totenblaß. Schnell ging er zurück, und kam dann gleich, wieder, ihr ein Glas Rotwein hinhaltend. Sie schreckte auf, nahm ihre ganze Kraft zusammen und tat einige Schritte vorwärts, ohne ihn zu beachten. Er trat ihr in den Weg. " ! i "Sie sind erschöpft, gnädige Frau, bitte, trinken Sie und stärken Sie sich." . Ein haßerfüllter Blick traf ihn. "Ich, danke, Graf Allwörden, doch meinetwegen brauchten Sie sich nicht zu bemühen," ' , ."Ich! bitte Sie!" I Rüdiger sah den grünlichen Schimmer aus ihren Wangen, die tiefen Schatten unter den Augen, das Zeichen tiefster Erschöpfung — sie war am Ende ihrer Kräfte. Er schob ihr einen Sessel hin, die verstreut in der großen Halle standen. "Ruhen Sie einen Augenblick!" Wie sie um den Mann litt! Merkwürdig, welches Glück dieser weichliche, weibische Mensch! bei jben Frauen hatte; diese weinte, daß sie ihn verloren, und die ackdere lachte in tollem Glück, weil er sich, jetzt zu ihr bekannt! Frau Maria verschmähte auch diese Auf­ merksamkeit. Mit wankenden Knien fch.ritt sie dem Ausgang zu. Als sie die breiten Stufen der Terrasse hinunterging, fuhr ein geschlossener WagÄr vor. | ! : "Erich," sagte Rüdiger zu dem Knaben, "bitten Si^ Ihre Mutter, daß sie den Wagen benützt. Ter Weg nach, "der Station ist zu weit — eine Stunde in diesem Regen, es ist unmög­ lich,." "I ' i Zögernd stand der Knabe da; er kämpfte mit sich. Sein Stolz verbot ihm, irgend eine Gefälligkeit von Leuten anzunehmen, von de- neu die geliebte Mütter so schwer gekränkt worden war. Und da war doch, die Liebe zu ihr und die Besorgnis; er sah ja selbst mit heimlicher Angst, daß "sie sich nur noch! mit größter Anstrengung aufrecht hielt." ' , . ' "Erich,, seien 'Sie doch vernünftig." Ter Onkel Rüdiger befahl es ihm beinahe, i Toch der Knabe wurde seiner Sorge bald überhoben; mit schneidender Stimme, fest und bestimmt, lehnte Frau Maria auch! das .ab. i "Ich, danke für Ihre Bemühungen! f&amp;on den Allwördens nehme W aber nichts an — und wenn ich am Wege liegen bleiben sollte! — Komm, Erich,!" | s I Und die beiden 'schritten weiter in den) strömenden Regen, die breite Allee hinunter. Plötzlich, blieb Erich stehen; er wollte anschei­ nend umkehren. Doch, seine Mutter schüttelte den Köpf, und sie setzten ihren Weg fort. ' Rüdiger wußte sofort, was es war, das den Knaben zum Stehen zwang; er schickte den Tiener mit den Regenschirmen nach,, die Frau Maria in der Aufregung vergessen hatte. ' Tann kehrte er in den Empfangssaal zu­ rück. ; ' , ! , I</p>
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          <p>Peru und die Entente. [ • ' r 1 Lima, 16. Juli. Eine peruanische Zei­ tung schreibt man betrachte es als einen unpo­ litischen Akt der Regierung für die Besetzung der Stelle eines Oberstaatsanwaltes einenWann in Vorschlag zu bringen, der aus der schwarzen Liste der Alliierten stehe. Demgegenüber er­ klärt La Chronik« diese Liebedienerei gegenüber der Entente sei eine Würdelosigkeit. Dias Blatt schreibt weiter, es sei bitter zu sehen, daß eine Zeitung der Republik der Regierung vorwirft, weil sie den Alliierten nicht behilflich, wäre,' einem Peruaner das Leben sauer zu machen, der die lInergie hatte, seine eigene Meinung zu haben und "das Gewissen besitzt, zu erkennen, aus wessen Seite die Gerechtigkeit und Zivili­ sation liegt, und wer sich Unrecht, Mißbrauche und ^Geringschätzigkeit gegenüber den kleinen. Ländern zuschulden kommen läßt. i I Aus Südamerika.</p>
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          <p>Tages-Uebersicht. Das Parlämeint in Oesterreich! wurde toie*' der eröffnet. Aber schon der erste Tag zeigte/ daß alle Vorverhandlungen umsonst waren. Tie Tschechen, Polen und deutschen Sozial­ demokraten stchen noch! in der Opposition und es wurde berechnet, daß die Regierung im Reichsrat aus 210 Stimmen zählen könne, wäh­ rend 247 Abgeordnete gegen das Budgetprovi-. sorium stimmen werden. ! | 'Mi Ueber die polnische Krage erklärte im öft. 1 Herrenhause Ministerpräsident Tr. v. Seidler: Dieser Krieg hat unter anderen gigantischew Problemen auch, das polnische auf die Tages­ ordnung gestellt. Es bedeutet gewissermaßen die Schicksalsstunde des polnischen Volkes, die über sein künftiges Los entscheidet. Ein Teil dieser Entscheidung, die Befreiung vom russi­ schen Joche, ist glücklicherweise erreicht; es han­ delt sich aber noch um ihren positiven Teil, um die Grundlegung der künftigen Existenzbedin­ gungen des polnischen Volkes in einer Weise, die den eigenen Bedürfnissen ebenso gerecht wird wie denen Oesterreich-Ungarns bezw. der verbündeten Mächte, die dieses Besreiungswerk vollbracht haben, und den sonst in Betracht kommenden wichtigen Interessen. Ich, bitte, überzeugt zu fein, daß die Regierung, soweit es in ihren Wirkungskreis fällt, alles aufbieten wird, um eine solche allerseits befriedigende Lösung zu fördern. Sie wird dies mit umso. i besserem Erfolge tun können, je mehr die öster­ reichischen Polen durch, ihre politische Orien­ tierung dazu beitragen. Aber nicht nur dem großen polnischen &gt;Prvbleme, sondern auch dem kleineren, der Wiederaüfrichtung Galiziens, steht die Regierung mit der wärmsten Sym­ pathie gegenüber und sie bietet alles auf, um die in dieser Richtung durch die Zeitoerhältnisse begründeten Schwierigkeiten so rasch als möglich, zu überwinden. Eine besonders bren­ nende Frage, die der Kriegsleistungen, steht in dieser Beziehung obenan. Hier handelt es sich, um einen durch, allgemeine Rechtsgrund­ sätze und durch! ein positives Gesetz! sanktio­ nierten Anspruch,, für dessen Verwirklichung aber die Voraussetzungen noch, unzulänglich, fickd. ' f : j</p>
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          <p>Allerlei. Wilde Beerensuch^r. Mehrere hundert Frauen, größtenteils aus Sachisen, sind in die Kirchenlamitzer Gegend gekommen, uw den wit der Ernte beschäftigten Einwohnern mit dem Schwarzbeerpslücken zuvorzukommen. Das rück­ sichtslose Auftreten der Zuzügler, die vor al­ lem auch, das schädliche "Riffeln" trotz Verbots anwenden und so die halbreifen Beeren ver­ nichten, hat sehr böses Blut gemacht, zumal die Behörde untätig zuschaut. Schon ist es beim Durchzug der Fremden bet deren Rück­ kehr in den Straßen von Kirchenlamitz zu Tät­ lichkeiten gekommen. Die Erbitterung ist noch im Wachsen. , _ ' : n ;!</p>
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          <p>ist, nach der Ukraine auszuawndern. Jnsbeson-. dere wird behauptet, daß die Steuern und Ab­ gaben dort geringer seien als in Deutschlands Asach vorliegenden Nachrichten soll sich ein Be­ sitzer aus» dem Warthe-Bruch, dort bereits an­ gekauft haben. Es kann vor ähnlichen Plänen nicht rechtzeitig und dringend genug gewarnt, werden. Gegenwärtig und wohl noch, für eine längere Zukunft kommt eine entsprechende Aus­ wanderungserlaubnis seitens der zuständigen Behörden überhaupt nicht in Frage, so daß etwaige Ankäufe in der Ukraine durchaus weri- Bayerische Nachrichten. Ueber die Beteiligung Bayerns am Wie­ deraufbau der deutschen Handelsflotte wurde in München beraten .Als Ergebnis ist starkes Entgenenkommen der Reedereien zu verzeichjnen. Zur Erleichterung der Verhandlungen solle die bayer. Industrie einheitlich vorgehen, tzür das Handwerk kommt nur eine geschlossene Ver­ tretung durch die Verdingsstellen in Frage. | Zur Einführung eines Hagelversichssrungsimonopols nahm die Abgeordnetenkammer einen Ausschußantrag an, fit dem die Regierung ersucht wird, die Frage näher zu untersuchen, iMvieweit durchs Einführung eines staatlichen Hagelversicherungsmonopols oder durch Ein­ führung einer Versich erungspslicht für alle Ge­ treide bauenden Landwirte eine wesentliche Ver­ billigung der Hagelversicherung für die bayer. 1 Landwirtschaft zu erwarten wäre. ; Tie Ukraine für Auswanderer noch, nicht s geeignet. Es liegen Nachrichten vor, daß in der Landbevölkerung vielfach, die Absicht Verbreiter los sind. Weiter sind die Verhältnisse ijn derUkraftre für deutsche Ansiedler keineswegs besonders einladend. Selbstoerstnädlich, haben die Ansie­ delungslustigen an den wohl sehr hohlen öffent­ lichen Abgaben und Kosten teilzunehmen, auch, hat sich die Bevölkerung in der Ukraine gegen die vor hundert Jahren dort hinzugewander-^ ten- Teutschen während des Krieges so feindselig verhalten, daß unter den Teutschstämmigen in der Ukraine ein lebhafter Wunsch, nach! Rück­ wanderung besteht. Endlich, läßt die öffent­ liche Sicherheit in diesen Gegenden noch sehr zu wünschen übrig. Es empfiehlt sich. also. nicht, Auswanderungsplänen nach! der Ukraine näher­ zutreten. Es kann nur dringend geraten wer­ den, von der weiteren Verfolgung solcher Ge­ danken und Pläne abzusehen und vor Verwirk­ lichung solcher Pläne den Rat der Reichswan­ derungsstelle: Berlin-Charlottenburg, WernerSiemensstr. 27, einzuholen. ! f i</p>
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          <p>dat glaubten an einen gewissen-Abschluß der Kämpfe; jeder sehe ein, daß Mattherzigkeit uns immer schadet, guter Mut und Glaube an unse­ ren Erfolg uns auch! immer wieder neue Er­ folge bringt. Alle im Felde sind der Ueberzeu­ gung, daß es gut für uns ausgehe. Für den Soldaten, für den Urlauber aber seien die Bilder von der Heimat von großer, großerWichtigkeit. Er sei glücklich, wenn er die Heimat unversehrt und blühend sehe, er trinke die Bilder des Friedens in der Heimat in sich und zehre davon, schöpfe daraus Mut und Kraft, Lpfersinn und Unüberwindlichjkeit. Nicht die größte Niederlage verschmerzt hat und wie­ der an Sieg glaubt. Draußen an der Front herrsche Hochgefühl der Ueberlegenheit, “ die Kreuz 1. Klasse und dem Verwundetenabzeichen) i —* Stadttheater Landshut. Wegen .Xi. änrAHAi. .0+/&gt; t* 4m OrvVofo Srt-v* /ttrtsS 5 ÖVr*T»Pf\otf Sav 9sß4+/*&gt;rYtAhivi* ntufifö K4ö um oen grüßten »reg zu vergeben, luuyrcuu nanuy IU uuu megsgqangene unterentätere u. der Lranzose und Italiener in 6 Wochen schon Wann schäften und 3000 Zivilgefangene nach weitausschauenden Führer wie der einfache Sob&gt; ! Überwiesen werden; chm diesen erhalten sie die zahlreichste» Bajonette siegen, sondern die graft und Lebensfreude geben werden. Armee, die die meiste Kraft des Gehorstyns, ... - . - , ...~t die meiste sittliche Kraft, den meisten Glauben vn sich selbst aufbringe. Hiera« aber habe die Heimat einen großen Anteil. Lasse doch! auch die Heimat d»n Glauben an uns und unsere Zukunft nicht sinken! Bewahre auch die Hei­ mat Vertrauen! bBfllß. Laudkhut, den 18. Juli—* Das Eis erne Kreuz erhielt hzu sei­ nem Militor-Verdienstkreuz der Unteroffizier Georg Brandt, Kaufmann von hier. - —* Das Eiserne Kreuz wurde dem Stornier Herrn Lorenz Rußwurm von beth be­ nachbarten Orte Hohenthann verliehen. —* Das Eiserne Kreuz 2. Kl. wurde dem Schützen Xaver Eder, Bürstenmacher, Sohn des Herrn Michael Eder von Achdorf, vor­ gehen. t—* Ter Milttäv-Verdtenstorden 4. Kl. mit Schwerter» wurde dem Leutnant des 2. Jäger-Batqillons Joses Gremmer von</p>
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          <p>Möbelbezüge gehören. Tie Bekanntmachung, tritt am 20. Juli in Kraft. ■ —* Waldsrüchtenernte 1918. Nach einer Bekanntmachung dev.Bayer. Lebenchnittelstelle haben die Besitzer von Waldungen das Sammeln der Waldsrüchste (Waldbeeren und Pilze) in ihren nicht völlig umfriedeten Wal­ dungen zu dulden, soweit nicht sie selbst oder von tijnen beauftragte Personen das Sammeln vornehmen. Mit Gefängnis bis zu sechs Mo» maten oder mit Geldstrafe 6is zu 1500 Mark wird bestraft, wer diesen Vorschriften zuwider das Sammeln von Waldfrüchten in Waldun­ gen zu verhindern sucht. i IieilstesmAichM. f AuftizverwaltmW. Tier Gerichtsexpeditor bei dem Landgerichte Straubing Joses Geiger wurde auf sein Ansuchen in gleicher Diensteseigenschast in etatsm. Weise an das Amtsgerichß Straubing, und der Gerichtsexpeditor bei dem Amtsgerichte Freyung Joses Betz in gleicher Ttensteseigenschast in etatsm. Weise .an das Amtsgericht in Sulzbach versetzt; der Gerichts­ assistent bei dem Landgerichte StrauKng Gg, Schall wurde zum Gärichtsexpeditor bei die­ sem Gerichte in etatsm. Welse befördert. Lokales. unter Füctgewährung der Löhnung zunächst vier Wochen Urlaub. Ta sie nach dem Berner Abkommen weder an der Front noch in der Etappe verwendet werden dürfen, so werden sie als Ersatz sür die ausgeschiedenen französi­ schen Kriegsgefangenen der deutschen Wirtschaft zugeführt werden. Das deutsche Volk begrüßt aufs wärmste die nunmehr nach langer Ge­ fangenschaft zurückkehrenden mit dem Wun­ sche, daß der Heimatliche Boden und die Wie­ dervereinigung mit ihren Angehörigen ihnen I Erholung von den überstandenen, zum Teil \ sehr schweren Leiden gewähren und ihnen neue Deutschland abtransportiert werden. Nach einer 7tägigen Uebergangszeit in Konstanz werden die Mannschaften ihren Ersatztruppenteilen Kreuz 1. Klasse und dem Verwundetenabzeichen) i —* Stadttheater Landshut. Wegen .Xi. änrAHAi. .0+/&gt; t* 4m OrvVofo Srt-v* /ttrtsS 5 ÖVr*T»Pf\otf Sav 9sß4+/*&gt;rYtAhivi* ntufifö K4ö um oen grüßten »reg zu vergeben, luuyrcuu nanuy IU uuu megsgqangene unterentätere u. der Lranzose und Italiener in 6 Wochen schon Wann schäften und 3000 Zivilgefangene nach weitausschauenden Führer wie der einfache Sob&gt; ! Überwiesen werden; chm diesen erhalten sie die zahlreichste» Bajonette siegen, sondern die graft und Lebensfreude geben werden. Armee, die die meiste Kraft des Gehorstyns, ... - . - , ...~t die meiste sittliche Kraft, den meisten Glauben lig entgegen und ließ über den Bürger Erheb­ ungen pflegen, welche die Unwahrheit der Auklagen ergaben. Bis heute hat man nichts da­ von gehört, daß der Italiener wegen seiner falschen Anschuldigungen etwas zu leiden ge­ habt hätte. Was wohl einem Teutschen pasI msppan, Handtaschen, Rucksäcke, Leederkissen; -* Se. E xzellenz Herr Regierungsprä- \ ,geopfert H eines Vepoehens gerwnt nnti Kr Lev hJ h»i,t P «,{*"» m^rVnn, I 9 en ^»gestehenden Bestimmungen. Anstatt dem welschen Tenunzmntsn die Türe zu wei­ fen, nahm die Behörde die Beschuldigung wil­ I * * s I J' r |j »T'VtV* KvUV Ä/IVy* vtUvlH ivVrUtpvllivn jf erfahren, vielleicht schon in der ersten Hälstv ftect wäre, der sich! in Rom, London oder Paris 1 der iJRivfir hier eintreffen. «a, t •, a ^ I sident von Pracher hat haute einen mehrwö­ chigen Urlaub angetreten. ' l —* Besitzwechsel. Die Gastwirtschaft zur "Tannenburg" am Moniberg wurde von Herrn Obermüller Schöner von hier käuflich erwor­ ben. —* Frühk artoffe ln werden voraus­ sichtlich im Laufe der nächsten Woche, täte wir der Woche hier eintreffen. Eine drückende Hitze herrschte am gestrigen Nachmittag bis in die Abendstunden. Selbst in der Nacht war die Temperatur auf einer bisher ungewohnten Höhe. Erst heute früh brachte ein Gewitter mit starkem Regen die «wünschte Abkühlung. —* Ter Korn schnitt ist nun in der gan, fcen Umgebung in vollem Gange. So weit es sich übersthen läßt, dürfte der Körnerertrag des Wi»terkorns überall als gut, der Strohertrag sogar als sehr gut zu bezeichnen sein. -* Tie Kar tosseldiebstähle in der Umgebung nehmen wieder sehr stark zu. Die SHebe reißen vielfach größere Flächen von Kar­ toffelkraut aus, um die gewünschte Menge dev tooch unreifen Keinen Kartoffel zu erhalten. Der Schaden, de» W dabei anrichten, ist dev mehrfache des Wertes der gestohlenen Kartof­ fel, fo daß es kein Wunder ist, wenn die Be­ sitzer der Felder auf das höchste über diese Liebvn sich selbst aufbringe. Hiera« aber habe die Heimat einen großen Anteil. Lasse doch! auch die Heimat d»n Glauben an uns und unsere Zukunft nicht sinken! Bewahre auch die Hei­ mat Vertrauen! bBfllß. Laudkhut, den 18. Juli—* Das Eis erne Kreuz erhielt hzu sei­ nem Militor-Verdienstkreuz der Unteroffizier Georg Brandt, Kaufmann von hier. - —* Das Eiserne Kreuz wurde dem Stornier Herrn Lorenz Rußwurm von beth be­ nachbarten Orte Hohenthann verliehen. —* Das Eiserne Kreuz 2. Kl. wurde dem Schützen Xaver Eder, Bürstenmacher, Sohn des Herrn Michael Eder von Achdorf, vor­ gehen. t—* Ter Milttäv-Verdtenstorden 4. Kl. mit Schwerter» wurde dem Leutnant des 2. Jäger-Batqillons Joses Gremmer von -* Se. E xzellenz Herr Regierungsprä- \ ,geopfert H eines Vepoehens gerwnt nnti Kr Lev hJ h»i,t P «,{*"» m^rVnn, I 9 en ^»gestehenden Bestimmungen. Anstatt dem welschen Tenunzmntsn die Türe zu wei­ fen, nahm die Behörde die Beschuldigung wil­ stähle erbost sind. unter Füctgewährung der Löhnung zunächst vier Wochen Urlaub. Ta sie nach dem Berner Abkommen weder an der Front noch in der Etappe verwendet werden dürfen, so werden sie als Ersatz sür die ausgeschiedenen französi­ schen Kriegsgefangenen der deutschen Wirtschaft zugeführt werden. Das deutsche Volk begrüßt aufs wärmste die nunmehr nach langer Ge­ fangenschaft zurückkehrenden mit dem Wun­ sche, daß der Heimatliche Boden und die Wie­ dervereinigung mit ihren Angehörigen ihnen I Erholung von den überstandenen, zum Teil \ sehr schweren Leiden gewähren und ihnen neue Deutschland abtransportiert werden. Nach einer 7tägigen Uebergangszeit in Konstanz werden die Mannschaften ihren Ersatztruppenteilen Kreuz 1. Klasse und dem Verwundetenabzeichen) i —* Stadttheater Landshut. Wegen .Xi. änrAHAi. .0+/&gt; t* 4m OrvVofo Srt-v* /ttrtsS 5 ÖVr*T»Pf\otf Sav 9sß4+/*&gt;rYtAhivi* ntufifö K4ö um oen grüßten »reg zu vergeben, luuyrcuu nanuy IU uuu megsgqangene unterentätere u. der Lranzose und Italiener in 6 Wochen schon Wann schäften und 3000 Zivilgefangene nach weitausschauenden Führer wie der einfache Sob&gt; ! Überwiesen werden; chm diesen erhalten sie die zahlreichste» Bajonette siegen, sondern die graft und Lebensfreude geben werden. Armee, die die meiste Kraft des Gehorstyns, ... - . - , ...~t die meiste sittliche Kraft, den meisten Glauben lig entgegen und ließ über den Bürger Erheb­ ungen pflegen, welche die Unwahrheit der Auklagen ergaben. Bis heute hat man nichts da­ von gehört, daß der Italiener wegen seiner falschen Anschuldigungen etwas zu leiden ge­ habt hätte. Was wohl einem Teutschen pasI msppan, Handtaschen, Rucksäcke, Leederkissen; -* Se. E xzellenz Herr Regierungsprä- \ ,geopfert H eines Vepoehens gerwnt nnti Kr Lev hJ h»i,t P «,{*"» m^rVnn, I 9 en ^»gestehenden Bestimmungen. Anstatt dem welschen Tenunzmntsn die Türe zu wei­ fen, nahm die Behörde die Beschuldigung wil­ I * * s I J' r |j »T'VtV* KvUV Ä/IVy* vtUvlH ivVrUtpvllivn jf erfahren, vielleicht schon in der ersten Hälstv ftect wäre, der sich! in Rom, London oder Paris 1 der iJRivfir hier eintreffen. «a, t •, a ^ I sident von Pracher hat haute einen mehrwö­ chigen Urlaub angetreten. ' l —* Besitzwechsel. Die Gastwirtschaft zur "Tannenburg" am Moniberg wurde von Herrn Obermüller Schöner von hier käuflich erwor­ ben. —* Frühk artoffe ln werden voraus­ sichtlich im Laufe der nächsten Woche, täte wir der Woche hier eintreffen. Eine drückende Hitze herrschte am gestrigen Nachmittag bis in die Abendstunden. Selbst in der Nacht war die Temperatur auf einer bisher ungewohnten Höhe. Erst heute früh brachte ein Gewitter mit starkem Regen die «wünschte Abkühlung. —* Ter Korn schnitt ist nun in der gan, fcen Umgebung in vollem Gange. So weit es sich übersthen läßt, dürfte der Körnerertrag des Wi»terkorns überall als gut, der Strohertrag sogar als sehr gut zu bezeichnen sein. -* Tie Kar tosseldiebstähle in der Umgebung nehmen wieder sehr stark zu. Die SHebe reißen vielfach größere Flächen von Kar­ toffelkraut aus, um die gewünschte Menge dev tooch unreifen Keinen Kartoffel zu erhalten. Der Schaden, de» W dabei anrichten, ist dev mehrfache des Wertes der gestohlenen Kartof­ fel, fo daß es kein Wunder ist, wenn die Be­ sitzer der Felder auf das höchste über diese Liebvn sich selbst aufbringe. Hiera« aber habe die Heimat einen großen Anteil. Lasse doch! auch die Heimat d»n Glauben an uns und unsere Zukunft nicht sinken! Bewahre auch die Hei­ mat Vertrauen! bBfllß. Laudkhut, den 18. Juli—* Das Eis erne Kreuz erhielt hzu sei­ nem Militor-Verdienstkreuz der Unteroffizier Georg Brandt, Kaufmann von hier. - —* Das Eiserne Kreuz wurde dem Stornier Herrn Lorenz Rußwurm von beth be­ nachbarten Orte Hohenthann verliehen. —* Das Eiserne Kreuz 2. Kl. wurde dem Schützen Xaver Eder, Bürstenmacher, Sohn des Herrn Michael Eder von Achdorf, vor­ gehen. t—* Ter Milttäv-Verdtenstorden 4. Kl. mit Schwerter» wurde dem Leutnant des 2. Jäger-Batqillons Joses Gremmer von -* Se. E xzellenz Herr Regierungsprä- \ ,geopfert H eines Vepoehens gerwnt nnti Kr Lev hJ h»i,t P «,{*"» m^rVnn, I 9 en ^»gestehenden Bestimmungen. Anstatt dem welschen Tenunzmntsn die Türe zu wei­ fen, nahm die Behörde die Beschuldigung wil­ I * * s I J' r |j »T'VtV* KvUV Ä/IVy* vtUvlH ivVrUtpvllivn jf erfahren, vielleicht schon in der ersten Hälstv ftect wäre, der sich! in Rom, London oder Paris 1 der iJRivfir hier eintreffen. «a, t •, a ^ I</p>
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          <p>Möbelbezüge gehören. Tie Bekanntmachung, tritt am 20. Juli in Kraft. ■ —* Waldsrüchtenernte 1918. Nach einer Bekanntmachung dev.Bayer. Lebenchnittelstelle haben die Besitzer von Waldungen das Sammeln der Waldsrüchste (Waldbeeren und Pilze) in ihren nicht völlig umfriedeten Wal­ dungen zu dulden, soweit nicht sie selbst oder von tijnen beauftragte Personen das Sammeln vornehmen. Mit Gefängnis bis zu sechs Mo» maten oder mit Geldstrafe 6is zu 1500 Mark wird bestraft, wer diesen Vorschriften zuwider das Sammeln von Waldfrüchten in Waldun­ gen zu verhindern sucht. i IieilstesmAichM. f AuftizverwaltmW. Tier Gerichtsexpeditor bei dem Landgerichte Straubing Joses Geiger wurde auf sein Ansuchen in gleicher Diensteseigenschast in etatsm. Weise an das Amtsgerichß Straubing, und der Gerichtsexpeditor bei dem Amtsgerichte Freyung Joses Betz in gleicher Ttensteseigenschast in etatsm. Weise .an das Amtsgericht in Sulzbach versetzt; der Gerichts­ assistent bei dem Landgerichte StrauKng Gg, Schall wurde zum Gärichtsexpeditor bei die­ sem Gerichte in etatsm. Welse befördert. Möbelbezüge gehören. Tie Bekanntmachung, tritt am 20. Juli in Kraft. ■ —* Waldsrüchtenernte 1918. Nach einer Bekanntmachung dev.Bayer. Lebenchnittelstelle haben die Besitzer von Waldungen das Sammeln der Waldsrüchste (Waldbeeren und Pilze) in ihren nicht völlig umfriedeten Wal­ dungen zu dulden, soweit nicht sie selbst oder von tijnen beauftragte Personen das Sammeln vornehmen. Mit Gefängnis bis zu sechs Mo» maten oder mit Geldstrafe 6is zu 1500 Mark wird bestraft, wer diesen Vorschriften zuwider das Sammeln von Waldfrüchten in Waldun­ gen zu verhindern sucht. i IieilstesmAichM. f AuftizverwaltmW. Tier Gerichtsexpeditor bei dem Landgerichte Straubing Joses Geiger wurde auf sein Ansuchen in gleicher Diensteseigenschast in etatsm. Weise an das Amtsgerichß Straubing, und der Gerichtsexpeditor bei dem Amtsgerichte Freyung Joses Betz in gleicher Ttensteseigenschast in etatsm. Weise .an das Amtsgericht in Sulzbach versetzt; der Gerichts­ assistent bei dem Landgerichte StrauKng Gg, Schall wurde zum Gärichtsexpeditor bei die­ sem Gerichte in etatsm. Welse befördert.</p>
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          <p>Städtische Schwimmschule. 9tme U-BookSevfolg«. WTB. Berlin, den 17. Juli. (AmtKM) Unsere U-Boote haben im Sperrgebiet um England 23 000 Brutto-Rbgistertonnssn ver­ senkt. I Ter Ehes des Wmiralstaös der Marine. Sioosevelts jüngster Sohn gefallen. , Paris, 17. Juli. Das Reuterschp Bür« meldet: Ter jüngste Sohn des Expräsidenten Moosevelt tom&amp;e im Lustkamps bei Ehatoau Thierry getötet. Er stützte in die deutschen Linien. , 1 i Mrainischler Eimwachzuckar. 1 Berlin, 17. Juli. Durch' den Erwerb von ,Hinkochzucker in der Ukraine ist es mög­ lich!, nicht nur die Süßigkeitenindustrie in dam zu Anfang des Wirtschaftsjahres voxgesehenen Umfange weiter mit Zucker zu beliefern, son­ dern auch! die bisher ausgeteilte Einkochzuckermetttze von 600 000 Doppelzentner aus Re vor­ jährige Menge von 900 000 Doppelzentner zu erhöhen und außerdem eine Menge von 150 000 Doppelzentner den Bundesregierungen pc außerordentliche Zwecks zuzuteilen. Gewisse Schwierigkeiten macht dabei die Aufbringung der sehr hohen Kosten des Ukrainezuckers. Um. nicht den allgemeinen Verbrauch der Bevöller- : ung dadurch, zu belasten, wird von bestimm­ ten Gruppen von Zuckerinteressenten, in erster Linie von der Süßigkeitenindustrie ein erheb-, licher Zuschlag erhoben. f Kämpfe zwischen Litauer« und Sowjet'' ■ * Truppe«, ; Genf, 17. Jull. Tie litauische Korrespon­ denz tn Lausanne meldet, daß eine litauische Armee, bestehend aus 35 000 QJfttnn der eha-, maligen russischen Armee nach einem Katppse mit den Sowjettruppen Witebsk de setzt haben. Die russischen Truppen versuchten vergeblich!,, den Vormarsch! der Litauer aufzuhallen. Me Litauer verfolgten die Svwjettruppen, die int ungeordneten Haufen in.dev Richtung auf TWnaburg wichen. f 1 Aus Ver Suche «ach feindlichen Fliegern. Mainz, 17. Juli. Rach! einer Bekannt­ machung des Gouverneurs der Festung Mainz ging am 10. Juli in der Nähe von Mainz ei» amerikanisches Flugzeug nieder, dessen Insas­ sen, 2 amerikanische Offiziere, nach Verlasse» das Flugzeugs dieses in Brand setzten. Tie Bevölkerung, Militär und Zivil, wurde auf­ gefordert, auf die Führte nach den beiden Fliegern zu fahnden. i ' { Mtische 18. Juli 1918. Wassir . 20 Grad C. 2« h . . 24 Grad C</p>
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          <p>Letzte Posten. 9tme U-BookSevfolg«. WTB. Berlin, den 17. Juli. (AmtKM) Unsere U-Boote haben im Sperrgebiet um England 23 000 Brutto-Rbgistertonnssn ver­ senkt. I Ter Ehes des Wmiralstaös der Marine. Sioosevelts jüngster Sohn gefallen. , Paris, 17. Juli. Das Reuterschp Bür« meldet: Ter jüngste Sohn des Expräsidenten Moosevelt tom&amp;e im Lustkamps bei Ehatoau Thierry getötet. Er stützte in die deutschen Linien. , 1 i Mrainischler Eimwachzuckar. 1 Berlin, 17. Juli. Durch' den Erwerb von ,Hinkochzucker in der Ukraine ist es mög­ lich!, nicht nur die Süßigkeitenindustrie in dam zu Anfang des Wirtschaftsjahres voxgesehenen Umfange weiter mit Zucker zu beliefern, son­ dern auch! die bisher ausgeteilte Einkochzuckermetttze von 600 000 Doppelzentner aus Re vor­ jährige Menge von 900 000 Doppelzentner zu erhöhen und außerdem eine Menge von 150 000 Doppelzentner den Bundesregierungen pc außerordentliche Zwecks zuzuteilen. Gewisse Schwierigkeiten macht dabei die Aufbringung der sehr hohen Kosten des Ukrainezuckers. Um. nicht den allgemeinen Verbrauch der Bevöller- : ung dadurch, zu belasten, wird von bestimm­ ten Gruppen von Zuckerinteressenten, in erster Linie von der Süßigkeitenindustrie ein erheb-, licher Zuschlag erhoben. f Kämpfe zwischen Litauer« und Sowjet'' ■ * Truppe«, ; Genf, 17. Jull. Tie litauische Korrespon­ denz tn Lausanne meldet, daß eine litauische Armee, bestehend aus 35 000 QJfttnn der eha-, maligen russischen Armee nach einem Katppse mit den Sowjettruppen Witebsk de setzt haben. Die russischen Truppen versuchten vergeblich!,, den Vormarsch! der Litauer aufzuhallen. Me Litauer verfolgten die Svwjettruppen, die int ungeordneten Haufen in.dev Richtung auf TWnaburg wichen. f 1 Aus Ver Suche «ach feindlichen Fliegern. Mainz, 17. Juli. Rach! einer Bekannt­ machung des Gouverneurs der Festung Mainz ging am 10. Juli in der Nähe von Mainz ei» amerikanisches Flugzeug nieder, dessen Insas­ sen, 2 amerikanische Offiziere, nach Verlasse» das Flugzeugs dieses in Brand setzten. Tie Bevölkerung, Militär und Zivil, wurde auf­ gefordert, auf die Führte nach den beiden Fliegern zu fahnden. i ' { Mtische 18. Juli 1918. Wassir . 20 Grad C. 2« h . . 24 Grad C</p>
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