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      <titleStmt>
        <title>Gesammelte Artikeltexte des Kurier für Niederbayern, Ausgabe vom<date when="1918-08-28"/></title>
        <funder>Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)</funder>
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        <publisher>Lehrstuhl für Digital Humanities, Universität Passau</publisher>
        <date when="2016"/>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Veröffentlicht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International</licence>
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          <title level="j">Kurier für Niederbayern: Landshuter Tag- und Anzeigenblatt; unabhängige Tageszeitung für Heimat und Volk</title>
          <publisher>Altbayerische Verlagsanstalt Vereinigte Dr. Mühldorf, Betrieb Landshut</publisher>
          <pubPlace>Landshut</pubPlace>
          <biblScope unit="issue">71. Jahrgang Nr. 234</biblScope>
          <date when="1918-08-28">1918-08-28</date>
          <textLang mainLang="de">deutschsprachige Ressource</textLang>
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        <p>Die Zeitungsdoppelseiten wurden mit 300dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit gescannt, die resultierende TIFF-Datei binarisiert und als Input für die OCR-Software verwendet.</p>
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          <p>Überschriften, Artikeltexte und Seitenumbrüche wurden kodiert, Absatzumbrüche und Spaltenumbrüche wurden nicht kodiert.</p>
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          <p>Artikelüberschriften wurden korrekturgelesen, Artikeltexte als OCR-Rohausgabe belassen.</p>
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        <p>Das Vorhaben 'Digitalisierung historischer Zeitungen', in dessen Rahmen diese Daten generiert wurden, ist Teil des Projektes &lt;ref target="http://www.phil.uni-passau.de/dh/forschung/deutsch-tschechisches-digital-humanities-labor/"&gt;'Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur grenzübergreifenden historischen Forschung' (2014-2015)&lt;/ref&gt; der Universität Passau und der Südböhmischen Universität Budweis (CZ)</p>
        <p>
          <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=644150540&amp;db=100">Die gescannten Zeitungsbände wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek München zur Verfügung gestellt.</ref>
        </p>
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          <p>j sanierte dagegen folgt erst diesen Sturmwellen in erheblicher Entfernung und wird erst angesetzt, wenn die französische Heeresleitung sicher zu sein glaubt. , 34c 100-Kilometer-Schlacht. Im Rahmen der feindlichen Gesamtopera­ tionen hat sich! aus den außerordentlich schwe-ren Kämpfen am 23. und 24. August ein Tnrchbruchsversuch entwickelt, der sich über eine mehr als 100 Kilometer lange Schlachtfront ausdehnt. ; M 34c Amerikaner in Frankreich. ; Bern, 26. Aug. Nach dem Lyoner Nouvelliste schweben Zwischen der amerikanischen und der französischen Regierung Unterhandlun-, gen, nach denen die in Frankreich ansässigen Amerikaner, die ihrer militärischen Dienstpflicht nicht nachgekommen sind, in die rnnmfam^ sche Armee in Frankreich eingereiht werden sollen. - ; ! i ) [ ' ' ! ; [■ Französische Propaganda gegen Amerika. Zürich, 27. August. Pariser Blätter melden, daß die desaitistische Propaganda zu­ nimmt. In den Straßen predigen junge Leute anarchistische Lehren und verteilen retiotutto, näre Zeitungen, von denen eine große Anzahl! konfisziert wird. Auffallend ist die starke Pro­ paganda gegen Amerika. Eine Gesellschaft ver­ sendet Flugblätter, in denen es heißt: 50 Jahre hindurch sei Frankreich der Narr der Frem­ den gewesen. Jetzt habe sich! Amerika wie ein Raubvogel aus das Land gestürzt. Vom westlichen Kriegsschauplatz. Wechsel der französische« Angriffsmittcl. Tem Berl. Lok.-Anz. wird indirekt aus Paris gemeldet: In den letzten Tagen derKämpse zwischen Oise und Aisne hat sich ei,ne auf­ fallende Wendung in der Wahl der franzö­ sischen Angriffsmittel vollzogen. Tie Last der ersten Angriffe wird von mechanischen Kampfmitteln getragen, die in der Hauptsa­ che aus Sturmwagen, Bomben und Maschinen­ gewehren und Kampffliegern bestehen. Tie Jn-</p>
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          <p>Aus Polen. Die polnische Westgrenze. Breslau, den 27. Aug. Während der Besprechungen der Fraktionssührer desReichstages mit dem Vizekanzler von Payer wurde anchi die Frage der polnischen Westgrenze ge­ streift, doch verlautet in eingewschtan politi­ schen Kreisen, daß der Vizekanzler bestimmt iin Abrede gestellt habe, daß bindende Be­ schlüsse bereits gefaßt worden seien.</p>
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          <p>Berletzung der finnischen Neutralität durch sie Engländer . Helftngfors, 36. Aug. Eine Verletz­ ung der finnischen Neutralität durch die Eng­ länder meldet das nordöstliche sinntscheGrenzschutzkckmmando. Danach erschien am Samstag, von Osten kommend, ein großes, graugestrijchenes Wasserflugzeug in einer Höhe von 500 Metern über dem Torfe Kurtti, östlich von g Kuolaervi. Tas Wasserflugzeug kreiste über 1 dem Torfe, stieg dann in eine Höhe von etwa 800 Metern und warf mehrere Bomben ab, durch die ein Bauer und ein Soldat verletzt werden. Während der ganzen Zeit wurde aus dem Wasserflugzeug mit zwei Maschinengewehr een geschossen. Gegen die Flieger Würbe ein Ge­ wehrfeuer eröffnet, worauf sich dgs Flugzetrg um 9 Uhr &amp;2 Min. in östlicher Richtung über Mivale entfernte. In dem Flugzeug befanden sich drei Mann. Tie Tragflächen des Flug­ zeuges waren auf der Unterseite mit großen Ischlvarzen Ringen bemalt. Kurtti liegt unmit­ telbar an der finnischen Ostgrenze, ungefähr in der Höhe von Kantalaks. ■ r 1 Aus Finnland.</p>
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          <p>Japan in Kriege. •I r Die Japaner in Mbirieu. , Stockholm, 27. Aug. Lid japanischen Truppen in Wladiwostok drangen in westlicher Richtung vor und haben die wichtige mandschürische Stadt Zizikar besetzt. Tie gegen die an an der mandschurischen Grenze gelegeneStadt Mandschuli entsandte japanische Kavallerie ist auf bedeutende dort versammelte Bolschewikikräfte gestoßen und hat sofort den Kampf mit ihnen aufgenommen. Tie Bvlschewiki könnten die Japaner im ersten Ansturm zurückdrängen« wurden aber schließlich geschlagen.</p>
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          <p>Die Durchbruchsschlacht im Westen. M« neuer englischer Stotz südlich der Scarpe aufgefangen. — Wettere Sstrrr.-uugarische Fortschritte in Albanien. — Ein deutsches Kaperschiff an der amerikanischen Küste. — Die dentsch-rnffischen Zusatzvertrüge. — Fliegerangriff auf Luxemburg.</p>
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          <p>M Klitsche Stricht. i WTB. Berlin, 27.August 1918,mittags. Mroßss Hauptquartier.) Hilliitt HfUti|fl&lt;«nUn. Meeresgruppe des Gcucralscldmarschalls Kronprinz Siupprecht von vatzer« i ! I ' I UNd i 1 ' I Heeresgruppe deS Generalobersten v. Bähn. Tagsüber schwere Kämpfe zwischen Arras und der Somme. Oestlich! von Arras griff der Feind beider­ seits der Scarpe an. Nördlich! des Flusses blieben seine Angriffe vor unserer auf Roueux zurückgebogenen Kampflinie im Feuer liegen. Südlich der Scarpe wichen unsere Bortruppen den mit zahlreichen Panzerwagen und starker Infanterie vorgetragenen feindlichen An­ griffen aus die Höhen von Monchy aus. Tort empfing den Feind das Feuer unserer zur Ab­ wehr bereitstehenden Infanterie und Artillerie. Mach! erbittertem Kampfe drang der Gegner über Monchy—Guemappe vor. Unsere Gegenangriffe warfen ihn an die Ostränder der Orte wieder zurück. ' f Mehrfach gegen Cherish gerichteter An­ sturm brach bor dem Orte zusammen. i Unter starkem Einsatz von Panzerwagen fetzte der Feind seine Angriffe beiderseits von Bapaume fort. i | Nördlich! von Bapaume waren die Höhen südwestlich von Morry und Beugnatre Brenn­ punkte des Kampfes. Auf der Höhe faßte der Feind .nach! mehrfachem vergeblichem Ansturm am Abend Fuß. Beugnatre blieb nach langem Kampfe in unserer Hand. Südwestlich. von Bapaume setzte sich der Feind in Tilloh und Martinpuich fest. Im übrigen brachen die hier aus breiter Front bis zum späten Abend wiederholten Angriffe des Feindes blutig zusammen. An ihrer erfolg­ reichen Abwehr haben preußische, bayerische und sächsische Truppen gleichen Anteil. Bor und hinter unseren Linien liegen die zerstörten Panzerwagen des Feindes. Leutnant Spiel­ hoff schoß, mit seinem Krastwagengeschütz 4 ,Wagen zusammen. Südlich von Martinpuich drang der Feind über Bazentin in Montauban ein. Im Gegen­ angriff warfen wir ihn aus Montauban wie­ der hinaus. Auch, südlich von Montauban scheiterten feindliche Angriffe. , Unsere Linien verlaufen jetzt westlich von Flers—westlich von Longueval und Mariecourt. J • Zwischen Somme und Oise lebte -die Ge- I fechtstätigkeit nur beiderseits der Avre auf. | Die Heeresberichte. Bei örtlichen französischen Angriffen blieben Fresnoh und St. Mard in Händen des Feindes. Nördlich der Aisne machten wir bei einem Vorstoß westlich von Sabigny 100 Gefangene. Feindliche Angriffe brachen hier und rtörb* lich von Caslh verlustreich zusammen. Oberleutnant Loerzer, Leutnant Koenneke und Leutnant Bolle errangen ihren 31., Leut­ nant Thut seinen 26., 27. und 28., Leutnant Baumann seinen 23., Oberleutnant 6)reint sei­ nen 21. und Leutnant Blume seinen 20. Lüst­ sieg. Der 1. Ge setaloaor tietmetjser: BllllllKfl. • r WTB. Berlin, den 27. August?Amtli­ cher Abendbericht: i Ter Schwerpunkt der hceutigenTiurchbruchsver suche der englisch-kanadtischen Truppen lag südlich der Scarpe. Ter SStoß ist beiderseits der Straße Arras—Cambraüi aufgefangen wor, den. I t Beiderseits Bapaume und nördlich der Somme blieb die Kraft d»er feindlichen An­ griffe gegen die Vortage zurück. Ter Feind wurde überall abgewiesen. Der üfterMBo, MM. WTB. Wien, den 27. August, mittags. Amtlich wird gemeldet: &gt; Ftalteuischcr Kriegsschauplatz, An mehreren Stellen der italienischen Front Artilleriekämpfe und Patrouillengefechte. Bozen-Gries war neuerlich das Ziel feind­ licher, aber schadloser Fliegerangriffe. 1 I Albanien: Auf dem albanischen Kriegsschauplatz ha­ ben unsere siegreichen Truppen in Verfolgung des geworfenen Gegners südlich, von Jieri und von Berat Raum gewonnen. , Auch! beiderseits des Domoricatales, Ne­ benfluß des oberen Tevoli, wo französische Ab­ teilungen hartnäckigen Widerstand leisteten, wurden die feindlichen Stellungen erstürmt und der Feind zum Rückzug gezwungen. Ter Chef des GeneralstabA.</p>
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          <p>Lin neues Nahrungsmittel in Rußland. Meldungen aus Rußland zufolge soll ein russischer Ingenieur eine aufsehenerregendeEntdeckung gemalt haben .Aus den Nüssen der skbirischen Zeder (Zirbelbaum) soll es ihm ge­ lungen sein, eine brauchbare Mischung zurHerstellung von Brotgetreide zu finden, die nahezu 45 Prozent Erweis enthält. Tie Nüsse der sibi­ rischen Zeder sollen einen Fettgehalt von über 59 Prozent und einen Eiweisgehalt von 16 »Prozent haben '.Das aus den "Nüssen gewon­ nene Oel soll dem besten Prooencer Del in Güte nicht nachstehen. Tie Nüsse ständen m überreichen Mengen in Nordrußland zur Ver­ fügung. ( , Neue amerikanisch? Truppen in Wladil Wostok. Tie "Berner Nationalzeitung" meldet aus Washington: Neue amerikanische Truppen sind in Wladiwostok eingetroffen. Tas Kommando über die amerikanischen Truppen im äußersten Osten führt General ^Grave. ' . &gt;</p>
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          <p>Der Krieg mit England. Neue Internierungen fit England. Haag, 2tz. Aug. Tie Londoner Blätter veröffentlichen eine Liste von 84 Teutschen, die auf Grund des neue« Gesetzes interniert worden sind. Unter den Namen der Internier­ ten befindet sich! Paul Josef Heinricht, der Direktor der Londoner Niederlassung von Zeiß, Direktor Erdmann, Hauptbuchhalter dsr deut­ schen Bank in London Hammer, und SBifijL Stent), Sekretär des britischen Unterhausmit­ gliedes Rene de Forest. ;</p>
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          <p>Aus neutralen Ländern. Me stutzigen Neutralen. Aus Kopenhagen berichtet Tailh Mail: Wir hören soviel aus Teutschland und so we­ nig aus den anderen kriegführenden Ländern. Es kann kaum ein Zlveifel darüber herrschen, daß Die Zensur beispielsweise in Frankreich, und England weit schärfer als in Deutschland ist. Clemenceau scheint eine förmliche Schrec­ kensherrschaft eingeführt zu haben .Es wird für Lloyd George schwer werden, ein genü­ gend breites Wahlprogramm zu finden .Tie Arbeiterparteien kann er nicht zufriedenstel­ len. Es wird gut sein, sich abwartend zu ver­ halten. t Mne Kundgebung für de« Frieden. Freiburg (Schweiz), 26. August. Tie Frauenliga für den Frieden bereitet einen Auf­ ruf an alle Länder vor, yt welchem dem Krieg der Krieg erklärt und die Beendigung des blutigen Kampfes verlangt werden fall.</p>
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          <p>Kohpennot in de« Bereinigteu Staaten. Haag, 26. Aug. Tie Chicago Tailh News stellt fest, daß die Kohlennot im kommende» Winter, die den englischen Staatsmännern so schwere Sorgen bereitet, keinen Vergleich mit der aushalten kann, die den Vereinigten Staa­ ten bevorsteht. Salle der Winter einigermaße» streng aus, so würden die Entbehrungen aller Beschreibung spotten. Es herrscht starker Wau« ge! an Arbeitskräften in den Gruben, wie an Lokomotiven und Wagen zur Beförderung der Kohlen. Diesem Mangel durch große Be­ stellungen abzuhelfen, sei am Stahlmangel ge­ scheitert. i . 1 i Amerikas "Friedenswille". t Amsterda m, 27. Äug. Bei den Tebatten im amerikanischen Senat über das Gesetz bezüglich der H&lt;eeresstärke sagte, der Senator Man Umber, dcaß kein Friedensvertrag un­ terzeichnet Werdern dürfte, bevor nicht Teutsch­ land für alle feinte Schandtaten, bie es ’mafytenb des Krieges begorngen habe, schwer gebüßt hät­ te. Erst wenn die Verbündeten ihre Fahnen in Berlin hissen könnten, werde der Krieg so gewonnen, wie er gewonnen werden müsse. Es kann kein Frieden geschlossen werden, ehe sich Deutschland nicht bedingungslos überge­ ben habe und ehe nicht die Mörder von Miß Cavell und anderer Unschuldiger ausgeliefert würden. ; s , Aus Amerika.</p>
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          <p>Aus Südamerika. Chile setzt sich in Verteidigungszustand. Bern, 27. Aug. Wie aus Santiago gemel­ det wird, hüt dort ein wichtiger Ministerrat stattgefunden, um die Frage der Verteidigung Chiles gegenüber den neuen Rüstungen einiger südamerikantscher Staaten zu beraten. Der Mknisterrat hat beschlossen, dem Kongreße für die nationale Verteidigung einen Kredit von 12 Millionen Piaster vorzulegen.</p>
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          <p>Tages-Uebersicht. Kaiser g&amp;vt trifft heute mittags halb 12 Uhr in München ein. Er wird am Bahnhof von Seiner Majestät dem König sowie den Her­ ren der österreichischen Gesandtschaft empfan­ gen lverden. Später nimmt der Kaiser an Auer Frühstückstasel beim Königspaar teil. Tie Abreise des Kaisers erfolgt nachmittags 5 Uhr. Reiscgcpäckkontrolte im Narben. Aus Warnemimde wird gemeldet: T« die hiesige Behörde der Ueberzeugung ist, daß aus Warne­ münde trotz aller Verbote fortgesetzt noch Le­ bensrnittel ausgeführt werden, so ist sie zu der Maßnahme geschritten, dis die Wituahme von Lebensmitteln durch abreißende BadegÜsts b'56» lig unterbindet. Tie Bogt« hat angeordnet, daß sämtliche Gepäckstücke der Warnemünde bet« I lassenden Fremden ohne Ausnahme eine ©tun* | de vor Abgang des Zuges in der BersandabteiI hrug des Bahnhofs ausgesteuert werden müs­ sen. Dort werden sie genau untersucht. Auch lauf die Versendung von Postpaketen und Fracht­ gütern und auf die Richtigkeit der Namen der Absender wird eine scharfe Kontrolle gerich­ tet. Bei falscher Angabe des Absenders soll lvegen "Urkundenfälschung" vorgegangen wer­ den. — Bon den Mecklenburgern scheinen sich die Berliner mehr gefallen zu lassen, als von uns Bayern, denn bis jetzt hat man in der Berliner Presse, die wegen der geringen daher. Einschränkung des Fremdenverkehrs fast außer Rand und Band geriet, noch keine der nordisch­ schnodderigen Artikel gelesen, wie sie noch vor kurzem gegen Bayern losgelassen wurden. Dabei bleiben die daher. Verfügungen ein bedeutendes hinter diesen, fast einer Leibesvisitation gleich­ kommenden Anordnungen der Mecklenburger zurück. i ■'</p>
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          <p>Pot izeihu«ld-Priifttuq. Tier Südd. Ver­ ein für Polizei- und Schutzhunde, Sitz. Mün­ chen e. V., veranstaltet am Sonntag den 1. September c. vormittags 9 Uhr beginnend auf seinem Uebungsplatze in Bogenhausen, Sternwartstraß^e eine Diensthunde-Vorprüfung. Mntritt frei. i [ ,</p>
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          <p>Allerlei. Was alles gestohlen wird. In Utting am AmMersee wurden auf dem Liegeplatz des Augsburger Segelklubs die Segel von 4 Jachten abgeschnitten und mit den Segelplanen im Werte von 800 Mark gestohlen. Tie Diebe sind noch nicht ermittelt. i Wegen der Atlacher Bahnhossdiebstäh le be­ gann am Montag vor dem Landgerichte Mün­ chen die Verhandlung. Angeklagt sind sieben Personen männlichen und weiblichen Ge­ schlechts, die ein Jahr lang aus der Güterstation Allach. Eisenbahnwagen erbrochen und besiohlen haben. Ter Schwurgerichtssaal, in dem die Verhandlung stattfindet, gleicht einem gro­ ßen Tändlerladen ,auf Tischen und Minken auf­ gestapelt lagern die gestohlenen Sachen, die den Dieben abgenommen werden konnten. Zur Verhandlung sind 40 Zeugen geladen. Abgebrannte Mühle. Tie Neustädter Ak­ tienmühle in Neustadt a. H. ist! am Sonntag mittags abgebrannt. An 1000 Sack Getreide und Mehl gingen zu Grunde. Kessel-, Maschinenhaus und Staligebäude wurden gerettet. Ter Schaden ist durch Versicherung gedeckt. Zugszusammenstoß. Gestern früh gegen halb 4 Uhr erfolgte zwi scheu den Stationen Nürnberg-Ostbahnhof und Erlenstegen ein Zu­ sammenstoß von Güterzügen. Güterzug 44 fuhr dem über das Haltesignal hinausgefahre­ nen Güterzug 49 in die Flanke. Trei Wagen wurden beschädigt. Zwei Zugsbedienstete find infolge der Heftigen Erschütterung bei dem AnpraN und des dabei ausgestandenen Schreckens erkrankt. Ter Verkehr war nach, einer Stunde auf der Sttecke wieder frei. Ter Zusammen­ stoß wurde angeblich dadurch herbeigeführt, daßdie Signallaterne erloschen war. Auch das Sterbe« wird teurer. Ter Ma­ gistrat Lauingen beschloß die Erhöhung der Beerdigungs- und Friedhofsgebühren auf Kriegsdauer um 50 Prozent. i i Ein Blitz schlug vorgestern früh in das Oekononneanwesen der Landwirtswitwe Ag. März in Bidingen. Das ganze Anwesen mit sämtlichem Mobiliar und Inventar wurde ein Raub !»r Flammen. Nur das Vieh konnte.ge­ rettet werden. i Wegen Brotmarienhandels wurde der 38jährige Magistratsassistent Paul Schulz in Spandau, der bei der Spandauer Lebensmittel­ stelle tätig war, festgenommen. t 1</p>
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          <p>eingegriffen. Wt dem frischen Einsatz und unter erneutem Massenvorspann von Tanks wiederholte der Feind am dritten Tage seinen Großangriff, beschränkte aber seine höchsteKraftentfaltung zunächst auf den nördlichen Teil seines Angriffsstreisens zwischen Mphenvtlle u. Achtet le Petit und griff erst vom Mittag ab mit gleicher Stärke auch im südlichen Abschnitt von Achiet le Petit bis Hamel an, wobei Srotf angriffe bei Albert und an der Römerstraße gleichzeitig und in Zusammenhang mit dieser Schlachthandlung einsetzten. Diesmal gelang es seiner Uebermacht an Truppen und Kampf­ mitteln, etwas vorwärts zu kommen. 'Mit einem Massenaufgebot von Tanks, denen frische Infanterie in fünf Wellen folgte, gelangte er am Vormittag über den Bahndamm und Genieoourt hinaus bis Eroillers. Hier bot ihm ein sächsisches Bataillon, welches den Kuhberg bis zum letzten Manne hielt, halt, und großartig durchgeühsrte Gegenstöße warfen den Feind bis zum Westrande von Geniecourt zurück. Mt erneutem Krafteinsatz brach! der Brite nördlich und südlfch von Geniecourt wieder vor. Tie heldenmütige Besatzung des Torfes war um­ zingelt und abgeschnitten, aber sie ergab sich nicht, sondern schlug sich nach Osten mitten durch ein Tankgeschwader durch. s Tie Schlacht geht mit großer Erbitterung weiter, und die Linie wogt hin und her. Tie feindlichen Gefangenen stehen alle unter dem .Eindruck unseres.neuen geschickten Abivehrversayrens, das ihnen gewaltige Verluste, nament­ lich! auch an ihren schier unverwundbaren neu­ en Sturmpanzerwagen beibringt, während sie selbst beobachten können, daß die deutschen Ver­ luste an Verwundeten und Toten unverhältnis' mäßig geringer als ihre eigenen sind. i i (Ä6.) ' - W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter. 1 ' Die Froutuerleguug an der Ailette. tTelegramm unsres Kriegsberichterstatters.) 1 i Großes Hauptquartier, 24. August. Unsere Frontverlegung an der Ailette hat dem auf Fortsetzung des Großangriffes einge­ richteten Feinde an dieser Stelle das Konzept gründlich verdorben und gleichzeitig die Mög­ lichkeit gegeben, unserer Infanterie vorerst nach den heißen Kampftagen einige Ruhe zu gönnen.! Ter Feind hat gestern wiederholt versucht, un-! sere Ailettestellung anzugreifen. Es war bisher nicht allzu schwer, seine Anstrengungen, über das weite, versumpfte, ungangbare und dek-, kungslos unserer Beobachtung offene Flußtal! zu dringen, zu vereiteln. Tie Artillerie er­ füllt die Ausgabe, die Anmarschwege, Versamm­ lungsräume und Uebergänge über die Aisne unter Feuer zu Halten. Einzelne ernstere Angriffsabsichten wurden durch Gegenstoß erstickt. Unsere Infanterie hat einstweilen in den Wald­ dickungen die Ruhe des Lagerlebens gesunden als Erholung für die überstandenen und kom­ menden Kämpfe. I &lt;Kb.) W. Scheuerman», Kriegsberichterstatter. Ei« Durchbruch gegen die Uebermacht. Telegramm unseres Kriegsberichterstatters. ; Großes Hauptquartier, 24. August. ' I Tie Bewegungskämpfe, unter denen sich, die große Abwehrschlacht abspielt, geben einzelnen und kleineren Verbänden Gelegenheit zu helden­ hafter Auszeichnung. Einen dieser Fälle nennt der heutige Heeresbericht, den Abschuß von sechs Tanks durch den Vizewachtmeister Bauermeister. Im Kampfraume nordwestliche Bckpaume haben ein Offizier und vier Mann das letzte Geschütz einer Feldbatterie erfolgreich gegen die dichte Ueberzahl des anstürmenden Feindes ver­ teidigt. ' i i" ’ ' ■ i Was der gute Geist einer Truppe vermag, haben Westfalen und Rheinländer beim Kämpft um das Torf Morsain gezeigt. Dias zweite Bataillon eines westfälischen Regiments hielt am 18. August bei Beginn des französischen Großangriffes Mischen Oise und Soissons eine in einem alten Grabennetz bestehende borge scho« bene Stellung. Tank der weitläufigen Ver­ teilung richtete das Trommelfeuer keine großen Schäden unter der Truppe an, deren junger Ersatz hier die Feuertaufe erhielt. Als der Feind in Massen anrannte, hielt ihn kaltblüti­ ges Maschinengewehrfeuer auf. Erst aus Be­ fehl räumte das Bataillon das Vorfeld, wäh­ rend der zunächst erschöpfte Feind sich ein­ grub und vorsichtig mit' Offizierspatrouillen vorfühlte, die man dicht herankommen ließ., um sie dann desto sicherer zu vernichten. Am folgenden Tage löste das erste Bataillon Graf Bassewitz ab, während das zweite in Bereitschaft ging. Erst am 20. August setzte der Feind hier den Großangriff fort, den er morgens um 3 Uhr mit vierstündigem, 600 Meter tief geleg­ tem Trommelfeuer einleitete, dem uw 7 Uhr die Feuerwalze mit Jnfanteriesturm folgte. Ein dichter, bald völlig mit Pulverrauch verhan­ gener Buschwald gewährte Sicherheit vor Tanks, verhinvene aber den Ueberblick über das 'an­ schließende Kampffeld. Zwar wurde aus dieser schwer angreifbaren Stellung jede Annäherung des.Feindes abgewiesen, doch ging der An­ schluß mit den schwer zu haltenden Nachbarab­ schnitten verloren, wo es dem Feinde gelungen war, rechts und links vorzukommen. In einem kritischen Augenblicke kaM das BereitschaftsBataillon Kloß zu Hilfe, riegelte nach Westen ab und hielt gemeinsam Mit dem ersten Batail­ lon die neue Front in heißen Kämpfen, bis schließlich von. Norden, Süden und zuletzt von Osten immer dichtere Scharen von feldblauen Franzosen aus den Walddickichten des von zahl­ reichen kleinen Schluchten durchzogenen Tales auftauchten. ; | Solange nicht die Munition der Maschinen­ gewehre und der Handgranatenkisten zur Neige ging. wurde die Stellung unverrückbar gehal­ ten. Tann blieb nur noch, die Wahl zwischen Untergang, Uebergabe und einem Turchbruchsversuche gegen die Uebermacht. Unter der Füh­ rung des Majors Kloß trat die mannhafte Schar zum Durchbruch an. Es gab nur einen mög­ lichen Weg: dort wo die Granatengießkanne der feindlichen Feuerwalze lag, konnte kein Poilu den Amsweg versperren. Ter Weg durch den Hagel vorn Eisen und Feuer kostete manches Opfer, aber löte Mehrzahl kam unverwundet durch, darunteer zivei dem Stabe als Meldereiter 'zugeteilte Ulanen, die sich alsbald wieder zum iDienste meldeten. Dem Feind war in deM un­ durchdringlichen Pulverdamps der Abzug des zähen Gegners entgangen. Er wollte die Stel­ lung, die ihm so viel vergebliches Blut ge­ kostet hatte, umgehen und wählte dazu den einzig möglichen Weg über eine freie "Höhe. Hier wurden seine Tankkolonnen und geschlossen marschierenden Jnfanteriebataillone von un­ serer auf den jenseitigen Bergrücken aufgefah­ renen Artillerie vernichtend gesaU. Tie Opfer die in der vorgeschobenen Stellung gebracht worden waren, mußte der Feind durch ein Vielfaches an Toten und Verwundeten büßen. 1 i ; ; tKb.) W. Scheuermann. Kriegsberichterstatter</p>
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          <p>Er hätte sie mit sich nehmen mögen — weit fort aus diesem Hause der Trauer, dem sie sich« selbst beinahe zum Opfer gebracht . . . Aengstlich, mit verweinten Gesichtern, gin­ gen die Tlienstboten umher — unter einem schweren Truck. Tenn noch stand ihnen das Schlimmste bevor. Gräfin Allwürden mußte jeden Augenblick zurückkommen. Jeder fühlte sich vor ihr schuldig — jeder Zitterte und fürch­ tete fidj, vor ihren maßlosen Anklagen. Noch wußte sie ja nicht, daß ihr Liebling einen jähen elenden Tod gesunden! I Ter Wagen fuhr vor. Rüdiger eilte ihr entgegen. Ein Blick in sein unheimlich« ernstes, blasses Gesicht sagte- ihr, daß Schlimmes ge­ schehen war. i 1 r "Was ist? Warum hat man mich rufen lassen?" ! Das Schweigen rings um sie her ließ, sie erbeben. Kein Kind kam ihr wie sonst entge­ gengesprungen. . { 1 r "Rüdiger, so sprich doch! Ist — ist etwas — mit Ottokar?" — Flüsternd glitt diese Frage von ihren Lip­ pen, begleitet von einem scheuen Blick. lFortsetzung Mflt.) . Sie schwankte und mußte sich am Bett festhal­ ten, aber doch zog sie sich wieder an und wollte hinunter. Weinend ließ Betty sie schließlich gewähren; sie stützte die Leidende, und an ihrem Arm betrat Lori Ossis Zimmer. Am Bette des Knaben faß der Arzt, der bei ihrem Anblick die Stirn runzelte und sie an seine Verordnungen erinnerte. Trübe lächelnd schüttelte sie den Kopf. Sie neigte sich über Ossi. l "Ossi schläft." Eine verklärte Freude brei­ tete sich über ihr Gesicht, als sie des Knaben ruhige Atemzüge hörte, "er ist außer Gefahr, Herr Doktor?" Ta gewahrte sie Graf Allwörden auf einem Stuhl sitzend; er hielt Sissi krampfhaft fest im Arm. Sie sah sich um da fehlte doch noch jemand. Schrecken erfüllte sie. "Wo ist Thekla?" rang es sich von "ihren Lippen, und fragend sah sie die Anwesenden an, ;.bie scheu ihren drängenden Blicken auswichen. "Thekla ist tot!" murmelte Gras Ottokar, ohne den Blick zu erheben, ohne zu wissen, wer da gefragt. i { Sie schrie schmerzvoll aus und fiel be­ wußtlos zur Erde. Rüdiger hob sie auf und trug sie hinaus. | "Armes Kind!" flüsterte er vor sich hin. Die Allwördens. Roman von Hr. Lehne. , Mphright 1913 bh Greiner tt. Comp., ' Berlin W. 30.) ! ! ! (Nachdruck verboten.) 50] . Bisher hatte außer dem Stubenmädchen niemand Zeit gehabt, sich, um sie zu kümmern. Betth hatte ihr die nassen Sachen ausgezogen, sie trocken gerieben und umgekleidet, und end­ lich schlug Lori die Augen auf. &gt; "Tie Kinder?" fragte sie leise, "Ossij?" "Er lebtl" , Ein tiefer Seufzer der Erleichterung hob ihre Brust — "Gottlob!" flüsterten ihre beben­ den, blassen Lippen, und schwer fielen wieder die Lider über die Augen. I Rüdiger kam jetzt mit dem Arzt, nach ihr zu sehen. Rührend kindlich, lag sie aus ihrem Bette; der Arzt fühlte ihren Puls schlag und verordnete ihr auch, für morgen noch Bett­ ruhe. Er war nicht ganz zufrieden mit ihr; sie lag in einem Zustand tiefster Erschöpfung. Bald nachdem die beiden sie wieder ververlassen, führ sie auf und lauschte .ängstlich. Trotz des Widerspruches Bettys erhob sie sich.</p>
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          <p>Außer Gold und Silber wurden auch Juwelen angekauft. Einer,Zusammenstellung der amt­ lichen Mitteilungen ist nun zu entnehmen, daß in Landshut Juwelenankäufe im Betrage von 1306 Mark vorgenommen wurden. —* Der Unterricht an den Volksschulen beginnt am Montag, 9. Sept., in den vier Schulhäusern St. Martin, St. Nikola, Ursulinen und Seligenthal. Am gleichen Tage er­ folgt auch! die Einschreibung der neuen Schüler und Schülerinnen in die ersten Klassen der Volksschulen . ' - ; —* Die Verteilung der neuen Lebens­ mittelmarken findet aml Damstag in den 15 Lokalen statt. Zugleich, sind die Volkszählnngsunb Leuchtmittelerhebungslisten dort abzuge­ ben. i l r —* Der Zucker gelangt am Mittwoch, 4. September, zur Abgabe. Zugleich werden gegen Reservemarke M ein halbes Pfund Ger­ stengrütze, gegen Reservemarke N ein Viertel­ pfund Kunsthonig, gegen Reservemarke O ein Fünftelpfund Gries vder Teigwaren und ge­ gen Reservemarke P ein halbes Pfund Kaffee­ ersatz abgegeben. ( j | —* Die Zucker-, Käs- und Fettmar­ ken müssen bis 2. Sept. in den Geschäften abgegeben werden. , —* 50 Arbeitspferde werden am Sams­ tag in München-Laim, Fürstenriederstratz^, ver­ steigert. Näheres im heutigen Anzeigenteil. —* Der städt. Kartoffelverkauf wird im Prantlgarten fortgesetzt zum Preise von 12 Psg. für das Pfund. , ! —* Die städt. Verkaufsstelle für Ge5 m üse wird in dem früheren SeefischverkaufSraum der Firma Alois Kohlndorfer eröffnet und ist jeden Werktag von 7 bis 10 Uhr offen. —* Obstversteigerungen finden in den nächsten Tagen an den umliegenden Distrikts­ straßen statt. Näheres im Anzeigenteil. , Lokales. L a u d S h u t, ben 28. August —* Ter Militär-Verdienstorden 4. Klaffe mit der Krone und mit Schwertern wurde dem Major Herrn Wilhelm Westermeier der Reserve des 16. Jnf.-Regts. verliehen?. ' —* Das Milit är- Verdienstkreuz wurde dem Gefreiten bei einer Fliegerabwehr­ kanone Herrn Seb. Schiller, Millerssohn von hier, verliehen. 1 ! —* Das paher. Verdien st kreuz Mr sreiw. Krankenpflege wurde Herrn Amts­ gerichtssekretär a. D. Kellner für seine Lei­ stungen im 'Sanitätsdienste im mobilen Trans­ portzug Nr. "2 verliehen. , • —* Di e preu ß. Rote Kre uz Medaille 3. Kl. wurde Herrn Tentisten Andreas Barth von hier für seine Leistungen im Sanitätsdien­ ste als Krankenpfleger rot 7. mobilen Begleit­ zug verliehen . r - —* Ein Verwundeten! transpvrt trifft heute nachmittags 4 Uhr hier ein. —* Die Gvldankaufsstelle Landshut wurde, wie gemeldet, vor kurzem geschlossen.</p>
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          <p>Dienstesnachrichten. Bahndienst. Versetzt in etatsmäßiger Weift auf Ansuchen: Wagenwärtergehilfe Egidius Neudorftr von Landshut nach Passau, Sta­ tionsdiener im Nebenbah »dienst MichaelOberndorfer von Freyung nach! Weiden (Opf.).</p>
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          <p>Druck u. Verlag I. F. Rietschl- Verantwortlicher Sichjriftleiter F. $. Wagner. Beide in Landshur</p>
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          <p>Inserate.</p>
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          <p>Niederbayerische Nachrichten. Straubing, 27. Aug. (Fremdenbeschrän­ kung.) La sich die Fremden auch in Strau­ bing durch Hamstereien unliebsam bemerkbar machen, wurde in der letzten Magistratssitzung beschlossen, beim stellt». Generalkommando den Antrag zu stellen, den Aufenthalt der Fremden in Straubing auf drei Tage zu beschränken. Zwiesel, 26. Aug. (Bei einem Gewitter) schlug der Blitz an der Fachschulstraße in eine Linde und tötete den neben dem Baum mit Holzmachen beschäftigten Arbeiter JJpfef JSeiS, Der Heimatsurlaub hatte.</p>
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          <p>gardisten hatten sich, im Walde von Wolossowa verschanzt und versuchen von dort aus in Ver­ handlungen zu treten. Unsere Abteilungen ent, waffneteu die Gegenrevolutionäre. Wo log da, 27. August. (P. T;-M,) Tas Komitee zur Unterdrückung der Gegenirevvlutiou hat strengste Maßnahmen gegen die Ge­ genrevolution ergriffen. Alle als Weißgardi­ sten verdächtigen Personen werden verhaftet, ebenso alle verdächtigen Offiziere. Tie südslawische Propaganda. : , Bern, 27. August. (Privat.) Tie Blätter melden aus Laibachs In der neuesten Mummdr des bischöflichen Amtsblattes für die Tiözese Laibach, veröffentlicht Fürstbischof Toeglic einen Hirtenbrief an die Geistlichen, in dem «er diese als kirchlicher Oberhirte verpfKchtet, &gt;für die Politik Der südslawischen Teklaration AU wir­ ken und sie mit eindringlichen Worten beschwört der altslawischen Volkspartei beizutreten. Fahnenflucht in Kanada. f; Rotterdam, 27. August. T«u,"Nieuwe Rotierd. Gvnrant" zufolge meldet ,Dmilh Te­ legraph" aus Montreal, düst in der lProoinz *Quebeck ungefähr 10 000 Mann desertiert oder nicht eingerückt stnd. Man habe in ganz Ka­ nada für Militäifflüchtlinge einen Termin fest­ gesetzt, bis zu dem sie sich, melden können, ohne bestraft zu werden. Diese Maßnahme hatte einige Wirkung. In der ProRnz *Quedeck meldete sich! eine ziemliche Anzahl von Deserteuren, allerdings noch, nicht die Hälfte der abgängigen 10 000 Mann. 1 • Letzte Posten. Reue tb&amp;oetievffflee. WTB. Berlin, 27. Aug. Amtlichj. In den Gewässern westlich! von England versenkte eines unserer Unterseeboote fünf Fahrzeuge von Luffammen 22 000 Tonnen. 1 . Ter Chef des Admiralstabes der Marine. &lt;Sin veutschrs Kaperschiff an der amerilauischen ! Küste.Bern, 27. August. "Nvuvelliste de Lyon meldet aus Newhork: Ter von einem deutschen Unterseeboot ausgebrachte kanadische Dampfer "Triumph" fährt mit 16 Mann Besatzung des U-Bootes an Bord, mit 2 Kanonen bewaffnet und mit einem Funkfpruchapparat und versenkte in den Gewässern Neuschvttlands und im Atlantischen Meere Fischerschiffe, deren Be, Satzungen in kanadischen Häsen gellMdqt wurden. Tentsch-rnssische Zusatzverträge. ! WTB. Berlin, 27. August. (Amtlich^) Heute Nachmittag.sind im Auswärtigen Amte zwischen deutschen und russischen Bevollmächtig» ten 3 Ergänzungsverträge zu dem Brester Ver­ trage unterzeichnet worden, nämlich ein Er­ gänzungsvertrag zum Friedensvertrag, ßchvie ein Finanzabkommen und ein Privatrechtab, kommen zur Ergänzung de» deutsch-russischen Zusatzverträge znm Friedensvertrag. Tjie Ver­ trage bilden das Ergebnis der seit mehreren Wochen zwischen deutschen und russischen Telegierten in Berlin geführten Verhandlungen. Kaiser Karl in Tjresden. Dresden, 27. Stuguft. Kaiser Karl ha) ein Handschreiben an den König von Sachsen gerichtet, in dem er jyn zum DberstinHflbeo des Infanterie-Regiments 107 ernennt. Um 7 Uhr 20 Min. erfolgte gestern die Abreise Des österreichischen Kaiserpaares nach München. Ter König von Sachsen hat dem österr.-ungar. Minister des AeußerN Baron Buria» deu Häus, vrden der Rautenkrvne verliehen . 1 T ie Salzburger Verhiaudtuus«. ' ' Berlin, 27. August. Zu den Salzburger Verhandlungen sind jetzt auch die Vertreter Bayerns und Sachsens eingetroffen. ! Fliegerangriff aus Luxemburg. t Berlin, 27. August. Am frühen Nach­ mittag des 25 .griffen 6 Flieger des BeÄxmdes Stadt und Bahnhof Luxemburg mis 11 Bomben an. Ter Sachschaden ist gering. Menschenver­ luste sind nicht zu beklagen. Ein hollänvisches Wochtschiss v-u einem englischen Flieger angegriffen, j Amsterdam, 28. August. "Mlgeirtz. Handelsblad" erfährt, daß am 27. früh von &lt;toem englischen Flugzeug 2 Bomben auf ein holländisches Wachtschiff in den Vielingen ab­ geworfen wurden. Tie Bomben fielen unmit­ telbar neben dem Wachtsch-ff ins Waffen. Tie Gegenrevokutiou in Petersburg. Petersburg, 27. August. (Pet. DellAg.) Am Abend des 15. August begann im Rayon von Petersburg der bewaffnete Auf­ stand unter Führung weitzgardistifcher Offiziere. Anfänglich gelang es den Aufständischen eintge (Stationen zu besetzen und zeitweilig die Verbindung mit Jamburg und Gatstzina zu stören. Schnellstens wurden Gegenmastr^geln getroffen. Eine aus Jamburg ausgerückte Ab­ teilung besetzte nquf» Kamps die Station Mato st, ” 0ötce und marMert« weiter vor. Di» Weist-</p>
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          <p>Städtische Schwimmschule. 28. August 1918. Wasser 16 . Grad C Luft 18 Grad C.</p>
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          <p>Bekalmtmachung. Es hat sich als unbedingt notwmdig er-, wiesen eine neue Bestmdsmfmhnie unfern BeoMmmz durchzuführen. Zu diesem Zwecke wird» am SlUluerslag, de« 29. oad Freitag, dev« 30. ds. der Bevölkerung eine HauShaltuungSliste zugestellt, die nach dem Familienstarnbe vom Freitag auf Samstag auszufüllen, zzu unter­ schreiben und bezügl. der Richtigkeit der Einträge 'vom HcmSherr« (bei Hausherrn vom 'DistriktsVorsteher bezw. dem Distriktsschutzmann) zu be­ stätigen und am Samstag, de« 31. August bei den Lebensmittelkarten-Ausgabestellen abzu­ liefern ist. Da der Kommunalverband Landshut für b"ie Personen, die durch die Volkszählung nicht ersaht werden, keinerlei Zuweisungen erhält, liegt es im Interesse eines jeden einzelnen wie im Jntereffe des Kommunalverbandes, daß die An­ gaben wahrheitsgemäß erfolgen und zuverlässig gemacht werden. Wer der Meldepflicht nicht nachkommt er­ hält keine Lebensmittelmarken und hat außerdem Geldstrafe bis zu 1500 Mk. zu gewärtigen. Gleichzeitig werden auch Fragebögen über Sen Bedarf an Petroleum, CarbiS, Brenn- «nd Leuchtspiritus verteilt. Hiezu sei bemerkt, daß dem Kommunal­ verband Landshuö-Stabt für den kommenden Winter nur monatlich 620 Liter Petroleum für die Zwecke der Heimarbeiter, des Gewerbes, der Landwirtschaft, den Bedarf der Gesamtbevölkerung und der Behörden zur Verfügung gestellt werden, infolgedessen auf Zuweisung von Petroleum nur iu ganz dringenden Fällen und nur in geringsten Mengen gerechnet werden kann. j Ebenso schwierig liegen die Verhältnisse in der Spiritusversorgung, der nach den reichsgesetz­ lichen Bestimmungen nur für Minderbemittelte in Frage kommen kann. Landshut, den 27. August 1918. Stadtmagtstrat. Dr. Herterich. 2290 { Es hat sich als unbedingt notwmdig er-, wiesen eine neue Bestmdsmfmhnie unfern BeoMmmz durchzuführen. Zu diesem Zwecke wird» am SlUluerslag, de« 29. oad Freitag, dev« 30. ds. der Bevölkerung eine HauShaltuungSliste zugestellt, die nach dem Familienstarnbe vom Freitag auf Samstag auszufüllen, zzu unter­ schreiben und bezügl. der Richtigkeit der Einträge 'vom HcmSherr« (bei Hausherrn vom 'DistriktsVorsteher bezw. dem Distriktsschutzmann) zu be­ stätigen und am Samstag, de« 31. August bei den Lebensmittelkarten-Ausgabestellen abzu­ liefern ist. Da der Kommunalverband Landshut für b"ie Personen, die durch die Volkszählung nicht ersaht werden, keinerlei Zuweisungen erhält, liegt es im Interesse eines jeden einzelnen wie im Jntereffe des Kommunalverbandes, daß die An­ gaben wahrheitsgemäß erfolgen und zuverlässig gemacht werden. Wer der Meldepflicht nicht nachkommt er­ hält keine Lebensmittelmarken und hat außerdem Geldstrafe bis zu 1500 Mk. zu gewärtigen. Gleichzeitig werden auch Fragebögen über Sen Bedarf an Petroleum, CarbiS, Brenn- «nd Leuchtspiritus verteilt. Hiezu sei bemerkt, daß dem Kommunal­ verband Landshuö-Stabt für den kommenden Winter nur monatlich 620 Liter Petroleum für die Zwecke der Heimarbeiter, des Gewerbes, der Landwirtschaft, den Bedarf der Gesamtbevölkerung und der Behörden zur Verfügung gestellt werden, infolgedessen auf Zuweisung von Petroleum nur iu ganz dringenden Fällen und nur in geringsten Mengen gerechnet werden kann. j Ebenso schwierig liegen die Verhältnisse in der Spiritusversorgung, der nach den reichsgesetz­ lichen Bestimmungen nur für Minderbemittelte in Frage kommen kann. Landshut, den 27. August 1918. Stadtmagtstrat. Dr. Herterich. 2290 {</p>
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          <p>für Gemüse, List 1 LiisdesMdMe. 1 Die Stadt errichtet eine Verkaufsstelle für Ge­ müse, Obst und Landesprodukte und wird dieselbe am i Don»ersiag. den ss. Angust isis eröffnet. Das Verkaufslokal befindet sich bet der Firma Alois Kohluöorfer, Eingang Theatergaffe, (See­ fischhalle). 1 Die Verkaufsstelle ist vorerst jeden Werktag in der Zelt von 7—10 Uhr früh geöffnet. I Der Verkauf findet z» den jeweils vom Stadtmagistrat vorgeschriebenen Preisen statt. ] Die Abgabe erfolgt nur gegen sofortige Bar­ zahlung. Verpackungsmaterial muß von dem Käufer mitgebracht werden. Vormerkungen für Bestellungen sowie das Zurückstellen von Waren ist nicht gestattet. Bei beschränkten Warenvorräten einzelner Sorte» kann die Abgabe nur in beschränkten Quantitäten erfolgen. Etwaige Beschwerden sind schriftlich an bett .Stadtmagistrat zu richten. Lands Hut, den 27. Augnst 1918. Stadtmagistrat. Dr. Herterich. 22m Städtische Verkaufsstelle</p>
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          <p>wird öffentlich gegen sofortige Bezahlung an den Meistbietenden versteigert. und unter Ausschluß von Händlern Bekanntmachung. Die Kartoffelabgave im Prantlgarten (Preis .12 Pfg. das Pfund) wirdfortgesetzt. Lands Hut, de» 27. August 1918. Ztadtmagiftrat Laudshat. Dr. Herterich. Bekanntmachung. Die Kartoffelabgave im Prantlgarten (Preis .12 Pfg. das Pfund) wirdfortgesetzt. Lands Hut, de» 27. August 1918. Ztadtmagiftrat Laudshat. Dr. Herterich. 1. Distriktsstratze Landshut-Bruckberg am Donnerstag, 29. August nachmittags 5 Uhr, Treffpunkt km 4.0. 2. Distriktsstratze Lanöshut - Rottenburg am Freitag, den. 30. August nachmittags 2 Uhr, Treffpunkt km 6.0. 3. Distriktsstratze Postau - Martinshaun am Samstag, 6m 31. August vormittags 9 s / 4 Uhr, Treffpunkt Abzweigung von der Staatsstraße Landshut-Straubtug bet km 19.0. 4. Distriktsstratze Efseubach-Weihenstesthan am Montag, de» 2. September vormittags 9V 4 Uhr, Treffpunkt Abzweigung von der Staatsstraße in Effenbach. Lavdshut, den 28. August 1918. Bekanntmachung. Das an nachstehenden Distriktsstraßen anfallende Strahen-Ovft</p>
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          <p>Betreff: Lebensmittel - Markeuabgabe und 1 Abgabe von Verteilungswaren. Die Verteilung der tcinsHittcMi« findet am Samstag, den 31. August 1918 vormittags 8 Uhr bis 12 Uhr in den 15 Ab» gabelokale» statt. Die Abgabelokale sind auf de« Lebensmittelausweiskarten vermerkt. Die Brotmarken gelten für die Zeit vom 1. bis einschl. 14. Septem­ ber 1018. Die Abgabe der Schwerarbeiterzulagen und der Kinderzulagemarken erfolgt Jom Mittwoch, Sen 4. September in der Rosengasse. Am Mittwoch Sen 4. September kann der für September treffende Zucker nach den Bestimmünzen über die Zucker-Knudenltste in Empfang genommen «erden. Mit der Abgabe der Zuckers werde» pro Anteil auf Reserve-MMcti '/-MSeefteiiMe " II '/.Pst. KmWui, " " 0 AM totes siet Seipiren . . P '/-M Mee-EM »erteilt. Die Reservemarken M. N. O. P. verliere« mit dem 30. September ihre Giltigkeit. Bi» 5. Ottober habe» die Kaufleute ihre vereinnahmten Reservemarken nach Buchstaben getrennt, im ver» schloffrnen Umschlag mit wahrheitsgetreuen Angab« der Zahl der Marken und genauer Bezeichnung des Restbestandes der betreffenden Warenart in der Rosen­ gasse abzuliefern. Die zur Abgabe gelangenden Zucker-, KSs- «nd Fett-Marke« müssen spätesten» am Montag Sen 2. September iu bett Geschäften abgeliefert werden. Für die Ab­ lieferung der Zucker-, Käs- «nd Fettmarken gelten die bisherigen Anordnungen, insbesondere die Bekannt­ machung vom 25. September 1915. Die Markenansgabestelle Rosengaffe bleibt am Samstag Sen 31. August und Sonntag Sen 1. Sep­ tember fü» jeglichen Parteiverkehr geschloffen. Die Bevölkerung wird deshalb in ihrem eigensten Interesse ersucht, die Marken am Samstag, Sen 31. August vormittags 8—12 Uhr in Sen Bezirksstelle» abzuholen. L a n d s h u t. de« 27. »ngust 1918. Stadtmagtstrat Laudshut. ; Dr. Herterich. 2291 Bekanntmachung.</p>
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